Erinnern Sie sich daran, daß die Ansichten des Papstes „gefährlich“ sind
Die Berichterstattung über den Papst muß so formuliert sein, daß man sofort merkt, wer die Guten und warum der Papst der Böse ist. Eine kleine Journalistenschule von Milo Yiannopoulos.
(kreuz.net) Jedes Gerücht über einen möglichen Boykott von Politikern oder Religionsvertretern als
Antwort auf einen Auftritt des Papstes sollte als Tatsache berichtet werden – das heißt – als ob es schon
geschehen wäre.
Korrigieren Sie Ihren Bericht nicht, wenn sich herausstellt, daß nur ein kleiner Teil
der bekloppteren Hinterbänkler eines Parlamentes nicht aufgetaucht ist. Das wäre reine Haarspalterei.
Mit Diffamierungen bestreichen
Entfalten Sie in Ihrem Bericht das trinitarische Vokabular „gespalten“,
„spaltend“ und „Spaltung“.
Diese Wörter sollten zu jeder Zeit auf Ihrer Zungenspitze sein.
Erinnern
Sie sich daran, daß die Ansichten des Papstes gefährlich und bedrohlich sind.
Man darf ihm nicht erlauben,
eine Meinung zu äußern, ohne die Berichterstattung darüber dick mit diffamierenden Beschimpfungen zu
bestreichen.
Alles durcheinanderwerfen
Es ist auch nützlich, verschiedene Arten des Christentums miteinander
zu vermischen.
Die Leser wissen nicht den Unterschied zwischen [dem anglikanischen Laien-] Erzbischof
Rowan Williams und [dem katholischen] Erzbischof Vincent Nichols von Westminster/London.
Das hilft, den
Eindruck zu vermitteln, daß die Kirche zerbrochen und beschädigt ist.
Spachteln Sie Adjektive auf
Es gibt viele Adjektive, die man auf suggestive Weise benützen kann. Spachteln Sie diese auf.
Ihr Journalismus-Professor
mag ihnen erklärt haben, nicht zu viele beschreibende Worte zu verwenden.
Aber er sprach nicht über
die religiöse Berichterstattung.
Es spielt keine Rolle, ob dick aufgetragene Adjektiv-Prosa die Schlagzeile
plump macht, oder ob Sie die Anklagen nicht belegen können.
Nehmen Sie sich ein Vorbild an dieser Reuter-Schlagzeile:
„Papst Benedikt steht vor dem härtesten Besuch in einer skeptischen deutschen Heimat.“
Reduzieren Sie
Glauben auf Politik
Machen Sie sich lustig über die kirchlichen Positionen zu moralischen Themen und
unterminieren Sie diese, indem sie sich auf eine „politische Linie“ der Kirche beziehen.
Implizieren
Sie in diesem Zusammenhang fälschlicherweise, daß diese „politischen Linien“ wie bei einer Regierung
zur jedem Augenblick beliebig geändert werden könnte
Betonen Sie, daß diese Leute in Kutte sich nur
endlich um die „einfachen Menschen“ kümmern müßten.
Der Verfasser ist ein Kolumnist und Autor in London
und San Francisco. Sein Text erschien am 26. September 2011 auf der Webseite der katholischen englischen
Wochenzeitung ‘Catholic Herald’.
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#24 Die Demokratie verstanden als Republik ist legitim, aber andere Regierungsformen auch. Nicht legitim
ist der Liberalismus mit dem Demokratie-Kult und „Menschenrechten“. Aus diesem Grund dürfen nicht die
„Demokratisten“ allen Menschen die „Demokratie“ aufzwingen. Die liberale Demorkratie ist gegenüber dem
Islam und dem Kommunismus nur das geringere Übel.
#27 Rudi Mentär † 22:00:34 | Freitag, 16. Dezember 2011
#24 Melchisedek: ich nehme die Realität sehr wohl war und sehe die Rolle der Finanzmärkte und Rating-Agenturen
sehr kritisch. Allerdings wittere ich dahinter keine jüdisch-amerikanische Verschwörung, das ist Quatsch.
