(kreuz.net) Der Grund für den kirchlichen Niedergang ist ein Verlust des Glaubens an die Gottheit Jesu
Christi.
Das erklärte Bischof Bernard Fellay – Oberer der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. – am 21.
Dezember in einem Brief an die Wohltäter seines Institutes.
Man will sich nicht unterwerfen
„Viele
beteuern zwar, an die Gottheit Christi zu glauben. Aber nur wenige sind bereit, daraus konkrete Folgerungen
zu ziehen.“
Bischof Fellay zitiert Mt 28,18: „Mir ist alle Macht gegeben – im Himmel und auf Erden.“
Diese Aussage sei „wörtlich“ zu nehmen.
Die praktische Leugnung der Gottheit unseres Heilands zeige
sich häufig in der Ablehnung seines Königreiches:
„Die Ablehnung Gottes zeigt sich in der Ablehnung
einer Unterwerfung unter unseren Herrn Jesus Christus.“
Anpassung an die Dekadenz
Mons. Fellay kommt
auf das unselige Zweite Vatikanum zu sprechen.
Dieses habe „im Namen der Anpassung an die konkrete Situation
einer menschlichen Gesellschaft in voller Dekadenz“ den Ruf der Jahrhunderte „Er muß herrschen“ (1 Kor
15,25) modifiziert.
Und: „Die Sophisten des Liberalismus ließen ausrichten, daß der Staat – die menschliche
Gesellschaft, die selber eine Schöpfung Gottes ist – die einzig wahre Religion und alle anderen falschen
Religionen gleich behandeln solle.“
Jede Religion hätte das Recht zu existieren, sich ohne Einschränkung
zu entwickeln und ihren Kult auszuüben.
Kein Unterschied zwischen wahr und falsch
Sogar die Freimaurer
hätten sich darüber gefreut, unter der Kuppel von Sankt Peter ihre eigenen Thesen zu hören.
Mons.
Fellay zitiert das Buch des Freimaurers Yves Marsaudon „L’œcuménisme vu par un franc-maçon de tradition“ –
Der Ökumenismus aus der Sicht eines traditionellen Freimaurers – aus dem Jahr 1964.
Die Kirche habe
im Umgang mit den falschen Religionen immer die Toleranz praktiziert.
Doch: „Ein Recht auf Religionsfreiheit,
wie es vom Zweiten Vatikanum verkündet wurde, ist etwas anderes.“
Er fügt hinzu: „Das ist einer der
Punkte, bei dem wir mit dem Vatikan zusammenstoßen.“
Die Religionsfreiheit stelle das Wahre und Falsche
auf die gleiche Ebene.
Sie dispensiere den Staat von seiner Pflicht, Gott zu ehren und ihm zu dienen:
„Sie öffnet den Weg für allerlei Ausschweifungen in religiösen Dingen.“
Für Mons. Fellay ist es,
wie wenn die Kirche ihren Anspruch aufgegeben hätte, der einzige Weg des Heils für die Menschen zu sein:
„Jene, die das noch glauben, sagen es nicht mehr.“
Mit den Christen kann man alles machen
Eine Konsequenz
aus dieser Haltung ist für Mons. Fellay der Ökumenismus:
„Unter dem Vorwand, unseren »getrennten Brüdern«
näher zu sein, verkündigt man die heilsnotwendigen Wahrheiten nicht mehr, weil sie hart zu hören sind.“
Es würden keine Anstrengungen mehr unternommen, die Nichtkatholiken zu bekehren: „Der Ökumenismus will
nicht mehr bekehren.“
„Ist das noch die Kirche unseres Herrn Jesus Christus?“ – fragt Bischof Fellay.
Für ihn sind es die Konzilsbischöfe, welche die Gläubigen haben kleinmütig werden lassen:
„Die Christen
sind heute so weich geworden, daß man mit ihnen alles machen kann.“
Kirche als parlamentarische Parodie
Einen weiteren Stolperstein ortet der Bischof in der Auflösung der Autorität.
Der Heiland habe dem
Papst die volle, souveräne und direkte Macht über die ganze Kirche gegeben – erinnert Mons. Fellay:
„Deshalb hat sich die Kirche immer als Monarchie bezeichnet, die von einem einzigen regiert wird.“
Doch
heute sei über die Kollegialität der Bischöfe und die „parlamentarische Parodie“ der Bischofskonferenzen
eine Art von Demokratie in die Kirche importiert worden:
„Sie erlaubt alle Arten von Mißbrauch und liefert
die Bestimmungen des göttlichen Rechtes dem Gruppenzwang aus.“
Christus ist die Lösung
Bischof Fellay
findet für die genannten Stolpersteine den gleichen Ursprung:
„Um der Welt zu gefallen oder wenigstens,
um sich ihr anzupassen oder mit ihr ins Reine zu kommen, hat man auf eine oder die andere Art die Autorität
unseres Heilands Jesus Christus geopfert.“
Der Ausweg aus der Krise besteht für Mons. Fellay darin,
„alles in Christus zu erneuern“.
Er fügt hinzu: „Überall und in allem, ihm den ersten Platz geben,
ihm, der alles in allem sein will.“
Wegen der gegenwärtigen „schmerzlichen Wirklichkeit“ bezeichnet
Mons. Fellay die Beziehungen der Bruderschaft mit Rom als „schwierig“.
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113 Lesermeinungen
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#115 Hare-Krishna 14:23:22 | Dienstag, 17. April 2012
Wie war das noch zu Zeiten katholischer Reichsregierungen? Kriesenfrei und freudevoll? www.dasheiligereich.de/
Vor Verklärungen kann man nur warnen. Religiös legitimierte Herrscher sind keine Engel. Auch die Päpste
haben ja den Kreuzrittern Legitimation verliehen. Mit denen würde sich heute auch keiner anlegen wollen.
Die Piusbruderschaft ist unerlässliche zur Gesundung der hl. Kirche; der freigeistige Seelenverderb zeigt
sich auch an demenstprechenden Regierungen; + „Weil die Regierungen sich nicht mehr der Herrschaft Christi
beugen, fallen sie / deshalb schlittern wir von Krise zu Krise in Politik. Wirtschaft. Erziehungswesen,
im Sozialbereich, auf moralischer Ebene, im künstlerischen Schaffen, in der Achtung der Autorität.“
+ www.razyboard.com/…7891-5959674-20.html in der hl. Kirche hat die Diktatur des Relativismus in Form
der „aufbruchbewegten Befundtheologie“ hat den wahren Glauben übel geschleift; Hw Fugel dazu; + „Austauschen
des inneren Inhalts einer bisherigen Lehre der Kirche mit einem neuen, der heutigen Wissenschaft entsprechenden
Befund“ + www.razyboard.com/…07688-6130694-0.html doch die Akzeptanz der Piusbruderschaft wächst; Zitat
Norbert Bolz; + „Die Frustration der Laien ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen steht
eine wachsende Sehnsucht vieler Menschen nach Strenge, Tradition, Liturgie und dogmatischer Festigkeit.
