Abt Thomas Niggl
Er förderte alles, was katholisch war
Als 22jähriger erlitt er in Rußland einen Kieferdurchschuß. Im Juli 1945 kam er aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Zwei Monat später trat er ins Kloster ein.
(kreuz.net) In der Benediktinerabtei Ettal verstarb in der Nacht zum Gaudete-Sonntag Abt Thomas Niggl OSB. Er stand in seinem 89. Lebensjahr.

Die 800-Seelen-Gemeinde Ettal befindet sich in Oberbayern unweit der Grenze nach Tirol.

Die öffentliche Resonanz des Todes von Abt Niggl entsprach nicht der Bedeutung der heimgegangenen Persönlichkeit.

Er war zeit seines Lebens ein treuer Diener seiner Kirche.

Das nahmen ihm die Medienbosse erwartungsgemäß über seinen Tod hinaus übel.

Ab in den Krieg

Der spätere Abt wurde am 28. April 1922 in der 12.300-Seelen-Gemeinde Murnau am Staffelsee – zwanzig Kilometer nördlich von Ettal – geboren.

Er war das erste Kind der Eheleute Georg und Maria Niggl. Man taufte ihn auf den Namen Georg.

Der Vater sah in ihm einen Nachfolger für die familieneigene Hammerschmiede.

Doch der damalige Ortspfarrer, Hw. Martin Lohr, schlug dem frommen Burschen vor, das Gymnasium der Abtei Ettal zu besuchen.

Als er in der 7. Klasse war, wurde der spätere Abt als Funker nach München und Ende Dezember 1941 in die Sowjetunion abkommandiert.

Dort erlitt er, 22jährig, einen Kieferdurchschuß.

Diese leidvolle Erfahrung führte ihn zur Begegnung mit der Botschaft von Fatima. Sie bestimmte fortan sein Denken und Handeln.

Der unübertreffliche Lotteriegewinn

Im Juli 1945 wurde der Verstorbene aus der US-amerikanischen Kriegsgefangenschaft entlassen.

Noch im September des gleichen Jahres trat er in die Benediktinerabtei Ettal ein.

1946 legte er die einfache Profeß ab.

Danach studierte er Theologie und Philosophie in Eichstätt.

Der Erzbischof von München und Freising, Michael Kardinal von Faulhaber († 1952), weihte ihn im Jahr 1950 zum Priester.

Seine lateinische Primizmesse zelebrierte der Neugeweihte am 9. Juli 1950 in der Murnauer Pfarrkirche Sankt Nikolaus.

Das Priestertum Christi betrachtete er zeitlebens als unübertrefflichen Lotteriegewinn seines Lebens.

Zum Abt von Schäftlarn gewählt

Zunächst wirkte Pater Thomas als Präfekt und Lehrer in der Abtei Scheyern in Oberbayern.

Er promovierte in München in Byzantinistik.

Danach kehrte er nach Ettal zurück.

Er wirkte am dortigen Gymnasium von 1957 bis 1973 als Lehrer für Latein, Griechisch und Geschichte.

Pater Thomas war für sein sanftes Wesen bekannt.

Im Jahr 1961 wurde er zum Abt des Klosters Schäftlarn im Landkreis München gewählt.

Er mußte die Wahl ablehnen, weil er im selben Jahr zum Ettaler Prior ernannt wurde.

Prio-Administrator und Abt von Weltenburg

Im Jahr 1973 wurde der Verstorbene zum Prior-Administrator der Abtei Weltenburg – zwischen Ingolstadt und Regensburg – berufen.

Drei Jahre später wählten ihn seine Mitbrüder zum Abt.

Vor allem der damalige Bischof Rudolf Graber († 1992) von Regensburg setzte sich für diese Wahl ein.

Der spätere Kardinal Paul Augustin Mayer OSB († 2010) war ursprünglich dagegen.

Rettung vor dem Untergang

Der Neugewählte war der dritte Abt nach der Wiedergründung des Klosters und der 69. Abt insgesamt.

Weltenburg ist das älteste Kloster in Bayern.

Abt Niggls Wappenspruch lautete „Per Mariam ad Jesum“ – Durch Maria zu Jesus.

Konsequent prägte er das Kloster am Donaudurchbruch als Marien-Gebetsstätte.

Sein Amt übte der Abt bis zum 2. Oktober 1995 aus.

