Gott weiß es besser + Bischof gegen Liturgiemißbrauch + Neue Seminarkapelle nur für den Alten Ritus + Die Hellseherei liegt falsch + Christian Wulff: Die ‘Süddeutsche’ schließt sich der Meinung von ‘kreuz.net’ an
Gott weiß es besser
Vatikan. Christus wollte die Menschen mit seinem Gebet zum Glauben und zum völligen
Vertrauen auf Gott und seinen Willen führen. Das sagte Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz.
Er mahnte, sich vom Bittgebet keine Erfüllung des eigenen Willens zu erwarten. Es gehe darum, sich in
den geheimnisvollen Plan Gottes einzufügen.
Bischof gegen Liturgiemißbrauch
USA. Weder Priester noch
Laien dürfen an der Liturgie etwas ändern. Diese Forderung der Liturgiekonstitution ‘Sacrosanctum Concilium’
des Zweiten Vatikanums betonte Bischof Roger Joseph Foys (66) von Covington im US-Bundesstaat Kentucky
in einem Hirtenbrief zur Einführung der neuen englischen Übersetzung des Meßbuchs. Mons. Foys mahnte,
die liturgischen Vorschriften einzuhalten. Gläubige sollen ab dem ‘Sanctus’ den ganzen Kanon knien. Ferner
sollten sie nach dem ‘Agnus Dei’ wieder knien. Schließlich dürften die Gläubigen zum ‘Pater Noster’
nicht wie der Priester die Arme ausbreiten.
Neue Seminarkapelle nur für den Alten Ritus
Brasilien.
Am Fest der Immakulata hat der altgläubige Bischof Fernando Rifan von der Apostolischen Administratur
Johannes Vianney in Campos in Brasilien seine im Bau befindliche Seminarkapelle gesegnet. Nach der Segnung
feierte Bischof Rifan im Rohbau der Kapelle die erste Alte Messe.
Deutschland. Im Jahr 2011 waren die
Vorhersagen von Astrologen und Hellsehern falsch. Das berichtet die evangelische Nachrichtenagentur ‘idea’.
Die Trefferquote lag im Jahr 2011 fast bei null. Das ergab eine gestern publizierte Auswertung von 160
Prognosen der ‘Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften’. Die meisten Vorhersagen
seien extrem vage geblieben. Ein Beispiel ist die Aussage der Astrologin Susanne Eder, wonach „die Uranus-Pluto-Verbindung
hinkünftig vermehrt auf Vulkanausbrüche und Erdbeben schließen“ ließe. Wenige klare Vorhersagen seien
alle falsch gewesen. Es gab Prognosen für katastrophale Erdbeben in Taiwan am 11. Mai, in Rom am 11.
Mai und in der neuseeländischen Stadt Christchurch am 28. September.
Christian Wulff: Die ‘Süddeutsche’
schließt sich der Meinung von ‘kreuz.net’ an
„Ein Bundespräsident ist eine moralische Instanz, ist
eine moralische Instanz, ist eine moralische Instanz. Wenn es ein ungeschriebenes Gesetz über die Amtsführung
des höchsten Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland gibt, dann dieses. Christian Wulff ist vieles:
ein Strippenzieher, ein Vollblutpolitiker. Eine moralische Instanz ist er nicht. War er nie und wird er
nicht mehr werden.“
Aus einem Kommentar von Thorsten Denkler in der Online-Ausgabe der antikirchlichen
Tageszeitung ‘Süddeutsche Zeitung’ vom 13. Dezember.
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145 Lesermeinungen
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Hallo Mufelius, ist Dir 2 x die LIEBE einfach so passiert? Ist sie tatsächlich einfach gekommen und gegangen,
ohne aktives TUN von DIR? Mufelius, DU weißt ja, wenn bevor das FEUER im Kamin völlig erlischt, dauert
es eine ganze WEILE. Man kann immer wieder HOLZ nachlegen, damit das Feuer nicht ganz ausgeht. Manche
Menschen sind verliebt und verwechseln das mit LIEBE. FREUNDSCHAFT finde ich sehr sehr wichtig. Ohne Freundschaften
gehen wir ein wie ein Primelchen.
#144 Mufelius † 09:37:22 | Freitag, 16. Dezember 2011
Hypathia: „Aber ich finde auch, dass jeder, das glauben soll und darf, was er möchte, solange er keinem
anderen damit schadet.“ . Klar, einverstanden! – Leider halten sich diejenigen, die meinen, die Wahrheit
mit Löffeln gefressen zu haben NIE an diesen Grundsatz. Immer versuchen die großen Glaubensgemeinschaften
die anderen zu beherrschen. Immer.
#143 Hypathia † 09:31:36 | Freitag, 16. Dezember 2011
#gesunder Wie ich schon geschrieben habe, finde ich es sehr schön für Sie, dass Sie so fest in Ihrem
Glauben stehen und er Ihnen Kraft gibt. Das für mich Unverständliche ist nicht Ihr persönlicher Glaube,
sondern dass, was egal welche Religionsgemeinschaft (sprich ihre Führer) daraus machen und welche Vorteile
und Machtansprüche sie daraus ziehen. Durch die Haltung, die alleinseeligmachende Wahrheit zu besitzen,
glauben sie allen Menschen ihre Wahrheiten aufzwingen zu können und damit hab ich ein gewaltiges Problem.
