Ist der mutige Prälat Georg May unter den neuen Kardinälen?
Viel wahrscheinlicher ist jedoch, daß ein politisch korrekterer Deutscher die stark abgenützte Kardinals-Ehre bekommt.
(kreuz.net) Prälat Georg May (85) ist ein mutiger katholischer Theologe und Apostolischer Protonotar.
Er war Ordinarius für Kanonisches Recht, Staatskirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität
Mainz.
Ein Breslauer Priester
Geboren wurde er in der niederschlesischen Stadt Liegnitz, die sich seit
der sowjetisch-alliierten Potsdamer Konferenz unter vorläufiger polnischer Verwaltung befindet.
Nach
dem Krieg studierte er Philosophie und Theologie.
Am 1. April 1951 erhielt er von Bischof Heinrich Wienken
(+1961) von Meißen die Priesterweihe.
Er wurde für das Erzbistum Breslau geweiht und ist dort inkardiniert.
Eine lange akademische Karriere
In München wurde er summa cum laude zum Doktor der Theologie promoviert.
Nach seiner Habilitation am 10. Juni 1957 lehrte er zuerst in Freising, ab 1960 an der Johannes Gutenberg-Universität
in Mainz.
Dort hatte er von 1960 bis 1994 den Lehrstuhl für kanonisches Recht, Staatskirchenrecht und
kirchliche Rechtsgeschichte inne.
Ein mutiger Bekenner und Prophet
Prälat May war intensiv publizistisch
tätig. Er veröffentlichte viele kanonistische, aber auch kirchengeschichtliche und liturgische Werke.
Er lebt seit seiner Lehrtätigkeit an der Universität Mainz in Budenheim bei Mainz.
Im Jahr 2011 wurde
er von Papst Benedikt XVI. zum Apostolischen Protonotar ernannt.
Auch im Ruhestand publiziert er weiter.
Von seinen nichtkanonistischen Werken hat sein Buch über die Katholische Kirche im Dritten Reich besondere
Bedeutung erlangt.
Bekannt wurde Prälat May auch durch seine Kritik am Zweiten Vatikanischen Konzil
und seine prophetischen Analysen der Zustände in der Konzilskirche.
Er gilt als wissenschaftlicher Verteidiger
der Alten Messen.
Das ist der wahrscheinlichere Kandidat
Römische Beobachter halten es allerdings für
viel wahrscheinlicher, daß der aus Deutschland stammende Jesuit, Pater Karl Josef Becker (84), heute
zum Kardinal erhoben wird.
Seit September 1977 ist er Berater der Glaubenskongregation.
Er unterrichtete
Dogmatik an der Päpstlichen Universität Gregoriana und war dort für seine ausgesprochen trockene und
staubige Art bekannt.
Pater Becker war Mitglied der vatikanische Delegation, die mit der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X. verhandelt hat.
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186 Lesermeinungen
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#190 Thomasius 10:59:08 | Mittwoch, 11. Januar 2012
#186 Brandenburgis Sehr schön dieses Lied. Nur hat das mit der Sitzordnung in der Kirche, der Stehordnung
des Priesters nicht das geringste zu tun. Das Leben findet außerhalb der Kirche statt. Jesus soll jedem
einzelnen Gläubigen „vorangehen“ wo immer sich dieser Gläubige auch befindet. Jesus ist/war kein Anhänger
des „Sonnengottes“, des Mithraskultes.
Hier lobt May den Kondome-Sepp und Kumpel des Massenmörders (11.9.2001) und Kriegstreibers George W.
Bush Joseph Ratzinger über den grünen Klee als einen „absolut aufrichtige(n) Mann, dem man trauen kann,
dem man kein Misstrauen entgegenzubringen braucht, (der) sicher bis an die Grenze des Möglichen geht,
wenn er um eine Wiedervereinigung der (Pius-)Bruderschaft mit dem heiligen Stuhl besorgt ist“: de.gloria.tv/?media=19923 . Spätestens jetzt sollte auch dem letzten kreuz.net-Schreiberling und PBPX-Anhänger klar sein, um
welch dubiose Gestalt es sich auch bei diesem emeritierten Professor handelt! . Pfui Teufel in alle Ewigkeit!!!