Der Kampf gegen rechts ist leider bislang keiner, weil Staat auf dem rechten Auge blind ist (oder hoffentlich
war). Und unsere Demokratie mag ihre Schwächen haben (sie hat sie mit Sicherheit und ich bin auch nicht
mit allem einverstanden, was im Regierungsviertel verhackstückt wird), aber sie ist keine Gesinnungsdiktatur,
denn ich darf meine Meinung dazu äußern, ohne dass mir Ungemach droht. Der gesetzliche Rahmen ist bekannt
und weit gesteckt und wer dagegen verstößt, hat sich – in der Regel wissentlich – sehr weit aus dem
Fenster gelehnt. Glauben Sie mir, ich habe eine zeitlang in einer Militärdiktatur gelebt, hier ist dagegen
das Meinungsparadies und es ist WIRKLICH lächerlich, sich hier zum Märtyrer von Gesinnungsdiktatoren
stilisieren zu wollen. Ich bin im übrigen auch nicht der Meinung, dass wir Afghanistan wieder aufbauen,
wir machen da den gleichen Fehler, den auch frühere Ursupatoren gemacht haben und werden unverrichteter
Dinge wieder abziehen. Auch das Bombardement Libyens sehe ich kritisch – das waren dann aber unsere Gemeinsamkeiten,
weilch ich Ihre Schlüsse und ihre Ursachenanalyse nun gar nicht teile.
#26 Melchisedek 21:01:02 | Freitag, 16. Dezember 2011
Lieber Rudi, Sie scheinen die Ereignisse auf der Welt nicht recht wahrzunehmen: Auch ich bin Demokrat (
sie hoffentlich auch ), aber ‘‘die da oben’’ handeln doch längst diktatorisch gegen den Willen der Bürger.
Unzählige Beispiele: – die Bürger wollen nicht die Abschaffung der Nationen. Doch die Finanzgangster
bringen Land um Land unter ihre Kontrolle. Das Euro- Spektakel ist nur Ablenkung der USA ( die Rating-
Agenturen sind unter britisch- USraelischer Kontrolle ), denn USA ist mit 10 billionen verschuldet. Wir
sind auf dem Weg in den turbo- kapitalistischen Einheits- Bankster- Staat, der alle unter seine Zinses-
Zins- Perversion gefangen hält. – alle ‘‘Konkurrenten’’ werden daher durch die usraelische NATO ausgeschaltet.
Der errichtete Satellitenstaat Kosovo dient dabei als Umschlagsplatz der Drogen aus Afghanistan: 3 Mrd.
Umsatz/ Jahr- soviel wie der dortige Staatshaushalt. Darüber berichteten gestern sogar die Medien. Die
Zinses- Zins- Perversion der Weltelite und Banken braucht diese gewaschenen Mittel. Aghanistan hat mit
Wiederaufbau wenig zu tun. Lesen Sie auf tagesschau.de das heutige Interview: ‘‘Der Westen unterstützt
eine korrupte Regierung’’ Schauen Sie Libyen an- wie im Namen von Demokratie zehntausendfach getötet
wurde. Schauen Sie den ‘‘Kampf gegen rechts’’ an: Lesehinweis auf sz-online.de der Artikel: ‘‘Der Stuss
ist furchtbar noch ?’’ Wie ‘33 ist von Demokratie immer weniger übrig, die Gesinnungsdiktatur wird immer
schlimmer. Die Fahne der Toleranz ist hohl
#24 Rudi Mentär † 06:46:38 | Freitag, 16. Dezember 2011
#21 Melchisedek: erklären Sie mir Ihren höchst komplexen Gedankengang. Erleuchten Sie meinen schwachen Geist und sagen Sie mir, wie Sie auf die Idee kommen, dass Menschen, die sich auf demokratische Prinzipien berufen, hirnlos hinter was-auch-immer-für-Fahnen herlaufen?
