„Personalakten
sind per definitionem datengeschützt – von staats- und kirchenrechtlichen Bestimmungen abgesehen“, heißt
es in der Erklärung:
„Selbst bei anonymisierter Weitergabe von Personaldaten müßte jeder Betroffene
vorher seine Einwilligung geben, da durch intensive Nachforschung von Situation und Umständen Rückschlüsse
auf betroffene Personen möglich sind.“
Die Bischöfe machen sich strafbar
Der Text verweist auf Canon
489, Paragraph 2: „Akten der Strafsachen in Sittlichkeitsverfahren, deren Angeklagte verstorben oder die
seit einem Jahrzehnt durch Verurteilung abgeschlossen sind, sind zu vernichten“.
Solche Akten sind nach
Kanon 490, Paragraph 1, in einem Geheimarchiv aufzubewahren, zu dem nur der Bischof den Schlüssel haben
darf.
„Wenn also Akten aus dem Geheimarchiv »auf den Markt« kommen, macht sich der zuständige Bischof
nach dem Kirchenrecht strafbar“ – stellt die Erklärung fest.
Veruntreuung von Kirchensteuer-Gelder
Als „problematisch“ bezeichnet die Erklärung die Finanzierung des Forschungsprojekts.
Diese werde von
einem privaten Verein durchgeführt, der auf Bezahlung angewiesen sei.
Die Bischofskonferenz hat beschlossen,
diesen Forschungsauftrag mit 450.000 Euro aus Kirchensteuermitteln zu bezahlen.
Es ist nicht ausgeschlossen,
daß die Kosten noch höher ausfallen werden.
Die Presse-Erklärung weist darauf hin, daß das gegen
Kanon 222, Paragraph 1, des Kirchenrechtes verstößt.
Dieser sieht vor, daß die Beiträge der Gläubigen
„für den Gottesdienst, die Werke des Apostolats und der Caritas sowie für einen angemessenen Unterhalt
der in ihrem Dienst Stehenden“ bestimmt und zu verwenden sind.
„Man mag darüber streiten, ob jede Sekretärin
oder jeder Referent in den Generalvikariaten zu dem Personenkreis zählen, der »im Dienst« der Kirche
steht“ – kommentiert die Presse-Erklärung:
„Doch ein Forschungsprojekt wie das von Professor Christian
Pfeiffer fällt jedenfalls nicht unter die Kriterien von Kanon 222.“
Der ‘Zusammenschluß papsttreuer
Vereinigungen’ fordert daher die Bischöfe auf, Zusage und Auftrag zu dem Forschungsprojekt sofort zurückzuziehen.
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64 Lesermeinungen
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#68 Don Camillo … 16:07:34 | Samstag, 10. Dezember 2011
Beide Sünden, die Abtreibung oder der sexuelle Mißbrauch, sind himmelschreiende Sünden! Beides führt
in die ewige Verdammnis! Zu wissen, welche Sünde die Schlimmere ist, das ist nicht von Bedeutung! Wenn
die Menschen Glauben und somit Gottesfurcht hätten, dann würden sie solches nicht tun! . Der Anteil
der katholischen Priester beim sexuellen Mißbrauch, ist ein sehr geringer, wie festgestellt wurde. Jeder
Mißbrauch ist selbstverständlich einer zu viel! Sexueller Mißbrauch ist auch Seelenmord. Er zieht viele
Sünden hinter sich her. Viele Menschen werden dadurch an der Kirche irre und verlassen die einzige Arche
des Heiles. Wenn also ein katholischer Priester sexuellen Mißbrauch betreibt, so ist das noch viel schwerwiegender
und hat noch viel größere negative Auswirkungen als bei anderen Personen, man denke an den Mühlstein.