#183 Brandenburgis Sie haben hier auf kreuz.net noch nie die Forderung gelesen, dass sich der Kleriker
bei der Eucharistiefeier von der Gemeinde weg nach Osten wie bei der Anbetung des Sonnengottes – wie beim
Kult des Sol invictus oder beim Mithraskult – zu wenden habe. Die erfordere die „Tradition“?
#184 Amperdeus † 09:59:35 | Montag, 9. Januar 2012
*172 Antonio Als Ehemann einer katholischen Religionslehrerin im südlichen Oberbayern kann ich Ihre Aussage
in dieser zugespitzten Form nicht bestätigen. Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass gerade in
unserer Region die christlich dominierten Gymnasien eine hohe Azeptanz im Bürgertum geniessen und die
Eltern, denen es gelingt, ihr begabtes Kind dort unterzubringen, innerlich frohlocken. Seien Sie nicht
so pessimistisch! Es ist nie alles nur schlecht.
#180 Brandenburgis Tja. Hier gibt es doch einige, die meinen, der Herr Jesus Christus habe sich beim letzten
Abendmahl von seinen Jüngern abgewandt und deswegen müsse sich auch der Kleriker bei der Eucharistie
von der Gemeinde abwenden.
#181 al-Muschrik 22:13:50 | Sonntag, 8. Januar 2012
Für infodemente Aufklärer, kritische Papageien der Vernunftreligion, didaskaliogene Kretins und sonstige
zeitgeistgemäße Dumpfbacken ist mittlerweile die Demokratisierung (Wiki) Gradmesser der Wissenschaftlichkeit.
_ Nietzsche: Die „zeitgemäße“ Bildung geht hier in das Extrem der „augenblickgemäßen“ Bildung über:
d. h. das rohe Erfassen des momentanen Nutzens. Man sehe nur erst in der Bildung etwas, was Nutzen bringt:
so wird man bald das was Nutzen bringt mit der Bildung verwechseln. Die allgemeine Bildung geht in Haß
gegen die wahre Bildung über … Also der Trieb nach möglichster Verallgemeinerung der Bildung hat seine
Quelle in einer völligen Verweltlichung, in einer Unterordnung der Bildung als eines Mittels unter den
Erwerb, unter das roh verstandene Erdenglück. _ Spengler: Mit der politischen Presse hängt das Bedürfnis,
nach allgemeiner Schulbildung zusammen, das der Antike durchaus fehlt. Es ist ein ganz unbewußter Drang
darin, die Massen als Objekte der Parteipolitik dem Machtmittel der Zeitung zuzuführen. Dem Idealisten
der frühen Demokratie erschien das als Aufklärung ohne Hintergedanken, und heute noch gibt es hier und
da Schwachköpfe, die sich am Gedanken der Pressefreiheit begeistern, aber gerade damit haben die kommenden
Cäsaren der Weltpresse freie Bahn. Wer lesen gelernt hat, verfällt ihrer Macht, und aus der erträumten
Selbstbestimmung wird die späte Demokratie zu einem radikalen Bestimmtwerden der Völker durch die Gewalten,
denen das gedruckte Wort gehorchen…
#178 Antonio Michele Ghislieri Es ist aber nicht die Aufgabe der „Kirche“ die Grundsätze des Herrn Jesus
Christus „ auf den Kopf“ zu stellen. Solches verhalten wäre „Häresie“ oder teuflisch.
@Thomasius #177 Nun ja, die Kirche hat viele Bücher hervorgebracht, deren erste waren die Schriften des
neuen Testaments. Die Kirche ist eine lebendige Gemeinschaft, die von Christus gegründet wurde, kein
Bibelseminar.
#172 Antonio Michele Ghislieri Warum reicht Ihrer Ansicht nach die Bibel nicht aus? Warum braucht man
ständig „Ersatzbücher“? Sicherlich können Kathechismen von gewissem Wert sein. können aber die Bibel
nicht ersetzen.
