Die historisch-kritische Bibelauslegung, die aus Wichtigtuerei alles in Frage stellte, wird jetzt selber in Frage gestellt.
Die Geburt des Gottessohnes.
(kreuz.net) Jesus Christus ist am 25. Dezember geboren.
Das berichtete die französische Webseite ‘aleteia.org’
mit Bezug auf den deutsch-jüdischen Bibelgelehrten Schemaryahu Zalmonovitch († 2010).
Zalmonovitch emigrierte
im Jahr 1939 von Breslau nach Palästina und nannte sich fortan Shemaryahu Talmon.
Die Geburt des Johannes
des Täufers
Talmon geht von dem ersten Kapitel, Verse 5 bis 13, im Lukasevangelium aus.
Die Stelle
redet von dem Priester Zacharias, der zur Priesterklasse von Abiah gehörte und in den Tagen des Herodes
des Großen wirkte.
Er war mit der Heiligen Elisabeth verheiratet.
Als er seinen priesterlichen Dienst
verrichtete, erschien ihm ein Engel.
Er sagte ihm die Geburt eines Sohnes voraus, der Johannes [der Täufer]
genannt würde.
Zweimal im Jahr
Die Priesterklasse des Alten Testamentes war in 24 Gruppen eingeteilt.
Sie wurden zweimal im Jahr aufgeboten, um vom Samstag zum Samstag im Tempel zu dienen.
Die Priestergruppe
des Zacharias – die nach Abiah benannt war – stand auf der offiziellen Liste auf dem achten Platz.
Der
zweite Turnus war Ende September
Mit Hilfe des Kalender der Essener-Gemeinschaft rekonstruierte Talmon
den Turnus der Priester.
Der zweite Turnus des Zacharias war Ende September.
Die altorientalischen Kirchen
feiern die Empfängnis des Johannes des Täufers tatsächlich zwischem dem 23. und dem 25. September.
Nach Angaben des Evangelisten Lukas im ersten Kapitel, Vers 26, war die Verkündigung des Erzengels Gabriel
an Maria im sechsten Monat nach der Empfängnis des Johannes.
Die östlichen und westlichen Liturgien
stimmen darin überein, daß dieses Datum auf den 31. Tag des jüdischen Monats Adar fällt. Das entspricht
in unserer Zeitrechnung dem 25. März.
An diesem Tag feiert die Kirche die Verkündigung des Herrn.
Das Geburtsdatum Jesu Christi muß folglich neun Monat später sein, also am 25. Dezember.
Es waren die
schwarzen Schafe
Doch Talmons Studien ließen die Stimmen der Kritiker nicht verstummen.
Sie argumentieren
mit der Aussage im Lukas-Evangelium, daß Hirten die Nacht im Freien verbrachten. Das lasse eher auf den
Frühling als auf den Winter schließen.
Doch hier muß man drei Arten von Herden unterscheiden, die
damals in der jüdischen Gesellschaft bekannt waren:
1. Es gab Herden mit weißen Schafen, die als rein
galten und am Abend in die Schafställe der Stadt zurückkehrten.
2. Es gab Herden mit gefleckten Schafen,
die am Abend in den Schafstall – aber außerhalb der Stadt – zurückkehrten.
3. Es gab Herden mit schwarzen
Schafen, die als unrein betrachtet wurden, die über das ganze Jahr hinweg mit ihren Hirten draußen bleiben
mußten.
Das Evangelium könnte sich folglich auf die Herden mit schwarzen Schafen beziehen.
Der Heilige
Lukas erwähnt außerdem, daß die Hirten in Schichten wachten, was auf die langen und kalten Nächte
des Winters hindeuten könnte.
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94 Lesermeinungen
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Ich glaube, irgendwo bei A.K. Emmerich gelesen zu haben, dass Jesus historisch an einem 25. November geboren ist. Das stimmt auch mit den im Artikel genannten Daten überein. Die Schwangerschaft Mariens wäre demnach etwas kürzer gewesen.
#90 Tomás Was hat der historisch gemeinte Hinweis, dass eine von den Heiden wegen einer heidnischen Göttin
verehrte Quelle „christianisiert“ worden ist und „nun“ als eine heilige Quelle einer christlichen Heiligen
angesehen wird, mit dem Herrn Bultmann zu tun? Wenn Archäologen bei Ausgrabungen feststellen, dass Jericho
zur Zeit des von „Josua“ beschriebenen Ereignisses bereits 1000 Jahre zerstört und nicht wieder aufgebaut
gewesen ist, so beruht diese Erkenntnis auch nicht auf Bultmann. Ist es verboten, im vorderen Orient oder
in Ägypten Ausgrabungen vorzunehmen, weil die Bibel in dieser Gegend „spielt“? Darf man nicht forschen,
weil es Mythen gibt?
