08:05:34 | Samstag, 2. Juli 2005
Zuerst wurde er wegen Sicherheitsbedenken verboten. Dann gerichtlich zugelassen. Der provokative Marsch endete – wie erwartet – mit schweren Ausschreitungen. Stinkbomben flogen. Ein chassidischer Jude griff sogar zum Messer.

Jüdische Frauen protestieren gegen „Scham und Schande“ bei einem Homo-Auflauf in Jerusalem
© Gideon
Lichfield, Flickr, CC(kreuz.net, Jerusalem) Am Donnerstag abend fand in Jerusalem ein umstrittener Homo-Marsch statt. Es kam
wie erwartet. Ein religiöser Jude griff sogar zum Messer und stach auf drei Homo-Ideologen ein.
Vor
dem umstrittenen Anlaß hatte der Stadtrat von Jerusalem eine Warnung ausgesprochen: Der angekündigte
Homo-Marsch sei „provokativ“ und werde Unruhen hervorrufen.
Schon am Ausgangspunkt des Homo-Marsches
versammelten sich ungefähr 200 religiöse Juden.
Der Marsch begann in der Innenstadt von Neu-Jerusalem
am sogenannten „Offenen Haus“, dem Hauptquartier der Homo-Organisation, die den umstrittenen Aufmarsch
veranstaltete.
Am Jerusalemer Stadteingang errichteten Demonstranten ein Plakat mit der Aufschrift „Willkommen
in Sodom“.
Während des Marsches konnte man Hunderte von kaum bekleideten Provokateuren sehen, die durch
die Straßen tanzten und einander küßten.
Die jüdischen Gegendemonstraten schauten dem Schauspiel
nicht tatenlos zu. Zuerst versuchten sie den Marsch zu zerstreuen, indem sie eine Stinkbombe warfen.
Doch die Homos marschierten weiter durch das Zentrum der Jerusalemer Neustadt. Junge chassidische Juden
beantworteten Provokation mit Provokation und beschimpften die marschierenden Homos.
„Die Homosexualität
ist unmoralisch“ stand auf mitgeführten Plakaten.
Als die Demonstration eine größere Straßenkreuzung
erreichte, stürzte sich ein jüdisch-religiöser Messerstecher in die Gruppe, die den Marsch anführte.
Der Angreifer verletzte einen etwa 40jährigen Mann an der Brust. Dann wandte er sich an eine junge Frau
und verletzte sie an der Hand. Schließlich verwundete er eine weitere Person.
Blut tropfte durch das
Hemd des an der Brust Verletzten, als er am Straßenrand saß und auf eine Ambulanz wartete. Er wurde
mittelschwer verletzt.
Offenbar marschierte er mit seinen zwei halbwüchsigen Töchtern. Eine von ihnen
ging auf Stelzen und trug eine Regenbogenflagge.
Die Polizei verhaftete den jüdischen Messerstecher.
Dreizehn weitere religiöse Demonstranten wurden wegen Störung der öffentlichen Ordnung verhaftet.
Beim vermuteten Messerstecher handelt es sich um Jischai Schlüssel. Vor dem Untersuchungsrichter machte
er von seinem Recht Gebrauch, jede Aussage zu verweigern.
Zwei der drei Angegriffenen sind weiterhin
im Krankenhaus. Ihr Zustand ist nicht besorgniserregend.
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GerdEric 14:18:03 | Sonntag, 3. Juli 2005
#17
apex 11:52:06 | Sonntag, 3. Juli 2005
#16
Benedikt 02:11:27 | Sonntag, 3. Juli 2005
#15
bonifatius 23:53:22 | Samstag, 2. Juli 2005
#14
GerdEric 23:30:23 | Samstag, 2. Juli 2005
#13
Benedikt 23:02:15 | Samstag, 2. Juli 2005
#12
GerdEric 21:48:43 | Samstag, 2. Juli 2005
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Athanasius 13:44:33 | Samstag, 2. Juli 2005
#10
MilesChristi 13:19:27 | Samstag, 2. Juli 2005
#9
Elendester Sünder 13:07:07 | Samstag, 2. Juli 2005
#8
Aurelius 12:45:36 | Samstag, 2. Juli 2005
#6
Aurelius 12:17:24 | Samstag, 2. Juli 2005
#5
Athanasius 11:03:26 | Samstag, 2. Juli 2005
#4
MilesChristi 09:59:21 | Samstag, 2. Juli 2005
#2
Konrad 08:45:43 | Samstag, 2. Juli 2005
#1
Gallowglas 08:35:39 | Samstag, 2. Juli 2005