#175 Mufelius † 19:43:50 | Samstag, 7. Januar 2012
Und das kommt Ihnen gar nicht seltsam vor, Antioni MG, dass sich kaum ein erwachsener Deutscher für Ihre
Religion entscheidet, wenn Ihr ihn nicht schon im frühen Kindesalter „infiziert“ habt? . Ich habe mich
schon mit vielen Menschen über ihren Glauben unterhalten – und ich kenne nur einen einzigen, den ich
als kirchlich-gläubig einstufen würde. Die meisten haben sich mit 16, 17, 18 oder so mit Religion und
Glauben beschäftigt, als sie „auf der Suche“ waren und sich dann für mehr oder weniger keine Religion
entscheiden, weil alle absurd sind.
Selbstkorrektur! Sogar die Astronomie ist ideologisch. Schließlich wird in der Wikipedia behauptet,
die Erde drehe sich um die Sonne und die wiederum sei ähnlich beschaffen wie die Löcher im Firmament,
durch die der Himmel leuchtet. Das kann natürlich nicht angehen.
Pater Lingens Kommentar zum V2-Sklaven und Volksverdummer Georg May, den Scheinpapst Ratzinger jetzt
zum Scheinkardinal ernannt hat : www.kirchenlehre.com/lehm_may.htm Dem kann ich mich nur anschließen!!!
@Ammerdeus Ein Gau für die katholische Kirche ist der Rückgang des Wissens in religiösen Dingen, Resultat
glaubensfeindlicher Katechismen und des Totalausfalls der Religionsunterrichts.
@Amanda 52 sorry,ich habe mich unklar ausgedrückt.Natürlich meinte ich die gute alte Zeit als es noch
eine kath.Kirche gab.Mit all ihren segensreichen Taten wie Kreuzzüge,Inqusition heiligmäßige Päpste
u.s.w.
#169 Ammerdeus † 19:14:29 | Samstag, 7. Januar 2012
Der Supergau für eine zentralistische Glaubensorganisation ist die Transparenz des Wissens. Bei Wiki wird das Wissen nicht von oben verordnet, sondern ist, oh Graus, demokratisiert. Gewissermaßen eine Macht der ungläubigen Wissenenden. Wenn das kein Grund für Polemik ist.
Aber aber Herr kritsicher Katholik, jetzt muss ich Ihnen wiedersprechen. Sie haben vergessen, dass es
laut Tomas gar keine katholische Kirche gibt, sondern nur einen Haufen Häretiker, bzw. die einzig wahre
katholische Kirche nur aus ihm selbst besteht. –-------- Mit dieser Einstellung wäre der arme Tomas allerdings
der perfekte Mann für das Amt eines Papstes der Kirche von Diskordia
#135 Also wird in Wikipedia jede Ideologie vermieden. Ein einem Artikel über Bolivien wird „Neues Deutschland“
zitiert und in einem Aufsatz über Kuba werden die „Errungenschaften“ des kommunistischen Regimes gelobt
und die Amerikaner für die Mißerfolge des kubanischen Kommunismus und die Unterdrückung verantwortlich
gemacht.
#165 Mufelius † 18:52:13 | Samstag, 7. Januar 2012
Wenns nach Tomas ginge, würden auch Kernphysik und Astronomie ideologisiert an den Mann gebracht. In
jedem zweiten Satz stünde „Weils Gott so gemacht hat“. Glücklicherweise wird Wiki von so vielen Leuten
gemacht, dass es eben keine ideologische Richtung gibt dabei – denn diese ganzen Leute könnten sich niemals
auf eine Linie einigen. Und so wird jede Ideologie so weit als möglich vermieden.
Ist doch ganz einfach,wenn die kath.Kirche gut weg kommt stimmt alles,wenn nicht dann darf man das nicht
glauben. Das ist die Ideologie, die Tomas befürwortet.
@tomas auf #157 sage Sie *auff allen Gebieten# und auf #160 kommen Sie mit irgendwelchen Idiologien. Klingt
ein bischen nach dem Fähnchen im Wind oder?
