Wieder eine Frau als Untersekretärin + Neuer Generalsekretär + Der Fall Kopfing ist noch lange nicht in Butter + Mißbrauchs-Hoax: Hochgejubelte Ohrfeigen + Mehr Mitarbeiter und Geld als vor 20 Jahren
Vatikan. Gestern ernannte Papst Benedikt XVI. die italienische
Klosterfrau, Schwester Nicoletta Spezzati, zur Untersekretärin – die dritte Position – in der Ordenskongregation.
Die Schwester gehört zur Kongregation der „Anbeterinnen des Blutes Christi“. Sie ersetzt eine Salesianerin,
Schwester Enrica Rosanna, als Untersekretärin. In dieser Position gibt es im Vatikan nur eine weitere
Frau, nämlich die Untersekretärin im päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden, die römische
Politikwissenschaftlerin Flaminia Giovanelli.
Neuer Generalsekretär
Italien. Papst Benedikt XVI. hat
den französischen Dominikaner, Pater Serge Thomas Bonino zum neuen Generalsekretär der ‘Internationalen
Theologenkommission’ ernannt. Das gab der vatikanische Pressesaal gestern bekannt. Pater Bonino folgt
auf den Schweizer Mitbruder Charles Morerod, der am dritten Adventsonntag zum Bischof von Lausanne/ Genf/
Freiburg geweiht wurde.
Der Fall Kopfing ist noch lange nicht in Butter
Österreich. Seit letzten Mittwoch
betreut der ugandische Aushilfspriester, Hw. Johannes Maria Ssenfuka (34), die Pfarrei Kopfing. Das berichten
die ‘Oberösterreichischen Nachrichten’. Kopfing ist eine 2.000-Seelen Gemeinde im Bezirk Schärding in
der Diözese Linz. Der dortige Pfarradministrator, Hw. Andreas Skoblicki, wurde nach vielen Jahren segensreichen
Wirkens von altliberalen Kirchenfeinden weggemobbt. Hw. Ssenfuka arbeitete bisher in der Pfarrei Grieskirchen
unter Dechant Johann Gmeiner. Dieser hatte in den letzten Wochen die Vertretung in Kopfing übernommen.
Dabei führte er angeblich mit „beiden Seiten“ in Kopfing Gespräche. Teilweise hätten sich angebliche
Konflikte in Luft aufgelöst – so Hw. Gmeiner: „Die Sache ist aber noch lange nicht in Butter“.
Mißbrauchs-Hoax:
Hochgejubelte Ohrfeigen
Niederlande. Eine sogenannte Untersuchungskommission in den Niederlanden hat
angeblich „Zehntausende von Mißbrauchsfällen“ in der Kirche zwischen 1945 und 2010 entdeckt. Das bauschen
die internationalen Medienbosse auf. Dabei geht es meist um „leichten Mißbrauch“ und um „Gewalt“ – zu
deutsch um hundskommune Ohrfeigen. Der Mißbrauch besteht in der Verwendung von Eskalationsvokabular.
Die Mietlinge der niederländischen Bischofskonferenz gingen sofort in den bekannten Kriechmodus über.
Die aktuellen und echten Mißbräuche der katholischen Dogmatik, Moral und Liturgie wecken in den eiskalten
Oberhirten keine Reuegefühle.
Mehr Mitarbeiter und Geld als vor 20 Jahren
„So sank die Zahl der Priester
in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren um ein Viertel von rund 20.000 auf 15.000. Gleichzeitigt
erhöhte sich die Zahl der sogenannten Laien (Gemeinde- bzw. Pastoralreferenten) von etwa 5.100 auf 7.500.
Die Zahl der Diakone stieg von etwa 1500 auf heute mehr als 3000. Eine weitere interessante Zahl: Trotz
rückläufiger Zahl der Kirchenmitglieder sprudelten die Einnahmen aus Kirchensteuern im Jahr 2010 auf
Rekordniveau: 4,8 Milliarden Euro nahm die Kirche ein. Nicht zuletzt sinkende Arbeitslosenzahlen haben
dazu beigetragen.“
Aus einem Vortrag von Pfarrer Bernhard Nake von Kamen im Erzbistum Paderborn nach
Angaben des Webportals ‘derwesten.de’ vom 9. Dezember.
