St. Pölten
Die Entgegnung des Bischofs
Nachdem der ehemalige Regens des St. Pöltner Priesterseminars gestern mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit getreten ist, äußerte sich heute auch der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng.
1. Die für Propst Küchl ursprünglich vorgesehenen Maßnahmen sahen die Möglichkeit zu Besinnung in einem Tagungshaus mit fachlich qualifizierter Begleitung vor. Dieser Aufenthalt wäre zur Erholung und Aufarbeitung des Geschehenen sehr geeignet gewesen. Zugleich hätte es bei konstruktiver Mitarbeit zu einer weiteren Klärung beigetragen. Propst Küchl war aber nicht nur nicht bereit, diese Gelegenheit zu nützen, er versuchte, den Vorschlag ins Lächerliche zu ziehen.

Da es so nicht zur Klärung kommen konnte, wurde ihm vorgeschlagen, freiwillig ein forensisches Gutachten erstellen zu lassen. Er hat diesen Vorschlag nicht nur nicht befolgt, sondern als Verstoß gegen die Menschenwürde bezeichnet, obwohl es in Wirklichkeit ein anerkannter Weg ist, um eine objektive Klärung zu ermöglichen, die in solchen Zusammenhängen in der Regel eine Voraussetzung ist, um einen neuerlichen Einsatz in der Seelsorge verantworten zu können.

2. Hauptanlaß für die Änderung der ursprünglichen Absicht, Propst Küchl am 1. Juli in die Seelsorge als Pfarrer in Eisgarn und Eggern wieder zurückkehren zu lassen, waren die wiederholten Äußerungen des Propstes, die den Eindruck hinterließen, daß jede Einsicht fehlt und die Gefahr einer erneuten Schädigung der Glaubwürdigkeit der Kirche heraufbeschworen wird.

3. Propst Küchl übersieht, daß im Zusammenhang mit den Vorfällen im Priesterseminar St Pölten im vergangenen Jahr weiterhin Vorwürfe im Raum stehen. Er weist zwar diese Vorwürfe als unwahr zurück, sie sind aber dennoch nicht zur Gänze entkräftet. Dabei ist zu bedenken, daß vom kirchlichen Standpunkt aus betrachtet das von Propst Küchl und Dr. Rothe angestrebte zivilrechtliche Verfahren für eine Klärung nicht ausreichend ist. Was nach österreichischem Recht strafrechtlich relevant ist, wird jedenfalls beachtet. Von Seiten der Kirche gibt es aber noch eine Reihe weitere Aspekte, auf die geachtet werden muß, gerade in der kirchlichen Ausbildung und in der seelsorglichen Betreuung junger Menschen.

4. Wenn Propst Küchl trotz der empfangenen Weisung versucht, die Seelsorge in Eisgarn und Eggern aufzunehmen, macht er sich eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den priesterlichen Gehorsam schuldig, der zusätzlich zum Anlaß eines Absetzungsverfahrens werden kann.

5. Die seelsorgliche Betreuung in Eisgarn und Eggern übernimmt auch in der nächsten Zeit ein benachbarter Pfarrer, der in Zusammenarbeit mit einem Kaplan die Sonntagsmessen, Begräbnisse, Taufen und andere seelsorgliche Aufgaben zum Wohl der Gläubigen wahrnimmt.
      
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#21   turk   02:33:07 | Sonntag, 31. Juli 2005
Neues Homoseminar durch Bischof Küng verhindert
Tja, Muntu, neuerlich sind Deine Irrtümer richtig zu stellen:
1. Da Rabeiga die vorgefertigte und mit eingeredeter „Homothese“ versehene Erklärung unter Druck (der laut Walter Nemec, Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, nicht entkräftet werden konnte, wenn er auch nach österreichischem Strafrecht nicht relevant war) zustandekam, ist es nicht möglich, im Falle von Rabiega von einem „bekennenden Homo“ zu sprechen. Dies ist vielmehr die miese und durchsichtige Propaganda des „13.“, der sich nicht zu blöd ist, eine er-drückte und somit wertlose Erklärung dauernd wieder abzudrucken.
