Sie ist Zeuge der schrecklichen
Leiden und Verfolgungen, welche die Katholiken von seiten der britischen Krone in den Jahren 1587 und
1642 zu erleiden hatten.
Gehängt, ertränkt, viergeteilt
Nicht weniger als acht Priester und Laien,
die mit dieser Kapelle verbunden waren, wurden in dieser Zeit von den Anglikanern ermordet.
Sieben von
ihnen wurden gehängt, ertränkt und viergeteilt.
Der achte starb aufgrund der Entbehrungen im Gefängnis.
Zuerst in der Scheune, dann im Dachboden
Die Kapelle war ursprünglich eine Scheune. Darin versammelten
sich die Gläubigen, um geheimen lateinischen Messen beizuwohnen, die von Untergrund-Priestern gelesen
wurden.
Doch der Ort wurde von den Kirchenverfolgern schon bald identifiziert und war deshalb unsicher.
Darum baute man eine geheime Kapelle im Bereich des Dachbodens.
Die Wände wurden als Freskos ausgemalt.
Sie sind bis heute sichtbar.
Die Kapelle blüht auf
Die geheime Kapelle wurde fast 150 Jahre lang genutzt,
bis es Anfang des 19. Jahrhunderts für die britischen Katholiken wieder relativ sicher wurde, mit großer
Vorsicht halböffentlich zu existieren.
In dieser Zeit wurde das Gebäude von einer örtlichen katholischen,
einigermaßen wohlhabenden Familie gekauft.
Sie begann, die Scheune in eine wunderschöne und reichlich
dekorierte Kapelle auszubauen.
Diese Arbeit wurde im Jahr 1872 unter der Leitung von Charles Weld fertiggestellt.
Weld gestaltete den romanischen Stil und vollbrachte auch den größten Teil der Arbeit.
Das Echo ist
noch zu hören
In der geheimen Kapelle gibt es einen Sessel, der von dem Heiligen Priester, Hw. Hugh
Green, einem der Märtyrer, genutzt wurde.
Er steht so zufällig in dem Raum, daß man sich fast vorstellen
könnte, daß der Heilige gerade zur Türe hineinkommen könnte, bereit, um sich für die Heilige Messe
zu kleiden.
Leider werden heute in der Kapelle nur wenige Messen zelebriert.
Doch der alte Altar ist
noch an seinem ursprünglichen Ort. Er schreit danach, ein Gotteshaus für den Alten Ritus zu werden.
Man hört hier immer noch das Echo der lateinischen Messen, die hier in einem Zeitraum von 400 Jahren
zelebriert wurden.
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56 Lesermeinungen
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TOMAS Sie wiederholen sich ständig, aber das reicht eben nicht aus. Der Vorwurf der Häresie greift nicht.
Nicht bei der Piusbruderschaft. Der Vorwurf des Ungehorsams hingegen könnte legitim erscheinen, falls
man die Einwände der Piusbruderschaft nicht gelten lassen will.
#54 Wenn man aber versucht, so wie die Piusbruderschaft es tut, den permanenten Ungehorsam dem „Papst“
gegenüber, mit dem Argument, man muß dem Papst nicht immer, sondern nur manchmal gehorchen, zu rechtfertigen,
ist dies eine Leugnung des Primates des Papstes, was eine Häresie ist.
TOMAS (1) Es ist mir nicht bekannt, daß die Pius-Bruderschaft sich je eine ex cathedra Entscheidung eines
Papstes verweigert oder deren Legitimität in Frage gestellt hätte. Soweit bekannt, bestreitet die Pius-Bruderschaft
die Ansichten oder zumindest die Formulierungen von Vat II hinsichtlich des Ökumenismus, der Religionsfreiheit,
und die postkonziliaren Entwicklungen im Bereich der Liturgie. Im letzten Punkt ist sich die Bruderschaft
mit der vernichtenden Kritik der „neuen Liturgie“ eines Kardinals Ratzinger völlig einig. Die von der
Bruderschaft vertretenen theologischen Lehren sind mit der klassischen katholischen Theologie bis 1962
identisch. (2) Ein Akt des Ungehorsams kann nicht auf Grund dessen Dauer zu einem Akt der Häresie mutieren.