Abt Thomas rettete das altliberale, kränkelnde Kloster vor dem Untergang.

Während andere altliberal umnachtet waren, beseitigte er Volksaltäre, unterband die Handkommunion und zelebrierte so barock wie möglich.

Als Firmspender verteilte er noch Watschen.

Obgleich auch so mancher widerspenstige Mönch eine solche gebraucht hätte, war in Gegenwart des Abtes immer fröhliche Stimmung.

Die Güte in Person

Abt Niggl führte das Kloster Weltenburg aus den Schulden.

Er gründete die Heimvolkshochschule der Weltenburger Akademie.

Außerdem war er der große Vorbeter bei vielen Sühnenächten und Anbetungsstunden.

Zu seinem Freundeskreis gehörten der ehemalige bayrische Ministerpräsident Max Streibl († 1998), Herzog Albrecht von Bayern († 1996) und Prälat Georg Ratzinger (87).

Der Ministerpräsident Franz Josef Strauß († 1988) überreichte ihm für seine Verdienste um den Freistaat den bayerischen Verdienstorden.

Für den bayrischen Schauspieler und Regisseur Georg Lohmeier (85) war er Traupriester.

Untergebenen und einfachen Leuten gegenüber war er die Güte in Person.

Er unterstützte alles Katholische

Für die Anliegen der Altgläubigen war Abt Niggl stets aufgeschlossen.

So erbat er für sich und seine Mitbrüder in Rom die Erlaubnis, privat die Alte Messe zu feiern.

Ein Frater durfte in Wigratzbad studieren und dort die niederen Weihen empfangen.

Alles was marianisch-fromm war, unterstützte er nach Kräften, so das Mariendogma Miterlöserin.

Abt Niggl war es schließlich auch, auf dessen Interventionen hin die Erscheinungsstätte Heroldsbach wenigstens als Gebetsstätte anerkannt wurde.

Die letzten Jahre

Schlagzeilen machte Abt Niggl vor allem als prominentes Mitglied des Engelwerkes.

Altliberale Gegner verhinderten deswegen eine Verlängerung seiner Amtszeit als Abt.

Nach seinem Rücktritt kehrte er in sein Profeßkloster Ettal zurück.

Er war Ordenskaplan der Militiae Sanctae Mariae (Marienritter).

Besonders setzte er sich für den Eucharistischen Liebesbund der Seherin Barbara Weigand ein.

An Weihnachten 2008 wurde er schwer krank und bettlägerig.

Bis zu seinem Tod opferte er sich als Sühneseele.

Als er nicht mehr schreiben konnte, diktierte er bis kurz vor seinem Hinscheiden geistliche Rundbriefe.

Seine letzte irdische Ruhestätte fand er am 15. Dezember in der Klostergruft der Abtei Weltenburg. R. I. P.

Da er zwölf Jahre die sieben Vaterunser und Ave Maria der Heiligen Birgitta von Schweden gebetet und diese auch verbreitet hat, ist anzunehmen, daß er ohne Fegefeuer in den Himmel gekommen ist.
      