#23 Melchisedek 20:44:34 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Wer auf diese westlichen, dekadenten Schweinemedien noch hereinfällt, die ‘‘Demokratie’‘und ‘‘Toleranz’’
als Monstranz vor sich hertragen und beweihräuchern, wäre beim Gröfaz hinter der braunen und beim Väterchen
im Osten hinter der roten Fahne hermarschiert: Dumme, verblödete Systemmenschen eben, die immer nach
unten treten und nach oben kuschen
FREIMAURER-DIALEKTIK Der Autor hat das Ding mit den Menschenrechten vergessen. Dieses Freimaurer-Argument
darf in keinem Artikel fehlen und gehört zum Grundvokabular eines linientreuen Journalisten. Dass die
christliche Nächstenliebe und die Liebe unseres Herrn, weit über das hinausgeht was unter Menschenrechten
verstanden wird, muss natürlich vertuscht werden. In den Vereinigten Staaten von Amerika, einem Land
das auf dem Fundament der freimaurerischen Menschenrechten steht, dürfen Frauen bis kurz vor der Geburt,
also im 9. Monat !!! ihr Kind abtreiben. Der Arzt verwendet dafür eine Giftspritze die in das Herz des
gesunden und lebensfähigen Kindes gestochen wird. Danach wird es zerstückelt und stückchenweise herausgeholt.
Das liebe Freunde verstehen die Freimaurer unter Menschenrechten. Natürlich gibt es viele Idioten die
eine naive und sentimentale Vorstellung von dem Begriff „Menschenrechte“ haben, aber Menschenrechte zählen
genau solange, bis sie gegen wirtschaftliche Interessen stehen.
#21 Palmström 16:49:36 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#20 Gefählich sind die Ansichten des Theologen Dr. David Berger natürlich nicht, aber nützlich zu lesen,
dass der sogenannte „heilige Schein“ manchmal recht trüben Tassen entströmt… Wegen dieser
kontraproduktiven Haltung ist die Lektüre des „Heiligen Schein“, wenn man so will ein tragödischer Genuss…
#20 gesunder 16:23:25 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Sind die Ansichten von Dr. Dr. Berger eigentlich auch gefährlich? Es scheint doch zumindest so. Wenn
der Heilige Schein kein scheinheiliger ist, hat man doch nichts und niemand zu fürchten. Warum dann der
Vatikan relevante Akten, die von US-Bischöfen zunächst an die Nuntiatur und von dort an den Vatikan
gesendet wurden, nicht raus rückt (wie es im BBC-Film „Sex Crimes and Vatican“ dokumentiert wurde: www.youtube.com/watch?v=06qhnIwEdHE
). . Und das obwohl der Schein, der Heilige, angeblich nicht scheinheilig ist.
#19 Palmström 15:47:50 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche von David Berger (Gebundene Ausgabe –
24. November 2010) Neu kaufen: EUR 18,00 97 neu ab EUR 14,50 6 gebraucht ab EUR 10,50 Lieferung bis Freitag,
16. Dezember: Bestellen Sie innerhalb der nächsten 5 Stunden per Morning-Express. Man kann gar nicht
oft genug auf das Buch hinweisen…, danke Amperdeus…
#16 Palmström 14:57:32 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
…Wenn er sich bei seinen offiziellen Staatsauftritten stets weltfremd äußert, sind seine gedanklichen
Ausführungen sehr wohl sehr gefährlich… Da sollten Christen schon sehr wachsam sein und nicht im heiligen
Schein dösen. Übrigens David Berger „Der heilige Schein“, ist übrigens dieser Tage erschienen in der
siebten Auflage seit der Ersterscheinung im November 2010. Tolles Geschenk zu Weihnachten ) !!!
#15 Amperdeus † 14:53:54 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
214 Hypathia 23:13:16 | Sonntag, 11. Dezember 2011 „Also, wenn alle diese scheinheiligen, sündenfreien
Kathos aus diesem Forum in den Himmel kommen, dann will ich dort gar nicht hin, denn das muss ja dann
wohl die Hölle sein.“ Dem ist meinerseits nichts hinzuzufügen.
#10 de Boer † 13:00:59 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Zumindest ist nach diesem Artikel klar, wie Balken.net zu seinen oft völlig blödsinnigen Artikeln kommt,
danke für die Erläuterungen. Ach kennt hier eigentlich jemand das alte Sprichwort mit dem Glashaus…
Ich bin altmodisch, habe ich heute schon gemerkt. War heute vormittag mal kurz in der Stadt, bin auch
mal durch den Dom gehuscht und ich muß sagen: die Adventskränze mit den lila Kerzen gefallen mir einfach
nicht. Es gibt ja all die möglichen Farben, man kann ja auch Neonfarben mischen, sicher auch romatisch –
aber mit gefällt eben r o t am besten. Früher gabs überall knallrote Kerzen, rot ist doch die Farbe
der LIEBE, was will man mehr.
