Piusbruderschaft
Die Beziehungen mit Rom sind „schwierig“
Bischof Bernard Fellay: „Die Freimaurer freuten sich, unter der Kuppel von Sankt Peter Thesen zu hören, die ihre eigenen sind.“
Bischof Bernard Fellay
Bischof Bernard Fellay
© dici.org
(kreuz.net) Der Grund für den kirchlichen Niedergang ist ein Verlust des Glaubens an die Gottheit Jesu Christi.

Das erklärte Bischof Bernard Fellay – Oberer der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. – am 21. Dezember in einem Brief an die Wohltäter seines Institutes.

Man will sich nicht unterwerfen

„Viele beteuern zwar, an die Gottheit Christi zu glauben. Aber nur wenige sind bereit, daraus konkrete Folgerungen zu ziehen.“

Bischof Fellay zitiert Mt 28,18: „Mir ist alle Macht gegeben – im Himmel und auf Erden.“

Diese Aussage sei „wörtlich“ zu nehmen.

Die praktische Leugnung der Gottheit unseres Heilands zeige sich häufig in der Ablehnung seines Königreiches:

„Die Ablehnung Gottes zeigt sich in der Ablehnung einer Unterwerfung unter unseren Herrn Jesus Christus.“

Anpassung an die Dekadenz

Mons. Fellay kommt auf das unselige Zweite Vatikanum zu sprechen.

Dieses habe „im Namen der Anpassung an die konkrete Situation einer menschlichen Gesellschaft in voller Dekadenz“ den Ruf der Jahrhunderte „Er muß herrschen“ (1 Kor 15,25) modifiziert.

Und: „Die Sophisten des Liberalismus ließen ausrichten, daß der Staat – die menschliche Gesellschaft, die selber eine Schöpfung Gottes ist – die einzig wahre Religion und alle anderen falschen Religionen gleich behandeln solle.“

Jede Religion hätte das Recht zu existieren, sich ohne Einschränkung zu entwickeln und ihren Kult auszuüben.

Kein Unterschied zwischen wahr und falsch

Sogar die Freimaurer hätten sich darüber gefreut, unter der Kuppel von Sankt Peter ihre eigenen Thesen zu hören.

Mons. Fellay zitiert das Buch des Freimaurers Yves Marsaudon „L’œcuménisme vu par un franc-maçon de tradition“ – Der Ökumenismus aus der Sicht eines traditionellen Freimaurers – aus dem Jahr 1964.

Die Kirche habe im Umgang mit den falschen Religionen immer die Toleranz praktiziert.

Doch: „Ein Recht auf Religionsfreiheit, wie es vom Zweiten Vatikanum verkündet wurde, ist etwas anderes.“

Er fügt hinzu: „Das ist einer der Punkte, bei dem wir mit dem Vatikan zusammenstoßen.“

Die Religionsfreiheit stelle das Wahre und Falsche auf die gleiche Ebene.

Sie dispensiere den Staat von seiner Pflicht, Gott zu ehren und ihm zu dienen: „Sie öffnet den Weg für allerlei Ausschweifungen in religiösen Dingen.“

Für Mons. Fellay ist es, wie wenn die Kirche ihren Anspruch aufgegeben hätte, der einzige Weg des Heils für die Menschen zu sein: „Jene, die das noch glauben, sagen es nicht mehr.“

Mit den Christen kann man alles machen

Eine Konsequenz aus dieser Haltung ist für Mons. Fellay der Ökumenismus:

„Unter dem Vorwand, unseren »getrennten Brüdern« näher zu sein, verkündigt man die heilsnotwendigen Wahrheiten nicht mehr, weil sie hart zu hören sind.“

Es würden keine Anstrengungen mehr unternommen, die Nichtkatholiken zu bekehren: „Der Ökumenismus will nicht mehr bekehren.“

„Ist das noch die Kirche unseres Herrn Jesus Christus?“ – fragt Bischof Fellay.

Für ihn sind es die Konzilsbischöfe, welche die Gläubigen haben kleinmütig werden lassen:

„Die Christen sind heute so weich geworden, daß man mit ihnen alles machen kann.“

Kirche als parlamentarische Parodie

Einen weiteren Stolperstein ortet der Bischof in der Auflösung der Autorität.

Der Heiland habe dem Papst die volle, souveräne und direkte Macht über die ganze Kirche gegeben – erinnert Mons. Fellay:

„Deshalb hat sich die Kirche immer als Monarchie bezeichnet, die von einem einzigen regiert wird.“

Doch heute sei über die Kollegialität der Bischöfe und die „parlamentarische Parodie“ der Bischofskonferenzen eine Art von Demokratie in die Kirche importiert worden:

„Sie erlaubt alle Arten von Mißbrauch und liefert die Bestimmungen des göttlichen Rechtes dem Gruppenzwang aus.“

Christus ist die Lösung

Bischof Fellay findet für die genannten Stolpersteine den gleichen Ursprung:

„Um der Welt zu gefallen oder wenigstens, um sich ihr anzupassen oder mit ihr ins Reine zu kommen, hat man auf eine oder die andere Art die Autorität unseres Heilands Jesus Christus geopfert.“

Der Ausweg aus der Krise besteht für Mons. Fellay darin, „alles in Christus zu erneuern“.

Er fügt hinzu: „Überall und in allem, ihm den ersten Platz geben, ihm, der alles in allem sein will.“

Wegen der gegenwärtigen „schmerzlichen Wirklichkeit“ bezeichnet Mons. Fellay die Beziehungen der Bruderschaft mit Rom als „schwierig“.
      