In der – vermutlich gesundheitlich bedingten – Abwesenheit von P. Rolf Hermann Lingen sei hier ausdrücklich
auf dessen gleichermaßen schonungslosen wie treffenden Kommentar zu einem Interview der PBPX-Zeitung
„Kirchliche Umschau“ mit dem V2-Kriecher Prof. em. Georg May aus dem Jahr 2001 hingewiesen: . www.kirchenlehre.com/lehm_may.htm
#156 Jubärens . Sie wollen selig werden, wegen Ihrer geistigen Armut. Was hat Geschichte – an deutschen
Universitäten studiert – mit Proti-Ideologie zu tun – oder etwa alttestamentarische Vorlesungen? Die
Literatur dieser Vorlesungen wird von katholischen wie von protestantischen Hochschullehrern in gleicher
Weise geschrieben. Man respektiert sich bei seriösen Wissenschaftlern. Nur Flunkis wie Sie lehnen die
Wahrheit ab. Professoren lassen normalerweise ihre Religionsangehörigkeit nicht „heraushängen“ – nicht
einmal bei den Theologen (Klaus Berger hat als Katholik evangelische Vorlesungen gehalten, was hier bei
kreuz.net groß herausgestellt worden ist.)
#146 Thomasius stellt sich ein geistiges Armutszeugnis aus: „Hier habe ich noch nie versichert, keine
seriösen Quellen benutzt zu haben.“ Und: „Ich habe nie Wikipedia-Kopien vorgenommen, wenn sie inhaltlich
von den aus Theologie- und Geschichtsvorlesungen gewonnenen abwichen“ – also mit Thomasius Proti-Ideologie
übereinstimmten. Schließlich: „Es ist anerkannt, dass Wikipedia nicht schlechter ist als die „Print-Konversationslexika“.“
Beipflichtend der Hobby-Historiker Mufelius: „Wiki ist nicht schlecht. ‘s ist nicht falsch, jedenfalls
nicht grob falsch“ Dazu Brandenburgis treffend: „Wiki ist nicht nur falsch, sondern massiv ideologisch,
und damit total falsch. Die historisch-materialistische Geschichtsaufasung (der Wiki übrigens verblüffend
ähnelt) war auch total falsch.“
#125 Nach 2 Makk 12, 42-46 beteten die Juden für ihre Gefallenen. Christus in Mt 12, 32 und der hl. Paulus
in 1 Kor 3, 10-15 sprechen auch das Fegefeuer an. Hinzu kommt noch das Zeugnis der Väter. die sich auf
die o.g. Stellen der Bibel berufen.
Sie weichen aus und sind offensichtlich unwillig, Ihre unter #79 behauptete Häresie-Aussage zu widerrufen,
was ein schwerwiegendes Vergehen ist: Ihre Behauptungen, dass dies und jenes in Katechismen stehe, ist
solange völlig irrelevant bezüglicher Ihrer Häresie-Aussage, nach der das Messopfer die „Wiederholung“
des Kreuzesopfers sei, als Sie nicht mit dogmatischen Konzilsaussagen nachweisen (z. B. aus dem Tridentinum,
dass ausführlich dogmatische Erklärungen zum Messopfer – gegen die Lutherlehre – gemacht hat), dass
Ihre These von der Wiederholung des Kreuzesopfers im Messopfer mit der Lehre der Kirche im Einklang steht.
Solange das nicht geschieht, werde ich Sie hier im Forum einen verstockten Häretiker nennen.
#151 monens Richtig! Es ist mutig, hier auf kreuz.net für das Bemühen um Einhaltung der 10 Gebote zu
werden. Aber: Zum Papstwahlkollegium gehört er eh nicht. Ist viel zu alt.
Die Gesundung der hl. Kirche beginnt bei der Ernennung von Kardinälen im Einklang mit der hl. Tradition
der hl. Kirche; nur so ist gewährleistet, dass sich die Herzen der treugläubigen röm. Katholiken an
einem künftigen Pius XIII. werden erfreuen dürfen; hw Priester wie Hw Prof. May steht für die Gesundung
der hl. Kirche durch wieder Schliessung der dem Weltgeist geöffneten Fenster; er schreibt; + „Wer vermag
zu behaupten, die Menschen seien gütiger, friedlicher, selbstloser geworden, seitdem sie vom Ochsenkarren
in Limousinen umgestiegen sind? Das Gegenteil ist der Fall. Indem das Leben immer leichter und bequemer
wird, wächst der sittliche Verfall, wächst die Dekadenz. Statt der Dankbarkeit steigt der Übermut.
An die Stelle der Zufriedenheit tritt die immer erneute drohende Forderung: entweder mehr Geld oder Streik.
