(kreuz.net) Heute feiern die Steyler Anbetungsschwestern den 150. Geburtstag ihrer Mitgründerin Mutter
Maria Michaele Tönnies († 1934).
Die Schwestern sind besser unter dem Namen „Rosa Schwestern“ bekannt.
Ihr Ordenskleid trägt diese Farbe. Sie leben in strenger Klausur.
Weltweit gibt es rund 400 Rosa Schwestern.
Sie sind auf zwanzig Konvente verteilt.
Die Generaloberin kommt
Zu den bescheidenen Feierlichkeiten
ist die neue, aus Brasilien stammende Generaloberin, Mutter Elizabeth Klein, in den niederländischen
Gründungsort Steyl gereist.
Nach dem Festhochamt um 9.30 Uhr wird das Grab von Mutter Maria Michaele
besucht.
Mutter Maria Michaele Tönnies wurde am 7. Januar 1862 als viertes Kind der Eheleute Johann
und Mathilde Tönnies in Horst-Emscher – mitten im Ruhrgebiet geboren.
Der Ort ist seit 1928 ein Stadtteil
von Gelsenkirchen.
Sie erhielt bei der Taufe den Namen Adolfine.
Lehrerin in einer katholischen Schule
Nach Volksschule und Lehrerinnenseminar wurde Adolfine mit 24 Jahren Lehrerin an einer Missionsschule
in Rendsburg in der norddeutschen Diaspora.
Die 28.000-Seelen-Stadt Rendsburg im Bundesland Schleswig-Holstein
unweit der Ostsee.
Dort wirkte die junge Lehrerin zehn Jahre lang und war äußerst beliebt.
Schule,
Kirche und Pfarrhaus, worin auch ihre Wohnung lag, waren miteinander verbunden, so daß sie dort fast
klösterlich lebte.
Es kam in ihr der Wunsch auf, Ordensschwester zu werden.
Pater Hermann Wegener – ein Onkel von der Seite ihrer Mutter – wirkte als Priester in dem 1875 von Pater
Arnold Janssen in Steyl gegründeten ersten deutschen Missionshaus.
Steyl liegt direkt an der deutschen
Grenze und ist heute ein 4.189-Seelen-Ortsteil der niederländischen Stadt Venlo.
Adolfine kontaktierte
ihren Onkel brieflich und teilte ihm ihren Wunsch mit.
In Steyl gab es bereits eine kleine Gruppe junger
Frauen, die Missionsschwestern werden wollte. Ihr Onkel lud sie ein, sich dieser Gruppe anzuschließen.
Das tat sie im Jahre 1891.
Größtenteils Fragezeichen
Pater Hermann Fischer schrieb im Jahr 1938 eine
Biographie über die Klosterfrau. Darin heißt es:
„Der Weg nach Steyl führte Adolfine in eine recht
unsichere Zukunft. Sie fand in Steyl keine fertige Ordensgemeinschaft von Schwestern.
Nur der Plan und
die ersten Bausteine waren vorhanden und eine Gruppe von 16 ideal gesinnten jungen Frauen, die sich [Pater]
Arnold Janssen zur Verfügung gestellt hatten zur Gründung einer Kongregation von Missionsschwestern.
Das Werk, dem sie sich anschließen wollte, bestand größtenteils aus Fragezeichen.“
Zuerst Schwester –
dann Anbetungsschwester
Adolfine gehörte zur ersten Schwesterngruppe, die am 17. Januar 1892 eingekleidet
wurde. Sie erhielt den Namen Schwester Maria Michaele.
Die Gemeinschaft nannte sich „Dienerinnen des
Heiligen Geistes“.
Fünf Jahre wirkte sie beim Aufbau der jungen Gemeinschaft mit.
Am 8. Dezember 1896
gehörte sie zu einer Gruppe von sechs Schwestern, mit denen Pater Janssen die Anbetungsschwestern gründete.
Diese erhielten später den Namen „Dienerinnen des Heiligen Geistes von der Ewigen Anbetung“.
Ihre Hauptaufgabe
besteht bis heute im Gebet für die Anliegen der Welt.
37 Jahre im Amt
Im Jahre 1897 wurde Schwester
Maria Michaele die Oberin der Anbetungsschwestern.
Diese Verantwortung nahm sie bis zu ihrem Tod im Jahr
1934 wahr.
Sie gab ihrer kontemplativen Gemeinschaft Form und Gesicht.
In ihrer Amtszeit wurden Häuser
in den USA, auf den Philippinen, in Deutschland, den Niederlanden und in China gegründet.
Schwester
Michaele blieb zeitlebens eine bescheidene Frau:
„Ihr Herz war voll Güte, Teilnahme und Hilfsbereitschaft“ –
heißt es bei Pater Fischer.
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67 Lesermeinungen
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zu 68. Ja- so oder zumindest ähnlich schildert Kreuznet in recht erheblichem Maße Sexualität von Kleriker und spricht genauso von „Altliberaler“ (und ihnen verbundener „Medienbosse“) in der Kirche und Welt. Wieweit Klerikerherrschaft ETWA in Irland oder Quebec oder sonstwo im 19. Jahrhundert ging, weiß ich nicht, allenfalls, daß es dazu in der RKK wohl verschidene Meinungen gibt: Der Priester und Starpublizist Richard John Neuhaus hat jurz vor seinem Tod in der katholischen Zeitschrift „Erste Dinge“ das klerikale „Schnüren des frommen Volkes von Quebec“ erwähnt und in Verbindung mit dem heutigen Glaubensabfall dort gebracht.