113 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#115   Hare-Krishna   14:23:22 | Dienstag, 17. April 2012
Wie war das noch zu Zeiten katholischer Reichsregierungen?
Kriesenfrei und freudevoll?
www.dasheiligereich.de/
Vor Verklärungen kann man nur warnen.
Religiös legitimierte Herrscher sind keine Engel.
Auch die Päpste haben ja den Kreuzrittern Legitimation verliehen.
Mit denen würde sich heute auch keiner anlegen wollen.
Redaktion benachrichtigen
#114   monens   14:15:07 | Dienstag, 17. April 2012
Die Piusbruderschaft ist unerlässliche zur Gesundung der hl. Kirche; der freigeistige Seelenverderb zeigt sich auch an demenstprechenden Regierungen;
+
„Weil die Regierungen sich nicht mehr der Herrschaft Christi beugen, fallen sie
/
deshalb schlittern wir von Krise zu Krise in Politik. Wirtschaft. Erziehungswesen, im Sozialbereich, auf moralischer Ebene, im künstlerischen Schaffen, in der Achtung der Autorität.“
+
www.razyboard.com/…7891-5959674-20.html
in der hl. Kirche hat die Diktatur des Relativismus in Form der „aufbruchbewegten Befundtheologie“ hat den wahren Glauben übel geschleift; Hw Fugel dazu;
+
„Austauschen des inneren Inhalts einer bisherigen Lehre der Kirche mit einem neuen, der heutigen Wissenschaft entsprechenden Befund“
+
www.razyboard.com/…07688-6130694-0.html
doch die Akzeptanz der Piusbruderschaft wächst; Zitat Norbert Bolz;
+
„Die Frustration der Laien ist nur die eine Seite der Medaille.
Auf der anderen steht eine wachsende Sehnsucht vieler Menschen nach Strenge, Tradition, Liturgie und dogmatischer Festigkeit.
Benedikts Hinwendung zum Dogma ist nicht unbedingt ein Weg ins gesellschaftliche Abseits, vielmehr gibt er seiner Kirche durch die Macht der Unzeitgemäßheit möglicherweise eine neue Relevanz.“
+
www.razyboard.com/…15054-6124951-0.html
Redaktion benachrichtigen
#113   Jörg Guttenberger, Köln   03:39:34 | Sonntag, 1. Januar 2012
Die Kirche hat den Absolutheitsanspruch nicht preisgegeben. Katholizität ist eben weit mehr, als Katholizismus! „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“, so schreibt der Apostelschüler und Martyrer Ignatius von Antiochien. So führen auch heute noch die Ostkirchen in ihrem vollen Namen die Bezeichnung „katholisch“. Wir müssen unterscheiden zwischen katholisch, römisch-katholisch (also der Kirchen, die mit dem römischen Papst in voller Kirchengemeinschaft stehen) und der lateinischen Teilkirche, die mit Abstand die größte Gruppe innerhalb der römisch-katholischen Kirche ist.
Redaktion benachrichtigen
#112   Rückkehr-Ökumene   21:54:56 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Jörg Guttenberg: Sie irren, das Pastoralkonzil hat nicht aus einer „ideologiscchen Enge“ geführt, sondern es hat in die Irre geführt!!!
Allein die Tatsache, dass es sich geweigert hat, mit allen christlichen Jahrhunderten zu bekennen, dass die katholische Kirche und die Kirche Christi ein und dasselbe ist, und an die Stelle dieser ausschließlichen Identität die Formulierung „subsistit-in“ setzte, die den Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche preisgibt, zeigt den Irrweg, den diese Bischofsversammlung ging.
Redaktion benachrichtigen
#111   Jörg Guttenberger, Köln   23:49:53 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Lorenz: tieferes Eindringen in die Wahrheit:
Lesen Sie die Kirchengeschichte, sehen Sie doch den Wahrheitsgehalt meiner Aussage, beginnend bei den ersten Chrsten und sich fortsetzend in den christologischen Dogmen. Auch die Mariendogmen sind letztlich christologische Dogmen. Ein Dogma hat übrigens nie neue Wahrheiten verkündet, sondern war immer ein Abschluß einer Entwicklung. So wurde z. B. vor Verkündigung des Dogmas über die leibhaftige Aufname Mariens der gesamte Episkopat befragt, der den Glauben an diese Wahrheit bestätigt hat. Auch die Orthodoxie bekennt sich zu dieser Glaubenswahrheit und feiert sie genauso, wie wir, am 15. August.
Kritische Fragen Un- oder andersgläubiger sind auch nach meiner persönlichen Erfahrung Anlässe, vertieft über die infrage gestellten Wahrheiten nachzudenken und so den Glauben an sie zu festigen.
Wer fest im Glauben steht, der wird durch solche Fragen noch gefestigter, wohingegen nicht Gefestigte Gefahr laufen, ihren Glauben zu verlieren: „Wer hat, dem wird noch dazu gegeben, wer aber nicht hat, dem wird das Wenige, das er hat, auch noch genommen.
In der Ängstlichkeit der Pius-Brüder sehe ich vor Allem Angst vor einem Infragestellen lassen unseres Glaubens, also einen Mangel an Glauben an den Heiligen Geist. Schließlich hat Angst etwas mit Enge zu tun. Ziel von VATII war es aber die Kirche aus der ideologischen Enge des Katholizismus zurückzuführen in die ursprüngliche Weite ihrer Katholizität.
Redaktion benachrichtigen
#110   Schalom   23:14:26 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#109
Tomas, fangen Sie doch mit Ihrem Allerwertesten Fliegen …
Redaktion benachrichtigen
#109   Tomás   23:12:23 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#105
Das Dokument „Dignitatis humanae“ ist häretisch, weil es vom Staat verlangt, alle Religionen anzuerkennen und schützen und damit die falschen Religionen mit der einzigen wahren auf die selbe Strufe zu stellen. Damit leugnet diese Dokument die Christkönig-Lehre, wonach der Staat und die Gesellschaft katholisch sein müssen.
Redaktion benachrichtigen
#108   Don Camillo …   23:01:59 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#56 Sinah, soweit so gut (die Führung soll verschwinden) und noch zu wenig. Bei der Piusbruderschaft Sankt Pius X., müsste noch einiges mehr korrigiert werden, die richtige Einstellung zum Primat des Papstes und die heilige Taufe (Blut+Begierde), vielleicht kommt sogar noch mehr heraus.
.
Die große Chance wurde kläglich verspielt, den Glauben von den Abtrünnigen und den Besetzern der katholischen Gotteshäuser zu fordern. Das wird erst noch ein schreckliches Nachspiel haben. Eine neue, solch gute Gelegenheit, wird es vermutlich nicht mehr geben.
.
Bischof Fellay hat einen ganz großen Fehler, er setzt auf Diplomatie, statt auf Gott.
Redaktion benachrichtigen
#107   Lorenz   10:48:07 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Naja Görg Guttenberger, Köln:
Ob das mit der „immer tiefer erkannten Wahrheit“ so eine Einbahnstraße ist?
Gehen sie mal ruhig davon aus, dass es für Gott möglich ist, sich uns zu offenbaren und(!) zu entziehen.
Redaktion benachrichtigen
#106   RichardLöwenherz   12:38:51 | Montag, 26. Dezember 2011
DANKE BISCHOF FELLAY
Für Ihre Stärke, Ihre Weisheit, Ihren Mut, Ihren Glauben.
Redaktion benachrichtigen
#105   Jörg Guttenberger, Köln   23:25:39 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Tomas: Die Verpflichtung des Staates, alle Religionen zu schützen, ergibt sich aus dem Konzilsdokument der Religionsfreiheit, das wiederum in der Schöpfiung gründet, nach der Gott wissenschaftlich nicht zwingend beweisbar ist.
Narürlich geht es um die Einheit in der Wahrheit. Die katholische Kirche ist im Vollbesitz der Wahrheit. Eine andere Frage ist freilich, inwieweit wir diese Warheit in ihrer ganzen Tiefe bereits erkannt haben. Hierum geht es in der Auseinandersetuung der christlichen Konfessionen, gemeinsam immer tiefer in die uns allen gemeinsamen Wahrheit einzudringen, denn unsere menschliche Erkenntnis ist nun einmal Stückwerk.