. Beide Sünden richten ungeheuren Schaden an Leib und Seele an, bei den jeweiligen Opfern, Angehörigen
und vielen anderen Menschen. . Ein katholischer Priester soll ein Seelsorger sein, einer bei dem man sich
in Sicherheit wiegen kann, einer der all seine Kräfte aufbietet und alles tut, dass seine Schäflein
an Leib und Seele vor aller Unreinheit bewahrt bleiben.
#62 Wie wiele „katholische Priester“ waren in dem Mißbrauchfällen der lezten Jahren involviert? Die
Ermordung eines ungeborenen Kindes ist erheblich schlimmer als der Mißbrauch eines geborenen Kindes.
Aus diesem Grund ist die „Empörung“ der Feinde der Kirche, die für die Abtreibung sind, nur Heuchelei.
#66 Waschbär † 23:58:27 | Freitag, 9. Dezember 2011
jajaja immer das gleiche hier: Die Missbrauchsfälle werden von den Medien hochgepusht um die Kirche zu
zerstören. Ne klar, tut mir wirklich leid für die arme katholische kirche, dass jemand den Missbrauch
von schutzlosen Kindern durch katholische Priester öffentlich macht und damit die heile Welt von kreuz.net
stört. Diese Kritiker sollten sich wirklich schämen, dass sie nicht einfach das Maul halten können,
wenn die Homies von Gott das wünschen. Oh und nicht zu vergessen: „Der Missbrauch in der katholischen
Kirche is ja gar nich so schlimm, schließlich gibt es Missbrauch ja auch in weltlichen Einrichtungen“.
Oder natürlich:„Wir missbrauchen zwar Kinder, aber hey: Wenigstens treiben wir nicht ab! yeah“. … ihr
seid doch zum kotzen!
#58 Semikolon 21:06:56 | Freitag, 9. Dezember 2011
Blödsinn. (#52) Schwarzwild-Frischlinge und Überläufer dürfen das ganze Jahr bejagt werden . www.schonzeiten.de/b2.php
; @ gesunder: Danke für die Bestätigung von #44
Grins, dann schalte mal die zweite Hirnzelle zu: rund 16.000 Schwarzkittel auf ca. 30 Millionen erwachsene Männer macht ein halbes Promille – oder eben 0,05 Prozent.
Tomas: „unter 1%“ ist eine ziemlich verheerende Quote, der Anteil der Priester an der männlichen erwachsenen Gesamtbevölkerung liegt nämlich nur bei 0,05%.
Semikolon: Das war sehr lustig. Aber: Keiner hier hat eine Deiner 5 Aussagen getätigt. Das hast Du erfunden.
. Wenn aber kirchliche Missbräuche als HOAX abgetan werden, hat das durchaus eine extrem-pauschalisierende
Aussagekraft. . Daher die Lösung: Die Kirche sollte von Hause aus erklären, dass ALLE Kleriker grundsätzlich
unschuldig sind. Wenn ein Missbrauchsfall zutreffen sollte, waren ausschießlich schwarze Katzen und Ketzer
schuld, die fromme Kleriker zu willenlosen Werkzeugen verhexen können. . . Dennoch: zu 1: Die tatsächlichen
Fälle genügen, sind schon zu viel und sollten nicht heruntergespielt werden. zu 2: Es gibt sicher noch
eine Zahl von noch nicht aufgedeckten Missbrauchern. Und man sollte Opfer, denen tiefste seelische Schäden
von Gottesmännern zugefügt wurden, nicht in der Weise verhöhnen. Viele tun sich tatsächlich lange
sehr schwer, die Erinnerungen zuzulassen. zu 3: Päderasten sind nicht a priori schwul. zu 4: Auch andere
Missbraucher sind Kriminelle. Und Vertuscher und HOAX-Rufer sind Dreckschweine, egal auf welcher Seite.
zu 5: Es gibt viele rechtsradikale homophobe Dumme; in dem Punkt hast Du recht.
