Mißbrauchs-Hoax
Das ist irreführend
Wir verwahren uns dagegen, daß man die Freveltat weniger benutzt, um viele andere um ihre Ehre und ihr Ansehen zu bringen. Von Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos († 1950).
Bild von Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos auf einer deutschen Briefmarke von 1980.
Bild von Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos auf einer deutschen Briefmarke von 1980.
(kreuz.net) In einem weitverbreiteten [nationalsozialistischen] Presseorgan ist von Tausenden Geistlichen, das heißt, geweihten Priestern die Rede, gegen die Verfahren [wegen sexueller Mißbräuche] schwebten.

Das ist irreführend.

Nur ein geringer Bruchteil der in die Untersuchung Eingezogenen sind Priester.

Es gibt in Deutschland rund 25.000 Priester, und wenn 25 davon vor Gericht stehen – die wirkliche Zahl ist mir nicht bekannt – dann ist das unter tausend ein einziger.

Es gibt 90.000 Ordensangehörige in Deutschland, und wenn 900 davon vor Gericht stehen – mit der Anklage ist die Schuld noch nicht erwiesen – dann bedeutet das von hundert einen.

Jedes Verbrechen verurteilen wir rücksichtslos.

Wir verwahren uns aber dagegen, daß man die Freveltat der wenigen benutzt, um die vielen anderen um ihre Ehre und ihr Ansehen zu bringen.

Wenn in einer Ordensart, die nur aus Laienbrüdern besteht, und eine sehr schwere, sittlich gefahrvolle Tätigkeit ausübt, eine größere Zahl von Mitgliedern tief gefallen ist, so ist damit nicht gesagt, daß es auch dort nicht noch zahlreiche, reine und opferwillige Mitglieder gibt, die den Zielen und Aufgaben ihres schweren Berufes mit ganzer Hingabe dienen.

Sollten ganze Zweige des gewaltigen Ordensbaumes der Kirche dürr und krank geworden sein, dann werden sie auch von der Kirche selbst rücksichtslos entfernt werden.

Millionen deutscher Volksgenossen kennen aus Krieg und Frieden die über jedes Lob erhabene Pflege und Hilfe durch Angehörige katholischer Orden.

Katholiken und Nichtkatholiken, Reich und Arm, haben sie erfahren und werden sie, soweit sie gerecht und ehrlich denken, auch heute anerkennen.

Diese opferfreudige Pflege und Hilfe ist Kern und Stern christlicher Liebestätigkeit; sie stammt aus einem Leben völliger Entsagung und vorbehaltloser Hingabe.

Diese stille Opferbereitschaft, dieser Liebesdienst, der keine menschliche Anerkennung erstrebt.

Er wird auch in diesen Wochen nicht vergessen sein, wo Berichte über verdammungswürdige Vergehen von Ordensmittgliedern in breitesten Schlagzeilen, sogar unter Androhung der Verbreitung durch den Rundfunk, planmässig dem ganzen Volke, ohne Rücksicht auf die Jugend, aufgedrängt werden.

Aus einem Hirtenbrief von Bischof Konrad Graf von Preysing Lichtenegg-Moos von Berlin, veröffentlicht am 7. Mai 1937(† 1950).
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Die Kirche wendet sich gegen eine Instrumentalisierung von Mißbräuchen
2. Das ist irreführend
3. Die Kirchenfeinde benutzen die Prozesse
      
