Alte Messe
Wo der katholische Glaube nie starb
In England gibt es eine versteckte Kapelle, wo der Glaube und die Messe nie starben, weil die Priester und Gläubigen dafür ihr Leben gaben.
Die Seite 'danielmitsui.com' berichtete 2009 über eine versteckte Kapelle.
Die Seite ‘danielmitsui.com’ berichtete 2009 über eine versteckte Kapelle.
(kreuz.net) Die Kapelle ist ‘Unserer Frau der Märtyrer’ und dem Heiligen Ignatius geweiht.

Sie befindet sich in der englischen Grafschaft Dorset – im Südwesten des Landes an der Küste des Ärmelkanals.

Nach Angaben des US-Blogs ‘The Lion and the Cardinal’ ist die Kapelle eine Perle.

Sie ist Zeuge der schrecklichen Leiden und Verfolgungen, welche die Katholiken von seiten der britischen Krone in den Jahren 1587 und 1642 zu erleiden hatten.

Gehängt, ertränkt, viergeteilt

Nicht weniger als acht Priester und Laien, die mit dieser Kapelle verbunden waren, wurden in dieser Zeit von den Anglikanern ermordet.

Sieben von ihnen wurden gehängt, ertränkt und viergeteilt.

Der achte starb aufgrund der Entbehrungen im Gefängnis.

Zuerst in der Scheune, dann im Dachboden

Die Kapelle war ursprünglich eine Scheune. Darin versammelten sich die Gläubigen, um geheimen lateinischen Messen beizuwohnen, die von Untergrund-Priestern gelesen wurden.

Doch der Ort wurde von den Kirchenverfolgern schon bald identifiziert und war deshalb unsicher.

Darum baute man eine geheime Kapelle im Bereich des Dachbodens.

Die Wände wurden als Freskos ausgemalt. Sie sind bis heute sichtbar.

Die Kapelle blüht auf

Die geheime Kapelle wurde fast 150 Jahre lang genutzt, bis es Anfang des 19. Jahrhunderts für die britischen Katholiken wieder relativ sicher wurde, mit großer Vorsicht halböffentlich zu existieren.

In dieser Zeit wurde das Gebäude von einer örtlichen katholischen, einigermaßen wohlhabenden Familie gekauft.

Sie begann, die Scheune in eine wunderschöne und reichlich dekorierte Kapelle auszubauen.

Diese Arbeit wurde im Jahr 1872 unter der Leitung von Charles Weld fertiggestellt.

Weld gestaltete den romanischen Stil und vollbrachte auch den größten Teil der Arbeit.

Das Echo ist noch zu hören

In der geheimen Kapelle gibt es einen Sessel, der von dem Heiligen Priester, Hw. Hugh Green, einem der Märtyrer, genutzt wurde.

Er steht so zufällig in dem Raum, daß man sich fast vorstellen könnte, daß der Heilige gerade zur Türe hineinkommen könnte, bereit, um sich für die Heilige Messe zu kleiden.

Leider werden heute in der Kapelle nur wenige Messen zelebriert.

Doch der alte Altar ist noch an seinem ursprünglichen Ort. Er schreit danach, ein Gotteshaus für den Alten Ritus zu werden.

Man hört hier immer noch das Echo der lateinischen Messen, die hier in einem Zeitraum von 400 Jahren zelebriert wurden.
      
