Kampf für Birett und lateinische Lesungen: Was bei der Liturgie-Revolution von Paul VI. herauskam, ist der klerikale Mißbrauchsskandal schlechthin. Von Dr. Ansgar von Rotenhelm.
(kreuz.net) Ein Kreuzzug für Birett und lateinische Lesungen ist erfolgversprechender, Gott wohlgefälliger
und für die Seelen gewinnbringender als ein Kreuzzug gegen den globalen Terrorismus.
Der gute Anfang
Der gegenwärtige Scherbenhaufen der neugläubigen Eucharistiefeier ist nicht vom Himmel gefallen.
Er
hat seinen Ursprung im Modernismus der 1920er Jahre.
Damals gab es eine auf Dom Prosper Guéranger zurückgehende
hochliturgische Bewegung monastischer Prägung. Ihr kann man auch den Heiligen Papst Pius X. († 1914)
zurechnen.
Diese Bewegung war für die Kirche eine große Hoffnung.
Das tragische Ende
Doch gleichzeitig
gab es eine volksliturgische Richtung, der sich Hw. Romano Guardini anschloß.
Diese führte stromlinienförmig
in das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil und in die fatale liturgische Revolution von Paul VI. († 1978).
Was dabei herauskam, ist der klerikale Mißbrauchsskandal schlechthin.
Der katholische Philosoph Dietrich
von Hildebrand († 1977) warnte vor diesem „trojanischen Pferd“ in der Kirche.
Mehrere Konzilsväter bestätigten
dem Schreiber dieser Zeilen, daß die Reformabsichten des seligen Papstes Johannes XXIII. († 1963) mit
der heute wieder zugelassenen Liturgie von 1962 voll erfüllt waren.
Eine neue Gefahr für die Alte Messe
Leider wird die Alte Messe bis heute oft im Ungeist der Modernisten der 1920er Jahre gefeiert.
Man versucht,
sie anzupassen.
So werden mancherorts – im Gegensatz zur Instruktion ‘Universae Ecclesiae’ – auch im
Heiligen Amt die Lesungen sofort auf deutsch gehalten oder – obwohl vorgeschrieben – kein Birett verwendet.
Die zuständige päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ zeigt kein Interesse, die Einhaltung päpstlicher
Gesetze einzufordern.
Das würde wahrscheinlich nur dann geschehen, wenn die Medien den nötigen Druck
ausübten.
Der ‘Weltbild’-Skandal hat gezeigt: Veränderung ist möglich, wenn die Medien nur lautstark
Katholisches fordern.
Die demagogische Rede vom Unwesentlichen
Die Heilige Teresa von Avila († 1582)
sagte einmal: „Für die kleinste Zeremonie der Kirche würde ich das Martyrium sterben.“
Von daher ist
es völlig abwegig zu fragen, ob denn lateinische Lesungen und Kopfbedeckungen so wichtig sind.
Die demagogische
Rede vom Unwesentlichen stand 1920 am Beginn der Katastrophe.
Wir können den Kreuzzug für Birett und
lateinische Lesungen gewinnen.
Deus lo vult – Gott will es.
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97 Lesermeinungen
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#96 catholic 19:25:25 | Dienstag, 20. Dezember 2011
WO hat der Satan seine modernen Kunstwerkstätten? Auf dass wir mit Fackeln und heiligen Beilen hinziehen
und dem Satan alles kurz und klein schlagen! „Volksaltäre … welch Verkommenheit „ Huhuhuhu …
#95 Humbelina 19:15:35 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Tempelprunk ist auch bezahlbar. Selbst für die ärmsten Gemeinden. Was dagegen abscheulich und teure ist, das ist alle moderne Kunst in Kirchen, die vom Satan persönlich gefertigt wurde, incl. Volksaltäre. DArüber beklagt sich niemand. Welch Verkommenheit!