46 Lesermeinungen
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#48   RichardLöwenherz   14:55:07 | Montag, 26. Dezember 2011
GALLOWGLAS
Ihre Intoleranz ist beschämend. Ihr Fanatismus ist erschreckend.
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#47   kritischer Katholik   18:41:02 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Tomas,Sie bleiben doch selbst genug Antworten schuldig oder klöppeln sich irgendwas zurecht.Also halten Sie mal den Ball flach.
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#46   Tomás   18:37:07 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#43
Ich warte noch immer auf Ihre Antwort!
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#45   Jubärens   18:35:14 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Sie irren, gesunder, wenn Sie fälschlich behaupten:
„Die heutige Medienlandschaft stürtzt sich weitgehend unabhängig auf rechte und linke Sensationen.“
Die heutigen Medienkonzerne lassen einen riesigen Sensations-Skandal völlig links liegen, wenn angeblich fortschrittliche Menschen und Institutionen darin verwickelt sind:
Am 17. 11. 1999 berichtete der FR-Journalist Schindler, der Odenwaldschulleiter Becker habe Dutzende Schulkinder „in inflationären Umfang“ missbraucht und „vergewaltigt“. Schindler berichtet auch von dem Vertuschen des Becker.Nachfolgers Harder, der habe von Beckers Kindervergewaltigungen gewusst und später jegliche Aufklärung verhindert. In einem Leserbrief berichtete ein Insider von ähnlichen Missbräuchen an einem halben Dutzend hessischer Heimschulen einschließlich der Wiesbadener Eliteschuel Helene-Lange.
Die bundesdeutschen Medien von Spiegel, stern bis SZ haben diese konkreten und schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfe ein jahrzehntlang totgeschwiegen und damt vertuscht.
Erst als die Medien-Skandalisierungswelle gegen die Einrichtungen der katholischen Kirche heißgelaufen war („Ettal war die Hölle“ – hauptsächlich wg. ein paar Kopfnüssen) konnten die Medien die lauten Proteste von Hunderten von missbrauchten Odenwaldschüler nicht mehr ignorieren. Zugleich wurden die Missbräuche an Dutzenden deutschen Heimschulen weiterhin gezielt ignoriert bzw. vertuscht, von den regelmäßigen Missbräuchen an hunderten weltlichen Schulen ganz zu schweigen.
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#44   DerRabe   09:49:12 | Sonntag, 25. Dezember 2011
„In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.“
Offenbarung 9/6
„Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, daß ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.“ Offenbarung 12/12
„Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Lost wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.“
Offenbarung 21/6-8
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#43   RichardLöwenherz   01:27:07 | Sonntag, 25. Dezember 2011
TOMAS
Wann kommen Sie endlich zur Vernunft. Sie hetzen, lügen und verleumden. Können Sie auch was anderes? Und: Hören Sie bitte auf antisemitische Sprüche von sich zu geben. Nazis kotzen mich an.
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#41   kritischer Katholik   17:03:26 | Samstag, 24. Dezember 2011
Mein Gott Tomas,
wie verblendet sind Sie nur?Gibt es in Ihrem Leben auch noch etwas anderes als die Unfehlbarkeit der kath.Kirche?
Vorhin sagte im Fernsehen eine Nonne einen schönen Satz.Mach es wie Gott werde MENSCH.
In diesem Sinne ;Frohe Weihnachten.
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#40   Tomás   16:57:47 | Samstag, 24. Dezember 2011
#39
Die Anzahl der modernistischen „Priester“, die an Mißbrauchfällen beteiligt waren, befinden sich im Promillenbereich. Dagegen sind die Homosexuelle hier überrepräsentiert. Man müßte in Erfahrung bringen, wie viele der involvierten Priester homosexuell sind.
Die Beteiligung von „Priestern“ an diesen Fällen wurde von den Medien aufgebauscht. Die Tatsache, daß viele Pädophile homosexuell sind, verschwiegen. Ein Paradebeispiel für Volksverdummung.
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#39   gesunder   16:39:55 | Samstag, 24. Dezember 2011