65 Lesermeinungen
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#65   Don Camillo …   20:30:17 | Freitag, 30. Dezember 2011
#64 Richard Häretikerkönig, Sie haben nicht einmal eine Ahnung, was Hetze bedeutet.
.
Ich unterscheide immerhin zwischen gebürtigen Juden, die zur einzigen wahren katholischen Kirche konvertieren, und jenen die verstockt bleiben. Die letzteren sind keinesfalls Brüder und Schwestern eines gläubigen Katholiken. Sie mögen vielleicht ihre Brüder und Schwestern sein, da Sie ja selbst nicht zur katholischen Kirche gehören. Zu dieser Meinung über Sie kommt man, wenn man ihre ganz und gar unchristlichen Artikel ließt.
.
Über jedes unnütze Wort muss einmal Rechenschaft abgelegt werden. Wenn ich da an ihre vielen Beleidigungen und gar Verleumdungen denke, dann gute Nacht!
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#64   RichardLöwenherz   00:03:22 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
DON CAMILLO
Alte Schwafeltante. Erzählt hier seine Lebensgeschichte die keiner hören will und hetzt ganz nebenbei gegen „Juden“. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Juden, Menschen wie du und ich sind. Pardon, wie Sie ganz bestimmt nicht, denn so unterirdisch sind Juden niemals. Juden sind unsere Brüder und Schwestern. Hören Sie mit Ihrer Hetze auf. Shame on you.
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#63   Don Camillo …   15:19:24 | Montag, 26. Dezember 2011
#62 Richard Möchtegern-Löwenherz, Sie liegen absolut falsch, wenn Sie meinen, dass Don Camillo und Tomás, die gleiche Person ist. Vergleichen Sie einmal, falls das für ihr Hirn nicht zu hoch ist, Herr Verleumder-Richard. Sie haben mich als Nazi verleumdet, somit haben Sie sich wieder eine schwere Sünde aufgeladen. Es wird der Tag kommen, an dem Sie ihre Sünden verfluchen werden. Mit jeder Sekunde rückt der Zahltag näher, wo Sie für ihre Beleidigungen und Verleumdungen Rechenschaft ablegen müssen. Meinen Sie, dass das mit Intelligenz zu tun hat, was Sie hier treiben?
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#62   RichardLöwenherz   14:52:20 | Montag, 26. Dezember 2011
TOMAS & DON CAMILLO
Identisch. Zwei Nicks, ein User. Schizo.
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#61   Tomás   10:48:44 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#56
Niggl förderte alles, was katholisch war, aber alles, was er förderte, war nicht katholisch.
Er förderte die Häresien des „Konzils“, indem er sie propagiert oder mindestens gedultet hat. Er förderte auch die häretische, teils ungültige, Liturgie von Montini, weil es sie gefeiert hat.
#55
Die „blöde“ Dogmatik ist Teil des Glaubens. Wenn Sie die Dogmatik mißachten und sich auf „Jesus“ berufen, sind Sie nicht katholisch.
Ich setze Jesus in Anführungszeichen, weil ein „Jesus“, der sich gegen das Lehramt der Kirche gestellt hat, hat es nie gegeben. Der (wahre) Jesus hat die Kirche gestiftet und sie mit einem unfehlbaren Lehramt ausgestattet.
#58
Ich bitte Ihre Meldung hier zu veröffentlichen. Alle wollen sie auch lesen.
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#60   lux in tenebris   10:27:59 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Und er förderte auch das Buch: „Der Wahrheit die Ehre!“, dessen Recherchen über die Vorgänge, die zum Sturz von Bischof Dr. Kurt Krenn führten, jüngst durch ein Gerichtsurteil bestätigt wurden.
Gott möge dem Verstorbenen alles Gute, das er getan hat, vergelten!
LUX PERPETUA LUCEAT EIS O:)
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#59   DerRabe   00:25:50 | Sonntag, 25. Dezember 2011
ja, de retter hält gericht! den einen zum ewigen leben den anderen zum ewigen gericht! von wegen: tuntenhafter christus, so nicht!!!
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#58   alfredprivat   23:16:47 | Samstag, 24. Dezember 2011
tomas, bitte lesen sie meine meldung unter nachrichten und geben ein feedback. es ist mir wichtig.
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#57   Antonio Michele Ghislieri   23:02:58 | Samstag, 24. Dezember 2011
@Rodolfo Panetta
#56
Wenn Sie es sagen, dann denke ich wird es schon stimmen. Jedenfalls kannten Sie ihn offenbar, ich nicht. Den Fels habe ich früher selbst gelesen, mir ist aber nichts von Abt Niggl erinnerlich, außer dem Namen.
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#56   Rodolfo Panetta   23:00:36 | Samstag, 24. Dezember 2011
