Die altliberale ‘Pfarrer-initiative’ wird in verdankenswerter Weise den Zusammenbruch der Konzilskirche beschleunigen. Dazu will sie den Druck auf die Windelweich-Bischöfe erhöhen.
Hw. Schüller im jüngsten der Endlos-Interviews auf ‘orf.at’.
(kreuz.net, Wien) Die Bischöfe hätten angeblich erkannt, daß „siebzig bis achtzig Prozent der Priester
und der Kirchenbasis“ – gemeint sind die Medienbosse – die Meinung der ‘Pfarrer-Initiative’ vertreten.
Das sagte deren Anführer, Hw. Helmut Schüller, am Montag abend dem Ex-Reichssender Wien (ORF).
Die
‘Pfarrer-Initiative’ ist eine Ein-Mann-Show des mediengeilen Hw. Schüller. Er führt in der Erzdiözese
Wien eine Pfarrei.
Der Großteil seiner Karteileichen-Mitläufer ist entweder pensioniert oder laisiert.
Eine Liste suspendierter Abfall-Geistlicher, die sich ‘Priester ohne Amt’ nennen, ist vollständig in
die Kartei der ‘Pfarrer-Initiative’ übernommen.
Ein Vater der Lüge und Manipulation
Im jüngsten seiner
Endlos-Interviews lügt Hw. Schüller eiskalt, daß die österreichischen Bischöfe eine „Androhung“ eines
Kirchenausschlusses zurückgenommen hätten.
In Wahrheit haben sie von vorneherein klargestellt, daß
es – wie zu erwarten war – keine Sanktionen gegen die altliberale ‘Pfarrer-Initiative’ geben würde.
Einige Bischöfe würden angeblich ihre Priester auffordern, die ‘Pfarrer-Initiative’ zu verlassen.
Doch
welche Oberhirten das wären, sagt Hw. Schüller nicht.
Medien-Druck auf die Bischöfe
Der Geistliche
betont, daß seine Ein-Mann-Show keinen Gesprächstermin mit den Bischöfen ausgelassen habe.
Ohne auf
den Widerspruch zu achten, stellt er die Frage, worüber überhaupt geredet werden könne.
Die Bischöfe
würden ständig auf die Zuständigkeit Roms verweisen.
Darum schlägt Hw. Schüller vor, „gemeinsam
in Rom“ zu reden.
Er will Gott und den Glauben loswerden
Im neuen Jahr will er seinen Unterhosen-Themen
„Nachdruck“ verleihen.
Druck ist das Mittel der Medienbosse, um die im Umgang mit den Altliberalen butterweichen
Bischöfen vor sich herzutreiben.
Hw. Schüller fordert mehr „Leiter“ – gemeint sind Laien-Vorsteher –
für die Pfarreien.
Ferner wünscht er sich vielsagend „eine andere Rede über den Glauben und über
Gott“.
Schließlich leugnet er, daß es eine Glaubenskrise gibt, und fügt an: „Wir haben eine Führungskrise
in der Kirche.“
Die Dekadenz nimmt ihren Lauf
Hw. Schüller sieht kein Signal dafür, daß Rom etwas
ändert.
Aber: „Die Reform geht langsam vor sich. Dort wo wir selber können, tun wir schon.“
Was er
in seiner toten Pfarrei unternimmt, außer Interviews zu geben, sagt Hw. Schüller nicht.
Die Reform –
ein altliberales Codewort für „Dekadenz“ – werde nicht aufzuhalten sein.
Witz komm raus: In Rom regiert
das Opus Dei
Abschließend kocht Hw. Schüller den ausgeträumten Traum von der mächtigen Personalprälatur
Opus Dei auf.
Im Vatikan hätten Leute das Sagen, die keiner kennt – spinnt er an Verschwörungstheorien.
Sie seien vom Opus Dei oder von den Legionären gestellt und würden die Situation vollständig verzerrt
sehen.
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153 Lesermeinungen
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www.bilderberg.org www.luebeck-kunterbunt.de info.kopp-verlag.de/index.html …enelsaesser.wordpress.com/…er-mannerhasserinnen/ www.sgipt.org/…ppp/auserw/mat02.htm Über den Filz von Freimaurerei, Rotary-, Lions-, Kiwanis- und Round-Table-Klubs.
Wissen Sie, dass in Deutschland 96 % aller Landräte über 90 % der Bürgermeister in Orten mit über
5000 Einwohnern über 60 % aller Notare 84 % aller Chefärzte von Kreiskrankenhäusern etwa 90 % aller
Direktoren der Gymnasien etwa 70 % aller Direktoren der Amtsgerichte zahlreiche Pfarrer und Pastoren fast
alle höheren Polizeichefs fast alle Staranwälte und fast alle Bundeswehroffiziere vom Kommandeur aufwärts …
den Rotariern oder dem Lions-Club mit Hauptsitz in Chikago angehören? – Quellennachweis: Glaubensnachrichten
Rotary-, Lions-, Kiwanis- und Round Table Clubs beherrschen also indirekt Deutschland…ebenso diverse
Odd-Fellow Orden.