Benedikts Hinwendung zum Dogma ist nicht unbedingt ein Weg ins gesellschaftliche Abseits, vielmehr gibt
er seiner Kirche durch die Macht der Unzeitgemäßheit möglicherweise eine neue Relevanz.“ + www.razyboard.com/…15054-6124951-0.html
Die Kirche hat den Absolutheitsanspruch nicht preisgegeben. Katholizität ist eben weit mehr, als Katholizismus! „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“, so schreibt der Apostelschüler und Martyrer Ignatius von Antiochien. So führen auch heute noch die Ostkirchen in ihrem vollen Namen die Bezeichnung „katholisch“. Wir müssen unterscheiden zwischen katholisch, römisch-katholisch (also der Kirchen, die mit dem römischen Papst in voller Kirchengemeinschaft stehen) und der lateinischen Teilkirche, die mit Abstand die größte Gruppe innerhalb der römisch-katholischen Kirche ist.
Jörg Guttenberg: Sie irren, das Pastoralkonzil hat nicht aus einer „ideologiscchen Enge“ geführt, sondern
es hat in die Irre geführt!!! Allein die Tatsache, dass es sich geweigert hat, mit allen christlichen
Jahrhunderten zu bekennen, dass die katholische Kirche und die Kirche Christi ein und dasselbe ist, und
an die Stelle dieser ausschließlichen Identität die Formulierung „subsistit-in“ setzte, die den Absolutheitsanspruch
der katholischen Kirche preisgibt, zeigt den Irrweg, den diese Bischofsversammlung ging.
Lorenz: tieferes Eindringen in die Wahrheit: Lesen Sie die Kirchengeschichte, sehen Sie doch den Wahrheitsgehalt
meiner Aussage, beginnend bei den ersten Chrsten und sich fortsetzend in den christologischen Dogmen.
Auch die Mariendogmen sind letztlich christologische Dogmen. Ein Dogma hat übrigens nie neue Wahrheiten
verkündet, sondern war immer ein Abschluß einer Entwicklung. So wurde z. B. vor Verkündigung des Dogmas
über die leibhaftige Aufname Mariens der gesamte Episkopat befragt, der den Glauben an diese Wahrheit
bestätigt hat. Auch die Orthodoxie bekennt sich zu dieser Glaubenswahrheit und feiert sie genauso, wie
wir, am 15. August. Kritische Fragen Un- oder andersgläubiger sind auch nach meiner persönlichen Erfahrung
Anlässe, vertieft über die infrage gestellten Wahrheiten nachzudenken und so den Glauben an sie zu festigen.
Wer fest im Glauben steht, der wird durch solche Fragen noch gefestigter, wohingegen nicht Gefestigte
Gefahr laufen, ihren Glauben zu verlieren: „Wer hat, dem wird noch dazu gegeben, wer aber nicht hat, dem
wird das Wenige, das er hat, auch noch genommen. In der Ängstlichkeit der Pius-Brüder sehe ich vor Allem
Angst vor einem Infragestellen lassen unseres Glaubens, also einen Mangel an Glauben an den Heiligen Geist.
Schließlich hat Angst etwas mit Enge zu tun. Ziel von VATII war es aber die Kirche aus der ideologischen
Enge des Katholizismus zurückzuführen in die ursprüngliche Weite ihrer Katholizität.
#105 Das Dokument „Dignitatis humanae“ ist häretisch, weil es vom Staat verlangt, alle Religionen anzuerkennen
und schützen und damit die falschen Religionen mit der einzigen wahren auf die selbe Strufe zu stellen.
Damit leugnet diese Dokument die Christkönig-Lehre, wonach der Staat und die Gesellschaft katholisch
sein müssen.
#108 Don Camillo … 23:01:59 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#56 Sinah, soweit so gut (die Führung soll verschwinden) und noch zu wenig. Bei der Piusbruderschaft
Sankt Pius X., müsste noch einiges mehr korrigiert werden, die richtige Einstellung zum Primat des Papstes
und die heilige Taufe (Blut+Begierde), vielleicht kommt sogar noch mehr heraus. . Die große Chance wurde
kläglich verspielt, den Glauben von den Abtrünnigen und den Besetzern der katholischen Gotteshäuser
zu fordern. Das wird erst noch ein schreckliches Nachspiel haben. Eine neue, solch gute Gelegenheit, wird
es vermutlich nicht mehr geben. . Bischof Fellay hat einen ganz großen Fehler, er setzt auf Diplomatie,
statt auf Gott.
#107 Lorenz 10:48:07 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Naja Görg Guttenberger, Köln: Ob das mit der „immer tiefer erkannten Wahrheit“ so eine Einbahnstraße
ist? Gehen sie mal ruhig davon aus, dass es für Gott möglich ist, sich uns zu offenbaren und(!) zu entziehen.
Tomas: Die Verpflichtung des Staates, alle Religionen zu schützen, ergibt sich aus dem Konzilsdokument
der Religionsfreiheit, das wiederum in der Schöpfiung gründet, nach der Gott wissenschaftlich nicht
zwingend beweisbar ist. Narürlich geht es um die Einheit in der Wahrheit. Die katholische Kirche ist
im Vollbesitz der Wahrheit. Eine andere Frage ist freilich, inwieweit wir diese Warheit in ihrer ganzen
Tiefe bereits erkannt haben. Hierum geht es in der Auseinandersetuung der christlichen Konfessionen, gemeinsam
immer tiefer in die uns allen gemeinsamen Wahrheit einzudringen, denn unsere menschliche Erkenntnis ist
nun einmal Stückwerk. Die gesamte Kirchengeschichte kann auch als die Geschichte der immer tiefer erkannten
Wahrheit verstanden werden.
#103 DerRabe 09:45:41 | Sonntag, 25. Dezember 2011
„Wie kannst du sagen: ihr werdet frei werden? Jesus antwortete ihnen: Amen, Amen, das sage ich euch: Wer
die Sünde tut, ist Sklave der Sünde. Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; nur der Sohn bleibt
für immer im Haus.“ Johannes 8 „Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt
und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt,
verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt geringachtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.“ Johannes
12/24-25 „Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von
der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt
stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. denkt an das Wort,
das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden
sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort fest-halten.“
Johannes 15
#96 Hätte Adam und Eva sich von der Schlange nicht verführen lassen, wäre uns die Erbsünde und ihre
Folgen erspart geblieben. Alle Gerechten vor Christus waren in der Vorhölle, eine Art von Limbus der
Kinder, bis Christus nach Seinem Tod sie befreit hat. #99 Wenn es das Taufangebot nicht gibt, ist das
Verlangen danach notwendig, um gerettet zu werden. Hier wird angenommen, daß diese Person sich taufen
lassen würde, hätte sie die Möglickeit dazu.
#99 Massa damnata 13:53:42 | Samstag, 24. Dezember 2011
In der Heiligen Schrift steht, wer sich taufen lässt und glaubt, wird gerettet, wer nicht glaubt, verdammt.
Die Taufe selbst ist nur dann heilsnotwendig, wenn sie einem auch angeboten wird und man sie ablehnen
kann. Gibt es dieses Taufangebot nicht, dann reicht der Glaube aus, um nicht verdammt zu werden. Wem die
Taufe angeboten wird (durch die Verkündigung des Evangeliums) und wer sie dann ablehnt, der hat damit
seinen Unglauben unter Beweis gestellt und wird verdammt.