56 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#57   Soramonas   18:07:46 | Freitag, 3. Februar 2012
Der wahre Gegner: Modernisten und Liberalisten, Freimaurerei und Vorfeld-Organisationen sind in die Kirche eingedrungen
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
Redaktion benachrichtigen
#56   RichardLöwenherz   15:39:38 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
TOMAS
Sie wiederholen sich ständig, aber das reicht eben nicht aus. Der Vorwurf der Häresie greift nicht. Nicht bei der Piusbruderschaft. Der Vorwurf des Ungehorsams hingegen könnte legitim erscheinen, falls man die Einwände der Piusbruderschaft nicht gelten lassen will.
Redaktion benachrichtigen
#55   Tomás   03:13:48 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
#54
Wenn man aber versucht, so wie die Piusbruderschaft es tut, den permanenten Ungehorsam dem „Papst“ gegenüber, mit dem Argument, man muß dem Papst nicht immer, sondern nur manchmal gehorchen, zu rechtfertigen, ist dies eine Leugnung des Primates des Papstes, was eine Häresie ist.
Redaktion benachrichtigen
#54   RichardLöwenherz   00:40:12 | Dienstag, 27. Dezember 2011
TOMAS
(1) Es ist mir nicht bekannt, daß die Pius-Bruderschaft sich je eine ex cathedra Entscheidung eines Papstes verweigert oder deren Legitimität in Frage gestellt hätte.
Soweit bekannt, bestreitet die Pius-Bruderschaft die Ansichten oder zumindest
die Formulierungen von Vat II hinsichtlich des Ökumenismus, der
Religionsfreiheit, und die postkonziliaren Entwicklungen im Bereich der Liturgie.
Im letzten Punkt ist sich die Bruderschaft mit der vernichtenden Kritik der „neuen Liturgie“ eines Kardinals Ratzinger völlig einig.
Die von der Bruderschaft vertretenen theologischen Lehren sind mit der klassischen katholischen Theologie bis 1962 identisch.
(2) Ein Akt des Ungehorsams kann nicht auf Grund dessen Dauer zu einem Akt der Häresie mutieren.
Bezieht sich der Ungehorsam auf die Verneinung einer ex cathedra Entscheidung des Papstes, ist er von vornherein häretisch.
Bezieht sich der Ungehorsam stattdessen auf andere Ebenen, wofür keine absolute Glaubenszustimmung verlangt werden darf, so ist er nicht häretisch, auch wenn er hundert Jahre lang andauert.
(3) Wie man sieht, haben Sie leider die von mir empfohlene Literatur zu den verschiedenen Graden der Zustimmung, die verschieden gelagerte magisteriale Entscheidungen von den Gläubigen fordern dürfen, nicht ausgearbeitet.
Es wird allmählich langweilig, Ihnen erneut die geflissentliche Lektüre von u.a. den Schriften von Mons. Brunero Gherardini, von unzweifelhafter Orthodoxie, zum Thema, dringend zu empfehle
Redaktion benachrichtigen
#53   catholic   20:59:48 | Montag, 26. Dezember 2011
Christus wird durch die Sünden der Menschen beleidigt.-
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er beleidigt auf dem Thron sitzt.
Mit unseren Sünden beleidigen wir Menschen uns gegenseitig.
Einen beleidigten Gott kann kann ich mir nur anthropomorph verstellen.
Redaktion benachrichtigen
#52   Schorsche †   19:44:39 | Montag, 26. Dezember 2011
#51 Ich denke immer daran, vor allem wenn es was zu sehen gibt.
Der Fünfziger hat damit Probleme.
Redaktion benachrichtigen
#51   Mufelius †   19:30:13 | Montag, 26. Dezember 2011
Schorsche: Das spielt keine Rolle – auch beim posten kann man an Sex DENKEN. Mach ich grad – und Sie wohl auch, wenn Sie ein Mann sind und „Sex“ lesen. ^^
Redaktion benachrichtigen
#50   Tomás   19:28:28 | Montag, 26. Dezember 2011
#45
Der Ablaß ist die Nachlassung der zeitliche Strafen, die uns von der Kirche für Sünden, die schon vergeben sind, erteilt wird. Ablässe kan man durch gute Werke gewinnen, wenn man im Stand der Gnade ist. Also hat der Ablaß mit Freikaufen aus dem Fegefeuer nichts zu tun. Wenn gewisse Prediger es so gedeutet haben, war es ein Mißbrauch, der von der Kirche nie gutgeheißen wurde.
Redaktion benachrichtigen
#49   Schorsche †   19:26:07 | Montag, 26. Dezember 2011
#48 Ich kenne einen, der mit dem 6. Gebot kein Problem hat,