Die gesamte Kirchengeschichte kann auch als die Geschichte der immer tiefer erkannten Wahrheit verstanden werden.
Redaktion benachrichtigen
#104   RichardLöwenherz   12:53:48 | Sonntag, 25. Dezember 2011
GOTT SEGNE BISCHOF FELLAY
Ein Mann der Wahrheit. Ein Mann der Treue. Ein Mann der Furchtlosigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#103   DerRabe   09:45:41 | Sonntag, 25. Dezember 2011
„Wie kannst du sagen: ihr werdet frei werden? Jesus antwortete ihnen: Amen, Amen, das sage ich euch: Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde. Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; nur der Sohn bleibt für immer im Haus.“
Johannes 8
„Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt geringachtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.“
Johannes 12/24-25
„Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort fest-halten.“ Johannes 15
Redaktion benachrichtigen
#102   RichardLöwenherz   00:58:45 | Sonntag, 25. Dezember 2011
BISCHOF FELLAY
Gott segne Sie, Gott schütze Sie, Gott stärke Sie.
Redaktion benachrichtigen
#101   Palmström   15:13:53 | Samstag, 24. Dezember 2011
#100@ Bestimmt hätte Sie lieber gleich Apfelkompott gehabt… wa? :-*
Redaktion benachrichtigen
#100   Tomás   15:11:22 | Samstag, 24. Dezember 2011
#96
Hätte Adam und Eva sich von der Schlange nicht verführen lassen, wäre uns die Erbsünde und ihre Folgen erspart geblieben. Alle Gerechten vor Christus waren in der Vorhölle, eine Art von Limbus der Kinder, bis Christus nach Seinem Tod sie befreit hat.
#99
Wenn es das Taufangebot nicht gibt, ist das Verlangen danach notwendig, um gerettet zu werden. Hier wird angenommen, daß diese Person sich taufen lassen würde, hätte sie die Möglickeit dazu.
Redaktion benachrichtigen
#99   Massa damnata   13:53:42 | Samstag, 24. Dezember 2011
In der Heiligen Schrift steht, wer sich taufen lässt und glaubt, wird gerettet, wer nicht glaubt, verdammt.
Die Taufe selbst ist nur dann heilsnotwendig, wenn sie einem auch angeboten wird und man sie ablehnen kann. Gibt es dieses Taufangebot nicht, dann reicht der Glaube aus, um nicht verdammt zu werden.
Wem die Taufe angeboten wird (durch die Verkündigung des Evangeliums) und wer sie dann ablehnt, der hat damit seinen Unglauben unter Beweis gestellt und wird verdammt.
Redaktion benachrichtigen
#98   Vogel   12:30:36 | Samstag, 24. Dezember 2011
Lorenz,
vorhin hast du irgendwo geschrieben:
„Oder glaubst du, dass der typische ostdeutsche Rentner in den Himmel kommt“
Kannst ja noch mal etwas über deine Frage nachdenken. :-)
Redaktion benachrichtigen
#97   Lorenz   12:25:38 | Samstag, 24. Dezember 2011
Nun Beda, was kann Gott wohl binden?
Menschliche Vernunft und menschlicher Wille nicht. Das haben Sie richtig erkannt.
Jedoch kann Gott sich nicht selbst widersprechen.
Hier meinte ich Folgendes: Vor dem Ende der Zeiten wird unsere Verwiesenheit auf den Glauben nicht enden, weil es Gottes Heilsplan widerspräche, uns mit seiner Herrlichkeit so in Bann zu setzen, dass wir gleich Anbetungsrobotern, die Knie vor ihm beugten.
Redaktion benachrichtigen
#96   Vogel   12:21:23 | Samstag, 24. Dezember 2011
Antonio
mach dich nur lustig über mich, meine Frage war total ernst gemeint.
Warum haben Adam und EVA eigentlich nicht den einen APFELBAUM gefällt, von dem sie nichts essen durften. Hätte uns das Ärger erspart? :-(
Redaktion benachrichtigen
#95   Antonio Michele Ghislieri   12:15:17 | Samstag, 24. Dezember 2011
@Vogel
…Was ist aber mit den vielen, vielen, vielen Menschen, die schon vorher auf der
Erde lebten – die JESUS noch gar nicht kannten?…
:-O
Kein Problem, Katechismuslesen bildet.
Redaktion benachrichtigen
#94   Vogel   12:04:14 | Samstag, 24. Dezember 2011
Hallo Marienkind, Hallo Kristall,
ich bin ganz sicher, dass ich es in den Medjugorieheftchen (die sich hier irgendwo stapeln oder in einem Medjugorie-Buch) gelesen habe, dass die Seher von Medjugorie auch schon an diesen Orten waren. Ich habe nichts gegoogelt und ich kann mir auch mal in den nächsten Tagen die Arbeit machen und nach der Stelle suchen – da muß ich aber wirklich sehr viel stöbern und mal schauen, ob ich dazu die richtige LUST habe.
Hallo Clarissa,
die Gedanken mache ich mir auch öfters mal und ich bin mir auch sicher, jeder ist von seiner eigenen Religion überzeugt.
Jesus hat aber gesagt, nur durch mich kommt ihr zum Vater.
Ich glaube, wir sind mit JESUS auf einem guten Weg und ob es nun wirklich der einzige und richtige Weg ist, weiß ich auch nicht so ganz genau.
Die Menschen, die seit dem Jahr 2000 auf der Erde lebten konnten sich jedenfalls ganz bewußt für oder gegen JESUS entscheiden.
Was ist aber mit den vielen, vielen, vielen Menschen, die schon vorher auf der
Erde lebten – die JESUS noch gar nicht kannten?
Wenn diese Menschen quasi noch im JENSEITS die Chance haben, sich für JESUS zu entscheiden – dann ist mit unserm letzten Atemzug auf dieser Erde auch noch nicht die letzte Möglichkeit eingetreten, sich für JESUS zu entscheiden.
Bei manchen Menschen ist das ein sehr langer Prozess, das geht nicht von heute auf morgen. Wenn ein Mensch begriffen hat, das LIEBE und FRIEDEN das Wichtigste der ganzen Welt ist, dann ist er schon auf einem sehr guten We…
Redaktion benachrichtigen
#93   Beda   11:46:35 | Samstag, 24. Dezember 2011
92
Werter Lorenz, vielleicht können Sie mir ja einmal erklären, woran der Herrgott gebunden sein soll? Ein Moslem bin ich – auch – nicht. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#92   Lorenz   11:43:25 | Samstag, 24. Dezember 2011
An Beda:
Sind Sie ein Moslem?
Ihre Gottesidee nennt man doch Voluntarismus, oder?
Redaktion benachrichtigen
#91   Beda   11:20:22 | Samstag, 24. Dezember 2011
90
<Auch wissen Sie genau, dass Gott kaum im Stande sein dürfte …>
.
Nun, der liebe Gott dürfte zu nichts nicht im Stande sein.
Redaktion benachrichtigen
#90   Lorenz   11:17:48 | Samstag, 24. Dezember 2011
An Clarissa:
Jeder Gottgläubige kommt mit geringer intellektueller Anstrengung dahin zu sagen, dass die höhere Ehre Gottes sein erster Daseinszweck ist.
Insofern kann es gar keine Freiheit geben, diesen ersten Daseinszweck zu verleugnen.
Wenig intellektueller Anstrengung bedarf es auch, einen Zusammenhang zwischen der Staatsreligion und der Aussicht auf Seelenheil der Staatsbürger zu erkennen. Oder glauben Sie, dass der typische ostdeutsche Rentner in den Himmel kommt?
Auch wissen Sie genau, dass Gott kaum im Stande sein dürfte, jedem Staat in einem Offenbarungsakt die wahre (Staats-)Religion vorzuschreiben, weil das gewiss seinem Heilsplan zuwiderliefe.
Bitte erwägen Sie diese Impulse in Ihrem Herzen!
Redaktion benachrichtigen
#89   Fackel †   10:24:11 | Samstag, 24. Dezember 2011
Während Bischof Bernard Fellay gegen die Amtskirche und die Freimaurer wettert sitzt – vermutlich – Gott-Vater – irgendwo in den Weiten des Alls und prustet vor Lachen über das herumgehampele der Religioten auf dem Staubkorn Namens Erde.
Er nimmt das genau so wenig ernst, wie das die meisten auf diesem Planeten tun.
Habt schöne Feiertage und versucht es im neuen Jahr vielleicht einmal mit T O L E R A N Z :-) :-*
Redaktion benachrichtigen
#88   Beda   01:00:30 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ich war aber schon Zeuge.
Hicks.
:-!
Redaktion benachrichtigen
#87   Schalom   00:56:14 | Samstag, 24. Dezember 2011
Beda,
Nach den alten Griechen hatten Frauen keine „Fürze“ .