Lorenz, vorhin hast du irgendwo geschrieben: „Oder glaubst du, dass der typische ostdeutsche Rentner in
den Himmel kommt“ Kannst ja noch mal etwas über deine Frage nachdenken.
Nun Beda, was kann Gott wohl binden? Menschliche Vernunft und menschlicher Wille nicht. Das haben Sie
richtig erkannt. Jedoch kann Gott sich nicht selbst widersprechen. Hier meinte ich Folgendes: Vor dem
Ende der Zeiten wird unsere Verwiesenheit auf den Glauben nicht enden, weil es Gottes Heilsplan widerspräche,
uns mit seiner Herrlichkeit so in Bann zu setzen, dass wir gleich Anbetungsrobotern, die Knie vor ihm
beugten.
Antonio mach dich nur lustig über mich, meine Frage war total ernst gemeint. Warum haben Adam und EVA
eigentlich nicht den einen APFELBAUM gefällt, von dem sie nichts essen durften. Hätte uns das Ärger
erspart?
@Vogel …Was ist aber mit den vielen, vielen, vielen Menschen, die schon vorher auf der Erde lebten –
die JESUS noch gar nicht kannten?… Kein Problem, Katechismuslesen bildet.
Hallo Marienkind, Hallo Kristall, ich bin ganz sicher, dass ich es in den Medjugorieheftchen (die sich
hier irgendwo stapeln oder in einem Medjugorie-Buch) gelesen habe, dass die Seher von Medjugorie auch
schon an diesen Orten waren. Ich habe nichts gegoogelt und ich kann mir auch mal in den nächsten Tagen
die Arbeit machen und nach der Stelle suchen – da muß ich aber wirklich sehr viel stöbern und mal schauen,
ob ich dazu die richtige LUST habe. Hallo Clarissa, die Gedanken mache ich mir auch öfters mal und ich
bin mir auch sicher, jeder ist von seiner eigenen Religion überzeugt. Jesus hat aber gesagt, nur durch
mich kommt ihr zum Vater. Ich glaube, wir sind mit JESUS auf einem guten Weg und ob es nun wirklich der
einzige und richtige Weg ist, weiß ich auch nicht so ganz genau. Die Menschen, die seit dem Jahr 2000
auf der Erde lebten konnten sich jedenfalls ganz bewußt für oder gegen JESUS entscheiden. Was ist aber
mit den vielen, vielen, vielen Menschen, die schon vorher auf der Erde lebten – die JESUS noch gar nicht
kannten? Wenn diese Menschen quasi noch im JENSEITS die Chance haben, sich für JESUS zu entscheiden –
dann ist mit unserm letzten Atemzug auf dieser Erde auch noch nicht die letzte Möglichkeit eingetreten,
sich für JESUS zu entscheiden. Bei manchen Menschen ist das ein sehr langer Prozess, das geht nicht von
heute auf morgen. Wenn ein Mensch begriffen hat, das LIEBE und FRIEDEN das Wichtigste der ganzen Welt
ist, dann ist er schon auf einem sehr guten We…
An Clarissa: Jeder Gottgläubige kommt mit geringer intellektueller Anstrengung dahin zu sagen, dass die
höhere Ehre Gottes sein erster Daseinszweck ist. Insofern kann es gar keine Freiheit geben, diesen ersten
Daseinszweck zu verleugnen. Wenig intellektueller Anstrengung bedarf es auch, einen Zusammenhang zwischen
der Staatsreligion und der Aussicht auf Seelenheil der Staatsbürger zu erkennen. Oder glauben Sie, dass
der typische ostdeutsche Rentner in den Himmel kommt? Auch wissen Sie genau, dass Gott kaum im Stande
sein dürfte, jedem Staat in einem Offenbarungsakt die wahre (Staats-)Religion vorzuschreiben, weil das
gewiss seinem Heilsplan zuwiderliefe. Bitte erwägen Sie diese Impulse in Ihrem Herzen!
#89 Fackel † 10:24:11 | Samstag, 24. Dezember 2011
Während Bischof Bernard Fellay gegen die Amtskirche und die Freimaurer wettert sitzt – vermutlich – Gott-Vater –
irgendwo in den Weiten des Alls und prustet vor Lachen über das herumgehampele der Religioten auf dem
Staubkorn Namens Erde. Er nimmt das genau so wenig ernst, wie das die meisten auf diesem Planeten tun.
Habt schöne Feiertage und versucht es im neuen Jahr vielleicht einmal mit T O L E R A N Z
Der einzige Zweck der Kirche ist es, unsterbliche Seelen zu retten. Daran muss alles Kirchliche gemessen werden. Daran ist zu erkennen, wie verweltlicht die Kirche geworden ist.
# 80 Beda. So ist es halt. Alles sehr nebulös. Die Menschen haben sich ihren Gott erschaffen. Oder Götter.
Und das alles mit dem Begriff Religion umnebelt. Religionen haben imer Unfrieden geschaffen. Auf allen
Kontinenten. Sogar in diesem Forum. Kohl has
Seit wann dürfen ZION-Scumbags hier hetzen? . <<<<Ach ja, das Fest der Wunder … Der imaginierte Jahwe
hat Fleisch angenommen. Das ist – mit Verlaub – kein Wunder, sondern Nonsens.>>>>
78 Beda. Danke für diese Info. War mir irgendwie schon immer klar. Ich dachte halt dass dem Freund der
Wahrheit irgendetwas einfällt. Da wollen wir mal abwarten. Schließlich ist Weihnachten. Das Fest der
Wunder. Kohl has
73 Freund usw. „„Wer behauptet, es gäbe keine Gottesbeweise, die theologisch wissenschaftlichen Kriterien
standhielten, hat keine Ahnung von Wissenschaft und von Theologie.““ Dann jetzt und hier mal einen schönen
Gottesbeweis. Ich muss bald ins Bett und erwarte Ihre wertgeschätzten Antwort. Bitte ganz kurz. Kohl
has
#72 Meine Äußerung, die die Lehre der Kirche wiedergibt, steht im Widerspruch zur „Dignitatis humanae“,
ein häretisches „Konzildokument“, aber nicht zur Schöpfung. Im Widerspruch zur Schöpfung und damit
zu dem Willen Gottes steht das „Recht“ auf Religionsfreiheit, weil dieses „Recht“ ein Verstoß gegen das
1. Gebot Gottes ist.
#69 Die Philosophie und die Theologie sind anerkannte Wissenschaften. Wer behauptet, es gäbe keine Gottesbeweise,
die theologisch wissenschaftlichen Kriterien standhielten, hat keine Ahnung von Wissenschaft und von Theologie.
Die Liebe Gottes schließt seine existenzielle Beweisbarkeit nicht aus, sondern zeigt, daß Gott die Menschen
nicht lieblos in der Irre rumlaufen läßt. Daher das Wissen der Kirche, daß die Existenz Gottes von
jedem Menschen mit Sicherheit erkannt werden kann, was Paulus schon an die Römer schrieb.
Tomas: Ihrer Äußerung steht die in der Schöpfung begründete und von Kirche im Rahmen von VATII anerkannte Religionsfreiheit entgegen. Der Staat hat alle Religionen zu schützen!
Jörg … ganz herzlichen Dank für diesen klaren Beitrag. Der wesentliche Kern der Religion ist die Liebe.