@ Elvenpath Wo bleibt mein flotter Freund Elvenpath??? Hat er sich gerade zu einem Schnellkurs in Wissenschaftstheorie
angemeldet, um seine klaffenden Lücken in der Materie zu schließen? Ich warte sehnsüchtig auf seine
Antwort (#150).
#154 ANGELUS ULTOR 16:03:33 | Mittwoch, 4. Januar 2012
Abfall-Kleriker Schüller heute ist wie Abfall-Mönch Luther einst! Der möchte am liebsten rumhuren,
ein verlottertes weltliches unlebenswertes „Leben“ führen und sich dafür den teuflischen „Segen“ der
Abfall-Bischöfe holen! Doch – eher holt ihn der Teufel!
#153 Goldengel 15:28:55 | Mittwoch, 4. Januar 2012
danke monens, dass wenigsens Sie wissen, was ich überhaupt meine. . Eine Welt ohne Sünde wäre doch
so schön. DESHALB kam Christus ja – damit Menschen endlich aufhören zu sündigen. Was wäre die Welt
anders – wenn jeder Mensch nur einen Partner hätte und nicht viele vor der Ehe, dann Scheidung und dann
nur mehr Unglück. Aber die Menschen wollen es nicht anders, weil diese schwach sind. Und die Schwachen
rebellieren gegen Christus, denn wer für die Sünde ist, der ist gegen Jesus – aber das verstehen die
nicht. Denn der Sünder ist sich selbst sein Ideal geworden und so ist lediglich Trotz das Gefühl, dass
ihn umnachtet. . Ein Partner(in) ein Leben lang – dann sähe die Welt ganz anders aus. Aber das passt
dem Satan nicht und so schreiben hier viele Sünder noch für die Sünde, denn deren Ideal sind sie sich
selbst, statt Jesus, der die Sünde verabscheute. Die wollen Jesus gar nicht und nennen es Fundamentalismus,
wenn man für ein Leben in Ehre schreibt mit nur einem Partner. Doch was ist denn denn jene Seite des
Lebens, wo man nur rumhurt – wo ist da Jesus? Nirgends. Denn Jesus ist nur dort, wo auch Einsicht ist –
und wo keine Einsicht ist, ist auch nicht Jesus – und so huren viele sich weiter in den Untergang und
nehmen andere in ihrer Gemeinheit noch mit. .
@Goldengel; sie schreiben es völlig richtig!; wer bewusst bis zuletzt in unbussfertiger Verstocktheit
bleibt, der wird keine „Entschuldigung“ vorbringen können; die Wahrheit Jesus Christus; + „Wenn ich nicht
gekommen wäre und nicht zu ihnen gesprochen hätte, wären sie ohne Sünde; jetzt aber haben sie keine
Entschuldigung für ihre Sünde“ + die Wahrheit Jesus Christus ist nicht gekommen, um die Menschen in
der Sünde zu belassen; Er ist gekommen, um sie aus dieser seelenverderbenden Knechtschaft zu RETTEN;
das sich „Arrangieren“ mit der Sünde ist die Kapitulation vor der Finsternis; gegen die Mächte der Finsternis
muss sich aber der umkehrwillige Mensch im wahren Glauben wappnen; er muss willens sein zur REUE vor der
BARMHERZIGKEIT CHRISTI über die begangenen Sünden, zur BUSSE und zur UMKEHR, d.h. zur ABKEHR von der
Sünde!; den Willen zur Demut; der hl. Franz von Sales: + „Steigt herab, damit ihr aufsteigen könnt,
aufsteigen zu Gott!“ + www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html der „aufgeklärt“ wahrheitsferne Auslebemensch
rechnet nicht (mehr) mit dem untrüglichen „Gedächntis“ der Wahrheit Jesus Christus; www.razyboard.com/…07888-5855948-0.html
die geschenkte irdische Zeit ist nicht gegeben, um sie im spassigen Sündensumpf zu ver-treiben sondern
zur Erlangung des Seelenheiles www.razyboard.com/…07697-5884737-0.html
#151 Goldengel 14:57:04 | Mittwoch, 4. Januar 2012
Was die Pfarrinitiative nicht kapiert ist – man darf die Kirche Christi nicht verunreinigen, indem an
die Sünde noch hofieren geht. Die Sünde ist seit der Erbsünde ein Teil der Menschheit. Wegen der Erbsünde
starb Christus für uns am Kreuz – damit die Sünder ihre Schuld einsehen und dann durch die Reue das
Paradies erlangen. . Man tut den Sündern nichts Gutes, wenn man dem Ehebrecher noch die Hl. Kommunion
in die Sündenpappn steckt, während dieser keine Reue empfindet. Was anderes ist, wenn dieser bereut
und zu seiner Familie zurückkehrt – dann ist die Hl. Kommunion berechtigt – doch wer den Scheidungsgrund
noch heiratet und seine Familie verlässt, der lebt bis an sein Ende in Sünde und stirbt auch in seiner
Sünde. . Die RKK hat die Aufgabe die Sünde zu ERKENNEN, zu ERLÄUTERN und zur REUE aufzurufen – nicht