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209 Lesermeinungen
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#210 Atzmon 02:06:13 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Heil Hitler. Auch die Ratzinger-Sekte beugt ihr Knie vor der Hure Babylon. Für so viel Staatsraison ein
dreifches Sieg-Heil: Sieg-Heil! Sieg-Heil! Sieg-Heil! www.youtube.com/watch?v=2ucNS3hY_OY
#206 Thomasius 15:59:30 | Montag, 19. Dezember 2011
#200 Ammerdeus Abgesehen davon, dass Sie verrückt sind, denn die FDP hat sich in den Jahren erheblich
gewandelt, dürften Sie ein Brandenburgisscher Altliberaler sein. D.H.: von der „Bewegung“ der Reflexion
über das Verhalten der Elterngeneration während des 3. Reiches und deren Schilderung/Lügen danach nicht
unbeeinlusst gewesen sein.
#201 Brandenburgis 09:34:40 | Montag, 19. Dezember 2011
@Ghislieri: Es ist völlig offenbar, daß Pius IX. den jahrhundertelangen Streit zwischen Thomisten und Skotisten zugunsten der Skotisten entscheiden hat. Sie hingegen habend das dabei zusammengeschusterte Dogma als „Spekulation“ bezeichnet.
#200 Blackbird 08:26:47 | Montag, 19. Dezember 2011
Pius: das stört mich nicht. Ich hab keinen missionarischen Eifer- wer seinen Lebenssinn aus einer Illusion ziehen will, mag das tun. Ich wehre mich nur gegen den Anspruch, das alle das tun sollten.
#199 Thomasius 08:06:30 | Montag, 19. Dezember 2011
#188 Antonio Michele Ghislieri Es geht beim Glauben um das rechte Verhalten der Menschen hier auf Erden.
Was hier diskutiert wird ist schlichte Blasphemie. Die Phantasien über Maria haben keinerlei Einfluss
auf das mitmenschliche Verhalten. Ebenso hat die Aussage über den Heiligen Geist – ob filioque oder nicht –
nicht den geringsten Einfluss darauf. Aber die Menschen haben „verbissen“ um nichtssagende Formulierungen
gekämpft, damit sie ihren Machtanspruch auf Erden „durchsetzen“ konnten. Die 10 Gebote waren den „Kämpfern“
völlig schnuppe.
#198 gesunder 23:32:52 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Nein, sicher ist nicht alles richtig, was Menschen von sich geben. Wobei es zunächst mal FÜR MICH richtig
oder falsch ist, was Menschen sagen. Und auch, wenn ich glaube, dass einiges anders ist, als andere Menschen
sagen oder glauben, und auch wenn ich glaube, dass das auch „für sie“ so ist, wie ich glaube, gibt mir
das, nach Jesu Worten nicht das Recht, andere Menschen zu hassen, anderen Menschen zum Hass gegen andere
Menschen aufzurufen oder gegen Menschen zu hetzen. Auch wenn ich meine, etwas besser oder richtiger als
andere zu wissen, kann ich das für mich umsetzen und solange meine Kinder sind auch für meine Kinder
entscheiden. Aber Entscheidungen als Erwachsene haben alle Erwachsenen, die Brüder und Schwestern im
Herrn sind, alle eigenständig zu treffen. Und wenn sie den Glauben an Gott lächerlich finden, dann verdient
das Respekt, denn die Massen der Einzelnen Verkünder der Kirche (wenn man schon die Kirche als „unschuldig“
behalten will) haben so viel Dreck am Stecken, dass man das niemand verübeln kann (wenn ich dafür Verständnis
habe, wieviel mehr wird Gott dann dafür Verständnis haben, der die ganzen krummen Kindheits- und Lebenserfahrungen
von allen Menschen kennt). . Wenn jemand mit seinem Partner zusammen bleibt, obwohl der Kinder seelisch
oder körperlich schindet, finde ich es problematisch. Und pauschale Beurteilen von aussen, ob sie besser
daran täte, mit dem Partner zusammen zu bleiben oder nicht, sind schlechter begründbar als Elisabeth
Teissiers Kolumnen.
#195 Blackbird 23:03:13 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Schalom: und ich meine solche Äußerungen, wie eben von Pius. Diesem Anspruch muss man klar entgegentreten,
er kann dür wahr halten, was er will – aber kann kann’s nicht zum Maßstab für andere machen. Ich wünsch
Euch allen einen gutmütigen Morpheus diese Nacht
@gesunder …Menschenhetze ist daher gegen die Wahrheit und gegen Gott gerichtet. Aus die Maus… Keine
Frage, dennoch ist nicht alles richtig was Menschen so von sich geben, oder ist das Ihre Ansicht?