Kritisches Hinterfragen ist dabei genauso verboten wie Widerspruch. Tut man es trotzdem, wird einem zumeist
mit der Hölle gedroht. Meine Einstellung ist die, dass ich nicht weiß, was nach dem Tod folgt, ich aber
neugierig darauf bin und jetzt versuche so zu leben, dass ich keinem anderen Schaden zufüge oder verletzte
und ich lasse jeden so sein wie er ist (auch wenns manchmal schwer fällt). Ich lasse mein Gewissen über
mein Handeln bestimmen. An einen personifizierten Gott, den man anbeten muss (was ja eine allzu menschliche
Eigenschaft ist, wenn er das baucht), damit er uns lieb hat, und irgendwelche komischen Rituale braucht,
kann ich nicht glauben. Aber ich finde auch, dass jeder, das glauben soll und darf, was er möchte, solange
er keinem anderen damit schadet. – Aber damit sind wir, so schätze ich Sie ein, auf der selben Linie.
#142 Pikachu 08:12:11 | Freitag, 16. Dezember 2011
Zur Hellseherei: Die „Samantha-Bande“ aus Unterägeri/Schweiz wurde nach Jahren dingfest gemacht. (Massenbetrug
mit „persönlichen“ Computerhoroskopen und Amuletten, z.B. das „kosmologische Hufeisen“). Eine „Samantha“
gab es nie, der Chef war ein verkrachter französicher Fussball-Nationalspieler. Die Schweizer Kripo geht
jetzt auf einmal knallhart (mehrjährige Haftstrafen auch für den „Pöstler“(Kurierfahrer vom österreichischem
Postfach in die Schweiz) gegen die bandenmäßig organisierte Horoskopbetrügerei durch Lock-oder Drohbriefe
vor, auch „Maria Duval“ verlegte unlängst den Firmensitz von der Schweiz nach Deutschland. Auch in Wien
tut sich was: Der Initiator von „Hanussen“ lies gleich 10 seiner Firmen vorsichtshalber gleichzeitig in
Konkurs gehen.
#141 gesunder 02:17:18 | Freitag, 16. Dezember 2011
Mufelius: Liebe ist Ihnen 2 mal passiert. Das ist wunderbar. Ich meinte nicht nur die große Liebe, die
einem nur einige male im Leben passiert. Ich meinte alle Lieben. Die zu Vater zu Mutter, zu Geschwistern,
zu allen Nächsten. . Und Liebe in Ewigkeit… na da sind wir uns ja schon mal einig… . Aber dass „meine“
Religion NICHTS mit der Religion Jesu Christi zu tun hätte, stimmt nicht. Jeder macht aus „der“ Religion
„seine“ Religion. Wäre die Religion so eindeutig, wie Mathematik, hätte sich Jesus weder einer so blumigen
Sprache bedient, noch Gleichnisse verwendet. Zur Erinnerung, der Buchstabe tötet, der Geist mach lebendig.
Auch wenn wir NULL sagen, meint jeder etwas anderes und kann es nicht vollumfänglich erfassen. . Wachsen
und lernen geht (leider) nicht ohne Schmerzen und Pein ab. Hätten Sie als Kind geglaubt, dass die Herdplatte
solche Schmerzen bereitet, oder Sie das Kinderklavier wirklich nicht mehr zusammen kriegen, wenn Sie es
nicht erlebt hätten. Und das sind nur die Erfahrungen mit leblosen Dingen… . Klar einfacher wäre es
anders. Und wer hätte es nicht lieber einfacher. Aber durch abschreiben lernt man nicht und vor allem
macht man keine Erfahrungen. So erkläre ich es mir. Schön langsam wird es Zeit, Gute Nacht zu sagen.
So long.
#139 Die Führungskräfte der Juden wußten sehr wohl, daß Christus kein Gotteslästerer und viele der
heutigen Judaisten auch. Sie haben gegen besseres Gewissen gehandelt bzw. handeln.
#139 Mufelius † 01:55:56 | Freitag, 16. Dezember 2011
Ja, Tomas, so ist das eben: Was für den einen „die Wahrheit“ ist, ist für den anderen „Blasphemie“.
Ihre Äußerungen über den muslimischen Gott Allah („Dämon“ laut Ihnen) ist für Muslime Gotteslästerung –
und deren Aussagen dass Gott keinen Sohn habe ist es für Sie. . Also ist aus Sicht der Juden damals Jesus
Hinrichtung gerechtfertigt – er WAR ein Gotteslästerer. Eben aus deren Sicht.
#126 Die „Hinrichtung“ von Christus war nicht legitim, weil Er kein Gotteslästerer war. Aber die talmudischen
Juden, die Christus als Gottesläster verachten, meinen, Seine „Hinrichtung“ war rechtens und befürworten
dieses Justizverbrechen.
#137 Mufelius † 01:20:28 | Freitag, 16. Dezember 2011
„Geht Ihnen Liebe auch auf den Geist, wenn sie zum 10., 100., 1000. mal geschieht?“ – Keine Ahnung, das
kann ich nicht nachprüfen, denn die ist mir erst zweimal wirklich passiert. Aber Liebe ist wirklich sehr
schön und ich könnte mir vorstellen, dass sie in Ewigkeit durchaus ertragbar wäre. – Ihre Vorstellung,
gesunder, mag für Sie sehr schön sein – aber, seiens mir nicht bös, zumindest mit dem Christentum der
Kirchen hat das nichts zu tun, ja, nichtmal mit dem der Bibel. Das ist einfach Ihre persönliche Religion –
die durchaus denselben Wert oder dieselbe Wahrscheionlichkeit besitzt wie die der Kirchen, das ist klar.
