Wir verwahren uns dagegen, daß man die Freveltat weniger benutzt, um viele andere um ihre Ehre und ihr Ansehen zu bringen. Von Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos († 1950).
Bild von Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos auf einer deutschen Briefmarke von 1980.
(kreuz.net) In einem weitverbreiteten [nationalsozialistischen] Presseorgan ist von Tausenden Geistlichen,
das heißt, geweihten Priestern die Rede, gegen die Verfahren [wegen sexueller Mißbräuche] schwebten.
Das ist irreführend.
Nur ein geringer Bruchteil der in die Untersuchung Eingezogenen sind Priester.
Es gibt in Deutschland rund 25.000 Priester, und wenn 25 davon vor Gericht stehen – die wirkliche Zahl
ist mir nicht bekannt – dann ist das unter tausend ein einziger.
Es gibt 90.000 Ordensangehörige in
Deutschland, und wenn 900 davon vor Gericht stehen – mit der Anklage ist die Schuld noch nicht erwiesen –
dann bedeutet das von hundert einen.
Jedes Verbrechen verurteilen wir rücksichtslos.
Wir verwahren
uns aber dagegen, daß man die Freveltat der wenigen benutzt, um die vielen anderen um ihre Ehre und ihr
Ansehen zu bringen.
Wenn in einer Ordensart, die nur aus Laienbrüdern besteht, und eine sehr schwere,
sittlich gefahrvolle Tätigkeit ausübt, eine größere Zahl von Mitgliedern tief gefallen ist, so ist
damit nicht gesagt, daß es auch dort nicht noch zahlreiche, reine und opferwillige Mitglieder gibt, die
den Zielen und Aufgaben ihres schweren Berufes mit ganzer Hingabe dienen.
Sollten ganze Zweige des gewaltigen
Ordensbaumes der Kirche dürr und krank geworden sein, dann werden sie auch von der Kirche selbst rücksichtslos
entfernt werden.
Millionen deutscher Volksgenossen kennen aus Krieg und Frieden die über jedes Lob erhabene
Pflege und Hilfe durch Angehörige katholischer Orden.
Katholiken und Nichtkatholiken, Reich und Arm,
haben sie erfahren und werden sie, soweit sie gerecht und ehrlich denken, auch heute anerkennen.
Diese
opferfreudige Pflege und Hilfe ist Kern und Stern christlicher Liebestätigkeit; sie stammt aus einem
Leben völliger Entsagung und vorbehaltloser Hingabe.
Diese stille Opferbereitschaft, dieser Liebesdienst,
der keine menschliche Anerkennung erstrebt.
Er wird auch in diesen Wochen nicht vergessen sein, wo Berichte
über verdammungswürdige Vergehen von Ordensmittgliedern in breitesten Schlagzeilen, sogar unter Androhung
der Verbreitung durch den Rundfunk, planmässig dem ganzen Volke, ohne Rücksicht auf die Jugend, aufgedrängt
werden.
Aus einem Hirtenbrief von Bischof Konrad Graf von Preysing Lichtenegg-Moos von Berlin, veröffentlicht
am 7. Mai 1937(† 1950).
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#45 Jubärens 18:35:14 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Sie irren, gesunder, wenn Sie fälschlich behaupten: „Die heutige Medienlandschaft stürtzt sich weitgehend
unabhängig auf rechte und linke Sensationen.“ Die heutigen Medienkonzerne lassen einen riesigen Sensations-Skandal
völlig links liegen, wenn angeblich fortschrittliche Menschen und Institutionen darin verwickelt sind:
Am 17. 11. 1999 berichtete der FR-Journalist Schindler, der Odenwaldschulleiter Becker habe Dutzende Schulkinder
„in inflationären Umfang“ missbraucht und „vergewaltigt“. Schindler berichtet auch von dem Vertuschen
des Becker.Nachfolgers Harder, der habe von Beckers Kindervergewaltigungen gewusst und später jegliche
Aufklärung verhindert. In einem Leserbrief berichtete ein Insider von ähnlichen Missbräuchen an einem
halben Dutzend hessischer Heimschulen einschließlich der Wiesbadener Eliteschuel Helene-Lange. Die bundesdeutschen
Medien von Spiegel, stern bis SZ haben diese konkreten und schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfe ein jahrzehntlang
totgeschwiegen und damt vertuscht. Erst als die Medien-Skandalisierungswelle gegen die Einrichtungen der
katholischen Kirche heißgelaufen war („Ettal war die Hölle“ – hauptsächlich wg. ein paar Kopfnüssen)
konnten die Medien die lauten Proteste von Hunderten von missbrauchten Odenwaldschüler nicht mehr ignorieren.