der Sünde noch in den Hintern zu krallen und davor einen Diener zu machen und so den Gestank der Sünde
noch in die Kirche zu tragen. . Christus ist nicht für das Weitersündigen, auch wenn einige hier meinen,
dass Chrsitus der Liebende den Sündern gegenüber war. Sicherlich liebte er jeden Menschen, doch er rief
auch zur Reue auf, denn jeder, der weitersündigt, hat weder die christlichle Lehre verstanden, noch den
Charakter seine Sünden aufzugeben. . Ein Ehebrecher, der bis in den Tod hurt, der wird voll Schuld sterben –
dem die Hl. Kommunion zu geben, hieße dem Sünder der Hölle auszuliefern, statt ihn zur Reue aufzufordern,
damit er erlöst wird um das Paradies zu erlangen…
@ Elvenpath #144 Definieren Sie bitte den Begriff „beweisen“. Was Sie bisher über das Beweisen ausgeführt
haben, bezieht sich lediglich auf die Epistemologie der Naturwissenschaften. Selbst die Wissenschaft ‘par
excellence’, die Mathematik, bleibt bei Ihren außen vor. Nach Ihren Ausführungen, gäbe es keine mathematischen
Beweisen. Dies ist barer Unsinn. @Brandenburgis #146 (1) Daß das naturwissenschaftliche Beweisen nur
philosophisch geführt werden könne ist ebenfalls barer Unsinn. Sie sind bei den aristotelisch geprägten
Naturwissenschaften stehen geblieben. Bacon und Galilei haben diese ad acta gelegt, indem sie das formelle
Objekt der Naturwissenschaften neu definierten als das Quantifizierbare & Mathematisierbare – als auch
hinsichtlich der damit verbundenen methodologischen Einschränkungen. (2) Das Fichte auf dem Boden des
„scholastischen Geistes“ (whatever that means) stehen solle, ist völlig unzutreffend. Fichte steht fest
auf dem Boden der kantischen Philosophie, und mit Schelling und Hegel ist er einer der drei Hauptvertreter
des deutschen Idealismus. Der deutsche Idealismus, wiederum, als Philosophie der Immanenz, hat nichts
Gemeinsames mit der Scholastik des 9.-14. Jahrhundert oder mit der Neu-Scholastizismus der Moderne.
Alstak: So klingt das bei Tomas durch, ja. Aber ich würde es gerne mal auf meine Fragen hin von ihm selbst beantwortet haben. Oder, Tomas. Sind die dann alle des Todes? Oder ist in eingezäunten Bereichen ein Überleben von Ungläubigen evtl. möglich?
Evelynn, Tomás befürwortet und begrüßt das Töten von Menschen, die nicht seine Sicht vertreten. Demnach können Sie sich vorstellen, was mit denen passiert.
Tomas: Für WEN sind die „fünf“ oder „sechs“ Gottesbeweise bzw. Wege dazu ein Beweis? Für Dich? Für
mich? Für alle? . Wenn es für jemand kein Beweis ist, sind die dann zu dämlich oder böswillig und
was soll mit denen passieren?
#146 Brandenburgis 08:33:55 | Mittwoch, 4. Januar 2012
Selbstverständlich können Beweise, auch naturwissenschaftliche, auch mathematische, nur philosophisch
geführt werden. Das geht aus der Natur der Sache hervor. – Fichte steht selbstverständlich auf dem Boden
der scholastischen und abendländischen Geistes. Das leugnen nur Ignoranten und Stümper.
#144 Elvenpath † 01:22:21 | Mittwoch, 4. Januar 2012
#143 Tomás : Ja, katholische Philosophen… Philosophie kann einem Lebensanschauungen vermitteln, aber man kann mit Philosophie nichts beweisen. Weder mit katholischer, noch mit sonst irgendeiner.
#139 Alle katholische Philosophen arbeiten mit der Scholastik und haben als ihren geistigen Vater, den
hl. Thomas von Aquin. Anhänger von Fichte selbstverständlich nicht.
#142 Elvenpath † 00:33:40 | Mittwoch, 4. Januar 2012
#140 Alf Eichenauer: Das ist wohl bei den meisten Menschen so. Ein starker Glauben ist eben in Wirklichkeit
eine Schwäche. Eine Schwäche gegenüber einer Welt, die eben nicht behütet ist. Wo kein „lieber Gott“
über alles wacht. Für diese Gottesillusion sind Menschen bereit zu töten.
Vermeintlicher Unterdruck in der Unterhose kann ein Zeichen dafür sein, dass sich der Druck schon im
Gehirn entladen hat. Das beweist ein wenig scholastisch der P.M. inkl. der Mehrwertsteuer pflichtigen
Sockenpuppen allnächtlich durch seine P.Phantasien. . Und daher kann man die Redaktion zu den Unterhosen
zur beglückwünschen. Ob Unter-, Über- oder Mitteldruck, wichtig ist nur, dass die Unterhosenthemen
nicht ausgehen. Wäre eine k.-net Unterhosen-Kollektion nicht eine Idee?