Aber die Wahrscheinlichkeit ist halt recht gering, leider, denn nur weil etwas schön wäre, ists leider
nicht so. Es wäre auch schön, ich hätte eine dicke Schwarzwälderkirschtorte hier – leider ist das
nicht der Fall, so sehr ichs mir auch wünschte. – Bei Ihrer Version ist auch eines zu fragen: Wozu die
Welt mit all ihrer Not und Pein? Wieso nicht einfach die Menschen von Erschaffung an in Ihrem Paradies
wohnen lassen?
#136 gesunder 01:12:01 | Freitag, 16. Dezember 2011
Mufelius: Ja, sehr wahr. Pellkartoffeln 5 mal ist super. Pellkartoffeln in Ewigkeit ist sicher unerträglich.
Geht Ihnen Liebe auch auf den Geist, wenn sie zum 10., 100., 1000. mal geschieht? Mir ehrlich gesagt nicht.
Wenn man sich die Ewigkeit nicht so materiell vorstellt, sondern wie Reben am Weinstock, wie Tropfen im
Meer. Die Ewigkeit könnte doch so sein, dass es ewige Liebeswogen (war das nicht des Wiener Dompfarrers
Vision) sind, die einen mit allem und allen verbinden OHNE, dass es langweilig wird… Vielleicht ist
Ihnen das ewige, himmlische Familienmitglied dann auch nicht zuwider. . Ja, wenn Gott meine teilweise
recht ekelhafte Großmutter letztlich nicht aufnehmen würde, könnte er mir auch gestohlen bleiben. Da
aber ich ihr verzeihen kann, wieviel mehr wird es Gott können!? . Vielleicht ist Himmel ja auch in Ewigkeit
„Feierabend“ inkl. Feierabendmanna . Evtl. aber lässt Sie die Ewigkeit ja auch in Ruh, so wie Sie es
sich jetzt wünschen. . Vielleicht ist der Himmel in Ewigkeit ja aber einfach so völlig anders, wie wir
es uns vorstellen, dass es mit Worten auch nicht annähernd zu fassen ist. Zumindest wünsche ich Ihnen
ewig Gutes (was schlechte Erfahrungen bis zur Ewigkeit nicht ausschließt). Kurz und gut: Gottes Segen!
Und wenn Sie lieber drauf verzichten wollen, Glück auf!
#135 Mufelius † 00:46:52 | Freitag, 16. Dezember 2011
Gesunder: „Aber die Perspektive, neben den Erinnerungen, die Menschen, die man um Verzeihung gebeten hat,
seine Familie und Freunde in Ewigkeit wieder zu sehen (auch die ehemaligen Feinde, denen man dann wohlgesonnen
ist), ist das nicht ein Zielstrahl hin ins Licht, der beruhigt + ermutigt?“ – Hört sich ja so – wie soll
ich sagen – aus dem Bauch heraus nicht schlecht an. Leider ists doch aber so, dass nach christlicher Lehre
(ganz egal welche Kirche) nicht alle in den Himmel kommen. Also aus meiner Familie, wenn ichs glauben
würde, nur wenige – denn viele sind „Abgefallene“. Und zusätzlich – über Ewigkeiten nachgedacht: So
sehr mir mein Vater fehlt – er ist gestorben: Die Ewigkeit würd ich nicht mit ihm verbringen wollen,
der ginge mir zu sehr auf die Nerven. Und so gehts mir im Grunde mit allen Menschen, selbst mit den engsten
Freunden. Irgendwann wird alles fad und öd und mir vorzustellen, in Ewigkeit (das ist ziemlich lang ^^)
zu leben bzw leben zu müssen, das ist für mich eine Horrorvorstellung. Als Beispiel: Ich liiieeebe Pellkartoffeln
mit Guterbutter. Das kann ich auch 5mal hintereinander essen, kein Thema. Aber beim 10. Mal wirds schon …
naja… beim 100. Mal wirds echt ätzend. Und wenn Sie ewig leben gehts Ihnen irgendwann mit allem so.
Alles haben Sie schon hunderttausendmal gemacht, alles ist gesagt, alles getan. Und dann haben Sie immer
noch die Ewigkeit vor sich. Purer Horror. . Ich find „Feierabend!“ viel angenehmer als Vorstellung.
#134 gesunder 23:39:05 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mufelius: Entschuldigung: Hab vorhin versehentlich dieses Ikon eingefügt! . Hypathia: Ja, ich verstehe
Sie. Meine Überzeugung bleibt aber. Denn ich sagte ja schon, dass ich durchaus glaube, daß man sehr
überzeugt u. überzeugend die „Goldene Regel“, die aus der Bibel entlehnt ist (was ja dem Kant’schen
Imperativ entspricht) leben kann. Dennoch wird es nicht möglich sein, schuldlos zu bleiben. Es wird immer
etwas geben, was jeder einzelne mehr Gutes tun hätte können. Es wird immer jemand geben, bei dem man
sich nicht mehr entschuldigen kann. Ohne die übergreifende Dimension (die man auch Person nennen kann,
wie Jesus sie Weinstock nannte) des Liebens und Verzeihens muss nach meiner Meinung etwas problematisch,
„unerlöst“ bleiben, das mit dem Glauben u. der Verbindung zum Allerhöchst Liebenden + Verzeihenden „erlöst“
werden kann. . Welche Perspektive hat jemand, der auf der Palliativstation dem Tod gegenüber steht? Erinnerungen.
Das ist nicht wenig! Das ist sehr viel. . Aber die Perspektive, neben den Erinnerungen, die Menschen,
die man um Verzeihung gebeten hat, seine Familie und Freunde in Ewigkeit wieder zu sehen (auch die ehemaligen
Feinde, denen man dann wohlgesonnen ist), ist das nicht ein Zielstrahl hin ins Licht, der beruhigt + ermutigt?