Bezieht sich der Ungehorsam auf die Verneinung einer ex cathedra Entscheidung des Papstes, ist er von
vornherein häretisch. Bezieht sich der Ungehorsam stattdessen auf andere Ebenen, wofür keine absolute
Glaubenszustimmung verlangt werden darf, so ist er nicht häretisch, auch wenn er hundert Jahre lang andauert.
(3) Wie man sieht, haben Sie leider die von mir empfohlene Literatur zu den verschiedenen Graden der Zustimmung,
die verschieden gelagerte magisteriale Entscheidungen von den Gläubigen fordern dürfen, nicht ausgearbeitet.
Es wird allmählich langweilig, Ihnen erneut die geflissentliche Lektüre von u.a. den Schriften von Mons.
Brunero Gherardini, von unzweifelhafter Orthodoxie, zum Thema, dringend zu empfehle
Christus wird durch die Sünden der Menschen beleidigt.- Ich kann mir nicht vorstellen, dass er beleidigt
auf dem Thron sitzt. Mit unseren Sünden beleidigen wir Menschen uns gegenseitig. Einen beleidigten Gott
kann kann ich mir nur anthropomorph verstellen.
#51 Mufelius † 19:30:13 | Montag, 26. Dezember 2011
Schorsche: Das spielt keine Rolle – auch beim posten kann man an Sex DENKEN. Mach ich grad – und Sie wohl auch, wenn Sie ein Mann sind und „Sex“ lesen. ^^
#45 Der Ablaß ist die Nachlassung der zeitliche Strafen, die uns von der Kirche für Sünden, die schon
vergeben sind, erteilt wird. Ablässe kan man durch gute Werke gewinnen, wenn man im Stand der Gnade ist.
Also hat der Ablaß mit Freikaufen aus dem Fegefeuer nichts zu tun. Wenn gewisse Prediger es so gedeutet
haben, war es ein Mißbrauch, der von der Kirche nie gutgeheißen wurde.
#46 Mufelius † 19:16:22 | Montag, 26. Dezember 2011
Falsch, Vohel, falsch, leider. Liebe und Frieden sind in den meisten Menschen nur gegenüber ihren Famlienmitgliedern
im weitesten Sinne einprogrammiert. Das ist der Grund von Gruppenbildung, seis nun die echte Familie,
der Bayern-Fanblock, der Verein, die Kirchengemeinde – oder halt als größtmögliche Gruppe die Nation.
Es geht immer um „wir“ und „die anderen“. Die Anderen interessieren uns Menschen nicht so – wir sind auf
unseren Vorteil bedacht. . Und was die Regeln angeht: Da Jesus oder die Kirche das Gedankneverbrechen
eingeführt hat, ist Gebot Nr. 6 von keinem Mann einzuhalten – nicht einen einzigen Tag lang. Von Frauen
vielleicht, die sind glaub nicht so dauergeil – oder sagen wirs netter: nicht dauernd im Dienste der Arterhaltung
stehend. Und lügen tut jeder, dauernd. Xmal am Tag. Und Neid? Klaro – ab und an!
Mufelius, früher gabs ja noch den Ablaßhandel, da haben die sich tatsächlich für Geld von ihren Sünden
freigekauft und sich noch gewundert, dass es Menschen gab, denen das nicht gepaßt hat. Man kanns richtig
verstehen, dass Menschen auf der Suche sind, nachdem, was JESUS eigentlich mal gesagt bzw. gedacht hat.