Jubärens: „Homosexuelle Vorfälle“ ;-)
Du weisst ja, daß damals jeglicher homosexuelle Verbindung als „homosexueller Vorfall“ galt, auch unter Erwachsenen. Das war damals noch irrer Weise strafbewährt.
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Die Übertreibung von Vorfällen bei einer Gruppe ist m. E. ebenso wenig in Ordnung wie die Verharmlosung oder Verleugnung. Wenn vorsätzlich bösartige Menschen mit dem Begriff HOAX Opfer von klerikalen sexuellen Missbräuchen verhöhnen, ist das m.E. nahe an der Volksverhetzung und ist ein Missbrauch des jesuanischen Auftrages.
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Dass eine Kirche, die der Menschheit moralische Leitlinien aufdrängen will, die sie selbst dann mit Füßen tritt, mit anderen Masstäben gemessen wird, als ein Turnverein, erschließt sich jedem Vernünftigen. Tönern-Erzgläubigen selbstverständlich nicht.
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Die heutige Medienlandschaft stürtzt sich weitgehend unabhängig auf rechte und linke Sensationen.
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Findes Du es nicht komisch, dass Du außer Odenwaldschule kaum was anderes zu bieten hast? Da hattest Du Dich schon mal bei der guten Evelynn entschuldigt, weil es Dir entfallen war.
O.k. jetzt habt Ihr neuerding das Wiener Heim zum ausschlachten.
Zu den besonderen Maßstäben bei den Moral-Spezialisten für die Welt kommt nichts.
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Und dass kriminelle Mittäter und Beihelfer und Begünstiger in der Kirche nicht angeklagt werden, wird auch nicht kritisiert.
Wieso auch, wenn man vor lauter HOAX-Rufen blind ist, Selbstkritik verlernt hat, Transparenz nur als Theratervorstellung betreibt und damit durch kommt.
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#38   Jubärens   12:47:21 | Samstag, 24. Dezember 2011
Sie irren, gesunder:
„Die heutige Medienlandschaft ist eben keine Systempresse“ (wie damals)
Die 400 Zeitungen und Presseorgane wurde 1936/37 von Goebbels angewiesen, sich allein auf die damals strafbaren homosexuellen Fälle (das waren die meisten der damals aufgewirbelten Fälle) im kirchlichen Bereich zu fokussieren und diese auzubauschen im Sinne von Vorverurteilung von Angeklagten.
Gleichzeitig hatte Goebbels befohlen, die ca. 8.000 Verurteilungen wegen homosexueller Vorfälle im weltlcihen Bereich in der Presse auszublenden, indem von Ihnen nicht oder nur mit kurzen Verurteilungsmeldungen berichtet wurde. Die Medienkonsumenten sollte der Eindruck vermittelt werden, dass die Kirche ein Pfuhl des sexuellen Missbrauchs wäre.
Heute beherrscht ein Oligopol von elf Medienkonzernen die Medienlandschaft und sie verfolgen die gleiche Linie wie damals die Goebbelspresse:
Auf die relativ wenigen Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich fokussieren, sie aufbauschen, verallgemeinern und vorverurteilen,
bei der Masse der anderen Fälle werden nur vereinzelte Fälle aufgezeigt und in einem völlig anderen Duktus, als Einzelfälle ohne Verallgemeinerungen (z. B. bei der Odenwaldmissbrauchsschule wurde die zugrundliegende Reformpädagogik völlig außen vor gelassen), vorsichtiger ohne Vorverurteilungen etc.
Im Kirchenhass und der Kirchenfeindlichkeit besteht eine Kontinuität zwischen der bürgerlichen Nazipresse und ihren Nachfolgeorganen, jedenfalls seit den 68er Zeiten – insofern Systempresse.
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#37   Tomás   07:45:17 | Samstag, 24. Dezember 2011
#21
Das Mittelalter muß differeziert gesehen werden. Einerseits herrschte das Christentum, was zu der Theologie und Philosophie des hl. Thomas von Aquin, den gotischen Kathedralen, Klosterleben u.Ä. geführt hat, aber zugleich herrschte teilweise noch die Barberei der Antike und der heidnische Germanen.
Die Feinde der Kirche verteufeln das „dunkle“ Mittelalter, weil es die Zeit des Glaubens war.
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#36   Atzmon   01:48:08 | Samstag, 24. Dezember 2011
>>>Der Filz bedeckt die ganze Hierarchie<<< :-]
.
Du bist recht unwissend und erschreckend naiv, vieleicht hat es deswegen zum Domkapitular oder Ähnlichem gereicht. Lies diesen Artikel und du wirst wissender.
