Bei einer Feier zum 90. Geburtstag eines ehemaligen Innsbrucker Diözesanbischofs gab sich der Wiener Weihbischof Helmut Krätzl von seiner sarkastischen Seite.
Anlaß war der bevorstehende 90. Geburtstag des ehemaligen altliberalen Innsbrucker Bischof Reinhold
Stecher.
Das berichtete die altliberale Webseite der altliberalen Erzdiözese Wien.
Die Verkörperung
der altliberalen Dekadenz
Mons. Stecher sei die „Verkörperung eines Bischofs, wie ihn die Kirche heute
braucht“, offenbarte sich Weihbischof Krätzl – ein Freund von Mons. Stecher – als Kirchenfeind.
Bischof
Stecher richtete die Diözese Innsbruck von 1980 bis 1997 mit großem Erfolg zugrunde.
Der Weihbischof
gab sich in der Laudatio von seiner sarkastischen Seite:
Wir sollten inständig darum beten und, mehr
noch, so weit als möglich direkten Einfluß nehmen, daß die neu zu ernennenden Bischöfe etwas von jenem
Profil hätten, das Mons. Stecher in einem so hohen Maß ausgezeichnet habe – schimpfte er.
Kopflos in
den Abgrund
Weihbischof Krätzl spielte auch die Nazi-Karte.
Mons. Stecher habe schon in der NS-Zeit
bewiesen, ein angeblich faszinierender, unbestechlicher Zeuge zu sein.
Als Gegner des Hitler-Regimes
sei er „nur knapp“ dem Konzentrationslager entkommen.
Das mag sein.
Später habe er sich als Zeuge für
das, „was das Konzil wollte“, profiliert.
Mit anderen Worten: Er marschierte mit dem Rest der konzilsumnachteten
Herde blind und kopflos in den Abgrund.
Mons. Stecher habe ferner „mutig“ gegen eine angebliche „antijudaistische
Altschuld“ der Kirche gekämpft – fügte Weihbischof Krätzl, die Kirche beschimpfend, hinzu.
In Wahrheit
braucht es keinen Mut, der reichen und mächtigen und von den reichen und mächtigen Medienbossen unterstützen
jüdischen Lobby zu Hilfe zu eilen.
Blinder Anhänger eines Abbruch-Kardinals
In der dekadenten österreichischen
Bischofskonferenz sei Mons. Stecher nach dem Ausscheiden des altliberalen Kardinals Franz König († 2004)
treuer Zeuge von dessen – unseligem – Erbe gewesen.
Der Bischof habe sich „rhetorisch brillant und theologisch
fundiert“ gegen Versuche gewehrt, „von diesem abzukommen“.
Die Bilanz der Amtszeit von Kardinal König
war vernichtend.
Bei seinem Amtsantritt besaß die Erzdiözese Wien über zwei Millionen Katholiken,
die 88% der Bevölkerung ausmachten. Danach waren es weniger als 73 Prozent.
Die Zahl der Diözesanpriester
sank von etwa 900 auf unter 770.
Unerschrockener Zeuge der Mächtigen
Unbeschadet der Wirklichkeit würdigte
Weihbischof Krätzl seinen Freund als „unerschrockenen Zeugen“ für einen „notwendigen Fortschritt“ in
der Kirche in heiklen Fragen.
Diesen habe er – natürlich mit dem Wind der reichen und mächtigen Medienbosse
im Rücken – auch „mutig“ an Papst Johannes Paul II. und den damaligen Kardinal Joseph Ratzinger herangetragen.
Altbischof Stecher sei „für so viele, gerade auch für die Jugend, eine Autorität, weil Wort und Leben
übereinstimmen.“
In Wahrheit hat sich die Jugend gerade in der Zeit von Bischof Stecher in Scharen von
der Kirche abgewendet.
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37 Lesermeinungen
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Schrecklich, wie hier anonyme Schreiberlinge über einen rechtschaffenen Bischof herfallen. Bischof Stecher – ich danke Ihnen und wünsche Ihnen viel Kraft!
