Mißbrauchs-Hoax
Den Schlüssel darf nur der Bischof haben
Der ‘Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen’ fordert die deutschen Bischöfe auf, Zusage und Auftrag zu dem Forschungsprojekt sofort zurückzuziehen.
Die unterdurchschnittlichen Mißbrauchsfälle in der Kirche gehen auf die Kappe altliberaler Krawattenpriester.
Die unterdurchschnittlichen Mißbrauchsfälle in der Kirche gehen auf die Kappe altliberaler Krawattenpriester.
© tomhe, Flickr, CC
(kreuz.net) Der Bonner ‘Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen’ hat am 2. Dezember eine Presse-Erklärung zur Herausgabe priesterlicher Personalakten durch die deutschen Bischöfe publiziert.

„Personalakten sind per definitionem datengeschützt – von staats- und kirchenrechtlichen Bestimmungen abgesehen“, heißt es in der Erklärung:

„Selbst bei anonymisierter Weitergabe von Personaldaten müßte jeder Betroffene vorher seine Einwilligung geben, da durch intensive Nachforschung von Situation und Umständen Rückschlüsse auf betroffene Personen möglich sind.“

Die Bischöfe machen sich strafbar

Der Text verweist auf Canon 489, Paragraph 2: „Akten der Strafsachen in Sittlichkeitsverfahren, deren Angeklagte verstorben oder die seit einem Jahrzehnt durch Verurteilung abgeschlossen sind, sind zu vernichten“.

Solche Akten sind nach Kanon 490, Paragraph 1, in einem Geheimarchiv aufzubewahren, zu dem nur der Bischof den Schlüssel haben darf.

„Wenn also Akten aus dem Geheimarchiv »auf den Markt« kommen, macht sich der zuständige Bischof nach dem Kirchenrecht strafbar“ – stellt die Erklärung fest.

Veruntreuung von Kirchensteuer-Gelder

Als „problematisch“ bezeichnet die Erklärung die Finanzierung des Forschungsprojekts.

Diese werde von einem privaten Verein durchgeführt, der auf Bezahlung angewiesen sei.

Die Bischofskonferenz hat beschlossen, diesen Forschungsauftrag mit 450.000 Euro aus Kirchensteuermitteln zu bezahlen.

Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Kosten noch höher ausfallen werden.

Die Presse-Erklärung weist darauf hin, daß das gegen Kanon 222, Paragraph 1, des Kirchenrechtes verstößt.

Dieser sieht vor, daß die Beiträge der Gläubigen „für den Gottesdienst, die Werke des Apostolats und der Caritas sowie für einen angemessenen Unterhalt der in ihrem Dienst Stehenden“ bestimmt und zu verwenden sind.

„Man mag darüber streiten, ob jede Sekretärin oder jeder Referent in den Generalvikariaten zu dem Personenkreis zählen, der »im Dienst« der Kirche steht“ – kommentiert die Presse-Erklärung:

„Doch ein Forschungsprojekt wie das von Professor Christian Pfeiffer fällt jedenfalls nicht unter die Kriterien von Kanon 222.“

Der ‘Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen’ fordert daher die Bischöfe auf, Zusage und Auftrag zu dem Forschungsprojekt sofort zurückzuziehen.
      