Tomás glaubt ja nicht, weils war ist, er braucht nur einen Halt – und den können auch Lügengebilde geben. Im religiösen Wolkenkuckucksheim ist es so schön gemütlich!
#139 Elvenpath † 00:17:39 | Mittwoch, 4. Januar 2012
#137 Tomás: Diese Ansicht war man früher. Hat sich aber eben als falsch herausgestellt. Ist aber an
der Wirklichkeit zerschellt. Das Problem bei dieser Logik ist: Sie kann nicht alle Fakten berücksichtigen,
da viele Fakten sich erst im Experiment zeigen. Man kann sie also vorher nicht wissen, also auch nicht
in seine Logik miteinbeziehen. Deswegen ist die Scholastik untauglich für wissenschaftliches Arbeiten
und zerschellt an der Realität. Nicht das Experiment muss im Einklang mit der Theorie stehen, sondern
umgekehrt. Sie werden keinen Wissenschaftler finden, der scholastisch arbietet. Man kommt damit nicht
weit
Unbekanntes Jesuswort: „Ich bin das Weinfass, ihr seid die Flaschen.“ Vornehm überliefert: „Ich bin der
Weinstock, ihr seid die Reben.“ + Gute biblische Träume !
#114 Der Satz soll lauten: „Die Begründung für die Notwendigkeit des Seinsgrundes liegt schlicht un
einfach darin, daß die Dinge, trotz der Tatsache, daß sei keinen eigenen Seinsgrund besitzen, trotzdem
existieren.“ Ihre Existenz beziehen sie nicht von sich selbst, da sie ja entstehen und vergehen. Also
beziehen sie diese von einer Wirklichkeit, die auf einer völlig „anderen“ ontologischen Ebene angesiedelt
ist als sie. Denn das Sein gehört zu ihrem Wesen. Sie IST das Sein selbst. Thomas von Aquin nennt sie
„Ipsum Esse Subsistens“. Diese Wirklichkeit nennen wir Gott.
Lieber Elvenpath, Verwandeln Sie doch Wasser ind Wein. + Stichwörter: Tränen Lachen + Dann haben Sie
das „Wunder“ gewirkt . Hier heute jetzt ist „Kana“.
#122 Elvenpath † 23:38:00 | Dienstag, 3. Januar 2012
#118 catholic: Literarische Gemälde. Das sagen Sie Aber ich versichere Ihnen es gibt genügend Gläubige
Christen, die das wortwörtlich so annehmen. Und das Problem ist: Wenn man anfängt, Aussagen der Bibel
als literarisches Gemälde anzunehmen, wo fängt das an, und wo hört es auf? Wenn wir da hin kommen,
dass zum Beispiel die Wunderheilungen von Jesus auch ein literarisches Gemälde, das interpretiert werden
muss, sind, bin ich auf Ihrer Seite Oder der Teufel, oder Gott höchstselbst, dann bin ich dabei
Liebe Elvenpath, ich denke Sie haben soviel Ahnung von Literatur, dass Sie ein literarisches Gemälde
(Sintflut) von Biografischen im Evangelium (Jesus der Anwalt der Kranken und Armen) unterscheiden können. –
Sie haben doch kein Brett vor dem Kopf ! –
#117 Elvenpath † 23:27:14 | Dienstag, 3. Januar 2012
#105 Antonio Michele Ghislieri: Eigentlich nicht. Nur sind unsere Möglichkeiten begrenzt. Meine Aussage
war: Wenn jemand eine reine Gedankenheorie als BEWEIS hinstellen will, ohne Experiment oder Beobachtung
sogar noch ohne Belege, dann ist diese Theorie zunächst nichts wert. De Glaube hat unbestritten einen
historischen Teil. Aber eben das bedeutet auch, dass viel Unwahres dabei sein kann, das kritisch hinterfragt
werden muss. Zum Beispiel die angeblich weltumfassende Flut und die Hunderttausende Tierarten in Noahs
Arche. Auf der anderen Seite ist es wohl relativ sicher, dass es die Person Jesus von Nazareth gegeben
hat. Historische Forschung befindet sich immer im Fluss, je nachdem, wie die Erkenntnisse fortschreiten.
Der Glaube der der Bibel gilt, versucht jedoch ein fest zementiertes Bild zu vermitteln, das keinerlei
Abweichung duldet.
#115 alfredprivat 23:25:24 | Dienstag, 3. Januar 2012
grins, ich kann niemanden erlösen, weil ich weder jesus noch gott bin. was ich aber sehe, ist die total
verquere position, die unsere kirche und mehr noch viele leute in diesem forum zur sexualität einnehmen.
sexualität und die freude daran halte ich für eine gabe gottes, die in dem gebotenen rahmen mit freuden
genutzt werden darf und sollte.