Unsinn, Tomas, dass die Kirche die Pflicht vertrete, die Bibel grundsätzlich wörtlich und im Sinne der
Lehre der Kirche zu verstehen. Mit vierfachem Schriftsinn wird der vorherrschende Ansatz der christlichen
Bibel-Interpretation von der Alten Kirche bis ins späte Mittelalter bezeichnet. Erst Luther und andere
Reformatoren der frühen Neuzeit wandten sich von dieser Sichtweise ab. Origenes stellte für die Bibel
die Theorie vom „mehrfachen Schriftsinn“ auf. Die Kirchenväter entwickelten die Lehre vom „vierfachen
Schriftsinn“. •Literalsinn = wörtliche, geschichtliche Auslegung •Typologischer Sinn (Interpretation
„im Glauben“) = dogmatisch-theologische Auslegung •Tropologischer Sinn (Interpretation „in Liebe“) =
moralische Sinnebene, gegenwärtige Wirklichkeit einer Einzelseele •Anagogischer Sinn (Interpretation
„in Hoffnung“) = endzeitlich-eschatologische Auslegung Cassian bringt als Beispiel für den vierfachen
Schriftsinn vier Bedeutungen von Jerusalem. So steht Jerusalem für •die historische Stadt Jerusalem,
•die Kirche Christi, •die menschliche Seele, •das zukünftige, himmlische Jerusalem. Die Lehre vom
vierfachen Schriftsinn, die heute wieder im Katechismus der Katholischen Kirche (109-119) vertreten wird,
ist in dem Zweizeiler zusammengefasst: Littera gesta docet,Der Buchstabe lehrt die Ereignisse, quid credas
allegoria,was du zu glauben hast, die Allegorie, moralis quid agas,die Moral, was du zu tun hast, quo
tendas anagogia.wohin du streben sollst die Anagogie
Das ist schon wieder gelogen, Tomas. Im übrigen hat die „historisch-kritische Methode“ wiederum mit Bultmann überhaupt nichts zu tun. Pius XII. war überhaupt kein Papst. Hat zum Beispiel gesagt, bzw. insinuiert, Adam und Eva hätten Vorfahren [tierischer Art] gehabt.
#88 Pius XII. hat mit seiner Enzyklika „Divino afflante Spiritu“ die historisch-kritische Methoden in
einem geringen Umfang zugelassen. Hat aber mit diesen Schreiben die Authenzität der Vulgata, und die
Pflicht, die Bibel grundsätzlich wörtlich und im Sinne der Lehre der Kirche zu verstehen, bestätigt.
Also meilenweit von Bultmann und seiner „Entmythologisierung“ entfernt. #89 Die Argumentation von @Thomasius
unter #85 ist ein Teil der „Entmythologisierung“ von Bultmann.
Wenn Sie schon spotten und verleumden wollen, #85 Thomasius, dann sollten Sie zumindest die Grundregeln
der Grammatik und Semantik beachten: „Reliquien und Wasser aus heiligen Quellen sind die Nachfolger der
heidnischen Gottheiten.“ Wollten Sie sagen, dass die heidnischen Gottheiten wie Zeus und Apollo, Wotan
und Frau Holle nichts als materielle Realien wie Relikte und H2O waren?
#83 Woher wissen Sie, daß die Kontantinische Schenkunk eine Lüge war? Es hätte auch ein Irrtum sein
können. Reliquien sind Gegenstände die Christus oder einen Heiligen gehörten und mit ihm in Berührungen
gekommen sind. Die Verehrung der Reliquien ist legitim. Es sind die Protestanten, die diese Verehrung
ablehen, weil sie den sog. „Heiligenkult“ verwerfen. Daß es falsche Reliquien gibt, mit denen Geschäfte
gemacht werden, ist unerheblich, weil alles mißbraucht werden kann. Also müßte man auch alles abschaffen.
Wer falsche Reliquien anfertigt oder wissentlich verkauft, verteilt oder zur öffentlicher Verehrung aussetzt,
ist gemäß canon 2326 CIC exkommuniziert.
„Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken her-beizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen.
Ihr sagt: Was er tun will, das tue er schnell; er soll sich beeilen, damit wir es sehen; was der Heilige
Israels plant, treffe bald ein, wir wollen es wissen. Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse
nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das
Süße bitter machen. Weh denen, die in ihren Auge weise sind und sich selbst für klug halten. Wehe denen
die Hel-den sind, wenn es gilt, Wein zu trinken, und tapfer, wenn es gilt starke Getränke zu brauen,
die den Schuldigen für Bestechungsgeld freisprechen, und dem Gerechten sein Recht vorenthalten. Darum:
Wie des Feuers Zunge die Stoppel frißt und wie das Heu in der Flamme zusammen-sinkt, so soll ihre Wurzel
verfaulen und ihre Blüte wie Staub aufgewirbelt werden. Denn sie haben die Weisungen des Herrn der Heere
von sich gewiesen und über das Wort des Heiligen Israels gelästert.“ Jesaja 5/18-24
#83 Wycliff: „Von dem Reliquienschwindel …“ Das katholische Reliquienverständnis beruht auf der NT-Perikope
von der Heilung der blutflüssigen Frau, die von sich glaubte, dass eine Berührung des Gewandes von Jesu
sie gesundmachen würde. Jesus spürte die Berührung, denn „eine Kraft ging von mir aus“ und wollte –
gegen die Einwände der Jünger wg. des Gedränges – die Frau sprechen, um ihr zu sagen: „Dein Glaube
hat dich gesund gemacht!“ Daraus ergibt sich: 1.Die körperliche Berührung ist ein Element des Heilungsprozesses;
Jesus selbst hat vielfach mit Berührungen, Bestreichungen und Handauflegung Heilungen eingeleitet 2.Die
Heilung selbst aber setzt den Glauben des zu Heilenden voraus. Auf den Wunsch nach einem (Demonstrations-)
Wunder vom Teufel oder von Herodes geht Jesus nicht ein. 3.Dieser Glaubenswille ist aber nicht diffus
ein Glaube an die Heilung ans sich oder die Heilungsmittel wie Berührung oder Medikamente (Selbsthypnose,
Placebo-Glaube etc.) 4.Es ist der Glaube an die Wirkmacht Gottes, der Berge versetzt und Kranke heilt.