64 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#68   Don Camillo …   16:07:34 | Samstag, 10. Dezember 2011
Beide Sünden, die Abtreibung oder der sexuelle Mißbrauch, sind himmelschreiende Sünden! Beides führt in die ewige Verdammnis! Zu wissen, welche Sünde die Schlimmere ist, das ist nicht von Bedeutung! Wenn die Menschen Glauben und somit Gottesfurcht hätten, dann würden sie solches nicht tun!
.
Der Anteil der katholischen Priester beim sexuellen Mißbrauch, ist ein sehr geringer, wie festgestellt wurde. Jeder Mißbrauch ist selbstverständlich einer zu viel! Sexueller Mißbrauch ist auch Seelenmord. Er zieht viele Sünden hinter sich her. Viele Menschen werden dadurch an der Kirche irre und verlassen die einzige Arche des Heiles. Wenn also ein katholischer Priester sexuellen Mißbrauch betreibt, so ist das noch viel schwerwiegender und hat noch viel größere negative Auswirkungen als bei anderen Personen, man denke an den Mühlstein.
.
Beide Sünden richten ungeheuren Schaden an Leib und Seele an, bei den jeweiligen Opfern, Angehörigen und vielen anderen Menschen.
.
Ein katholischer Priester soll ein Seelsorger sein, einer bei dem man sich in Sicherheit wiegen kann, einer der all seine Kräfte aufbietet und alles tut, dass seine Schäflein an Leib und Seele vor aller Unreinheit bewahrt bleiben.
Redaktion benachrichtigen
#67   Tomás   14:52:39 | Samstag, 10. Dezember 2011
#62
Wie wiele „katholische Priester“ waren in dem Mißbrauchfällen der lezten Jahren involviert?
Die Ermordung eines ungeborenen Kindes ist erheblich schlimmer als der Mißbrauch eines geborenen Kindes. Aus diesem Grund ist die „Empörung“ der Feinde der Kirche, die für die Abtreibung sind, nur Heuchelei.
Redaktion benachrichtigen
#66   Waschbär †   23:58:27 | Freitag, 9. Dezember 2011
jajaja immer das gleiche hier: Die Missbrauchsfälle werden von den Medien hochgepusht um die Kirche zu zerstören. Ne klar, tut mir wirklich leid für die arme katholische kirche, dass jemand den Missbrauch von schutzlosen Kindern durch katholische Priester öffentlich macht und damit die heile Welt von kreuz.net stört. Diese Kritiker sollten sich wirklich schämen, dass sie nicht einfach das Maul halten können, wenn die Homies von Gott das wünschen.
Oh und nicht zu vergessen: „Der Missbrauch in der katholischen Kirche is ja gar nich so schlimm, schließlich gibt es Missbrauch ja auch in weltlichen Einrichtungen“.
Oder natürlich:„Wir missbrauchen zwar Kinder, aber hey: Wenigstens treiben wir nicht ab! yeah“.
… ihr seid doch zum kotzen!
Redaktion benachrichtigen
#65   Semikolon   22:15:30 | Freitag, 9. Dezember 2011
Der Trenck und Theolungus scheinen aus der selben Sockenpuppen-Werktsatt zu stammen.
Redaktion benachrichtigen
#64   Theolungus †   22:01:47 | Freitag, 9. Dezember 2011
Oh, unser lieber Freiherr, hat mal wieder 2 Tage krezned-Vorhölle!
Harre aus, Trenck!
:-*
Redaktion benachrichtigen
#63   Semikolon   21:46:21 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Grüner Ritter, #57
mag sein,
es werden hier aus der Schwarzkittel-Gattung aber meist nur Frischlinge und Überläufer angekrittelt.
Redaktion benachrichtigen
#61   Antonio Michele Ghislieri   21:11:06 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Obermaier
Wenn ich mir Ihre Postings so betrachte, dann dürfte der Jagdschein kein Problem sein.
Redaktion benachrichtigen
#60   Grüner Ritter †   21:07:54 | Freitag, 9. Dezember 2011
Von Frischlingen und Überläufern hab ich auch nix geschrieben :-D
Redaktion benachrichtigen
#59   Obermaier †   21:07:38 | Freitag, 9. Dezember 2011
Amg: Ich brauch keinen – mein Bruder hat einen und versorgt mich mit Wild.
Redaktion benachrichtigen
#58   Semikolon   21:06:56 | Freitag, 9. Dezember 2011