. Zugegeben, beweisen kann ich’s nicht. Aber das ist meine Überzeugung, weil es mein inneres Gefühl
mir so sagt. Überheblich soll es nicht sein, da nicht so gemeint. Sollte Mufelius oder Sie Recht haben,
geb’ ich „drüben“ einen aus.
#133 cowboyhut † 23:33:59 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Bischof gegen Liturgiemißbrauch – warum mißbraucht er dann die katholische Liturgie ? Wir sind alle
Kinder Gottes und dann dürfen auch alle die Arme beim Vater Unser ausbreiten. Im Übrigen- Latein war
nie die Sprache der Urgemeinde. Entweder man sprach hebräisch oder aramäisch. Die Evangelien selbst
sind in griechischn geschrieben.Was soll also dieses krampfhafte festhalten an einer toten Sprache, die
erst im 5. Jahrhundert in die damalige Meßform eingebaut wurde ? Und warum betet der alte Bischof auf
den Photos eine Holzstatue an ? Erinnert irgendwie an den Kult der Göttinen Isis oder Arthemisi. Hat
man wohl kopiert und daraus den Marienkult gemacht. Ähnlichkeiten gibt es auch in China- der Kult der
Guanin- Göttin der Barmherzigkeit- die soll sogar erscheinen s.h www.chinaorakel.de Hat doch Ähnlichkeiten
mit der Erscheinung von Lourdes- beide hübsche damen im weißen Kleid, beide Barmherzige Göttinen, die
Hilfe anbieten und um den Bau von Tempeln bitten.
#132 Mary Cruz 21:46:40 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
„Christus wollte die Menschen mit seinem Gebet zum Glauben und zum völligen Vertrauen auf Gott und seinen
Willen führen…“ + Jesus Christus ist die zweite Person der Gottheit, und somit im vollen Sinne GOTT.
Leider wird das von den Ökumenisten geleugnet; ebenso, dass sein Gesetz der Maßstab für die Zeit des
Gerichts ist – was die „Krise der Gesellschaft“ erklären würde. Offb. 6- 14: – Die drei Engel, die das
Gericht, die Ernte, ankündigen und den Fall Babylons… „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die
Zeit des Gerichts ist gekommen, und betet an den, der den Himmel, die Erde, das Meer und die Wasserquellen
gemacht hat!“
#131 Hypathia † 21:33:00 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#gesunder Sie haben das wirklich sehr schön geschrieben, vorallem ohne die oblgatorischen Drohbotschaften,
die hier so gern benutz werden. Nur tun Sie mir bitte einen Gefallen und verallgemeinern Sie nicht, dass
einem vieles, in Hinblick auf einen liebenden und verzeihenden Gott, leichter fällt. Das mag für Sie
durchaus zutreffen und das ist auch gut so. Aber es gibt auch Menschen (zu denen ich mich auch zähle),
die sehr gut auch ohne einen Gottes-Glauben auskommen. Ich glaube, dass es nicht auf den Glauben ankommt,
ob jemand ein guter Mensch ist, sondern auf seinen Charakter. Genauso verhält es sich mit der Versöhnung,
wenn man sich an das „Gebot“ hält: „Was Du nicht willst das man Dir tu, das füg auch keinem anderen
zu.“ Es ist wirklich sehr beruhigend Ihre Beiträge zu lesen, da es mir immer wieder beweist, dass es
doch noch vernunftbegabte nichtfundamentalistische Christen hier gibt. Vielen Dank dafür!
#130 gesunder 20:57:02 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mufelius: Jesus würde Sie vermutlich als Christ einstufen, so wie Sie das schildern, zumindest im weitesten
Sinn . Sie sind das beste Beispiel, dass die Goldene Regel, die aus der Bibel entlehnt ist, offenbar
ausreicht ein gutes und erfülltes Leben zu führen . Und doch, so vermute ich, tragen Sie über vieles,
was in der Welt so passiert eine innere Trauer und Unzufriedenheit. Die trage ich nämlich auch; aber
mit der Perspektive auf einen liebenden und verzeihenden Gott hin fällt dies leichter. Auch die Versöhnung,
die mit anderen aus verschiedenen Gründen manchmal nur zum Teil gelingt (z.B. Tod) kann durch die Verbindung
mit dem innersten Licht in jedem Menschen gelingen. Das sind nur zwei Punkte. Natürlich können Sie sagen,
dass man sich dazu keinen Gott basteln braucht. Aber wer an die Offenbarung Gottes glaubt, glaubt ja nicht
an ein selbst gebastelten Bastelgott. Aber zugegeben: Es gibt keinen allgemein gültigen Beweis. Es gibt
den Gottes“beweis“ nur individuell; und nur wenn man sich offen darauf einlassen kann und will. Da Jesus
die Schandtaten in seinem Namen kennt, hat Er für Skepsis großes Verständnis.
#129 Mufelius † 20:41:31 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Gesunder, ich verstehe Sie nicht, das muss ich zugeben. Ich weiss nicht, wozu Sie Jesus und Co brauchen.
Nett zu ihren Mitmenschen können Sie auch ohne diese Konstrukte sein, dazu brauchts doch keine „Belohnung“
und es braucht auch keine „Bestrafung“, um Sie zum Nettsein zu bringen, oder? Ich denk mal, Sie sind doch
nicht nur freundlich zu anderen, weils Ihnen befohlen wird, oder? . Also ich z.b. habe mit niemandem Zoff,
ich betrüge niemanden absichtlich, bin eigentlich immer freundlich (naja, fast immer – momentan bin ich
grummelig, weil ich ne verflixte Erkältung habe ) zu den Menschen die mir so begegnen und versuche,
anständig durchs Leben zu gehen – einfach weil ich es richtig finde, so zu handeln. „Was Du nicht willst
das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ ist eben logisch und vollauf ausreichend, Freundlichkeit
zu begründen. Wieso ist das bei Ihnen anders? Oder ist es überhaupt anders?