#47 Semikolon 19:25:58 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Tomas, Beides falsch. ; Nach Meinung der meisten Zuschreiber hier im Leserbereich gibt es nur folgende
wahre Aussagen: ; 1) Alle katholischen Priester sind sexuelle Mißbrauchstäter (wegen Zölibat und so,
zwingend) ; 2) Katholische Priester, die bisher noch nicht öffentlich als solche bekannt wurden, sind
bisher noch nicht erwischt worden. Vor allem deswegen, da die Mißbrauchsopfer gewöhnlicherweise sich
nicht trauen, den Mißbrauch anzuzeigen und wenn dann erst Jahrzehnte oder Jahrhunderte danach. ; 3) Homosexuell
veranlagte katholische Priester scheiden als Täter a priori aus. Wer hierin einen Widerspruch zu 1) sieht,
ist einfach nur dumm oder homphob oder beides. ; 4) Andere Berufsgruppen (Lehrer, Linksintuektuelle etc.)
die manchmal auch in den Verdacht des sexuellen Mißbrauchs geraten sind immer unschuldige Opfer von Verleumdern,
isb. von verleumdenen Pius- Brüdern, die übrigens hier in diesem Zusammenhang ebenfalls als zur 1) er
Gruppe zugeordnet werden müssen. ; 5) Modernisten sind immer gut, unschuldig und verfolgte Opfer der
übermächtigen „Tradis“. Sie können ebenfalls, auch wenn sie nicht schon unter 3) erfasst sind, per
se nie Mißbrauchstäter sein. Wer hierin einen logischen Widerspruch zu 1) erkennt oder dies sonst anzweifelt,
ist entweder dumm, rechtsradikal, homophob oder alles zusammen.
#19 Beide Aussage sind zutreffend. Der Anteil der „Priester“ der Konzilssekte an den Mißbrauchfällen
befindet sich unter 1 % und diese „Priester“ sind alle – ohne Ausnahme – modernisten.
#45 Semikolon 18:27:35 | Freitag, 9. Dezember 2011
@gesunder „Typen, die Missbräuche von Klerikern als HOAX abtun, sind ekelerregend.“ ; Das finde ich auch.
Z.B. hat unser Bistum mit einer Pressenotiz vor ein paar Monaten versucht, das Mißbrauchsproblem und
dere Hauptursache massiv zu verschleiern. ; Obwohl man zugab, dass fast zwei Drittel der Fälle sexuellen
Mißbrauchs durch Kleriker des Bistums opferseitig sexuell mißbrauchte Männer (und nicht Frauen) betraf,
versuchte man dies mit den Worten, dass dies ja ein normale geschlechtsmäßige Opfer-Verteilung sei und
gerade belege, dass keine „besonderen“ Homosexuellen-Täter-Probleme in der Kirche gebe. ; Ich fand diese
Bistums- Pressemitteilung so skandalös, dass ich den Bischof bat, mir einmal zu Belege zu senden, dass
nahezu zwei Drittel seiner Priester wirklich homosexuell sind, so dass sich diese Aussage statistisch
halten ließe. ; Er antwortete ausweichend, dass man seitens der DBK derzeit plane, dies im Rahmen eines
bistumsübergreifenden Forschungsprojektes mit einem anerkannten kriminologischen Institut näher zu erforschen.