5.Übertragen auf Reliquien: Reliquienverehrung stellt die körperliche Dimension dar (Berühren oder
sehen einer Realie aus dem Zusammenhang des Erlösungsgeschehens), die allerdings erst durch den Glauben
an die Wirkmacht Gottes zu einem christlich-kirchlichen Akt wird. 6.Insofern ist bei Reliquien nicht die
empirische Identität entscheidend, sondern ihr plausibler Zusammenhang mit der gottgewirkten Heilsgeschichte
und ihren Bürgen.
#75 Von der Lüge der sogenannten Konstantinischen Schenkung, bis zu dem Reliquienschwindel mit den in
mehrfachen Ausführungen vorhandenen Vorhäuten des Herrn Jesus (selbstverständlich immer im Orginal)
hat sich der Verein Namens rkK nie geniert, den Leuten ihre Lügen als Tatsachen zu verkaufen. Die ganze
Machtfülle der rkK steht auf einem Berg aus Lügen.
„Allen Schreibern und Lesern auf +net, ein gesegnetes und erkenntnisreiches Jahr 2012.“ Da bist du hier
aber falsch. Hier gewinnt man keine Erkenntnisse, hier weiß man bereits alles. Und wenn es doch etwas
geben sollte, was womöglich einen Erkenntnisgewinn rechtfertigen würde (also für normale Menschen),
dann sind diese Erkenntnisse eh das Produkt der sytemmedialen Weltverwöhrung oder sonst einer diffusen
Feindbildes und somit eh falsch, also ja keine Erkenntnisse, alles moderner Zeitgeist Quatsch.
#75 Tomás: „Man kann alles fäschen und vermarken.“ . Natürlich, wichtig ist nur, dass das Geld im Kasten
klingt. Noch besser ist es, wenn es Scheine bringt. Man bedenke, was allein das Leinentuch in Turin schon
für ein Vermögen eingebracht hat! Deshalb hat Papst LEO X. so treffend festgestellt: „Es hat uns großen
Nutzen gebracht, das Märchen von Christus.“ . Allen Schreibern und Lesern auf +net, ein gesegnetes und
erkenntnisreiches Jahr 2012. MfG SdW
Lieber Tomas, es war gerade in der von Ihnen so gepriesenen vorkonziliären Kirche üblich, sogenannte
Berührungsreliquien gegen Spenden an Gläubige abzugeben.- Beispiel um 1950: Ein Karmelitenpater verteilte
gegen Spenden Partikel der Kutte eines frommen verstorbenen Klosterbruders. Dazu verwendete er ein großen
Stoffballen, der zehn Kutten ergeben hätte. Der Bischof verbot den Unfug nach dem Konzil. – Diese Geschäfte
hat das Konzil unterbunden.
Kreuzreliquien werden ganz einfach hergestellt: Man zerkleinere eine Olivenbaum oder eine Fichte, nachdem
man vorher mit einer bestätigt echten Kreuzreliquie (alle echten Reliquien befinden sich in Rom!!!)über
den Baumstamm streicht. – Leider hat die reliquienhassende Reform nach dem Gnaden verhindernden Zweiten
Vaticanum solche traditionellen bewährten Praktiken untersagt. Da muss man sich noch über den Niedergang
des katholischen Abendlandes noch wundern. -Schade um die schönen Spenden für die gnadenvollen Holzspäne.
(Berührungsreliquien).
passend zum Thema: Warum feiern wir das neue Jahr gerade am Tag der Beschneidung von Jesus und warum ist die übriggebliebene Vorhaut von Jesus die wichtigste Reliqie von allen, die immerhin mindestens in 13 Kirchen aufgehoben wird. Ein DNA-Test an den Resten könnte intressante Informationen über den Vater und die Mutter liefern …
Eine Frage treibt mich schon länger um.Wie entstanden diese Knochensplitter? Man erwartet doch von Katholiken
eine solide Erdbestattung, wie also kommt es zu diesen Splittern? Dass die nie und nimmer von den Menschen
sind wie es behauptet wird ist sowieso klar.Man denke nur an die Kreuzreliquien.
#70 Waldemar Michael Vorsicht. Was Reliquien angetrifft, wissen Sie. Bei „unseren“ Toten wird das Grab
nach 25 Jahren „plattgemacht“ und neubelegt, wenn wir nicht zahlen. Bei Aposteln und sonstigen Heiligen,
„weiß“ man auch nach 700 und mehr Jahren „genau“ von wem die Knochenreste Stammen. Während der Kreuzzüge
fand eine wundersame Reliquienvermehrung statt. Waren wohl Knochen von erschlagenen Sarazenen dabei. Aber
Sie wissen auch: Der Glaube kann Berge versetzen und Heidenknochen in Heiligenknochen verwandeln.