Der Grund liegt darin. dass der Fortschrittgläubige die Sünde und das Sündenbewußtsein, das Sündenelend
leugnet Der Fortschrittsgläubige erklärt das sündhafte Verhalten für normal. Die Mißachtung der Gebote
Gottes, meine lieben Freunde, beseitigt nicht die Unordnung, die von ihnen ausgeht. Die Leugnung der Sünde
schafft die Sünde nicht aus der Welt. Sie bleibt das Unheil, das dem Menschen schadet und ihn schuldig
macht.“ + www.razyboard.com/…07699-5976690-0.html
#143 Brandenburgis Ich habe nie Wikipedia-Kopien vorgenommen, wenn sie inhaltlich von den aus Theologie-
und Geschichtsvorlesungen gewonnenen abwichen. Es gibt übrigens nicht nur Wikipedia-Texte im Internet.
#143 Brandenburgis 09:59:22 | Samstag, 7. Januar 2012
Wiki ist nicht nur falsch, sondern massiv ideologisch, und damit total falsch. Die historisch-materialistische Geschichtsaufasung (der Wiki übrigens verblüffend ähnelt) war auch total falsch.
#141 Mufelius † 09:17:20 | Samstag, 7. Januar 2012
Thomasius, ganz im Gegenteil: Wikipedia ist sogar um einiges besser als „Print-Konversationslexika“. Einfach
deshalb, weil in Papierversionen von Lexika die Menge der Informationen zu einem bestimmten Thema wegen
der sonst benötigten Menge Papier eng begrenzt ist. Schaute man beispielsweise unter „Eloxieren“ in einem
papiernen Lexikon nach, dann steht da sinngemäß sowas wie „Oberflächenbehandlung von Aluminium zur
Verhinderung von Oxidation“ oder so. Bei Wikipedia stehen 5 Seiten über die Verfahrenstechnik in der
Industrie, wie man das zu Hause machen kann, welche Vor- und Nachteile das hat… . Und so isses eben
auch bei Artikeln zur Geschichte. Wiki ist nicht schlecht. s ist nicht falsch, jedenfalls nicht grob falsch,
denn grobe Fehler würde die Community sofort entdecken und korrigieren. Einzelne Details können natürlich
ungenau sein oder gar fehlerhaft – aber das kann bei einer Printversion eines Lexikons genauso passieren.
#95 Jubärens Sie haben Recht. Wenn ich die von der Uni Insbruck ins Web gestellte Bibelfassung kopiere,
so ist das ein Skandal und ein „Plagiat“, denn Katholiken „dürfen“ die Bibel nicht kennen. Außerdem
ist es „nett“, dass Sie diesen Blog mit einer Dissertation vergleichen. Hier habe ich noch nie versichert,
keine seriösen Quellen benutzt zu haben. Mit meinen Mitschriften aus Geschichts-/Theologievorlesungen
sind Sie genausowenig „interessiert“. Im übrigen: Es ist anerkannt, dass Wikipedia nicht schlechter ist
als die „Print-Konversationslexika“. Aber verbohrte Ideologen „hängen“ natürlich an ihren „Ideologieschinken“.
In der – leider wohl gesundheitlich bedingten – Abwesenheit von P. Rolf Hermann Lingen sei hier auf dessen schonungslosen Kommentar zu einem Interview der PBPX-Zeitung „Kirchliche Umschau“ mit Prof. em. Georg May aus dem Jahr 2001 verlinkt: www.kirchenlehre.com/lehm_may.htm
Die Sonne geht unter, die Nachttischlampe geht auf… Mach an den Mond eine Schnur wie an eine Nachttischlampe.
Wir sollten nachdenklicher werden und auch froher, weil Gott es so kindlich gut mit uns meint.
Durch den Abfall von Gott ist in uns selbst die Ordnung Gottes durcheinandergeraten, während Gott selbst seine selbst geschaffene Ordnung nie verlassen hat und nie verlassen wird. An uns selbst ist es also wieder anzuknüpfen und vom Frevel zu lassen autonom sein zu wollen von Gott, ihm sogar gleich. Denn kein Lebewesen und nicht einmal die Engel, die uns doch weit überlegen sind, können von sich behaupten aus sich selbst heraus Leben zu sein und Friede und Gerechtigkeit. Wer also Sonne will, sollte sie weder mit einer Neonröhre verwechseln noch denken, dass die sonne aus sich selbst heraus zu strahlen vermag.