Zugleich wurden die Missbräuche an Dutzenden deutschen Heimschulen weiterhin gezielt ignoriert bzw. vertuscht,
von den regelmäßigen Missbräuchen an hunderten weltlichen Schulen ganz zu schweigen.
„In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber
der Tod wird vor ihnen fliehen.“ Offenbarung 9/6 „Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu
euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, daß ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.“ Offenbarung
12/12 „Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens
strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener
und alle Lügner – ihr Lost wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.“ Offenbarung
21/6-8
TOMAS Wann kommen Sie endlich zur Vernunft. Sie hetzen, lügen und verleumden. Können Sie auch was anderes?
Und: Hören Sie bitte auf antisemitische Sprüche von sich zu geben. Nazis kotzen mich an.
Mein Gott Tomas, wie verblendet sind Sie nur?Gibt es in Ihrem Leben auch noch etwas anderes als die Unfehlbarkeit
der kath.Kirche? Vorhin sagte im Fernsehen eine Nonne einen schönen Satz.Mach es wie Gott werde MENSCH.
In diesem Sinne ;Frohe Weihnachten.
#39 Die Anzahl der modernistischen „Priester“, die an Mißbrauchfällen beteiligt waren, befinden sich
im Promillenbereich. Dagegen sind die Homosexuelle hier überrepräsentiert. Man müßte in Erfahrung
bringen, wie viele der involvierten Priester homosexuell sind. Die Beteiligung von „Priestern“ an diesen
Fällen wurde von den Medien aufgebauscht. Die Tatsache, daß viele Pädophile homosexuell sind, verschwiegen.
Ein Paradebeispiel für Volksverdummung.
#39 gesunder 16:39:55 | Samstag, 24. Dezember 2011
Jubärens: „Homosexuelle Vorfälle“ Du weisst ja, daß damals jeglicher homosexuelle Verbindung als „homosexueller
Vorfall“ galt, auch unter Erwachsenen. Das war damals noch irrer Weise strafbewährt. . Die Übertreibung
von Vorfällen bei einer Gruppe ist m. E. ebenso wenig in Ordnung wie die Verharmlosung oder Verleugnung.
Wenn vorsätzlich bösartige Menschen mit dem Begriff HOAX Opfer von klerikalen sexuellen Missbräuchen
verhöhnen, ist das m.E. nahe an der Volksverhetzung und ist ein Missbrauch des jesuanischen Auftrages.
. Dass eine Kirche, die der Menschheit moralische Leitlinien aufdrängen will, die sie selbst dann mit
Füßen tritt, mit anderen Masstäben gemessen wird, als ein Turnverein, erschließt sich jedem Vernünftigen.
Tönern-Erzgläubigen selbstverständlich nicht. . Die heutige Medienlandschaft stürtzt sich weitgehend
unabhängig auf rechte und linke Sensationen. . Findes Du es nicht komisch, dass Du außer Odenwaldschule
kaum was anderes zu bieten hast? Da hattest Du Dich schon mal bei der guten Evelynn entschuldigt, weil
es Dir entfallen war. O.k. jetzt habt Ihr neuerding das Wiener Heim zum ausschlachten. Zu den besonderen
Maßstäben bei den Moral-Spezialisten für die Welt kommt nichts. . Und dass kriminelle Mittäter und
Beihelfer und Begünstiger in der Kirche nicht angeklagt werden, wird auch nicht kritisiert. Wieso auch,
wenn man vor lauter HOAX-Rufen blind ist, Selbstkritik verlernt hat, Transparenz nur als Theratervorstellung
betreibt und damit durch kommt.