#128 HERRMANN 20:35:52 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Dieser Mann hat schon jeden Vertrauenskredit vor seiner Zeit als Präsident verspielt. Es reichte, daß er eine muslimische Türkin ein sein Kabinett aufnahm und die dann prompt ganz dreiste Reden schwang. Als angeblich guter Katholik nahm er sich heraus, den Papst töricht zu belehren, die Kirche möge doch mit den Geschiedenen großzügiger umgehen. Der absolute Höhepunkt aber war seine Behauptung, Deutschland wäre ein islamisches Land.
#127 gesunder 20:32:23 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Hypathia: Danke. Szandor: Danke. . Mufelius: Ich weiß was Sie meinen und verstehe es auch. Aber: Jesus
gab uns Vorbild und Zuversicht, im Vertrauen auf eine Existenz, die über die dreidimensionale hinausreicht,
Nächtste, uns selbst und Gott zu lieben. Und Er gab uns Hoffnung für die Fälle unseres Scheiterns.
Aus dem Keben und Wirken Jesu können viele Menschen viel Positives ziehen. Aus dem Wirken der Kirche
auch; aber da leider auch viel Negatives.
#125 Hypathia † 19:35:55 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#120 Das ist Wortklauberei, was Sie hier tun. Sie befürworten und rechtfertigen die Tötung eines Menschen
um des „Seelenheils“-Willen. Das entbehrt jeder Vernunft und Nächstenliebe ist es noch viel weniger.
#120 Tomás 19:31:02 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#117 Ich habe nicht aufgerufen, jemand zu töten, sondern ich habe behauptet, daß wenn eine Hinrichtung
eine Seelen retten kann und in dieser Absicht begangen wird, sei ein Akt der Nächstenliebe. Wenn die
Hinrichtung nur vorgenommen wird, um einen Verbrecher zu bestrafen, ist sie nur ein Akt der Gerechtigkeit.
#118 Die „Hinrichtung“ von „Hexen“ waren nicht legitim. Daher ist das Beispiel falsch.
#119 Mufelius † 19:30:18 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Colombe de la Paix: „Fanatismus hat mit echtem Glauben nichts zu tun…“ – Falsch. Leider. Jesus war Fanatiker,
Mohammed war Fanatiker. Und heute sind alle Fanatiker weit näher an den jeweiligen heiligen Schriften
dran als diejenigen, die Vernunft und Glaube miteinander zu vereinbaren suchen.
#113 Hypathia † 19:10:30 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#112 >Fanatismus hat mit echtem Glauben nichts zu tun… Auch Atheisten können solche Verhaltensweisen
an den Tag legen< Da gebe ich Ihnen recht, aber religiöse Fanatiker finden in ihren heiligen Büchern
immer wieder Rechtfertigungen für ihre kranken Handlungen. Und Tomás unterstützt mit seinen Aussagen
solche Psychos auch noch.
Das Religionen das auslösen, bezweifle ich auch… Jeder ist seines Glückes Schmied. Fanatismus hat
mit echtem Glauben nichts zu tun… Auch Atheisten können solche Verhaltensweisen an den Tag legen
Hat ein Mörder das Recht , weiter zu leben, wenn seine Schuld 100% bewiesen ist? Grausame Kinder- und
Frauenmörder? Haben wir das Recht, um des Rechtes wegen zu töten? Ob seine Hinrichtung sein Seelenheil
rettet, wage ich zu bezweifeln, das kann nur einer entscheiden…
#108 Tomás 19:02:40 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Daß es erlaubt ist, für den Tod eines anderen Menschen oder sein eigener Tod zu beten, wenn schwere Gründe dafür vorliegen, können Sie in jeder Moraltheologie nachlesen.
#104 Tomás 18:55:27 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#97 Der Vergleich ist falsch, weil die Hinrichtung legitim ist und der Mord nicht. Es auch legitim für
den Tod eines anderem Menschen zu beten, wenn dies die einzige Möglichkeit ist, ihn vor schweren Sünden,
die ihn in der Hölle führen, abzuhalten.
#103 Hypathia † 18:55:09 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#Brandenburgis Sie befürworten also auch den Mord an einem Menschen, um sein „Seelenheil“ zu retten?
Wenn Sie das wirklich so sehen, dann empfinde ich es als Kompliment, von Ihnen irre genannt zu werden.
#Mufelius Sehe ich auch so. Ich hab schon mal geschrieben, dass es verboten werden müsste, dass Jugendliche
unter 18 Jahren von Religionen indoktriniert werden dürfen.
#101 Mufelius † 18:48:47 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Hypathia: „Geisteskranke Fanatiker gibt es leider in jeder Religionsgemeinschaft.“ – Klaro. Sag ich doch.
Ist ja auch logisch, denn wenn man von Kindheit an völlig unlogischen, teils wirklich absurden Unsinn
zu glauben abgerichtet wird, dann geht halt der Verstand „zum Teufel“, weil die Realität ganz anders
ist und sich daher Widersprüche auftun… dabei wird man halt irre.
#99 Hypathia † 18:46:46 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Sie haben sooo recht, Mufelius!! Aber es besteht auch Hoffnung, wenn man Beiträge von gesunder liest.