Blödsinn. (#52)
Schwarzwild-Frischlinge und Überläufer dürfen das ganze Jahr bejagt werden .
www.schonzeiten.de/b2.php
;
@ gesunder:
Danke für die Bestätigung von #44
Redaktion benachrichtigen
#57   Antonio Michele Ghislieri   21:04:51 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Obermaier
Und was ist nun Ihr Problem? Den Jagdschein bekommen Sie doch sicher.
Redaktion benachrichtigen
#56   Obermaier †   20:58:11 | Freitag, 9. Dezember 2011
Was? Nur 16.000 Wildschweine solls in D geben? Glaub ich nicht. Ich glaub das sind weit mehr.
Redaktion benachrichtigen
#55   Grüner Ritter †   20:57:54 | Freitag, 9. Dezember 2011
Schonzeit für Schwarzwild ist Frühling und Frühsommer. Wenn’s Dir besser gefällt, streiche Schwarzkittel setze Kuttenhengste.
Redaktion benachrichtigen
#54   Antonio Michele Ghislieri   20:54:03 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Grüner Ritter
Und die Schonzeit ist nun zu Ende?
Redaktion benachrichtigen
#53   Grüner Ritter †   20:53:18 | Freitag, 9. Dezember 2011
Grins, dann schalte mal die zweite Hirnzelle zu: rund 16.000 Schwarzkittel auf ca. 30 Millionen erwachsene Männer macht ein halbes Promille – oder eben 0,05 Prozent.
Redaktion benachrichtigen
#52   Antonio Michele Ghislieri   20:49:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Grünlicher Ritter
Bitte! Rechne! Ich lausche!
Redaktion benachrichtigen
#51   Grüner Ritter †   20:44:46 | Freitag, 9. Dezember 2011
Pius: soll ich’s Dir vorrechnen, oder überfordert Dich das?
Redaktion benachrichtigen
#50   Antonio Michele Ghislieri   20:43:21 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Grüner Ritter
Prozentrechnen können Sie also auch nicht. Wenig von wenig gibt doch fast nichts.
Redaktion benachrichtigen
#49   Grüner Ritter †   20:36:25 | Freitag, 9. Dezember 2011
Tomas: „unter 1%“ ist eine ziemlich verheerende Quote, der Anteil der Priester an der männlichen erwachsenen Gesamtbevölkerung liegt nämlich nur bei 0,05%.
Redaktion benachrichtigen
#48   gesunder   20:30:22 | Freitag, 9. Dezember 2011
Semikolon:
Das war sehr lustig.
Aber:
Keiner hier hat eine Deiner 5 Aussagen getätigt.
Das hast Du erfunden.
.
Wenn aber kirchliche Missbräuche als HOAX abgetan werden, hat das durchaus eine extrem-pauschalisierende Aussagekraft.
.
Daher die Lösung:
Die Kirche sollte von Hause aus erklären, dass ALLE Kleriker grundsätzlich unschuldig sind.
Wenn ein Missbrauchsfall zutreffen sollte, waren ausschießlich schwarze Katzen und Ketzer schuld, die fromme Kleriker zu willenlosen Werkzeugen verhexen können.
.
.
Dennoch:
zu 1: Die tatsächlichen Fälle genügen, sind schon zu viel und sollten nicht heruntergespielt werden.
zu 2: Es gibt sicher noch eine Zahl von noch nicht aufgedeckten Missbrauchern. Und man sollte Opfer, denen tiefste seelische Schäden von Gottesmännern zugefügt wurden, nicht in der Weise verhöhnen. Viele tun sich tatsächlich lange sehr schwer, die Erinnerungen zuzulassen.
zu 3: Päderasten sind nicht a priori schwul.
zu 4: Auch andere Missbraucher sind Kriminelle. Und Vertuscher und HOAX-Rufer sind Dreckschweine, egal auf welcher Seite.
zu 5: Es gibt viele rechtsradikale homophobe Dumme; in dem Punkt hast Du recht.
Redaktion benachrichtigen
#47   Semikolon   19:25:58 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Tomas,
Beides falsch.
;
Nach Meinung der meisten Zuschreiber hier im Leserbereich gibt es nur folgende wahre Aussagen:
;
1) Alle katholischen Priester sind sexuelle Mißbrauchstäter
(wegen Zölibat und so, zwingend)
;
2) Katholische Priester, die bisher noch nicht öffentlich als solche bekannt wurden, sind bisher noch nicht erwischt worden. Vor allem deswegen, da die Mißbrauchsopfer gewöhnlicherweise sich nicht trauen, den Mißbrauch anzuzeigen und wenn dann erst Jahrzehnte oder Jahrhunderte danach.