#38 Jubärens 12:47:21 | Samstag, 24. Dezember 2011
Sie irren, gesunder: „Die heutige Medienlandschaft ist eben keine Systempresse“ (wie damals) Die 400 Zeitungen
und Presseorgane wurde 1936/37 von Goebbels angewiesen, sich allein auf die damals strafbaren homosexuellen
Fälle (das waren die meisten der damals aufgewirbelten Fälle) im kirchlichen Bereich zu fokussieren
und diese auzubauschen im Sinne von Vorverurteilung von Angeklagten. Gleichzeitig hatte Goebbels befohlen,
die ca. 8.000 Verurteilungen wegen homosexueller Vorfälle im weltlcihen Bereich in der Presse auszublenden,
indem von Ihnen nicht oder nur mit kurzen Verurteilungsmeldungen berichtet wurde. Die Medienkonsumenten
sollte der Eindruck vermittelt werden, dass die Kirche ein Pfuhl des sexuellen Missbrauchs wäre. Heute
beherrscht ein Oligopol von elf Medienkonzernen die Medienlandschaft und sie verfolgen die gleiche Linie
wie damals die Goebbelspresse: Auf die relativ wenigen Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich fokussieren,
sie aufbauschen, verallgemeinern und vorverurteilen, bei der Masse der anderen Fälle werden nur vereinzelte
Fälle aufgezeigt und in einem völlig anderen Duktus, als Einzelfälle ohne Verallgemeinerungen (z. B.
bei der Odenwaldmissbrauchsschule wurde die zugrundliegende Reformpädagogik völlig außen vor gelassen),
vorsichtiger ohne Vorverurteilungen etc. Im Kirchenhass und der Kirchenfeindlichkeit besteht eine Kontinuität
zwischen der bürgerlichen Nazipresse und ihren Nachfolgeorganen, jedenfalls seit den 68er Zeiten – insofern
Systempresse.
#21 Das Mittelalter muß differeziert gesehen werden. Einerseits herrschte das Christentum, was zu der
Theologie und Philosophie des hl. Thomas von Aquin, den gotischen Kathedralen, Klosterleben u.Ä. geführt
hat, aber zugleich herrschte teilweise noch die Barberei der Antike und der heidnische Germanen. Die Feinde
der Kirche verteufeln das „dunkle“ Mittelalter, weil es die Zeit des Glaubens war.
>>>Der Filz bedeckt die ganze Hierarchie<<< . Du bist recht unwissend und erschreckend naiv, vieleicht
hat es deswegen zum Domkapitular oder Ähnlichem gereicht. Lies diesen Artikel und du wirst wissender.
. classes.dma.ucla.edu/…ering_of_consent.pdf
#35 gesunder 01:45:38 | Samstag, 24. Dezember 2011
Begünstigung und/oder Beihilfe. JA man könnte heute schon was machen. . Die Erfahrung haben schon viele
gemacht, dass Nachfragen -vor allem kritische- als Misstrauen Gott gegenüber betrachtet wird. . Trotz
der tollen theatralischen Transparenz-Aufführungen. . Da wird doch nicht ein Heilger Schein durch die
Institution leuchten? . Die Kirche noch eine der wenigen Institutionen, die Selbstherrlichkeit als staatlich
verbrieftes Rechtsprivile genießt, wie z.B. auch die Gebühreneinzugszentrale, GEZ.
Bestrafung wegen Begünstigung wäre auch noch eine Möglichkeit. . Nun, der Filz betrifft ja nicht nur
den sexuellen Missbrauch. Der Filz bedeckt die ganze Hierarchie. Dieser Filz ist deswegen so schlimm,
weil es sich nicht um ein „Unternehmen“ handeln, das nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt
wird. Nach aussen: Friede, Freude, Eierkuchen. Nach innen stinkts gewaltig. Ich schreibe das vor allem
auch deshalb, weil das in unserer Diözesanverwaltung und in unseren Pfarreien nicht anders ist. Wehe,
Sie sagen da einmal auch nur das kleinste kritische Wörtchen – sofort sind Sie geächtet. Manchmal habe
ich das Gefühl, das Motto unserer Hirten sei: NIEMAND STÖRT UNSEREN FRIEDEN.