Dogmen und Lehrmeinungen sind dazu Nebensächlichkeiten. Das hat der barmherzige Samariter bewiesen.
#69 Christus will die Einheit im Glauben und nicht die Einheit in der Irrlehre gegen den Glauben. Die
einzige wahre Religion, die katholische, wurde von Gott offenbart. Vom Staat zu verlangen, daß er sich
zu der katholische Religion nicht bekennen und alle Religionen gleich behandelt soll, ist die Leugnug
der Christkönig-Lehre und damit eine Häresie.
Zunächst einmal geht es nicht um Ökumenismus, sondern Ökumene. In den Abschiedsreden Jesu Christi lesen
wir, wie sehr Ihm die Einheit aller am Herzen liegt, so daß eine Ablehnung der Ökumene einer Ablehnung
des Willens des Herrn selbst gleichkommt. Die Religionsfreiheit, um die es hier ebenfalls geht, ist in
der Schöpfung selbst begründet. Denn bekanntlich können wir Gott wissenschaftlich nicht zwingend beweisen.
Gott hätte sich in seiner Allmacht aber durchaus einer zwingenden wissenschaftlichen Beweisführung öffnen
können. Daß Er das nicht getan hat, ist ein unwiderlegbarer Beweis dafür, daß Er das auch nicht gewollt
hat. Was will Gott und damit sagen? Die Antwort ergibt sich aus 1 Joh. 4, 16b: „Gott ist die Liebe, und
wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“. Gott will also nicht wissenschaftlich bewiesen
(dann könnte man mit Ihm respektlos experimentieren!), sondern in Liebe erkannt werden. Wer Ihn aber
in Liebe erkennt, erkennt Ihn im täglichen Leben, in der Wissenschaft und im ganzen Kosmos.
#50 Dieser Schilderung ist falsch, weil nicht den damaligen Chroniken enspricht. Wenn hier behauptet wird,
daß in Bézier 30 000 oder 40 000 ermordet wurden, ist daß Unfug, weil so viele Einwohner hat diese
Stadt nicht. Eine Stadt mit 40 000 Einwohner war im Mittelalter eine Großstadt. Hinzu kommt noch, daß
nach diesem Blutbad haben die Katharen sich wieder gesammelt, so daß er zu einer zweiten Belagerung kam.
Offensichtlich haben großer Teil der Einwohner der Stadt es überlebt. Wenn Sie schon dieses Verbrechen
verurteilen, sollten Sie auch die Verbrechen der Katharer, die zu diesem Massaker geführt haben, anprangern.
Henry C. Lea ist ein amerikanischer militanter antikatholischer Historiker, der immerhin zugegeben hat,
daß der Sieg der Katharer hätte ein Rückfall Europas in die Barbarei bedeudet. Vgl. Vittorio Messori,
„La matanza de los cátaros en el siglo XIII es otro ejemplo de manipulación ideológica“, erschienen
auf der Seite www.montfort.org.br am 31.10.2008.
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist … Ich bin der Weinstock … Ich bin die
Tür … Ich bin das lebendige Wasser … … Sinnbilder aus dem täglichen Leben, die Jesus gebraucht
…
Benedikt XVI. fährt im übernächsten Satz seiner Fronleichnamspredigt 2008 fort: „Den Leib Christi anzubeten,
heißt glauben, dass in jenem Stück Brot wirklich Christus ist…“ Hier verbreitet er die vom Trienter
Konzil mit der Exkommunikation belegte „Im-Brot-Lehre“ des Martin Luther. Nach katholischer Lehre gibt
es nach der Wandlung gar kein Brot mehr, in dem Christus sein könnte. Nur noch Christus ist sakramental
da und trägt Gestalt, Geschmack, Farbe etc. Wo Christus das Brot nicht verwandeln kann, da ist er auch
nicht Gott!
#64 Massa damnata 23:09:15 | Freitag, 23. Dezember 2011
Was hat Jesus gemeint, als er gesagt hat: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich
kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“? Wer sich auf die wirre Logik der
unseligen Dreifaltigkeitslehre einlässt, gerät in endlose Widersprüche, er betet die Lehren von Menschen
an, wo er Gott anbeten sollte.
„Die praktische Leugnung der Gottheit unseres Heilands zeige sich häufig in der Ablehnung seines Königreiches“
Diese Verbindung zeigt sich deutlich bei Benedikt XVI. 3 Sätze später in seiner Fronleichnamspredigt
2008 klingt es fromm: „Wir Christen knien nur vor dem Allerheiligsten Sakrament, weil wir wissen und glauben,
dass in ihm der einzige wahre Gott gegenwärtig ist, der die Welt geschaffen und so sehr geliebt hat,
dass er seinen einzigen Sohn hingab…“ Scheinfrömmigkeit: Auch hier wird die Gottheit Jesu verdunkelt,
indem behauptet wird, Gott Vater sei der angebetete und nicht der Sohn, der von ihm ja „hingegeben“ war.
Fellay: „Sie dispensiere den Staat von seiner Pflicht, Gott zu ehren und ihm zu dienen…“ dazu Benedikt
XVI. in „Deus Caritas 28…Zur Grundgestalt des Christen- tums gehört die Unterscheidung zwischen dem,
was des Kaisers und dem, was Gottes ist (vgl. Mt 22,21), das heißt die Unterscheidung von Staat und Kirche
oder, wie das II. Vaticanum sagt, die Autonomie des weltlichen Bereichs.19 Der Staat darf die Religion
nicht vorschreiben, sondern muss deren Freiheit und den Frieden der Bekenner verschiedener Religionen
untereinander gewährleisten;“ Hiermit sind alle Staatsdiener vom Gottesdienst befreit: Christus ist nicht
mehr König!
Wb. Fellay hat ganz recht: Der Grund für den kirchlichen Niedergang ist ein Verlust des Glaubens an die
Gottheit Jesu Christi. Dieser Verlust wird in den Predigten von Benedikt XVI. sichtbar, wenn er an Fronleichnam
2008 sagt: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben (Ex 20,2-3). Hier finden wir den 3. Sinn des
Grundelements von Fronleichnam: sich in Anbetung vor dem Herrn niederknien. Den Gott Jesu Christi anzubeten,
der sich aus Liebe zum gebrochenen Brot gemacht hat, …“ Wir beten doch gerade den sakramental gegenwärtigen
Gott Jesus an, doch hier wird behauptet, Jesus hätte einen Gott gehabt und sei somit selbst nicht Gott.
Am Juli 1987 teilt Erzbischof Lefebre dem Kard. Ratzinger mit: „Eminenz, selbst wenn Sie uns … die ganze
Liturgie vom Jahre 1962 vollständig zugestehen …, so können wir unmöglich mit Ihnen zusammenarbeiten,
weil wir eine diametral entgegengesetzte Richtung haben, denn Sie arbeiten für die Entchristianisierung
der Gesellschaft, der menschlichen Person und der Kirche, wir aber streben die Christianisierung an…
Für uns ist Unser Herr Jesus Christus alles; In unseren Seminaren lernen die Seminaristen Christus lieben,
jeder Alumne ist vollkommen auf das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus ausgerichtet…, doch Sie machen
gerade das Gegenteil…Sie haben versucht, mir zu beweisen, daß Unser Herr Jesus Christus in unserer
Gesellschaft weder herrschen kann, noch König sein darf. Nun gut,… wir können uns nicht verständigen“.