„der wirklich harten Missbrauchsfälle“ Also Du meinst, tenebris, daß die „die wirklich harten Missbrauchsfälle“
nur in der Odenwaldschule begangen wurden, und lässlichen, die kleinen, niedlichen von Klerikern. Wo
willst Du lux sein? Frag Du Dich das lieber mal! . Wer moralische Höchstleistungen von anderen erwartet
und so systematisch Vertuschung, Heuchelei und Zeigefinger-auf-andere praktiziert, vor dem soll man sich
nicht ekeln? . Lebten wir in keiner Demokratie, ein Staatschef könnte Deiner Argumentation folgend sofort
sämtliche Privilegien für Kleriker und die Kirche beenden. Wenn Priester und die Kirche sowieso nichts
besonderes und hervorgehobenes sind, sondern wenn deren Verfehlungen ebenso zu bewerten sind, wie die
aller Menschen und Gruppen, die keine Steuerprivilegien genießen. Diese Privilegien, die ein solcher
Staatschef aberkennen könnte, wären der sofortige Verlust der Gemeinnützigkeit und Mildtätigkeit sowie
ein Stopp sämtlicher Zahlungen an kirchliche Stellen und Einrichtungen und deren Untergruppierungen wie
Caritas etc. (alternativ könnte man diese der Arbeiterwohlfahrt oder dem Deutschen Paritätischen Wohfahrtsverband
überlassen). . Kriminelle Aktenvertuschung und kriminelle Versetzungspraxis sollten nicht nur zum sofortigem
Amtsverlust führen, sondern zu ernsten strafrechtlichen Konsequenzen. . Auch in der Odenwaldschule gibt
es meines Erachtens Defizite in der Aufarbeitung. Dies schreit auch zum Himmel. . Aber die Odenwaldschule
hat keine Mrd. Anhänger!
#39: gesunder, regen Sie sich eigentlich auch so leidenschaftlich auf, wenn es um die jahrzahntelangen Vertuschungen der wirklich harten Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule und anderen weltlichen Institutionen geht? Oder steckt hinter Ihrer Aufklärerpose nicht doch eine ganze Portion Kirchen- und Klerikerhass? Beantworten Sie sich diese Frage bitte vor Ihrem Gewissen und ziehen Sie die Konsequenzen, bevor Sie sich hier den Luxus des Ekelns erlauben!
#42 valen-tin 17:50:45 | Freitag, 9. Dezember 2011
@semikolon: und ich dachte immer der Kardinal hat den Schlüssel? bekommen die Bischöfe jetzt auch schon einen? Es geht bergab mit der Kirche. *Ironie aus*
#41 Semikolon 17:43:38 | Freitag, 9. Dezember 2011
Oh Frommmm, ; Der Bischof benötigt den Schlüssel, damit er Leute wie Sie damit an der Nase herumführen
kann. Ein Bischof hat übrigens noch mehr Schlüssel. Damit „vertuscht“ er so dies und das und für jeden
etwas.
Shadow1979: Ich verstehe, was Du meinst. Aber dann lies mal die Entgleisungen von #32 lux in tenebris.
Typen, die Missbräuche von Klerikern als HOAX abtun, sind ekelerregend. . Ich bin sehr für Datenschutz.
. Aber unter dem Deckmantel Datenschutz wird sehr viel vertuscht. eine ehemalige Richterin hat das in
München aufgedeckt: www.sueddeutsche.de/…en-abgrund-1.1036419 www.spiegel.de/…,1518,732801,00.html www.erzbistum-muenchen.de/…ia/media14418720.PDF Und als es für den Papst unangenehm zu werden drohte: www.spiegel.de/…,1518,731514,00.html Sprang Generalvikar Gruber in die Bresche: Er wusste es allein.
Und Gruber wusste auch, dass der Erzbischof nichts gewusst hat. Praktisch. . Fraglos wurde vertuscht und
vertuscht und vertuscht. . Wie genau das vorgegangen werden soll, um da etwas wissenschaftlich zu erarbeiten,
ist mir zugegeben schleierhaft. Denn die Ordinariate werden ja vorher schon Reißwölfe benutzen… Selbstverständlich
ohne des Wissens des jeweiligen Bischofs . Natürlich verstehe ich es, wenn Angestellte im kirchlichen
Dienst auf den Datenschutz pochen. Aber bei Klerikern gilt doch die Gehorsamspflicht. Wenn die Bischöfe
eine Untersuchung wollen und das Menschenmögliche tun, dass dem Datenschutz dennoch maximal Rechnung
getragen wird, finde ich es nachvollziehbar, dass das hohe Gut der Fürsorgpflicht höher steht, als das
Unbehagen von Klerikern.