#193 Schalom 22:56:00 | Sonntag, 18. Dezember 2011
@ Obermaier, waren Sie nie der Faun Ihrer Fee … ?- Also ein göttliches Käsfundue … . @ Blackbird,
da rennen Sie bei mir offene Türen ein … ich sehe das ganz holistisch … In unserer Bauernstube haben
wir den Herrgottswinkel und im Atelier lächelt ein lieber Buddha … zur Zeit lese ich südamerikanische
Märchen …
#192 gesunder 22:55:46 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Und die Wahrheit ist, dass es keine Untermenschen gibt und keine Menschen, die man hassen muss oder dürfte.
Weder Schwule nocht Moslems noch Protestanten noch Juden. Hassenswert sind nicht mal faschitoide Proleten.
So die Frohbotschaft des Herrn Jesus Christus. . Menschenhetze ist daher gegen die Wahrheit und gegen
Gott gerichtet. Aus die Maus.
@alfredprivat irgendwas stimmt heute nicht mit schalom. Ich habe mir vorhin seine Beiträge angesehen.Die
sind heute total anders. Nicht nur vom inhalt auch vom Schreibstil.Keine Ahnung ob er uns auf den Arm
nehmen will,oder ob es eine ganz andere Person ist.
#189 Obermaier † 22:51:48 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Doch, Blackbird, ich bestreite den „Wert“ für die Kultur sehr wohl – und mit mir viele andere. Sicher haben diese ganzen Märchen unsere Kulturen arg _beeinflusst_, aber sie sind nichts wert.
#188 alfredprivat 22:50:36 | Sonntag, 18. Dezember 2011
ich befürchte, schalom, dass du mich bewußt mißverstehst. einerseits kenne die vorgehensweise historisch-kritischer
auslegungen und damit auch die fehlerquellen historischer texte. andererseits hoffe ich auf eine möglichst
große autentizität des nt. mir geht es keinesfalls um eine nackte betonzelle.
#187 Blackbird 22:49:19 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Schalom: den Wert für die Kultur bestreitet niemand. Der ist aber eben ALLEN diesen Überlieferungen eigen. Und daher kann nicht EINE den Anspruch erheben die einzig wahre und für alle verbindliche zu sein.
#186 Obermaier † 22:49:18 | Sonntag, 18. Dezember 2011
„Omnia quatschia sunt ?“ . Gut ausgedrückt. Alles in der Tat Unsinn. Gefährlicher Unsinn. . Und um ein
leckeres Käsefondue mit Freunden zu genießen, bei Kerzenschein, schöner Musik und angenehmen Gesprächen
sind keine Kobolde, Feen und Götter vonnöten.
#185 Schalom 22:43:51 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Ist die Bibel, Koran, Buddhistische Schriften, Mythen etc. anerkannter Bestandteil unserer Weltkultur ? –
Wie gehen wir damit um? – Weg damit? – Brauchen wir nicht mehr? Alles Unsinn? – Omnia quatschia sunt ? –
Bei aller berechtigten Kritik, werden wir Menschen doch immer etwas „glauben“. „Wir erfinden neue Götter
und vertrauen ihnen blind“, heißt es in einem Kirchenlied. Liebe Leute, wenn Ihr meint, Ihr braucht nicht
Euer Quantum Weihrauch, dann setzt Euch Weihnachten in eine nackte Betonzelle und ergötzt Euch physikalischen
und chemischen Formeln. Basta !
#184 Obermaier † 22:42:35 | Sonntag, 18. Dezember 2011
LOL Antonio: „Das Auftreten unseres Erlösers, sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung sind historische
Fakten, die durch zuverlässige Zeugen überliefert wurden, dies ist bei allen anderen Religionen nicht
der Fall.“ . Also entweder sind Sie geschichtlich völlig unbewandert oder Sie lügen absichtlich, denn
1. gibt es KEIN einziges schriftliches Zeugnis von irgendeinem „Zeugen“ Ihrer angeblichen „historischen
Fakten“ und zweitens sind die geglaubten Annahmen anderer Religionen mindestens genauso „belegt“ wie die
Ihren. Wobei man von handfesten Belegen bei keiner Religion, die mri bekannt wäre, reden kann – sonst
wäre ich vielleicht ein Anhänger selbiger. ^^
#183 Blackbird 22:31:27 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Schalom: sorry, der Vorwurf „wer’s nicht glaubt, versteht nichts von Literatur“ ist ziemlich billig und geht auch an der Sache vorbei. Schließlich geht’s nicht um Literaturkritik, sondern um die Behauptung reales Geschehen wiederzugeben. Und um die Konsequenzen daraus. Asklepios soll auch Tote aufgeweckt haben und trotzdem nimmt das heute kein Mensch mehr zur Grundlage seiner Überzeugungen.
