17:32:04 | Montag, 19. Dezember 2011
Hw. Hans Küng (83) hat mit dem Gebiß geklappert
Man soll der Gnade Gottes keine Grenzen setzen – und der altliberalen Dummheit auch nicht. Vor allem nicht, wenn dieser altliberale Dinosaurier redet.
(kreuz.net) Am vierten Adventsonntag führte Martin Doerry (56) – Vize-Chefredakteur des Straßenmagazins
‘Spiegel’ – mit dem altliberalen Dinosaurier Hw. Hans Küng (83) ein Wir-sind-einer-Meinung-Interview.
Der ‘Spiegel’ wurde von Rudolf Augstein († 2002) gegründet. Augstein war in der NS-Zeit nicht im Widerstand,
sondern als Journalist und Leutnant tätig.
Sein damaliger Verlagsdirektor Hans Detlev Becker (90) gab
freimütig zu, daß Augstein nach dem Krieg den ‘Spiegel’ von Beginn an gezielt mit ehemaligen NS-Propagandisten
besetzte.
Doerrys Großvater war im Dritten Reich Oberstudienrat und mußte nach dem Krieg entnazifiziert
werden.
Sein Enkel erhielt von der sozialistischen ‘Friedrich-Elbert-Stiftung’ ein Promotionsstipendium.
Altbekannter WichtigtuerIm Interview macht sich Hw. Küng mit seinen angeblichen Kontakten zu Papst
Benedikt XIV. wichtig.
Bei seinem
Gespräch mit dem Papst im Jahr 2005 habe er auf eine „neue Ära der
Offenheit“ gehofft – erklärt der Beton-Altliberale.
Die Hoffnung von damals hätte sich „nicht erfüllt“.
Eitel erklärt Hw. Küng aber, mit dem Papst zu korrespondieren.
In Wahrheit hat dieser ihm über seinen
Privatsekretär für die Zusendung eines seiner trivialtheologischen Bücher gedankt.
Angeberisch folgert
Hw. Küng daraus, daß der Papst „die persönliche Beziehung nicht einfach abgebrochen hat“.

Martin Doerry (56) – Vize-Chefredakteur des Straßenmagazins ‘Spiegel’
© Wettach, Wikimedia, CC Der ‘Spiegel’
lenkt von der eigenen Vergangenheit abErwartungsgemäß propagiert Doerry seine Lieblingsidee einer
angeblichen „Vertuschung von Kindesmißbrauch durch [altliberale] Kleriker“.
Das ist eine ‘Spiegel’-Projektion.
Denn das Magazin war in den 1980er Jahren ein
führendes Propaganda-Organ der Kinderschänder-Mafia.
Es warf der Kirche alle Häßlichkeiten ins Gesichts, weil diese sich gegen eine Verharmlosung und Normalisierung
der Pädophilie stellte.
Hw. Küng: Seit dem Konzil stirbt die Kirche ausHw. Küng weicht – weil er
damals mit dem Pädo-‘Spiegel’ im gleichen Boot saß – der Frage nach dem Mißbrauchs-Hoax aus.
Genauso
schlimm sei die Vertuschung des kirchlichen Notstands durch die katholische Hierarchie – lenkt er ab.
Er bringt Zahlen: In Deutschland gab es 2010 mehr Kirchenaustritte (über 181.000) als Taufen (etwa 170.000).
Das kirchliche Leben sei in vielen Ländern zusammengebrochen.
Seit dem Konzil habe die Kirche zehntausende
Priester verloren.
Pfarrhäuser seien ohne Pfarrer.
Männer- wie Frauenorden stürben aus.
Der Gottesdienstbesuch
nehme ständig ab.
Deutlicher hätte er das Verdikt über das Zweite Vatikanische Katastrophen-Konzil
nicht sprechen können.
Wollt ihr das totale Konzil?Der altliberale Niedergang ist Wasser auf Doerrys
Mühlen: „Ist die Kirche noch zu retten?“ – reibt er sich die Hände.
Die Kirche werde untergehen, wenn
sie ein angebliches „römisches Herrschaftssystem“ nicht aufgebe – deliriert Hw. Küng.
In Wahrheit ist
sie am Untergehen, weil in ihr die totale altliberale Anarchie herrscht.
Der Beweis: Der vom Christentum
abgefallene Hw. Küng wurde bis heute weder suspendiert noch laisiert.
Was noch?Das Zweite Vatikanum
habe „alles getan“, um von einem angeblichen Absolutismus wegzukommen – klopft Hw. Küng unbeirrt seine
Sprüche.
Doch es sei nicht konsequent genug geschehen.
Was fordert Hw. Küng: Daß die entmannte Hampelmann-Bischöfe
der Konzilskirche sich künftig auch als Hampelmänner kleiden sollen?
Noch eine Geschichts-LügeDoerry
wird ungeduldig. Er interessiert sich nicht für ein Konzil aus den 1960er Jahren, sondern möchte an
der Unterhose riechen.
Der gottlose ‘Spiegel’-Dogmatiker aus protestantischem Haus möchte das „Ende
des Zölibats“, „Priesterinnen“ und ein Ende des „Pillenverbots“.
„Was bleibt dann noch übrig von der
Kirche?“, fragt er scheinheilig.
Übrig bleibe „eine katholische Kirche, wie es sie auch schon mal gab“ –
flüchtet sich Hw. Küng hinter einer Geschichtslüge.
Bekanntlich gab es schon in der Urkirche massenweise
Priesterinnen, die eifrig die Anti-Kinder-Pillen verteilten oder selber konsumierten.
Das genaue Gegenteil
Doerry zeigt sichtbar Gefallen am Unterhosen-Sniffen.
Anfang 2011 hätten – vom ‘Spiegel’ gesponserte –
Theolunken wieder einmal auf den Zölibat eingeschlagen, wirft er ein.
Es gäbe noch „anderen Widerstand“,
antwortet Hw. Küng wie ein Kriegsberichterstatter.
Er erwähnt die Rollstuhl-Reformer der österreichischen
‘Pfarrer-Initiative’.
Letztere würde angeblich vom altliberalen Wiener Kardinal Christoph Schönborn
„mit Sanktionen bedroht“.
Wie häufig bei Hw. Küng: Das genaue Gegenteil ist
wahr.
Geist des Zwölften
VatikanumsTrotz seines altliberalen Pessimismus appelliert Hw. Küng, nicht im „Pessimismus zu versinken“.
Es bräuche eine Zusammenrottung aus „Reformtheologen, reformbereiten Laien und Seelsorgern mit reformbereiten
Bischöfen“.
Das Ergebnis kann man mit den – auf dem Papier existierenden – Staats-Protestanten fusionieren.
Bis es soweit ist hofft der Krawattenpriester, „daß ein Konzil kommt oder jedenfalls eine repräsentative
Versammlung der Katholischen Kirche.“
Ob Hw. Küng ein solches Konzil noch erleben werde, will der ‘Spiegel’
wissen?
„Man sollte Gottes Gnade keine Grenzen setzen“, antwortete der 83jährige – der altliberalen
Dummheit auch nicht.
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