(kreuz.net, München) Die Konzilskirche müsse bei Ehebrechern die „zweite Ehe doch in irgendeiner Weise“
tolerieren.
Das sagte Kardinal Reinhard Marx von München und Freising im Interview mit der morgigen
Ausgabe der Zeitung ‘Münchner Merkur’.
Gleichzeitig müsse die Konzilskirche klarstellen, daß die Ehe
unauflöslich ist, operierte der Kardinal mit den bekannten Widersprüchen, welche die Konzilskirche um
ihre Glaubwürdigkeit gebracht haben.
Was der Kardinal eine „zweite Ehe“ nennt, ist nach der Lehre der
Katholischen Kirche eine Todsünde, die unfehlbar in die Hölle führt.
Ein Dilemma, wo keines ist
Der
Kardinal will die Diskussion – wenigstens offiziell – nicht auf die sakrilegische Kommunionspendung an
Ehebrecher reduzieren.
Es gehe darum, wie die Konzilskirche pastoral mit Ehebrechern verfahre.
Dagegen
ist der Umgang der Katholischen Kirche mit reuelosen Ehebrechern sonnenklar.
Reumütige Sünder können
im Beichtstuhl die Lossprechung empfangen und die ermutigenden Worte Christi: „Geh, und sündige nicht
mehr.“
Doch sieht Kardinal Marx für seine Konzilskirche ein „Dilemma“, das ihn sehr beschäftige.
„Die
Diskussion muß auch auf der Ebene der [Konzils-]Kirche in Deutschland und insgesamt geführt werden.“
Er tut, was er verbal ablehnt
Die Einführung einer Priesterehe oder eine Veränderung des Eheverständnisses
bewertet Kardinal Marx als unrealistisch:
„Reform kann doch nicht heißen: Wie machen wir es uns einfach
ein bißchen bequemer?“
Doch letztlich geht es ihm genau darum. Er will die Kirche angeblich nicht neu
erfinden, sondern „in die aktuelle Situation hineinführen“ – was in der Praxis auf eine Neukirche herauskommt.
Der Glaube der Kirche und die Heilige Schrift stünden nicht zur Debatte, beteuert er, und stellt den
Glauben und die Heilige Schrift sofort zur Debatte:
Oder: „Die Kirche ist auch kein Verein, wo man die
Satzung mit Mehrheit nun mal eben ändern kann.“ Doch genau das will er tun.
Diese Vorstellungen existierten
beim deutschen Dialogprozeß, weiß der Kardinal.
Der Dialogprozeß sei keine politischen Initiative,
wo in einer Legislaturperiode ein Regierungsprogramm umgesetzt werde.
Sprach’s und setzte das Regierungsprogramm
des Dialogprozesses um.
Dialektischer Schleuderkurs
Das Zweite Vatikanum hat Kardinal Marx selber als
„Bereicherung“ erlebt.
Gleichzeitig sei danach vieles wegeräumt worden, was ihm „lieb“ gewesen sei.
Trotz allem bewertet er das Deasaster-Konzil als „Grundlage für die Zukunft“.
Insgesamt dürfe die
„Geschichte des kirchlichen Niedergangs“ nach dem Konzil nicht als „Jubelgeschichte“ geschrieben werden.
Natürlich leugnet der Kirchenfürst, daß das Konzil für den beispiellosen Abbruch – er spricht verharmlosend
von einer „aktuellen Herausforderung der Kirche“ – verantwortlich ist.
Er sucht die Fehler bei einer
„Pluralisierung der Gesellschaft“ – also bei der bösen Welt.
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83 Lesermeinungen
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Sät als Saat Gerechtigkeit aus, so werdet ihr ernten, wie es (der göttlichen) Liebe entspricht. Nehmt
Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kom-men und euch mit Heil überschütten.