Es war im Jahre 1980, als ich einen kleinen Verlag mit religiösen Schriften betrieb. Abt Dr. Niggl OSB, den ich damals noch nicht kannte, bestellte aus Italien importierte Ansichtskarten mit Bildern von Papst Johannes Paul II. bei mir in Stuttgart. Die Postkarten schienen bei den Weltenburger Pilgern beliebt zu sein, denn der Abt war wohl mein bester Kunde. – Erst später las ich theologische Schriften von ihm, ich glaube es war in „Der Fels“. – Wer jedenfalls von der Welt so angefeindet wird wie Abt Dr. Thomas Niggl, der geht den richtigen Weg. Ich werde seiner immer in Ehren gedenken.
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#55   alfredprivat   22:50:55 | Samstag, 24. Dezember 2011
thomas! lassen sie doch mal die blöde dogmatik außen vor. jesus hat uns andere dinge aufgetragen.
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#54   Antonio Michele Ghislieri   22:45:36 | Samstag, 24. Dezember 2011
@Rodolfo Panetta
Wenn es denn zutrifft, dann ist es wirklich sehr schön. De mortuis nil nisi bene wird leider häufig so gedeutet, als ob man den Toten auch falsches Lob zuteil werden sollte, Lob das auf Lügen beruht. Glücklicherweise kenne ich den verstorbenen Abt nicht, so dass ich es bei der allgemeinen Bemerkung bleiben lassen kann.
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#53   Rodolfo Panetta   22:38:54 | Samstag, 24. Dezember 2011
„Er förderte alles, was katholisch war.“ Kann man über einen verstorbenen Abt in heutiger Zeit denn Schöneres sagen?
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#52   Tomás   20:23:00 | Samstag, 24. Dezember 2011
#51
Christus ist unserer Erlöser, aber auch unserer Richter.
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#51   Diamant †   20:21:38 | Samstag, 24. Dezember 2011
Tomás, Sie wiederholen sich schon wieder.
Hübsch: Beim Gericht? Den Retter? Da stimmt – wie immer – etwas nicht.
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#50   Tomás   20:19:28 | Samstag, 24. Dezember 2011
#49
Spätestens beim Gericht werden Sie Ihn kennenlernen.
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#49   Diamant †   19:53:55 | Samstag, 24. Dezember 2011
Tomás wiederholt sich auch am Heiligabend.
Christ der Retter ist da.
(Ja, wo isser denn?)
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#48   Tomás   19:51:46 | Samstag, 24. Dezember 2011
#47
Dieser Satz gilt für das lieblose gehäßige Richten. Bedeutet aber nicht, daß man nicht festellen darf oder muß, daß Ratzinger ein Häretiker und damit kein Papst ist.
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#47   Tridentinus   17:12:49 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ich würde nicht behaupten, daß Tomás nicht katholisch ist, aber, daß sogar für Nichtkatholiken und für alle Menschen, also in jedem auch für Tomás das Wort Christi gilt: „Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werdet!“ Dazu, ein guter Katholik zu sein, ist es zwar unerläßlich, den ganzen katholischen Glauben zu bekennen und zumindest nicht bewußt eines seiner integralen Strukturelemente abzulehnen, aber wenn es in pharisäischer Überhebung geschieht, ist es nicht heilswirksam. Auch der Teufel und die Dämonen besitzen die fides daemonica. In diesem Sinne ist der Teufel rechtgläubiger und theologisch beschlagener als jeder „von Tomás approbierter“ Dogmatiker!
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#46   Tomás   16:17:46 | Samstag, 24. Dezember 2011
#45
Weshalb bin ich nicht katholisch? Ich bitte mit Argumenten aus der Dogmatik und dem Kirchenrecht, es zu beweisen.
Keine Antwort ist auch eine.
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#45   Thomasius   16:06:08 | Samstag, 24. Dezember 2011
#44 Tomás
… sondern gar keiner. Daher konnten Sie nicht „abfallen“.
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#44   Tomás   15:56:46 | Samstag, 24. Dezember 2011
#43
Der Vergleich ist falsch, weil ich – im Gegensatz zu Niggl – weder Priester noch ein abgefallener Katholik bin.
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#43   Gotthard   15:49:34 | Samstag, 24. Dezember 2011
@tomás >Da über einen abgefallen Priester immer ein besonders strenges Gericht ergeht, erahnen ich nichts Gutes. Gott sei seiner Seele gnädig.<
Erahnst Du eigentlich auch was für dich?
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#42   Rodolfo Panetta   15:19:30 | Samstag, 24. Dezember 2011