@ Mighty Counsellor #106 Die Begründung für die Notwendigkeit des Seinsgrundes liegt schlicht und einfach
in der Tatsache, daß Dingen ohne eigenen Seinsgrund einfach existieren. Dies erfordert eine logische
Erklärung. Die Lampe, die in meinem Wohnzimmer von der Decke hängt, „postuliert“ einen Haken, ohne den
sie nicht hängen würde. Unzweifelhaft ist, daß die Lampe in meinem Wohnzimmer hängt. Das könnte sie
nicht tun, wenn ein Haken sie nicht an der Decke befestigt hielt. Die Erfahrungsgewißheit der hängenden
Lampe in meinem Wohnzimmer überträgt sich auf den Haken ( das „Andere“ hinsichtlich der Lampe, das Bedingung
der Moglichkeit deren Hängens ist). Es handel sich eigentlich um keinen Postulat, sondern um eine logische
Schlußfolgerung. Die Diskursebene ist ontologisch, also universell anwendbar. Sie ist zudem analytisch,
also nicht einer empirischen Experimentation bedürftig. # 101 Hervorragender Hinweis, Mighty Counsellor!
Nicht nur die Präsokratiker sondern Platon selbst haben den Begriff einer nicht näher definierbaren
Urschuld der Menschen ins Spiel gebracht, um sich „the human condition“, das Nichtsein, womit unser Sein
vermischt ist, den Tod & das Leiden, das Vergehen der Dinge, erklären zu können. Damit sind sie der
alttestamentarischen Offenbarung sehr nahe gekommen. Und nicht nur in diesem Punkt. Es gibt ja die Rede
des „Plato christianus“.
#111 alfredprivat 23:16:42 | Dienstag, 3. Januar 2012
wenn jemand sich in diesem forum hier erstmals mit dem katholizismus beschäftigen will merkt er schnell,
es geht viel um sex und der ist schlecht. außerdem gibt es da eine berufsgruppe, die ist auch schlecht.
vor allem, weil sie unterhosen haben, bzw. hosen mit schlitzen. und die wollen keinen schlechten sex.
darum lassen sie es ganz.
#99 Das sehe ich nicht so. Es gibt nichts Kramphaftes an einer logischen Argumentation. Paradox ist es
ja, daß nicht nur Aristoteles und Platon sondern der Glaube selbst (der Apostel Paulus in primis und
verschiedene dogmatische Aussagen im Laufe der Jahrhunderte), sagt, daß Gott nicht nur durch Glaube sondern
auch und primär durch die menschliche Vernunft erreichbar sei. Die Sprache eines Thomas von Aquin weder
hängt von der Bilderwelt der Antike noch ist sie ein Sprachspiel. Das kann nur derjenige sagen, der von
Philosophie nichts versteht. Sie ist die nüchterne, formelle Sprache der klassischen Philosophie. Es
handelt sich um die Existenz der Dinge: keine Bilderwelt, kein Sprachspiel. Die philosophische Nüchternheit
unterscheidet auch sauber zwischen Glauben und Wissen, und beläßt jedem seinen Bereich, seine spezifische
Methodologie, und sein eigenes Existenzrecht. Die Botschaft des Evangeliums ist einfach: sie muß nur
wirklich verkündet werden, um die eigene Kraft entfalten zu können und die Menschen für sich zu gewinnen.
Sycamore zitiert, dass das kontingente Sein nicht das absolute Sein sein könne. Nun gut. Aber das absolute
Sein wird einfach als Seinsgrund postuliert. Worin liegt die Begründung für die Notwendigkeit des Seinsgrundes?
@Elvenpath Irgendwie muss es also mehr geben als man mit Experimenten beweisen kann? Diese Aussage von
Ihnen war denke ich der Ausgangspunkt unserer abendlichen Unterhaltung. Außerdem hat natürlich der Glaube
auch einen großen historischen Teil, die Evangelien, die Wunder Christi, das ist ja alles historisch.
Mufelius, ich laufe täglich übers Wasser. Dank meines Gottvertrauens bin ich noch nicht untergegangen.-
+ Möge Dir das Wasser nie bis an den Hals stehen.
#103 Elvenpath † 22:55:20 | Dienstag, 3. Januar 2012
#100 Antonio Michele Ghislieri : Das macht prinzipiell keinen Unterschied. Es ist wohl durchaus möglich,
dass nicht alles, was Cäsar getan haben soll, auch von ihm getan wurde. Es gilt zum Beispiel als erwiesen,
dass der Satz „Auch du, mein Sohn Brutus“ so nie gefallen ist. Historische Forschung wird andauernd kritisch
hinterfragt und die Einschätzungen ändern sich häufig. Historische Forschung ist aber nicht vergleichbar
mit Scholastik oder. Das Credo der Scholastik ist ja, dass alles, was „sauber“ und „logisch“ hergeleitet
wird, auch Fakt ist und wenn das Versuchsergebniss dem widerspricht, an dem Versuchsergebnis etwas falsch
sein muss. Bei historischer Forschung versucht man herauszufinden, was damals passiert ist. Und SELBSTVERSTÄNDLICH
muss man immer damit rechnen, dass man vollkommen daneben liegt, eben WEIL man keine Experimente oder
Beobachtungen machen kann. Aber gar keine historische Forschung zu betreiben, weil man es nicht experimentell
beweisen kann, würde doch zu viele historische Belege ignorieren. Die Unsicherheiten sind jedoch groß.
Da stimme ich Ihnen zu.