Haha, da stimmen bestimmt alle Bibelleser und Reliquienanbeter und Engelzähler und Marienfans und die anderen Gestalten hier im Forum zu, die sich ihre jeweilgen allein seelig machenden Ideen um die Ohren hauen.
Lieber Waldemar Michael, zu empfehlen: Sekteninfo NRW bei Google Da finden Sie dies in der Studie „fanatischer
Fundamentalismus“ psychologisch bestätigt.
#65 Waldemar Michael Gehen Sie mal davon aus, dass keines der christlichen Feste in dem Sinne „historisch“
ist, dass das gefeierte Ereignis an genau „diesem“ Tag stattgefunden hat. Nicht einmal das Geburtsjahr
ist „autentisch. Alles ist schlicht „symbolisch“ zu verstehen.
genau, und dieses Forum ist ein leuchtendes Beispiel von sektiererischen Frömmlern, die über solche Fragen jede Achtung von Andersdenkenden vergessen können …
Waldemar Michael, stand jetzt der Ochs links oder rechts von der Krippe? Schwebten die Engel in der Senkrechten
oder in der Waagrechten? Wurden die Hirten auch getauft und gefirmt? – + Da alles sind berechtigte Fragen
der Herzen. –
#62 Waldemar Michael „Die kleinasiatischen Gemeinden hatten die älteste aller Methoden zur Bestimmung
des Osterfestes bewahrt.: Sie feierten Ostern einfach zur Zeit des jüdischen Passah, am 14 Tagdes jüdischen
Monats Nisan, gleichgültig auf welchen Wochentag dieser fiel. Als in Rom das Osterfest eingeführt wurde
(um 169), feierte man es wie in Alexandrien an dem Sonntag, der auf das jüdische Passah folgte und den
man für praktische Zwecke als auf den ersten Vollmond nach dem Frühjahrsäquiniktium folgenden Sonntag
berechnen konnte… Irenäus war entrüstet, als um das Jahr 190 Bischof Viktor von Rom die Forderung
nach einer Vereinheitlichung der Osterpraxis nach römischen Muster erhob, die die Gemeinden Kleinasiens
als autokratisch und beleidigend empfanden.“ Aber letztendlich setzte sich Rom durch. Was interessierte
es die Übung er frühen Christenheit.“
#63 Melchisedek 17:59:05 | Sonntag, 1. Januar 2012
oh Gott, wir haben nur weiße Schafe in der Krippe: Ist das jetzt richtig ? Um Weihnachten findet bekanntlich
nicht nur die Wintersonnenwende statt, sondern wohl auch im röm. Reich das Fest sol invictus des Mithraskultes.
Unsere Pfarrer predigte gestern über die Zeiteinteilung: Sehr Interessant, gerade zum Jahresschluss
ist der Besuch sehr zu empfehlen
ich habe immer noch keine Antwort auf meine Frage nach der katholischen Festlegung der jährlich wechselnden Ostertage, war der Tod von Christus tatsächlich vom Mondstand abhängig?
#55 Sophia.Orthoi Danke. Aber genaues weiß der auch nicht. Außerdem sollte man „vorsichtig“ sein. Es
gibt „den Kalender“ – Christi Geburt – die Daten des Herodes, die Daten der „Schätzung“ – da sollte man
nichts so sehr vertiefen.
#56 Massa damnata 17:24:41 | Sonntag, 1. Januar 2012
Wer nichts besseres zu tun hat als sich über solche Nebensächlichkeiten wie das exakte Geburtsdatum
Jesu Christi zu streiten, den sollte man derart mit harter Arbeit überziehen dass ihm nicht einmal mehr
die Luft zum Atmen bleibt geschweige denn die Muße für solch unsinnige Studien. Kirchensteuer ersatzlos
abschaffen, dann ist die historisch-kritische Forschung sofort weg vom Fenster. Die können ja mal stattdesseb
mit dem Klingelbeutel durch die Gemeinde gehen und gucken, was dabei für die rausspringt.
#55 Sophia.Orthoi 17:15:19 | Sonntag, 1. Januar 2012
#51 Thomasius, lesen Sie den Aufsatz „Die Feier der Christigeburt“ von Philip Kariatlis in der Seite 16
vom „St-Andreas Bote“ von Dezember 2008, im Internet hier zu finden: www.andreas-bote.de/…v/2008/sab200812.pdf
Und wenn schon! Christen dürfen die Geburt ihres Herrn Jesus Christus feiern wann sie wollen. Und wenn
Christen die Geburt des Gottsohnes und Messias am 24., 25. und 26. Dezember feiern wollen, dann dürfen
sie es!!! Und wenn ich, ein völlig unbedeutender Normalbürger, obwohl ich im Frühling geboren bin,
meinen Geburtstag zur Wintersonnenwende feiern möchte, darf ich das. Keiner kann mir vorwerfen, ich wollte
damit ursprünglich heidnische Sonnenwendfeiern vereinnahmen oder übertünchen.