Ammerdeus, interessant, genau an <die Dinge so zu ordnen> bzw. der Ordnung (Ordungsplan, ratio) knüpfe
ich an. Eine bestimmte Ordnung ist der Weltengrund. (Oder so ähnlich.)
#132 Ammerdeus † 00:21:22 | Samstag, 7. Januar 2012
Mein Gott liebt alle (seine) Geschöpfe, ist gleichzeitig streng und gerecht, läßt Kritik zu und appelliert an die individuelle Intelligenz und den Instinkt seiner Geschöpfe und den guten Willen eines jeden, die Dinge so zu ordnen, dass sich alles zum Guten wendet.
Nixnutz, aha, DerRabe ist gesperrt. Bin nicht so auf dem Laufenden. Sie können das besser beurteilen.
. Normalverbraucher, ich halte es übertrieben, auf die Medien apokalyptische Bilder anzuwenden. Aber
meine Meinung, die früher hoch war, sinkt immer tiefer, gerade auch in diesen Tagen (D: Wulff; CH: Hildebrand).
Sogar Qualitätsblätter wie die „Neue Zürcher Zeitung“ haben in den letzten Jahren massiv abgegeben.
(Und ich habe nicht mal Television.)
Ich las einmal Worte vom bayrischen Schriftsteller Ludwig Thoma über kinder, die ich sinngemäß im Gedächtnis
behalten habe: „Was wird aus ihnen werden, wie lange halten sie fest am Kinderglauben? Und plötzlich
stand das Schicksal von so einem armen Ding vor meinen Augen.“ Unsere Medien halte ich persönlich für
das apokalyptische „Tier das ist und doch nicht ist“. Dieses „Tier“ wird unheimlich groß durch die große
Nachfrage und es kann nur kleiner in uns und in der Welt werden, wenn wir ihm die Nachfrage entziehen.
Nur so gelangen wir durch Gottes Hilfe zum selbstständigen Denken das wiederum den Medien im hohen Grade
gefährlich werden kann.
Ich glaube, er ist seit Dienstag, als derRabe gesperrt wurde, allmählich schärfer geworden und spricht auch seine alten Themen an. Aber den Zeitgeist hat er noch nicht ins Spiel gebracht. Was die „falsche Heldin“ angeht, ist er darüber genau so betroffen wie der Rabe.
Normalverbraucher, persönlich befürworte ich einen Glauben, der möglichst ohne Auslegung des Wortes
Gottes auskommt, bzw. sich auch die grammatische Auslegung (Wortlaut) der Bibel beschränkt. Was sich
daraus ergibt, ist weiss Gott Herausforderung genug für das ganze Leben! (Den Rest überlasse ich dem
Lehramt, deren Ergebnisse ich aber nicht zum vornherein einfach schlucke.) . Nixnutz, DerRabe? Ich denke
nicht, weil zuwenig radikal.
Werter Normalverbraucher, eins vorneweg: das Fegfeuer ist nicht biblisch, sondern platonisch (Phaidon).
Und Jesus spricht selbstverständlich vom „ewigen Feuer“, mehrmals. Nur ist es doch sehr eigenartig, dass
die Rede vom „ewigen Feuer“ aus der katholischen Kirche hierzulande verschwunden ist. Wir haben sogar
einen Pfarrer, der dies alles bewusst aus der Liturgie verbannt und deshalb auch verboten hat, dass das
Fatima-Gebet beim Rosenkranz gebetet wird. – Wonach soll ich mich denn als Gläubiger richten, wenn nicht
nach der Liturgie und der Predigt des Pfarrers?
Jesus selber spricht immer wieder warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte
Alte Testament. Wir haben kein recht seine Worte in Zweifel zu ziehen! Jesus redet auch vom Fegefeuer
und rät uns sehr auf dem Weg zum Gericht mit dem Richter klar zu kommen, weil der uns ansonsten einsperren
lässt und wir das Gefängnis nach dem Tode nicht eher verlassen werden bis auch der letzte Heller unserer
Schuld beglichen ist.