#182 alfredprivat 22:30:37 | Sonntag, 18. Dezember 2011
da haben sie recht, antonio. mir geht es um einzelheiten: man muß davon ausgehen, dass einzelne gleichnisse
nicht korrekt überliefert wurden, was ich bedauere. dass außerdem konstantin einige stellen „überarbeiten
und einfügen“ ließ, als er das christentum auf staatsreligion bürstete, ist mir klar. das macht jeder,
der die macht hat, texte auf linie zu bringen.
#181 Obermaier † 22:28:26 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Shalom: „Wo die Bibel recht hat, da hat sie recht.“ . Huh, welch intelligente Aussage. Gilt genauso für
den Koran, die heiligen Überliefrungen de Schwarzfußindianer, das Buch Dianetics der Scientologen, das
Buch Mormon und Asterix und Obelix. . „Oder ist sie eine Bibliothek von 72 Buchrollen, die von Stümpern
verschiedener Zeiten geschrieben worden ist?“ . Tja – da man über die Autoren der einzelnen Teile der
Bibel nicht viel weiss liegt das durchaus im Bereich des Möglichen. Und da die Bibel von der Organisation
zusammengestellt wurde, die ein ausgeprägtes Interesse daran hat(te), Macht zu gewinnen, ists nicht grad
unwahrscheinlich, dass sie auch genau so zusammengestellt wurde, dass es eben für die Organisation passte.
. Sie würden doch auch keinem heiligen Buch glauben, welches ICH zusammengestellt hätte, und in dem
dann steht, dass ICH den Schlüssel zum Himmelreich habe und Sie mir gehorchen müssen, um in den Himmel
kommen zu können. Also bitte… !
@Obermaier …Aber was wollen Sie jetzt damit „belegen“?… Dass die Überheblichkeitsmasche vom perfekten
Naturwissenschaftler völlig daneben ist, die wichtigen Dinge im Leben kann man nicht berechnen. Alle
wichtiges historisches Wissen verdanken wir der Zeugenschaft von Menschen (oder in geringerem Umfang Artefakten).
Das Auftreten unseres Erlösers, sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung sind historische Fakten, die
durch zuverlässige Zeugen überliefert wurden, dies ist bei allen anderen Religionen nicht der Fall.
#178 Obermaier † 22:19:47 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Was hat das denn damit zu tun, Antonio? Wieder mal ein ach so cleveres Ablenkungsmanöver? Ich brauch
nicht alles mit physikalischen Gesätzen erklären zu können, alles in Formeln pressen zu können. Ich
weiss natürlich, dass das nicht geht. . Aber was wollen Sie jetzt damit „belegen“? Doch nicht etwa –
so dumm werden Sie doch nicht sein? – dass die Existenz von Dingen, die wir (noch) nicht in Formeln packen
können, nicht erklären können, jetzt irgendwie auf einen Gott hinweisen sollen, oder noch blöder:
Auf genau Ihren Gott? . Damit sind Religionen noch nie gut gefahren, ihren Gott für noch nicht erklärbare
Phänomene verantwortlich zu meinen.
#177 Schalom 22:16:39 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Wo die Bibel recht hat, da hat sie recht. Oder ist sie eine Bibliothek von 72 Buchrollen, die von Stümpern
verschiedener Zeiten geschrieben worden ist?- * Natürlich kann man die Bibel nicht kapieren, wenn man
sie wie eine Zeitung mit vier Großbuchstaben liest und nichts von Literaturgeschichte und Religionsentwicklung
versteht. * de weiteren gehe mal einer an Kunst, Musik, Philosophie naturwissenschaftlich heran? Da wird
er merken, wie sein Verstand mit Finsternis umhüllt ist. Bürokraten waren nie Mystiker !