2. Wenn aber die These von muntu und vom „13.“ stimmen würde, daß es sich um einen „bekennenden Homo“ handelte, dann trifft diese Punzierung wieder die ehemaligen Vorsteher, die genau wissen hätte müssen, daß dem so ist und die daher den Seminarpräfekt nie hätten bestätigen dürfen. Wahr ist aber, daß dieser Seminarpräfekt und angeblich „bekennende Homo“ sogar zur berühmten „Weihnachtsfeier“ geladen wurde, bei der die homoerotisch wirkenden Kußphotos entstanden sind. Der Photograph hatte offenbar kein Problem damit, solche homoerotisch wirkenden Photographien aufzunehmen. Sehr bedenklich, sodaß die detaillierte Schilderung dieser Feier durch Rabiega vor zwei österreichischen Richterinnen immer stichhaltiger erscheint: Kußorgie und Segnung von „Homo-Ehe-Ringen“.
3. Es ist entlarvend, Muntu, daß Du keine Argumente mehr hast, was die Nichtaufnahme von Rabiega ins Seminar betrifft. Das paßt natürlich …
Redaktion benachrichtigen
#20   muntu   21:12:12 | Samstag, 30. Juli 2005
@ turk
1. Kein einziger Vorsteher kann verhindern, dass seine Schützlinge Pornos im Zimmer bewahren. turk, denk mal an viele eltern, die nicht einmal wissen, dass ihre Kinder heimlich drogen nehmen.
2. wurde Rabiega nicht von den Hausvorstehern zum „Präfekten“ ernannt, sondern von seinen Mitstudenten. Die Mehrheit waren Polen im ersten Jahr, die kein Wort Deutsch sprechen konnten. Natürlich wählt man dann einen ehemaligen Landsmann, der als Dolmetscher sich ausgibt…
3. Küngs Aufnahmekommission konnte natürlich ihren Informanten nicht aufnehmen, der ein bekennender Homo ist. Sein Geistlicher Begleiter ist ja der neue Regens Leichtfried. Leidfried war ja Rabiegas Spiritual in Horn. Schrittwieser hat ja Rabiega das beste Zeugnis im Propädeutikum in Horn ausgestellt.
Wieso nahmen sie ihren Liebling nicht wieder im Seminar auf?? – ein psychologisches Gutachten würde ja Küng befriedigen, oder nicht??
Redaktion benachrichtigen
#19   turk   02:24:48 | Donnerstag, 28. Juli 2005
Fakten sprechen für Küng, seinen Regens und seine Mitarbeiter
Und überhaupt muß abschließend gegen das Grüppchen Uneinsichtiger festgehalten werden:
1. Unter welchen Vorstehern wurde der nach dem Grüppchen Uneinsichtiger ungerechterweise als „bekennender Homo“ ausgegebener Remigius R. als ihnen vertrauter Seminarpräfekt eingesetzt? Richtig, unter den ehemaligen Vorstehern.
2. Wer hätte durch Dienstaufsicht das Ansammeln von Pornokassetten in Zimmern von Seminaristen verhindern können? Richtig, die ehemaligen Vorsteher.
3. Unter welchem Bischof und unter welchem Vorsteher wurde der nach dem Grüppchen Uneinsichtiger ungerechterweise als „bekennender Homo“ ausgegebene Remigius R. nicht mehr als Seminarist oder gar Seminarpräfekt aufgenommen und wurden viele Seminaristen ebenso nicht mehr aufgenommen? Richtig, unter Bischof Küng und unter Regens Leichtfried. Ja, die damals eingesetzte Aufnahmekommission Bischof Küngs handelte streng, und es fielen einige Seminaristen weg. Denn bekanntermaßen war das Seminar vor der Zeit von Bischof Küng und Leichtfried versehen mit „aktiven homophilen Beziehungen“.
Was folgt daraus? Daß die von Herrn Justus & Co. übernommene oder gesteuerte „13.“-Kampagne verlogen ist. Denn Bischof Küng hat ganz klare Schritte weg von einem sogenannten „konservativen Homoseminar“ gesetzt, und das ist ihm und seinen MItarbeitern hoch anzurechnen.