der postet den ganzen Tag. Aber ich schreibe den Namen nicht,
sonst werde ich gelöscht.
Redaktion benachrichtigen
#48   Mufelius †   19:21:06 | Montag, 26. Dezember 2011
Nein, Beda – das ist von mir. Eine recht klare, einfache Erkenntnis, abgeleitet aus der Beobachtung der Weltgeschehnisse.
Redaktion benachrichtigen
#47   Beda   19:18:55 | Montag, 26. Dezember 2011
Mufelius: <Es geht immer um „wir“ und „die anderen“.>
.
Ist das von Jan Assmann?
Redaktion benachrichtigen
#46   Mufelius †   19:16:22 | Montag, 26. Dezember 2011
Falsch, Vohel, falsch, leider. Liebe und Frieden sind in den meisten Menschen nur gegenüber ihren Famlienmitgliedern im weitesten Sinne einprogrammiert. Das ist der Grund von Gruppenbildung, seis nun die echte Familie, der Bayern-Fanblock, der Verein, die Kirchengemeinde – oder halt als größtmögliche Gruppe die Nation. Es geht immer um „wir“ und „die anderen“. Die Anderen interessieren uns Menschen nicht so – wir sind auf unseren Vorteil bedacht.
.
Und was die Regeln angeht: Da Jesus oder die Kirche das Gedankneverbrechen eingeführt hat, ist Gebot Nr. 6 von keinem Mann einzuhalten – nicht einen einzigen Tag lang. ;-) Von Frauen vielleicht, die sind glaub nicht so dauergeil – oder sagen wirs netter: nicht dauernd im Dienste der Arterhaltung stehend.
Und lügen tut jeder, dauernd. Xmal am Tag. Und Neid? Klaro – ab und an!
Redaktion benachrichtigen
#45   Vogel   19:06:47 | Montag, 26. Dezember 2011
:-] Mufelius,
früher gabs ja noch den Ablaßhandel, da haben die sich tatsächlich für Geld von ihren Sünden freigekauft und sich noch gewundert, dass es Menschen gab, denen das nicht gepaßt hat.
Man kanns richtig verstehen, dass Menschen auf der Suche sind, nachdem, was JESUS eigentlich mal gesagt bzw. gedacht hat. Ich habe keine Ahnung, wieviel von dem, was JESUS ursprünglich mal wollte, nun noch übrig ist.
Es gibt auf der Welt viele liebe Menschen, es gibt viele böse Menschen – scheinbar gleichen die sich irgendwie aus. Wenns mir nach ginge, dann gäbe es keine Waffe, keine Kriege – höchstens mal ein paar Ringkämpfchen.
Das wichtigste GEBOT: die LIEBE, der FRIEDEN sind eigentlich in jedem Menschen einprogrammiert (in normalen Menschen).
MUFELIUS,
die Regeln (damit sind wohl die 10 Gebote gemeint) kann man doch einhalten.
Sicher achtest du deine Eltern…
sicher hast du noch niemand getötet
bist du neidisch auf das Eigentum anderer – wohl kaum, oder?
Hast du schon gelogen – gell – da fängts an schwierig zu werden ;-)
es gibt nur einen Gott – auch kein Problem, oder?
das Gebot mit der Nummer 6 bezieht sich auf den Sex und damit haben manche doch so ihre Probleme. Die müssen eben ihr Hirn umprogrammieren oder einfach älter werden. Ich glaube nicht, dass ein Mann mit 90 noch fremdgeht, oder doch :-] :-]
Redaktion benachrichtigen
#44   Beda   18:54:38 | Montag, 26. Dezember 2011
Erstaunlich ist, dass selbst „moderne“ Priester in ihren Predigten immer noch moralisieren – allerdings ohne die hauseigene Lösung der Beichte anzupreisen.
o.O
Redaktion benachrichtigen
#43   Mufelius †   18:52:29 | Montag, 26. Dezember 2011
Ja, Vogel, das verstehen Sie verkehrt. Die Funktionsweise des Christentums – und ganz besonders des Katholizismus – ist nämlich folgende: Mach allen Menschen ein Dauer-Schlechtes-Gewissen, indem Du Regeln aufstellst, die NIEMAND einhalten kann auf Dauer – udn zocke sie dann ab, indem Du ihnen die Möglichkeit anbietest, dieses Dauer-Schlechte-Gewissen zu erleichtern. Aber diese Erleichterung darf nur für ganz kurz bestehen, denn nur so lassen sich die Menschen dauerhaft abzocken.
Glück und Freude ist ein Feind dieses schlechten Gewissens und ist nicht vogesehen im Katholizismus.
.
„Du bis schlecht!“ ist das Credo dieser Religion, Vogel – und das gilt für jeden Menschen, sogar für die Heiligen.
Redaktion benachrichtigen
#42   Vogel   18:14:42 | Montag, 26. Dezember 2011
Armer JESUS…
Habe heute schonmal mein „Kommunionbildchen“ in der Hand gehabt, das wir damals vom Pfarrer bekommen haben.