Ammerdeus, ich natürlich auch nicht. Habe das nur schon gehört. Gott als der vollkommen Andere. Toll,
nicht? . Das Höllenzeugs glaube ich im Übrigen sowieso nicht. Der Herrgott wird barmherzig sein. Wie
und wann und bei wem, ist selbstredend ihm überlassen.
Schon mit dem kleinen Weltall sprengt Gott unseren Rahmen und vielleicht will er uns auch ein Zeichen
setzen, dass niemand an ihne heranreichen kann, wenn er sich nicht gnädig herabneigt. Wir wollen den
Frieden erfinden! Gott ist doch der Friede!! Wir wollen die Liebe „machen“! Gott alleine ist die Liebe.
Wir wollen Gerechtigkeit schaffen. Nur Gott ist die Gerechtigkeit!!!!
#119 Ammerdeus † 23:39:50 | Freitag, 6. Januar 2012
Ich meine den lieben Gott, Mighty Counsellor, welcher die Delingquenten unmittelbar an Dante Alighieri, den Höllenknecht, übergibt. Dante hat sich durch diverse Veröffentlichungen für diese Position mehr als qualifiziert. Ihm übergibt er zu treuen Händen die Konzilssekten-Sünder zur Überführung an die jeweiligen infernalen Örtlichkeiten.
Wenn Tomás einmal in den Himmel kommt, müssen die drei göttlichen Personen bei ihm zur Katechismusprüfung antreten. Und wenn sie Glück haben, fallen nur zwei durch.
Der werte Herr Tomás kann aus seinen dicken (oder doch dünnen?) Büchern sicherlich erklären, wieso
der Herrgott und Vater von Jesus Christus: a) ein Opfer – und zwar dasjenige seines eigenen Sohnes – verlangt
hat und b) zudem ein blutiges? Was labbert die Dogmatik dazu?
#105 In jedem Katechismus können Sie nachlesen, daß er einziger Unterschied zwischen dem Opfer am Kreuz
und der Messe ist, daß währen das Opfer am Kreuz blutig war und damit Christus für uns Verdienste erwarb,
in der Messe das Opfer unblutig vollzogen wird und uns die Früchte seines Leidens und seines Todes zuwendet.
In jeder Dogmatik steht, daß die Katechismen Teil des ordentlichen Lehramtes der Kirche sind und dieses
unfehlbar ist.
Lieber Pius V., der Hausbischof Ihrer gläsernen Grabstätte in Santa Maria Maggiore, die ich oft besucht habe, wird ja jetzt auch zum Kardinal promoviert. Herzlichen Glückwunsch!
Mit einem Zitat aus einem päpstlichen Katechismus ist aber die eindeutige Häresie, die Sie unter #74
formuliert haben, nicht aus der Welt geschafft. Im übrigen ist es auch eine Häresie, aus dem Ärmel
zu behaupten, jeder der (päpstlichen) „Katechismen“, wie Sie sagen, sei „unfehlbar“, also in der Gesamtheit
wie in jedem Satz und Nebensatz.
@Tomás Den Tomás-Christen ist alles unfehlbar und verbindlich, was Ihre Leere stützt, vom Teufel ist
dagegen alles, was Ihre Meinungen nicht stützt. Dabei ist es wirklich ein Elend, in Vielem haben Sie
ja sogar Recht, es ist der falsche Rest, der Sie straucheln lässt.
#81 „Das Meßopfer ist wesentlich dasselbe wie das Kreuzopfer, weil es derselbe Jesus Chistus ist, der
sich am Kreuz geopfert hat und der sich durch die Hände der Priester, seiner Diener, auf unseren Altären
opfert;…“ Katechismus des hl. Pius X., Satz 655. Katechismen sind Teil des ordentlichen Lehramtes der
Kirche. Damit unfehlbar und verbindlich.
#102 schamane40 21:07:16 | Freitag, 6. Januar 2012
Evelynn, ich versteh Dich voll und ganz … Erst Brot und Fische, dann die Glocken. Ohne Liebe ist alles
leer und hohl wie eine Christbaumkugel. Lernen bei Jesus zuerst ! –
Lieber schamane40, ich weiß, was Du meinst. Ich sagte ja deutlich, dass Kirche Kultur und Unkultur ist.