#176 alfredprivat 22:15:09 | Sonntag, 18. Dezember 2011
#170, das ist für mich wirklich ein problem, obermaier. wir alle kennen die geschichte der evangelien.
demnach ist das erste evangeliumg ca. 70 nach christus geschrieben worden und 70 jahre sind eine lange
zeit. selbst wenn ich davon ausgehe, dass die damaligen christen sehr vorsichtig mit den texten umgegangen
sind, werden sich wohl fehler eingeschlichen haben. die exegeten gehen davon aus, dass keine stelle des
nt originär auf christus zurückgeführt werden kann. ich will damit sagen, dass ich trotz aller zweifel
auf eine möglichst große autentizität des nt hoffe und darum bete.
#171 Schalom 21:56:40 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Ich vertraue mir, meiner Frau, meinen Kindern, meinem Freund … Ich glaube an mich, an meine Frau, meinen
Kindern, meinem Freund … Ich liebe mich, meine Frau, meine Kinder, meinen Freund … glauben und lieben
haben die gleiche Sprachwurzel …
@Obermaier Christus Jesus hat auf der Welt gelebt und Wunder gewirkt. Dafür gibt es zuverlässige Zeugen.
Dies legitimiert Jesus eigenes Zeugnis, dass er Sohn Gottes ist und es legitimiert die Kirche als die
von ihm eingesetzte Institution Gottes auf Erden.
Schalom Sie sind heute so abgeklärt,das ist doch sonst nicht Ihr Stil. Ich habe meine Zweifel ob das
die gleiche Person ist wie noch in den letzten Tagen.
#168 Obermaier † 21:53:41 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Schön, schön, Antonio, und wie begründen Sie Ihren Glauben? Was „beobachten“ Sie denn dabei? Wie kommen
Sie daraufm, dass das was Sie glauben das richtige sein soll und nicht das, was der Muslim glaubt – oder
der Indianer? Alle haben da die gleiche Wahrscheinlichkeit auf Wahrheit. . Dass Sie das glauben was Sie
glauben ist Zufall – wären Sie als Nomade im Regenwald Brasiliens geboren worden würden Sie jetzt den
großen Watumba anbeten und nackt um Feuer hüpfen, um seine Gnade zu erlangen… und genauso überzeugt
von der Wahrheit dessen sein, was Sie glauben. . Das Glas fällt aber auch bei den Watumba-Anbetern runter.
#167 Blackbird 21:52:47 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Obermaier: es ist die alte Taktik, mit der landläufigen Bedeutung von „glauben“ ( ich glaube, das Glas wird kaputt gehen, wenn ich es über die Kante schiebe) und der religiösen Bedeutung ( ich halte einen Sachverhalt für wahr, obwohl ich keine Belege habe) zu spielen. Genau das gleiche, wie mit der Alltagsbedeutung von Theorie und wissenschaftlicher Theorie… Wortspiele statt Argumente.
@Obermaier Nun ja, aber dabei handelt es sich doch nur um verallgemeinerte Beobachtungssätze, die überhaupt
nichts erklären, sondern nur beschreiben. Und die mathematische Formel beruht nicht mal auf einem Beobachtungssatz.
#164 Obermaier † 21:38:44 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Antonio, sorry, aber das muss ich leider diagnostizieren bei Ihnen: Sie sind in einem Wahn gefangen, der
es Ihnen nicht gestattet, die Perspektive zu wechseln. Ich „glaube“ nicht an Naturgesetze. Ich weiss,
dass es sie gibt und das wir sie einigermaßen verstanden haben, zumindest ihre Wirkung. Denn diese kann
ich testen. Ich schiebe ein Glas über die Tischkante und es fällt herunter. Jedesmal. Also gibt es die
Schwerkraft. Und ich weiss was sie tut. Das ist nichts, woran man „glauben“ kann. Das ist eine Tatsache,
unleugbar. Und das hat nichts damit zu tun, ob ich annehme, dass gewisse Formeln genau richtig sind –
das spielt keine Rolle. Das herunterfallen des Glases, seine Geschwindigkeit dabei und die Energie beim
Auftreffen kann man damit berechnen – und das reicht aus, um diese Formel zumindest als „nicht falsch“
einzustufen. Wie hat mal einer gesagt (ich weiss nicht mehr wer): „Wenn unsere Formeln falsch sind, dann
sind sie verdammt gut falsch.“ . Shalom: Ihr „Glaubenswissen“ ist kein Wissen, sorry. Denn der Muselmane
erlebt dasselbe und zieht ganz andere Schlüsse daraus. Und der Indianer auch. Und ich ebenso. . Und mein
Glaube: Ich glaube, ich mach mir jetzt nochn Tee.