;
3) Homosexuell veranlagte katholische Priester scheiden als Täter a priori aus. Wer hierin einen Widerspruch zu 1) sieht, ist einfach nur dumm oder homphob oder beides.
;
4) Andere Berufsgruppen (Lehrer, Linksintuektuelle etc.) die manchmal auch in den Verdacht des sexuellen Mißbrauchs geraten sind immer unschuldige Opfer von Verleumdern, isb. von verleumdenen Pius- Brüdern, die übrigens hier in diesem Zusammenhang ebenfalls als zur 1) er Gruppe zugeordnet werden müssen.
;
5) Modernisten sind immer gut, unschuldig und verfolgte Opfer der übermächtigen „Tradis“. Sie können ebenfalls, auch wenn sie nicht schon unter 3) erfasst sind, per se nie Mißbrauchstäter sein. Wer hierin einen logischen Widerspruch zu 1) erkennt oder dies sonst anzweifelt, ist entweder dumm, rechtsradikal, homophob oder alles zusammen.
Redaktion benachrichtigen
#46   Tomás   18:32:01 | Freitag, 9. Dezember 2011
#19
Beide Aussage sind zutreffend. Der Anteil der „Priester“ der Konzilssekte an den Mißbrauchfällen befindet sich unter 1 % und diese „Priester“ sind alle – ohne Ausnahme – modernisten.
Redaktion benachrichtigen
#45   Semikolon   18:27:35 | Freitag, 9. Dezember 2011
@gesunder
„Typen, die Missbräuche von Klerikern als HOAX abtun, sind ekelerregend.“
;
Das finde ich auch.
Z.B. hat unser Bistum mit einer Pressenotiz vor ein paar Monaten versucht, das Mißbrauchsproblem und dere Hauptursache massiv zu verschleiern.
;
Obwohl man zugab, dass fast zwei Drittel der Fälle sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker des Bistums opferseitig sexuell mißbrauchte Männer (und nicht Frauen) betraf, versuchte man dies mit den Worten, dass dies ja ein normale geschlechtsmäßige Opfer-Verteilung sei und gerade belege, dass keine „besonderen“ Homosexuellen-Täter-Probleme in der Kirche gebe.
;
Ich fand diese Bistums- Pressemitteilung so skandalös, dass ich den Bischof bat, mir einmal zu Belege zu senden, dass nahezu zwei Drittel seiner Priester wirklich homosexuell sind, so dass sich diese Aussage statistisch halten ließe.
;
Er antwortete ausweichend, dass man seitens der DBK derzeit plane, dies im Rahmen eines bistumsübergreifenden Forschungsprojektes mit einem anerkannten kriminologischen Institut näher zu erforschen. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#44   gesunder   18:12:54 | Freitag, 9. Dezember 2011
„der wirklich harten Missbrauchsfälle“
Also Du meinst, tenebris, daß die „die wirklich harten Missbrauchsfälle“ nur in der Odenwaldschule begangen wurden, und lässlichen, die kleinen, niedlichen von Klerikern.
Wo willst Du lux sein?
Frag Du Dich das lieber mal!
.
Wer moralische Höchstleistungen von anderen erwartet und so systematisch Vertuschung, Heuchelei und Zeigefinger-auf-andere praktiziert, vor dem soll man sich nicht ekeln?
.
Lebten wir in keiner Demokratie, ein Staatschef könnte Deiner Argumentation folgend sofort sämtliche Privilegien für Kleriker und die Kirche beenden.
Wenn Priester und die Kirche sowieso nichts besonderes und hervorgehobenes sind, sondern wenn deren Verfehlungen ebenso zu bewerten sind, wie die aller Menschen und Gruppen, die keine Steuerprivilegien genießen.
Diese Privilegien, die ein solcher Staatschef aberkennen könnte, wären der sofortige Verlust der Gemeinnützigkeit und Mildtätigkeit sowie ein Stopp sämtlicher Zahlungen an kirchliche Stellen und Einrichtungen und deren Untergruppierungen wie Caritas etc. (alternativ könnte man diese der Arbeiterwohlfahrt oder dem Deutschen Paritätischen Wohfahrtsverband überlassen).
.
Kriminelle Aktenvertuschung und kriminelle Versetzungspraxis sollten nicht nur zum sofortigem Amtsverlust führen, sondern zu ernsten strafrechtlichen Konsequenzen.