Ich habe keine Ahnung, wieviel von dem, was JESUS ursprünglich mal wollte, nun noch übrig ist. Es gibt
auf der Welt viele liebe Menschen, es gibt viele böse Menschen – scheinbar gleichen die sich irgendwie
aus. Wenns mir nach ginge, dann gäbe es keine Waffe, keine Kriege – höchstens mal ein paar Ringkämpfchen.
Das wichtigste GEBOT: die LIEBE, der FRIEDEN sind eigentlich in jedem Menschen einprogrammiert (in normalen
Menschen). MUFELIUS, die Regeln (damit sind wohl die 10 Gebote gemeint) kann man doch einhalten. Sicher
achtest du deine Eltern… sicher hast du noch niemand getötet bist du neidisch auf das Eigentum anderer –
wohl kaum, oder? Hast du schon gelogen – gell – da fängts an schwierig zu werden es gibt nur einen Gott –
auch kein Problem, oder? das Gebot mit der Nummer 6 bezieht sich auf den Sex und damit haben manche doch
so ihre Probleme. Die müssen eben ihr Hirn umprogrammieren oder einfach älter werden. Ich glaube nicht,
dass ein Mann mit 90 noch fremdgeht, oder doch
Erstaunlich ist, dass selbst „moderne“ Priester in ihren Predigten immer noch moralisieren – allerdings
ohne die hauseigene Lösung der Beichte anzupreisen.
#43 Mufelius † 18:52:29 | Montag, 26. Dezember 2011
Ja, Vogel, das verstehen Sie verkehrt. Die Funktionsweise des Christentums – und ganz besonders des Katholizismus –
ist nämlich folgende: Mach allen Menschen ein Dauer-Schlechtes-Gewissen, indem Du Regeln aufstellst,
die NIEMAND einhalten kann auf Dauer – udn zocke sie dann ab, indem Du ihnen die Möglichkeit anbietest,
dieses Dauer-Schlechte-Gewissen zu erleichtern. Aber diese Erleichterung darf nur für ganz kurz bestehen,
denn nur so lassen sich die Menschen dauerhaft abzocken. Glück und Freude ist ein Feind dieses schlechten
Gewissens und ist nicht vogesehen im Katholizismus. . „Du bis schlecht!“ ist das Credo dieser Religion,
Vogel – und das gilt für jeden Menschen, sogar für die Heiligen.
Armer JESUS… Habe heute schonmal mein „Kommunionbildchen“ in der Hand gehabt, das wir damals vom Pfarrer
bekommen haben. „JESUS hat mir vergeben“ steht da ganz groß drauf. Normalerweise müßten wir uns doch
freuen, oder verstehe ich das verkehrt
Zur Ehre Gottes, unseres Heilandes, zur Erhöhung der katholischen Religion, zum Heil der christlichen Völker lehren und erklären wir endgültig als von Gott geoffenbarten Glaubenssatz, in treuem Anschluss an die vom Anfang des christlichen Glaubens her erhaltene Überlieferung, unter Zustimmung des heiligen Konzils: Wenn Tomás in höchster Lehrgewalt (ex cathedra) spricht, das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten, so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen von Tomás sind daher aus sich und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich. Wenn sich jemand – was Gott verhüte – herausnehmen sollte, dieser unserer endgültigen Entscheidung zu widersprechen, so sei er ausgeschlossen.