Ihr aber habt Schlechtigkeit eingepflügt; darum habt ihr Verbrechen geerntet und die Frucht der Lüge
gegessen. Hosea 10712-13 Als sie ihre Weide hatten, wurden sie satt. Als sie satt war-en, wurde ihr Herz
überheblich, darum vergaßen sie mich. Deshalb wurde ich für sie zu einem Löwen, wie ein Panther lauere
ich am Weg. Ich falle sie an wie eine Bärin, der man die Jungen geraubt hat, und zerreiße ihnen die
Brust und das Herz. Die Hunde fressen sie dann und die wilden Tiere zerfleischen sie. Hosea 13/6-8 Vom
Tod soll ich sie erlösen? Tod, wo sind deine Seuchen? Unterwelt, wo ist dein Stachel? Mein Auge kennt
kein Mitleid. Hosea 13/14
Ohne die Lehre davon im Grundsatz aufzugeben, sie aber bis zur völligen Bedeutungslosigkeit auszuhöhlen, das ist das Motto der nachkonziliaren Kirche, das ist die Vorgangsweise mit der Johannes Paul II. das gläubige Volk , oder zumindest große Teile davon , gewaltig hinter das Licht führte.
Wie wär’s, wenn Kardinal Marx anstelle von… . „Die Konzilskirche muß bei Ehebrechern die 2. Ehe doch
in irgendeiner Weise tolerieren“ sich durch den Kopf gehen ließe, was die Kirche alles nicht tolerieren
dürfte, als da z.B. sind: 1) Pfarrgemeinderatsposten für wiederverheiratete Geschiedene 2)Segnungsgottesdienste
für wiederverheiratete Geschiedene und sogar Homos 3) Eheanullierungen gemäß unklaren und widersprüchlichen
Prinzipien 4) Ehegattensplitting für wiederverheirate Geschiedene und in Bälde gar für 66000 schwule
und lesbische Paare 5) Elterngeld für nur 14 Monate statt… 6)Milliarden Euro auf Pump für die flächendeckende
Etablierung von Krippen-und Kitaplätzen für alle Babys schon nach dem 1. Lebensjahr ( statt lediglich
für die Babys von Müttern, die verwahrlost und erziehungsunfähig sind und/oder der deutschen Sprache
nicht in akzeptabler Weise mächtig sind). –
Nun, das.weltweit größte „katholische“ Internetportal muß es ja wissen. . Nur, wenn Größe hier ein
Qualifikationskriterium ist, müsste das doch – mutatis mutandis – auch für das größte Konzil der Kirchengeschichte
gelten, oder?
#78 Mary Cruz 21:19:35 | Samstag, 31. Dezember 2011
Das Zweite Vatikanum wird von Kardinal Marx als „Gundlage für die Zukunft“ bewertet. Um was für eine
Zukunft handelt es sich jedoch, wenn Bischöfe einen Treueeid auf eine Verfassung leisten, die praktisch
nichts mit der christlichen Religion zu tun hat, weil für Ökumenisten und die Politiker alle Religionen
gleich sind? Nach katholischer Auffassung sollen Kirche und Staat „untrennbar“ sein, weil sie Glieder
eines Körpers, nämlich Glieder des Reiches Gottes sein sollen. Wenn es so wäre, müsste auch der „Staat“,
bzw. die Vertreter des Volkes, die Gottheit Jesu Christi anerkennen und sich unter das göttliche Gesetz,
die Zehn Gebote stellen, was jedoch nicht zutrifft.
#77 Alberthesel † 21:04:18 | Samstag, 31. Dezember 2011
#76 Beda 20:59:39 | Samstag, 31. Dezember 2011 –--------------------------------------------------------------------
Dem ist so! \\ Deshalb wurde er doch von allen Ewiggestrigen so gehätschelt.
#75 Alberthesel † 20:51:26 | Samstag, 31. Dezember 2011
Was unsere Heilige Kirche von der Gottesmutter erflehen muß, sind Kardinäle wie der unvergessliche Hans
Hermann Groer, der die Wiener Erzdiözese von dem freimaurersich-protestantischen Ungeist seines Vorgängers
gereinigt hat, and no factitious excitement, please, because he did a little boning with lads. \\ Auch
brauchen wir konsequent-katholische Theologen wie Dr. Dr. David Berger, der die ganze unselige Rahnerei
verdammte; and no hard feelings about his cousin here, please. \\ Schließlich hat der heiligmäßige
Gründer-Pater Marcial Maciel, mit seinem dem Herzen unserer Gottesmutter geweihten Legionären Christi
aufgezeigt, daß auch in unseren Tagen das Ordensleben noch sinnvoll ist; his three wives should be buried
in oblivion. \\
„Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch
bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.“ Mathäus 24/12-13 „Ihr seid wie die Gräber, die außen
weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung.