#35 krauterer 08:33:55 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Kopflos – das ist sicher diese Hetz-Glosse eines schon arg bedienten Kreuzerl-Schreibers. Stecher hat – Gott sei Dank – sich nicht der bischofsroten Karriere-Leiter unterworfen, Krätzl noch viel weniger!
Schämt sich die Redax und gewisse Blogger hier nicht, verdiente Personen so zu verunglimpfen? Ist da irgendwelche sachliche Kritik oder geht es nur ad hominem. Hat jemand auch nur in geringster Annäherung so etwas vonl Richard Dawkins oder die Gordano Bruno Stiftung gehört?
@Mufelius & Actinobacillus: einfach googeln: „bernhard heinrich freienstein“. Den gibts noch anderswo.
Wollte ne Zeitschrift abonnieren und gibt sogar die Adresse an. Zudem scheint er nen Facebookaccount zu
haben. Kann also stimmen, dass er bei Berger auch schon seine Tiraden gepostet hat.
#24 Pipilotta Viktualia Da wäre ich mir nicht so sicher. Der letzte Satz und der Hinweis auf die unzufriedene
allerheiligste Dreifaltigkeit weist eher auf Satire hin. Kann mich natürlich auch täuschen.
#25 Mufelius † 23:28:25 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Pipilotta: Woher wolln Sie denn das wissen? Ich persönlich halte ziemlich viele User hier für Satiriker, denn son Scheiss wie manche zusammenschreiben kann doch kein Mensch wirklich ernst meinen.
#23 Mufelius † 23:18:36 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Ohne einen Hinweis darauf, dass der Inhalt satirisch gemeint ist, ist es unmöglich eine Satire über religiösen oder anderen Fundamentalismus zu machen, ohne dass es jemand für eine fundamentalistische Position hält. – Poes Law
#16 Feststeht, daß seit dem „Konzil“ immer mehr Menschen sich von dem Christentum abwenden und je mehr
die Konzilssekte nach links abdriftet, desto mehr wenden sich die Menschen von ihr ab. Die Tatsache, daß
die Piusbruderschaft wenig Anhänger hat, ist kein Argument, weil die Piusbruderschaft nicht über den
Apparat und Mittel der Konzilssekte verfügt. Außerdem, ist die Frage, wie kann man am meisten Kunden
einfangen, unerheblich, weil die Aufgabe der Kirche nicht ist, die Wünsche der Menschen zu erfüllen,
damit diese nicht weglaufen und brav Steuern bezahlen, sondern die Menschen zu bekehren und zu retten.
Gehet hin und predigt allen Völkern das Evangelium. Wer sich bekerht und sich taufen läßt, wird gerettet
werden. Wer sich nicht bekehrt, wird verloren gehen. Dieser ist der Auftrag der Kirche.
Was ich bei kreuz.net entsetzlich finde, ist die Tatsache, daß hier auch Lesermeinungen von Kirchenfeinden, Agnostikern und Atheisten veröffentlicht werden. Ich verlange von kreuz.net eine ganz harte Zensur. Es darf einfach nicht mehr so weitergehen wie bisher. Antikatholische Beiträge müssen rigoros unterdrückt werden. Nur noch fromme und rechtgläubige Katholiken dürfen zu Wort kommen. Die gottlosen Arschlöcher dürfen bei uns kein Forum haben. Solange diese Sache nicht so geregelt wird, soll kreuz.net ja nicht denken, daß die allerheiligste Dreifaltigkeit mit ihm zufrieden ist. Die Kirchenfeinde und Atheisten reden von morgens bis abends nur Scheiße daher. Es ist nicht die Aufgabe von kreuz.net, sie unters Volk zu bringen. Die Kirchenfeinde und Atheisten sind vielmehr zu hassen und zu verfluchen. Es ist ihnen Unglück und Tod zu wünschen. Ich jedenfalls tue es, und ich fühle mich pudelwohl dabei.
