13:32:27 | Samstag, 24. Dezember 2011
Das Schmiermagazin versteht etwas von den Koppelschlössern der deutschen Wehrmacht. Außerdem besaß Leutnant Rudolf Augstein genügend NS-Wissen aus erster Hand.

Martin Doerry (56) – Vize-Chefredakteur des Straßenmagazins ‘Spiegel’
© Wettach, Wikimedia, CC(kreuz.net) Pünktlich zu Weihnachten diffamiert das deutsche Straßenmagazin ‘Spiegel’ das Christentum.
Das von einem ehemaligen NS-Journalisten gegründete Hetzorgan verpackte seinen Haß unter anderem in
einem Quiz mit 24 Fragen.
Der ‘Spiegel’ wurde von dem Kirchenhasser Rudolf Augstein († 2002) gegründet.
Er diente dem NS-Verbrecherregime zuerst als Praktikant in einer NS-Zeitung und später als Leutnant der
Wehrmacht.
Später hatten er und sein Verlagsdirektor Hans Detlev Becker keine Bedenken, NSDAP-Mitglieder,
SS-Leute, SD-Häscher, Gestapo-Schergen und NS-Propagandisten beim ‘Spiegel’
einzustellen.
Mit Nazi-Büchern
zum ErfolgDas Religions-Quiz mit 24 Fragen stammt vom ‘Spiegel’-Dinosaurier Martin Doerry und dem Hilfswilligen
Markus Verbeet.
Doerry wurde im Jahr 1987 von Augstein zum Spiegel geholt.
Er ist Enkel von Albrecht
Doerry – einem Oberstudienrat im Dritten Reich, der danach entnazifiert werden mußte.
Seit August 1998
ist Martin Doerry Vize-Chefredakteur des ‘Spiegel’.
Er dient sich dem aktuellen Regime mit Naziwahn-Publikationen
an, um von der NS-Vergangenheit seiner Vorfahren abzulenken.
Der ‘Spiegel’ belohnt die UnwahrheitDie
erste Propaganda-Frage des diesjährigen Religionsquiz bezieht sich auf die Cousins Jesu Christi, die
der ‘Spiegel’ gerne zu „Geschwistern“ machen würde. Darum die Frage:
Jesus hatte…
* …nur Brüder.
* …nur Schwestern.
* …mehrere Brüder, mehrere Schwestern.
* …keine Geschwister, er war ein Einzelkind.
Wer die Frage korrekt mit „keine Geschwister, er war ein Einzelkind“ beantwortet, bekommt einen Minuspunkt.
Der ‘Spiegel’ belohnt erwartungsgemäß die Unwahrheit: „mehrere Brüder, mehrere Schwestern“.
Griechisch
für AnfängerHätte Martin Doerry den Artikel „Geschwister Jesu“ nur bei der Internetseite ‘Wikipedia’
nachgeschlagen, wäre er über den Stand der Forschung informiert worden.
Dort kann man lesen, daß der
griechische Terminus αδελφοι – „Brüder“ – in der gesamten Antike für alle möglichen Verwandtschaftsgrade
benützt wurde.
Bereits Origenes († 254) hat bewiesen, daß die Gottesmutter nicht die leibliche Mutter
der vier in Matthäus genannten Brüder Jakobus, Josef, Judas und Simon ist.
Denn durch die ungewöhnlichen
Schreibweise „Joses“ im Markus-Evanglium wurde Maria, die Frau des Alphäus, als Mutter des Cousins „Joseph“
identifiziert.
Des weiteren wurde die Bezeichnung „Bruder“ in der Urkirche sehr weitläufig verwendet.
Paulus verwendet den Begriff αδελφοι im Korinther-Brief für Glaubensbrüder.
Das Mittelalter
dauerte von 1450 bis 1793‘Spiegel’-Eierhistoriker Doerry schafft es nicht einmal, die Epochen Mittelalter
und Neuzeit zeitlich einzuordnen.
So lautet die 13. Frage seines Manipulationsquiz:
Die Inquisition
im späten Mittelalter sollte unter anderem Folgendes aufklären:
* Ehebruch,
* Meineid
* Fahnenflucht
* HexereiNatürlich hat es der ‘Spiegel’-Schwindler auf die Hexerei abgesehen.
Nur: Im hochkatholischen
Mittelalter gab es keine Hexenverbrennungen.
Wieder hätte es genügt, wenn der Hobby-Historiker den
ersten Satz des ‘Wikipedia’-Artikel zu „Hexenverfolgung“ gelesen hätte:
„Hexenverfolgungen fanden in
Mitteleuropa vor allem während der Frühen Neuzeit statt und sind aus globaler Perspektive bis in die
Gegenwart verbreitet.“
Im übrigen ist die antikirchliche Hexen-Propaganda längst
aufgeflogen.
Hat
ihm das sein NS-Großvater erzählt?Natürlich fehlt bei der ‘Spiegel’-Speierei der deutsche Naziwahn
nicht. So lautet Frage 20:
Was stand auf dem Koppelschloß deutscher Wehrmachtsoldaten im Zweiten Weltkrieg?
* Führer, wir folgen Dir
* Gott mit uns
* Für Volk und Vaterland
* Das Heilige ReichDie erwünschte
Lösung stimmt diesmal mit der Wirklichkeit überein, Antwort zwei: Gott mit uns.
Daraus folgt: Der ‘Spiegel’
versteht immerhin etwas von den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten.
Denn der Wehrmachts-Leutnant
Rudolf Augstein besaß genügend NS-Wissen aus erster Hand.
Und wenn ihn sein Gedächtnis verriet, konnte
er ja bei den Altnazis in seinen Redaktionsteam nachfragen.
Allerdings stand „Gott mit uns“ bereits seit
dem Jahr 1813 auf preußischen Koppelschlössern.