So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam
gegen Gottes Gesetz. (…) Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“
Mathäus 23/27-32 „Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen. Weg von
mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. (…) Und sie
werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.“ Matthäus 25 „Der
Menschensohn muß zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch
den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.“ Matthäus 26/24
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn
er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum bösen verführt,
dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen
in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum bösen verführt,
dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leb
#72 Alberthesel † 16:07:52 | Samstag, 31. Dezember 2011
#71 Ossietzky 15:58:33 | Samstag, 31. Dezember 2011 –---------------------------------------------------------------------
Hat sich daran bis heute etwas Entscheidendes geändert? Die Sprache verrät das Denken: und hier offenbart
ja diese Plattform alles.
#71 Ossietzky 15:58:33 | Samstag, 31. Dezember 2011
#69@ Das war noch in den seligen sechziger Jahren als Pater Erlinghagen „Das katholische Bildungsdefizit“
als Taschenbuch im Verlag Herder, Freiburg erschienen ist und damals ziemlichen Staub unter ungebildeten
Katholiken aufgewirbelt hat, die noch nie bei sich ein Bildungsdefizit entdeckt hatten…
AlbertEsel, deine antwort sei ein ein IA! das bildungsdefiziz muss durch noch mehr (schein)wissen gemästet
werden?! „Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie
war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. da hörte ich eine laute Stimme vom
Thron her rufen: seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden
sein Volk sein sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle tränen von ihren Augen abwischen.
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese
Worte sind zuverlässig und wahr. Er sagte zu mir: sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha
und das Omega, der Anfang und das Ende.“ Offenbarung 21
#69 Alberthesel † 15:48:22 | Samstag, 31. Dezember 2011
#68 gesunder 15:38:26 | Samstag, 31. Dezember 2011 –---------------------------------------------------------------------
Sie kennen wohl den Katholizismus nicht richtig: das ist doch normal! Und zudem hat ja Pater Erlinghagen
SJ schon vor längerer Zeit das katholische Bildungsdefizit in Deutschland aufgezeigt. Daran hat sich
bis heute kaum etwas geändert.
#68 gesunder 15:38:26 | Samstag, 31. Dezember 2011
Irgendwie und irgendwann und irgendwo und irgendwen auf irgendeine Art und Weise? Deine Rede sei Ja Ja
und Nein Nein. . Man kann kreuz.net diesbezüglich zugute halten, dass es sich klar ausdrückt: – Kopf
aus dem Schlamm gesteckt – Fettwanstbischof – Kriecherbischöfe – Kondom-Sepp – Erzbistum Sodo-München
und Gomorrah – Zukünftiger Kardinal und Verderber der Jugend (Kardinal Marx) – Mixa-Jäger (Kardinal
Marx) – Alleine das muß dem Münchner Erzbischof den Kardinalshut kosten – Der satanische Kirchentag
entweiht den Münchner Liebfrauendom – Über die Verleumder-Erzbischöfe Zollitsch und Marx stürzt der
Himmel zusammen . So meinen die „Liebesgerechten“ liebend und gerecht zu reden und zu handeln. Prosit
Neujahr!
#63 karljosef 12:06:41 | Samstag, 31. Dezember 2011
Die Frage die siich doch stellt ist wie soll die Kirche mit den hohen Scheidungszahlen umgehen. Folgende
Maßnahmen sind wichtig und ich glaube sie sind unstrittig. 1/ Ehevobereitungskurse 2/ Beratungen und
Hilfestellungen für Eheleute die eine Krisensituation 3/ Sicherstellung einer katholischen Erziehung
von Kinder auch aus Scheidungsfamilien.
#56 alfredprivat 00:03:48 | Samstag, 31. Dezember 2011
#55 massa, sie gefallen mir, weil sie einen eigenen kopf haben! ich würde zwar nicht von sünde sprechen, wenn die für einander bestimmten partner einfach nicht erkennen, dass sie füreinander bestimmt sind, aber sonst haben sie völlig recht und ich danke für die anregung.