Alles klar?
#57 Massa damnata 22:14:31 | Freitag, 23. Dezember 2011
Es geht der Piusbruderschaft doch vor allem um die Alte Messe, die seit der Liturgiereform mehr und mehr
aus den Diözesen verdrängt wurde, bis man sie schliesslich so gut wie überall ganz verboten hat. Und
die Gummi-Liturgie, die wir heute haben, ist doch kein würdiger Ersatz für eine traditionsbewährte
Liturgie wie die Alte Messe! Liturgie darf doch nicht zum Spielball politischer Interessen werden, man
kann doch nicht die Heilige Messe „demokratisieren“, nur weil den demokratischen Ideologen die monarchistischen
Element in der Alten Messe (Gott als König, auf dessen Anbetung die ganze Gemeinde inklusive Priester
ausgerichtet ist) ein Dorn im Auge sind. Die Liturgiereform ist als pastorale Maßnahme gescheitert, punkt.
Man muss kein Piusbruder sein, um das zu sehen. Früher oder später wird die Kirche zur alten Liturgie
zurückkehren müssen. Die Piusbruderschaft hat sich doch vor allem deshalb abgespalten, weil es in den
Jahrzehnten nach dem Konzil einen immer heftiger werdendenn Vernichtungskampf gegen die Alte Messe gegeben
hat. Es muss für einen gläubigen Priester doch unerträglich sein, welches Schindluder heutzutage im
Altarraum mit der Neuen Messe getrieben wird.
Wir haben das Gewinsel von Mons. Fellay satt: katholisch schreiben, aber nichtkatholisch handeln! Alles
beklagen, die Verursacher jedoch nicht beim Namen nennen! Bethlehems Fluren haben den Frieden verkündet!
Damit wieder Friede einkehrt in die Priesterbruderschaft gibt’s nur eine Notwendigkeit: den Sturz der
vier Aufwiegler, Bischof Fellay, P. Schmidberger, P. N. Pfluger und P. Gaudron. Diese sollen sich der
Konzilssekte unter Benedikt anschließen. Dann können Sie – wie gehabt – in „großer Offenheit und Höflichkeit“
weiter kriechen. Und die Priesterbruderschaft St. Pius X. kann wieder in Frieden leben nach dem Muster
von Lefebvre, das allerdings verbessert werden müsste durch die wirkliche Rückkehr zur Messe aller Zeiten
Pius’ V. und Aufgabe der Johannes XXIII.-1962-Messe, damit nicht ein weiterer Fluch und nicht noch einmal
Bannspruch der Apostel für die FSSPX zu befürchten sind.
Eine der bedeutendsten Reliquien des Heiligen Bergs Athos ist der (wundertätige) Gürtel der Gottesmutter,
der in einer Kapelle des Klosters Vatopedi aufbewahrt wird. Diese Kostbarkeit hat zum erstenmal Griechenland
verlassen und reist zur Zeit durch Russland, wo sie von Millionen Gläubigen verehrt wird. Station Moskau:
www.youtube.com/watch?v=M3v02gqLuWY Station Krasnojarsk: www.youtube.com/watch?v=jdAGeGNHi_o&feature=related
#51 Tolerant 19:57:57 | Freitag, 23. Dezember 2011
Der Mensch braucht keinen Kaiser, keinen Papst, keinen Gescheiten. Er braucht keinen Rang und Titel. –
Wenn man an jedem Ort über sich selbst Herr ist und sein wahres Ich erkannt hat, dann steht man auf dem
Boden der Wahrheit.
#50 Blackmore 19:47:39 | Freitag, 23. Dezember 2011
Herr Tomás, ich beziehe mich bei meiner Schilderung auf das Buch „The Albigensian Crusade“ von Jonathan
Sumption (S.88). Dies ist aber nur EIN unrühmliches Kapitel. Die Inquisition hat unter der Bevölkerung
vieler Länder gewütet und viele unschuldige Menschen nur deshalb ermordet, weil sie nicht katholisch
sein wollten. Lesen Sie doch einmal die „Geschichte der Inquisition“ von Lea. Es ist ein anerkanntes Standardwerk.
Nichts, aber absolut nichts, gibt der Kirche die Rechtfertigung, andere Menschen zu ermorden, weil sie
einem anderen Glauben anhängen. Das pervertiert die Lehre Jesu!
#49 clericus 19:47:09 | Freitag, 23. Dezember 2011
Fellay hat am 8. Dezember selbst kundgetan, daß aus der Sicht des Heiligen Stuhles jede Interpration lehramtlicher Texte (so auch des Vaticanum II) falsch ist, die mit der überlieferten Lehre in Widerspruch steht. Also ist dasjenige, was Fellay angreift, etwas wohinter der Heilige Stuhl nicht steht – es sei denn, Fellay selbst sieht keinen notwendigen Widerspruch zwischen der überlieferten Lehre der katholischen Kirche und den Thesen der Freimaurerei – oder soll man z.B. bei Fellay soviel an bodenloser Arroganz unterstellen, daß er meint, er und seine „Bruderschaft“ hätten den von ihm behaupteten Widerspruch erkannt, der Hl. Vater, die römische Kurie und der gesamte Weltepiskopat hingegen nicht? Es handelt sich bei den im Artikel wiedergegebenen Anklagen um Spiegelfechtereien. Im Jahre 2000 erklärte Fellay in dem bekannten „30 Giorni“- Interview noch, man könne nicht fordern, daß Teile des Vaticanum II widerrufen werden, schon deswegen, weil dies eine Selbstdemontage der kirchlichen Autorität darstellen würde, die er auf gar keinen Fall wünsche – damit vergleiche man einmal seine derzeitigen Meinungen, so wie sie in obigem Artikel wiedergegeben werden. Man darf sich fragen, was Fellay z.B. im nächsten Frühjahr oder Herbst vertreten wird. Es kann daher nicht verwundern, daß schon vor geraumer Zeit zu vernehmen war, daß die Theologen des Hl. Offiziums Fellay nicht mehr ernstnehmen. Wie sollten sie auch?
#48 Tolerant 19:42:34 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jesus Christus und seine Aussage „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden“, wurde von den „Königen von Gottes Gnaden“, von Kirchenfürsten überstrapaziert und wird auch hier von den Befürwortern eines „Gottestaates“ für eigenes Machtbegehren mißbraucht.
#11 Die Kirche lehrt, daß falsche Religionen können, aber müssen nciht toleriert werden. Die Katharen,
auch Albigenser genannt, wollten mit Unterstützung von Adeligen, die sich die materiellen Güter der
Kirche „aneignen“ wollten, ein Teil des Süden von Frankreich befreien und zwar mit Gewalt. Die Kirche,
hat sich jahrelang bemüht, die Katharen zu bekehren. Erst als im Jahr 1208 die Katharen den päpstliche
Legaten, der ein Friedensangebot des Papstes den Katharen überbringen wollte, ermordert haben, beschloß
Papst Inozens III. mit Gewalt gegen die Ketzer vorzugehen. Bei der Belagerung von Béziers haben die Katholiken
den Katharen ein Friedensangebot gemacht, das von den Ketzer nicht angenommen wurde. Diese versuchten
die Katholiken anzugreifen. Dabei stoßten sie auf die „Ribauds“, verrufene Söldner und Abenteurer, die
zum Gegenangriff übergingen und die Katharen bis in die Stadt verfolgten, wo sie ein Teil massakrierten.