#33 gesunder 01:15:59 | Samstag, 24. Dezember 2011
Klingt vernünftig. Allerdings könnte man ja auch jetzt schon Versetzungsbischöfe als Mittäter wegen Beihilfe anklagen. Auch wenn keine schwere Strafe raus käme. Man sollte Zeichen setzen, damit die Kirche und deren Vertreter und insbesondere die tönendes Erz-Vertreter endlich mitbekommen, dass die Zeiten von unverdienten Priviliegien der Vergangenheit angehören.
Mein Vorschlag wäre, eine strenge Anzeigepflicht für alle bei Vergehen und Verbrechen gegen die sexuelle Integrität einzuführen. Dem würden selbstverständlich auch Funktionäre der Religionsgemeinschaften unterstehen.
#31 gesunder 00:53:29 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ja, Beda, das ist leider wahr. Man lässt die Mittäter einfach gewähren, ohne diese kriminellen Machenschaften
strafrechtlich zu würdgien. . Es ist daher erstaunlich, dass die Kirche und ihre Vertreter noch ein so
hohes Ansehen hat. . Aber wie man sieht, schwindet es. . Und die Erzgläubigen tun alles in ihren Kräften
stehende, dass das Ansehen noch weiter schwindet.
<Wer einer Organisation angehört, die systematisch Opfer entrechtet und verarscht hat und intransparent
und kriminell Täter versetzt hat, sollte durchaus Selbstkritik an den Tag legen …> . Solange die Organisation
imstande ist, das – wie beschrieben – zu tun, hat sie justement keinen Anlass, Selbstkritik an den Tag
zu legen.
#29 gesunder 23:44:56 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jubärens: Wenn der Bischof damals doch darüber unterrichtet war, dass Bischöfe kriminell strafversetzt
haben, ist es natürlich noch um einiges schlimmer. Und vor allem unverständlich, dass keinerlei Selbstkritik
zu hören ist. Alledings sprach ich ja von der Medienlandschaft. Und Göbbels war damals nicht die Medienlandschaft.
Die heutige Medienlandschaft ist eben keine Systempresse wie Ihr sie immer darstellt; sonst würde sie
nicht mit Euch kooperieren, um den Wulff zu vernichten (Ironie aus). Da werden heutzutage Skandale von
Parteipolitikern unabhängig von deren Parteizugehörigkeit aufgedeckt, ohne dass ein Göbbels Anweisungen
gibt… . Wie dem auch sei. Wer einer Organisation angehört, die systematisch Opfer entrechtet und verarscht
hat und intransparent und kriminell Täter versetzt hat, sollte durchaus Selbstkritik an den Tag legen,
als ständig wie Ihr HOAX zu schreien und mit den Fingern auf die bösen anderen zu zeigen.
#28 Massa damnata 19:14:44 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ich verstehe nicht, wie man als Bischof auf die Idee kommen kann, solche Täter in Schutz zu nehmen. Was
ich aber auch nicht verstehe, ist dass die Opfer immer als erstes zum Bischof rennen und nicht zur Polizei.
Früher wurde in solchen Fällen die Exkommunikation ausgesprochen, was im Mittelalter einem Todesurteil
gleichkam. Heute sollte man solche Übeltäter doch wenigstens der heidnischen Staatsgewalt übergeben.
#27 Jubärens 18:34:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
#24 Obermaier hört das laute Seufzen von nicht-vergossenen Krokodilstränen; „Diese lächerlichen Krokodilstränen
von Anhängern einer Organisation, die, solange sie die Macht dazu hatte, die Menschen drangsaliert hatte,
wo sie nur konnte, kann ich langsam nicht mehr hören.“ Da kann man nur antworten: Der Zahn der Zeit,
der schon so manche heulende Träne getrocknet hat, wird auch über diese Wunden der Kirche Gras wachsen
lassen.