Geisteskranke Fanatiker gibt es leider in jeder Religionsgemeinschaft.
#98 Tomás 18:43:58 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#96 Das machen die falschen Religionen und die atheistische „Aufklärung“, die zum National-Sozialismus,
Kommunismus und Abtreibungsideologie geführt hat.
#97 Hypathia † 18:43:50 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#95 Demzufolge würden Sie wohl auch einen Mörder, der sich auf die absurde Aussage beruft, seinem Opfer
nur zur Rettung seiner Seele verholfen zu haben, einen Orden verleihen, oder wie? Wie krank ist das denn??!!
#95 Tomás 18:38:41 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#94 Jeder ist verantwortlich für die Rettung seine Seele, aber die anderen Menschen sind verpflichtet,
den Nächsten bei der Rettung seiner Seele zu helfen. Und wenn man dies erreicht, indem man ihn hinrichtet
oder rechtmäßig einsperrt, ist dies ein Liebesdienst.
#94 Hypathia † 18:27:55 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#Tomás >Wenn die Hinrichtung eines Menschen zu der Rettung seiner Seele führt, ist dies ein Liebesdienst<
Auf so einen Liebesdienst kann man gut verzichten! Mein „Seelenheil“ geht nur mich was an!!!!
#93 Tomás 18:24:28 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#86 Wenn die Hinrichtung eines Menschen zu der Rettung seiner Seele führt, ist dies ein Liebesdienst.
Ein Liebesdienst kann auch sein, einen Menschen einzusperren, um zu verhindert, daß erneut Straftaten
begeht.
#92 Hypathia † 18:24:10 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
@gesunder Es ist überaus wohltuend auch mal einen vernünftigen gläubigen Katholiken hier anzutreffen.
Vielen Dank, gesunder, Sie geben mir den Glauben an die Menschheit (bzw. an die Katholiken, die keine
Katholiban sind) wieder.
#88 gesunder 17:22:52 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mufelius: >>Es ist einfach abartig, wie sehr Religion das Gehirn verquirlen kann.<< Ja, KANN! Religion
kann das Gehirn aber auch ins Gegenteil wenden. Kriege und Abartigkeiten gab es nicht erst mit der christlichen
Religion. Kriege und Gewalt gab es auch aus ganz banalen Verteilungskämpfen. Haben Wollen war es, was
Gewalt hervorrief und nocht ruft. Und das Sein Wollen kann Gewalt beschränken. Kann. Religion führte
auch dazu, dass Menschen sich für andere hingaben, wie Jesus es tat. Menschen mit religiösem Glauben
blicken nicht nur anders auf ihr Leben zurück, sie blicken auch anders in die Zukunft. . Dass die Ermordung
von Menschen kein Liebesdienst sein kann, kann man aus der Bibel eindeutig heraus lesen. Die Kirche und
Kirchenmänner haben sich in der Vergangenheit und Gegenwart oftmals nicht an die Vorgagben Jesu gehalten.
Religion ist missbrauchbar. Dass man ein Skalpell missbrauchen kann, bedeutet aber nicht, dass man damit
nicht heilen könnte. Aber bei dem Scheiß, den Kirche und Kirchenleute und Fanatogläubige machten und
verzapften und das noch heute passiert, kann man Ihre/Deine Haltung durchaus nachvollziehen.
#86 Mufelius † 17:07:24 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Gesunder: Sorry, leider ist es so, dass man, um seinen Mitmenschen zu respektieren, keinen Glauben haben
muss – im Gegenteil: Möchten Sie einen guten Menschen dazu bringen, Böses zu tun, dann geben Sie ihm
einen Glauben, in dessen Namen „ für das Gute“, alles erlaubt ist zu tun, am besten, indem Sie den Gegener
als „Satansdiener“ abstempeln, als „DAS Böse“ oder dergleichen. Und plötzlich wird sogar aus bestialischer
Folter und grauenhaften Morden ein „Liebesdienst“ – das kann man bei den Hexenprozessen gut erkennen:
Der Inquistitor, der die Hexe verbrannt hat, sah das als Liebesdienst an der Seele der Hexe an. . Es ist
einfach abartig, wie sehr Religion das Gehirn verquirlen kann.
#82 gesunder 16:12:51 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mufelius: Liebe „mit“ Gott bringt mehr, als Liebe „ohne“ Gott. Liebe „mit“ Gott ist größer. Sie ist
größer als wir selbst und unser Dasein. Die Liebe „mit“ Gott verweist darauf, dass das, was wir in der
Welt sehen, nicht alles ist. Dass es damit nicht endet. Dieser Blickwinkel mit der Perspektive des Guten
im Jenseits lässt die Liebe in den Himmel wachsen, so dass diese auch über das eigene Leben wachsen
kann. In welcher Religion der Welt wird Rache und Krieg, die zahllos für Gott/das Göttliche verwendet
wurde, durch Vorbild und den Auftrag zu einer überweltlichen, scheinbar schwachen Liebe aufgelöst? .
Dass das Gute und dass ein Guter und ein Liebender in dieser Welt ausgenutzt, missbraucht wird und dass
er scheinbar der Dumme ist, sehen wir doch tagtäglich. Aber die Überzeugung, der Glaube daran, dass
dieses nicht das letzte Urteil einer Sache ist, ermutigt, trotz des täglichen Gegenbeweises dazu, diese
Liebe auch gegen erhebliche Widerstände zu leben. . Dass auch die Religion deses Glaubens selbst zum
Gegenteil der Liebe ausgenutzt wurde, kann natürlich jemand dazu überzeugen, dass nichts dran ist, muss
es aber nicht.