.
Auch in der Odenwaldschule gibt es meines Erachtens Defizite in der Aufarbeitung. Dies schreit auch zum Himmel.
.
Aber die Odenwaldschule hat keine Mrd. Anhänger!
Redaktion benachrichtigen
#43   lux in tenebris   18:00:17 | Freitag, 9. Dezember 2011
#39: gesunder, regen Sie sich eigentlich auch so leidenschaftlich auf, wenn es um die jahrzahntelangen Vertuschungen der wirklich harten Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule und anderen weltlichen Institutionen geht? Oder steckt hinter Ihrer Aufklärerpose nicht doch eine ganze Portion Kirchen- und Klerikerhass? Beantworten Sie sich diese Frage bitte vor Ihrem Gewissen und ziehen Sie die Konsequenzen, bevor Sie sich hier den Luxus des Ekelns erlauben!
Redaktion benachrichtigen
#42   valen-tin   17:50:45 | Freitag, 9. Dezember 2011
@semikolon: und ich dachte immer der Kardinal hat den Schlüssel? bekommen die Bischöfe jetzt auch schon einen? Es geht bergab mit der Kirche. *Ironie aus*
Redaktion benachrichtigen
#41   Semikolon   17:43:38 | Freitag, 9. Dezember 2011
Oh Frommmm,
;
Der Bischof benötigt den Schlüssel, damit er Leute wie Sie damit an der Nase herumführen kann.
Ein Bischof hat übrigens noch mehr Schlüssel. Damit „vertuscht“ er so dies und das und für jeden etwas.
Redaktion benachrichtigen
#40   gesunder   17:38:41 | Freitag, 9. Dezember 2011
Shadow1979: Ich verstehe, was Du meinst.
Aber dann lies mal die Entgleisungen von #32 lux in tenebris. Typen, die Missbräuche von Klerikern als HOAX abtun, sind ekelerregend.
.
Ich bin sehr für Datenschutz.
.
Aber unter dem Deckmantel Datenschutz wird sehr viel vertuscht.
eine ehemalige Richterin hat das in München aufgedeckt:
www.sueddeutsche.de/…en-abgrund-1.1036419
www.spiegel.de/…,1518,732801,00.html
www.erzbistum-muenchen.de/…ia/media14418720.PDF
Und als es für den Papst unangenehm zu werden drohte:
www.spiegel.de/…,1518,731514,00.html
Sprang Generalvikar Gruber in die Bresche: Er wusste es allein. Und Gruber wusste auch, dass der Erzbischof nichts gewusst hat.
Praktisch.
.
Fraglos wurde vertuscht und vertuscht und vertuscht.
.
Wie genau das vorgegangen werden soll, um da etwas wissenschaftlich zu erarbeiten, ist mir zugegeben schleierhaft.
Denn die Ordinariate werden ja vorher schon Reißwölfe benutzen…
Selbstverständlich ohne des Wissens des jeweiligen Bischofs
.
Natürlich verstehe ich es, wenn Angestellte im kirchlichen Dienst auf den Datenschutz pochen.
Aber bei Klerikern gilt doch die Gehorsamspflicht.
Wenn die Bischöfe eine Untersuchung wollen und das Menschenmögliche tun, dass dem Datenschutz dennoch maximal Rechnung getragen wird, finde ich es nachvollziehbar, dass das hohe Gut der Fürsorgpflicht höher steht, als das Unbehagen von Klerikern.
Redaktion benachrichtigen
#38   Thomasius   17:24:08 | Freitag, 9. Dezember 2011
#36 Grüner Ritter
Eigenartig.
Einerseits stehem die Kleriker „haushoch“ über den „Laien“- kurz vor „heilig“.
Doch wenn es um perverse Handlungen geht, sagt man:
Kleriker sind doch statistisch weniger pervers als die Laien. Wenn man das bei dem Herrn Jesus Christus sagen wollte …
Redaktion benachrichtigen
#37   Grüner Ritter †   17:17:56 | Freitag, 9. Dezember 2011
Schlussfolgerung: Missbräuche sind derart selten, dass es eigens kirchliche Regelungen gibt, wie die archivierten Akten darüber zu verwahren sind.
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#36   Shadow1979 †   17:05:14 | Freitag, 9. Dezember 2011
#34
Ich möchte mich nicht an Ihren Spekulationen beteiligen.
Es ist für mich eine Grundlegende Sache. Entweder es gilt der Datenschutz für alle Angestellen/Arbeiter in DE oder Sie gelten nicht für alle!!!