Den tiefgläubigen Abt Dr. Thomas Niggl OSB werde ich immer in ehrender Erinnerung behalten. Er war ein wahrhaft guter Hirte, wie wir sie heute nur selten finden. Daß er entsprechend angefeindet wurde, wundert mich nicht.
R.I.P.
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#41   Tomás   14:53:39 | Samstag, 24. Dezember 2011
#40
Nigg und sein Mentor, Graber, waren keine theologisch ungebildete Laien, und erst recht keine Heiden aus dem afrikanischen Busch, sondern Theologen. Hinzu kommt noch, daß beide die Kritik von Lefébvre an das „Konzil“ mitbekommen haben. Sie haben gewußt oder hätte wissen müssen, daß die Konzilssekte nicht die Kirche ist. Beide haben nicht die Konsequenzen gezogen und sind in dieser Sekte geblieben. Ein katholischer Priester hat mir erzählt, daß zwei seiner Neffen im Seminar von Graber studieren wollten. Dort haben sie festgestellt, daß er nicht nur Fernseher, lange Haare und Damenbesuch gab, sondern auch Häresien gelehrt wurden. Sie sprachen Graber an. Der „Bischof“ von Regensburg sagte zu ihnen: „Ich weiß, aber ich kann nichts dagegen unternehmen, weil dann in der Bischofskonferenz der Teufel los ist.“
Graber hatte mehr Angst vor den Menschen als vor Gott und Sein Gericht.
Wo sind jetzt Graber und Niggel?
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#40   Tridentinus   12:20:36 | Samstag, 24. Dezember 2011
Tomás, ich muß Ihren maßvolleren Ton anerkennen. Immerhin. Es handelt sich allerdings nur um Ihre Sicht historischer und doktrinärer Sachverhalte und deshalb ist es auch nicht korrekt, den Verstorbenen als abgefallenen Priester zu bezeichnen. Wäre er zum selben Gewissensurteil gelangt wie Sie, ohne die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, dann, und nur dann könnte man das meinetwegen behaupten.
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#39   Tomás   11:55:28 | Samstag, 24. Dezember 2011
#38
Wenn es notwendig ist, um historische und doktrinäre Sachverhalte zu klären, ist er zulässig, auch Tote zu kritisieren. Ansonten dürfte man auch nicht behaupten, daß Himmler und Lenis Verbrecher waren. Womit ich nicht Niggl mit Himmler und Lenin gleichstellen will.
Da über einen abgefallen Priester immer ein besonders strenges Gericht ergeht, erahnen ich nichts Gutes. Gott sei seiner Seele gnädig.
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#38   Tridentinus   11:10:35 | Samstag, 24. Dezember 2011
Tomás, auch, wenn Sie von der sedisvakantistischen Position überzeugt sind, was, wenn es begründet und überlegt der Fall ist, mindestens als das Urteil eines irrenden Gewissens auch zu akzeptieren ist, müssen Sie den Anstand haben, den Grundsatz de mortuis nil nisi bene anzuerkennen! Sie haben es geschafft, mich dazu zu bringen, hier wieder etwas zu schreiben, was ich eigentlich nach dem frappierenden Qualitätsmangel, der den Kommentarbereich seit Jahren kennzeichnet, nicht mehr tun wollte, besonders, weil auch die Qualität der Artikel mit den Anfangsjahren von kreuz.net, wo sie zumindest bisweilen und sogar regelmäßig gut war, nicht mehr zu vergleichen ist. Dieser schöne Nachruf erinnert an jene fernen Tage. R.I.P.
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#37   ottaviani   08:00:13 | Samstag, 24. Dezember 2011
Endlich würdigt jemand diese großartge Priester Persöhnlichkeit hier in Wien war er das letzte mal Mitte der 90er Jahre und erschütterte buchstäblich eine Pfarre durch eine Höllenpredigt bei einer Monatswahlfahrt ich werde es nie vergessen
einmal sagte er vbei einer Diskussion ob er glaube daß die hölle leer sei das glaub ich sofort die sind alle bei uns heroben
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#36   Tomás   07:25:23 | Samstag, 24. Dezember 2011
Niggl lag einigermaßen auf der Linie der Petrusbruderschaft. Er war ein konservativer Modernist und kein Katholik. Ansonsten wäre aus der Konzilssekte gegangen oder gegangen worden. Sehr wahrscheinlich hat er auch die Häresien des „Konzils“ und die „Reformen“ – mit Abstrichen – angenommen.
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#35   Beda   01:21:47 | Samstag, 24. Dezember 2011
Kann Thomas von Aquin und Tomás auseinander halten. Den Rest verstehe ich leider nicht.
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#34   Schalom   01:17:16 | Samstag, 24. Dezember 2011
Nicht Thomas von Aquin, sonder Tomas vom kr.net. Capito