#81 Tomás 15:41:53 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#73 Es gibt nur eine abrahamitische Religion und das ist die katholische. Die Juden und Muslime berufen
sich auf Abraham, aber sind nicht seine Söhne, weil wären sie es, würden Christus als Sohn anerkennen.
#78 Lycobates 14:59:47 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Zu #75 Ein solcher im außerordentlichen Verfahren gewählter Papst müßte allerdings nicht nur ein großer
Beter und Büßer, ein wahrer Heiliger, sondern eine Riesengestalt sein. Die weltweite Aufarbeitung der
modernistischen Irrtümer und die Beseitigung ihrer Folgen, namentlich im sakramentalen Bereich, und die
weltweite Akzeptanz dieser Maßnahmen, lehramtlich und kanonisch (zumindest bei den Katholiken, bzw. bei
denen, die es bleiben oder wieder werden wollen: wohl eine verschwindende Minderheit) wäre eine gigantische
Aufgabe. Zumal damit zu rechnen wäre, daß sich weltweit der weltliche Arm dagegen auflehnen und die
Durchführung verhindern würde, da ja die erneut aktuell mehr sichtbare und Gehorsam erheischende Kirche
die ruhige Existenz der entchristlichten Gesellschaft und einer ganzen Reihe von liberalen „Errungenschaften“
in Frage stellten würde, ja müßte. . Auch vor 313 galt, lehramtlich: „oportet Christum regnare“, aber
es war nicht durchführbar; auch damals war die Kirche die Stadt auf dem Berg, aber die Nebel des Heidentums
hielten den Berg noch umfangen. So auch heute. Daher würde ein solcher im außerordentlichen Verfahren
gewählter Papst mit Sicherheit ein Katakombenpapst sein, wie in den ersten zwei Jahrhunderten, ja ein
aus Rom exilierter. Wer davon träumt, daß wieder ein Papst auf dem Thron in St. Peter sitzen wird und
dort das heilige Opfer feiern, der dürfte enttäuscht werden. DAS ist auch nicht wesentlich. Man lese
Robert Hugh Benson: „Lord of the World“.
[…]…Christian Wulff ist vieles: ein Strippenzieher, ein Vollblutpolitiker…[…] Vor allen Dingen
ist er aber ein Vollbluttropf und eine lächerliche Marionette, das ist er!!!
#76 Mufelius † 14:38:12 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Diamant: Weil Rache ein menschliches Bedürfnis ist – nicht schön, aber so ists nunmal – und daher ist auch der von menschen erfundene Gott vor allem eines: Ein Rächer, der alle Feinde grausam quält, grausamer als alle Menschen dies jemals vermochten, denn ER ist ja perfekt – also auch perfekt im Foltern.
#75 Lycobates 14:31:51 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#46 Brandenburgis . Ja. Und auch insoferne dort wieder ein einziger gültiger Papst gewählt würde, der
dann auch im nachhinein den ökumenischen (und legitimen) Charakter dieses zunächst unvollkommenen und
außerordentlichen Konzils (samt Konklave) garantierte. . Es ist dies heute, nach dem vollständigen Wegfall
des Kardinalskollegiums durch Tod bzw. Glaubensabfall, die einzig verbliebene, seriöse, auf historischer
Basis fußende Möglichkeit einer Papstwahl, wenn man ein direktes Eingreifen Gottes ausnimmt. Ein Wunder
ist natürlich immer möglich. Beten wir, daß die Frist verkürzt werde. . Ich glaube, wenn der Herr
das abendländische Schisma und seine außergewöhnliche Lösung im Konstanzer Konzil zugelassen bzw.
gewollt hat, dann auch, um möglicherweise als Vorbild und Handhabe für eine spätere Zeit zu dienen.
Allerdings ist heute die Lage ungleich ernster als 1417, da es nicht nur verschiedene (faktische und ausgesprochene)
Schismen gibt, sondern eine Unzahl von alten und modernen Häresien, die z.T. einer endgültigen bzw.
wiederholten Verurteilung harren. Das Vatikanum (1869-70), das ja abgebrochen werden mußte und bis heute
ein Torso ist, konnte leider nur halbe Arbeit leisten.
#74 Amperdeus † 14:29:22 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
F. Nietzsche, Ecce homo „‘Gott’, ‘Unsterblichkeit der Seele’, ‘Erlösung’, ‘Jenseits’ lauter Begriffe,
denen ich keine Aufmerksamkeit, auch keine Zeit geschenkt habe, selbst als Kind nicht, – ich war vielleicht
nie kindlich genug dazu? – Ich kenne den Atheismus durchaus nicht als Ergebniss, noch weniger als Ereigniss:
er versteht sich bei mir aus Instinkt. Ich bin zu neugierig, zu fragwürdig, zu übermüthig, um mir eine
faustgrobe Antwort gefallen zu lassen. Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelicatesse gegen uns
Denker –, im Grunde sogar bloss ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht denken!“
#73 Diamant † 14:29:15 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Der furchtbar menschliche Vergeltungskomplex macht die abrahamitischen Religionen besonders verabscheuungswürdig. Wieso kann man nicht an die Allversöhnung glauben?