#50 Sophia.Orthoi „Inwieweit ein heidnisches Auferstehungsfest der Hilaria den Termin mitbestimmt hat,
ist kaum zu klären, zumal auch dieses Fest wohl erst in frühchristlicher Zeit entstand.“
wie viele hier springen auf den zug auf: wann genau war weihnachten!? und typisch deutsch: jeder hat was
anderes zu vermelden. der genau weihnachtstag wird eifrig und geifernd gesucht abber nicht weihnachten
im eigenen inneren.
#34 Tomás Für wie blöd halten Sie Ihre Leser? Dass ein gewisser Zusammenhang zwischen der Verkündigung
und der Geburt besteht ist „einleuchtend“. Doch wer hat die einzelnen Feiertage wann festgelegt? Wenn
Julius I den 25.Dezember im Jahre 350 als Geburtstermin festgelegt hat ergab sich der Ankündigungstermin
„automatisch“. „Mariä Verkündigung“ meint die Ankündigung der Geburt Jesu an Maria (Luk. 1, 26 ff.).
Das Datum ergibt sich aus dem Geburtsfest am 25.12. durch Rückrechnung.
#46 Sophia.Orthoi 16:57:43 | Sonntag, 1. Januar 2012
Johannes der Teufer ist nach Tradition der katholischen Gemeinde am 24.Juni geboren, also etwa am 23.
September empfangen, etwa sechs Monate danach ist also der 25. März, Mariae Empfängnis, und neuen Monate
danach Weihnachten.
#45 Massa damnata 16:55:10 | Sonntag, 1. Januar 2012
#41 Die kommunistische Sklaverei ist natürlich eine Riesensauerei. Das liegt aber am Kommunismus, und
nicht an der Sklaverei. Ein kapitalistisches System mit einer freien Marktwirtschaft und staatlich regulierter
Sklaverei wäre besser als der liberale Kapitalismus, wie er zur zeit betrieben wird, denn die Sklaven
wären sozial besser abgesichert als im liberalen Kapitalismus. Es wäre vor allem die Klasse der Besitzenden,
die sich gegen eine Wiedereinführung der Sklaverei sträuben würde, denn die könnten ihre Arbeiter
dann nicht mehr kaputtschinden, auf die Strasse setzen und durch einen frischen Arbeitslosen ersetzen.
#44 Elvenpath † 16:54:21 | Sonntag, 1. Januar 2012
#41 Tomás: Was genau ist daran falsch? Nach dem julianischen Kalender, der damals galt, lag die Wintersonnenwende
auf dem 25. Dezember. Das ist Fakt. Und zumindest ist es doch ein erstaunlicher Zufall, dass der höchste
christliche Feiertag auf den 2.bedeutendsten (nach Midsommar) Naturfeiertag fällt. Ein Schelm, wer Böses
dabei denkt.
catholic, der Unterschied zwischen der römischen Kirche und der Orthodoxie besteht auch darin, dass die
letztere heilige Traditionen, auch wenn man sie nicht wissenschaftlich beweisen kann, nicht aus rationalistischen
Gründen aufgibt. Es gibt eine Unzahl von Beispielen dafür. Dieses fällt mir gerade ein, weil der Tag
eine besondere Bedeutung für mich hat: das Fest des Eingangs der Gottesmutter in den Tempel. Bis zur
letzten Liturgiereform, viele Jahrhunderte lang, hat auch die römische Kirche dieses Marienfest gefeiert
als Mariä Tempelgang. Jetzt hat man daraus ein Gedächtnis der Kirche der Gottesmutter in Jerusalem gemacht.
Warum? Vermutlich, weil die römischen Rationalisten zur Ansicht gekommen sind, man könne den protestantischen
Brüdern ein so unbiblisches Fest nicht zumuten.
#25 Diese Theorie ist falsch, aber auch wenn sie stimmen würde, wäre es total legitim diesen Tag (Chritus,
die Sonne der Gerechtigkeit), ohne die heidnische Deutung, zu übernehmen. Wie das Beweireicherung, die
ursprünglich ein heidnisches Ritual war. #35 Der liberale Kapitalismus ist ein Übel, aber im Vergleich
zu der kommunistischen Sklaverei das gegingere.
#40 Brandenburgis 16:47:17 | Sonntag, 1. Januar 2012
Es ist eine durch und durch schwachsinnige Idee, die Kalenderreform Gregors als rechtswidrig zu bezeichnen. In Rußland ist wohl bald die nächste kommunistische Massenmordaktion als Antwort auf diese Sünde fällig. Merke: Orthodoxe werden auch aus Schaden nicht klug und geben ohne mit der Wimper zu zucken ihre Landsleute der Vernichtung preis. Die russische Revolution von 1917 haben sie ja auch bejubelt.
Tomas, wenn Sie schon alles besser wissen wollen, dann bitte schreiben Sie richtig Johannes der TÄUFER …
+ Die kalendarischen Daten sind katholisch weise konstruiert, aber nicht historisch. Das weiß jeder normale
christliche Theologe. Nur Sektierer und Fundis verstehen nichts davon.
Nachtrag. Das W i c h t i g s t e hätte ich beinah vergessen. Theophanie (Gotteserscheinung) ist das
Fest der Taufe des Herrn durch Johannes genannt, weil bei der Taufe sich die heiligste Dreifaltigkeit
sichtbar offenbarte: Gott der Vater sprach vom Himmel über den Sohn, der Sohn ließ sich taufen von Johannes
und ward bezeugt von Gott dem Vater, und der hl. Geist kam herab auf den Sohn in Gestalt einer Taube.