Wichtig ist und wäre es, Schandtaten nicht zu dulden, und auch die nicht, die die Täter duldeten- siehe etwa Kardinal Law und auch wohl Kardinal Mahony
#24 Obermaier † 17:51:33 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ja, die arme arme Kirche, ständig wird sie nur verfolgt. . Diese lächerlichen Krokodilstränen von Anhängern
einer Organisation, die, solange sie die Macht dazu hatte, die Menschen drangsaliert hatte, wo sie nur
konnte, kann ich langsam nicht mehr hören.
#23 Jubärens 17:11:33 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sie irren, gesunder: „Der Kardinal stand aber auch nicht vor der Problematik, dass eine Medienlandschaft
herausgefunden hat, dass die Kirche und Bischöfe sytsematisch vertuscht und verharmlsot haben.“ Goebbels
hatte genau das in seiner berüchtigen Sportpalastrede im Jahr 37 zur Verleumdung der Kirche anhand der
„Sittlichkeitsdelikte“ herausgestellt: Jahrelang hätten die dt. Bischöfe von den (homosexuellen) Sittlichkeitsvergehen
in Klöstern, Klosterschulen und Sakristeien (!) gewusst, diese „Sittlichkeitsverbrechen“ aber geduldet
und gedeckt. Goebbels hatte dann seine gleichgeschaltete „Medienlandschaft“ angewiesen, die angezeigten
Fälle und die angezettelten Prozesse als Enthüllungsgeschichten mit Blick durch das Schlüsselloch der
Klostertüren groß aufzuziehen und aufzubauschen als Kampagne gegen die Kirche. Die damalige Medienempörung
über sittliche Verfehlunge in der Kirche mit ständigen Schlussfolgerungen auf den sittlichen Verfall
der Kirche (insbesondere durch den Zölibat und Ordensgelübde) hat durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit
der heutigen Medienkampagne in ihrer Fokussierung auf kirchliche Fälle sowie deren Skanalisierung und
Aufbauschung.
#22 Massa damnata 17:11:29 | Freitag, 23. Dezember 2011
Es ist in der Tat völlig ausreichend, die Schmierkampagne gegen den Klerus heute mit den Schmierkampagnen
der Nazis zu vergleichen. Das Christentum soll über diese Masche bei den Eltern in Verruf gebracht werden,
um eine Weitergabe des Glaubens an die nachfolgende Generation zu behindern. Es wäre allerdings ein Einfaches,
dem einen Riegel vorzuschieben. Es müssten lediglich pastorale Richtlinien erlassen werden für den Umgang
von Priestern mit Kindern und Jugendlichen, wie z.B.: ein Priester darf nicht mit einem Minderjährigen
irgendwo alleine sein, damit keine üblen Gerüchte aufkommen können. Aus gutem Grund gibt es im katholischen
Beichtstuhl traditionell eine Trennwand. Auf sexuellen Mißbrauch nicht nur von Kindern und Jugendlichen
durch Priester während des Beichtsakraments stand im Kirchenrecht übrigens früher die sofortige EXKOMMUNIKATION
des Priesters, hat sich daran im Kirchenrecht irgendwas geändert? Und wo, ausser im Beichtstuhl, ist
ein Priester mit Minderjährigen alleine unterwegs? Das muss unterbleiben, den Feinden der Kirche dürfen
kein Raum für Angriffe gegeben werden. Allerdings muss das Privileg der Hetzpresse, existenzvernichtende
Vorverurteilungen zu fällen, rechtlich endlich beschnitten werden. Die Urteilsfindung bei Straftaten
ist Aufgabe der Justiz, nicht der Presse, die Presse hat lediglich zu kontrollieren, ob die Justiz ihrer
Arbeit auch nachkommt.
das mittelalter hatte sehr gute und sehr schlechte seiten. die kulturen waren nie so hoch gestiegen wie in dieser zeit und in kaum einer zeit waren die schattenseiten so furchtbar. das mittelalter aber pauschal zu verdammen heißt ihm unrecht zu tun und die gegenwart zu loben ist wie ein furchtbarer frevel. lernt das gute gut und das schlechte schlecht zu nennen statt euch ständig vom zeitgeist manipulieren zu lassen. noch nie in der weltgeschichte war der mensch geistig so versklavt wie heute. der irrtum, dass die erde eine scheibe sei, war nur menschlich und wir hätten die sache auch nicht anders betrachtet. unsere irrtümer heute aber sind viel viel schwerwiegender und werden doch stolz verteidigt oder mit einem achselzucken abgetan.