Redaktion benachrichtigen
#86   Beda   00:52:34 | Samstag, 24. Dezember 2011
Kommen Sie, die Unsterblichkeit der Seele ist ein griechischer Furz.
Sogar die Seele an sich ist ein platonischer Furz.
Hicks.
Pardon.
:-#
Redaktion benachrichtigen
#85   Gregorius Nazianzenus   00:51:26 | Samstag, 24. Dezember 2011
Der einzige Zweck der Kirche ist es, unsterbliche Seelen zu retten. Daran muss alles Kirchliche gemessen werden. Daran ist zu erkennen, wie verweltlicht die Kirche geworden ist.
Redaktion benachrichtigen
#84   Beda   00:42:49 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ach, Atzmon, genau SIE sind in der Hetzerei ja überhaupt nicht bewandert … :-]
Redaktion benachrichtigen
#83   Kohlhas   00:42:48 | Samstag, 24. Dezember 2011
# 80 Beda. So ist es halt. Alles sehr nebulös. Die Menschen haben sich ihren Gott erschaffen. Oder Götter. Und das alles mit dem Begriff Religion umnebelt. Religionen haben imer Unfrieden geschaffen. Auf allen Kontinenten. Sogar in diesem Forum.
Kohl ;-) has
Redaktion benachrichtigen
#82   Schalom   00:42:44 | Samstag, 24. Dezember 2011
Als Nachtlektüre googeln:
Kirchenlehrer und Frauen … :-P
Redaktion benachrichtigen
#81   Atzmon   00:40:48 | Samstag, 24. Dezember 2011
Seit wann dürfen ZION-Scumbags hier hetzen?
.
<<<<Ach ja, das Fest der Wunder … Der imaginierte Jahwe hat Fleisch angenommen. Das ist – mit Verlaub – kein Wunder, sondern Nonsens.>>>>
Redaktion benachrichtigen
#80   Beda   00:36:31 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ach ja, das Fest der Wunder … Der imaginierte Jahwe hat Fleisch angenommen. Das ist – mit Verlaub – kein Wunder, sondern Nonsens.
Redaktion benachrichtigen
#79   Kohlhas   00:34:15 | Samstag, 24. Dezember 2011
78 Beda. Danke für diese Info. War mir irgendwie schon immer klar. Ich dachte halt dass dem Freund der Wahrheit irgendetwas einfällt. Da wollen wir mal abwarten. Schließlich ist Weihnachten. Das Fest der Wunder.
Kohl ;-) has
Redaktion benachrichtigen
#78   Beda   00:30:32 | Samstag, 24. Dezember 2011
Kohlhas, ich muss Dich enttäuschen: Natürlich gibt es keinen Gottesbeweis. Das ist so klar, wie heute abend Heiligabend ist.
:-)
Redaktion benachrichtigen
#77   Kohlhas   00:28:47 | Samstag, 24. Dezember 2011
73 Freund usw.
„„Wer behauptet, es gäbe keine Gottesbeweise, die theologisch wissenschaftlichen Kriterien standhielten, hat keine Ahnung von Wissenschaft und von Theologie.““
Dann jetzt und hier mal einen schönen Gottesbeweis. Ich muss bald ins Bett und erwarte Ihre wertgeschätzten Antwort. Bitte ganz kurz.
Kohl ;-) has
Redaktion benachrichtigen
#76   MisterX   00:26:43 | Samstag, 24. Dezember 2011
Außerordentlich. Vielen Dank!
Und allen eine frohe und gesegnete Weihnacht.
Im Himmel und auf Erden.
Redaktion benachrichtigen
#75   gesunder   00:01:40 | Samstag, 24. Dezember 2011
Allen Alt-, Uralt-, Neu-, Un- und Nicht-Gläubigen Gesegnete Friedliche Weihnachten!
Redaktion benachrichtigen
#74   Tomás   23:57:39 | Freitag, 23. Dezember 2011
#72
Meine Äußerung, die die Lehre der Kirche wiedergibt, steht im Widerspruch zur „Dignitatis humanae“, ein häretisches „Konzildokument“, aber nicht zur Schöpfung. Im Widerspruch zur Schöpfung und damit zu dem Willen Gottes steht das „Recht“ auf Religionsfreiheit, weil dieses „Recht“ ein Verstoß gegen das 1. Gebot Gottes ist.
Redaktion benachrichtigen
#73   Freund_der_Wahrheit   23:57:27 | Freitag, 23. Dezember 2011
#69
Die Philosophie und die Theologie sind anerkannte Wissenschaften.
Wer behauptet, es gäbe keine Gottesbeweise, die theologisch wissenschaftlichen Kriterien standhielten, hat keine Ahnung von Wissenschaft und von Theologie. Die Liebe Gottes schließt seine existenzielle Beweisbarkeit nicht aus, sondern zeigt, daß Gott die Menschen nicht lieblos in der Irre rumlaufen läßt. Daher das Wissen der Kirche, daß die Existenz Gottes von jedem Menschen mit Sicherheit erkannt werden kann, was Paulus schon an die Römer schrieb. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#72   Jörg Guttenberger, Köln   23:50:02 | Freitag, 23. Dezember 2011
Tomas: Ihrer Äußerung steht die in der Schöpfung begründete und von Kirche im Rahmen von VATII anerkannte Religionsfreiheit entgegen. Der Staat hat alle Religionen zu schützen!
Redaktion benachrichtigen
#71   Schalom   23:42:51 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jörg … ganz herzlichen Dank für diesen klaren Beitrag.
Der wesentliche Kern der Religion ist die Liebe.
Dogmen und Lehrmeinungen sind dazu Nebensächlichkeiten.
Das hat der barmherzige Samariter bewiesen.
Redaktion benachrichtigen
#70   Tomás   23:41:54 | Freitag, 23. Dezember 2011
#69
Christus will die Einheit im Glauben und nicht die Einheit in der Irrlehre gegen den Glauben.
Die einzige wahre Religion, die katholische, wurde von Gott offenbart. Vom Staat zu verlangen, daß er sich zu der katholische Religion nicht bekennen und alle Religionen gleich behandelt soll, ist die Leugnug der Christkönig-Lehre und damit eine Häresie.
Redaktion benachrichtigen
#69   Jörg Guttenberger, Köln   23:36:36 | Freitag, 23. Dezember 2011
Zunächst einmal geht es nicht um Ökumenismus, sondern Ökumene. In den Abschiedsreden Jesu Christi lesen wir, wie sehr Ihm die Einheit aller am Herzen liegt, so daß eine Ablehnung der Ökumene einer Ablehnung des Willens des Herrn selbst gleichkommt.
Die Religionsfreiheit, um die es hier ebenfalls geht, ist in der Schöpfung selbst begründet. Denn bekanntlich können wir Gott wissenschaftlich nicht zwingend beweisen. Gott hätte sich in seiner Allmacht aber durchaus einer zwingenden wissenschaftlichen Beweisführung öffnen können. Daß Er das nicht getan hat, ist ein unwiderlegbarer Beweis dafür, daß Er das auch nicht gewollt hat. Was will Gott und damit sagen?
Die Antwort ergibt sich aus 1 Joh. 4, 16b: „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“. Gott will also nicht wissenschaftlich bewiesen (dann könnte man mit Ihm respektlos experimentieren!), sondern in Liebe erkannt werden. Wer Ihn aber in Liebe erkennt, erkennt Ihn im täglichen Leben, in der Wissenschaft und im ganzen Kosmos.
Redaktion benachrichtigen
#68   Tomás   23:34:29 | Freitag, 23. Dezember 2011
#50
Dieser Schilderung ist falsch, weil nicht den damaligen Chroniken enspricht.
Wenn hier behauptet wird, daß in Bézier 30 000 oder 40 000 ermordet wurden, ist daß Unfug, weil so viele Einwohner hat diese Stadt nicht. Eine Stadt mit 40 000 Einwohner war im Mittelalter eine Großstadt.
Hinzu kommt noch, daß nach diesem Blutbad haben die Katharen sich wieder gesammelt, so daß er zu einer zweiten Belagerung kam. Offensichtlich haben großer Teil der Einwohner der Stadt es überlebt.
Wenn Sie schon dieses Verbrechen verurteilen, sollten Sie auch die Verbrechen der Katharer, die zu diesem Massaker geführt haben, anprangern.
Henry C. Lea ist ein amerikanischer militanter antikatholischer Historiker, der immerhin zugegeben hat, daß der Sieg der Katharer hätte ein Rückfall Europas in die Barbarei bedeudet. Vgl. Vittorio Messori, „La matanza de los cátaros en el siglo XIII es otro ejemplo de manipulación ideológica“, erschienen auf der Seite www.montfort.org.br am 31.10.2008.
Redaktion benachrichtigen
#67   Schalom   23:33:24 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist …
Ich bin der Weinstock …
Ich bin die Tür …
Ich bin das lebendige Wasser …