#85 Die Liturgie dient der Verherrlichung Gottes. Daher ist die Prunk angebracht. Auch wenn er (viel)
Geld kostet. Was hat Christus zu Judas gesagt, als dieser monierte, daß die Magdalena die Füße Christi
mit teurem Öl behandelte?
…und das Manipel ist ein schöner Brauch, Pontifikalhandschuhe sind ein schöner Brauch, Tüllgardinenalben sind ein schöner Brauch, ondolierte Haare sind ein schöner Brauch wie auch der zarte Hauch von Rouge auf den Wangen ist ein schöner Brauch. Eigenlich braucht man nix mehr zu glauben bei so vielen schönen Bräuchen…!
#88 Tarcisius 14:13:37 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Lateinische, zumal gesungene – Lesungen sind etwas gutes und schönes. Auch das Birett ist ein sehr schöner Brauch. Aber davon die Rettung der Kirche abhängig zu machen: So ein Schwachsinn!
#80 Lorenz Das höchste Ziel ist nicht die Rettung der Seele, sondern die Verherrlichung Gottes. Daher
ist es falsch, wenn die Piusbrüder behaupten, daß höchste Ziel sei die Rettung der Seelen und daraus,
um dieses Ziel zu erreichen, für sich Narrenfreiheit, beanspruchen. Allerdings muß man sagen, daß die
Liturgie ohne den Glauben wertlos ist. Das gilt für die „Orthodoxen“, Piusbrüder, Petrusbrüder und
andere Schismatiker, die sich von der Kirche getrennt und ganz, oder mit Einschränkungen, die katholische
Liturgie beibehalten haben.
#86 gesunder 11:44:05 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Lateinisch lesen, das Reich verwesen, Gott als Schwert, Rübe ab belehrt, Brokat ist so schön, schlaget
aus die Zähn, Birett macht ihn rein, Schlagt bis sie schrei’n, Ein Kreuzzug ist gut, im Fleisch zischt
die Glut. Lasset uns beten, Brecht alle Gräten, den Ungläubigen ganz. Gottloser Mummenschanz!
Was ist der erste Sinn des Menschen? Falsch. Nicht das Seelenheil, nein. Der erste Sinn jedes Menschen
ist die höhere Ehre Gottes. Dann erst kommt des Menschen Seelenheil. Und danach, dass der Mensch ein
tugendhaft-rechtschaffenes Leben führt. Daraus folgt: Das Wichtigste ist die Liturgie. Dann kommt die
Glaubenslehre. Danach kommt die Sittenlehre.
#84 rosetten 06:19:50 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Wie sagte der Philosoph E.M.Cioran? „Die Religionen sterben am Mangel an Paradoxie: Um das Christentum zu retten, tut man halt sein Bestes, indem man ihm ein wenig mehr Würze und Grausamkeit gibt.“
#83 Gunsenum 01:15:59 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Ziemlich dumm, sich bei verregneten Beerdigungen ein Birett aufzusetzen…da läuft dir doch das Wasser in Kaskaden sowohl in die Stirn als auch in den Nacken! Saturno, ja, das ginge!
Das war ja noch die herrliche vorkonziliare Zeit, als eh’ noch alles drunter und drüber ging. Da konnte
die Kommunion ruhig vor der Messe ausgeteilt werden und die Predigt wurde gern vor dem Stufengebet gehalten…Damit
der Ablauf der Rubriken keinen Unterbruch erleiden musste. Da war ein Birett schon als Ordnungssymbol
notwendig, unerlässlich geradezu…!
#80 catholic 00:16:41 | Dienstag, 20. Dezember 2011
Stellen wir uns doch einmal den Don Camillo ohne Birett vor. – Nicht auszudenken! Auch im Bauerntheater
trägt der Dorfpfarrer im das Birett. Das Birett verdient Denkmalschutz und gehört zum Weltkulturerbe.