#72 Vogel 14:29:13 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Diamant, wenn alles so ist, dann bedeutet es aber nicht, dass GOTT dich in die HÖLLE schickt, sondern
dass dann einfach der SATAN stärker ist und dich dorthin holt. Für manche hört sich es halt doof an,
wenn man überhaupt von Himmel und Hölle spricht, von Gott und von Satan. Aber das GUTE ist nunmal besser
als das BÖSE. Frieden ist besser als Krieg. Liebe ist besser als Haß. Es gibt auf der Welt die guten
Gedanken und die bösen Gedanken. Gedanken strömen manchmal richtig planlos auf uns ein, die guten wie
die bösen. Wenn wir im Grunde unseres Herzens ein liebe-voller Mensch sind, werden wir die Kraft haben,
uns von den bösen Gedanken zu befreien. Je labiler wir sind, desto mehr lassen wir uns von „bösen“ Gedanken
verführen, desto mehr nimmt das „Böse“ von uns Besitz. Vielleicht sind ja die guten Gedanken und die
bösen Gedanken eine reelle Macht. Die guten GEDANKEN kommen vielleicht von GOTT, die bösen von SATAN.
Das „Böse“ schleicht sich oft ganz heimlich ein, auch GLEICHGÜLTIGKEIT ist so etwas. Wenn wir uns in
einer Freundschaft nicht um diese kümmern, wird sie irgendwann erlöschen. Das BÖSE in dir sagt dann:
Ich habe keine Zeit, keine Lust, kein Interesse Das GUTE in dir sagt: Melde dich wieder mal bei deinem
Freund
#70 Diamant † 14:27:04 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Ich hoffe gerne, dass das noch etwa 40 Jahre hinhält. – Nach meinem Tode bin ich ja nicht einmal in der
Lage zu merken, dass es den Herrgott jetzt eben tatsächlich nicht gibt. Schade!
#66 Gotthard 14:18:43 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
>Schließlich dürften die Gläubigen zum ‘Pater Noster’ nicht wie der Priester die Arme ausbreiten.<
Sorgen hat dieser Bischof. Was macht er denn, wen die Gläubigen dennoch die Arme ausbreiten … wie sie
beten, kann ihnen niemand vorschreiben,
#61 Tomás 14:15:03 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
#47 Gott ist die Güte, aber Er läßt auch da Böse zu. Aus diesem Grund hat Gott die Massenmorde der
National-Sozialisten und Kommunisten geduldet. Läßt solche Strafen zu, um die Menschen zu bestrafen,
sie zu prüfen und sie zu Umkehr zu bewegen. Deswegen war auch der Spruch von Ratzinger in Auschwitz „Gott,
wo war Du als dies geschah?“ blasphemisch. Auch einseitig, weil er so einen Spruch im Zusammenhang mit
den Verbrechen der Kommunisten und dem Massenmord an ungeborenen Kindern nie gebracht hat und auch niemals
bringen wird.
#60 Brandenburgis 14:14:45 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die Welt ist nicht grausam und gemein, insoferne der Schöpfer sie perfekt und in vollendeter Harmonie geschaffen hat. Und für die Tatsache, daß es Sünde, Kriminalität, Wahnsinn, Krankheit und Tod gibt, ist tatsächlich nicht der Schöpfer haftbar zu machen, bzw. zur Verantwortung zu ziehen.
#57 Vogel 14:11:33 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mufelius, an Gott glauben oder nicht ist völlig freiwillig. GOTT braucht uns quasi als ein Werkzeug.
Gott will die Menschen dazu erziehen, dass sie sich gegenseitig helfen und sich für einander einsetzen.
Je mehr Menschen ihr Herz für Gott öffnen (unter Gott muß man sich ja keinen alten Mann mit weißem
Bart vorstellen – sondern vor allem auch die LIEBE) desto weniger Menschen müssen auf der Erde leiden.
Auch eine Naturkatastrophe ist ja nichts BÖSES an sich. Die Natur gibts einfach schon länger als wir,
die Natur lebt sozusagen auch (daher die Erdbeben, das Hochwasser, die Vulkane). So ein Menschenkind ist
eben nur (wie Thomas Gottschalk richtig sagte) eine SEIFENBLASE. Wir nehmen uns sowieso vielzu wichtig,
warum eigentlich?
#56 Diamant † 14:11:13 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die Frage bleibt offen, wieso denn Adam hätte wissen müssen, dass er ausgerechnet Gott gegenüber hätte
gehorsam sein sollen. – Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Mythos vom Sündenfall (und vorgängig
vom Abfall der Engel) ist schlecht gestrickt. Er geht nie und nimmer auf.
#53 Brandenburgis 14:03:39 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Gott ist sowohl gut, als auch allmächtig, zudem gibt es ihn auch. Daran können auch 1 mio. infantiler postings nichts ändern. Gott „gibt“ es nicht nur, er ist auch die Absolutheit des Seins, die eigentliche Existenz als solche.
#52 Diamant † 14:02:11 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Mufelius, Du weisst doch, am Bösen und am Schlechten sind wir selbst schuld! Beziehungsweise: Adam hat uns das mit seinem Ungehorsam eingebrockt. Und dafür büssen wir bis zur Erlösung. Passt zum Advent.
#47 Mufelius † 13:51:47 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Kann man, klar, marienkind. Hilft nur nix. Ganz im Gegenteil. . Aber es ging ja um Gott und seine „Hilfe“…
ihr labert hier rum von „Wünschen“ fetter Westeueropäer, eurer Kinder, die sich vielleicht einen neuen
DVD-Player wünschen oder ein Fahrrad oder ne bessere Schulnote und findet es ok, wenn da Gott nicht hilft…
dabei sind alle unsere Wünsche hier recht banal. Gott hilft nicht – er tut nichts, während in Afrika
ganze Generationen verrecken. Daraus kann man 3 mögliche Schlüsse ziehen: 1) Gott liebt nicht, ist nicht
gut. 2) Gott ist gut, aber nicht allmächtig. 3) Es gibt keinen Gott. . Suchen’s sich das passende raus.