Sinnbilder aus dem täglichen Leben, die Jesus gebraucht …
Redaktion benachrichtigen
#66   Freund_der_Wahrheit   23:28:12 | Freitag, 23. Dezember 2011
Benedikt XVI. fährt im übernächsten Satz seiner Fronleichnamspredigt 2008 fort: „Den Leib Christi anzubeten, heißt glauben, dass in jenem Stück Brot wirklich Christus ist…“
Hier verbreitet er die vom Trienter Konzil mit der Exkommunikation belegte „Im-Brot-Lehre“ des Martin Luther. Nach katholischer Lehre gibt es nach der Wandlung gar kein Brot mehr, in dem Christus sein könnte. Nur noch Christus ist sakramental da und trägt Gestalt, Geschmack, Farbe etc.
Wo Christus das Brot nicht verwandeln kann, da ist er auch nicht Gott!
Redaktion benachrichtigen
#65   Schalom   23:11:57 | Freitag, 23. Dezember 2011
Stoff für ein Kamingespräch mit Punsch und Zimtsternen frauenloser Freunde der Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen
#64   Massa damnata   23:09:15 | Freitag, 23. Dezember 2011
Was hat Jesus gemeint, als er gesagt hat: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“?
Wer sich auf die wirre Logik der unseligen Dreifaltigkeitslehre einlässt, gerät in endlose Widersprüche, er betet die Lehren von Menschen an, wo er Gott anbeten sollte.
Redaktion benachrichtigen
#63   Freund_der_Wahrheit   23:07:51 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Die praktische Leugnung der Gottheit unseres Heilands zeige sich häufig in der Ablehnung seines Königreiches“
Diese Verbindung zeigt sich deutlich bei Benedikt XVI.
3 Sätze später in seiner Fronleichnamspredigt 2008 klingt es fromm: „Wir Christen knien nur vor dem Allerheiligsten Sakrament, weil wir wissen und glauben, dass in ihm der einzige wahre Gott gegenwärtig ist, der die Welt geschaffen und so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn hingab…“
Scheinfrömmigkeit:
Auch hier wird die Gottheit Jesu verdunkelt, indem behauptet wird, Gott Vater sei der angebetete und nicht der Sohn, der von ihm ja „hingegeben“ war.
Fellay: „Sie dispensiere den Staat von seiner Pflicht, Gott zu ehren und ihm zu dienen…“
dazu Benedikt XVI. in „Deus Caritas 28…Zur Grundgestalt des Christen-
tums gehört die Unterscheidung zwischen dem, was des Kaisers
und dem, was Gottes ist (vgl. Mt 22,21), das heißt die Unterscheidung
von Staat und Kirche oder, wie das II. Vaticanum
sagt, die Autonomie des weltlichen Bereichs.19 Der Staat darf
die Religion nicht vorschreiben, sondern muss deren Freiheit
und den Frieden der Bekenner verschiedener Religionen untereinander
gewährleisten;“
Hiermit sind alle Staatsdiener vom Gottesdienst befreit: Christus ist nicht mehr König!
Redaktion benachrichtigen
#62   Schalom   23:02:40 | Freitag, 23. Dezember 2011
LLATSIRK
:-O
LLATSIRK
Redaktion benachrichtigen
#61   Massa damnata   23:01:55 | Freitag, 23. Dezember 2011
Wenn Christus Gott ist, warum sitzt er dann zur Rechten Gottes?
Redaktion benachrichtigen
#60   kristall   22:56:35 | Freitag, 23. Dezember 2011
MOLAHCS @
*
MOLAHCS @
Redaktion benachrichtigen
#59   Schalom   22:47:06 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jesus am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.“
*
Redaktion benachrichtigen
#58   Freund_der_Wahrheit   22:35:00 | Freitag, 23. Dezember 2011
Wb. Fellay hat ganz recht: Der Grund für den kirchlichen Niedergang ist ein Verlust des Glaubens an die Gottheit Jesu Christi.
Dieser Verlust wird in den Predigten von Benedikt XVI. sichtbar, wenn er an Fronleichnam 2008 sagt: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben (Ex 20,2-3). Hier finden wir den 3. Sinn des Grundelements von Fronleichnam: sich in Anbetung vor dem Herrn niederknien. Den Gott Jesu Christi anzubeten, der sich aus Liebe zum gebrochenen Brot gemacht hat, …“
Wir beten doch gerade den sakramental gegenwärtigen Gott Jesus an, doch hier wird behauptet, Jesus hätte einen Gott gehabt und sei somit selbst nicht Gott.
Am Juli 1987 teilt Erzbischof Lefebre dem Kard. Ratzinger mit: „Eminenz, selbst wenn Sie uns … die ganze Liturgie vom Jahre 1962 vollständig zugestehen …, so können wir unmöglich mit Ihnen zusammenarbeiten, weil wir eine diametral entgegengesetzte Richtung haben, denn Sie arbeiten für die Entchristianisierung der Gesellschaft, der menschlichen Person und der Kirche, wir aber streben die Christianisierung an… Für uns ist Unser Herr Jesus Christus alles; In unseren Seminaren lernen die Seminaristen Christus lieben, jeder Alumne ist vollkommen auf das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus ausgerichtet…, doch Sie machen gerade das Gegenteil…Sie haben versucht, mir zu beweisen, daß Unser Herr Jesus Christus in unserer Gesellschaft weder herrschen kann, noch König sein darf. Nun gut,… wir können uns nicht verständigen“.
Alles klar?
Redaktion benachrichtigen
#57   Massa damnata   22:14:31 | Freitag, 23. Dezember 2011
Es geht der Piusbruderschaft doch vor allem um die Alte Messe, die seit der Liturgiereform mehr und mehr aus den Diözesen verdrängt wurde, bis man sie schliesslich so gut wie überall ganz verboten hat.
Und die Gummi-Liturgie, die wir heute haben, ist doch kein würdiger Ersatz für eine traditionsbewährte Liturgie wie die Alte Messe! Liturgie darf doch nicht zum Spielball politischer Interessen werden, man kann doch nicht die Heilige Messe „demokratisieren“, nur weil den demokratischen Ideologen die monarchistischen Element in der Alten Messe (Gott als König, auf dessen Anbetung die ganze Gemeinde inklusive Priester ausgerichtet ist) ein Dorn im Auge sind.
Die Liturgiereform ist als pastorale Maßnahme gescheitert, punkt. Man muss kein Piusbruder sein, um das zu sehen. Früher oder später wird die Kirche zur alten Liturgie zurückkehren müssen.
Die Piusbruderschaft hat sich doch vor allem deshalb abgespalten, weil es in den Jahrzehnten nach dem Konzil einen immer heftiger werdendenn Vernichtungskampf gegen die Alte Messe gegeben hat. Es muss für einen gläubigen Priester doch unerträglich sein, welches Schindluder heutzutage im Altarraum mit der Neuen Messe getrieben wird.
Redaktion benachrichtigen
#56   Sinah   21:55:08 | Freitag, 23. Dezember 2011
Wir haben das Gewinsel von Mons. Fellay satt: katholisch schreiben, aber nichtkatholisch handeln! Alles beklagen, die Verursacher jedoch nicht beim Namen nennen!
Bethlehems Fluren haben den Frieden verkündet!
Damit wieder Friede einkehrt in die Priesterbruderschaft gibt’s nur eine Notwendigkeit: den Sturz der vier Aufwiegler, Bischof Fellay, P. Schmidberger, P. N. Pfluger und P. Gaudron. Diese sollen sich der Konzilssekte unter Benedikt anschließen. Dann können Sie – wie gehabt – in „großer Offenheit und Höflichkeit“ weiter kriechen. Und die Priesterbruderschaft St. Pius X. kann wieder in Frieden leben nach dem Muster von Lefebvre, das allerdings verbessert werden müsste durch die wirkliche Rückkehr zur Messe aller Zeiten Pius’ V. und Aufgabe der Johannes XXIII.-1962-Messe, damit nicht ein weiterer Fluch und nicht noch einmal Bannspruch der Apostel für die FSSPX zu befürchten sind.
Redaktion benachrichtigen
#55   Blackbird   21:54:39 | Freitag, 23. Dezember 2011
Nein Herr Fellay, die Religionsfreiheit erlaubt einfach jeden, sich sein eignes Wolkenkuckucksheim zusammen zu basteln – Ihnen auch :-)
Redaktion benachrichtigen
#54   bassman75 †   21:42:11 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ein Brief an Wohltäter. Alles klar. Für die Kohle wollen die ja auch was sehen. Wessen Brot ich ess…
Redaktion benachrichtigen
#53   Tolerant   20:24:44 | Freitag, 23. Dezember 2011
Im Frühling blühen viele Blumen auf einmal. Farbenpracht überall auf dem Berg.
Redaktion benachrichtigen
#52   Greggy   20:15:47 | Freitag, 23. Dezember 2011
Eine der bedeutendsten Reliquien des Heiligen Bergs Athos ist der (wundertätige) Gürtel der Gottesmutter, der in einer Kapelle des Klosters Vatopedi aufbewahrt wird.
Diese Kostbarkeit hat zum erstenmal Griechenland verlassen und reist zur Zeit durch Russland, wo sie von Millionen Gläubigen verehrt wird.
Station Moskau:
www.youtube.com/watch?v=M3v02gqLuWY
Station Krasnojarsk:
www.youtube.com/watch?v=jdAGeGNHi_o&feature=related
Redaktion benachrichtigen
#51   Tolerant   19:57:57 | Freitag, 23. Dezember 2011
Der Mensch braucht keinen Kaiser, keinen Papst, keinen Gescheiten. Er braucht keinen Rang und Titel. –
Wenn man an jedem Ort über sich selbst Herr ist und sein wahres Ich erkannt hat, dann steht man auf dem Boden der Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen
#50   Blackmore   19:47:39 | Freitag, 23. Dezember 2011