#102 Mufelius † 22:54:14 | Dienstag, 3. Januar 2012
Antonio MG: Und? Was wollen Sie uns damit sagen? Ich nehme an, Sie wollen damit belegen, dass die Bibel
genauso glaubwürdig sei wie „andere“ alte Überlieferungen, wie etwa „Der gallische Krieg“ vom alten
Julius, oder? . Leider kann man dies nicht gelten lassen, denn die Taten des Julius sind möglich für
jeden von uns (also wir alle könnten Kriege führen, Menschen abmurksen…) – jene in der Bibel aufgeschriebenen
aber nicht, zumindest viele davon nicht. Oder können Sie mit Ihrem starken Glauben übers Wasser laufen?
Ich denke nicht, oder? . Und wenn Sie so argumentieren wollen, dann müssten Sie gleichzeitig auch den
Koran und alle Schriften der anderen Religionen als wahr anerkennen – für diese würde ja Ihre Argumentation
auch gelten müssen. . Nein, AMG, es gibt Schriften, denen man aus vernünftigen Gründen Glauben schenken
kann (zumindest prinzipiell – ich würde einer Schrift von Julius über Julius auch nicht alles glauben –
der hats sicher geschönt) und solche, bei denen man prinzipielle Zweifel anmelden muss (wie der „Über-Wasser-Lauf-Story“
vom großen J oder der „Himmelfahrts-Legende des Mohammed).
Sycamore 97 Das ist mir natürlich zu hoch. Aber es erinnert mich an Anaximandros: . <Woraus aber die
Dinge ihre Entstehung haben, darein finde auch ihr Untergang statt, gemäss ihrer Schuldigkeit. Denn sie
leisteten einander Sühne und Busse für ihre Ungerechtigkeit, gemäss der Verordnung.>
@Elvenpath Ich sagte, wenn ich mich nicht irre, bewußt nichts von der Existenz des Julius Caesar, sondern
von seinen Taten: Vieles ist da nur aus seinen Schriften überliefert, diese wurden wieder und wieder
abgeschrieben und die Abschriften, auf die wir uns beziehen sind aus dem Mittelalter und ohne Ausnahme
soviel ich weiß jeweils nur in einer Urabschrift auf uns gekommen.
Die Bilderwelt der Bibel und das Sprachspiel der mittelalterlichen Theologie stammen aus einer Welt, die
längst durch ein völlig neues Weltbild überwunden ist. Was bleibt denn dann noch von den Glaubenwahrheiten?-
+ Wer dem Evangelium treu bleiben will, muss die Botschaft neu sagen. Krampfhaftes Festhalten am Hergebrachten
verfälscht sie. Man muß erklären, was eigentlich gemeint ist.-
#93 Elvenpath † 22:31:23 | Dienstag, 3. Januar 2012
#80 Antonio Michele Ghislieri:Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie sagen, dass es unmöglich ist zu beweisen,
dass Gajus Julius Cäsar wirklich existiert hat. Die Römer waren aber sehr bürokratisch, deswegen existieren
unmengen von Dokumenten, in denen Cäsar Erwähnung findet. Die Echtheit diese Dokumente lässt sich sehr
wohl belegen. Bleibt als Möglichkeit nur, dass alle zeitgenösischen Geschichtsschreiber, Staatsdiener,
etc. Teil einer riesigen Verschwörung waren, oder einer raffinierten Täuschung aufgesessen sind. Ja,
MÖGLICH wäre es Aber irgendwo sollte man auch mal realistisch sein
@Muffel So isses: Würden Sie einen der Gottesbeweise kapieren, so wären Sie kein Atheist. Tun Sie aber
nicht. Vermutlich nicht aus intellektuellem Mangel sondern aus Überheblichkeit. Das Übliche also.
Man muss den Mut aufbringen, falsche Hypothesen fallen zu lassen – falsche Ideen sterben lassen, bevor WEITERE Menschen für sie sterben müssen. Ganz UNDOGMATISCH!
#73 „Ab esse ad posse valet illatio“, nicht umgekehrt. Gott ist keine „erdachte Figur“, sondern, als absolutes
Sein, die Bedingung der Möglichkeit des kontingenten Seins – das, als solches, als „Entstehendes und
Vergehendes“ nicht den eigenen Seinsgrund (wesenhaft) besitzt. Denn, täte es das, könnte es weder entstehen
(dies würde sein „nichtsein“ voraussetzen), nocht vergehen, (dies würde sein „nichtsein“ als Folge haben),
sondern wäre es genau so absolut – ‘ipsum esse subsistens’ – wie „das Andere“, woran er als kontingentes
Sein teilhat, um überhaupt existieren zu können. Kant in seiner Kritik bezog sich auf den sg. „ontologischen
Beweis“, wonach Gott das wäre, wovon nichts Vollkommeneres gedacht werden könne (Anselm von Canterbury).
Die o.a. Argumentation gründet stattdessen auf die Existenz der Dinge, die des Denkenden eingeschlossen,
und deren ontologische Befindlichkeit, nämlich, das Kontingentsein.