Mat. 3, 13-17. – Mark. 1, 9-11. Tag der Erleuchtung und Fest der Lichter wird Theophanie genannt von der
Sitte der alten Kirche, am Vorabend dieses Tages die Taufe der Katechumenen zu vollziehen, welche eine
geistliche Erleuchtung ist. Im Zusammenhang damit wird an diesem Tag der Ritus der Großen Wasserweihe
vollzogen.
#35 Massa damnata 16:40:32 | Sonntag, 1. Januar 2012
#29 Wenn sie sich wirklich für die Rechte der Ausgebeuteten heutzutage interessieren würden, dann würden
sie sich für die Wiedereinführung der Sklaverei stark machen, und nicht für deren „Befreiung“. Je freier
die Ausgebeuteten werden, desto leichter ist es, sie auszubeuten. Wenn ihnen das Wohl der Unterdrückten
und Ausgebeuteten am Herz liegen würde, dann würden sie statt einer Befreiungstheologie einer Versklavungstheologie
das Wort reden. Denn in der Sklaverei geht es dem einfachen Menschen wirtschaftlich besser als in der
freien Wildbahn.
#20 Diese ist die Theorie von protestantischen Sekten, die damit Weihnachten als heidnisches Fest abtun
wollten. Nach Lk. 1,26 erschien der Erzengel Gabriel der Muttergottes im sechsten Monat nach der Empfängnis
des Johannes des Teufers, also Ende März (25. März, Fest Mariä Verkündigung). Aus diesem Grund wurde
die Geburt Christi neuen Monate Später, am 25. Dezember, festgelegt.
Bitte nicht Epiphanie mit Weihnachten verwechseln. Auch die Orthodoxie feiert Weihnachten am 25. Dezember.
Nur fällt der echte 25. Dezember infolge von Papst Gregors (kanonwidriger) Kalenderreform auf den 7.
Januar des bürgerlichen Kalenders. Das Fest Theophanie am 6. Januar hingegen fällt auf den 19. Januar
des bürgerlichen (gregorianischen) Kalenders. An Theophanie feiert die Orthodoxie: 1) die Anbetung der
Magier („heilige drei Könige“)), weshalb dieser Tag in der Kirche des Okzidents den Namen Fest der hl.
Drei Könige, erhielt; 2) die Offenbarung der Gotteskraft Jesu Christi durch sein erstes Wunder bei der
Hochzeit zu Kana in Galiläa; 3) (nur in der afrikanischen Kirche): in demselben Sinne wie 2) die wunderbare
Sättigung der 5000 Männer in der Wüste,
#28 Massa damnata 16:35:12 | Sonntag, 1. Januar 2012
Die Sklaven im Altertum hatten eine bessere soziale Stellung als die Niedriglöhner heute. Der Sklavenbesitzer
hatte ein pekuniäres Interesse daran, die Arbeitsfähigkeit und den Gesundheitszustand seiner Sklaven
zu erhalten. Zudem gab es Gesetze, die es dem Sklavenbesitzer untersagten, unnütze Sklaven einfach zugrunde
gehen zu lassen, wie es der Staat heute mit unnützen Menschen praktiziert. Der Kapitalist heutzutage
hat keinerlei Interesse am Wohlergehen seiner Arbeitskräfte. Die lassen sich nämlich sofort aus dem
Heer der Arbeitslosen ersetzen. Für die Niedriglöhner und die Arbeitslosen ist die Sklaverei also dem
freiheitlichen Kapitalismus klar vorzuziehen, für den Kapitalisten wäre das eine Katastrophe. Deshalb
wurde die Sklaverei auch abgeschafft. Christus hat sich nur deshalb für Ausgestossene interessiert, weil
er sie zurück in die Gesellschaft holen wollte. Er war eben kein Sozialrevolutionär, der die Unzufriedenen
gegen die bestehenden Verhältnisse aufstacheln wollte.
Für die deutsche FDP reicht ein Kloster. Leider gibt es auch sozial- demokratische Katholiken. Die müßte
man noch etwas zurechtstutzen. Bei den Befreiungsjesuitern. Die paar Altkommunisten könnten bei den Piusbrüdern (
wir haben alles gemeinsam) unterkommen. – Was machen WIR mit den Grünen??? – + „Betet und rottet aus“,
Wahlspruch von Papst Tomas I.
#12 Dr. Christoph Heger OK. „Wir“ leben in einem Zeitalter, das vom Hellenismus geprägt ist. Hirten waren
in dieser Zeit fast immer „arme Schafe“ – „Knechte“= Sklaven/Leibeigene. Eigentümer der Schafe war der
Grundeigentümer. Selbst bei Nomaden „gehörten“ die Tiere der „Sippe“ dem Sippenchef. „Reichtum“ konnte
man in dieser Lage als Hirte nicht erwirtschaften. Unter den Juden gab es zwar die alttestamentarische
Weisung jüdische Sklaven nach spätestens sieben Jahren freizulassen, dadurch wurden sie aber nicht „reich“.