Herr Tomás, ich beziehe mich bei meiner Schilderung auf das Buch „The Albigensian Crusade“ von Jonathan Sumption (S.88).
Dies ist aber nur EIN unrühmliches Kapitel. Die Inquisition hat unter der Bevölkerung vieler Länder gewütet und viele unschuldige Menschen nur deshalb ermordet, weil sie nicht katholisch sein wollten. Lesen Sie doch einmal die „Geschichte der Inquisition“ von Lea. Es ist ein anerkanntes Standardwerk.
Nichts, aber absolut nichts, gibt der Kirche die Rechtfertigung, andere Menschen zu ermorden, weil sie einem anderen Glauben anhängen. Das pervertiert die Lehre Jesu!
Redaktion benachrichtigen
#49   clericus   19:47:09 | Freitag, 23. Dezember 2011
Fellay hat am 8. Dezember selbst kundgetan, daß aus der Sicht des Heiligen Stuhles jede Interpration lehramtlicher Texte (so auch des Vaticanum II) falsch ist, die mit der überlieferten Lehre in Widerspruch steht. Also ist dasjenige, was Fellay angreift, etwas wohinter der Heilige Stuhl nicht steht – es sei denn, Fellay selbst sieht keinen notwendigen Widerspruch zwischen der überlieferten Lehre der katholischen Kirche und den Thesen der Freimaurerei – oder soll man z.B. bei Fellay soviel an bodenloser Arroganz unterstellen, daß er meint, er und seine „Bruderschaft“ hätten den von ihm behaupteten Widerspruch erkannt, der Hl. Vater, die römische Kurie und der gesamte Weltepiskopat hingegen nicht? Es handelt sich bei den im Artikel wiedergegebenen Anklagen um Spiegelfechtereien. Im Jahre 2000 erklärte Fellay in dem bekannten „30 Giorni“- Interview noch, man könne nicht fordern, daß Teile des Vaticanum II widerrufen werden, schon deswegen, weil dies eine Selbstdemontage der kirchlichen Autorität darstellen würde, die er auf gar keinen Fall wünsche – damit vergleiche man einmal seine derzeitigen Meinungen, so wie sie in obigem Artikel wiedergegeben werden. Man darf sich fragen, was Fellay z.B. im nächsten Frühjahr oder Herbst vertreten wird. Es kann daher nicht verwundern, daß schon vor geraumer Zeit zu vernehmen war, daß die Theologen des Hl. Offiziums Fellay nicht mehr ernstnehmen. Wie sollten sie auch?
Redaktion benachrichtigen
#48   Tolerant   19:42:34 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jesus Christus und seine Aussage „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden“, wurde von den „Königen von Gottes Gnaden“, von Kirchenfürsten überstrapaziert und wird auch hier von den Befürwortern eines „Gottestaates“ für eigenes Machtbegehren mißbraucht.
Redaktion benachrichtigen
#47   Tomás   18:55:18 | Freitag, 23. Dezember 2011
#11
Die Kirche lehrt, daß falsche Religionen können, aber müssen nciht toleriert werden.
Die Katharen, auch Albigenser genannt, wollten mit Unterstützung von Adeligen, die sich die materiellen Güter der Kirche „aneignen“ wollten, ein Teil des Süden von Frankreich befreien und zwar mit Gewalt.
Die Kirche, hat sich jahrelang bemüht, die Katharen zu bekehren. Erst als im Jahr 1208 die Katharen den päpstliche Legaten, der ein Friedensangebot des Papstes den Katharen überbringen wollte, ermordert haben, beschloß Papst Inozens III. mit Gewalt gegen die Ketzer vorzugehen.
Bei der Belagerung von Béziers haben die Katholiken den Katharen ein Friedensangebot gemacht, das von den Ketzer nicht angenommen wurde. Diese versuchten die Katholiken anzugreifen. Dabei stoßten sie auf die „Ribauds“, verrufene Söldner und Abenteurer, die zum Gegenangriff übergingen und die Katharen bis in die Stadt verfolgten, wo sie ein Teil massakrierten.
Die katholische Kommandeure rückten mit den regulären Truppen nach, aber zu spät. Als sie in die Stadt einmarschierten, war das Verbrechen schon vollbracht.
Das Blutbad fand überwiegend in der Kirche staat, wo maximal 1 000 unterkommen konnten. Daher waren die Opfer höchstens 2 000.
In keiner zeitgenössischen Chronik wird der Satz „Tötet sie alle. Gott kennt Seine Leute“ erwähnt.
Dieser Satz wurde 60 Jahre später von einem Mönch namens Heisterbach mit „Dialogus Miracolorum“, eine Ansammlung von „Wunderberichten“ in Umlauf gebracht.
Redaktion benachrichtigen
#46   Massa damnata   18:51:55 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sie sollen ja auch keinen Staat machen als Christ. Sie sollen das Evangelium verkünden, Taufwillige taufen, Sünden vergeben, Dämonen austreiben, Kranken die Hände auflegen, in neuen Sprachen sprechen, die Menschen alles lehren, was Christus uns befohlen hat, allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden…und damit werden sie bis zum Ende ihres Lebens genug zu tun haben.
Es ist nicht Aufgabe der Kirche, all diese göttlichen Aufträge preiszugeben, nur um in Altersheimen Rentner zu versorgen, in Kindergärten Kinder, Schülern im durchstaatlichten Religionsunterricht fremde Weltanschauungen zu lehren, Krankenhäuser zu betreiben, in denen alles andere getan wird als Kranken die Hände aufzulegen, und und und.
Wir sind nicht hier auf Erden, um in einem völlig aus dem Ruder gelaufenen Industrie- und Arbeiterstaat mithilfe von überbordenden Sozialsystemen das Reich Gottes auf Erden zu verwirklichen.
Aus all diesen Bereichen muss die Kirche sich radikal zurückziehen und sich voll und ganz auf ihre ursprüngliche Berufung konzentrieren. Der Sozialstaat wird nicht zusammenbrechen, wenn die Kirche sich aus diesen Bereichen zurückzieht, das übernimmt dann der heidnische Staat. Vielmehr werden damit in der Kirche personelle Ressourcen frei, um für die Armen und Kranken und Alten und Schwachen mehr zu tun, als der Sozialstaat je für sie tun könnte.
Redaktion benachrichtigen
#45   Jubärens   18:29:49 | Freitag, 23. Dezember 2011
Die Frage habe ich auch, Massa damnata:
„Die Piusbruderschaft soll mir doch mal bitte erklären, wie man sich konkret das Verhältnis von Kirche und irdischer Staatsgewalt vorstellt“ – unter der „sozialen Königschaft Christi, wie sie es nennt.
Christus ist zwar alle Macht gegeben auch auf Erden, aber aufgrund der sündhaften Natur des Menschen und auch der Dämonen herrscht hier unten Krieg, ein Krieg, den wir Christen nicht mit den Waffen unserer Feinde führen dürfen, sondern als glaubwürdige Zeugen des Evangeliums, gewaltlos und friedlich.
Das Königsreich Gottes bedarf weder eines Polizeiapparates, noch eines Geheimdiensts, noch einer irdischen Armee mit Massenvernichtungswaffen, nicht im Himmel und nicht auf Erden, nicht in dieser Welt und nicht in der nächsten.“
Aber mit diesen negativen Ausschließungen allein ist auch kein Staat zu machen.
Redaktion benachrichtigen
#44   Goldengel   18:24:33 | Freitag, 23. Dezember 2011
Siegfried,
Recht haben Sie.
So ist es.
Das will aber keiner glauben.
Redaktion benachrichtigen
#43   Siegfried   18:21:53 | Freitag, 23. Dezember 2011
Der Vorsitzende der Piusbruderschaft hat das Bild geöffnet und zeigt der kirchlichen Hierarchie und der Welt, welches die RKK zur Zeit für die Menschen abgibt. Bereits der Konzilspapst Paul VI. hat erkannt, daß die zweideutigen Formulierungen des Konzils für viele Verirrungen die Ursachen sind. Das größte Problem ist, daß heute ein Teil der Bischöfe und des Klerus in den freimauerischen Untergruppen der Rotaryern und im Lions-Clib organisiert sind. Ein Teil der Bischöfe und Kardinäle in Rom sind in unterschiedlichen Logen aktive Mitgliedr bis zu P 2 – Loge. Aus diesem Denken kommen die Verirrungen in die eine von Christus gestiftete heilige RKK. Papst Paul VI gab einen Hinweis, „am 29. Juni 1972, dem 9. Jahrestag seiner Krönung, sprach er in einer Ansprache vor den Kardinälen, dem Diplomatischen Corps und zahlreichen Gläubigen mit bewegter Stimme vom Rauch Satans, der durch irgendeinen Riss in den Tempel Gottes eingedrungen ist, der im Ungehorsam einiger Bischöfe gemacht wurde.
Redaktion benachrichtigen
#42   Massa damnata   18:18:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ich fordere keine Gottesstaat wie bei den Mullahs, um himmels willen. Es gibt lediglich irdische Staatsformen, denen man als Christ aus eigenem Interesse den Vorzug geben sollte, und die Monarchie gehört nicht dazu.
Bei der Piusbruderschaft weiss man ja nun nicht genau, welches Gesellschaftsbild denen nun eigentlich vorschwebt. Will man zurück zu den katholischen Monarchien des 19. Jahrhunderts? Will man zurück ins Hochmittelalter, mit Fürstbischöfen, Ämterkauf, Inqusitionsscheiterhaufen und päpstlichen Kreuzzügen? Wie sieht es mit der Toleranz Andersgläubiger aus, wie geht man mit Menschen um, die partout nicht glauben wollen, was man da verkündet? Zwingt man die mit dem Schwert auf die Knie, um sie dann zwangszutaufen? Schikaniert man die, bis die freiwillig zur Taufe antanzen, nur um ihre Ruhe haben zu können?