#84 Mufelius † 22:21:46 | Dienstag, 3. Januar 2012
Brandenburgis, ich erkenne gar nichts an. Die Quantenmechanik deutet an, dass es ursachenlose Zustandsänderungen
geben könne – weitere Forschung ist hier notwendig. . Und Ihr dämliches „somit blablabla“ können Sie
vergessen, da ist gar nichts „somit“. Selbst wenn man annähme, es müsse einen „unbewegten Beweger“ geben,
dann könnte das alles Mögliche sein – ein Gott ist nur eine von vielen DENKbaren Alternativen. Und nicht
alles, was wir uns erdenken können, muss es auch geben. Und wir können auch nicht alles erdenken, was
es geben könnte. Sie können z.B. anscheinend gar nichts anderes denken als „Gott, Gott, Gott“, was Ihnen
aber nicht zum Vorwurf zu machen ist, denn Sie sind auch nur ein „Opfer“, oder sagen wir Produkt, Ihrer
Umgebung, Ihrer Erziehung, Ihres „Inputs“ quasi.
Nun gut, wenn die Gottesbeweise, die Brandenburgis offenbar genau studiert und für richtig befunden hat,
dieselbe Qualität haben wie sonst alle seine (meist bloss offerierten) lückenlosen Beweise, dann werden
sie wohl zutreffen.
Elvenpath, und wieso kommst du darauf, dass ein ‘verifizierbares und reproduzierbares’ Experiment wahrer sein soll, als die Annahme einer Erstursache. Vielleicht ist ja alles nur Betrug und ich existiere als einziger Mensch und die anderen Menschen und die ganze ‘Umwelt’ existiert nur in meinem Bewusstsein.
@Elvenpath Allerdings können Sie die Taten des Julius Caesar weder durch ein Experiment, ein Messergebnis
etc. beweisen. Nur durch die Glaubwürdigkeit von Abschriften von Abschriften von Abschriften, die einige
mittelalterliche Mönche getätigt haben. ALSO weg damit!
#77 Brandenburgis 22:15:27 | Dienstag, 3. Januar 2012
Keinesfalls, MigthyC. Aber das hat mit der Frage der Gottesbeweise gar nichts zu tun. – @Mufelius. Gut,
daß Sie anerkennen, daß alles eine Ursache haben muß. Somit gibt es notwendigerweise eine Ursache,
die ohne Ursache ist. DAs gleiche gilt für die Bewegung. Es kann keine Bewegung ohne Beweger geben. Somit
ist Gott der unbewegte Beweger.
#75 Elvenpath † 22:12:19 | Dienstag, 3. Januar 2012
#67 Brandenburgis: Scholastik sind nur WORTE. Nichts das. BEWEISE sind etwas ganz anderes. Es gibt bezüglich
der Existenz eines oder mehrer Götter kein Experiment, kein Messergebnis, welches als Beleg für eine
theoretische Überlegung, UND NICHTS ANDERES IST SCHOLASTIK, herhalten kann. Theoretische Überlegungen
MÜSSEN durch verifizierbare und reproduzierbare Experimente oder Beobachtungen belegt werden. Sonst sind
sie wertlos. Kant und Schopenhauer waren Philosophen, aber eben keine Wissenschaftler. Dass man Scholastik
auf philosophischer Ebene nicht widerlegen kann, ist aber vollkommen irrelevant. Leider kann ich mit Ihnen
nicht weiter diskutieren, das Sie beleidigend werden und daher auf meine Ignore-Liste kommen. Schade,
dass Sie auf so ein Niveau sinken.
#72 Brandenburgis 22:06:09 | Dienstag, 3. Januar 2012
Es gibt sehr wohl objektive Gottesbeweise. Der hl. Thomas hat sie geleistet, ich denke mal ein/zwei sind seither noch dazu gekommen. Es gibt auch den semantischen Gottesbeweis. Die innere Seinsabbildung unserer Sprache beweist, daß es Gott gibt. Wer nicht an Gott glaubt, der ist ein wahrer „Idiot“.
#71 Mufelius † 22:05:40 | Dienstag, 3. Januar 2012
Aha, Brandenburgis… also wenn es eine Erstursache geben MUSS, wie ist dann diese entsstanden? Das ist doch eindeutig Unsinn und Willkür, gerade bei dieser angenommenen Erstursache Halt zu machen bei der Behauptung, alles müsse eine Ursache haben. Wenn alles eine Ursache haben muss, dann muss auch Gott eine haben. Wenn Sie jetzt hergehn und sagen: Gott braucht keine Ursache, dann widersprechen Sie sich ja selbst, logischerweise. Und dann kann man genausogut die Energie / Materie als das ewig Seiende ursachenlose annehmen. Für einen Gott gibt es dann keine Evidenz.
#28 Elvenpath „Ich hatte immer gehofft, wir Atheisten zerstören die Kirche.“ Sie haben ja einen seltsamen
Sinn für Humor, Elvenpath, aber offensichtlich keinen Bezug mehr zur Wirklichkeit. Wenn es selbst den
Priestern, Bischöfen oder sogar Päpsten nicht gelingt, die Kirche zu zerstören, wie wollen SIE es schaffen?