@Blackbird …Ich weiss, was Strom ist, wie er entsteht und so weiter. Und dass es zumindest nicht ganz
falsch ist, dieses Wissen, sehe ich daran, dass ich hier diesen meinen PC mit diesem Strom betreiben kann
und er funktioniert genau so, wie berechnet. Mein / unser (als Menschheit) Modell der Wirklichkeit funktioniert…
@Blackbird Sie weichen aus! Freilich fühle ich hier auf Erden eine gewisse Schwere, da wird es Ihnen
nicht anders gehen. Das steht aber gar nicht zur Diskussion. Obermaier behauptet aber, dass die Schwerkraft
nur funktionieren würde weil er ein Naturgesetz dazu kennt, das scheint mir sehr verwegen.
#160 Schalom 21:28:30 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Lieber Obermaier, es ist schon etwas sehr sparsam, das Wissen über den Glauben auf Katechismus-Sätze
zu reduzieren.- Bitte, befassen Sie sich mit dem Phänomenen Liebe, Dankbarkeit, Freude –
#158 Schalom 21:19:45 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Freilich, wenn einer nicht differenzieren kann, dann wird er keinen Unterschied zwischen der Märchenfigur Rumpelstilzchen und dem historischen Jesus machen können. Er wird weder das Symbol „Rumpelstilzchen“ im Märchen nicht sehen und die reale Bedeutung Jesu für die Menschheit erst recht nicht. Er glaubt nur das, was er sieht und begreifen kann. Möge er nur seinen eigenen Verstand sehen und anfassen können. –
#156 Obermaier † 21:14:22 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Shalom: Glaubens-Wissen gibt es nur in dem Sinne, dass man die Glaubenssätze eines Glaubenssystemes kennen
kann. Sie können also den KKK auswendig können – das ist dann Ihr Glaubenswissen über den Glauben der
RKK. .
@Obermeier …Mein / unser (als Menschheit) Modell der Wirklichkeit funktioniert… Sie glauben also,
wenn ich das recht verstehe an irgendwelche Naturgesetze.
#153 Schalom 21:09:45 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Empirisches Wissen und Glaube im Lichte der Vernunft schließen einander nicht aus. „Wissen ist Macht“,
dieser Satz der Jesuiten ist überlegenswert. Mein persönliches Glaubenswissen gründet auf Erfahrungen
in Leben. Gewiss muss man Glaubenswissen ( Glaube und Vernunft) von Spekulationen unterscheiden.
#151 Blackbird 21:04:55 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Zwischen Wissen und Glauben gibt’s schon einen qualitativen Unterschied: Gewusstes muss schon durch ein paar mehr Fakten gestützt sein als „ ich hab’s in einer alten Schwarte gelesen und früher waren auch alle dieser Meinung“
#150 Schalom 21:01:21 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Die Erfahrungen eines geschulten naturnahen Schamanen ist ein anderes, als das Wissen des geschulten naturentfremdeten
Asphaltgängers in seiner Überheblichkeit über fremde Dinge, von denen er nichts, aber auch gar nix
versteht, lieber Obermaier. –
@Obermaier Das unterscheidet den Glauben ja gerade vom emprischen Wissen: es ist ein rein spekulatives,
aus den Ideen abgeleitetes, Wissen. Dennoch gibt es genauso Wirklichkeit wieder wie das von Ihnen so einseitig
präferierte empirische Wissen!
#147 Obermaier † 20:55:37 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Nö, KK. Dass mein Wissen nicht falsch ist kann ich daran erkennen, dass die Dinge funktionieren. Ich
weiss, was Strom ist, wie er entsteht und so weiter. Und dass es zumindest nicht ganz falsch ist, dieses
Wissen, sehe ich daran, dass ich hier diesen meinen PC mit diesem Strom betreiben kann und er funktioniert
genau so, wie berechnet. Mein / unser (als Menschheit) Modell der Wirklichkeit funktioniert. Und wir können
unsere Annahmen testen – und so falsche Annahmen aussortieren. Das tun wir jeden Tag, jede Stunde. Glaubenssysteme
können ihen Glauben nicht testen. Daher kann niemand da annehmen, die Wahrheit zu kennen.
@Obereingebildeter Und was gibt dir die Sicherheit, dass das, was du heute zu wissen vermeinst, morgen
nicht schon wieder durch anderes „Wissen“ ersetzt wird? Wissen ist doch auch nichts anderes als eine Form
des Glaubens. Du glaubst, dass dein Wissen mit der Wirklichkeit dieser Welt übereinstimmt…!