#78 catholic 00:05:45 | Dienstag, 20. Dezember 2011
DAS BIRETT Dafür sprechen folgende Thesen: + 1. Jesus und seine Apostel finden es sinnvoll ! 2. In unseren
historischen Städten verschönern Soutane mit Birett das öffentliche Leben! 3. Der Priester ist sofort
erkennbar! 4. Das Birett schützt vor dem weiblichen Geschlechte und stärken den Zölibat!! 5. Der Heilige
Vater muss es allen Priestern befehlen! 6. Das Birett schafft neue Arbeitsplätze! 7. Die Himmelskönigin
erfreut sich an jedem Birettträger herzlich sehr! 8. Auch Priester, die unsichtbar im Stillen arbeiten,
tragen immer ein Birett! 9.Das Brirett dient ad maiorem Dei gloriam! 10.Es schützt den Priester auf dem
Friedhofe vor Regen und Sonnenstich! 11. Frauen bleibt das Birett für ewig untersagt! 12. Ministranten
müssen das geweihte Birett des Priesters küssen!
Mir tut nur der junge Mann leid, der das Priesteramtsgerät trägt und völlig verängstigt sein Gebet stammelt. Soll der etwa die Frohe Botschaft verkünden können ?…nimmermehr…!
Da halte ich einen Südwester mit langer Kragenschleppe für wesentlich praktischer als ein Birett. Es
ist keine richtige Mitra und bietet in keinster Weise Schutz… vor nix! Weg mit dem Plunder, bevor er
auch noch anbetungswürdig wird…!
was tut es mir doch leid, dass Dr. Ansgar von Rotenhelm so einsam da steht… seine Kreuzzugsidee für
den schwaren Leicht-Helm der Kleriker während der hl. Messe nach den Büchern aus dem 16. Jahrhundert
findet doch so gar keine Unterstützung. Herr von Rotenhelm, vielleicht sollten sie einmal nachdenken,
ob sie ihren roten Helm nicht doch in den schwarzen Helm der Kleriker verwandeln sollten. Ich stelle mir
gerade vor, wie die Hirten mit ihren Hüten zur Krippe eilen … ja, das Birrett ist die Nachahmung dieser
Kopfbedeckung, die die ersten Gläubigen an der Krippe trugen … Wer also zum Altare schreitet, sollte –
wie die Hirten – deren Kopfbedeckung tragen.
#69 Sainte Rose 22:17:46 | Montag, 19. Dezember 2011
zu #57: „…und nach fünf Semestern ist man Biret-Thologe… bei so viel Birologie. Da wird man ja ganz
jigger…!“ Sehr geehrter Tschibo, (trinke selbst lieber Dallmayr, aber das gehört nicht zur Sache):
JIGGER?? Was soll das bedeuten? Ist das Englisch? Oder meinen Sie das: 1 jigger=1 shot = 44.3602943 milliliters?
Und mit Birologie meinen Sie die Wissenschaft vom Birett? Stimme im übrigen mit Ihnen überein, dass
der Artikel vollkommen hirnlos ist und deshalb wahrscheinlich die Birettabdeckung benötigt!
Optional könnte man die neue WERBEIKONE auch einsetzen für das Bewerben von: -FERNSICHTBRILLEN, -BROKATSTOFFEN,
-HANDPFLEGESTUDIOS, -NAILDESIGNUNTERNEHMEN! Mal ehrlich – alles andere als ein +ZUG für Biretts ist dringlicher!!
der abgebildete hochwürdige Birett-Träger ist DIE Werbe-Ikone für den Beruf des Abgebildeten … Der
Kreuzzug-Aufrufer sollte ihn überall plakatieren – der Erfolg wird grandios sein!