Die 2000-jährige alte Dame ist nicht tot zu kriegen! Daran werden Sie sich wohl Ihre Drittzähne abbeissen,
Pfadfinder!
Aufgrund des geistigen Inkontinezbeweises ist eindeutig bewiesen, dass Menschenhass durch pseudoreligiösen
Wahn entstehen kann. . Es gibt keinen objektiven Gottesbeweis. Jeder muss für sich den eigenen Beweis
anerkennen oder nicht. Daher heisst es, wie SG-FAN6 zurecht schrieb, nicht Gotteswissen sonder GottesGLAUBEN.
Allerdings ist hinzuzufügen, dass man sich auf einen Beweis eines ganzheitlichen Welt-/Menschen-/Gottesbildes
auch ganzheitlich, also existenziell, einlassen muss, um für sich einen überzeugenden, subjektiven Beweis
finden zu können. Gott klopft bei jedem an. Er kommt nicht in einem weltumspannenden Raumschiff, sichtbarer
Beweis für alle. Wenn man allen anderen unterstellt, die den subjektiven Gottesbeweis und die subjektiven
Teile der Auslegung der Religion nicht teilen, wäre ihre Blödheit oder ihr böser Wille schuld, führt
das unweigerlich zu unfriedfertigen Folgen. . de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis
#67 Brandenburgis 22:00:21 | Dienstag, 3. Januar 2012
Genau der Nachweis, daß es eine Erstursache geben muß IST ein Beweis, und zwar ein unwiderlegbarer. Und Erstursache ist natürlich nur derjenige Gott, der eben diese Erstursache ist. SIE können nicht denken und auch nicht logisch denken, sondern sind weich in der Birne, wie Bischof Williamson immer so nett formuliert. Aber das ist Ihr Problem. Kant und Schopenhauer ist auch letztlich gescheitert bei ihrem vergblichen Anrennen gegen die Scholastik. Es ist klar, daß auch die Gottesebenbildlichkeit des Menschen logisch zwingen und leicht zu beweisen ist.
#64 Mufelius † 21:55:53 | Dienstag, 3. Januar 2012
Brandenburgis, Gott ist weder zu beweisen, noch zu widerlegen. Alle sog. Gottes“beweise“ sind keine im
wissenschaftlichen Sinne, sondern nur Thesen, die auf unbeweisbare Annahmen gestützt sind, etwa, dass
es eine „Erstursache“ geben müsse und dass diese Erstursache „Gott“ sein müsse – und natürlich genau
der Gott, dem der „Beweisende“ gerade anhängt. . Diese Annahmen sind völlig willkürlich und somit sind
die ganzen „Beweise“ nicht das Papier wert, auf denen sie geschrieben stehen.
#63 Elvenpath † 21:55:11 | Dienstag, 3. Januar 2012
#57 SG_FAN6: Entschuldigung, das habe ich dann falsch verstanden. Nun, wenn Sie eine Interpratation der
Bibel haben wollen, die Ihren Vorstellungen am besten entspricht, gehen Sie doch in die USA, dort gibt
es tausende von Sekten und Kirchen, die die Bibel unterschiedlich auslegen. Vielleicht ist was für Sie
dabei. Außerdem haben Sie da die Möglichkeite eine eigene Kirche zu Gründen. Sie können sich dann
„Die wahren Katholiken“ oder wie auch immer nennen. #55 Brandenburgis: Das ist nur Wortakrobatik, nichts
weiter! Außerdem hat der ontologische „Beweis“ einen schweren Logikfehler: Kein Mensch kann sich wirklich
ein Wesen vorstellen, dass so groß ist, dass es nichts größeres mehr gibt. Wir Menschen können uns
nicht mal real vorstellen, wie unglaublich groß (im irdischen Maßstab) unser Sonnensystem ist. Dafür
ist unser Gehirn einfach nicht in der Lage. Und zur Scholastik muss man sagen, dass sie sie sich als untauglich
für die Wissenschaft herausgestellt hat, da sie theoretische Überlegungen über Fakten und Versuchsergebnisse
stellt. Deswegen arbeitet kein Wissenschaftler mehr scholastisch. Die Scholastik öffnet nichtssagender
Wortakrobatik Tür und Tor und wurde aus diesem Grund verworfen.
#59 Brandenburgis 21:39:04 | Dienstag, 3. Januar 2012
Gott ist durchaus beweisbar. Das hat bereits die Scholastik getan, ich erinnere nur an den Kontingenzbeweis. Alle scholastsichen Gottesbeweise sind unwiderlegt.
#58 Elvenpath † 21:30:07 | Dienstag, 3. Januar 2012
#56 Antonio Michele Ghislieri: Welchen Vernunftgrund gibt es denn außer „ich weiß nicht, warum es so
ist, also muss es ein Gott gewesen sein“? „Gott wollte zurecht nicht, dass er beweisbar sei,“ Das wäre
natürlich sehr praktisch. Aber wo steht das geschrieben? Und der Rest Ihrer Argumentation ist, um es
vorsichtig zu formulieren, schon sehr spitzfindig. Und auch zu denen muss ich fragen: Wo steht das geschrieben?