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classes.dma.ucla.edu/…ering_of_consent.pdf
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#35   gesunder   01:45:38 | Samstag, 24. Dezember 2011
Begünstigung und/oder Beihilfe. JA man könnte heute schon was machen.
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Die Erfahrung haben schon viele gemacht, dass Nachfragen -vor allem kritische- als Misstrauen Gott gegenüber betrachtet wird.
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Trotz der tollen theatralischen Transparenz-Aufführungen.
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Da wird doch nicht ein Heilger Schein durch die Institution leuchten? :-)
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Die Kirche noch eine der wenigen Institutionen, die Selbstherrlichkeit als staatlich verbrieftes Rechtsprivile genießt, wie z.B. auch die Gebühreneinzugszentrale, GEZ.
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#34   Beda   01:20:02 | Samstag, 24. Dezember 2011
Bestrafung wegen Begünstigung wäre auch noch eine Möglichkeit.
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Nun, der Filz betrifft ja nicht nur den sexuellen Missbrauch. Der Filz bedeckt die ganze Hierarchie. Dieser Filz ist deswegen so schlimm, weil es sich nicht um ein „Unternehmen“ handeln, das nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt wird. Nach aussen: Friede, Freude, Eierkuchen. Nach innen stinkts gewaltig. Ich schreibe das vor allem auch deshalb, weil das in unserer Diözesanverwaltung und in unseren Pfarreien nicht anders ist. Wehe, Sie sagen da einmal auch nur das kleinste kritische Wörtchen – sofort sind Sie geächtet. Manchmal habe ich das Gefühl, das Motto unserer Hirten sei: NIEMAND STÖRT UNSEREN FRIEDEN.
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#33   gesunder   01:15:59 | Samstag, 24. Dezember 2011
Klingt vernünftig. Allerdings könnte man ja auch jetzt schon Versetzungsbischöfe als Mittäter wegen Beihilfe anklagen. Auch wenn keine schwere Strafe raus käme. Man sollte Zeichen setzen, damit die Kirche und deren Vertreter und insbesondere die tönendes Erz-Vertreter endlich mitbekommen, dass die Zeiten von unverdienten Priviliegien der Vergangenheit angehören.
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#32   Beda   00:57:05 | Samstag, 24. Dezember 2011
Mein Vorschlag wäre, eine strenge Anzeigepflicht für alle bei Vergehen und Verbrechen gegen die sexuelle Integrität einzuführen. Dem würden selbstverständlich auch Funktionäre der Religionsgemeinschaften unterstehen.
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#31   gesunder   00:53:29 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ja, Beda, das ist leider wahr. Man lässt die Mittäter einfach gewähren, ohne diese kriminellen Machenschaften strafrechtlich zu würdgien.
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Es ist daher erstaunlich, dass die Kirche und ihre Vertreter noch ein so hohes Ansehen hat.
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Aber wie man sieht, schwindet es.
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Und die Erzgläubigen tun alles in ihren Kräften stehende, dass das Ansehen noch weiter schwindet.
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#30   Beda   00:38:49 | Samstag, 24. Dezember 2011
<Wer einer Organisation angehört, die systematisch Opfer entrechtet und verarscht hat und intransparent und kriminell Täter versetzt hat, sollte durchaus Selbstkritik an den Tag legen …>
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Solange die Organisation imstande ist, das – wie beschrieben – zu tun, hat sie justement keinen Anlass, Selbstkritik an den Tag zu legen.
o.O
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#29   gesunder   23:44:56 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jubärens: Wenn der Bischof damals doch darüber unterrichtet war, dass Bischöfe kriminell strafversetzt haben, ist es natürlich noch um einiges schlimmer. Und vor allem unverständlich, dass keinerlei Selbstkritik zu hören ist.