#55 Massa damnata 23:59:01 | Freitag, 30. Dezember 2011
Natürlich wird eine Ehe NICHT allein durch die kirchliche Trauungszeremonie gültig geschlossen. Das
ist völliger Unsinn. Denn wenn die Trauungszeremonie oder der Priestersegen es wären, die die Ehe stiften,
dann könnte man auch eine Kuh oder seine eigene Schwester gültig heiraten, wenn sich nur ein Priester
fände, der verrückt genug wäre. Fakt ist: was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen. Woher
will der Priester aber denn wissen, dass Gott die beiden Menschen vor ihm überhaupt verbunden hat? Die
könnten ja auch aus eigenem Antrieb heiraten wollen, ohne Gottes Segen. Das kann der Priester eben nicht
wissen. Kann der Mensch auch verbinden, was Gott getrennt sehen will? Natürlich, das ist bei jeder Unzuchtverbindung
der Fall. Die kirchlichen Trauungen könnte man abschaffen, ohne dass der Kirche damit was verloren geht.
Nirgendwo gibt es für die Christenheit einen göttlichen Auftrag, Heiratswillige zu trauen. Dann ist
das leidige Thema gegessen. Gott stellt jedem Mann in seinem Leben eine ganz bestimmte Frau zur Seite.
Der Mann und auch die Frau haben die Freiheit, sich diesem gottgewollten Partner in Sünde zu verweigern,
und jemand anders zu heiraten, auch kirchlich. Wenn eine solche „Ehe“ dann „geschieden“ wird, dann wird
damit lediglich ein Unrecht aus der Welt geschaffen.
#53 Ikonikus 23:51:14 | Freitag, 30. Dezember 2011
alfredprivat: . Sie sind unter dem Eindruck der destruktiven 68-er-Kulturrevolte erwachsen geworden –
das prägt! . -Sexuelle Freizügigkeiten -Pille -Abtreibungen erlaubt -Pornographie erlaubt -Hässliche
Betonkirchen . So waren die 60er Jahre!!!
#52 alfredprivat 23:46:59 | Freitag, 30. Dezember 2011
#50 stimmt, ikonikus, ich bin ergraut und 68er. aber damit bin ich weiß gott nicht immun für heiliges,
weil ich viel darüber nachdenke und die kath kirche meine geistige heimat ist. aber das können sie natürlich
nicht verstehen.
#50 Ikonikus 23:44:49 | Freitag, 30. Dezember 2011
alfredprivat: Wem etwas an der Kirche liegt, lebt nach deren Lehre und dient nicht dem verkommenen Zeitgeist!
Aber als altliberaler, ergrauter Alt-68er sind Sie ja immun für Heiliges…!
#49 alfredprivat 23:41:10 | Freitag, 30. Dezember 2011
#47 ja, massa, ich denke, eine eheschließung wird durch die trauung besiegelt. und auch das schwups vor
einen priester stellen stimmt, siehe die in der kirche üblichen segnungsgottesdienste für wiederverheiratete.
ich halte diese, zwar kirchlich illegalen, gottesdienste für wirklich wichtig, weil damit der geschiedene
und wiederverheiratete, dem etwas an der kirche liegt, gehalten werden kann.
#44 Die Gültigkeit der Ehe ist eindeutig im Kirchenrecht geregelt. Jede geschlossene Ehe ist gültig,
solange nicht durch ein Eheannullierungsverfahren das Gegenteil bewiesen wird. Wenn verheirate Personen
sich trennen und erneut heirateten, ohne daß die Ehe durch die Kirche annulliert wurde, leben sie in
Ehebruch und damit in Todsünde. Wenn es allegemeint bekannt ist, sind sie öffentliche Sünder. Ihnen
sind der Sakramente der Lebendigen, wozu die Kommunion gehört, und das kirchliches Begräbnis zu verweigern.
#47 Massa damnata 23:35:39 | Freitag, 30. Dezember 2011
#46 Ja dann sagen sie mir doch endlich mal: wodurch wird eine Eheschliessung denn gültig? Indem man sich
von einem Priester trauen lässt? Dann müsste man sich bei einer Wiederheirat ja nur vor einen Priester
stellen und schwups wär es gültig. Wodurch wird eine Ehe gültig geschlossen? Wer das nicht sagen kann,
der kann auch schlecht behaupten, eine Ehescheidung/Wiederheirat sei ungültig. Man soll die Menschen
nicht nach dem Augenschein verurteilen, sondern gerecht.
#46 alfredprivat 23:31:38 | Freitag, 30. Dezember 2011
#44 mit ihrem letzten absatz haben sie absolut recht. darüber darf niemand richten. zum ersten absatz:
ich glaube, wenn ein paar sich zueinander hingezogen fühlt, ist das keinesfalls etwas schlechtes. ob
daraus eine ehe wird, muß man sehen. eine vergewaltigte frau oder eine frau, die ein inzesterlebnis hatte
kann man natürlich heiraten. natürlich muß ihr in der folge der mann evtl. über die wunden der erlebnisse
hinweghelfen, was sehr viel arbeit bedeuten kann.