Die Christen hielten sich bekanntlich nicht an eine vergleichbare Weisung des Herrn Jesus Christus für
Christen, aber das steht auf einem anderen Blatt. Haben Sie sich jemals für die Bibel interessiert? Kennen
Sie den sozialen Hintergrund der Jünger des Herrn? Waren Reiche dabei? Der Herr Jesus Christus kümmerte
sich besonders für die – von den Pharisäern und Rechtsgelehrten – Ausgestoßenen. Wenn Sie gelegentlich
Zeit haben, gucken Sie mal in die Bibel. Das hat nichts damit zu tun, dass er für alle gestorben ist,
die an ihn glauben und ihr Leben so gestalten, wie er es gelehrt hat.
#25 Elvenpath † 16:23:30 | Sonntag, 1. Januar 2012
#11 catholic: Nach dem damals geltenden julianischen Kalender fiel die Wintersonnenwende auf den 25. Dezember.
Die Christen haben haben „ihren“ Feiertag bewusst auf dieses Datum gelegt, da alle Volker an diesem Tag
die Wintersonnenwende feierten. Es war also quasi eine Assimilierung des heidnischen Feiertags. Sehr raffiniert.
Auf Datumsberechnungen, die auf der Bibel beruhen sollte man übrigens nicht zu viel geben, denn danach
wäre die Erde ja auch nur 6000 Jahre alt. Was ja nun völlig absurd ist und erwiesenermaßen falsch ist.
Weihnachten am 25. Dezember? Logisch, Mariä Verkündigung – Annuntiation B.M.V. – wird ja lt. dem Schott
am 25. März gefeiert und ein Kind braucht ja schliesslich neun Monate bis zur Reife (Geburt). Solche
blöden Fragen tauchen nur auf, weil die heutige Generation „Nachkonzilianten“ sind und die grundlegenden
Schriften, wie den „Schott“ nicht mehr lesen! Bonne année !
#21 Massa damnata 16:09:42 | Sonntag, 1. Januar 2012
Gott ist der Gott der Sieger, nicht der Gott der Besiegten. Der Kommunismus wurde besiegt, weil er dem
Allmächtigen ein Dorn im Auge war. Der Kapitalismus ist das geringere Übel. Die Überreste des Sozialismus
vor allem in der deutschen Gesellschaft müssen mit Stumpf und Stiel ausgelöscht werden. Die SPD muss
verboten werden. SPDler und Altkommunisten gehören in Umerziehungslager, wo sie zu guten Kapitalisten
erzogen werden. Berufsverbote für Sozialromantiker. Streichung aller Sozialleistungen für Sozialromantiker,
inklusive Krankenversicherung/Pflegeversicherung. Es ist der Wille Gottes, dass wir die Überreste des
gottverdammten Kommunismus auf deutschem Boden ausrotten.
***Jesus Christus ist am 25. Dezember geboren.*** …es war kalt und hat geschneit und gab keine Winterstiefel
und keinen Nerzmantel auf der Flucht nach Ägypten. Aber kreuz.net legt den Tag auf den 25. Dezember fest,
weil die bösen Römer an diesem Tag das Fest des unbesiegbaren Sonnengottes „Sol invictus“ begingen…
Da brauchte das Fest nur getauft und die Namen der beiden Hauptpersonen ausgetauscht zu werden… und
niemand hat daran je Anstoß genommen. Gut, dass es damals noch keine Piusbrüder gab …und was hätte
man tun sollen, wenn die auch noch die altgläubige Liturgie der ewig gültigen Messe, die soll es damals
ja auch noch nicht gegeben haben, gefordert hätten und niemand hätte gewusst, was sie überhaupt meinen…
Da wäre die große Verwirrung ausgebrochen oder das römische Recht hätte wieder für Ordnung sorgen
müssen und ein Mensch hätte dann wieder einmal am Kreuz enden müssen, wie schon sooo häufig davor…!
@catholic @Thomasius: Es wäre schön, wenn Sie auf Dr. Hegers Einwände sachlich eingehen würden. Dazu
sind Sie doch in der Lage, oder? . Allen ein gesegnetes Neues Jahr! Komm Schöpfer Geist.
Welcher Siegesgott?- Der Vorwand-Gott ?- + Neue Weihnachtserkenntnis des Bibelgelehrten Dr. Detleff Schnücky
„Die Hirten von Bethlehem wurden in jener Nacht noch von den Engeln noch fundamental-christlich getauft.“
Am Schafbrunnen.
#15 catholic Sie vergessen zu erwähnen, dass Sie im Majestätsplural geschrieben haben. So tut es hier
jeder, denn der Herr Jesus Christus war ein Idiot – nach Auffassung der Tomás-Kirche – der hielt nämlich
die Bergpredigt und das hätte er wohl nicht tun sollen – meinen die Foristen und insbesondere die Redaktion.
#16 Massa damnata 15:50:53 | Sonntag, 1. Januar 2012
Nein, er will nur den Tod der Kommunisten/Sozialisten. Für die satanistischen Freimaurer und Weltverschwörer
hat er eine ganz andere Strafe parat. Wer Kommunisten/Sozialisten/Sozialromantiker auslöscht, dem wird
Gott in allem zum Sieg verhelfen.