Rabe, warum sind wir alle Verfolger, hast Du Beispiele? Was machen wir alles verkehrt? Fühlt ihr euch
am 2. Weihnachtsfeiertag auch noch weihnachtlich? Wir sitzen heute wieder ganz alleine zu Hause, Papa
muß wieder arbeiten – eigentlich sogar mehr als an anderen Tagen. Wir haben früher als Kinder an Weihnachten
jedenfalls ganz eifrig mit den „neuen“ Spielen gespielt, uns war da nicht langweilig. Ist das heute nicht
mehr üblich? Habt ihr auch schon gewußt, dass man Kindern Spiele „wegnehmen“ kann und sie merkens nicht
mal. Die blödeste Erfindung, die es jemals gegeben hat, ist KIKA von morgens bis abends. Bei uns gab
es früher einfach die Kinderstunde, hat irgendwann um 17.00 Uhr angefangen und heute darf man kämpfen,
darf die Fernbedienung weglegen, hat ne Funksteckdose und all die möglichen Tricks, damit die Glotze
nicht zu lange läuft. Eine Stunde soll für Kinder in unserem Alter angemessen sein, naja 1,5 – so lange
dauert ja ein Film. Unsere Eltern hatten es früher auch wesentlich einfacher, uns kein oder kaum Fernsehen
schauen zu lassen, das gabs tagsüber einfach nicht. Es gibt Familien, da läuft der Fernseher den ganzen
Tag im Hintergrund, das finde ich abartig. Man hat aber auch nicht ständig LUST den Kindern als ALTERNATIVE
das Mitspielen anzubieten. Heute mache sich Eltern ein schlechtes Gewissen, wenn sie nicht viel Zeit haben,
mit den Kindern zu spielen. Das gabs bei uns früher auch eher nur sonntags. Manche lassen alles stehen
und liegen für die Kinder.
#22 Heinrich VI. verfolgte nicht nur die Kahtoliken, sondern auch die Prostestanten, aber leugnete – wie
die Piusbruderschaft – den Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes und die Unauflöslichkeit der Ehe.
Damit war er – wie die Piusbruderschaft – nicht katholisch. Das gilt auch für die „Kirche“, die er gegründet
hat, die anglikanische, die von der englischen Kröne regiert wird und deren Sakramente – bis auf die
Taufe und die Ehe – ungültig sind. #36 Die Vulgata ist die durch die Kirche approbierte Bibel. Was soll
an ihr falsch sein?
# 35 Thomasius Sie haben recht. Die Vulgata als Maßstab zu nehmen, anhand dessen man die Qualität einer
anderen Bibelübersetzung prüfen könnte – das wäre absurd. Die Leistung des Hieronymus ist trotzdem
hoch einzuschätzen. Er schrieb klares, gut lesbares Latein für die Leser seiner Zeit. Das klassische
Latein eines Cicero wäre den hebräischen und griechischen Originaltexten nicht angemessen gewesen. Sie
schreiben: „Da hilft vielleicht auch die Septuaginta“. Das „vielleicht“ halte ich für sehr wichtig. Auch
die Septuaginta ist eine großartige Leistung, aber auch sie enthält abenteuerliche Fehler. Es gibt Sätze,
die so nah am hebräischen Text entlang übersetzt sind, daß man sie auf griechisch gar nicht versteht,
sondern nur merkt, daß auch der griechische Übersetzer Schwierigkeiten mit dem Originaltext hatte. Das
ist so, wie wenn jemand den Satz „gleich geht’s los“ ins Englische übersetzen will und dabei „equal goes
it loose“ produziert. Übrigens hat Hieronymus viele Fehler der Septuaginta vermieden, aber selbst halt
andere gemacht.
#35 Thomasius 09:49:11 | Montag, 26. Dezember 2011
#32 Merker Eine lateinische Bibel gibt es nicht. Die Bibel ist hebräisch und griechisch geschrieben.
Lateinisch ist lediglich eine – übrigens fehlerhafte – Übersetzung des Hieronymus. Nun haben Sie Recht.
Es gibt kaum eine Übersetzung, die nicht irgendwelche Fehler enthält. Derartige Fehler sind „menschlich“.
Hinzukommt, dass die hebräische Sprache vielfach mehrdeutige Ausdrücke enthält. Da hilft vielleicht
auch die Septuaginta – die altgriechische Übersetzung der hebräischen Bibel. Aber zu sagen, nur die
Vulgata sei die „maßgebliche Bibel“, die normalen Bürgern – aber auch normalen Klerikern/Mönchen/Nonnen
nicht zugänglich sei, ist doch ein wenig übertrieben. Übrigens: Auch im Mittelalter – vor der „Entdeckung
der Buchdruckerkunst“ – hatten die Kleriker kaum eine vollständige Bibel.