„JESUS hat mir vergeben“ steht da ganz groß drauf.
Normalerweise müßten wir uns doch freuen, oder verstehe ich das verkehrt
Redaktion benachrichtigen
#41   Beda   18:13:26 | Montag, 26. Dezember 2011
Zur Ehre Gottes, unseres Heilandes, zur Erhöhung der katholischen Religion, zum Heil der christlichen Völker lehren und erklären wir endgültig als von Gott geoffenbarten Glaubenssatz, in treuem Anschluss an die vom Anfang des christlichen Glaubens her erhaltene Überlieferung, unter Zustimmung des heiligen Konzils: Wenn Tomás in höchster Lehrgewalt (ex cathedra) spricht, das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen von Tomás sind daher aus sich und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich. Wenn sich jemand – was Gott verhüte – herausnehmen sollte, dieser unserer endgültigen Entscheidung zu widersprechen, so sei er ausgeschlossen.
Redaktion benachrichtigen
#40   Tomás   18:11:00 | Montag, 26. Dezember 2011
#38
Chistus wir von allen Menschen mit den Sünden beleidigt, aber nur von den Antichristen (Muslime, Judaisten, Liberale, Kommunisten, usw.) verfolgt.
Redaktion benachrichtigen
#39   Vogel   18:02:25 | Montag, 26. Dezember 2011
Rabe,
warum sind wir alle Verfolger, hast Du Beispiele? Was machen wir alles verkehrt?
Fühlt ihr euch am 2. Weihnachtsfeiertag auch noch weihnachtlich?
Wir sitzen heute wieder ganz alleine zu Hause, Papa muß wieder arbeiten – eigentlich sogar mehr als an anderen Tagen.
Wir haben früher als Kinder an Weihnachten jedenfalls ganz eifrig mit den
„neuen“ Spielen gespielt, uns war da nicht langweilig. Ist das heute nicht mehr üblich?
Habt ihr auch schon gewußt, dass man Kindern Spiele „wegnehmen“ kann und sie merkens nicht mal.
Die blödeste Erfindung, die es jemals gegeben hat, ist KIKA von morgens bis abends.
Bei uns gab es früher einfach die Kinderstunde, hat irgendwann um 17.00 Uhr angefangen und heute darf man kämpfen, darf die Fernbedienung weglegen, hat ne Funksteckdose und all die möglichen Tricks, damit die Glotze nicht zu lange läuft. Eine Stunde soll für Kinder in unserem Alter angemessen sein, naja 1,5 – so lange dauert ja ein Film.
Unsere Eltern hatten es früher auch wesentlich einfacher, uns kein oder kaum Fernsehen schauen zu lassen, das gabs tagsüber einfach nicht.
Es gibt Familien, da läuft der Fernseher den ganzen Tag im Hintergrund, das finde ich abartig.
Man hat aber auch nicht ständig LUST den Kindern als ALTERNATIVE das Mitspielen anzubieten.
Heute mache sich Eltern ein schlechtes Gewissen, wenn sie nicht viel Zeit haben, mit den Kindern zu spielen. Das gabs bei uns früher auch eher nur sonntags.
Manche lassen alles stehen und liegen für die Kinder.
Redaktion benachrichtigen
#38   DerRabe   17:44:22 | Montag, 26. Dezember 2011
wir sind alle verfolger jesu christi, machen wir uns lieber nichts vor…
Redaktion benachrichtigen
#37   Tomás   16:53:11 | Montag, 26. Dezember 2011
#22
Heinrich VI. verfolgte nicht nur die Kahtoliken, sondern auch die Prostestanten, aber leugnete – wie die Piusbruderschaft – den Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes und die Unauflöslichkeit der Ehe. Damit war er – wie die Piusbruderschaft – nicht katholisch. Das gilt auch für die „Kirche“, die er gegründet hat, die anglikanische, die von der englischen Kröne regiert wird und deren Sakramente – bis auf die Taufe und die Ehe – ungültig sind.
#36
Die Vulgata ist die durch die Kirche approbierte Bibel. Was soll an ihr falsch sein?
Redaktion benachrichtigen
#36   Nixnutz   11:11:51 | Montag, 26. Dezember 2011
# 35 Thomasius
Sie haben recht. Die Vulgata als Maßstab zu nehmen, anhand dessen man die Qualität einer anderen Bibelübersetzung prüfen könnte – das wäre absurd. Die Leistung des Hieronymus ist trotzdem hoch einzuschätzen. Er schrieb klares, gut lesbares Latein für die Leser seiner Zeit. Das klassische Latein eines Cicero wäre den hebräischen und griechischen Originaltexten nicht angemessen gewesen.