O je, Räblein, dann glauben Sie halt, dass es kein Scherz war. Mir doch vollkommen „wurscht“ (das Wort, welches Sie wohl vergessen haben). Ihre wirren Zuschriften sind mir im übrigen seit längerem ebenfalls „wurscht“.
nein, beda, das war kein scherz von ihnen! sie haben ja auf das datum aufmerksam gemacht. mir ist es vollkommen
wie alt ein text ist, wenn er nur ernstlich was zur sache tut.
beda, gehören sie zu den dummen, die unter aktuelle nachrichten nur das verstehen was ganz frisch gedruckt
ist? wenn sie so naiv sind, empfehle ich ihnen alle menschlichen gedanken und erkenntnisse der vergangenheit
komplett zu streichen und vor allem: nie zu einem selbstständigen denken zu kommen.
# 9 wickerl: Damals war die Kirchen offenbar noch nicht erpressbar, heute ist das scheinbar anders, früher
wurde man ins Priesterseminar nur aufgenommen wenn man gesund war, „„heute kommen Gestörte aller Art
zum Zug, mit erheblichen finanziellen Folgen.““ So ist es, lieber Wickerl. Glücklicherweise kommen immer
weniger ins Priesterseminar. In 2011 waren es wieder mal weniger als 100 die zu kath. Priester geweiht
wurden. Die schaffen sich selbst ab. Das ist gut so. Kohlhas
Damals war die Kirchen offenbar noch nicht erpressbar, heute ist das scheinbar anders, früher wurde man ins Priesterseminar nur aufgenommen wenn man gesund war, heute kommen Gestörte aller Art zum Zug, mit erheblichen finanziellen Folgen.
„Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos“ Obwohl die Redaktion eindeutig in Österreich
sitzt, hat man hier offensichtlich Probleme mit der korrekten Titulatur…
#7 kammerjäger 13:02:57 | Freitag, 23. Dezember 2011
Wohl kaum ein vernünftiger Mensch wird eine Seite wie +net ernst nehmen! Jene kritisieren und beschimpfen, die anderer Meinung sind, aber zumindest so viel Zivilcourage haben, dass sie mit ihrem Namen und mit ihrer Adresse „greifbar“ sind. Selber aber sich hinter Pseudonyme und im Ausland verstecken, von dort hetzen und lästern.
„Mißbrauchs-Hoax“? Ja. Das ist irreführend. . Der Kardinal benutzt zu keinem Zeitpunkt HOAX oder verharmlost
oder verleugnet Missbräuche. Er zeigt auch nicht wie Kranke ununterbrochen auf andere. . Er stand aber
auch nicht vor der Problematik, dass eine Medienlandschaft herausgefunden hat, dass die Kirche und Bischöfe
sytsematisch vertuscht und verharmlsot und Opfer eingeschüchtert haben. Vielleicht hätte er sich dann
differenzierter und selbstkritischer geäussert. Wollen wir zu seinen Gunsten annehmen, dass er über
die kirchliche und bischöfliche kriminelle Versetzungspraxis keine Kenntnisse hatte. . Die Medienlandschaft
ist für kreuznattern nur dann gut, wenn sie ihnen zum Beispiel ermöglicht, alles über das Privatleben
von Bundespräsidenten auslutschen zu können. Selbst genießen sie die Anonymität. Sehr vorbildhaft.
Und was Typen sind, die klerikale Missbräuche mit HOAX verharmlosen und leugnen, sagte ich ja bereits.
#4 de Boer † 12:41:34 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Jedes Verbrechen verurteilen wir rücksichtslos.“ Na jetzt muss die Redaktion sich aber selbst 100 Stunden
sperren. Und dann noch 100 Stunden auf Grund der fehlenden Aktuallität