#65 Thomasius 20:44:33 | Montag, 19. Dezember 2011
#58 Melusine „Man“ muss doch zeigen, dass man etwas „Besseres“ ist als die dummen Zuhörer. Da ist es
gut sich so auszudrücken, dass die Zuhörer es nicht verstehen. Sie können ja ein Buch nehmen, das eine
Übersetzung enthält und damit den phantastischen Redner so von rechtem Herzen „bewundern“. Das schmeichelt
dem Eigenlob dieser Vorredner – „gebildet“ „Zelebranten“: .
@tchibo Doch, das könnte hinkommen…Birettheologie produizert Biret-Thologenabschlüße. Modularisiert für den EU-Raum müßen wir aber einen besseren BAchelor- oder MAsternamen finden. Wie wärs mit „INternational Birettologian Sciences in Priest Placement“ ???
@#49 Cybuzar: Jedenfalls wurde die Meldung des Botanischen Sondergartens Wandsbek mit dem entsprechenden
Trivialnamen als Lesermeinung auf kreuz.net zensiert.
#51 Mariahilfer In der Konzilssekte haben die Modernisten die Liturgie nahezu beseitigt. Die Gottesdienste
der Modernisten sind nur noch Veranstaltung ohne Würde, Feierlichkeit und Transzendenz, oft recht geschmacklos.
Man denke nur an die Karneval-„Messen“.
#56 Mariahilfer 18:24:47 | Montag, 19. Dezember 2011
#46 Tomás Wieder einmal gebe ich Ihnen vollkommen recht. Ich behaupte sogar: Mehr noch als der Körper
braucht der menschliche Geist Liturgie. Bekanntlich feiern auch die Engel, die reine Geistwesen ohne Körper
sind, Liturgie im himmlischen Gottesdienst. Hätte Melusine recht, bräuchte der Mensch überhaupt keine
Liturgie, überhaupt nichts Äußerliches. Man könnte überhaupt auf Messe und auf alle Gebete verzichten.
Dass dies nicht stimmen kann, leuchtet hoffentlich auch dem „fortschrittlichsten Katholiken“ ein.
#55 alfredprivat 18:20:06 | Montag, 19. Dezember 2011
#46 da haben sie durchaus recht, thomas. der gottesdienst ist wichtig. allerdings ist er das sekundäre
element. außerdem unterscheiden wir uns in der frage nach der form des gottesdienstes.
#35 Darf man den Trivialnamen des Gewöhnlichen Spindelstrauchs „Euonymus europaeus“, begründet mit der
Form der Früchte, hier etwa nicht schreiben…? #32 Quasten haben die Früchte jedenfalls keine.
#45 Der Mensch besteht nicht nur aus Seele, sondern auch aus dem Körper. Daher muß der Glaube auch nach
außen, sichtbar, zum Ausdruck kommen. Dieser sichtbarer Ausdruck des Glaubens ist die Liturgie.
#47 alfredprivat 17:36:36 | Montag, 19. Dezember 2011
#38 bei ihnen, thomas, habe ich häufig den eindruck, sie wollen nicht begreifen, was es mit dem christentum auf sich hat. christus verlangt von uns handlungen und kein pharisäerhaftes auftreten.
#46 Melusine † 17:36:10 | Montag, 19. Dezember 2011
Tomás: Bei der Messe wird Gott gehuldigt. Dieser wohnt den Menschen im Herzen. Ob dabei Birett getragen wird, oder auf Latein zelebriert wird, ist unerheblich. Oder sprach Gott, es solle so sein? Wieder einmal meint Tomás, den göttlichen Willen besser zu kennen, als Gott selbst.
#36 Die Messe in der Kirche dient der Verherrlichung Gottes und der Heilung der Seelen. Sie ist das Herz
der Kirche und ist von zentraler Bedeutung. Der Gottesdienst in der Konzilssekte ist dagegen nur eine
meditierte Party oder so etwas. Kann total vernachlässigt werden.