Sie schreiben: „Da hilft vielleicht auch die Septuaginta“. Das „vielleicht“ halte ich für sehr wichtig. Auch die Septuaginta ist eine großartige Leistung, aber auch sie enthält abenteuerliche Fehler. Es gibt Sätze, die so nah am hebräischen Text entlang übersetzt sind, daß man sie auf griechisch gar nicht versteht, sondern nur merkt, daß auch der griechische Übersetzer Schwierigkeiten mit dem Originaltext hatte. Das ist so, wie wenn jemand den Satz „gleich geht’s los“ ins Englische übersetzen will und dabei „equal goes it loose“ produziert.
Übrigens hat Hieronymus viele Fehler der Septuaginta vermieden, aber selbst halt andere gemacht.
Redaktion benachrichtigen
#35   Thomasius   09:49:11 | Montag, 26. Dezember 2011
#32 Merker
Eine lateinische Bibel gibt es nicht. Die Bibel ist hebräisch und griechisch geschrieben. Lateinisch ist lediglich eine – übrigens fehlerhafte – Übersetzung des Hieronymus. Nun haben Sie Recht. Es gibt kaum eine Übersetzung, die nicht irgendwelche Fehler enthält. Derartige Fehler sind „menschlich“. Hinzukommt, dass die hebräische Sprache vielfach mehrdeutige Ausdrücke enthält. Da hilft vielleicht auch die Septuaginta – die altgriechische Übersetzung der hebräischen Bibel.
Aber zu sagen, nur die Vulgata sei die „maßgebliche Bibel“, die normalen Bürgern – aber auch normalen Klerikern/Mönchen/Nonnen nicht zugänglich sei, ist doch ein wenig übertrieben.
Übrigens:
Auch im Mittelalter – vor der „Entdeckung der Buchdruckerkunst“ – hatten die Kleriker kaum eine vollständige Bibel.
Redaktion benachrichtigen
#34   Fundi   09:26:10 | Montag, 26. Dezember 2011
In Irland gab es wie gesagt, Grausamkeiten von verschiedenen Seiten und manches ist heute in Irland unter Historikern, unabhängig von der Konfession, umstritten wie auch Cromwell, der ja nach seinem Sieg immerhin AUCH in 2 innerevangelischen Bürgerkriegen war, darunter gegen die stark von Freien Baptisten und Quäkern geprägte demokratisch-freiheitliche Bewegung, die für alle Menschen Rechsgleichheit forderten.
Redaktion benachrichtigen
#33   Thomasius   08:31:23 | Montag, 26. Dezember 2011
#23 RichardLöwenherz
„Freimaurer“ ist ein Begriff der hirnrissigen Menschen als erstes einfällt, wenn ihnen etwas nicht zusagt. Durch ständige Wiederholungen wird das nicht besser.
Redaktion benachrichtigen
#32   Merker   06:26:41 | Montag, 26. Dezember 2011
Zu ihrem Glück hat die Kirche die „tote“ lateinische Sprache bewahrt. Nach den vielen späteren Übersetzungen wäre die Bibel ohne Latein sonst zu einem Märchenbuch verkommen. Jeder hätte willkürlich übersetzt und dieser Willkürlichkeit wären weitere gefolgt, immer mit dem Hinweis, daß sich eine Sprache doch entwickle.
Redaktion benachrichtigen
#31   Ossietzky   01:22:38 | Montag, 26. Dezember 2011
Das ist doch aufh ein Mahltisch im Bild…schlimm!
Redaktion benachrichtigen
#30   Schalom   23:18:24 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Mögen sich die Liebhaber der lateinischen Sprache gern auf Latein verständigen.
Es wäre eine Bereicherung in der kulturellen Vielfalt.
Also, auf gehts liebe Lateiner! –
Redaktion benachrichtigen
#29   Joseph von Eichendorff   22:42:56 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Hanged, drawn and quartered bedeutet (glücklich, wer sich der englischen Sprache mächtig weiß) gehängt, ausgeweidet und gevierteilt. Es war die schlimmste Strafe, die einen treffen konnte. Das „drawn“ (nicht „drowned“!!!) hieß, daß dem gehängten Leichnam (u. U. lebte der Gehängte zu dem Zeitpunkt sogar noch) der Darm herausgezogen wurde. Im Anschluß daran wurden die Reste des Unglücklichen gevierteilt.
Aber mit Ertränken hat das nichts zu tun…
Alles auch hier nachzulesen bei wikipedia:
en.wikipedia.org/…_drawn_and_quartered
Redaktion benachrichtigen
#28   KonradGeorg   22:28:33 | Sonntag, 25. Dezember 2011
# 1 Thomasius
In La Salette habe ich an einer Messe in Französich teilgenommen. Die Worte seigneur (?) und Mariiiiie neben den Liedern haben nicht ausgereicht, irgend etwas von der Messe mit zu bekommen. Die Wandlung habe ich sogar verschlafen.

