Journalistenschule
Das A und O der Papstberichterstattung ist Adolf Hitler
Denn der unvergeßliche und mit Abstand bekannteste deutsche Politiker ist ein Grundnahrungsmittel jedes modernen religiösen Korrespondenten. Eine kleine Journalistenschule von Milo Yiannopoulos.
Eine bedrängte BBC-Reporterin denkt verzweifelt darüber nach, wie sie noch mehr Hitler-Bezüge in ihren Artikel über Papst Benedikt XVI. hineinbekommen könnte.
Eine bedrängte BBC-Reporterin denkt verzweifelt darüber nach, wie sie noch mehr Hitler-Bezüge in ihren Artikel über Papst Benedikt XVI. hineinbekommen könnte.
(kreuz.net) Ist es schwer für Sie als Journalist, bei der Berichterstattung über den Papst genügend falschen Zorn aufkommen zu lassen?

Dann benützen Sie diese Taktik, die von der britischen Tageszeitung ‘Guardian’ angewendet wird: Setzen Sie voraus, daß sowohl Katholiken als auch Nicht-Katholiken von einem Auftritt des Papstes einfach zu Tode gelangweilt sind.

Es ist klar, daß man im Fall des Berliner Papstbesuches bis 18.00 Uhr warten muß, damit man zeigen kann, wie die Geschäfte schließen.

Anschließend kann man den Blick auf eine Katzen-Frau werfen, die irgendwo in Berlin-Mitte herumhängt und Ausgaben der Zeitung von gestern verkauft.

Das ist die geeignete Atmosphäre, um im weiteren über einen Papstbesuch zu berichten, um den sich niemand kümmert.

Rückenphotos sind gut

Wenn immer möglich, sollen Photos vom Papst im Rücken verwendet werden.

Diese sind hervorragend, weil sie den Eindruck geben, daß er isoliert und unpopulär ist.

Lassen Sie sich von lästigen Augenzeugen-Berichten nicht in die Irre führen, die das Charisma des Papstes und die Massen beschreiben, die ihn umgeben.

Was kann man mit so einer Information machen?

Schließlich – und das ist sehr wichtig – soll man ausgiebigen Gebrauch von Adolf Hitler machen.

Hitler ist ein Grundnahrungsmittel jedes modernen religiösen Korrispondenten.

Kein Bericht über Benedikt XVI. oder über die Katholische Kirche ist vollständig ohne einen Hinweis auf die National-Sozialisten.

Hierhin gehört auch die Mitteilung, daß der Papst „Mitglied der Hitler-Jugend“ war.

Machen Sie sich nicht die Mühe, seine Stellungnahmen über das Thema zu lesen oder jemanden zu fragen, der sich mit der Geschichte der damaligen Zeit auskennt.

Sie könnten dann herausfinden, daß Joseph Ratzinger ein widerstrebender Jugendlicher war, der in eine Art Militärdienst hineingepreßt wurde in einer Zeit, als praktisch kein Jugendlicher an einer Zwangsintegrierung in irgendeiner staatlichen Jugend-Organisation vorbeikam.

Aber was würden Sie mit dieser Information machen?

Nein, erwähnen Sie einfach, daß er Mitglied war. Es gibt Bonus-Punkte, wenn man Hitler oder die National-Sozialisten zweimal in einem Abschnitt verwendet.

Der Verfasser ist ein Kolumnist und Autor in London und San Francisco. Sein Text erschien am 26. September 2011 auf der Webseite der katholischen englischen Wochenzeitung ‘Catholic Herald’.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Wie man über den Papst berichten muß 2. Erinnern Sie sich daran, daß die Ansichten des Papstes „gefährlich“ sind 3. Der langweilige Typ hat einen Schlag ins Akademische
4. Das A und O der Papstberichterstattung ist Adolf Hitler
      