#8 Greggy 12:42:10 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Leute, schon lange bin ich nicht damit einverstanden, wie hier teils von seiten der Redaktion teils von
vielen Teilnehmern, bei aller berechtigter Kritik (viele Kritik ist auch unberechtigt) oft über die kirchliche
und staatliche Obrigkeit geschrieben wird, oder auch miteinander umgegangen wird. Davon nehme ich mich
selbst nicht aus. Schnell hat man etwas geschrieben, davon ist ein Teil böse, ein kleiner Teil gut und
aufbauend, und das meiste überflüssig. Dabei müssen wir einst nicht nur über jedes böse, sondern
sogar jedes überflüssige Wort Rechenschaft geben. Dass es auch in einem anderen, nämlich bei weitem
christlicheren Geist geht als hier, zeigt z.B. die Diskussion über das Thema „Assisi“ in diesem Forum: orthodoxes-forum.de/viewtopic.php?f=45&t=2685&hi… Ich werde ich mich von nun an rar machen in diesem
Forum.
#4 Diese Theorie ergibt keinen Sinn, weil mittlerweile die katholische Geistlichkeit (nahezu) ausgestorben
ist. Der größte Teil der „Geistlichen“ der Konzilssekte sind weder Bischöfe noch Priester und keiner
von denen ist katholisch. Ratzinger ist kein Papst, kein Bischof und kein Katholik. Ich glaube nicht,
daß die Feinde der Kirche sich die Mühe machen werden, die einigen wenigen rechtgläubigen Bischöfe
und Priester ermorden zu lassen. Obwohl man es nicht ganz ausschließen kann.
#4 Alois Bischof 11:56:43 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Es wird schon seit Jahrzehnten, und eigentlich in bestimmten Teilen Europas bereits seit fast 250 Jahren,
ein Blutbad an der römisch-katholischen Geistlichkeit vorbereitet. Heute wird es angesichts der Wirtschaftskrise,
Massenarmut und riesigen Weltkriegsgefahr erst richtig vorbereitet. Für viele der lauen oder durch Todsünden
und Indifferentismus gelähmten Priester der ‘Konzilsgeneration’ wird nur das Martyrium noch der einzige
Weg zum ewigen Heile sein. Das Blut wird durch die Straßen fließen und Radikalliberale (Laizisten und
ihre Geheimsekte dahinter) und Marxisten werden endlich ihr Ziel erreicht haben. Der Pöbel dürfte zwar
örtlich gegen diese Exzesse Abwehr leisten, aber vor allem in den Großstädten und den südlichen und
westeuropäischen Ländern wo die künstliche Mißbrauchsskandale immer wieder berichtet wurden und Zahlen
massiv nach oben gefälscht, dürfte sich auch der (sowieso säkularisierte und mit schlechtem Wissen
und zerbrochenen ‘Ehen’ und zerbrochener Familie und ohne Gemeinschaftssinn dastehende) Pöbel dem Blutbad
der Linken anschließen. Von vielen angeblichen Konservativen (oft Feiglinge heute, zu jedem Kompromiß
und zu jeder Fahnenflucht bereitet) sollten die treuen überlebenden Priester und Bischöfe kaum etwas
erwarten… Auch nicht von den Ossi-Neonazis mit ihrem Antiklerikalismus des späten 19. Jahrhunderts
(obwohl diese NS-Kulturkämpfer heute „pfaffentoleranter“ wären als die heutigen blutrünstigen Linksextremisten)…
Kyrie eleison
#2 gesunder 11:46:12 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Wenn der Vatikan geistesschwach ist, wie kreuz.net konstatiert, aber die Ansichten des Papstes gefährlich
sind und es aber Radio Anti-Vatikan gibt sowie Fettwanstbischöfe und Kriecherbischöfe sowie einen Kondom-Sepp
der sedisvakant ist, müssen die Rauschgodlengel dieses Jahr am Christbaum eine Etage tiefer hängen und
wieder mehr ökologisches Lametta an den Baum damit für die Klingelbeutel, aus denen Bischof Williamson
laut seinem Anwalt lebt, wieder mehr gespendet wird und die Präambel von einem Laienbischof unterzeichnet
werden kann. Gloria in excelsis Deo.