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#33   Beda   01:15:49 | Samstag, 24. Dezember 2011
Der Aquinate ist zu schwierig für meine Wenigkeit.
:-)
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#32   Schalom   01:12:35 | Samstag, 24. Dezember 2011
Bei der höheren Etage glaubte ich schon: Thomistische Lehranstalt.
Also, Gut Nacht !
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#31   Beda   01:08:16 | Samstag, 24. Dezember 2011
Auch egal. Es entspricht meinem Wesen, ausgesperrt zu sein, aber auch dafür zu sorgen, ausgesperrt zu werden. Frömmler würden sagen: Schicksal. Ich sage: Kontingenz.
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#30   Schalom   01:06:31 | Samstag, 24. Dezember 2011
Wenn wir so weiter lachen, dann werden wir ausgesperrt…
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#29   Beda   01:03:23 | Samstag, 24. Dezember 2011
Jaja, wenn man den Chef wirklich zum Lachen bringen will, zeigt man ihm kreuz.net. Nach dem Lachanfall kriegt er jeweils Mitleid – zum Glück!!
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#28   Schalom   01:02:00 | Samstag, 24. Dezember 2011
Schön, wenn man so über den Dingen steht.
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#27   Beda   00:58:19 | Samstag, 24. Dezember 2011
Nein, Schalom, eine Etage höher. O:)
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#26   Schalom   00:57:04 | Samstag, 24. Dezember 2011
Beda,
arbeiten Sie im Vatikan ? –
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#25   Beda   00:51:04 | Samstag, 24. Dezember 2011
Geniesse es ausserhalb der Jurisdiktion des Erzbischofs von München.
Hicks.
Pardon.
:-#
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#24   Schalom   00:49:04 | Samstag, 24. Dezember 2011
Paulaner ist Eigentum der Erzdiözese München
Prost
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#23   Beda   00:45:58 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ziehe Paulaner vor.
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#22   Schalom   00:44:12 | Samstag, 24. Dezember 2011
Zu empfehlen:
Weltenburger Barock Dunkel
Ein erstklassiges Bier
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#21   SignumSalutis †   00:40:34 | Samstag, 24. Dezember 2011
Etwas hat der hingeschiedene Vater Abt gefördert, was gewiß nicht katholisch war: das Engelwerk. Und es muss in Weltenburg (einem herrlichen Ort, wovon ich mich in diesem Jahr wieder überzeugen konnte) schlimme Blüten getrieben haben. Man kann nur eines: der Botschaft Christi folgen oder geheime Engel-Geister-Lehren verbreiten …
SignSal
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#20   Beda   00:32:23 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ikonikus wixxt wieder ins Forum.
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#19   Gregorius Nazianzenus   00:17:04 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ich kannte Vater Thomas drei Jahrzehnte lang. Er ist einer der liebenswürdigsten Menschen, die ich kennengelernt habe, einer von den Katholiken, um derentwillen ich – trotz allem – immer Hochachtung für die römische Kirche bewahren werde. Mögen die Engel ihn ins himmlische Jerusalem geleiten!
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#18   gesunder   00:15:46 | Samstag, 24. Dezember 2011
Welche mildtätigen Aufgaben hat das Engelwerk eigentlich?
Suppenküchen und Armenspeisungen?
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#17   Ikonikus   00:12:22 | Samstag, 24. Dezember 2011
Schalom :
Oder für Dich?
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#16   Schalom   23:25:42 | Freitag, 23. Dezember 2011
300 Jahre Fegefeuer für die ^-^ ^-^ ^-^
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#15   Gunsenum   23:17:43 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Da er zwölf Jahre die sieben Vaterunser und Ave Maria der Heiligen Birgitta von Schweden gebetet und diese auch verbreitet hat, ist anzunehmen, daß er ohne Fegefeuer in den Himmel gekommen ist.“
Das ist ja schon fast LUTHERISCH –---------> „Bete fest und sündige kräftig“ –---> dann wird dir schon nix geschehen,,,
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#14   Schalom   23:08:04 | Freitag, 23. Dezember 2011
In der Engelswerkstatt werden die Spielsachen für brave Kinder gebastelt,
die das Christkind bringt. Das ist ein gute Sache.