Nein! Es geht um Birette! „Old Father McDonald had a birett, hiahia-ho! And on his birett, there was
a Quaste, hiahia-ho! With a puschelpuschel here, and a puschelpuschel there, here a puschel, there a puschel,
everywhere a puschelpuschel! Old Father McDonald had a birett, hiahia-ho!“
#41 alfredprivat 17:23:06 | Montag, 19. Dezember 2011
liebe leute, es gibt wirklich wichtigeres in unserer kirche als ritusfragen! der gottesdienst ist eine
wichtige meditationshilfe, nicht mehr und nicht weniger. in diesem zusammenhang ärgern mich lateinische
texte, weil ich kein lateiner bin. katholisch-christliches leben zeigt sich aber keineswegs im kirchengebäude,
sondern in einem von nächstenliebe geprägten handeln. laßt uns samariter sein.
Ich habe ein Birett. Du hast ein Birett. Er hat ein Birett. Wir haben ein Birett. Ihr habt ein Birett.
Sie haben ein Birett. Imperative: Hab ein Birett. /Habt ein Birett.
Leider ist das Birett nach den Rubriken von 1962 nicht mehr zwingend vorgeschrieben; es wird dort nur
gesagt, es „gezieme“ sich, es zu verwenden („convenienter caput tegit“). Die „Gründe“ allerdings, die
man heutzutage mitunter dafür anführt, das Birett wegzulassen („vorkonziliarer Klerikalismus“ , „Erzbischof
Lefebvre war kein Freund des Biretts“ etc.) sind vielsagend genug – und Anlaß, es nun erst recht zu verwenden!
Der liturgische (!) Vortrag der Lesungen in der Muttersprache im gesungenen Amt (also nicht die eventuell
dem lateinischen Text hinzugefügten Übersetzungen) verstößt gegen geltendes liturgisches Recht (vgl.
„Universae Ecclesiae“).
Die Herren können in der Konzilssekte die Messe, die sie wollen, lesen. Das ändert nichts am Wesentlichen und das ist Tatsache, daß die modernistische Sekte nicht die Kirche ist. Aus diesem Grund darf kein Katholik an diesen Messen mit Latein und Birett teilnehmen, auch wenn diese gültig sein sollten.
#32 Thomasius 16:50:22 | Montag, 19. Dezember 2011
#29 krauterer Der Hinweis auf die lateinische Sprache belegt, dass die Messe eine modernistische Spätentwicklung
ist denn die Christenheit verständigte sich in Aramäisch oder in Griechisch – nur Hinterwäldler im
fernen Westen mussten sich auf Latein verständigen.
#30 krauterer 16:44:41 | Montag, 19. Dezember 2011
Das Oberkommando von +net gibt bekannt: „Die Alte Messe mit lateinischen Lesungen und Birett ist auf dem Vormarsch.“ Schrecklich, denn ich habe Latein schon wieder verlernt. Na gut, ich nehme eben die ausgezeichneten Bibelübersetzungen von Eugen Drewermann. Und das Birrett („Unterm Birrettte schwankt der Pater, wiegt und biegt im Glauben sich, doch sein Gwand aus Gold und Silber schützet ihn vor Ketzer-Stich“), na ja, das ist ja wirklich seeeehr wichtig. Sonst glaubt man vielleicht, das wäre ein Mensch.