In Spanien war es deutlich besser. Da habe ich das Credo laut deutsch mitgesprochen. Als saumäßiger Lateinschüler war ich hier doch im Vorteil.

Warum diese absolute Abneigung gegen Latein. Kinder gehobener Eltern in Pakistan zB fangen mit 4 Jahren, 4 Monaten und 4 Tagen an, den Koran in Arabisch auswendig zu lernen. Aber verstehen müssen sie ihn nicht. Aber unsere Kinder lernen noch nicht einmal die gängigsten Gebete im Kindergarten.
In einem Alter, in dem sie die besten Fähigkeiten in Bezug auf Sprache besitzen.
könnten sie diese auch lateinisch lernen.

Die Ablehnung des Latein in der Liturgie macht die Kirche zu einem lokalen Zwergenverein.
Redaktion benachrichtigen
#27   Jubärens   22:25:01 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Es spricht einiges dafür,
dass die politische Klasse in England bei der großen Hungersnot in Irland ganz bewusst und gezielt eine Politik der Dezimierung im Malthus’schen Sinne gewollt und durchgesetzt hat.
Um 1840 hatte die Kapitalistenklasse gegen die englischen Großgrundbesitzer die Freihandels-Korngesetze durchgebracht, wodurch sie mit billigem Korn aus Übersee – vor allem USA und Kanada – Land und Bevölkerung überschwemmen konnte.
Es wäre für die Herrschenden also ein Leichtes gewesen, die Bevölkerung Irlands bei der dreijährigen Kartoffelkrankheit und der daraus resultierenden Hungersnot mit dem notwendigen Importgetreide zu versorgen,
so wie das übrigens einige Fürsten im damaligen Deutschen Bund gemacht haben – z. B. Herzog Adolf von Nassau, der auf eigene Rechnung amerikanischen Roggen aufkaufte und an die Bevölkerung über die Verwaltungsstrukturen verteilen ließ.
Aber die barbarisch-anglikanischen Kapitalisten wollten das nicht, sondern die irischen „Überbevölkderung“ politisch gewollt auf „natürliche Weise“ krepieren lassen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Antonio Michele Ghislieri   22:17:56 | Sonntag, 25. Dezember 2011
@Rixhard Löbenherz
Mal von der Tatsache abgesehen, dass die Freimaurerei erst gegründet wurde als Oliver Cromwell schon gute 60 Jahre tot war …
Redaktion benachrichtigen
#25   RichardLöwenherz   22:15:22 | Sonntag, 25. Dezember 2011
CROMWELL
War ein dreckiger Freimaurer. Zur Hölle mit seiner Seele.
Redaktion benachrichtigen
#24   Jubärens   22:13:47 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Das kaltschnäuzige Verhungerlassen der irischen Bevölkerung während der großen Kartoffelkrankheit und Hungersnot Mitte des 19. Jh. war ja nur der Endpunkt einer langen barbarischen Unterdrückung der katholischen Iren durch die englischen Herrenmenschen.
Angefangen hatte diese Unterdrückungsgeschichte durch die Frühkolonialsierung Irlands durch englische Barons.
Besonders grausam in der Erinnerung sind die martialischen Horden von Cromwell in Irland in Erinnerung.
In der Landschaft Burren heißt es in einer Ausstellung:
Der Burren hatte keinen Baum mehr, an dem man noch einen Iren aufhängen könnte, keinen See mehr, um die Iren zu ertränken, kein Holz mehr für neue Galgen…
Redaktion benachrichtigen
#23   RichardLöwenherz   22:03:36 | Sonntag, 25. Dezember 2011
MÖRDERBANDE
Was die anglikanische Mörderbande nicht vollbringen konnte, haben die freimaurerischen Verbrecher zu Ende gebracht.
Redaktion benachrichtigen
#22   Fundi   21:42:27 | Sonntag, 25. Dezember 2011
zu 17: Heinrich VIII. blieb inhaltlich praktisch völlig katholisch, eine inhaltlich anglikanische Kirche entstand erst nach seinem Tod. Er setzte die von ihm und und an seiner Seite führend von Thomas Morus (!) betriebene grausame Verfolgung Andersreligiöser fort, auch von Evangelischen, was ja auch in der RKK üblich war und der päpstlichen Lehre entsprach.
zu 21: Die Behandlung der Iren während der großen, schrecklichen Hungersnot wird heute in Irland selbst äußerst kontrovers diskutiert- bitte dazu im Internet nachlesen. Die inneririschen Grausamkeiten über Jahrhunderte sollte man auch nicht vergessen. Der Kampf um die Befreiung der Iren von Großbritannien wurde führend von Mitgliedern mehrerer Konfesionen getragen, Parnell und Childers waren dafür Beispiele.
Redaktion benachrichtigen
#21   Thomasius   21:31:14 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#17 Jubärens
Es bringt nichts, immer „auf die anderen“ zu schimpfen. Im Zeitalter des Absolutismus hatte man sich halt an dem König zu orientieren. Das war in England nicht anders als auf dem Kontinent. Waren die Hussitenkriege besser? oder der Augsburger Religionsfriede?
Richtig ist allerdings die schäbige Behandlung der Iren – insbesondere während der Great Famine.
Redaktion benachrichtigen
#20   Fundi   21:27:26 | Sonntag, 25. Dezember 2011
zu 16: Ich habe ja KEINESFALLS gesagt, daß nach 1611 katholische Herrscher in England Baptisten oder andere Evangelische ermordeten, sondern ohne jeden Zeitbezug gesagt, daß katholische Herrscher auf den britischen Inseln (das ist mehr als England) Evangelische (das sind mehr als Baptisten) ermordeten und Freie Baptistengemeinden (um Missverständnisse auszuschließen: sündig wie alle Menschen) das Morden und jede andere Gewalt wegen der Religion schon bei der Gründung der ersten Gemeinde abgelehnt haben .