#44 Massa damnata 23:22:47 | Freitag, 30. Dezember 2011
Woher wollen Sie denn wissen, ob eine Ehe von Gott gestiftet wurde, oder vom jeweiligen Menschen? Denn
es gibt sehr wohl irdische Ehen, die vom Menschen gestiftet werden. Woran machen Sie die Gültigkeit einer
Eheschliessung fest? Entjungferung? Was ist mit Frauen, die z.B. durch Vergewaltigung oder Inzucht entjungfert
werden? Kann man die noch heiraten? Fakt ist, ob eine Ehe, die geschieden war, überhaupt jemals gültig
war vor Gott, darüber kann sich die Kirche keinerlei rechtsgültiges Urteil erlauben, aus Mangel an Beweisen.
Somit kann die Kirche eine Wiederheirat auch nicht automatisch als Unzucht einstufen. Sie kann es nur
vermuten.
#43 alfredprivat 23:17:51 | Freitag, 30. Dezember 2011
#23#25 richtig, wir sollen nach den geboten leben. allerdings gibt es hier 2 probleme. erstens wurde der
dekalog durch die beiden christusgebote relativiert. also steht nächstenliebe beispielsweise über dem
dekalog. zweitens sind die gebote zu wenig konkret. nehmen wir das 5. klar, keiner will töten. aber was
ist mit soldaten, polizisten, ja, sogar metzgern? ich will hier nicht ironisch argumentieren, denn mir
ist das alles wirklich wichtig. ich denke, wir können den widerspruch nur auflösen, wenn wir präferenzen
setzen. beim 6. gebot, dem ehebruch wird die sache einfacher. es geht darum, die frau vor verletzungen
zu schützen, was gut und richtig ist. allerdings können auch hier beide partner miteinander (!) andere
spielarten vereinbaren und das geht niemanden etwas an, weil dann niemand verletzt wird.
#33 Massa damnata 22:40:54 | Freitag, 30. Dezember 2011
#31 Ich bin kein schwuler Frauenhasser, daher wäre mir zusätzlich zur beseligenden Gotteschau ein anständiges
Weib an meiner Seite auch nicht unwillkommen.
#30 Massa damnata 22:22:14 | Freitag, 30. Dezember 2011
#28 Als Jesus gesagt hat, dass die Menschen nach der Auferstehung nicht mehr heiraten werden, hat er damit
gemeint, dass es keine Union von Mann und Frau mehr gibt, oder dass eine solche Union nicht mehr erst
durch eine Heirat zustandekommen muss, sondern im Reich Gottes von Anfang an gegeben ist? Heisst „Ehelosigkeit
um des Himmelreiches willen“ vielleicht, dass wir auf eine irdische, menschengemachte Ehe verzichten sollen,
um im Königreich Gottes eine von Gott gestiftete Ehe einzugehen mit einem Partner, der wie für uns geschaffen
ist?
@Massa damnata Ich habe jetzt wirklich nicht die Muße darüber mit Ihnen in eine Diskussion einzusteigen,
wenn Sie Sich mal Gedanken über die Frau am Jakobsbrunnen machen, dann können Sie eine ganze Menge Ihrer
Fragen selber beantworten. Also: Rechner aus, Winterkleidung an, eine halbe Stunde spazieren gehen und
d-e-n-k-e-n.
#26 Massa damnata 22:12:32 | Freitag, 30. Dezember 2011
Wer sagt eigentlich, dass die erste Ehe von Gott gestiftet war und nicht vom Menschen? Vielleicht war
die erste Ehe ja vor Gott eine Unzuchtgemeinschaft und die Wiederheirat war dann von Gott gewollt. Was
ist mit Männern, die zu Huren gehen, mit denen Kinder zeugen ohne kirchlich zu heiraten, und sich dann
eine Frau nehmen und mit ihr eine Familie gründen? Hätte der Mann die erste Hure, die er schwängert,
auch heiraten sollen? Was ist mit dem Gespräch Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen? „Geh, ruf deinen Mann.
