09:46:01 | Montag, 19. Dezember 2011
Der Ziviljesuit, Pater Eckhard Bieger, schreibt mit jesuitischer Indifferenz. Nur einmal genehmigte er seinem abgetöteten Wesen eine verräterische Gefühlsaufwallung. Ein Kommentar.

Die altliberale Seite ‘explizit.net’.
(kreuz.net) In der öffentlichen Wahrnehmung stellen ‘kreuz.net’ und ‘kath.net’ das Gesicht des Katholischen
im Internet dar.
Das schrieb der Ziviljesuit, Pater Eckhard Bieger, am 14. Dezember auf dem altliberalen
Portal mit dem Tarnnamen
‘explizit.net’.
Die Bekanntheit der beiden Portale führt er darauf zurück,
daß sie „zugespitzter“ formulierten als altliberale Langeweile-Webauftritte wie ‘katholisch.de’.
Das
bringt den Pater zu folgender Erkenntnis: Beide hätten „Entscheidendes“ von dem deutschen Straßenmagazin
‘Spiegel’ übernommen, das von einem ehemaligen Nazi-Journalisten gegründet wurde.
Menschenjäger ‘kath.net’
Ein erstes Prinzip von ‘kreuz.net’ und ‘kath.net’ sieht der Jesuit in der „Jagd auf Personen“.
Als Beispiel
nennt er ‘kath.net’. Dieses forderte im Zusammenhang mit seiner ‘Weltbild’-Kampagne den Kopf des Sekretärs
der deutschen Bischofskonferenz.
Warum erwähnt der Jesuit die Treibjagd der deutschen Bischöfe auf
den Augsburger Fluchtbischof Walter Mixa nicht?
Lieber Wischi-Waschi als LehreBei ‘kreuz.net’ stellt
Pater Bieger fest, daß der Papst wie beim ‘Spiegel’ als „Objekt der Haßliebe“ betrachtet werde.
Der
Pater erklärt, daß der ‘Spiegel’ als Presseorgan aus dem protestantischen Norden geradezu „genetisch“
zur Papstkritik verpflichtet sei.
Wenn Pater Bieger hinter solchen Formulierungen steht, soll er den
Mut aufbringen und gleiches im Zusammenhang mit dem weltweit beklagten „Antisemitismus“ sagen.
Der Papst
sei für ‘kreuz.net’, „so wie er ist, nicht hinnehmbar“ fährt er weiter.
Die Webseite wünsche sich,
daß er vertrete, was die Piusbrüder „für die katholische Wahrheit halten“.
À propos „für die Wahrheit
halten“: Kann der Jesuit dem Portal einen Tip geben, wo man die hieb- und stichfeste katholische Lehre
und Wahrheit in Erfahrung bringen kann?
Pater Bieger spielt den TheologenDie Seiten ‘kreuz.net’ und
‘kath.net’ würden sich auch in der Hinsicht nicht vom ‘Spiegel’ unterscheiden, „als sie die theologische
Arbeit des Papstes nicht interessiert“ – spielt Pater Bieger den Theologen.
Und noch eine Behauptung:
„Es geht bezüglich Papst und Katholischer Kirche wie im ‘Spiegel’ nur um Oberflächenthemen – was beim
Spiegel bereits im Namen begründet liegt.“
Bei ‘kreuz.net’ und ‘kath.net’ gelte die Meinung: „Alles,
was nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil riecht, gereicht dem Katholischen zum Schaden.“
Die zwei Portale
wünschten sich einen Papst, „der das gleiche Konzil möglichst ungeschehen macht.“
Angst vor der Wahrheit
Der Jesuit erklärt, daß ‘kreuz.net’ nach der „Mentalität“ der Lefebvristen riechen würde, „die sich
für die einzig katholische ausgibt“.
Dabei gäbe es auch eine benediktinische, franziskanische, ignatianische
„Mentalität“ sowie die Fokolare oder das Neokatechumenat, Emmanuele [sic] und andere Gruppen als „legitime
Ausdrucksform des Katholischen“.