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#13   Anael   22:57:29 | Freitag, 23. Dezember 2011
>>>Schlagzeilen machte Abt Niggl vor allem als prominentes Mitglied des Engelwerkes.<<<
.
Das ist natürlich Teufelswerk, deshalb taten die Arsch- und Speichellecker in den Redaktionsstuben gut daran, einen Gläubigen, Nachfolger Christi, mindestens zu ignorieren. Abwarten, wann die Unterhosen-Karte gespielt wird und dem selig Verstorbenen eine Unterhosengeschichte angedihtet wird.
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#12   Schalom   22:39:21 | Freitag, 23. Dezember 2011
IN der Regel sind Katholiken keine Roboter … wie T
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#11   Obermaier †   22:07:57 | Freitag, 23. Dezember 2011
Ja, klar, Gotthard, Sie sind mal wieder der Prototypus eines rechtgläubigen Katholiken… so wie Tomas und andere. :-D
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#10   Gotthard   22:04:44 | Freitag, 23. Dezember 2011
>„heilige“ Objekte, die Dämonen fernhalten <
wir Katholiken glauben einfach nicht an solche Objekte.
Es mag Leute geben, die sich katholisch schimpfen, die an solches glauben… die Kirche hat halt eine sehr breites Spektrum.
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#9   Sainte Rose   21:28:01 | Freitag, 23. Dezember 2011
Abt Niggl war ein Heiliger. Möge er ruhen im Frieden! R.I.P. Bitte beten Sie für mich!
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#8   Obermaier †   21:06:16 | Freitag, 23. Dezember 2011
Sach ich doch, Gotthard: Umbenannt. Und zack, kein Glaube an „Magie“, sondern an „Wandlungen“ odr „heilige“ Objekte, die Dämonen fernhalten – aber neeeeiiin, keine „Magie“. :-D
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#7   Gotthard   21:04:13 | Freitag, 23. Dezember 2011
wir Katholiken glauben nicht an Magie … wir glauben an die lebendige Gegenwart Gottes und sein Handeln in dieser Welt und in unserem Leben…
Sakramente haben nichts mit Magie zu tun
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#6   Obermaier †   20:57:09 | Freitag, 23. Dezember 2011
Natürlich glauben Katholiken an Magie – sie benennens nur um. :-[
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#5   Gotthard   20:51:13 | Freitag, 23. Dezember 2011
>Und noch etwas war charakteristisch für ihn: immer hat er, wenn man sich von ihm segnen ließ, hoch geweihte, exorzierte Benediktus-Medaillen verschenkt.<
was sollen denn „hochgeweihte und exorzierte Benediktus-Medaillen“ sein?
Wir glauben aber nicht an Magie, oder?
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#4   marienkind   20:34:40 | Freitag, 23. Dezember 2011
„Er war zeit seines Lebens ein treuer Diener seiner Kirche“
.
Ja, das war er in der Tat. Er war ein vorbildlicher, tiefgläubiger und überzeugter Gottesmann und großer Marienverehrer, von Herzen gutmütig und durchaus auch humorvoll, aber andererseits konnte er auch recht unbequem werden, wenn es um die Verteidigung der Wahrheit ging. Hier war er zu keinen faulen Kompromissen bereit. Beharrlich und konsequent verteidigte er seinen Standpunkt.
Und noch etwas war charakteristisch für ihn: immer hat er, wenn man sich von ihm segnen ließ, hoch geweihte, exorzierte Benediktus-Medaillen verschenkt.
.
Er war ein echter Mann Gottes, sicher ganz nach dem Herzen Jesu: eucharistisch, marianisch und papsttreu.
.
Außerdem war ihm – wie im Artikel ganz richtig geschrieben – die Verbreitung des „Eucharistischen Liebesbundes“ nach den Vorgaben von Barbara Weigand ein großes Herzensanliegen.
.
R.I.P.
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#3   Cybuzar   20:13:56 | Freitag, 23. Dezember 2011
…und die Kathpedia hat noch gar nicht gemerkt, dass er verstorben ist… das ging zuletzt sogar in Nordkorea schneller.
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#2   Gotthard   19:55:32 | Freitag, 23. Dezember 2011
Abt Thomas führte dien Empfang in beiderlei Gestalt ein… herzlichen Dank dafür!
Redaktion benachrichtigen
#1   DerRabe   19:48:44 | Freitag, 23. Dezember 2011
ein wahres vorbild ist ist ein mann,
der nicht nur gutes reden kann,
sondern sich auch sehr bemüht
und handelt niemals abgebrüht.
vorbild kann auch ein schlechter sein,
er handelt ja auch wie ein schwein (ich entschuldige mich bei den schweinen, ich tus nur wegen dem reimen)
und grunzt bis viele angesteckt
und die wahrheit ist verreckt.
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