19 Lesermeinungen
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#19   HarroMeyerling   16:56:47 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Ich habe an die HJ nur positive Erinnerungen. Dass meine Mutter den Hitler wie einen Messias anhimmelte, ist mir in schlechter Erinnerung geblieben, dass ihn hinterher keiner gekannt hatte, war der Beginn der christlichen Heuchelei. Gott vergib ihnen! :-)
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#18   biomilch   11:52:39 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Es war keine Pflicht, in die HJ zu gehen, es erforderte aber Mut. Mut hatte die Familie, daher war die HJ wohl nicht so schlimm.
Man fand die Regierung damals nicht so schlimm. Erst durch die Umerziehung wurde der Blickwinkel verzerrt.
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#17   Fackel †   11:34:45 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
Ui Ui, monens hat einen neuen „Lieblingsausdruck“ nach „freimaurerischer Gesinnung“ und „Zeitgeist“ .
Jetzt ist alles mit „A u s l e b e i d e o l o g i e „ zu erklären. :-] >:)
O Mann, monens, merkst du nicht, dass trotz dieser „Neuerung“ kaum noch ein Mensch auf deinen Verlinkungstrick reinfällt? >:)
Vielleicht hast du ja mit deinen aderen nicks mehr glück O:) >:)
Ich bin im moment der einzige der auf deinen Quartsch reagiert – und es wird auch ziemlich das letzte Mal sein. Für dich ist die Zeit zu schade >:) >:) >:)
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#16   Tomás   03:09:40 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
#7
Über welchen Papst wird hier hergezogen? Kritik an den letzten Papst, Pius XII., ist eher rar.
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#15   catholic   21:35:42 | Dienstag, 27. Dezember 2011
In diese Journalistenschule ist wohl kreuz-net gegangen?
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#14   Mingaer †   20:12:27 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Hitler ist für mich vom Typus Herr jemand wie Jürgen Trittin. Oder meinetwegen auch Joschka Fischer. Hätten diese Leute in den dreißiger Jahren gelebt und Hitler nicht, hätten sie 100 %ig die NSDAP gegründet. Das passt einfach zu solchen herrischen Charakteren. Die Ideologie ist dabei beliebeig austauschbar.
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#13   bassman75 †   20:02:20 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Hitler war ein vom Teufel besessener irrer Massenmörder.
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#12   FreiherrvonderTrenck   19:34:30 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Wunderschön, wie die Redaxglatzen aus ihrem eigenen Nähkästchen plaudern!
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#11   Tomás   19:26:32 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#8
Hitler war auch Sozialist, aber im Gegensatz zu den Kommunisten war er Nationalist.
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#10   monens   17:45:17 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Die systematische Hetze gegen die hl. Kirche speist sich aus wahrheitsfeindlicher politischer Grundsubstanz und der Enststellung der Gesellschaft durch die Auslebeideologie; der Weltgeist hat auch den Modernismus als „Einfallstor“ erkannt; aus einem Büchlein vom Geistlichen Rat hw Pfarrer Hermann Wagner:
+
„Der Drang dazu und die Verführung der modernen Philosophen, von Satans Lüge geleitet, war so eindringlich, daß selbst die Kirche in den verheerenden Modernismus der weltlichen Ausrichtung abgesunken war.
Dazu kamen die überwältigenden Erfindungen auf verschiedenen Gebieten.
Es hieß: Der Mensch kann alles. Wir brauchen keinen Herrgott mehr.“
+
der hw Priester schreibt, der Mensch meint, er könne alles, wir bräuchten keinen Herrgott mehr; mehr zu diesem Büchlein;
www.razyboard.com/…07890-5852971-0.html
den „Aufgeklärten“ passt der für die Sünden der Welt Mensch gewordene EINGEBORENE SOHN GOTTES JESUS CHRISTUS nicht in den Spasskram;
der hl. Franziskus;
+
„Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht;
aber Gott bleibt immer so, wie er ist.“
+
www.razyboard.com/…07888-5878586-0.html