Redaktion benachrichtigen
#19   Theolungus †   21:25:12 | Sonntag, 25. Dezember 2011
God save the Queen!
:-*
Redaktion benachrichtigen
#18   Gotthard   21:23:49 | Sonntag, 25. Dezember 2011
immer diese Furcht vor dem Islam!
Was soll das denn? … geht auf die Menschen zu …
ich bekam Weihnachtsgrüße von moslemischen Freunden aus Kenia und Pakistan.
Redaktion benachrichtigen
#17   Jubärens   21:23:31 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Es ist bei dieser Gelegenheit an die große Kirchen- und Katholikenverfolgung der abgefallenen Anlikaner zu erinnnern, die schon mit der Ermordung von Thomas Morus durch den Ehebrecherkönig Heinrich VIII. begann.
Allein im Umkreis von einer Kapelle wurden Nicht weniger als acht Priester und Laien von den Anglikanern ermordet. Sieben von ihnen wurden gehängt, ertränkt und viergeteilt. Der Achte starb aufgrund der Entbehrungen im Gefängnis.
Dabei gab es hunderte von solchen Kapellen und dazu noch entsprechend viele priests wholes – Priesterverstecke – in Privathäusern.
Die katholische Kirche in England hat ähnlich viele Martyrer wie die frühe Kirche Roms.
Die letzte große Katholikenvervolgung fand Ende des 18. Jahrhunderts statt.
Die Katholiken in britisch besetzten Irland wurden bis 1916 verfolgt, schikaniert, unterdrückt, ausgegrenzt und mit Verachtung von den englischen Barons gestraft – so wie heute noch in Nordirland.
Das war die berühmte aufgeklärte Liberalität und Toleranz der Engländer bzw. ihrer Hochkirche.
Redaktion benachrichtigen
#16   Antonio Michele Ghislieri   21:17:00 | Sonntag, 25. Dezember 2011
@Fundi
Gab es zur Zeit der ersten Baptistengemeinde in London dort überhaupt noch katholische Herrscher? War es nicht so, dass die dort herrschende anglikanisch protestantische Richtung die alten Waldenserirrtümer nicht mochte?
Redaktion benachrichtigen
#15   Thomasius   21:15:52 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#13 Jubärens
Richtig. Das hocharabisch des Koran wird auch nicht mehr gesprochen. Es ist interessant, dass sich einige Christen den Islam zum Vorbild nehmen.
#11 Antonio Michele Ghislieri
Richtig. Für Kleriker mag es einfacher sein, eine tote Sprache zu „zelebrieren“. Eine lebende Sprache lebt halt und das bedeutet, sie ändert sich ständig. Ist aber, wenn man sie gebraucht, leichter verständlich.
Redaktion benachrichtigen
#14   Fundi   21:12:02 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Und Evangelische wurden von katholischen Herrschern auf den Britischen Inseln ermordet. Und 1611/12 – gleich bei der Gründung ihrer ersten Gemeinde in LONDON- forderten die Freien Baptistengemeinden das Menschenrecht auf Religionsfreiheit für ALLE, ausdrücklich u. a. für Katholiken, Evangelische, Juden, Religionslose
Redaktion benachrichtigen
#13   Jubärens   21:09:37 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#3 Thomasius würde seinen Fluch gegen die altehrwürdigen, nicht mehr gesprochenen Religionssprachen sicherlich auch bedenkenlos gegen die Juden und ihr nicht mehr gesprochenes Hebräisch schleudern:
„Latein ist keine lebende Sprache. Die „Verehrung Gottes“ in einer nichtgesprochenen Sprache ist schon im Ansatz absurd.“
Redaktion benachrichtigen
#12   Thomasius   21:08:48 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#10 Siegfried
Argumentieren Sie nicht immer absurd religiös sondern soziologisch. Die Furcht vor der Islamisierung ist völlig unbegründet. In den Vereinigten Staaten gibt es auch Gruppierungen von Migranten gleicher Herkunft. Man findet in Vereinen zueinander. Hat nichts mit dem „Glauben“ zu tun. Man wechselt „gerne“ den Glauben – die Vereinszugehörigkeit. Hier ist es ähnlich bei den Migranten. Wenn Migranten scheel angesehen werden, schließen sie sich zusammen. Die Integration hängt also auch von den normalen Einheimischen ab. Es gibt ebensowenig „orthodoxe“ Muslime wie es orthodoxe Juden oder „orthodoxe“ Christen gibt. Je mehr christliche Christen um so weniger Probleme mit den Angehörigen anderer Religionen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Antonio Michele Ghislieri   21:03:41 | Sonntag, 25. Dezember 2011
@Thomasius
Nein im Gegenteil, diese Sprache ist auch über die Zeit verständlich, mit einem deutschen Text aus dem frühen Mittelalter könnte man heute kaum mehr was anfangen, da müsste man ständig nachtarieren, das entfällt beim Lateinischen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Siegfried   20:57:58 | Sonntag, 25. Dezember 2011
zu #1 Thomasius , der Novus Ordo hat kein menschliches Problem mehr. An Werktagen geht kein Mensch mehr zum Gottesdienst (früher Heiliges Messopfer) an Sonntagen kommen einige alte Frauen und einige, wenige alte Männer. Unter 60jährige kommen nicht zur Kirche. Die Kinderreihen und die Reihen für die Jugendlichen bleiben entleert.