Fünf Männer hast du gehabt, aber auch der jetzige ist nicht dein Mann?“ Was hat er damit gemeint. Wer
ist denn jetzt der Mann der Frau, wenn sie doch fünf Männer gehabt hat? Kann man sich seinen Ehepartner
etwa nicht einfach selber aussuchen? Sucht Gott den für einen aus? Wie will die Kirche darüber entscheiden,
was Unzuchtgemeinschaft ist und was eine von Gott gestiftete Ehe?
Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. * Wir lieben Gott, wenn
wir nach seinen Geboten leben. „ Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Liebet einander. Liebt eure Feinde.“
* „Die Liebe deckt eine Menge Sünden zu.“ * „Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“
Den Mut des Johannes des Täufers, die Sünder kurz und bündig zur Umkehr zu rufen, bringt der Kardinal
Reinhard Marx von München nicht auf. Statt dessen eiert und leiert er in gewohnter Weise, mit den rhetorisch
ihm eigenen hohlen Worthülsen als Satzmodulen um die eigentliche, den Sündern, hier Ehebrechern, nach
den Geboten des Katholischen Glaubens, die einzige zu gebende Antwort, „der Umkehr“, herum. Der Mut des
Heiligen Johannes kostete diesen sein Haupt, da leget der feine sowie feige Kardinal Reinhard Marx von
München seine Birne lieber freiwillig auf das Servierbrett der Medien.
Der altliberale Papst Benedikt geht einen Weg der mir große Sorgen macht! Dieser Kurs ist nicht der Kurs einiger deutscher Abweichler, das ist der Kurs der nachkonziliaren Kirche, auch wenn man es immer nur häppchenweise zugibt.
Gott ist für manche ein Vorschriften-Gott. Wenn bei Menschen etwas schief geht, haben sie die Vorschriften
nicht eingehalten. Bei denen, die die Vorschriften einhalten, gibt es zur Belohnung die Heilige Kommunion
und den Segen und den Himmel. … Für wen ist Jesu gekommen? – Für die Perfekten nach Vorschrift? –
#12 alfredprivat 20:51:54 | Freitag, 30. Dezember 2011
#8 eben, die innenstädte haben so gut, wie keine bevölkerung mehr. #9 ich denke, wir müssen beachten,
dass die kirche ideale postuliert. natürlich hofft jeder, der heiratet, dass seine ehe hält. aber leider
klappt das häufig nicht und er/sie erlebt das als scheitern, was häufig verzweiflung mit sich bringt.
hier muß die pastoral ansetzen und solche leute auffangen und nicht ausschließen.
#11 Siegfried 20:49:39 | Freitag, 30. Dezember 2011
zu #5 Rose im Kreuz, die nachkonzilialen Bischöfe sind alle Angehörige der Freimauerei. Wenn sie nicht
direkt Mitglied einer Loge sind, wie Lehmann, Schönborn, dann müssen sie Mitglied in einer Kadergruppe
der Freimauerei sein. Dies sind die Rptaryer oder der lions-Club. Der Papst an dessen Krönungstag die
Freimaurer das Amt übernahmen hat den Papst zu folgfender Erkenntnis geführt.„Luzifer inter portas“
»Diesem Brief beigelegt haben Wir eine Liste von jenen Unserer Kardinäle und anderen Dienern der Kirche,
welche sich freiwillig der Sekte der Freimaurer angeschlossen haben, zusammen mit den Einzelheiten eines
Rituals, das am 29. Juni 1963 in der Capella Paolina stattgefunden hat, während dem der gefallene Erzengel
(Luzifer) ausdrücklich als >Fürst, der in Seine Herrschaft kommt< inthronisiert wurde, folgend den Plänen
und Prophezeiungen der >Erleuchteten<. Es war Uns nicht gegeben, diese Inthronisation rückgängig zu
machen. Wir verfügen weder über die körperliche Gesundheit noch über die spirituelle Stärke. Wir
sind es auch nicht wert, für diese Aufgabe erwählt zu werden, denn Unsere Sünden in diesem erhabenen
Amt waren zu groß. Wir glauben, dass Uns vergeben worden ist und Wir durch Gottes Hand bei Unserem Sterben
gereinigt werden. Aber Wir haben nicht länger das Vertrauen. Daher hinterlassen Wir die beigelegten Dokumente
Unserem gesetzlichen Nachfolger in diesem Heiligen Römischen Amt des Apostels. Wir tun dies im festen
Glauben an die Wiederauferstehung des Körpers,
#10 gesunder 20:48:18 | Freitag, 30. Dezember 2011
Warum wird denn jemand von den ewigen gelübden entlassen? Weil er sich geirrt und getäuscht hat und
nur gedacht hat, seine Berufung sei ewig. Das kann bei Menschen auch so sein. . Es gibt also vor Gott
geschlossene Ehen, die sind gültig. Bis dann eine römische Rota rechtlich feststellt, dass die Ehe ungültig
war. Diese Entscheidung mit Apostille wird dem lieben Herrgott er Luftpost zugestellt, da er ja ohne Apostille
die Ehe ja immer noch gültig erachten würde. Fehlt eine solche Apostille und die Ehe ist trotzdem vor
Gott ungültig, wäre das ein Problem, das der Herrgot vor Pater Schmidberger und allen anderen Wahrgrläubigen
zu verantworten hätte. Und die sind nicht zimperlich in solchen Dingen. . „In irgendeiner Weise“ tolerieren.