Alledings sprach ich ja von der Medienlandschaft. Und Göbbels war damals nicht die Medienlandschaft.
Die heutige Medienlandschaft ist eben keine Systempresse wie Ihr sie immer darstellt; sonst würde sie nicht mit Euch kooperieren, um den Wulff zu vernichten (Ironie aus).
Da werden heutzutage Skandale von Parteipolitikern unabhängig von deren Parteizugehörigkeit aufgedeckt, ohne dass ein Göbbels Anweisungen gibt…
.
Wie dem auch sei. Wer einer Organisation angehört, die systematisch Opfer entrechtet und verarscht hat und intransparent und kriminell Täter versetzt hat, sollte durchaus Selbstkritik an den Tag legen, als ständig wie Ihr HOAX zu schreien und mit den Fingern auf die bösen anderen zu zeigen.
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#28   Massa damnata   19:14:44 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ich verstehe nicht, wie man als Bischof auf die Idee kommen kann, solche Täter in Schutz zu nehmen. Was ich aber auch nicht verstehe, ist dass die Opfer immer als erstes zum Bischof rennen und nicht zur Polizei.
Früher wurde in solchen Fällen die Exkommunikation ausgesprochen, was im Mittelalter einem Todesurteil gleichkam. Heute sollte man solche Übeltäter doch wenigstens der heidnischen Staatsgewalt übergeben.
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#27   Jubärens   18:34:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
#24 Obermaier hört das laute Seufzen von nicht-vergossenen Krokodilstränen;
„Diese lächerlichen Krokodilstränen von Anhängern einer Organisation, die, solange sie die Macht dazu hatte, die Menschen drangsaliert hatte, wo sie nur konnte, kann ich langsam nicht mehr hören.“
Da kann man nur antworten:
Der Zahn der Zeit, der schon so manche heulende Träne getrocknet hat, wird auch über diese Wunden der Kirche Gras wachsen lassen.
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#26   Fundi   18:23:40 | Freitag, 23. Dezember 2011
Wichtig ist und wäre es, Schandtaten nicht zu dulden, und auch die nicht, die die Täter duldeten- siehe etwa Kardinal Law und auch wohl Kardinal Mahony
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#25   Beda   17:52:17 | Freitag, 23. Dezember 2011
Drangsalieren ist ein guter Ausdruck!
:-)
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#24   Obermaier †   17:51:33 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ja, die arme arme Kirche, ständig wird sie nur verfolgt.
.
Diese lächerlichen Krokodilstränen von Anhängern einer Organisation, die, solange sie die Macht dazu hatte, die Menschen drangsaliert hatte, wo sie nur konnte, kann ich langsam nicht mehr hören.
:-!
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#23   Jubärens   17:11:33 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sie irren, gesunder:
„Der Kardinal stand aber auch nicht vor der Problematik, dass eine Medienlandschaft herausgefunden hat, dass die Kirche und Bischöfe sytsematisch vertuscht und verharmlsot haben.“
Goebbels hatte genau das in seiner berüchtigen Sportpalastrede im Jahr 37 zur Verleumdung der Kirche anhand der „Sittlichkeitsdelikte“ herausgestellt:
Jahrelang hätten die dt. Bischöfe von den (homosexuellen) Sittlichkeitsvergehen in Klöstern, Klosterschulen und Sakristeien (!) gewusst, diese „Sittlichkeitsverbrechen“ aber geduldet und gedeckt.
Goebbels hatte dann seine gleichgeschaltete „Medienlandschaft“ angewiesen, die angezeigten Fälle und die angezettelten Prozesse als Enthüllungsgeschichten mit Blick durch das Schlüsselloch der Klostertüren groß aufzuziehen und aufzubauschen als Kampagne gegen die Kirche.
Die damalige Medienempörung über sittliche Verfehlunge in der Kirche mit ständigen Schlussfolgerungen auf den sittlichen Verfall der Kirche (insbesondere durch den Zölibat und Ordensgelübde) hat durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit der heutigen Medienkampagne in ihrer Fokussierung auf kirchliche Fälle sowie deren Skanalisierung und Aufbauschung.
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#22   Massa damnata   17:11:29 | Freitag, 23. Dezember 2011