In Irland gab es wie gesagt, Grausamkeiten von verschiedenen Seiten und manches ist heute in Irland unter Historikern, unabhängig von der Konfession, umstritten wie auch Cromwell, der ja nach seinem Sieg immerhin AUCH in 2 innerevangelischen Bürgerkriegen war, darunter gegen die stark von Freien Baptisten und Quäkern geprägte demokratisch-freiheitliche Bewegung, die für alle Menschen Rechsgleichheit forderten.
#33 Thomasius 08:31:23 | Montag, 26. Dezember 2011
#23 RichardLöwenherz „Freimaurer“ ist ein Begriff der hirnrissigen Menschen als erstes einfällt, wenn
ihnen etwas nicht zusagt. Durch ständige Wiederholungen wird das nicht besser.
Zu ihrem Glück hat die Kirche die „tote“ lateinische Sprache bewahrt. Nach den vielen späteren Übersetzungen wäre die Bibel ohne Latein sonst zu einem Märchenbuch verkommen. Jeder hätte willkürlich übersetzt und dieser Willkürlichkeit wären weitere gefolgt, immer mit dem Hinweis, daß sich eine Sprache doch entwickle.
Mögen sich die Liebhaber der lateinischen Sprache gern auf Latein verständigen. Es wäre eine Bereicherung
in der kulturellen Vielfalt. Also, auf gehts liebe Lateiner! –
Hanged, drawn and quartered bedeutet (glücklich, wer sich der englischen Sprache mächtig weiß) gehängt,
ausgeweidet und gevierteilt. Es war die schlimmste Strafe, die einen treffen konnte. Das „drawn“ (nicht
„drowned“!!!) hieß, daß dem gehängten Leichnam (u. U. lebte der Gehängte zu dem Zeitpunkt sogar noch)
der Darm herausgezogen wurde. Im Anschluß daran wurden die Reste des Unglücklichen gevierteilt. Aber
mit Ertränken hat das nichts zu tun… Alles auch hier nachzulesen bei wikipedia: en.wikipedia.org/…_drawn_and_quartered
#28 KonradGeorg 22:28:33 | Sonntag, 25. Dezember 2011
# 1 Thomasius In La Salette habe ich an einer Messe in Französich teilgenommen. Die Worte seigneur (?)
und Mariiiiie neben den Liedern haben nicht ausgereicht, irgend etwas von der Messe mit zu bekommen. Die
Wandlung habe ich sogar verschlafen. – In Spanien war es deutlich besser. Da habe ich das Credo laut deutsch
mitgesprochen. Als saumäßiger Lateinschüler war ich hier doch im Vorteil. – Warum diese absolute Abneigung
gegen Latein. Kinder gehobener Eltern in Pakistan zB fangen mit 4 Jahren, 4 Monaten und 4 Tagen an, den
Koran in Arabisch auswendig zu lernen. Aber verstehen müssen sie ihn nicht. Aber unsere Kinder lernen
noch nicht einmal die gängigsten Gebete im Kindergarten. In einem Alter, in dem sie die besten Fähigkeiten
in Bezug auf Sprache besitzen. könnten sie diese auch lateinisch lernen. – Die Ablehnung des Latein in
der Liturgie macht die Kirche zu einem lokalen Zwergenverein.