Das hört sich wirklich nach tricksen an. Entweder ich toleriere etwas oder nicht.
#9 Thomasius 20:46:14 | Freitag, 30. Dezember 2011
Was nützt die „Lehre“, wenn sie nicht beachtet wird? „In Praxi“ kann jeder Wiederverheiratete Vorsitzender
eines Pfarrgemeinderates werden und selbstverständlich an der Kommunion teilnehmen. Der gelebte Glaube
ist nicht, was in einem Buch geschrieben steht, sondern die gelebte Praxis.
In den Innenstädten wohnen oft nur wenig Menschen. Zudem wollen viele Menschen am Sonntag bei schönem
Wetter aus grauer Städte Mauern fliehen. Früher, als es keine Autos gab, war der Kirchenbesuch in den
Großstädten besser. Die Dome sind meist gut besucht, oft wegen der erstklassische Kirchenmusik.
#7 alfredprivat 20:35:51 | Freitag, 30. Dezember 2011
#6 da hast du recht, schalom. niedergang sieht anders aus. in meinem erfahrungsbereich steht die kirche recht gut da. problematisch sind die innenstadtpfarreien.
#5 Rose im Kreuz 20:24:25 | Freitag, 30. Dezember 2011
###die „zweite Ehe doch in irgendeiner Weise“ tolerieren### – Christus sagt: „Einmal gehts noch, einmal
gehts noch leicht.“ Zumindest in der Interpretation der deutschen Nachkriegsverbrecher-Bischöfe.
#4 alfredprivat 20:16:31 | Freitag, 30. Dezember 2011
das mit der zweitehe ist natürlich ein riesenproblem für die pastoral; denn in allen mir bekannten pfarreien
sind sogenannte „segnungsgottesdienste“ für wiederverheiratete üblich. damit ergibt sich für mich die
sichtweise, dass offiziell die hehren zielsetzungen verkündet werden und die ausnahmen muß der pfarrer
vor ort machen.
#3 Siegfried 20:14:48 | Freitag, 30. Dezember 2011
Da in der nachkonziliale Kirche die Beichte wie bei Protestanten üblich beendete, muß ein anderer Weg
gesucht werden. In das freimauerische weltbild gehört die Ehe nicht. Die Ehe ist nur für Homopaare anzustreben.
Für Mann und Frau dagegegen ist es eine Vergewaltigung der Frau durch den Mann. In einer Ehe kann eine
Frau nicht mehr machen was sie will, sie muß sich in eine Gemeinschaft einfügen, welche aus Ehemann
und Kindern besteht. In Schwulenbverbindungen wird im Bild der Freimauerei das Heil erreicht. Ein Schwuler
ist eine halbe Sache. Dagen bilden zwei Schule, egal ob männlich oder weiblich eine Einheit. Eine besondere
Stärke für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl im Staat. Da sich ein Teil des hohen Klerus in Rom und
in der Welt der Intronisation des Herrn der Welt anschloss und nach Anweisung der Freimaurer bereit fanden,
stellen sie sich auf deren Werte uim. Diese Hirten sollen die Kirche verlassen und uns nicht weiter verirren.
<Die Konzilskirche müsse bei Ehebrechern die „zweite Ehe doch in irgendeiner Weise“ tolerieren.> DAS sagte ein Kardinal? „in irgendeiner Weise“? Schwach.