Beim Missale Romanum waren an jedem Werktag mehr Menschenin in allen Altersgruppen in der Kirche, als heute an einem Sonntag. Wegen lateinischer Messe oder in deutscher Sprache; der nachkonzoöloale Novus Ordo sollte mit Ausnahme der Leseungen ebenfalls in Latein gesprochen werden.
Wo liegt Ihr Problem?
Das Problem ist der Gehorsam und der Glaube. Ist egal heute glaubt sowieso niemand mehr. Das einzige was heute noch Gültigkeit besitzt ist der Wunsch der Vereinigung mit den (sogenannten) Glaubensbrüdern im Islam. Diese lernen Euch später das Beten, dann ist es etwas zu spät aber nicht sinnlos. Gelle!
Redaktion benachrichtigen
#9   Thomasius   20:57:22 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#5 Antonio Michele Ghislieri
Die „babylonische Sprachverwirrung“ – wie Sie es nennen, wird durch die Anwendung einer nicht gesprochenen Sprache nicht behoben sondern nur noch vergrößert.
Redaktion benachrichtigen
#8   Antonio Michele Ghislieri   20:54:18 | Sonntag, 25. Dezember 2011
@Arlberg
Absolut richtig! Aber das Lateinische ist halt die altehrwürdige Sprache die Kirche, wieso sollte man die für eine Eintagsfliege opfern?
Redaktion benachrichtigen
#7   kritischer Katholik   20:52:21 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Absolut richtig,Arlberg
Redaktion benachrichtigen
#6   Arlberg †   20:50:57 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#5 Hallo Pius 5, in der heutigen Zeit könnte ich mir statt latein
auch englisch vorstellen. Das verstehen wenigstens fast alle.
Redaktion benachrichtigen
#5   Antonio Michele Ghislieri   20:46:34 | Sonntag, 25. Dezember 2011
@Thomasius
…Gott hat damit gezeigt, dass alle Menschen der verschiedenen Kulturen und der verschiedenen Sprachen von ihm in ihrer jeweiligen Sprache angesprochen werden…
:-)
Gott hat damit vor allem gezeigt, dass die Babylonische Sprachverwirrung im neuen Bund aufgehoben ist. Dies wird durch das Lateinische in der Liturgie sehr schön deutlich gemacht, da es eine Sprache für alle Zeiten und für alle Völker ist, in der die Liturgie gefeiert wird, sozusagen die Überwindung der Sprachverwirrung. Und mal ehrlich, von einer neuen Messe, die in Litauen auf Litauisch gehalten wurde, habe ich gar nichts verstanden. Wenn Verstehen notwendig sein sollte, was ich bezweifele, dann hätte ich mir das völlig sparen können.
Alles dies wird durch die Messe „im alten Ritus“ und in lateinischer Sprache konterkariert.
Redaktion benachrichtigen
#4   adlimina   20:40:52 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Leider ist es auch Unsinn, im Unblick auf die in Frage stehenden Jahre mit Emphase von „lateinischen“ Messen zu schreiben, als würde das Latein die Realursache ihrer Würde und Gültigkeit sein. Natürlich waren die Messfeiern damals in Latein! Was denn sonst? O Herr …!
Redaktion benachrichtigen
#3   Thomasius   20:40:33 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#2 Antonio Michele Ghislieri
Christus sprach nicht latein. Latein ist keine lebende Sprache. Die „Verehrung Gottes“ in einer nichtgesprochenen Sprache ist schon im Ansatz absurd. Das „Pfingsterlebnis“ war die Ansprache der Menschen verschiedener „Zungen“ in ihrer Sprache. Gott hat damit gezeigt, dass alle Menschen der verschiedenen Kulturen und der verschiedenen Sprachen von ihm in ihrer jeweiligen Sprache angesprochen werden. Alles dies wird durch die Messe „im alten Ritus“ und in lateinischer Sprache konterkariert.
Redaktion benachrichtigen
#2   Antonio Michele Ghislieri   20:26:20 | Sonntag, 25. Dezember 2011
@Thomasius
Ich bin ja wirklich bemüht, hier keinem Unrecht zu tun, welchen Unsinn er auch schreibt. Was Sie aber oft schreiben, das ist soweit jenseits von Gut und Böse, dass es völlig nutzlos erscheint darauf zu antworten.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Alte MesseSo lernt man die Alte Messe Alte MesseIn Jerusalem wird die Alte Messe auf altgläubige Ausländer beschränkt Alte MessePropst Goesche jubiliert: Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos Alte MesseDer Vatikan wird schnell antworten Alte MesseEin neuer Beauftragter für die Alte Messe in Fulda Alte MesseKardinal Castrillón zelebrierte in Deutschland Hochzeitsmesse im Alten Ritus Alte MesseDie Neue Messe gehört ad experimentum in Beton-Reservate Alte MesseNiederlande: Ist das Ende des altliberalen Winters in Sicht? Alte MesseAlte Messe – jeden Sonntag in jedem größeren Ort Alte MesseDie Alte Messe erfreut die ganz Jungen Bischof RifanDas geknickte Schilfrohr von Campos Walter HoeresKardinal Meisner sieht nur die Oberfläche der Alten Messe HeidelbergPfarrgemeinderat verbietet die Alte Messe Kardinal MeisnerKeine Alte Messe, dafür viel Blabla um die Einheit Alte MesseLoreto: Kein Altar für die Alte Messe
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net