#144 Obermaier † 20:45:01 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Konsequent Katholisch: Doch. Der „heilige Geist“ existiert nicht und ich weiss in der Tat mehr als das
gesamte katholische Lehramt. Ich weiss sogar mehr als Galilei, mehr als Newton, mehr als Darwin – auch
wenn diese gewiss schlauer, also intelligenter waren als ich. Der Unterschied ist halt – und der gereicht
mir zum Vorteil gegenüber großen Geistern der Vergangenheit – dass das Wissen der Menschheit über die
Vorgänge im Universum sich derart vergrößert hat, dass auch meine – im Vergleich mit jenen großen
Gelehrten mäßige – Intelligenz ausreicht, mir davon so viel zu merken, dass mein Wissen ihres bei weitem
übersteigt. – Und weil Ihr Lehramt einmal getroffene Aussagen nie revidieren kann – auch nicht, wenn
das erweitere Wissen der Menschheit sie widerlegt – bin ich weit schlauer als es. Denn ich revidiere meine
Annahmen, wenn neue Erkenntnisse vorliegen – das nennt man lernen. Und das kann Ihr tolles Lehramt nur
rudimentär – nämlich nur dort, wozu es noch keine Lehrschreiben gibt. Wenn nun ein Papst aus dem 11.
Jhd. – und mit dem Wissen des 11. Jhd. – irgendwas gelehrt hat, dann gilt das heute noch bei Euch. Und
das ist mehr als dämlich. . Daher weiss ich mehr als Euer gesamtes Lehramt – denn mein Wissen schöpft
aus einem weit größeren Pool.
@AMG Was soll denn daran unklar sein? Es wird bekräftigt, dass die ganze Menschheit außer Christus selbst
erlösungsbedürtig war und ist und von Christus erlöst wird. Der Gottesmutter kam das Privileg zu, bereits
im Augenblick ihrer Empfängnis die Erlösungsgnade, die sie vor der Befleckung durch die Erbsünde bewahrte,
zu empfangen!!
#142 Schalom 20:39:12 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Lieber Obermaier, Ihre Aussage ist mir leider zu naiv. Mich erinnert das an den DDR-Banalmarxisten, der
nicht zwischen zwischen verschiedenen Literaturgattungen unterscheiden konnte. Ich denke, damit habe ich
Ihre haltlose Unwissenheit fair in Frage gestellt.
@Obermaier Wenn Sie schon zugeben, zu wissen, dass Sie nichts wissen können, wie können Sie dann behaupten,
es hätte nicht ein einziges erstes Menschenpaar gegeben. Sie halte sich doch wohl nicht für schlauer
als den Heiligen Geist und das kirchliche Lehramt?!?!
@Humbelina Was Sie meinen ist der Streit zwischen den Makulisten und Immakulisten um den geht es aber
hier nicht. Die Theorie des Duns Scotus nach der Maria von der Empfängnis an von der Erbsünde befreit
wurde, aber durch die Verdienste Jesu – nur im Voraus ist in der Bulle Ineffabilis Deus (Der unbegreifliche
Gott) des Papstes Pius IX. vom 8. Dezember 1854 weniger scharf formuliert: „im Hinblick auf die Verdienste
Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit.“ Das läuft zwar im Großen und Ganzen auf das Gleiche
hinaus, bemerkenswert ist diese offensichtlich absichtlich gewählte Formulierung, die weniger eine strenge
Kausalität als vielmehr einen nicht genauer aufzulösenden Zusammenhang voraussetzt.
#136 Obermaier † 20:16:34 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Komsequent katholisch: Ich weiss – dass ich nichts wissen kann. Aber ich weiss ebenso, dass auch Sie nichts
wissen können. . Ich halte mich was Götter, Feen, Kobolde angeht einfach an Logik und Erfahrung. Und
die Logik sagt mir: Zumindest den Christengott gibt es nicht. Und die Erfahrung sagt mir, dass alles in
der Welt mit rechten Dingen zugeht, dass es keine Zauberer gibt und keine Götter.