Als Zeuge jedoch scheidet kein (ehemaliger) Seminarist von vorneherein aus. Und genau diese Unterscheidung ist offenbar für den „13.“ und andere so diffizil, daß sie es nicht kap…
Redaktion benachrichtigen
#18   Laurentius2   11:06:58 | Dienstag, 5. Juli 2005
Fakten sprechen gegen Karriere-Küng
Die Dialogbereitschaft seiner Exzellenz ist eine nicht enden wollende gegenüber modernistischen Klerikern. Pater Fischer ist von der Glaubenskongregation disziplinarrechtlich gemaßregelt worden und jetzt von Karriere-Küng rehabilitiert – wollen Sie das bestreiten, www.padre.at ?
Verteidigen Sie auch mal schön Ihren merkwürdigen Bischof, wenn es darum geht, daß er zu anti-römischen Treffen ging (Kirche von unten in St.Pölten) ! Allein diese beiden Fakten sind ja wohl der einschlägige Beweis für seine Kehrtwende zu diesen Leuten (Katholiken ?). Oder ist das nur Dialogbereitschaft (ge“turk“tes Zitat), wenn er dann da auch noch die Festpredigt hält ?
Redaktion benachrichtigen
#17   Justus   10:34:30 | Dienstag, 5. Juli 2005
Panzer
Mit Panzern fährt man leider nicht nur beim Militär auf. Ein gewisser Bischof hat sich beispielsweise seinen Panzer beim (österreichischen) Militär(-Ordinariat) ausgebort und damit blindlings in der Gegend herumgeschossen. Dabei hat er übersehen, dass der Panzer, den man ihm angedreht hat, nur mehr Schrott ist. Man trifft damit stets die Falschen und am Schluss sich selbst.
Redaktion benachrichtigen
#16   turk   20:08:24 | Montag, 4. Juli 2005
Abgesetzt?
Hmm, Bischof Krenn hätte Pater Udo www.ja-kirchenzeitung.at/ abgesetzt? Wann soll das gewesen sein, und warum war Pater Udo dann unter seiner Regierung unverändert seelsorglich im selben Pfarrgebiet ansässig und tätig?
Für nicht wenige war damals das Nichtdurchgreifen Bischof Krenns im Fall Pater Udo sehr enttäuschend, da seine teils großartigen Stellungnahmen auch Konsequenz bis zum Letzten erwaten ließen. Es ist daher lächerlich, jetzt Bischof Küng wegen Pater Udo zu beschuldigen.
Noch lächerlicher ist es, Bischof Küng als „Modernisten“ usw. zu bezeichnen. Solche Unsachlichkeit verurteilt sich selbst. Im Dialog und Gespräch zu sein, das kann keine Sünde sein, sondern ist heute von jedem Bischof gefordert, wie Bischof Küng völlig richtig in Feldkirch bei der Bischofsweihe von Dr. Fischer gepredigt hat. Mit Panzern fährt man beim Militär auf, nicht aber in der Kirche. Es ist an der Zeit, den überlegten und nur das Heil der Seelen vor Augen habenden Regierungskurs Bischof Küngs zu unterstützen.
Redaktion benachrichtigen
#15   sani †   16:05:53 | Montag, 4. Juli 2005
@laurentius2
ganz kurz:
A
gzg sani
Redaktion benachrichtigen
#14   Laurentius2   10:09:49 | Montag, 4. Juli 2005
@sani Bitte um Antwort
Verehrter sani,
sagen Sie mir doch mal in Ihrem grenzenlosen Vertrauen auf Bischof Küng, warum er Pater Udo Fischer rehabilitiert hat ?