Beides geht nicht. Man kann nicht Dinge bei Lidl, Aldi verurteilen weil das ja pöhse pöhse ist , den selben Verstoß bei Priester aber nicht so schlimm oder gar gut finden.
Passt für mich nicht zusammen!
Redaktion benachrichtigen
#35   lux in tenebris   16:55:19 | Freitag, 9. Dezember 2011
Vielleicht könnte man auch Verbindungen der Priesterschaft zur Zwickauer Zelle konstruieren?! Das wär doch… na, da hätte man ja… also, das wär’ ja besser als der abgelutschte Missbrauchswahn… das wäre einfach der gewünschte Super-Gau! :-D
Redaktion benachrichtigen
#34   Semikolon   16:50:55 | Freitag, 9. Dezember 2011
Sorry,
die folgenden Personen, wollte ich bei #27 Pkt 2 nicht vergessen haben:
;
…r-und-diakone-freiburg.de/?page_id=2
,
…-und-diakone-wuerzburg.de/…um/unterzeichner.htm
;
Diese Musterpriester werden sich sicher ebenfalls sehr geehrt fühlen, als Freiwilige alle ihre Akten zum kriminologisch durchforsten zur Verfügung zu stellen.
DNA-Proben sollten sie ebenfalls gleich mit dazu geben, damit der Pfeiffer sie mal in seiner Datenbank der unaufgeklärten Fälle abgleichen kann.
Redaktion benachrichtigen
#33   valen-tin   16:47:29 | Freitag, 9. Dezember 2011
@semikolon#27: Dem Pfeiffer würde ich überhaupt keine Akte überlassen, zumindest nicht nach der Aktion Sebnitz.
Redaktion benachrichtigen
#32   lux in tenebris   16:47:29 | Freitag, 9. Dezember 2011
„Nur mit Priestern kann mans ja machen weil !!! Ja weil? Warum überhaupt?“
+++
Tja, Shadow1979, die Antwort ist einfach: weil hinter dem Missbrauchs-Hoax und dieser Aktion EIN Wunsch&Wille steckt: das sakramentale Priestertum zu zerstören.
Und darin sind sich nun mal die Wortführer der DBK und die meinungsbildnerischen Medienbosse vollkommen einig. :-!
Redaktion benachrichtigen
#31   Shadow1979 †   16:40:24 | Freitag, 9. Dezember 2011
#26
Sie haben wohl auch nicht verstanden worums geht habe Ich den Eindruck.
Es geht hier nicht um Vertuschung, vernichtung von Akten. Es geht einen eine Datenschutzrechtliche Verletzung SONDERGLEICHEN!
Auf die Idee die Personalakten ALLER MITARBEITER UND ANGESTELLTEN einer anderen Firma zugänglich zu machen sollte mal ein anderes DE Unternehmen kommen! Da gäb es aber zores von allen Seiten.
Nur mit Priestern kann mans ja machen weil !!! Ja weil? Warum überhaupt? Weis eigentlich auch keiner aber sind Priester wird sich schon was finden ;-)
Redaktion benachrichtigen
#30   lux in tenebris   16:39:55 | Freitag, 9. Dezember 2011
#26: gesunder, wissen Sie was?! Sie sind ganz schön krank! Datenschutz gilt für ALLE. Priester sind nicht die vogelfreien Hexen unserer Tage, merken Sie sich das! /;!
Redaktion benachrichtigen
#29   Theolungus †   16:35:01 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ei verdammt, wo ist denn nun der Schlüssel?
Redaktion benachrichtigen
#28   Semikolon   16:32:33 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ich schlage folgedenden Kompromiss vor:
1) Die bischöflichen Personalaktenbestände bleiben prinzipiell geschlossen.
2) Dem Kriminologen Pfeiffer wird zum Ausgleich sämtliche Unterlagen von diesen Pfarrern ausgehändigt:
…ww.pfarrer-initiative.org/…tive/Mitglieder.aspx
Damit dürfte eine statistisch relevante Erhebung möglich sein.
3) Sollte Pfeiffer bei diesen Beispielspfarrern irgendwie fündig werden, wird der Pfarrer sofort ohne weitere Rückfragen oder Formalitäten supendiert und verpflichtet Dr. Pfeiffer für weitere Forschungsverfahren auch persönlich zur Verfügung zu stehen.
Redaktion benachrichtigen
#27   gesunder   16:30:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ja für sowas sollte die Kirche also kein Geld ausgeben.
Aber für Soutanen und Brokat.
Die Kirche sollte von Hause aus erklären, dass ALLE Kleriker grundsätzlich unschuldig sind.