#27 Jubärens 22:25:01 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Es spricht einiges dafür, dass die politische Klasse in England bei der großen Hungersnot in Irland
ganz bewusst und gezielt eine Politik der Dezimierung im Malthus’schen Sinne gewollt und durchgesetzt
hat. Um 1840 hatte die Kapitalistenklasse gegen die englischen Großgrundbesitzer die Freihandels-Korngesetze
durchgebracht, wodurch sie mit billigem Korn aus Übersee – vor allem USA und Kanada – Land und Bevölkerung
überschwemmen konnte. Es wäre für die Herrschenden also ein Leichtes gewesen, die Bevölkerung Irlands
bei der dreijährigen Kartoffelkrankheit und der daraus resultierenden Hungersnot mit dem notwendigen
Importgetreide zu versorgen, so wie das übrigens einige Fürsten im damaligen Deutschen Bund gemacht
haben – z. B. Herzog Adolf von Nassau, der auf eigene Rechnung amerikanischen Roggen aufkaufte und an
die Bevölkerung über die Verwaltungsstrukturen verteilen ließ. Aber die barbarisch-anglikanischen Kapitalisten
wollten das nicht, sondern die irischen „Überbevölkderung“ politisch gewollt auf „natürliche Weise“
krepieren lassen.
#24 Jubärens 22:13:47 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Das kaltschnäuzige Verhungerlassen der irischen Bevölkerung während der großen Kartoffelkrankheit
und Hungersnot Mitte des 19. Jh. war ja nur der Endpunkt einer langen barbarischen Unterdrückung der
katholischen Iren durch die englischen Herrenmenschen. Angefangen hatte diese Unterdrückungsgeschichte
durch die Frühkolonialsierung Irlands durch englische Barons. Besonders grausam in der Erinnerung sind
die martialischen Horden von Cromwell in Irland in Erinnerung. In der Landschaft Burren heißt es in einer
Ausstellung: Der Burren hatte keinen Baum mehr, an dem man noch einen Iren aufhängen könnte, keinen
See mehr, um die Iren zu ertränken, kein Holz mehr für neue Galgen…
zu 17: Heinrich VIII. blieb inhaltlich praktisch völlig katholisch, eine inhaltlich anglikanische Kirche
entstand erst nach seinem Tod. Er setzte die von ihm und und an seiner Seite führend von Thomas Morus
(!) betriebene grausame Verfolgung Andersreligiöser fort, auch von Evangelischen, was ja auch in der
RKK üblich war und der päpstlichen Lehre entsprach. zu 21: Die Behandlung der Iren während der großen,
schrecklichen Hungersnot wird heute in Irland selbst äußerst kontrovers diskutiert- bitte dazu im Internet
nachlesen. Die inneririschen Grausamkeiten über Jahrhunderte sollte man auch nicht vergessen. Der Kampf
um die Befreiung der Iren von Großbritannien wurde führend von Mitgliedern mehrerer Konfesionen getragen,
Parnell und Childers waren dafür Beispiele.
#21 Thomasius 21:31:14 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#17 Jubärens Es bringt nichts, immer „auf die anderen“ zu schimpfen. Im Zeitalter des Absolutismus hatte
man sich halt an dem König zu orientieren. Das war in England nicht anders als auf dem Kontinent. Waren
die Hussitenkriege besser? oder der Augsburger Religionsfriede? Richtig ist allerdings die schäbige Behandlung
der Iren – insbesondere während der Great Famine.
zu 16: Ich habe ja KEINESFALLS gesagt, daß nach 1611 katholische Herrscher in England Baptisten oder andere Evangelische ermordeten, sondern ohne jeden Zeitbezug gesagt, daß katholische Herrscher auf den britischen Inseln (das ist mehr als England) Evangelische (das sind mehr als Baptisten) ermordeten und Freie Baptistengemeinden (um Missverständnisse auszuschließen: sündig wie alle Menschen) das Morden und jede andere Gewalt wegen der Religion schon bei der Gründung der ersten Gemeinde abgelehnt haben .
#18 Gotthard 21:23:49 | Sonntag, 25. Dezember 2011
immer diese Furcht vor dem Islam! Was soll das denn? … geht auf die Menschen zu … ich bekam Weihnachtsgrüße
von moslemischen Freunden aus Kenia und Pakistan.