Ich bitte zu bedenken; die Piusbruderschaft schreibt in ihrem jüngsten Mitteilungsblat ( Dezember 2011 )
über Papst Benedikt XVI. anlässlich des Assisi-Treffens; + „ Rückblickend können wir sagen, dass Papst
Benedikt zwei herkuleische Taten für die Kirchengeschichte getan hat: Die Freigabe des wahren Messopfers
und die Rücknahme des Exkommunikationsdekretes. Gerade das Letztere hat seinen Namen praktisch unauflöslich
mit der Piusbruderschaft / Ein Fehler bleibt ein Fehler, dennoch wird die Priesterbruderschaft St. Pius
X. den Papst NICHT PAUSCHAL VERURTEILEN. Im Gegenteil: Wir WIR ANERKENNEN AUCH DAS GUTE, DAS ER GETAN
HAT und wir werden unsere Gebete nach Assisi geradezu vervielfachen in dem unerschütterlichen Vertrauen,
dass Gott allein der Herr der Kirche ist. verbunden.“ + Papst Benedikt XVI. Herzenswunsch ist die Aussöhnung
mit der Piusbruderschaft; www.razyboard.com/…07887-5832582-0.html dies aber ist bei Weitem nicht das
Ansinnen seines ( oft verbissen liberalen ) näheren oder weiteren Umfeldes, deren Gesinnung von Hw Fugel
zutreffend umschrieben wird; + „Austauschen des inneren Inhalts einer bisherigen Lehre der Kirche mit
einem neuen, der heutigen Wissenschaft entsprechenden Befund“ + www.razyboard.com/…07688-6130694-0.html
die uneingeschränkte Freigabe der Alten Messe gefällt obiger Ideologie keinesfalls
#20 Andreas Hofer 15:53:43 | Montag, 19. Dezember 2011
Eine Frage zu den Medien: Die haben also lautstark Katholisches eingefordert, als es um den Weltbild-Skandal ging? Aber es erwartet doch sicher niemand ernsthaft, dass die Medien morgen lateinische Texte und Birette einfordern, oder?
#17 Mariahilfer 15:51:47 | Montag, 19. Dezember 2011
#14 monens Damit haben Sie vollkommen recht. Zwei Dinge aber stören das Bild beträchtlich. Zum einen:
Ratzinger war als junger Theologe selbst ein Vertreter der Modernisierung. Zum zweiten: Warum tut er jetzt
nichts? Zwar hat der das Motu Proprio Summorum Pontificum erlassen, aber selbst als Papst kein einziges
Mal (öffentlich) die überlieferte Liturgie zelebriert. Auch kaum Unterstützung der überlieferte Liturgie .
Der Leser ‘wickerl’ hat einmal (27. September 2011) treffend geschrieben: „Ich habe Joseph Ratzinger über
einen sehr langen Zeitraum hin beobachtet und weiß heute weniger denn je was er sich wirklich denkt und
dachte, und was er ernst und nicht ernst meinte wenn er etwas sagte. Und er sagte in Deutschland von allem
etwas! Und nicht nur in Deutschland. Wenn man sein Handeln beobachtet meine ich aber, er ist jemand der
teilkonservativ blinkt und altliberal abbiegt. Anders abbiegen als blinken ist sein großes Markenzeichen.“
Bireeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeette! Kauuuuuffesiiii frisssssssssssssse szöne Bireeeeeeeeeeeeeeeeeeeeette, bringe sssszzziiii mit die Kinder und der Frau sssszöööne, knusprige Biiiiiiiiiiiiiirette. Isse unneverszzzzichtebar fir jeden gläubigen Hausseehalt… Bireeeeeeeeeeeette, sssszöööööönen frissssze Birette!