#38 Thomasius 17:24:08 | Freitag, 9. Dezember 2011
#36 Grüner Ritter Eigenartig. Einerseits stehem die Kleriker „haushoch“ über den „Laien“- kurz vor „heilig“.
Doch wenn es um perverse Handlungen geht, sagt man: Kleriker sind doch statistisch weniger pervers als
die Laien. Wenn man das bei dem Herrn Jesus Christus sagen wollte …
#36 Shadow1979 † 17:05:14 | Freitag, 9. Dezember 2011
#34 Ich möchte mich nicht an Ihren Spekulationen beteiligen. Es ist für mich eine Grundlegende Sache.
Entweder es gilt der Datenschutz für alle Angestellen/Arbeiter in DE oder Sie gelten nicht für alle!!!
Beides geht nicht. Man kann nicht Dinge bei Lidl, Aldi verurteilen weil das ja pöhse pöhse ist , den
selben Verstoß bei Priester aber nicht so schlimm oder gar gut finden. Passt für mich nicht zusammen!
Vielleicht könnte man auch Verbindungen der Priesterschaft zur Zwickauer Zelle konstruieren?! Das wär doch… na, da hätte man ja… also, das wär’ ja besser als der abgelutschte Missbrauchswahn… das wäre einfach der gewünschte Super-Gau!
#34 Semikolon 16:50:55 | Freitag, 9. Dezember 2011
Sorry, die folgenden Personen, wollte ich bei #27 Pkt 2 nicht vergessen haben: ; …r-und-diakone-freiburg.de/?page_id=2
, …-und-diakone-wuerzburg.de/…um/unterzeichner.htm ; Diese Musterpriester werden sich sicher ebenfalls
sehr geehrt fühlen, als Freiwilige alle ihre Akten zum kriminologisch durchforsten zur Verfügung zu
stellen. DNA-Proben sollten sie ebenfalls gleich mit dazu geben, damit der Pfeiffer sie mal in seiner
Datenbank der unaufgeklärten Fälle abgleichen kann.
„Nur mit Priestern kann mans ja machen weil !!! Ja weil? Warum überhaupt?“ +++ Tja, Shadow1979, die Antwort
ist einfach: weil hinter dem Missbrauchs-Hoax und dieser Aktion EIN Wunsch&Wille steckt: das sakramentale
Priestertum zu zerstören. Und darin sind sich nun mal die Wortführer der DBK und die meinungsbildnerischen
Medienbosse vollkommen einig.
#31 Shadow1979 † 16:40:24 | Freitag, 9. Dezember 2011
#26 Sie haben wohl auch nicht verstanden worums geht habe Ich den Eindruck. Es geht hier nicht um Vertuschung,
vernichtung von Akten. Es geht einen eine Datenschutzrechtliche Verletzung SONDERGLEICHEN! Auf die Idee
die Personalakten ALLER MITARBEITER UND ANGESTELLTEN einer anderen Firma zugänglich zu machen sollte
mal ein anderes DE Unternehmen kommen! Da gäb es aber zores von allen Seiten. Nur mit Priestern kann
mans ja machen weil !!! Ja weil? Warum überhaupt? Weis eigentlich auch keiner aber sind Priester wird
sich schon was finden
#26: gesunder, wissen Sie was?! Sie sind ganz schön krank! Datenschutz gilt für ALLE. Priester sind nicht die vogelfreien Hexen unserer Tage, merken Sie sich das!
#28 Semikolon 16:32:33 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ich schlage folgedenden Kompromiss vor: 1) Die bischöflichen Personalaktenbestände bleiben prinzipiell
geschlossen. 2) Dem Kriminologen Pfeiffer wird zum Ausgleich sämtliche Unterlagen von diesen Pfarrern
ausgehändigt: …ww.pfarrer-initiative.org/…tive/Mitglieder.aspx Damit dürfte eine statistisch relevante
Erhebung möglich sein. 3) Sollte Pfeiffer bei diesen Beispielspfarrern irgendwie fündig werden, wird
der Pfarrer sofort ohne weitere Rückfragen oder Formalitäten supendiert und verpflichtet Dr. Pfeiffer
für weitere Forschungsverfahren auch persönlich zur Verfügung zu stehen.