Die katholische Kommandeure rückten mit den regulären Truppen nach, aber zu spät. Als sie in die Stadt
einmarschierten, war das Verbrechen schon vollbracht. Das Blutbad fand überwiegend in der Kirche staat,
wo maximal 1 000 unterkommen konnten. Daher waren die Opfer höchstens 2 000. In keiner zeitgenössischen
Chronik wird der Satz „Tötet sie alle. Gott kennt Seine Leute“ erwähnt. Dieser Satz wurde 60 Jahre später
von einem Mönch namens Heisterbach mit „Dialogus Miracolorum“, eine Ansammlung von „Wunderberichten“
in Umlauf gebracht.
#46 Massa damnata 18:51:55 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sie sollen ja auch keinen Staat machen als Christ. Sie sollen das Evangelium verkünden, Taufwillige taufen,
Sünden vergeben, Dämonen austreiben, Kranken die Hände auflegen, in neuen Sprachen sprechen, die Menschen
alles lehren, was Christus uns befohlen hat, allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie
sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden…und damit werden sie bis zum Ende ihres Lebens genug
zu tun haben. Es ist nicht Aufgabe der Kirche, all diese göttlichen Aufträge preiszugeben, nur um in
Altersheimen Rentner zu versorgen, in Kindergärten Kinder, Schülern im durchstaatlichten Religionsunterricht
fremde Weltanschauungen zu lehren, Krankenhäuser zu betreiben, in denen alles andere getan wird als Kranken
die Hände aufzulegen, und und und. Wir sind nicht hier auf Erden, um in einem völlig aus dem Ruder gelaufenen
Industrie- und Arbeiterstaat mithilfe von überbordenden Sozialsystemen das Reich Gottes auf Erden zu
verwirklichen. Aus all diesen Bereichen muss die Kirche sich radikal zurückziehen und sich voll und ganz
auf ihre ursprüngliche Berufung konzentrieren. Der Sozialstaat wird nicht zusammenbrechen, wenn die Kirche
sich aus diesen Bereichen zurückzieht, das übernimmt dann der heidnische Staat. Vielmehr werden damit
in der Kirche personelle Ressourcen frei, um für die Armen und Kranken und Alten und Schwachen mehr zu
tun, als der Sozialstaat je für sie tun könnte.
#45 Jubärens 18:29:49 | Freitag, 23. Dezember 2011
Die Frage habe ich auch, Massa damnata: „Die Piusbruderschaft soll mir doch mal bitte erklären, wie man
sich konkret das Verhältnis von Kirche und irdischer Staatsgewalt vorstellt“ – unter der „sozialen Königschaft
Christi, wie sie es nennt. Christus ist zwar alle Macht gegeben auch auf Erden, aber aufgrund der sündhaften
Natur des Menschen und auch der Dämonen herrscht hier unten Krieg, ein Krieg, den wir Christen nicht
mit den Waffen unserer Feinde führen dürfen, sondern als glaubwürdige Zeugen des Evangeliums, gewaltlos
und friedlich. Das Königsreich Gottes bedarf weder eines Polizeiapparates, noch eines Geheimdiensts,
noch einer irdischen Armee mit Massenvernichtungswaffen, nicht im Himmel und nicht auf Erden, nicht in
dieser Welt und nicht in der nächsten.“ Aber mit diesen negativen Ausschließungen allein ist auch kein
Staat zu machen.
#43 Siegfried 18:21:53 | Freitag, 23. Dezember 2011
Der Vorsitzende der Piusbruderschaft hat das Bild geöffnet und zeigt der kirchlichen Hierarchie und der Welt, welches die RKK zur Zeit für die Menschen abgibt. Bereits der Konzilspapst Paul VI. hat erkannt, daß die zweideutigen Formulierungen des Konzils für viele Verirrungen die Ursachen sind. Das größte Problem ist, daß heute ein Teil der Bischöfe und des Klerus in den freimauerischen Untergruppen der Rotaryern und im Lions-Clib organisiert sind. Ein Teil der Bischöfe und Kardinäle in Rom sind in unterschiedlichen Logen aktive Mitgliedr bis zu P 2 – Loge. Aus diesem Denken kommen die Verirrungen in die eine von Christus gestiftete heilige RKK. Papst Paul VI gab einen Hinweis, „am 29. Juni 1972, dem 9. Jahrestag seiner Krönung, sprach er in einer Ansprache vor den Kardinälen, dem Diplomatischen Corps und zahlreichen Gläubigen mit bewegter Stimme vom Rauch Satans, der durch irgendeinen Riss in den Tempel Gottes eingedrungen ist, der im Ungehorsam einiger Bischöfe gemacht wurde.
#42 Massa damnata 18:18:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ich fordere keine Gottesstaat wie bei den Mullahs, um himmels willen. Es gibt lediglich irdische Staatsformen,
denen man als Christ aus eigenem Interesse den Vorzug geben sollte, und die Monarchie gehört nicht dazu.
Bei der Piusbruderschaft weiss man ja nun nicht genau, welches Gesellschaftsbild denen nun eigentlich
vorschwebt. Will man zurück zu den katholischen Monarchien des 19. Jahrhunderts? Will man zurück ins
Hochmittelalter, mit Fürstbischöfen, Ämterkauf, Inqusitionsscheiterhaufen und päpstlichen Kreuzzügen?
Wie sieht es mit der Toleranz Andersgläubiger aus, wie geht man mit Menschen um, die partout nicht glauben
wollen, was man da verkündet? Zwingt man die mit dem Schwert auf die Knie, um sie dann zwangszutaufen?
Schikaniert man die, bis die freiwillig zur Taufe antanzen, nur um ihre Ruhe haben zu können? Die Piusbruderschaft
soll mir doch mal bitte erklären, wie man sich konkret das Verhältnis von Kirche und irdischer Staatsgewalt
vorstellt. Christus ist zwar alle Macht gegeben auch auf Erden, aber aufgrund der sündhaften Natur des
Menschen und auch der Dämonen herrscht hier unten Krieg, ein Krieg, den wir Christen nicht mit den Waffen
unserer Feinde führen dürfen, sondern als glaubwürdige Zeugen des Evangeliums, gewaltlos und friedlich.
Das Königsreich Gottes bedarf weder eines Polizeiapparates, noch eines Geheimdiensts, noch einer irdischen
Armee mit Massenvernichtungswaffen, nicht im Himmel und nicht auf Erden, nicht in dieser Welt und nicht
in der nächsten.
Meine Güte – doch wieder nur der Versuch des Schwanzes mit dem Hund zu wedeln! (Wobei jener Hund quasi als „schwanzlos“ zu gelten hat, wenn man das Verhältnis von 1,2 Milliarden römisch-katholischer Christen gegenüber den paar Pius-Hanseln zugrunde legt…)
#32 Goldengel 17:55:08 | Freitag, 23. Dezember 2011
Lieber Jubärens, Das weiß ich schon. Dennoch verhöhnte Christus in diesem Sinne sogar die irdische
Gesetzbarkeit und machte wie immer ein Gleichnis daraus. Dieses Gleichnis muss man begreifen. Christus
war nicht für die Herrscher der Welt. Er war für sein Gottesreich. Christus: Mein Reich ist nicht von
dieser Welt.