Die Piusbruderschaft soll mir doch mal bitte erklären, wie man sich konkret das Verhältnis von Kirche und irdischer Staatsgewalt vorstellt.
Christus ist zwar alle Macht gegeben auch auf Erden, aber aufgrund der sündhaften Natur des Menschen und auch der Dämonen herrscht hier unten Krieg, ein Krieg, den wir Christen nicht mit den Waffen unserer Feinde führen dürfen, sondern als glaubwürdige Zeugen des Evangeliums, gewaltlos und friedlich.
Das Königsreich Gottes bedarf weder eines Polizeiapparates, noch eines Geheimdiensts, noch einer irdischen Armee mit Massenvernichtungswaffen, nicht im Himmel und nicht auf Erden, nicht in dieser Welt und nicht in der nächsten.
Redaktion benachrichtigen
#41   Auctor   18:12:07 | Freitag, 23. Dezember 2011
Meine Güte – doch wieder nur der Versuch des Schwanzes mit dem Hund zu wedeln! (Wobei jener Hund quasi als „schwanzlos“ zu gelten hat, wenn man das Verhältnis von 1,2 Milliarden römisch-katholischer Christen gegenüber den paar Pius-Hanseln zugrunde legt…)
Redaktion benachrichtigen
#40   Beda   18:02:16 | Freitag, 23. Dezember 2011
Hier weiss man nie genau, wer gemeint ist, bei all den Sedisvakantisten, Katholizisten (Fundis und Konziliban) und Atheisten hier.
Redaktion benachrichtigen
#39   Shadow1979 †   18:01:59 | Freitag, 23. Dezember 2011
#35
Ich bin doch Moslem :-[ wir gehen grundsätzlich nicht arbeiten!
*Ironie Ende*
Redaktion benachrichtigen
#38   kristall   18:01:02 | Freitag, 23. Dezember 2011
finde ich auch. @
Redaktion benachrichtigen
#37   Beda   18:00:42 | Freitag, 23. Dezember 2011
Linke Made ist grundsätzlich ein treffender Ausdruck. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#36   Shadow1979 †   18:00:12 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ne Fellay wen den sonst? :-[ Wüsste nicht das der Papst jemals so einen Schmorres erzählt hätte.
Redaktion benachrichtigen
#35   kristall   17:59:39 | Freitag, 23. Dezember 2011
das mit den arbeiten linke made solltest du dir hinter die ohren schreiben,
*
gell ! schatten.@
Redaktion benachrichtigen
#34   Beda   17:58:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
Shadow1979, Sie meinen den Papst?
Redaktion benachrichtigen
#32   Goldengel   17:55:08 | Freitag, 23. Dezember 2011
Lieber Jubärens,
Das weiß ich schon.
Dennoch verhöhnte Christus in diesem Sinne sogar die irdische Gesetzbarkeit und machte wie immer ein Gleichnis daraus.
Dieses Gleichnis muss man begreifen.
Christus war nicht für die Herrscher der Welt.
Er war für sein Gottesreich.
Christus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Redaktion benachrichtigen
#31   Jubärens   17:48:09 | Freitag, 23. Dezember 2011
HÄ? Goldengel:
„Christus : Erstattet dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.
Dieser Satz hat eine ganz andere Bedeutung.
Es bedeutet, dass der Satan dem Herrscher seinen Lohn im Jenseits schon bekommen wird, während man Gott jedoch seine Seele geben soll, denn diese kann der Herrscher nicht entwenden.“
Jede Interpretation muss sich auf Text und Kontext zurückbeziehen:
Es ging bei der Jesus-Antwort darum, ob man dem Kaiser – immerhin Oberhaupt der Besatzungsmacht – Steuern zahlen sollte!
Redaktion benachrichtigen
#30   Goldengel   17:44:18 | Freitag, 23. Dezember 2011
Jubärens,
Sie schreiben: Das Jesuswort: Gebt dem Kaiser einerseits und Gott andererseits hat in Theologie und Kirche von Anfang an zu der Trennung der beiden Institutionen Staat und Kirche geführt, was sogar Papst Pius IX. bestätigt.
.
Christus : Erstattet dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.
.
Dieser Satz hat eine ganz andere Bedeutung.
Es bedeutet, dass der Satan dem Herrscher seinen Lohn im Jenseits schon bekommen wird, während man Gott jedoch seine Seele geben soll, denn diese kann der Herrscher nicht entwenden.
Christus: Die ersten werden die Letzen und die Letzten die Ersten sein.
Redaktion benachrichtigen
#29   Beda   17:43:46 | Freitag, 23. Dezember 2011
Mons. Fellay: „Unter dem Vorwand, unseren »getrennten Brüdern« näher zu sein, verkündigt man die heilsnotwendigen Wahrheiten nicht mehr, weil sie hart zu hören sind.“
.
Stimmt genau!
.
Wer die heilsnotwendigen Wahrheiten nicht mehr verkündigt, verleugnet den christlichen Glauben. Das sei manch katholischem Priester ins Stammbuch geschrieben.
[-(
Redaktion benachrichtigen
#28   Palmström   17:43:10 | Freitag, 23. Dezember 2011
#24@ Am Feiern werden die von ihrer Banalitätsgläubigkeit ganz massiv gehindert. Und ich würde mich standhaft weigern mit einem von ihnen zu
feiern, weil es mit denen nix zu feiern gibt…! [-(
Redaktion benachrichtigen
#27   Jubärens   17:38:28 | Freitag, 23. Dezember 2011
Diese Konstruktion ist nicht stimmig (katholisch), Massa damnata:
„Die natürliche Staatsform, die der Christ anzustreben hat, ist übrigens nicht etwa die Monarchie mit einem weltlichen Herrscher, der nach Lust und Laune mit Polizei und Militär sein Volk drangsalieren kann, sondern die Königsherrschaft Gottes.“
Die von der Kirche geforderte Annerkennung Christi als Herr und König der Gesellschaft durch die Christen, auf dass jedes Knie sich beuge und jeder Mund rufe: ‘Jesus Christus ist der Herr!’
Ist nicht gleichzusetzen und gleichbedeutend mit einer anzustrebenden „natürlichen Staatsform“, was dann eine unmittelbare Theokratie wäre, analog zur iranisch-islamischen Republik, in der ein ERzbischöf Staatspräsident wäre und die Kirche über einen Wächterrat (vielleicht Dominikaner-dominiert?) die Staatspolitik bestimmt.
Das Jesuswort: Gebt dem Kaiser einerseits und Gott andererseits hat in Theologie und Kirche von Anfang an zu der Trennung der beiden Institutionen Staat und Kirche geführt, was sogar Papst Pius IX. bestätigt.
Redaktion benachrichtigen
#26   Przybislav Iamesseblo   17:31:36 | Freitag, 23. Dezember 2011
Romulus: Sie vergessen eines: die Kirche ist keine Demokratie, sondern eine Monarchie und selbst die Konzilssekte hält an diesem Grundsatz fest, wenn es darum geht der Tradition in den Bauch zu treten. Die Frevler Roncalli, Montini und Woytila haben es auf ihre Art bewiesen. Roncalli mit seiner perfiden Eröffnungsrede zur Räubersynode, Montini mit seinem Auftritt in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen mit dem Laien und Freimaurer Michael Ramsey und schlieslich Woytila mit seinem Schuldbekenntnis. Eine schriftliche Garantie, dass die Piusbruderschaft befugt ist den Katholizismus innerhalb der Konzilssekte zu vertreten und und man sie niemals dazu nötigen wird
1. nach dem NOM des Frevlers Montini zu feiern oder diesen in einer ihrer Kapellen zuzulassen, 2. sich zum Ökumenismus unter welcher Form auch immer zu bekennen, 3. die mit der Tradition nicht übereinstimmenden Konzilstexte als grundlegend zu betrachten, könnten die Bruderschaft vor dem Verfall in die Apostasie bewahren. Fragwürdig ist es ib Benedikt XVI dazu bereit sein wird wohl wissend, dass er die meisten Anhänger der Konzilssekte vor den Kopf stösst.
Redaktion benachrichtigen
#25   kristall   17:29:58 | Freitag, 23. Dezember 2011
interessanter bericht !!!
Redaktion benachrichtigen
#23   Reißnadel   17:14:07 | Freitag, 23. Dezember 2011
Der zu erreichende Zustand der vollkommenen Glückseligkeit, der später bei Gott seien wird, muss schon hier, in der chronologischen Zeit, sichtbar werden. Das heißt für einen Christen, er sollte danach streben, dass die Irrtümer hier auf Erden nicht öffentlich gelehrt werden dürfen. Ein Katholik sollte dann, jedenfalls wenn er von seiner Lehre überzeugt ist, dafür sorgen das die katholische Lehre überall die Priorität hat. Ein Christ hat nämlich eine große Verantwortung für seine Mitmenschen!
Redaktion benachrichtigen
#22   Goldengel   17:07:20 | Freitag, 23. Dezember 2011
Massa damnata,
Sie schreiben:
Der säkulare Staat hat sich in der Tat ideologisch verselbstständigt. Der Säkularismus, der eigentlich nur ein Instrument sein sollte, um Frieden zwischen verschiedenen Weltanschauungen zu entwickeln, ist selber zu einer Weltanschauung geworden, eine Diktatur der Beliebigkeit, eine Tyrannisierung der Gläubigen durch die Ungläubigen.
Und:
Ob das zweite Vatikanum Ursache des Niedergangs war, bezweifle ich. Mehr eine Kapitulation vor dem Feind, eine Resignation, ein Waffenstrecken.
.
.
Meine Hochachtung – Sie haben es auf den Punkt gebracht.
Redaktion benachrichtigen
#21   Massa damnata   16:56:06 | Freitag, 23. Dezember 2011