Ich sagte auch, dass für mich Kirchenkultur ohne Protz und Prunk glaubhafter ist, als damit. Und dasss
viele Menschen so ehrfürchtig vor Goldrahmenbildern in barocken Kirchen stehen korreliert auch damit,
dass viele Menschen vor dem Kardinalshut so eine Achtung haben. Wir erinnern uns aber an des Kaiserns
neue Kleider und an Tell, dass Kleider und Hüte Pomp an Circumstances sicherlich Kultur sind, aber als
christliche Kultur dazu beitragen, christlichen Glauben zu reduzieren. Und das stört mich. Ich wohne
weder in einem goldgerahmten Schloss noch „hause“ ich in einer schmucklosen Hütte. Für mich kommt es
auf das richtige Maß an. Und soweit ich Jesus verstehe, auch für ihn. Ich stimme mit sehr vielem von
Ihnen überein. Aber Protz soll man als solchen benennen. Und dümmliche Ehrfurcht (die ich Ihnen nicht
unterstelle) vor Brokatgewändern, roten Hüten oder Schuhen, und Goldüberladungen und Fürstbischofsdarstellungen
ermöglicht der Kirche leider, kritische Theologen als Theolunken bepöbeln zu lassen, kriminelle Versetzungen
durchzuführen, ohne dass sich die kulturehrfüchtigen Schafe gegenüber den hohen Herren mal mit weniger
ehrfürchtigen Worte und Taten deutlich machen. . Übertriebene Kulturehrfüchtigkeit macht aus Gotteshäusern
Goldmuseen. Und diese Kombination unterstützt Frömmel-Goldliesel und Kulturgenuss aber behindert m.E.
Glauben an den Auftrag Jesu zur Liebe.
Sagen Sie mal, Thomasius, ist Ihnen das ständige Abschmieren von wikipedia-Schund zur Kirchengeschichte
nicht selbst zu billig, zumal Sie sich hier im Forum schon mehrmals als scheinkompetenter Historiker hochstilisiert
haben? Wenn Sie außerdem noch diesen wikipedia-Flachsinn-Artikelabschnitte ohne Quellenhinweise unter
ihrem Namen hier einstellen, dann ist das bekanntlich ein Plagiatsverhalten. aber das passt ja zu Ihrem
sonstigen Vorspiegelungs- und Lügenverhalten.
Liebe Evelynn, ohne die Kirche verteidigen zu müssen, wären Millionen Menschen an Hunger und Krankheit
ohne die Kirche von heute gestorben. Die Kirche ( und das sind alle Gläubige) organisiert Brot, Medikamente
und Hilfe zu Selbsthilfe in allen Teilen der Welt. Dazu kommt, dass gerade auch die Armen gern auch zu
den bunten und barocken Kirchen kommen. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern auch von der Kultur,
Musik, Gesang etc. Oder mögen Sie weder Mozart noch Bach in der Kirche? Hausen Sie in einer schmucklosen
Bude ? – Bitte seien Sie ein bisserl gerechter!
Ja, schamane40, da hast Du recht. Die Kirche hat mit den Geldern von Gläubigen und Nicht-Gläubigen nicht
nur ihre Repräsentanten ein genussvolles, reiches Leben ermöglicht, und Kirchen mit Protz und Prunk
ausgestattet, sondern auch viele Händler und Handwerker bezahlt und für ihre Dienstleistungen mit wenigen
Ausnahmen zusätzlich Monensen äh Moneten verlangt. . Die Kirche steht leider nicht nur für Kultur,
sondern auch für Unkultur. Wachszieher sind der Kirche sicher dankbar. Auch Goldhändler. Aber so schön
barocke Kirchen sind, so dekadent ist eine Kultur, die tausende Goldhütten zum Gottloben braucht, während
Menschen verhungern. Auf die Kultur goldgerahmter Prunkbilder von Fürstbischöfen könnte ich zum Beispiel
verzichten.
#86 Brandenburgis Nein! Als Historiker. Die Kirchenhistoriker sind durch die „Dogmen“ gehindert, die Wahrheit
zu erforschen. Die Aussage des Pilatus: Was ist Wahrheit, „berechtigt“ die Kirchenhistoriker Märchen
zu verbreiten.