Gomorrhismus
Schwere Ausschreitungen bei Homo-Marsch in Jerusalem
Zuerst wurde er wegen Sicherheitsbedenken verboten. Dann gerichtlich zugelassen. Der provokative Marsch endete – wie erwartet – mit schweren Ausschreitungen. Stinkbomben flogen. Ein chassidischer Jude griff sogar zum Messer.
Jüdische Frauen protestieren gegen "Scham und Schande" bei einem Homo-Auflauf in Jerusalem
Jüdische Frauen protestieren gegen „Scham und Schande“ bei einem Homo-Auflauf in Jerusalem
© Gideon Lichfield, Flickr, CC
(kreuz.net, Jerusalem) Am Donnerstag abend fand in Jerusalem ein umstrittener Homo-Marsch statt. Es kam wie erwartet. Ein religiöser Jude griff sogar zum Messer und stach auf drei Homo-Ideologen ein.

Vor dem umstrittenen Anlaß hatte der Stadtrat von Jerusalem eine Warnung ausgesprochen: Der angekündigte Homo-Marsch sei „provokativ“ und werde Unruhen hervorrufen.

Schon am Ausgangspunkt des Homo-Marsches versammelten sich ungefähr 200 religiöse Juden.

Der Marsch begann in der Innenstadt von Neu-Jerusalem am sogenannten „Offenen Haus“, dem Hauptquartier der Homo-Organisation, die den umstrittenen Aufmarsch veranstaltete.

Am Jerusalemer Stadteingang errichteten Demonstranten ein Plakat mit der Aufschrift „Willkommen in Sodom“.

Während des Marsches konnte man Hunderte von kaum bekleideten Provokateuren sehen, die durch die Straßen tanzten und einander küßten.

Die jüdischen Gegendemonstraten schauten dem Schauspiel nicht tatenlos zu. Zuerst versuchten sie den Marsch zu zerstreuen, indem sie eine Stinkbombe warfen.

Doch die Homos marschierten weiter durch das Zentrum der Jerusalemer Neustadt. Junge chassidische Juden beantworteten Provokation mit Provokation und beschimpften die marschierenden Homos.

„Die Homosexualität ist unmoralisch“ stand auf mitgeführten Plakaten.

Als die Demonstration eine größere Straßenkreuzung erreichte, stürzte sich ein jüdisch-religiöser Messerstecher in die Gruppe, die den Marsch anführte.

Der Angreifer verletzte einen etwa 40jährigen Mann an der Brust. Dann wandte er sich an eine junge Frau und verletzte sie an der Hand. Schließlich verwundete er eine weitere Person.

Blut tropfte durch das Hemd des an der Brust Verletzten, als er am Straßenrand saß und auf eine Ambulanz wartete. Er wurde mittelschwer verletzt.

Offenbar marschierte er mit seinen zwei halbwüchsigen Töchtern. Eine von ihnen ging auf Stelzen und trug eine Regenbogenflagge.

Die Polizei verhaftete den jüdischen Messerstecher. Dreizehn weitere religiöse Demonstranten wurden wegen Störung der öffentlichen Ordnung verhaftet.

Beim vermuteten Messerstecher handelt es sich um Jischai Schlüssel. Vor dem Untersuchungsrichter machte er von seinem Recht Gebrauch, jede Aussage zu verweigern.

Zwei der drei Angegriffenen sind weiterhin im Krankenhaus. Ihr Zustand ist nicht besorgniserregend.
      