Wer seinen Verstand nicht grad mit 30 Kilo LSD zugedröhnt hat müsste eigentlich zum gleichen Ergebnis kommen wie der Obermaier. Völlig groteske Vorstellung…
#133 Obermaier † 20:04:59 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Ich finds immer lustig, das zuzu-lesen. Am bescheuertsten ist das, was sie gerade machen – nämlich sich
über Maria als Ausnahme in der Erbsünden-Absurdität zu steiten. . Also an sich ist die Erbsündenlehre
ja schon absurd genug – eine Sippenhaft, die über x Generationen wirkt? Also bite… . Heute jedoch weiss
man, dass Adam und Eva nie existiert haben können und es somit auch keinen „Sündenfall“ gegeben haben
kann – und trotzdem spekulieren sie und spekulieren und spekulieren… . Weicher Keks.
@Elfenpfad Immer Unterschied zu den Juden, die es bis heute nicht geschafft haben, ihren (Irr)glauben
verbindlich zu definieren, hat die Katholische Kirche ein wunderbares, schönes und in sich stimmiges
Glaubensgebäude!!!
#131 Elvenpath † 19:59:30 | Sonntag, 18. Dezember 2011
#124 Obermaier: „Jetzt“, weil die hier angefangen haben, zu theologisieren. Dann schalte ich immer ab,
denn eine größere Verschwendung von menschlicher Intelligenz ist kaum vorstellbar.
#127 Jolanda 19:52:16 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Ist Bischof Zollitsch jetzt ganz übergeschnappt? Soll er doch austreten und am besten den eerklärten
Lutherfan Margot Käßmann heiraten. kath.net/detail.php?id=34407
#126 Obermaier † 19:52:16 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Ja, Elvenpath, klar – aber wieso „jetzt“? . Theologie ist die Wissenschaft ohne Gegenstand – und zwar
schon immer, genauso wie eben die Elfen- / Feen-Kunde.
#124 Brandenburgis 19:45:20 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Der Hl. Thomas hatte in der „Summa Theologiae“ folgendes gelehrt: „Sicher wurde Maria mit Erbsünde gezeugt, was ganz natürlich ist … Wäre sie ohne Erbsünde geboren worden, hätte sie nicht durch Christus erlöst werden müssen, und somit wäre Christus nicht der Erlöser der ganzen Menschheit.“
@Brandenburgis #114 Nach einer Theorie des Duns Scotus wurde wurde Maria von der Empfängnis an von der
Erbsünde befreit, aber durch die Verdienste Jesu – nur im Voraus. Das hat einiges für sich, ist aber
nur eine theologische Spekulation. Als Glaubensgut festzuhalten ist hingegen nur, dass Maria vor jedem
Makel der Erbsünde bewahrt wurde.
#118 Thomasius 19:06:08 | Sonntag, 18. Dezember 2011
#106 Tomás Zeigen Sie doch nicht immerzu, wie verlogen Sie sind. Beim Herrn Jesus Christus wertete der
Hohe Priester die Handlung des Herrn als Häresie. Deshalb forderte er von der römischen Besatzungsmacht
die Vollstreckung des Todesurteils. Vollstreckt wurde es von der Besatzungsmacht. Mag vielleicht der Kirche
bei der Verbreitung des Glaubens/Mission im römischen Reich nicht so sehr in den Kram gepasst haben.
Deswegen war es „geschickter“, die Beendigung des Erdendaseins den Juden „anzulasten. Bei Jan Hus war
es ähnlich. Die Kirche wollte ihn als Ketzer „aus dem Weg“ haben und hatte „Erfolg“.
#116 Brandenburgis 19:05:11 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Dafür kann ich, werter Ghislieri, als Historiker eine umfangreiche Liste von Beispielen anführen. Sie wollten sich übrigens noch zur Erlösung Mariens äußern, die Sie als Spekulation o. ä. abtaten.
@Brandy (#67) Die Scholastik, insbesondere die Lehren des heiligen Thomas von Aquin, ist die von den Päpsten,
insbes. Papst Leo XIII., verbindlich vorgeschriebene Form der katholischen Theologie! . Nur mit Hilfe
der Unterscheidung der verschiedenen Ursachen ist es wie gesehen möglich, eine adäquate Antwort auf
die Frage zu finden, inwiefern jeder Mensch, die Juden des Hohen Rats, die das Todesurteil über Jesus
gesprochen haben, oder aber die Juden späterer Jahrunderte (mit)schuldig am Tod Jesu sind. Von eigentlicher
Schuld kann eben nur dann gesprochen werden, wenn es sich um die causa efficiens handelt, alles andere
ist Schuld secundum quid, ohne das Erlösungsverdienst Jesu für alle Menschen damit schmälern zu wollen!!!