Es ist in der Tat völlig ausreichend, die Schmierkampagne gegen den Klerus heute mit den Schmierkampagnen der Nazis zu vergleichen. Das Christentum soll über diese Masche bei den Eltern in Verruf gebracht werden, um eine Weitergabe des Glaubens an die nachfolgende Generation zu behindern. Es wäre allerdings ein Einfaches, dem einen Riegel vorzuschieben.
Es müssten lediglich pastorale Richtlinien erlassen werden für den Umgang von Priestern mit Kindern und Jugendlichen, wie z.B.: ein Priester darf nicht mit einem Minderjährigen irgendwo alleine sein, damit keine üblen Gerüchte aufkommen können.
Aus gutem Grund gibt es im katholischen Beichtstuhl traditionell eine Trennwand.
Auf sexuellen Mißbrauch nicht nur von Kindern und Jugendlichen durch Priester während des Beichtsakraments stand im Kirchenrecht übrigens früher die sofortige EXKOMMUNIKATION des Priesters, hat sich daran im Kirchenrecht irgendwas geändert? Und wo, ausser im Beichtstuhl, ist ein Priester mit Minderjährigen alleine unterwegs? Das muss unterbleiben, den Feinden der Kirche dürfen kein Raum für Angriffe gegeben werden.
Allerdings muss das Privileg der Hetzpresse, existenzvernichtende Vorverurteilungen zu fällen, rechtlich endlich beschnitten werden. Die Urteilsfindung bei Straftaten ist Aufgabe der Justiz, nicht der Presse, die Presse hat lediglich zu kontrollieren, ob die Justiz ihrer Arbeit auch nachkommt.
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#21   DerRabe   14:33:56 | Freitag, 23. Dezember 2011
das mittelalter hatte sehr gute und sehr schlechte seiten. die kulturen waren nie so hoch gestiegen wie in dieser zeit und in kaum einer zeit waren die schattenseiten so furchtbar. das mittelalter aber pauschal zu verdammen heißt ihm unrecht zu tun und die gegenwart zu loben ist wie ein furchtbarer frevel. lernt das gute gut und das schlechte schlecht zu nennen statt euch ständig vom zeitgeist manipulieren zu lassen. noch nie in der weltgeschichte war der mensch geistig so versklavt wie heute. der irrtum, dass die erde eine scheibe sei, war nur menschlich und wir hätten die sache auch nicht anders betrachtet. unsere irrtümer heute aber sind viel viel schwerwiegender und werden doch stolz verteidigt oder mit einem achselzucken abgetan.
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#20   kritischer Katholik   14:28:44 | Freitag, 23. Dezember 2011
Warum regen Sie sich dann auf wenn das Mittelalter angesprochen wird,mit all seinen „guten Werken“?
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#19   Beda   14:28:25 | Freitag, 23. Dezember 2011
O je, Räblein, dann glauben Sie halt, dass es kein Scherz war. Mir doch vollkommen „wurscht“ (das Wort, welches Sie wohl vergessen haben). Ihre wirren Zuschriften sind mir im übrigen seit längerem ebenfalls „wurscht“.
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#18   DerRabe   14:24:00 | Freitag, 23. Dezember 2011
nein, beda, das war kein scherz von ihnen!
sie haben ja auf das datum aufmerksam gemacht.
mir ist es vollkommen wie alt ein text ist, wenn er nur ernstlich was zur sache tut.
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#17   Beda   14:12:45 | Freitag, 23. Dezember 2011
Mein Gott, schwarzer Vogel, das war doch nur ein Scherz. ^-^
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#16   DerRabe   14:11:03 | Freitag, 23. Dezember 2011
beda,
gehören sie zu den dummen, die unter aktuelle nachrichten nur das verstehen was ganz frisch gedruckt ist? wenn sie so naiv sind, empfehle ich ihnen alle menschlichen gedanken und erkenntnisse der vergangenheit komplett zu streichen und vor allem: nie zu einem selbstständigen denken zu kommen.
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#15   kritischer Katholik   14:05:26 | Freitag, 23. Dezember 2011
Fragt sich nur woher dann die rechtgläubigen kommen sollen?
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#14   Beda   14:04:06 | Freitag, 23. Dezember 2011
Finde ich auch.
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#13   Tomás   14:01:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
#11
Daß die Konzilssekte sich selbst abschaft, ist in der Tat gut.