Pater Fischer war von der Glaubenskongregation und mit Wissen des ehem. Kardinal Ratzinger abgesetzt worden, weil seine rom- und glaubensfeindlichen Tiraden nicht mehr erträglich waren. Nun fährt Küng offenbar einen Linkskirchlichen Kurs, wem er das wohl schuldet ? (den Gehilfen im Fall Krenn ?) Bischof Küng beehrt sogar die Kirche von unten (anderer Name) im Bistum St.Pölten mit einer Festpredigt. Für mich ist er ein …
multiple choice:
a.) charaktervoller neuer Bischof O
b.) glaubenstreuer Hirte O
c.) Mietling ! O
Redaktion benachrichtigen
#13   Justus   12:30:42 | Sonntag, 3. Juli 2005
Gehorsamskeule
Auf einmal glauben die Modernisten die Gehorsamskeule gegen jene schwingen zu müssen, die immer gehorsam gewesen sind und sich jetzt gegen machtberauschte Willkür zur Wehr setzen. Mit dieser Methode wurden schon nach dem Konzil erfolgreich Kirchen, Klöster und Priesterseminare geleert.
Redaktion benachrichtigen
#12   Jack   20:15:44 | Samstag, 2. Juli 2005
@sani:
Hier wieder auf Bischof Krenn verbal einzuschlagen zeugt von schlechtem Stil. Darüberhinaus ist der Alkohol-Vorwurf schlichtweg falsch und unverschämt. Danken wir Bschof Krenn vielmehr für all das Gute, das er in seiner Amtszeit gewirkt hat und gratulieren wir nachträglich zu seinem Geburtstag am 28. Juni. Alle seine Kritiker sollten endlich etwas leiser treten, denn ihr Ziel haben sie ja erreicht. Besser wir beten alle für ihn, dass der Herr ihm noch lange Gesundheit schenke!
Redaktion benachrichtigen
#11   thaumaturgos   11:32:59 | Freitag, 1. Juli 2005
@ambrosius
küng beerbte krenn auf wunsch des papstes, aber das wird ja bei sog. romtreuen keine rolle spielen? oder?
Redaktion benachrichtigen
#10   sani †   09:29:57 | Freitag, 1. Juli 2005
Fehler Krenns? möglicherweise
Alkohol, der Drang immer im Mittelpunkt stehen zu müssen, Diskrepanz zwischen Verkündigung und eigenem Leben, Rücksichtslosigkeit, und aber auf der anderen Seite Naivität und Leichtgläubigkeit gegenüber Menschen, die wohl den Gehorsam predigten, aber im letzten machten was sie wollten (Küchl, Rothe, u.v.m die in seinem Gefolge über die Diözese St. Pölten hergefallen sind). Natürlich ließe sich diese Liste verlängern, aber ich halte das für müßig – und jetzt haben wir ja endlich wieder einen Bischof, der nicht eine Karikatur des Amtes abgibt. GzG sani
Redaktion benachrichtigen
#9   Laurentius2   18:04:06 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Athanasius
beweist kirchenpolitischen Überblick !
Einzige Frage an ihn : Welchen s c h w e r e n Fehler beging Bischof Krenn ? Mir fällt nur einer ein: er war personalpolitisch zu gutmütig zu seinen Gegnern wie Weihbischof Fasching etc.
Redaktion benachrichtigen
#8   Athanasius   15:34:01 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Typisch.
Man soll nur bemerken, dass man das Skandal in St. Pölten strategisch benutzt hat um Krenn abzusetzen, der ja auch Fehler gemacht hat, aber das gleiche noch nie in Linz, Innsbruck und Wien getan hat.
Und sonstwo auf der Welt. Ja nur bei treuen Bischöfen. (Wann kommt Msgr. Wolfgang Haas dran?)
Und die Bürokratie in Rom arbeitet ruhig mit an der Desintegration des päpstlichen Einflusses. Noch nie half man treue Bischöfen in den eigenen Diözesen. (In den Niederlanden: Msgr. Gijsen wurde nach Island versetzt, Msgr. Bomers liess man weggequält werden. Und Kondompropagandatores wurden toleriert.) Sicut oves inter lupos.
In Rom gibt’s auch lupi. Ist doch gut, dass ein Evangelienleugner und Abtreibungsscheinverbreiter Kardinal wird.
Und die Kritiker…das sind alles gefährliche Fundamentalisten die eingesperrt werden sollten!