Ja für sowas sollte die Kirche also kein Geld ausgeben. Aber für Soutanen und Brokat. Die Kirche sollte
von Hause aus erklären, dass ALLE Kleriker grundsätzlich unschuldig sind. Wenn ein Missbrauchsfall zutreffen
sollte, waren ausschießlich schwarze Katzen und Ketzer schuld, die fromme Kleriker zu willenlosen Werkzeugen
verhexen können. . Alle Akten vernichten und gut ist. . Jeder Kleriker sollte mit der Weihe ein Unschuldigkeitszertifkat
erhalten. Das wäre sowas wie Ein Skapulier, ein Skapulier – Gottesmutter wir danken Dir.
Diesen Aufruf kann man nur unterschreiben. Das ist der nächste Skandal, den diese medien- und jesuitenhörigen Bischöfe zum Schaden der ganzen Kirche und ihrer Priesterschaft produzieren. Dieses Vorhaben zeigt weiters, dass die Einrichtung der Bischofskonferenzen von allergrößtem Übel sind, weil hier der Corpsgeist herrscht, durch den sich der einzelne Bischof hinter dem Rücken der anderen verschanzen kann. Einen einzelnen unfähigen Skandalbischof kann man entfernen, bei einer ganzen Bischofskonferenz ist das schon schwieriger. Bischofskonferenzen sind das probateste Mittel für nationalkirchliche und illegale Sonderwege. Weg damit!
#23 Shadow1979 † 15:46:33 | Freitag, 9. Dezember 2011
#22 Um irgendwas verschweigen gehts aber gar nicht. Sondern um einen eklatanten Eingriff in den Datenschutz
von Angestellten! Käme Aldi,Plus oder Lidl auf die Idee würden Arbeitgeberverbände Sturm laufen, toben,
wüten, sich in Talkshows auslassen. Es geht darum das hier JEDE Personalakte von Priestern, ob ein Verdacht
besteht oder nicht völlig egal, einem dritten zugänglich gemacht werden soll? Das sollte es nicht, jedenfalls
nicht in diesem pauschalen Ausmaß ohne das nur der kleinste Verdacht vorliegen muss!
Die Taktik von kreuz.net bezüglich der Missbrauchsfälle ist interessant: 1. Die Missbräuche sind selten,
eigentlich handelt es sich nur um gelegentliches Übers-Haar-Streichen bei geschlechtsreifen Burschen,
und aufgebauscht bzw. überhaupt erst inszeniert durch die kirchenfeindlichen Systemmedien. 2. Die Missbräuche
sind eine Folge des „Pastoralkonzils“ und der 68er, die die Konzilskirche unterwandert haben. Täter sind
ausschließlich altliberale Krawattenpriester. Diese (mindestens) Doppeltaktik erinnert doch an den Oberstufenschüler,
der sein Fernbleiben vom Unterricht so entschuldigt: „Gestern war ich auf dem 80. Geburtstag meiner Oma
und lag krank im Bett.“ Könnte sein, dass der Lehrer da misstrauisch wird…
#19 Shadow1979 † 15:30:17 | Freitag, 9. Dezember 2011
Abgesehen von den Kirchenrechtlichen Frage. Sollte ein solches vorgehen jeden Angestellten auf die Palme
bringen. Datenschutz bleibt Datenschutz ob Priester, Bauarbeiter oder Kassiererin bei Aldi. Auf so eine
Idee zu kommen
„Selbst bei anonymisierter Weitergabe von Personaldaten müßte jeder Betroffene vorher seine Einwilligung
geben, da durch intensive Nachforschung von Situation und Umständen Rückschlüsse auf betroffene Personen
möglich sind.“