Wenn ein Missbrauchsfall zutreffen sollte, waren ausschießlich schwarze Katzen und Ketzer schuld, die fromme Kleriker zu willenlosen Werkzeugen verhexen können.
.
Alle Akten vernichten und gut ist.
.
Jeder Kleriker sollte mit der Weihe ein Unschuldigkeitszertifkat erhalten.
Das wäre sowas wie
Ein Skapulier, ein Skapulier – Gottesmutter wir danken Dir.
Redaktion benachrichtigen
#26   lux in tenebris   16:16:03 | Freitag, 9. Dezember 2011
Diesen Aufruf kann man nur unterschreiben. Das ist der nächste Skandal, den diese medien- und jesuitenhörigen Bischöfe zum Schaden der ganzen Kirche und ihrer Priesterschaft produzieren. Dieses Vorhaben zeigt weiters, dass die Einrichtung der Bischofskonferenzen von allergrößtem Übel sind, weil hier der Corpsgeist herrscht, durch den sich der einzelne Bischof hinter dem Rücken der anderen verschanzen kann. Einen einzelnen unfähigen Skandalbischof kann man entfernen, bei einer ganzen Bischofskonferenz ist das schon schwieriger. Bischofskonferenzen sind das probateste Mittel für nationalkirchliche und illegale Sonderwege. Weg damit! :-@
Redaktion benachrichtigen
#25   Shadow1979 †   16:09:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
Und was gab es zu recht für einen Aufschrei dagegen!
Redaktion benachrichtigen
#24   Colombe de la paix   15:48:30 | Freitag, 9. Dezember 2011
Bei Aldi , plus und schlecker wird man gefilmt…
Big brother is watsching you…
Redaktion benachrichtigen
#23   Shadow1979 †   15:46:33 | Freitag, 9. Dezember 2011
#22
Um irgendwas verschweigen gehts aber gar nicht. Sondern um einen eklatanten Eingriff in den Datenschutz von Angestellten!
Käme Aldi,Plus oder Lidl auf die Idee würden Arbeitgeberverbände Sturm laufen, toben, wüten, sich in Talkshows auslassen.
Es geht darum das hier JEDE Personalakte von Priestern, ob ein Verdacht besteht oder nicht völlig egal, einem dritten zugänglich gemacht werden soll?
Das sollte es nicht, jedenfalls nicht in diesem pauschalen Ausmaß ohne das nur der kleinste Verdacht vorliegen muss!
Redaktion benachrichtigen
#22   Theolungus †   15:37:51 | Freitag, 9. Dezember 2011
Hat jemand den Schlüsselbund vom braunen Willi gefunden?
o.O
Redaktion benachrichtigen
#21   partolomähu dihas   15:33:42 | Freitag, 9. Dezember 2011
Die Taktik von kreuz.net bezüglich der Missbrauchsfälle ist interessant:
1. Die Missbräuche sind selten, eigentlich handelt es sich nur um gelegentliches Übers-Haar-Streichen bei geschlechtsreifen Burschen, und aufgebauscht bzw. überhaupt erst inszeniert durch die kirchenfeindlichen Systemmedien.
2. Die Missbräuche sind eine Folge des „Pastoralkonzils“ und der 68er, die die Konzilskirche unterwandert haben. Täter sind ausschließlich altliberale Krawattenpriester.
Diese (mindestens) Doppeltaktik erinnert doch an den Oberstufenschüler, der sein Fernbleiben vom Unterricht so entschuldigt: „Gestern war ich auf dem 80. Geburtstag meiner Oma und lag krank im Bett.“
Könnte sein, dass der Lehrer da misstrauisch wird…
Redaktion benachrichtigen
#20   Theolungus †   15:33:06 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ebend, nur der Bischof soll die klerikalen Lustgriffe verschweigen können! Niemad anders!
:-P
Redaktion benachrichtigen
#19   Shadow1979 †   15:30:17 | Freitag, 9. Dezember 2011
Abgesehen von den Kirchenrechtlichen Frage. Sollte ein solches vorgehen jeden Angestellten auf die Palme bringen. Datenschutz bleibt Datenschutz ob Priester, Bauarbeiter oder Kassiererin bei Aldi.
Auf so eine Idee zu kommen :-[
Redaktion benachrichtigen
#18   Theolungus †   15:30:10 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ebend!!!+
^-^
Redaktion benachrichtigen
#17   FreiherrvonderTrenck   15:23:10 | Freitag, 9. Dezember 2011