Neokonservatismus ist schlimmer als Liberalismus!
Redaktion benachrichtigen
#7   Laurentius2   14:05:16 | Donnerstag, 30. Juni 2005
@turk – „Lagereinteilung“
Sie geben das richtige Stichwort: Lagereinteilung. Zwischen dem Lager der Romtreuen und Wientreuen läßt sich wunderbar taktieren und klerikaler Karrierenutzen ziehen. Bravo !
P.S.: Der Gehorsam à la Linz läßt übrigens herzliche Grüße an Sie übermitteln, schwarz-graue Eminenz …
Redaktion benachrichtigen
#6   Ampere   13:47:03 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Propst Küchl
Wann wird Bischof Küng eigentlich seinen Anteil an der Entwicklung in St. Pölten zugeben? Wie kommt er eigentlich dazu, die Nachfolge von dem tüchtigen und lehramtstreuen Bischof Krenn anzutreten, wo er doch nur visitieren sollte? Seit wann ist es üblich, dass ein Vistator den Visitierten „beerbt“?
Redaktion benachrichtigen
#5   Konrad   12:44:59 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Frage an Alleswisser turk:
Ist Bischof Küng jetzt zu seinem eigenen Visitator geworden?
Redaktion benachrichtigen
#4   Benedikt   12:23:46 | Donnerstag, 30. Juni 2005
@ zwobbel
Das liegt nunmal im bischöflichen Ermessen. NIcht jedes Vergehen ist so stark, dass man gleich mit der Amtsenthebung kommen muss. Wie man in Regensburg und Eichstätt sehen kann, ist das aber durchaus nicht selten.
Redaktion benachrichtigen
#3   turk   12:14:33 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Dank sei Bischof Küng – selbes Maß für alle
Man kann Bischof Küng für seine sachliche Auskunft nur danken. Jeder, der die Stellungnahmen des Visitators und nunmehrigen Bischofs im Gesamt liest, wird immer erkennen, um was es geht: um die Wahrheit und das Seelenheil. Bischof Küng bricht die Lagermentalität auf und zeigt, daß es kein Ansehen der Person gibt. Egal, ob jemand meint, Mitra tragen zu können, oder nicht, Bischof Küng läßt für alle dasselbe Maß gelten, ganz im Sinne des Geistes des Kirchenrechtes. Und es wäre doch zu erwarten, daß diejenigen, die unter der Regierung von Bischof Krenn ständig das Wort „Gehorsam“ im Mund führten, nun auch zum eigenen Wohl dem neuen Bischof gehorsam sind. Gehorsam darf nicht an künstliche Lagereinteilungen gebunden werden.
Redaktion benachrichtigen
#2   zwobbel   12:00:50 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Wird etwa mit zweierlei Maß gemessen?
4. Wenn Propst Küchl trotz der empfangenen Weisung … macht er sich eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den priesterlichen Gehorsam schuldig, der zusätzlich zum Anlaß eines Absetzungsverfahrens werden kann.
Wenn die Bischöfe so massiv wie hier priesterlichen Ungehorsam mit Absetzungsverfahren beantwortet hätten, so wären heute wahrscheinlich (geschätzt) mehr als die Hälfte der Pfarreien in Deutschland ohne Pfarrer.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
St. PöltenPrälat Ulrich Küchl stellt klar St. PöltenEin Jahr danach St. PöltenSt. Pölten: Der Skandal wird aufgewärmt St. PöltenEin Mitglied des Opus Dei als Hoffnungsstrahl für die Linken St. PöltenUnverändert St. PöltenDer frische Wind von Sankt Pölten St. PöltenSind aller guten Dinge drei? St. PöltenEin lustiges Team St. PöltenDie Katze ist aus dem Sack St. PöltenNeubeginn im St. Pöltener Seminar St. PöltenRebell rehabilitiert St. PöltenPolnisch oder französisch? St. PöltenInteressenkonflikte St. PöltenAmtsunfähig? St. PöltenKrenn-Gegner als neuer Regens im Gespräch
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net