16 Lesermeinungen
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#18   GerdEric   14:18:03 | Sonntag, 3. Juli 2005
Lieber apex
apex: Für einen Juden ist das, wasdie Judentun, niemals kriminell
Ach ja,
die Juden…
man, soll ich auch sagen: Die Katholiken! ?
Deine und anderer billige Häme sind das Gift dieser Welt.
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#17   apex   11:52:06 | Sonntag, 3. Juli 2005
GerdEric und der Jude mit dem Messer
Für einen Juden ist das, was die Juden tun, niemals kriminell.
Vielleicht ist die Messersteherei die Fortsetzung dessen, was Gott durch Mose in Ex 32:27 befohlen hat…?
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#16   Benedikt   02:11:27 | Sonntag, 3. Juli 2005
@ Gerd Eric
Bitte keine Diskussionstränge vermischen. Worum es hier geht ist die Messrstecherei, und das ist kriminell (wie du ja am Ende selbst eingestehst.)
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#15   bonifatius   23:53:22 | Samstag, 2. Juli 2005
Was ist eigentlich der Begriff Jude?
„Der jüdische Messerstecher und weitere religiöse (Gegen)-Demonstranten wurden wegen Störung der öffentlichen Ordnung verhaftet.“
Ich dachte „Jude“ ist eine Bezeichnung für Menschen, die dem Glauben Moses anhängen und damit Gott und den Dekalog anerkennen. Somit müßten also Schwule und Lesben wegen Gotteslästerung, Beleidigung von Gottgläubigen und Provokation und damit wegen STÖRUNG der öffentlichen Ordnung verhaftet werden. Oder sind die Bürger Israels keine Juden? Oder glauben die Juden Israels nicht mehr mehrheitlich (Demokratie !) an Gott??
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#14   GerdEric   23:30:23 | Samstag, 2. Juli 2005
Lieber Benedikt
kriminell ist das,
was hier manchmal so an Äusserungen getätigt wird!
Oder willst Du gar sehr vieles,
was im Namen oder mit Duldung,
oder in Auftrag der Kirchen,
getan wurde,
oder zum sogenannten Wohle,
für kriminell angesehen wollen?
(Waren da nur Kriminelle am Werke?
Sollte man da nicht mal ein Lexikon der Kriminellen im Namen der Kirchen in Auftrag geben?)
Es war schwere Körperverletzung,
das ist wohl wahr.
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#13   Benedikt   23:02:15 | Samstag, 2. Juli 2005
@ Gerd Eric
Wenn jemand auf einen anderen mit einem Messer einstürmt, um ihn zu verletzen, dann ist das kriminell, egal welche entschuldigenden Vergleiche dir da einfallen.
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#12   GerdEric   21:48:43 | Samstag, 2. Juli 2005
Auch wenn sich mancher hier
dahingehend äussert,
die Tat des jungen Messerstechers sei kriminell…
sie ist es nicht,
auch wenn sie nicht gut zu heissen ist,
kriminell ist sie nicht.
Ich kann mir gut vorstellen,
dass einige,
wenn nicht die meisten,
der 5000 Teilnehmer,
die strenge Ablehnung der Orthodoxen kennen,
und auch,
dass die Provokation Taten auslösen
(das kennt man doch, wenn auf Schabbes Auto gefahren wird, da hilft auch keine Polizei, auch deren Autos werden gesteinigt).
Den Namen von Horst Wessel und Rosa Luxemburg in diesem Zusammenhang gleich zu stellen,
ist eine der üblichen Techniken eines werten Schreiberlings.
Ich nenne auch nicht JP2 und irgend einen religiösaen Führer der Hisbolla in einem Satz!
Allerdings muss ich bestetigen,
dass sie Athanasius dahingehend schon geäussert hat,
dass er eine Monarchie ünscht,
mit einem starken Führer und erheblichen Rechten…
was doch sehr nahe dem Faschismus ist…
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#11   Athanasius   13:44:33 | Samstag, 2. Juli 2005
Nazi nazi nazi…always nazi…in a perverted world…
Miles Christi:
Die Antwort lautet: „Die Päpste waren Nazis!“
Denke doch nicht so nach. Es ist doch allgemein bekannt, dass Maxymillian Kolbe der gegen den Zionismus schrieb selber Lagerkommandant war und Juden zertrat und zerriss?
Gruß,
Ein Junge dessen besten Freund jüdisch ist. Und noch ein säkularisierter zudem.
P.S. Mit manchen indoktrinierten Deutschen kann man wirklich nicht reden.
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#10   MilesChristi   13:19:27 | Samstag, 2. Juli 2005
@ Aurelius
Zu sagen, daß Israel KEIN religiöser Staat ist, sondern im Grunde genommen ein anti-religiöser Staat ist, ist kein Antisemitismus. Zu sagen, daß der Staat Israel für sich gewisse Rechte beansprucht (zB den BESITZ von ca. 400 nuklearen Sprengköpfen),aber diese Rechte anderen Staaten verboten sehen will (das Spiel um den Iran oder um Syrien und die Gründe für den Krieg gegen den Irak) ist auch kein Antisemitismus.Zu sagen, daß der Zionismus ein Greuel ist für die ganze Region UND für die Juden selbst auch nicht. Das sagen sogar viele sehr rechtsgläubige Juden, aber du hast von den Neturei Karta, von den Satmarer Chassidim und von anderen anti-zionistischen strenggläubigen jüdischen Gruppen vermutlich nie gehört. Die Mehrheit der orthodoxen Juden war bis vor einigen Jahrzehnten anti-zionistisch eingestellt. Fast alle frühe Zionisten waren erklärte Gegner des jüdischen Gesetzes wenn nicht Atheisten.