#31 Jubärens 17:48:09 | Freitag, 23. Dezember 2011
HÄ? Goldengel: „Christus : Erstattet dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.
Dieser Satz hat eine ganz andere Bedeutung. Es bedeutet, dass der Satan dem Herrscher seinen Lohn im Jenseits
schon bekommen wird, während man Gott jedoch seine Seele geben soll, denn diese kann der Herrscher nicht
entwenden.“ Jede Interpretation muss sich auf Text und Kontext zurückbeziehen: Es ging bei der Jesus-Antwort
darum, ob man dem Kaiser – immerhin Oberhaupt der Besatzungsmacht – Steuern zahlen sollte!
#30 Goldengel 17:44:18 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jubärens, Sie schreiben: Das Jesuswort: Gebt dem Kaiser einerseits und Gott andererseits hat in Theologie
und Kirche von Anfang an zu der Trennung der beiden Institutionen Staat und Kirche geführt, was sogar
Papst Pius IX. bestätigt. . Christus : Erstattet dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott
gehört. . Dieser Satz hat eine ganz andere Bedeutung. Es bedeutet, dass der Satan dem Herrscher seinen
Lohn im Jenseits schon bekommen wird, während man Gott jedoch seine Seele geben soll, denn diese kann
der Herrscher nicht entwenden. Christus: Die ersten werden die Letzen und die Letzten die Ersten sein.
Mons. Fellay: „Unter dem Vorwand, unseren »getrennten Brüdern« näher zu sein, verkündigt man die
heilsnotwendigen Wahrheiten nicht mehr, weil sie hart zu hören sind.“ . Stimmt genau! . Wer die heilsnotwendigen
Wahrheiten nicht mehr verkündigt, verleugnet den christlichen Glauben. Das sei manch katholischem Priester
ins Stammbuch geschrieben.
#28 Palmström 17:43:10 | Freitag, 23. Dezember 2011
#24@ Am Feiern werden die von ihrer Banalitätsgläubigkeit ganz massiv gehindert. Und ich würde mich
standhaft weigern mit einem von ihnen zu feiern, weil es mit denen nix zu feiern gibt…!
#27 Jubärens 17:38:28 | Freitag, 23. Dezember 2011
Diese Konstruktion ist nicht stimmig (katholisch), Massa damnata: „Die natürliche Staatsform, die der
Christ anzustreben hat, ist übrigens nicht etwa die Monarchie mit einem weltlichen Herrscher, der nach
Lust und Laune mit Polizei und Militär sein Volk drangsalieren kann, sondern die Königsherrschaft Gottes.“
Die von der Kirche geforderte Annerkennung Christi als Herr und König der Gesellschaft durch die Christen,
auf dass jedes Knie sich beuge und jeder Mund rufe: ‘Jesus Christus ist der Herr!’ Ist nicht gleichzusetzen
und gleichbedeutend mit einer anzustrebenden „natürlichen Staatsform“, was dann eine unmittelbare Theokratie
wäre, analog zur iranisch-islamischen Republik, in der ein ERzbischöf Staatspräsident wäre und die
Kirche über einen Wächterrat (vielleicht Dominikaner-dominiert?) die Staatspolitik bestimmt. Das Jesuswort:
Gebt dem Kaiser einerseits und Gott andererseits hat in Theologie und Kirche von Anfang an zu der Trennung
der beiden Institutionen Staat und Kirche geführt, was sogar Papst Pius IX. bestätigt.
Romulus: Sie vergessen eines: die Kirche ist keine Demokratie, sondern eine Monarchie und selbst die Konzilssekte
hält an diesem Grundsatz fest, wenn es darum geht der Tradition in den Bauch zu treten. Die Frevler Roncalli,
Montini und Woytila haben es auf ihre Art bewiesen. Roncalli mit seiner perfiden Eröffnungsrede zur Räubersynode,
Montini mit seinem Auftritt in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen mit dem Laien und Freimaurer Michael
Ramsey und schlieslich Woytila mit seinem Schuldbekenntnis. Eine schriftliche Garantie, dass die Piusbruderschaft
befugt ist den Katholizismus innerhalb der Konzilssekte zu vertreten und und man sie niemals dazu nötigen
wird 1. nach dem NOM des Frevlers Montini zu feiern oder diesen in einer ihrer Kapellen zuzulassen, 2.
sich zum Ökumenismus unter welcher Form auch immer zu bekennen, 3. die mit der Tradition nicht übereinstimmenden
Konzilstexte als grundlegend zu betrachten, könnten die Bruderschaft vor dem Verfall in die Apostasie
bewahren. Fragwürdig ist es ib Benedikt XVI dazu bereit sein wird wohl wissend, dass er die meisten Anhänger
der Konzilssekte vor den Kopf stösst.
#23 Reißnadel 17:14:07 | Freitag, 23. Dezember 2011
Der zu erreichende Zustand der vollkommenen Glückseligkeit, der später bei Gott seien wird, muss schon hier, in der chronologischen Zeit, sichtbar werden. Das heißt für einen Christen, er sollte danach streben, dass die Irrtümer hier auf Erden nicht öffentlich gelehrt werden dürfen. Ein Katholik sollte dann, jedenfalls wenn er von seiner Lehre überzeugt ist, dafür sorgen das die katholische Lehre überall die Priorität hat. Ein Christ hat nämlich eine große Verantwortung für seine Mitmenschen!
#22 Goldengel 17:07:20 | Freitag, 23. Dezember 2011
Massa damnata, Sie schreiben: Der säkulare Staat hat sich in der Tat ideologisch verselbstständigt.
Der Säkularismus, der eigentlich nur ein Instrument sein sollte, um Frieden zwischen verschiedenen Weltanschauungen
zu entwickeln, ist selber zu einer Weltanschauung geworden, eine Diktatur der Beliebigkeit, eine Tyrannisierung
der Gläubigen durch die Ungläubigen. Und: Ob das zweite Vatikanum Ursache des Niedergangs war, bezweifle
ich. Mehr eine Kapitulation vor dem Feind, eine Resignation, ein Waffenstrecken. . . Meine Hochachtung –
Sie haben es auf den Punkt gebracht.
#21 Massa damnata 16:56:06 | Freitag, 23. Dezember 2011
In einem gewissen Sinne hat Fellay Recht. Der säkulare Staat hat sich in der Tat ideologisch verselbstständigt.