Der jetzige Papst Benedikt XVI. sprach bereits als Kardinal des Uebels Wurzel an; in einer Gedenkschrift
schreibt er als damaliger Kardinal Ratzinger entschieden gegen ein wie auch immer „gemachten Glauben /
Liturgie“ als Produkt des Augebnblicks; + An die Stelle der gewordenen Liturgie hat man die gemachte Liturgie
gesetzt. Man wollte nicht mehr das organische Werden und Reifen des durch die Jahrhunderte hin Lebendigen
fortführen, sondern setzte an dessen Stelle – nach dem Muster technischer Produktion – das Machen, das
platte Produkt des Augenblicks.“ + www.razyboard.com/…07699-5821707-0.html nicht von ungefähr betonte
der Heilige Vater in einer Würdigung des hl. Papstes Pius X. dessen einfache, klare und präzise Sprache
zur Hinführung der Glaubenswahrheiten; www.razyboard.com/…07887-5957242-0.html wohlweisslich um die
Tragik von Papst Paul VI., der sich von einer wildgewordenen „Neuerer“gilde durch allzu zögerliches Handeln
hinters Licht führen liess; www.razyboard.com/…07921-5992873-0.html das die hl. Kirche wieder gesunden
lassende Wiedererblühen der hl. Messe der Jahrhunderte, der Alten Messe, schreitet voran; www.razyboard.com/…07921-6108790-0.html
#12 Mariahilfer 15:17:03 | Montag, 19. Dezember 2011
#8 Brandenburgis Möglicherweise schätzen Sie Dietrich von Hildebrand falsch ein. Er war zwar ein unversöhnlicher
Todfeind des Nationalen Sozialismus (und übrigens ebenso des Internationalen), stand aber dem christlichen
Ständestaat Österreichs – heute als „Austrofaschismus“ verunglimpft – und seinem Kanzler Engelbert Dollfuß
sehr postiv gegenüber.
#11 Brandenburgis 15:13:57 | Montag, 19. Dezember 2011
Alle Liturgischen Neuerungen spätestens ab 1955 müssen gnadenlos ausgemerzt werden. Es ist eine himmelschreiende Schande und Sünde, daß die FSSPX die Bugnini-Messe feiert.
#9 Mariahilfer 15:08:35 | Montag, 19. Dezember 2011
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch der Augustinerchorherr Pius Parsch aus Klosterneuburg in
Niederösterreich (1884 – 1954). Ab etwa 1919 begann er, die Gläubigen in Dialogen aktiv in die Messfeier
einzubeziehen. In seinen „Betsingmessen“ wurden Teile der Messe vom Volk in deutscher Sprache gesungen.
Auch beim Wiener Katholikentag 1933 wurde eine solche Betsingmesse gefeiert; dies gilt heute als „Durchbruch“
seiner „Volksliturgie“. Pius Parsch begründete die „volksliturgische Bewegung“ und wurde zu einem wichtigen
Vordenker und Wegbereiter der „liturgischen Reformen“ des 2. Vatikanischen Konzils.
#6 Mariahilfer 14:56:03 | Montag, 19. Dezember 2011
Die äußerst empfehlenswerten Bücher „Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes“ und „Der verwüstete
Weinberg“ von Dietrich von Hildebrand kann man als Word-Dokumente bei kathtube herunterladen. Die links
dazu findet man hier (im Abschnitt ‘Werke’): www.kathpedia.com/index.php?title=Dietrich…
Der Autor bescheinigt der volksliturgischen Richtung, daß sie erfolgreicher war als die monastisch geprägte liturgische Bewegung mit Birett und Latein. Warum sollte der vom Autor ausgerufene Kreuzzug heute mehr Erfolg versprechen?
Ein Birett auf dem Kopf. Deus lo vult. Ein Brett vor dem Kopf. Deus lo vult. Ein Bajonett in den Kropf.
Deus lo vult. Die Sau in den Topf. Deus lo vult. Brokat das ist Kult. Deus lo vult. Kreuzzug! No Schuld!
Deus lo vult! Williamsons Huld: Deus lo vult. Niemand ist schuld! Deus lo vult. In Gottes Namen: Fromm
sind wir. Amen.
„Ein Kreuzzug für Birett“ –-> Das ist nun wahrlich das grnaum salis, an dem die Kirche gesunden wird. Birett! O sancte Birett, ora por nobis! HUnger in der Welt? Geben wir ein Birett, dann ist geholfen. Priestermangel? Schon ist die Antwort da: Birette en masse, schon haben wir wieder Priester. LIturgiemißbräuche? Ein großes Birett drüberstülpen, voilà! Kriege? Verteilt doch Birette! Geistige Armut? Auch hier hilft das Birett. Kirchenaustritte? Werft mit Biretten! Birett--> alles wird gut.