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#12   Beda   13:39:04 | Freitag, 23. Dezember 2011
<… veröffentlicht am 7. Mai 1937 …>
.
Wie stets: topaktuell.
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#11   Kohlhas   13:27:32 | Freitag, 23. Dezember 2011
# 9 wickerl: Damals war die Kirchen offenbar noch nicht erpressbar, heute ist das scheinbar anders, früher wurde man ins Priesterseminar nur aufgenommen wenn man gesund war, „„heute kommen Gestörte aller Art zum Zug, mit erheblichen finanziellen Folgen.““
So ist es, lieber Wickerl. Glücklicherweise kommen immer weniger ins Priesterseminar. In 2011 waren es wieder mal weniger als 100 die zu kath. Priester geweiht wurden. Die schaffen sich selbst ab. Das ist gut so.
Kohlhas ;-)
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#10   DerRabe   13:22:30 | Freitag, 23. Dezember 2011
verführer am kind
einen mühlstein um den hals,
ins tiefe meer versenkt
hat christus unser retter schon
den blick auf die tat gelenkt.
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#9   wickerl   13:17:17 | Freitag, 23. Dezember 2011
Damals war die Kirchen offenbar noch nicht erpressbar, heute ist das scheinbar anders, früher wurde man ins Priesterseminar nur aufgenommen wenn man gesund war, heute kommen Gestörte aller Art zum Zug, mit erheblichen finanziellen Folgen.
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#8   colonius   13:16:18 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Bischof Konrad Graf Kardinal von Preysing Lichtenegg-Moos“
Obwohl die Redaktion eindeutig in Österreich sitzt, hat man hier offensichtlich Probleme mit der korrekten Titulatur…
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#7   kammerjäger   13:02:57 | Freitag, 23. Dezember 2011
Wohl kaum ein vernünftiger Mensch wird eine Seite wie +net ernst nehmen! Jene kritisieren und beschimpfen, die anderer Meinung sind, aber zumindest so viel Zivilcourage haben, dass sie mit ihrem Namen und mit ihrer Adresse „greifbar“ sind. Selber aber sich hinter Pseudonyme und im Ausland verstecken, von dort hetzen und lästern.
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#5   gesunder   12:46:38 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Mißbrauchs-Hoax“?
Ja. Das ist irreführend.
.
Der Kardinal benutzt zu keinem Zeitpunkt HOAX oder verharmlost oder verleugnet Missbräuche.
Er zeigt auch nicht wie Kranke ununterbrochen auf andere.
.
Er stand aber auch nicht vor der Problematik, dass eine Medienlandschaft herausgefunden hat, dass die Kirche und Bischöfe sytsematisch vertuscht und verharmlsot und Opfer eingeschüchtert haben.
Vielleicht hätte er sich dann differenzierter und selbstkritischer geäussert.
Wollen wir zu seinen Gunsten annehmen, dass er über die kirchliche und bischöfliche kriminelle Versetzungspraxis keine Kenntnisse hatte.
.
Die Medienlandschaft ist für kreuznattern nur dann gut, wenn sie ihnen zum Beispiel ermöglicht, alles über das Privatleben von Bundespräsidenten auslutschen zu können. Selbst genießen sie die Anonymität.
Sehr vorbildhaft.
Und was Typen sind, die klerikale Missbräuche mit HOAX verharmlosen und leugnen, sagte ich ja bereits.
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#4   de Boer †   12:41:34 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Jedes Verbrechen verurteilen wir rücksichtslos.“ Na jetzt muss die Redaktion sich aber selbst 100 Stunden sperren.
Und dann noch 100 Stunden auf Grund der fehlenden Aktuallität
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#3   kritischer Katholik   12:39:48 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ich dachte eigentlich das II.vat.Konzil ist schuld an den Mißbräuchen.
Sollte es sowas schon früher gegeben haben? :-@
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#2   Nixnutz   12:36:16 | Freitag, 23. Dezember 2011
Und gleich noch was zum „Hoax“.
.
Ach nein, das ist nur die Fortsetzung des Hirtenbrief-Recyclings.
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#1   kritischer Katholik   12:36:02 | Freitag, 23. Dezember 2011
Mal wieder ein ganz aktueller Artikel.
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