#16 gesunder 22:11:37 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Tomas: Und die Menschen verlassen nicht wegen des Konzils die Kirche sondern trotz des Konzils. Mit der
alten Messe wären noch viel mehr dahin. Die Piusbruderschaft hat in 40 Jahren nicht mehr Leute abwerben
können.
#15 DerRabe 21:27:17 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Strenge Zensur am Wort Gottes, auch durch Geistliche! Die Frohbotschaft wird lau und liberal uminterpretiert,
die Drohbotschaft ganz unterschlagen! Das Wort Gottes wird von erschreckend vielen Geistlichen lau und
liberal, nach dem Zeitgeist ausgerichtet. So nehmen die Laster und Verbrechen überhand! Denn: zuviel
Liberalität begünstigt zu viel Unrecht und lullt das Gewissen der Gläubigen ein!Dürfen wir schweigen?
Die Drohbotschaft ist nahezu komplett zensiert und damit auch der mehr als 30fache warnende Hinweis Jesu
Christi vor der Hölle für unbußfertige Seelen. Aber auch die Frohbotschaft, die doch im Kern die ernste
Forderung zur Umkehr enthält, damit die Seele des Menschen gerettet werden kann, wird so lau und liberal
ausgelegt, daß angeblich niemand wirkliche Reue, Beichte, Buße und Umkehr nötig hat. Es kann nicht
mehr übersehen werden, daß die Mehrheit unserer Geistlichen Jesus Christus teilentmündigt hat und damit
also Gefahr läuft den breiten und bequemen Weg ins Verderben zu lehren, während die wenigen treuen Geistliche
nicht selten Ausgrenzung erfahren. Da die Liberalen allgemein viel von Humanität, Liberalität und Toleranz
reden, fällt die gefährliche Zensur am Wort Gottes und die Zunahme der Unmenschlichkeit im Deckmantel
der Liebe! gar nicht so sehr auf. Sind Geistlichen nicht in hoher Zahl längst jenes „schale Salz“ geworden
von dem Jesus warnend spricht? Die heutigen Theologiestudenten studieren in der Regel nicht mehr das unverfälschte
Wort Gottes, d
Noch immer feiern sich diese Konzils-Untoten selber und stricken an ihrer Legende, während aufrechte Hirten der Kirche Österreichs verleumdet, mit Schimpf und Schande von ihren Thronen gestoßen und – wo noch am Leben – wie Verbrecher hinter Schloß und Riegel gehalten werden. Pfui Teufel!
#11 Alberthesel † 20:08:50 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Rose im Kreuz 19:53:05 | Dienstag, 13. Dezember 2011 Der Wiener Dämonen-Weihbischof, Helmut Krätzl…
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#8 Rose im Kreuz 19:53:05 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Der Wiener Dämonen-Weihbischof, Helmut Krätzl, wurde mit einem Preis der Wiener Freimauerloge Zwi Perez
Chajes ausgezeichnet. Diese Loge gehört zur in den USA gegründeten Internationalen jüdischen Freimauerloge
Benei Berit (Hebräisch für „Söhne des Bundes“): + www.kreuz.net/article.81.html
#2 Das „Konzil“ kam nicht wegen der Messe, sondern trotz ihr. Dieses Beispiel zeigt, daß das Argument
der Piusbruderschaft, mit der Messe würden sich alle Probleme lösen, falsch ist.
#2 gesunder 18:12:52 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Verschwiegen wird, dass der Bischof immer die alte Messe gehört hat und offenbar dadurch gemeinsam mit
anderen das Konzil ermöglicht hat. Die alte Messe war somit der Wegbereiter des 2. vatikanischen Konzils.
#1 Gotthard 17:55:27 | Dienstag, 13. Dezember 2011
>Mons. Stecher sei die „Verkörperung eines Bischofs, wie ihn die Kirche heute braucht“, offenbarte sich
Weihbischof Krätzl – ein Freund von Mons. Stecher – als Kirchenfeind.< welch kindisches Geschreibsel
…