08:33:33 | Freitag, 1. Juli 2005
Ungezwungen und bewußt + Weniger Lebensraum + Auf den Apostel gehört + Aufruf zum Widerstand + Das älteste Ehepaar der Welt + Homo im Papstgewand
Ungezwungen und bewußtVatikan. Papst Benedikt XVI. bekräftigte erneut seinen Willen zum Ökumenismus.
Der Heilige Vater sprach vor einer Delegation des orthodoxen Patriarchats von Konstantinopel. Er bezeichnete
die Anwesendheit der Orthodoxen zum Fest der Apostelfürsten Peter und Paul als „glückliche Tradition“ –
ebenso die Tatsache, daß Vertreter des Vatikan jedes Jahr am Andreasfest in Konstantinopel teilnehmen.
Er sehe auf katholischer wie auf orthodoxer Seite eine gemeinsame Absicht, zur vollen Gemeinschaft der
Christen zurückzukehren. Der Weg dorthin sei nicht einfach. Am Anfang sei er von Furcht und Zögern gekennzeichnet
gewesen. Aber mittlerweile sei er immer ungezwungener und bewußter: „Wir wollen gemeinsam auf dem Weg
der Gemeinschaft weitergehen und zusammen neue Schritte und Gesten vollbringen, die dazu führen, die
bleibenden Mißverständnisse und Teilungen zu überwinden.“
Weniger LebensraumDeutschland. Die Liturgiekommission
der Deutschen Bischofskonferenz will den Kirchenraum wieder „stärker als geistliche Mitte des Gemeindelebens“
erscheinen lassen. Im Klartext: Die Kapazität der sich immer mehr leerenden Kirchen soll verkleinert
werden. So heißt es in einem Papier, das am Donnerstag vom Deutschen Liturgischen Institut in Trier veröffentlicht
wurde. Die darin beschriebenen Vorschläge reichen von Sitzbankreduzierungen bis Verkleinerung des Kirchenraumes
durch Glaswände, Falttüren, Vorhänge oder Gitter. Der dabei gewonnene Raum soll für Kinder-Wortgottesdienste,
als Meditationskapelle, Beichtzimmer, als Foyer, für Gruppen oder als Lager dienen.
Auf den Apostel
gehörtFrankreich. Am Samstag wird Frau Geneviève Beney (56) aus Südfrankreich von
zwei selbsternannten
„Bischöfinnen“ zur sogenannten „Frauenpriesterin“ ordiniert. Der zuständige Erzbischof von Lyon, Philippe
Kardinal Barbarin, bat die zum Teil bereits exkommunizierten Damen von ihrem spaltenden Vorhaben Abstand
zu nehmen: „Eine derartige Zeremonie stellt einen radikalen Bruch mit der katholischen Kirche dar.“ Lyon
ist nach Paris und Marseille die drittgrößte Stadt in Frankreich und liegt im Südwesten des Landes.
Die Frauenpriesterweihe sei – so Kardinal Barbarin – ungültig und eine Quelle von Verletzungen und unnötigem
Leiden: „Tragen wir vielmehr im Herzen – wie es uns der Apostel aufträgt – die Einheit des Geistes zu
wahren, durch den Frieden, der uns zusammenhält.“ (Eph 4,3)
Aufruf zum WiderstandSpanien. Die spanischen
Bischöfe riefen nach der gestrigen
Anerkennung des Homo-Konkubinats zum bürgerlichen Widerstand auf.
Angesichts der dramatischen Situation müsse man der spanischen Gesellschaft vertrauen, daß sie die Ehe,
die Familie und die Kinder verteidigen werde: „Es ist notwendig, sich diesem ungerechten Gesetz mit allen
legitimen Mitteln zu widersetzen.“ Die zuständigen Behörden sollen den Vollzug des Gesetzes im Namen
ihres Gewissens verweigern.
Das älteste Ehepaar der WeltUSA. John und Amelia Rocchio sind seit 82
Jahren verheiratet. Die beiden Katholiken lernten sich kennen als Amelia 17 und John 19 Jahre alt war.
Damit sind die beiden das vermutlich älteste Ehepaar der Welt. John ist mittlerweile 101 Jahre alt, Amelia
99. Das Geheimnis ihrer 82jährigen Ehe sei die Liebe, verrieten die beiden der Nachrichtenagentur „Associated
Press“. Im Jahr 1923 heiratete das Paar in einer katholischen Kirche in Providence. Providence ist die
Hauptstadt des Bundesstaates Rhode Island. Rhode Island befindet sich im Nordosten der USA am Atlantischen
Ozean. Mit Geduld und Verständnis „kann man es weit bringen“, erläuterte der greise Gatte abschließend.
Homo im PapstgewandFrankreich. Am vergangenen Wochenende fand in Paris ein Aufmarsch militanter Homosexueller
statt. Beim Aufmarsch wurde unter anderem mehr Toleranz für die Sünde Sodoms gefordert. Was militante
Homos unter Toleranz verstehen und wieviel Respekt sie vor dem Glauben Andersdenkender haben, zeigten
sie gleich selber. Zwei sexuell Verdrehte verkleideten sich als Papst beziehungsweise als Kardinal. Übergriffe
von militanten Homo-Ideologen auf die Kirche sind nicht selten. Bereits Anfang Juni hatte ein gewalttätiges
Homo-Kommando die Kathedrale Notre-Dame in Paris gestürmt und durch eine
Hochzeitsparodie geschändet.
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#4
Benedikt 02:05:58 | Sonntag, 3. Juli 2005
#3
Yersinia 20:35:18 | Freitag, 1. Juli 2005
#2
Benedikt 14:06:55 | Freitag, 1. Juli 2005
#1
Pelagius 09:41:31 | Freitag, 1. Juli 2005