Lieber Herr Heger, man sollte nicht nur die biblische Geschichte kennen. Die Sozialromantik mit den Hirten
finden Sie eher in den hübschen Weihnachtskrippen und Hirtenspielen des satten Bürgertums seit 1800.
Theologen und Historiker sind ja GANZ DUMME Leute, gell Herr Doktor?
„Die Schafherden gehörten Großgrundbesitzern und sind von rechtlosen besitzlosen Hirten gehütet worden.“
Woher will man wissen, daß die Hirten Sklaven gewesen sind? „Lukas betont bewußt diese gesellschaftlich
fast soziale ausgegrenzte Gruppe.“ Inwiefern tut er das? Ich lese nur von „Hirten auf dem Feld“. „Für
sie ist der Messias geboren. Jesus, ein Messias der Armen und Rechtlosen.“ Das ist sozialromantische „neue
Theologie“. Tatsächlich ist der Messias Jesus zur Sühne für die Sünden aller Menschen ein Mensch geworden.
Schönes neues Jahr allerseits! Christoph Heger
Das ursprüngliche Weihnachtsfest ist Epiphania 6. Januar in der Ostkirche. Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende.Die
lateinische Kirche legte das Gedenken an die Geburt Christi bewußt, drei Tage später, auf die Nacht
vom 24./25. Dezember, weil die das römische Fest des siegreichen Sonnengottes (Sol ) gewesen ist. Die
Christen übertrugen den Sonnenkult auch auf Jesus, der die „wahre Sonne der Gerechtigkeit“ genannt wird.
Zu den konstruierten Schafherden: Die Schafherden gehörten Großgrundbesitzern und sind von rechtlosen
besitzlosen Hirten gehütet worden. Lukas betont bewußt diese gesellschaftlich fast soziale ausgegrenzte
Gruppe. Für sie ist der Messias geboren. Jesus, ein Messias der Armen und Rechtlosen. Leider hat man
das oft in unserer verstädterten Kirche vergessen und aus Bethlehem eine romanische Idylle fürs Bürgertum
gemacht. Die kreuz-net Schreiber haben scheinbar keine Ahnung von Liturgik und europäische Religionsgeschichte.
Zu dem war Zacharias mit einer Jüdin namens Elischabeth (Gottesglanzhaus) verheiratet und nicht mit der
Heiligen Elisabeth von Thüringen. Na ja, wenn man halt seinen Server in den USA hat, dann … wirds verständlich
…
#10 Brandenburgis 15:01:21 | Sonntag, 1. Januar 2012
Das Weihnachtsfest war niemals ein heidnisches Fest. Es wurde als christliches Fest gestiftet. Völlig logisch und rechtmäßig wurde der 25. Dezember gewählt. Nur die verblödeten Heiden glauben, daß Weihnachtn auf den 24. Dezember fällt. Da gehört der Hintern versohlt.
>Die historisch-kritische Bibelauslegung, die aus Wichtigtuerei alles in Frage stellte, < keine Ahnung
und keinen Durchblick haben – aber eine große Klappe!
>>Deshalb wohl hat Aurelian den Geburtstag des Sol Invictus auf dieses Datum gelegt.<< Ein wenig Esprit
von der geschätzten Clarissa – macht munter zum neuen Jahre! Viel Gesundheit und Gottes Segen! SignSal
www.youtube.com/watch?v=R1gah37Z4x8 Und Weihnachten? Waren ursprünglich heidnische Feste. Diese heidnischen
Feste sind zum einen die Saturnalien. Dies ist ein Fest zu Ehren von einem (in Wirklichkeit nie existierenden,
heidnischen) Gott mit dem Namen Saturn. Saturn wurde damals als Gott des Ackerbaus geehrt. Die Saturnalien
waren ein römisches Fest. Die Encyclopedia Americana schreibt über Weihnachten und die Saturnalien:
„Die römischen Saturnalien (ein Fest, das Saturn, dem Gott des Ackerbaus, gewidmet war und mit dem man
die wiedererlangte Kraft der Sonne feierte) fanden ebenfalls zu dieser Zeit statt, und einige Weihnachtsbräuche
wurzeln, wie man annimmt, in diesem alten heidnischen Fest“ (1977, Bd. 6, S. 666). „Und die gemeinsamen
Feste der beiden Sonnengottheiten Sol (römisch) und Mithra (persisch)“, wie die Christmas Encyclopedia
ausführt. Die Geburtstage von dem römischen Sonnengott Sol und dem Sonnengott Mithra (persisch) wurden
wann gefeiert? Am 25. Dezember. Zur Zeit der Wintersonnenwende nach dem Julianischen Kalender (obwohl
die tatsächliche Wintersonnenwende in Deutschland ein paar Tage abweichen mag). Papst Julius I. erklärte
im Jahr 350 den 25. Dezember zum Geburtstag Christi.
Jesus wurde am 25. Dezember geboren. . Deshalb wohl hat Aurelian den Geburtstag des Sol Invictus auf dieses
Datum gelegt. . Man muß die Wirklichkeit nur so lange uminterpretieren, bis sie mit der Vorstellung davon
übereinstimmt …
Ich würde mal sagen, Hauptsache Jesus wurde geboren. Eine Woche rauf oder runter ist doch relativ egal. Er wurde Mensch, um uns zu erlösen. Das ist das Wesentliche.