Man beachte, wie Pater Bieger die Wörter „Lehre“ und „Wahrheit“ vermeidet
wie der Teufel das Weihwasser.
Und schon will er keine Theologie mehrFür den Ziviljesuiten bestätigen
‘kreuz.net’ und ‘kath.net’ das Bild, das der ‘Spiegel’ von der Kirche entwirft:
„Eine vom Doktrinären
bestimmte religiöse Phalanx, ohne jeden Funken von Pluralität und damit ein lebloses Gebäude von Dogmen“ –
diffamiert er die Theologie.
Vorher hatte er den Portalen noch vorgeworfen, kein Interesse an der Theologie
zu haben.
Das Portal ignoriert die deutschen MaulkörbePater Bieger findet auch Unterschiede zwischen
‘kreuz.net’ und ‘Spiegel’ – ‘kath.net’ bleibt irgendwo auf der Strecke.
So „entziehe“ sich das Portal
der deutschen Maulkorb-Rechtssprechung: „Man kann es weder wegen Beleidigung noch wegen Falschaussagen
belangen.“
Denn die Seite liege – angeblich – auf einem Server in den USA.
Daß der ‘Spiegel’ noch nie
für seine dämonische Dauer-Diffamierung der Kirche belangt wurde, juckt den Pater nicht.
Außerdem
verschweigt er, daß ‘kreuz.net’ nicht nur den Maulkorb-Zuständen in Deutschland, sondern auch jenen
in Nordkorea, China, Saudi Arabien oder Pakistan widerspricht.
So sicher wie das Amen in der Kirche belegt
der deutsche Pater ‘kreuz.net’ mit dem in Naziwahn-Deutschland obligatorischen Standard-Vorwurf:
Bei
‘kreuz.net’ gehöre ein nicht näher spezifizierter „Antijudaismus“ zur Doktrin.
Er hat Mitleid mit Kindermetzgereien
Die pechrabenschwarze Katze läßt Pater Bieger aus dem Sack, wenn er seinem jesuitisch abgetöteten
Wesen ein Emotiönchen eingesteht.
Er ereifert sich darüber, daß in ‘kreuz.net’ das kirchenfeindliche
Radio Vatikan als »Radio-Anti-Vatikan«, die Kindermörder-Organisation ‘pro familia’ als »Kindermörder-Organisation«
oder der moralisch ruinierte ‘Schweizerische Katholische Frauenbund’ als »Satans Teufelsbräute« bezeichnet
werden.
So, so: Der Ziviljesuit hat also mehr Mitleid mit Kirchenfeinden, Kindermetzgereien und Straßenmagazinen
mit NS-Hintergrund als mit ‘kreuz.net’?
Auf welche Seite hätte er sich in den deutschen 30er Jahren
geschlagen, als Kinderabtreibung und Kirchenkampf vom bekanntesten deutschen Politiker propagiert wurden?
Ist Pater Bieger in seinem Leben schon einmal ohne Rücksicht auf die Mächtigen auf der Seite der Wahrheit
gestanden?
Eine altliberale Code-FormulierungDie Lösung aller Probleme sieht der Jesuit in seinem
altliberalen Tarnportal ‘explizit.net’.
Diesem gehe es darum zu zeigen, „daß das Katholische viele Gesichter
und Stimmen hat, die gehört werden wollen und dürfen. Gesichter und Stimmen von Menschen, die sich offen
zur katholischen Kirche bekennen und sich nach allen Kriterien des menschlichen Verstands und geltenden
Rechts als »katholisch« bezeichnen können.“
Dieses fromme Sprüchlein hört man bei den Altliberalen
seit Jahren.
Es steht für eine harte, altliberale Meinungsdiktatur, eine brutale Ausgrenzungspolitik
und einen verbissener Kampf gegen die Kirche, den Glauben und alles, was katholisch ist.
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