Der Säkularismus, der eigentlich nur ein Instrument sein sollte, um Frieden zwischen verschiedenen Weltanschauungen
zu entwickeln, ist selber zu einer Weltanschauung geworden, eine Diktatur der Beliebigkeit, eine Tyrannisierung
der Gläubigen durch die Ungläubigen. Wir haben kein gleichberechtigtes Nebeneinander von Weltanschauungen
mehr, keinen freien Markt der Religionen, sondern haben wir eine Vorherrschaft des Relativismus, oder
mit einem religiösen Wort: des Unglaubens. Ob das zweite Vatikanum Ursache des Niedergangs war, bezweifle
ich. Mehr eine Kapitulation vor dem Feind, eine Resignation, ein Waffenstrecken. Der Niedergang der weltlichen
Macht der Kirche begann lange vor dem zweiten Vatikanum, grösstenteils selbstverschuldet. Die natürliche
Staatsform, die der Christ anzustreben hat, ist übrigens nicht etwa die Monarchie mit einem weltlichen
Herrscher, der nach Lust und Laune mit Polizei und Militär sein Volk drangsalieren kann, sondern die
Königsherrschaft Gottes. Als die Juden vom Propheten Samuel einen König forderten „wie es bei allen
Völkern der Fall ist“, sprach Gott zu Samuel: „Nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie
verworfen; ich soll nicht mehr ihr König sein.“ Gleich der erste König der Juden, Saul, erwies sich
dann auch gleich als Tyrann, der den Heiligen David verfolgte und von Gott verstossen wurde.
#20 Goldengel 16:49:29 | Freitag, 23. Dezember 2011
genau Jubärens, Somit ist ja der Mensch „seines Glückes Schmied“, meint mancher Mensch in seiner Hybris.
. Doch des Glückes Schmied ist immer noch Christus, der den Menschen auf den richtigen Weg führt in
diesem Leben und auch in die richtige Richtung im Jenseits. Das Leben eines Christen ist eigentlich auf
die Ewigkeit aufgebaut – das wissen die wenigsten „Christen“. Man glaubt, dass dieses Leben ja schon die
Erlösung wäre, wenn man nur schön „sich selbst glücklich“ macht, also das Glück für sich zu finden
in der Egomanie. Diese Hybris alles für sich haben zu wollen und andere einfach zu übergehen zeigt sich
im Beruf, wie im privaten Bereich. Doch gerade dieses Gegeneinander ist antichristlich. Christlich ist
das Gemeinsame Glück aller durch den christlichen Weg einer Gesellschaft, die verantwortungsvoll aufeinander
einwirkt. Abtreibung usw. ist weder für die Mutter noch für das Kind ein gedeihliches Einwirken und
fern des Christentums. . Dieses Leben ist die Türe zum Himmel oder die Pforte in die Hölle. Der Mensch
entscheidet durch seine Entscheidungen im Leben, wohin ihn seine Seele führt. Die Priester der RKK haben
die Aufgabe wieder zu übernehmen, den Menschen zu sagen, was zu Gott hin führt und was von ihm weg führt.
Das wäre die Christusnachfolge.
#19 Jubärens 16:41:14 | Freitag, 23. Dezember 2011
Eine treffende Analyse, scheint mir: „Die Sophisten des Liberalismus ließen ausrichten, daß der Staat –
die menschliche Gesellschaft (…) – die einzig wahre Religion und alle anderen (falschen) Religionen
gleich behandeln solle.“ Schon Ludwig Feuerbach und Karl Marx hatten die Hybris-These vertreten – und
damit die Ursünde unserer Stammeltern zum Programm einer politischen Zivilreligion erhoben: ‘Wir, die
menschliche Gesellschaft, sind Gott’: „Es rettet uns kein höhres Wesen, …“ heißt es im Lied der Internationalen,
„uns aus dem Elend zu erlösen, müssen wir schon selbst tun“. Die Partei fungiert dabei als unfehlbare
Ersatzkirche: „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht …“ sangen die DDR-Kommunisten ab 1950. In
diesem Konzept soll nur die politische Zivilreligion öffentlich sein, während alle anderen Religionen
als Privatbekenntnisse verdrängt werden.
Mons. Fellay, es ist zwar immer wieder erbaulich Ihr Lamento zu hören, aber 1964 ist wirklich vorbei
und wie schlimm es um die Kirche steht, weiß auch der Hl. Vater und alle die einigermaßen die Zeichen
der Zeit lesen können! Jetzt allerdings ist es Zeit nach vorne zu schauen und das sich fast schon wieder
schließende Zeitfenster zu nutzen, um INNERHALB der Kirche wirken zu können. Sie sollten sehen, dass
Sie eine kanonische Regulation mit Rom hinbekommen, ob nun Freimaurer drinhocken oder nicht. SIE uns Ihre
Bruderschaft müssen den Fuß in die Türe bekommen! Dann haben Sie alle Zeit der Welt ihre dogmatischen
Streitigkeiten zu klären. Da wird sich die Wahrheit durchsetzen. Das kann doch nicht so schwer zu kapieren
sein!
#17 Goldengel 16:24:43 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sehr gut dieser Satz von Bischof Fellay: „Viele beteuern zwar, an die Gottheit Christi zu glauben. Aber
nur wenige sind bereit, daraus konkrete Folgerungen zu ziehen.“ . So ist es wirklch, das erlebt man sogar
oft selbst in katholischen Kreisen. Konkrete Folgerungen sind: sein Wort auch ernst zu nehmen und nicht
nur etwas zu lesen im Neuen Testament, und dann aber etwas ganz anderes im eigenen Leben zu tun. Viele
wissen zwar, dass Ehebruch eine Sünde ist und dennoch wird dieser praktiziert bishin zur Scheidung. Man
weiß, dass Abtreibung das Brechen des 5. Gebotes ist, doch es wird trotzdem als „gesellschaftsfähig“
angesehen. So eine Gesellschaft hat aber kein Christentum mehr in sich – man kann nicht sagen – ich glaube
an Christus – und dann tut man das direkte Gegenteil davon, was er gesagt hat. . Weiters meint Bischof
Fellay: Der Ausweg aus der Krise besteht für Mons. Fellay darin, „alles in Christus zu erneuern“. . Ja –
ein wunderbarer Ansatz, doch wer tut das schon? Die Kirche alleine kann es nicht tun – dazu braucht sie
auch die Gläubigkeit der Laien, in dem Sinn, dass diese deren Glauben an Christus wieder für sich selbst
in ihr Leben integrieren und auch das TUN, was Christus uns gesagt hat. . Weihnachten kommt – feiert man
sich dort selbst oder sollte man nicht lieber Christus feiern?
#15 Massa damnata 16:20:14 | Freitag, 23. Dezember 2011
Was heutzutage fehlt, ist die Ehrfurcht vor Gott. Das Gebot der Gottesliebe ist unabdingbar verknüpft
mit dem Gebot der Gottesfurcht. Wer keine Ehrfurcht vor Gott hat, der hat auch keine Scham zu sündigen.
Wer aber sündigt, läuft ins Verderben. Gott lässt sich von niemandem zum Narren halten. „Die Gottesfurcht
ist der Anfang der Weisheit, nur ein Narr verachtet Weisheit und Zucht.“ Discothek im Kirchenraum, Hunde
und anderes Getier im Kirchenraum, Blumensträusse auf dem (HEILIGEN) Altar, Laien, die sich anmassen,
anstelle des Priesters die Predigt zu halten, Sportstunde im Kirchenraum; der Mangel an liturgischer Disziplin
resultiert aus mangelnder Ehrfurcht vor Gott. Wer aber keine Ehrfurcht vor Gott, der kennt ihn nicht,
der hat sich ein Bild von Gott gemacht, das mit der Überlieferung und der Realität nicht vereinbar ist.
Natürlich soll man keine panische Angst haben vor Gott. Man soll EHRFURCHT haben.