#17 Jubärens 21:23:31 | Sonntag, 25. Dezember 2011
Es ist bei dieser Gelegenheit an die große Kirchen- und Katholikenverfolgung der abgefallenen Anlikaner
zu erinnnern, die schon mit der Ermordung von Thomas Morus durch den Ehebrecherkönig Heinrich VIII. begann.
Allein im Umkreis von einer Kapelle wurden Nicht weniger als acht Priester und Laien von den Anglikanern
ermordet. Sieben von ihnen wurden gehängt, ertränkt und viergeteilt. Der Achte starb aufgrund der Entbehrungen
im Gefängnis. Dabei gab es hunderte von solchen Kapellen und dazu noch entsprechend viele priests wholes –
Priesterverstecke – in Privathäusern. Die katholische Kirche in England hat ähnlich viele Martyrer wie
die frühe Kirche Roms. Die letzte große Katholikenvervolgung fand Ende des 18. Jahrhunderts statt. Die
Katholiken in britisch besetzten Irland wurden bis 1916 verfolgt, schikaniert, unterdrückt, ausgegrenzt
und mit Verachtung von den englischen Barons gestraft – so wie heute noch in Nordirland. Das war die berühmte
aufgeklärte Liberalität und Toleranz der Engländer bzw. ihrer Hochkirche.
@Fundi Gab es zur Zeit der ersten Baptistengemeinde in London dort überhaupt noch katholische Herrscher?
War es nicht so, dass die dort herrschende anglikanisch protestantische Richtung die alten Waldenserirrtümer
nicht mochte?
#15 Thomasius 21:15:52 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#13 Jubärens Richtig. Das hocharabisch des Koran wird auch nicht mehr gesprochen. Es ist interessant,
dass sich einige Christen den Islam zum Vorbild nehmen. #11 Antonio Michele Ghislieri Richtig. Für Kleriker
mag es einfacher sein, eine tote Sprache zu „zelebrieren“. Eine lebende Sprache lebt halt und das bedeutet,
sie ändert sich ständig. Ist aber, wenn man sie gebraucht, leichter verständlich.
Und Evangelische wurden von katholischen Herrschern auf den Britischen Inseln ermordet. Und 1611/12 – gleich bei der Gründung ihrer ersten Gemeinde in LONDON- forderten die Freien Baptistengemeinden das Menschenrecht auf Religionsfreiheit für ALLE, ausdrücklich u. a. für Katholiken, Evangelische, Juden, Religionslose
#13 Jubärens 21:09:37 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#3 Thomasius würde seinen Fluch gegen die altehrwürdigen, nicht mehr gesprochenen Religionssprachen
sicherlich auch bedenkenlos gegen die Juden und ihr nicht mehr gesprochenes Hebräisch schleudern: „Latein
ist keine lebende Sprache. Die „Verehrung Gottes“ in einer nichtgesprochenen Sprache ist schon im Ansatz
absurd.“
#12 Thomasius 21:08:48 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#10 Siegfried Argumentieren Sie nicht immer absurd religiös sondern soziologisch. Die Furcht vor der
Islamisierung ist völlig unbegründet. In den Vereinigten Staaten gibt es auch Gruppierungen von Migranten
gleicher Herkunft. Man findet in Vereinen zueinander. Hat nichts mit dem „Glauben“ zu tun. Man wechselt
„gerne“ den Glauben – die Vereinszugehörigkeit. Hier ist es ähnlich bei den Migranten. Wenn Migranten
scheel angesehen werden, schließen sie sich zusammen. Die Integration hängt also auch von den normalen
Einheimischen ab. Es gibt ebensowenig „orthodoxe“ Muslime wie es orthodoxe Juden oder „orthodoxe“ Christen
gibt. Je mehr christliche Christen um so weniger Probleme mit den Angehörigen anderer Religionen.
@Thomasius Nein im Gegenteil, diese Sprache ist auch über die Zeit verständlich, mit einem deutschen
Text aus dem frühen Mittelalter könnte man heute kaum mehr was anfangen, da müsste man ständig nachtarieren,
das entfällt beim Lateinischen.
