16:51:55 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Daß er ein schräger Vogel ist, war schon lange bekannt. Aber der Vatikan scheint
auf solche Typen zu stehen. Zuletzt erwiesen sich seine Mißbrauchs-Anschuldigungen als Lug und Trug.

Der anglikanische Laienerzbischof John Hepworth
(kreuz.net) Der anglikanische Laienerzbischof John Hepworth (67) wird als sogenannter Primas der traditionellen
Anglikaner zurücktreten.
Das berichtet die australische Zeitung ‘The Australian’.
Die traditionellen
Anglikaner sind dabei, zur Kirche zu konvertieren.
In diesem Jahr erhob Hepworth falsche
Mißbrauchs-Anschuldigungen.
Bei einer kürzlichen Versammlung der anglikanischen Laienbischöfe kam es zu „beträchtliche Meinungsverschiedenheiten“
mit Hepworth.
Die Versammlung forderte mehrheitlich Hepworths sofortigen Rücktritt.
Diese Abstimmung
sei nicht bindend – erklärte Hepworth.
Er kündigte aber an, am nächsten Pfingstsonntag, im Mai 2012,
zurücktreten.
Immer schon problematischHepworth ist ein abgefallener Katholik und abgefallener katholischer
Geistlicher.
Er wurde im Jahr 1968 für die südaustralische Erzdiözese Adelaide zum Priester geweiht.
Im Jahr 1976 fiel er vom Priestertum ab und heiratete.
Später ließ er sich scheiden und schnappte
sich die nächste.
Ein selbsterklärtes Mißbrauchs-WrackWährend des Mißbrauchs-Hoax inszenierte
sich Hepworth als Homo-Opfer.
Er sei als Seminarist und noch als junger Priester von drei Geistlichen
der Erzdiözese Adelaide sodomisiert worden.
Als einen der angeblichen Täter benannte er den Zivilpriester
und ehemaligen Generalvikar, Prälat Ian Dempsey.
Ende August entschuldigte sich der nicht zuständige
Kriech-Erzbischof Denis Hart von Melbourne bei Hepworth „im Namen der Kirche und persönlich“ für die
angeblichen Geschehnisse.
Hepworth bekam eine Entschädigung von 75.000 australischen Dollars – umgerechnet
knapp 60.000 Euro.
Lug und TrugAnschließend ging die Erzdiözese Adelaide den Anschuldigungen auf
den Grund.
Prälat Dempsey wies die schweren Vorwürfe zurück. Er habe nie homo-perverse Kontakte mit
Hepworth gehabt.
Ende September bestätigte sich, daß Hepworth die Geschichte erfunden hatte.
Der Anwalt
Michael Abbott der Erzdiözese Adelaide sprach persönlich mit 29 Zeugen.
Die Anschuldigungen gegen Prälat
Dempsey wurden im Detail geprüft. Sie lösten sich allesamt in Luft auf.
Hepworth blieb bei seinen falschen
Anschuldigungen.
Er berief sich auf die Entschuldigung und die Entschädigungszahlung aus Melbourne.
Der Abfall-Priester kann nicht mehr zurückIn der Zwischenzeit stellten die australischen Bischöfe
klar, daß Hepworth nur als Laie im anglo-katholischen Ordinariat willkommen sei.
Als Priester könne
der Abgefallene nicht wirken.
Hepworth ist dennoch stolz auf seine Mitarbeit bei der Annäherung der
traditionellen Anglikaner an die Kirche.
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lux in tenebris 08:42:38 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
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Greggy 19:56:08 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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Schalom 19:24:55 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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Jolanda 18:55:04 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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Romulus 17:56:39 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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kristall 17:27:29 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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gesunder 17:25:14 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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Jenenser I. † 17:19:43 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
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kristall 17:05:26 | Mittwoch, 14. Dezember 2011