Freimaurer: es gehört zu den großen Erfolgen der Loge so viele davon zu überzeugen, daß sie eben harmlos ist. Warum haben wohl so viele Päpste diese im Grunde satanistische, anti-christliche ERsatzreligion aufs Schärfste verurteilt ? Aber – wie so bei so vielen Punkten: wer es nicht (ein)sehen will, wird es nicht (ein)sehen.
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#9   Elendester Sünder   13:07:07 | Samstag, 2. Juli 2005
Faschismuskeule
Aurelius, Du bezichtigst Athanasius, „die Juden/Freimaurer Keule“ ausgepackt zu haben. Gleichzeitig schwingst Du gegen Ihn die Faschismuskeule. Der letzte Teil Deines Beitrages ist offen heuchlerisch und bedarf keiner Erklärung.
Auf einem katholischen Forum dürfen Faschismus und Antifaschismus keine Rolle spielen. Der selige Rupert Mayer SJ hat es auf den Punkt gebracht, als er auf einer Nazi-Versammlung den Mut hatte zu erklären, Katholizismus und Nationalsozialismus sind unvereinbar.
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#8   Aurelius   12:45:36 | Samstag, 2. Juli 2005
@Elendster Sünder
Vielleicht würde eine genauere Erläuterung Ihrer Beleidung meiner Person, die sich offensichtlich auf meine Kritik an der Rhetorik meines Vorschreibers bezieht, dazu beitragen, hier sachlich zu sein und sich von ad hominem Arugenten zu distanzieren. Das würde gleichzeiting auch Ihnen gut tun und Sie könten zeigen, daß Sie nicht nur in der Lage sind, Personen zu beleidigen, sondern sich auch auf sachlicher Ebene auszudrücken.
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#6   Aurelius   12:17:24 | Samstag, 2. Juli 2005
Endlich mal wieder die Juden und Freimaurer!
Athanasius schrieb:
Auch wenn man die Provokation im Auge behält ist es ganz und gar kriminell wie dieser Jude reagierte.
[…]
Aber Ha’aretz Israel ist kein religiöser Staat, sondern eine Expedition von säkularen zionistischen Juden und jüdischen Freimaurern, die ja beide den Tempel als politisches Statement wollen.
Was für eine willkommene Gelegenheit mal wieder die Juden/Freimaurer Keule auszupacken und mal wieder auf Schmusekurs mit einer Rhetorik zu gehen, die nicht nur an nazionalsozialistische Hetze und Verschwörungstheorien erinnert, sondern sich auch deren Vokabular bemächtigt.
Und aufgrund dieser übelkeitserregenden Nähe zur Rhetorik der verbrecherischen Vergangenheit fällt es leider sehr schwer, dort zuzustimmen, wo Zustimmung von Nöten ist, nämlich wenn mein Mitbruder in Christo schreibt:
[…] und im Gegensatz zu dem in den Nacken getretenen Erzpriester Paris’, wird hierüber jeder Medienquell’ berichten.
Schade. Sehr schade.
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#5   Athanasius   11:03:26 | Samstag, 2. Juli 2005
Schrecklicher Angriff.
Auch wenn man die Provokation im Auge behält ist es ganz und gar kriminell wie dieser Jude reagierte.
Es ist aber auch durchaus dumm von den Homos durch Jerusalem zu marschieren und offen zu provozieren. Nichts ist für die noch heilig, ausserhalb ihr eigner P-n-s.
Dies wird natürlich wieder voll für Märtyrerpropaganda benutzt (Horst Wessel, Friedrich Engels, Rosa Luxemburg taten es vor), und im Gegensatz zu dem in den Nacken getretenen Erzpriester Paris’, wird hierüber jeder Medienquell’ berichten.
Die Autoritäten hätten verbieten müssen. Aber Ha’aretz Israel ist kein religiöser Staat, sondern eine Expedition von säkularen zionistischen Juden und jüdischen Freimaurern, die ja beide den Tempel als politisches Statement wollen. Man macht in Israël nichts und Tel Aviv ist schlimmer als Amsterdam auf der Strasse zumindest.
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#4   MilesChristi   09:59:21 | Samstag, 2. Juli 2005
@ Gallowglas
Halte doch dein Mund und tobe dich woanders aus. !
Anscheinend hast du nichts anderes zu tun als Leute und deren Glauben zu beleidigen.
Ich kann die Tat des gläubigen Juden sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich ihn ja nicht billigen darf. Wehret den Anfängen !
Miles Christi
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#2   Konrad   08:45:43 | Samstag, 2. Juli 2005
@ Gallowglas
was hat der Atheist Gallowglas im Sinn? Homo-Ideologie ist Gotteslästerung, Ablehnung jeglicher Gottesherrschaft und eben die Sünde Sodoms. Ich danke den mutigen Juden für ihren Einsatz und empfehle den Messerstecher der Barmherzigkeit Gottes. Natürlich ist sein Verhalten nicht zu billigen, aber die provokativen Homos sind selber schuld, hätten es wissen müssen.
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#1   Gallowglas   08:35:39 | Samstag, 2. Juli 2005
Da sieht man mal wieder …
wo religiöser Fanatismus führt …
Mich wundert ja nur, daß die Schreiberlinge von Kreuz.net sich nicht noch ne Story ausgedacht haben, nachdem die „militanten Homos“ den armen Gegendemonstanten angegriffen haben und sich dieser nur mit dem Messer verteidigen konnte, um zu überleben …
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