was „zeichnet“ nun diejenigen aus, die die Wahrheit Jesus Christus versuchen zu „vernichten“; die latente Unruhe und Angst, die Furcht!
www.razyboard.com/…07688-5917220-0.html
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#9   Konsequent katholisch †   17:05:36 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Wenn da von „Katholiken“ die Rede ist, sind Neuprotestanten, wenn von „Protestanten“ die Rede ist, sind Altprotestanten gemeint!!! :-[
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#8   Jolanda   17:01:46 | Dienstag, 27. Dezember 2011
>>Die Gemeinsamkeiten linker und islamischer Ideologie
Linke sind „Inter“-Nationalisten und haben mit den „National“-Sozialisten Hitlers weitaus mehr gemein als ihnen lieb sein dürfte. Hitler, Goebbels und andere Parteiführer haben sich zuerst als Kommunisten verstanden – wenn sie auch die erbittertsten Gegener des Stalinismus waren. Bevor Hitler in die NSDAP eintrat, war er Soldat der Roten Räte Münchens. Uralte Fotos, die dies eindeutig beweisen, sind erst vor wenigen Jahren aufgetaucht. NSDAP – „Nationalsozialistsche Deutsche Arbeiterpartei“ – allein die Namnesgebung sagt alles. Wie die Linken heute war Hitler dem Islam wohgesonnen und erweiterte seine südeuroäischen Kampftruppen durch ihm treu ergebene Muslim-Kader, für die er eigene eine muslimische SS schaffen ließ. Wie die Linken heute war Hitler antizionistisch, antiisraelisch und antisemitisch – was beide wiederum mit dem Islam gemein haben.<<
michael-mannheimer.info/…solution-260-der-un/
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#7   de Boer †   15:30:02 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Was ich das diesen Berichten nicht verstehe, warum die Redaktion immer wieder ihre eigene Arbeitsweise erklärt. Ich keine kein Forum, wo so über den Papst hergezogen wird wie hier.
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#6   Fackel †   15:10:15 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Wer ist denn Milo Yiannopoulos ???
Irgend so ein „katholischer Schreihals“, den sonst niemand beachtet?
Lasst ihn doch weiter plärren – es interessiert niemand!
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#5   HarroMeyerling   13:01:44 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Adolf Hitler hat Potentiale einer Glaubensbereitschaft, eines Willens zum Glauben, zum gläubigen Einsatz der ganzen Existenz für sich zu mobilisieren vermocht, die brach lagen (Fr.Heer).
Wer heute dagegen sieht, wie Politik und Religion die Dinge betreiben, wie nationale und internationale Verantwortung, Humanität und universelle Menschlichkeit mit Füssen getreten wird, wird beim Volk einen riesenhaften Leerraum gewahr.
Adolf Hitler ist tot. Der Leerraum des Glaubens, den Hitler erstmals aufzeigte, ist geblieben. Die geistige, religiöse und politische Krise entfaltet sich immer mehr. Die Brände in aller Welt, die nicht nachhaltig gelöscht werden können, werden sich entwickeln und die bankrotte Welt verzehren.
Vielleicht will Gott es so? ;-)
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#4   Tchibo   12:47:05 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Die Redaxe von hier, haben wohl die Voträge in der Journalistenschule inhaliert…Nur mit dem Aktualitätverständnis hapert es mitunter ganz
massiv…!
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#3   Elvenpath †   12:42:43 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#2 valen-tin: Ich fühlte mich bei den Hitler-Vergleichen auch spontan an so manchen +.ned Artikel erinnert.
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#2   valen-tin   12:10:22 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Nach dem Lesen dieses Machwerks weiß man doch wenigstens, welchen Leitfaden die +net Redaxe folgen.
Übrigens, Ladenschluss um 18.00 h ist auch schon lange vorbei. Willkommen im Heute.
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#1   Tchibo   11:42:54 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Das ist das Fett. Der kürzeste Abstand von einem zum andern Fettnäpfchen ist ein kohl… Das ist die kleinste Einheit…!
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