In einem gewissen Sinne hat Fellay Recht. Der säkulare Staat hat sich in der Tat ideologisch verselbstständigt. Der Säkularismus, der eigentlich nur ein Instrument sein sollte, um Frieden zwischen verschiedenen Weltanschauungen zu entwickeln, ist selber zu einer Weltanschauung geworden, eine Diktatur der Beliebigkeit, eine Tyrannisierung der Gläubigen durch die Ungläubigen.
Wir haben kein gleichberechtigtes Nebeneinander von Weltanschauungen mehr, keinen freien Markt der Religionen, sondern haben wir eine Vorherrschaft des Relativismus, oder mit einem religiösen Wort: des Unglaubens.
Ob das zweite Vatikanum Ursache des Niedergangs war, bezweifle ich. Mehr eine Kapitulation vor dem Feind, eine Resignation, ein Waffenstrecken. Der Niedergang der weltlichen Macht der Kirche begann lange vor dem zweiten Vatikanum, grösstenteils selbstverschuldet.
Die natürliche Staatsform, die der Christ anzustreben hat, ist übrigens nicht etwa die Monarchie mit einem weltlichen Herrscher, der nach Lust und Laune mit Polizei und Militär sein Volk drangsalieren kann, sondern die Königsherrschaft Gottes. Als die Juden vom Propheten Samuel einen König forderten „wie es bei allen Völkern der Fall ist“, sprach Gott zu Samuel: „Nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen; ich soll nicht mehr ihr König sein.“
Gleich der erste König der Juden, Saul, erwies sich dann auch gleich als Tyrann, der den Heiligen David verfolgte und von Gott verstossen wurde.
Redaktion benachrichtigen
#20   Goldengel   16:49:29 | Freitag, 23. Dezember 2011
genau Jubärens,
Somit ist ja der Mensch „seines Glückes Schmied“, meint mancher Mensch in seiner Hybris.
.
Doch des Glückes Schmied ist immer noch Christus, der den Menschen auf den richtigen Weg führt in diesem Leben und auch in die richtige Richtung im Jenseits.
Das Leben eines Christen ist eigentlich auf die Ewigkeit aufgebaut – das wissen die wenigsten „Christen“. Man glaubt, dass dieses Leben ja schon die Erlösung wäre, wenn man nur schön „sich selbst glücklich“ macht, also das Glück für sich zu finden in der Egomanie. Diese Hybris alles für sich haben zu wollen und andere einfach zu übergehen zeigt sich im Beruf, wie im privaten Bereich.
Doch gerade dieses Gegeneinander ist antichristlich.
Christlich ist das Gemeinsame Glück aller durch den christlichen Weg einer Gesellschaft, die verantwortungsvoll aufeinander einwirkt.
Abtreibung usw. ist weder für die Mutter noch für das Kind ein gedeihliches Einwirken und fern des Christentums.
.
Dieses Leben ist die Türe zum Himmel oder die Pforte in die Hölle.
Der Mensch entscheidet durch seine Entscheidungen im Leben, wohin ihn seine Seele führt.
Die Priester der RKK haben die Aufgabe wieder zu übernehmen, den Menschen zu sagen, was zu Gott hin führt und was von ihm weg führt.
Das wäre die Christusnachfolge.
Redaktion benachrichtigen
#19   Jubärens   16:41:14 | Freitag, 23. Dezember 2011
Eine treffende Analyse, scheint mir:
„Die Sophisten des Liberalismus ließen ausrichten, daß der Staat – die menschliche Gesellschaft (…) – die einzig wahre Religion und alle anderen (falschen) Religionen gleich behandeln solle.“
Schon Ludwig Feuerbach und Karl Marx hatten die Hybris-These vertreten – und damit die Ursünde unserer Stammeltern zum Programm einer politischen Zivilreligion erhoben:
‘Wir, die menschliche Gesellschaft, sind Gott’:
„Es rettet uns kein höhres Wesen, …“ heißt es im Lied der Internationalen,
„uns aus dem Elend zu erlösen, müssen wir schon selbst tun“.
Die Partei fungiert dabei als unfehlbare Ersatzkirche:
„Die Partei, die Partei, die hat immer Recht …“
sangen die DDR-Kommunisten ab 1950.
In diesem Konzept soll nur die politische Zivilreligion öffentlich sein, während alle anderen Religionen als Privatbekenntnisse verdrängt werden.
Redaktion benachrichtigen
#18   Romulus   16:26:38 | Freitag, 23. Dezember 2011
Mons. Fellay, es ist zwar immer wieder erbaulich Ihr Lamento zu hören, aber 1964 ist wirklich vorbei und wie schlimm es um die Kirche steht, weiß auch der Hl. Vater und alle die einigermaßen die Zeichen der Zeit lesen können!
Jetzt allerdings ist es Zeit nach vorne zu schauen und das sich fast schon wieder schließende Zeitfenster zu nutzen, um INNERHALB der Kirche wirken zu können. Sie sollten sehen, dass Sie eine kanonische Regulation mit Rom hinbekommen, ob nun Freimaurer drinhocken oder nicht. SIE uns Ihre Bruderschaft müssen den Fuß in die Türe bekommen! Dann haben Sie alle Zeit der Welt ihre dogmatischen Streitigkeiten zu klären. Da wird sich die Wahrheit durchsetzen. Das kann doch nicht so schwer zu kapieren sein!
Redaktion benachrichtigen
#17   Goldengel   16:24:43 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sehr gut dieser Satz von Bischof Fellay:
„Viele beteuern zwar, an die Gottheit Christi zu glauben. Aber nur wenige sind bereit, daraus konkrete Folgerungen zu ziehen.“
.
So ist es wirklch, das erlebt man sogar oft selbst in katholischen Kreisen.
Konkrete Folgerungen sind: sein Wort auch ernst zu nehmen und nicht nur etwas zu lesen im Neuen Testament, und dann aber etwas ganz anderes im eigenen Leben zu tun. Viele wissen zwar, dass Ehebruch eine Sünde ist und dennoch wird dieser praktiziert bishin zur Scheidung. Man weiß, dass Abtreibung das Brechen des 5. Gebotes ist, doch es wird trotzdem als „gesellschaftsfähig“ angesehen.
So eine Gesellschaft hat aber kein Christentum mehr in sich – man kann nicht sagen – ich glaube an Christus – und dann tut man das direkte Gegenteil davon, was er gesagt hat.
.
Weiters meint Bischof Fellay:
Der Ausweg aus der Krise besteht für Mons. Fellay darin, „alles in Christus zu erneuern“.
.
Ja – ein wunderbarer Ansatz, doch wer tut das schon?
Die Kirche alleine kann es nicht tun – dazu braucht sie auch die Gläubigkeit der Laien, in dem Sinn, dass diese deren Glauben an Christus wieder für sich selbst in ihr Leben integrieren und auch das TUN, was Christus uns gesagt hat.
.
Weihnachten kommt – feiert man sich dort selbst oder sollte man nicht lieber Christus feiern?
Redaktion benachrichtigen
#16   kristall   16:20:32 | Freitag, 23. Dezember 2011
wiener pazi !!!! was !!??
*
gerard. @ hahaha
Redaktion benachrichtigen
#15   Massa damnata   16:20:14 | Freitag, 23. Dezember 2011
Was heutzutage fehlt, ist die Ehrfurcht vor Gott. Das Gebot der Gottesliebe ist unabdingbar verknüpft mit dem Gebot der Gottesfurcht. Wer keine Ehrfurcht vor Gott hat, der hat auch keine Scham zu sündigen. Wer aber sündigt, läuft ins Verderben. Gott lässt sich von niemandem zum Narren halten. „Die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit, nur ein Narr verachtet Weisheit und Zucht.“
Discothek im Kirchenraum, Hunde und anderes Getier im Kirchenraum, Blumensträusse auf dem (HEILIGEN) Altar, Laien, die sich anmassen, anstelle des Priesters die Predigt zu halten, Sportstunde im Kirchenraum; der Mangel an liturgischer Disziplin resultiert aus mangelnder Ehrfurcht vor Gott.
Wer aber keine Ehrfurcht vor Gott, der kennt ihn nicht, der hat sich ein Bild von Gott gemacht, das mit der Überlieferung und der Realität nicht vereinbar ist.
Natürlich soll man keine panische Angst haben vor Gott. Man soll EHRFURCHT haben.
Redaktion benachrichtigen
#14   Gerard   16:15:26 | Freitag, 23. Dezember 2011
Clarissa c.: Die meisten europäischen Staaten haben sich für die Wahrheit der Maurerei entschieden. >:)
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
PiusbruderschaftDie Antwort ist keine Antwort PiusbruderschaftEinigung jetzt: Es wird nicht ohne Kompromiß gehen PiusbruderschaftDie Kirche liegt im Sterben – doch Papst und Bischöfe schauen weg Pater Franz Schmidberger„Das Gift muß aus der Kirche ausgeschieden werden“ Piusbruderschaft„Die Präambel kann nicht unsere Zustimmung erhalten“ Mons. LefebvreWas der Erzbischof über seine Begegnung mit Pater Pio schrieb PhilippinenErzbischof: Piusbruderschaft ist exkommuniziert PiusbruderschaftIn der Piusbruderschaft wird der Urtext des Christentums sichtbar PiusbruderschaftWird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären? PiusbruderschaftDie Stellungnahme war „nicht autorisiert“ PiusbruderschaftDie dogmatische Präambel ist „inakzeptabel“ PiusbruderschaftDas ist an Niedertracht und Bösartigkeit nicht zu überbieten PiusbruderschaftBischof erlaubt einem Priester den Beitritt zur Piusbruderschaft PiusbruderschaftDas Zeugnis einer jungen Frau PiusbruderschaftAssisi-Greuel: Der wahre Dialog will bekehren
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net