#10 Siegfried 20:57:58 | Sonntag, 25. Dezember 2011
zu #1 Thomasius , der Novus Ordo hat kein menschliches Problem mehr. An Werktagen geht kein Mensch mehr
zum Gottesdienst (früher Heiliges Messopfer) an Sonntagen kommen einige alte Frauen und einige, wenige
alte Männer. Unter 60jährige kommen nicht zur Kirche. Die Kinderreihen und die Reihen für die Jugendlichen
bleiben entleert. Beim Missale Romanum waren an jedem Werktag mehr Menschenin in allen Altersgruppen in
der Kirche, als heute an einem Sonntag. Wegen lateinischer Messe oder in deutscher Sprache; der nachkonzoöloale
Novus Ordo sollte mit Ausnahme der Leseungen ebenfalls in Latein gesprochen werden. Wo liegt Ihr Problem?
Das Problem ist der Gehorsam und der Glaube. Ist egal heute glaubt sowieso niemand mehr. Das einzige was
heute noch Gültigkeit besitzt ist der Wunsch der Vereinigung mit den (sogenannten) Glaubensbrüdern im
Islam. Diese lernen Euch später das Beten, dann ist es etwas zu spät aber nicht sinnlos. Gelle!
#9 Thomasius 20:57:22 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#5 Antonio Michele Ghislieri Die „babylonische Sprachverwirrung“ – wie Sie es nennen, wird durch die Anwendung
einer nicht gesprochenen Sprache nicht behoben sondern nur noch vergrößert.
@Thomasius …Gott hat damit gezeigt, dass alle Menschen der verschiedenen Kulturen und der verschiedenen
Sprachen von ihm in ihrer jeweiligen Sprache angesprochen werden… Gott hat damit vor allem gezeigt,
dass die Babylonische Sprachverwirrung im neuen Bund aufgehoben ist. Dies wird durch das Lateinische in
der Liturgie sehr schön deutlich gemacht, da es eine Sprache für alle Zeiten und für alle Völker ist,
in der die Liturgie gefeiert wird, sozusagen die Überwindung der Sprachverwirrung. Und mal ehrlich, von
einer neuen Messe, die in Litauen auf Litauisch gehalten wurde, habe ich gar nichts verstanden. Wenn Verstehen
notwendig sein sollte, was ich bezweifele, dann hätte ich mir das völlig sparen können. Alles dies
wird durch die Messe „im alten Ritus“ und in lateinischer Sprache konterkariert.
Leider ist es auch Unsinn, im Unblick auf die in Frage stehenden Jahre mit Emphase von „lateinischen“ Messen zu schreiben, als würde das Latein die Realursache ihrer Würde und Gültigkeit sein. Natürlich waren die Messfeiern damals in Latein! Was denn sonst? O Herr …!
#3 Thomasius 20:40:33 | Sonntag, 25. Dezember 2011
#2 Antonio Michele Ghislieri Christus sprach nicht latein. Latein ist keine lebende Sprache. Die „Verehrung
Gottes“ in einer nichtgesprochenen Sprache ist schon im Ansatz absurd. Das „Pfingsterlebnis“ war die Ansprache
der Menschen verschiedener „Zungen“ in ihrer Sprache. Gott hat damit gezeigt, dass alle Menschen der verschiedenen
Kulturen und der verschiedenen Sprachen von ihm in ihrer jeweiligen Sprache angesprochen werden. Alles
dies wird durch die Messe „im alten Ritus“ und in lateinischer Sprache konterkariert.
@Thomasius Ich bin ja wirklich bemüht, hier keinem Unrecht zu tun, welchen Unsinn er auch schreibt. Was
Sie aber oft schreiben, das ist soweit jenseits von Gut und Böse, dass es völlig nutzlos erscheint darauf
zu antworten.