„Personalakten sind per definitionem datengeschützt – von staats- und kirchenrechtlichen Bestimmungen abgesehen“
Redaktion benachrichtigen
#16   Theolungus †   15:16:18 | Freitag, 9. Dezember 2011
Bummbaaaaaaf, bummbaaaaaf, wuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuusch!!!!!!!!!!
/:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~ /:~
Redaktion benachrichtigen
#15   Regina 1961   15:09:37 | Freitag, 9. Dezember 2011
Theolungus pass auf! Redaxglatzen…Klasse!
Regina
Redaktion benachrichtigen
#14   FreiherrvonderTrenck   15:01:58 | Freitag, 9. Dezember 2011
„Selbst bei anonymisierter Weitergabe von Personaldaten müßte jeder Betroffene vorher seine Einwilligung geben, da durch intensive Nachforschung von Situation und Umständen Rückschlüsse auf betroffene Personen möglich sind.“
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#13   Theolungus †   14:59:28 | Freitag, 9. Dezember 2011
Damit er sich beim Gift- und Galle spucken nicht mehr so anstrengen muss ???
:-D
Redaktion benachrichtigen
#12   FreiherrvonderTrenck   14:56:11 | Freitag, 9. Dezember 2011
„Wenn also Akten aus dem Geheimarchiv »auf den Markt« kommen, macht sich der zuständige Bischof nach dem Kirchenrecht strafbar“
>:)
Redaktion benachrichtigen
#11   Colombe de la paix   14:54:43 | Freitag, 9. Dezember 2011
:-D Zu den Pornos??? :-|
Welcher Bischof denn?
Redaktion benachrichtigen
#9   Theolungus †   14:52:23 | Freitag, 9. Dezember 2011
Solche Akten sind nach Kanon 490, Paragraph 1, in einem Geheimarchiv aufzubewahren, zu dem nur der Bischof den Schlüssel haben darf.
Redaktion benachrichtigen
#8   Colombe de la paix   14:51:49 | Freitag, 9. Dezember 2011
GEHÖRT WELTBILD NICHT DER Kirche???ß ;-)
Redaktion benachrichtigen
#7   Theolungus †   14:50:57 | Freitag, 9. Dezember 2011
Die Redaxglatzen kaufen ihre Pornos immer bei Weltbild!
:-P
Redaktion benachrichtigen
#6   Colombe de la paix   14:47:30 | Freitag, 9. Dezember 2011
Werden die auch von unseren Kirchensteuern finanziert? o.O
Redaktion benachrichtigen
#5   Theolungus †   14:46:27 | Freitag, 9. Dezember 2011
Und gegen welche Canonices verstößt eigentlich krezned mit seinen Redaxglatzen?
>:)
Redaktion benachrichtigen
#3   Colombe de la paix   14:41:26 | Freitag, 9. Dezember 2011
Richtig…
=D> =D> =D> :-! :-@ :-S :-# :-P :-D
Redaktion benachrichtigen
#2   FreiherrvonderTrenck   14:39:04 | Freitag, 9. Dezember 2011
Lasst die Piusse doch weiter piussieren!
:-! >:) :-*
Redaktion benachrichtigen
#1   Theolungus †   14:36:30 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ach …!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-O :-O :-O :-O :-O :-O
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Mißbrauchs-HoaxDie Mißbrauchs-Heuchelei geht weiter Mißbrauchs-HoaxDie Gnadenlos-Pastoral der altliberalen Liebeskirche Mißbrauchs-HoaxBelgien: Die Infam-Razzia gegen die Bischöfe war illegal PaedophilieUff! Zum Glück waren es nur Juden PaedophilieGericht verharmlost: Kinderporno-Richter hatte ein „Burn-out“ Mißbrauchs-HoaxTiroler Nonnen: Im Zweifel gegen den Angeklagten PaedophiliePreis aberkannt: Linksliberale Mißbraucher gestehen nicht PaedophilieBei echten Kindermißbräuchen schweigen die Linken KinderschänderJetzt schweigen die linken Mißbrauchs-Einheizer Mißbrauchs-HoaxDas Hamburger Oberlandesgericht steht auf der Seite der Lügner Primas der traditionellen AnglikanerEin selbsternanntes Mißbrauchs-Wrack Mißbrauchs-HoaxSchauspieler sind halt Schauspieler Mißbrauchs-HoaxWie war dieser unbeschreibliche Erfolg möglich? Mißbrauchs-HoaxDas sagt alles: Ihr psychischer Zustand ist besorgniserregend Mißbrauchs-HoaxDie reden wie kommunistische Parteifunktionäre
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net