#67 Fundi meint, dass eins der vielen protestantischen Häme- und Hasslieder aus dem 19. Jahrhundert „die
recht weitgehende Realität beschreibt, die kreuznet ‘fast täglich’ über die heutige RKK und die ‘häufige
Sexualmoral im Klerus’ verbreitet: „Aus den Papieren eines weggejagten Jesuiten. Von Max. Langenschwarz“
oder „Kreuzfiedele Jesuitenlieder. Das erste Lied beginnt folgender Maaßen: „Ein heilig Leben führen
wir, ein Leben mit der Nonne. Die frommen Völker schnüren wir die ganze Welt durchspüren wir und löschen
jede Sonne.“ Man schließe darauf auf den Inhalt des Ganzen!!!“ (aus der Reklameanzeige einer protestantischen
Buchhandlung von 1846)
zu 65: Sie fällen erneut Pauschalurteile über Evangelische, stellen oft berechtigte Kritik, die auch unzählige Katholiken an ihrer eigenen Kirche üben, pauschal als böse dar, beschreiben also leider Ihre und anderer hier Sprache. Ich habe übrigens noch keinen Katholiken getroffen, der nicht unzutreffende Aussagen über den Katholizismus fällte, und noch keinen Evangelischen, der das nicht über seinen Glauben tat. Wir haben alle unsere Grenzen. Die Grenze zum Haß sollte aber niemand überschreiten. Ihr Beispielbuch aus dem 19. Jahrhundert, das ich ablehne, das ja zumindest ANGEBLICH ein Ex-Jesuit schrieb, beschreibt zumindest die recht weitgehende Realität, die kreuznet fast täglich über die heutige RKK und die häufige Sexualmoral im Klerus verbreitet.
Wort Jesu: Selig ihr Armen, denn euch gehörst das reich Gottes. + Ps: Ich würde mir wünschen, wenn
die Herzen der Redaktion und vieler Teilnehmer hier voll Güte, Teilnahme und Hilfbereitschaft wären.
–
Bei meinen zahlreichen Kontakten mit Protestanten habe ich nicht einen gefunden, der nicht irgendwelche
obskure, abfällige, unwahre, böswillige, naserümpfende, unzutreffende oder herablassende Ansichten
über Papst, Kirche und Katholiken geäußert hätte. Besonders schlimm wurde der Kirchenhass von Protis
im 19. Jh. über die kath. Orden ausgekübelt, als die Protestanten noch den preuß. Staat hinter sich
stehen hatten und ihn z. T. auch instrumentalisierten. Aus dieser Zeit eine Reklame für ein Buch: „Aus
den Papieren eines weggejagten Jesuiten. Von Max. Langenschwarz“ oder „Kreuzfiedele Jesuitenlieder. Das
erste Lied beginnt folgender Maaßen: ‘Ein heilig Leben führen wir, ein Leben mit der Nonne. Die frommen
Völker schnüren wir die ganze Welt durchspüren wir und löschen jede Sonne.’ Man schließe darauf auf
den Inhalt des Ganzen!“
zu 61: „Die“ Protis ist wie „Die“ Juden oder die „Kathis“ = bösartiges Pauschalurteil = Hetze! Im übrigen haben Sie MICH schlicht unwahr beschuldigt wegen des Wortes einer konservativen Katholiken!
Teofil, der erste Mann, den ich außer meinem Vater noch gerne hatte, war unser „erster“ Priester. Er
war der einzige außer meiner Familie, der mich auf den Arm nehmen durfte. Früher habe ich die Priester
eigentlich immer bewundert, ich dachte immer sie seien etwas „besseres“ usw. Sie waren ja auch immer wesentlich
älter als ich. Mittlerweile gibts ja viele Priester in meinem Alter und natürlich etliche, die wesentlich
jünger sind. Irgendwie bewundere ich sie nicht mehr so sehr, weil ich auch zum Teil Schwächen an ihnen
erkenne. Sie sind eben Menschen wie Du und ich. Was mich immer nervt sind die ganzen Meinungsverschiedenheiten
zwischen den Priestern. Ich kanns teilweise nicht leiden, wie die übereinander lästern, das ist wirklich
schlimm. Wenn ich wieder so etwas mitbekomme, dann sage ich es dem lästernden Priester mitten ins Gesicht,
dass er mit seinem „fREUND „ unter vier Augen sprechen soll. Irgendwann sind die Priester dann so jung,
dass es meine Söhne sein könnten, dann schaut man sie sicher noch kritischer an. Was ich aber an den
Jungens toll fand, die eher eine theologische oder soziale Ader hatten – mit denen konnte man tatsächlich
schon in jungen Jahren von 15-20 schöne Gespräche führen. Man konnte Freistunden mit ihnen verbringen
usw. das Gespräch war immer das WICHTIGSTE. Man hat das gespürt, dass sie nicht in erster Linie darauf
auswaren, einen irgendwie „rumzukriegen“.Man hatte sich bei denen irgendwie geborgener gefühlt
Ein weiteres Schauermärchen, Jubärens, ist der Mythos vom „Der Zweck heiligt die Mittel“. Ein besonders
widerliches Beispiel hierfür ist der „Katechismus der Jesuitenmoral“ von Ernst Bergmann, siehe de.wikipedia.org/…mann_%28Philosoph%29
Die Protis erzählen Dutzende von Schauermärchen über die katholische Kirche, den Papst, die Orden und
die Jesuiten im besonderen – egal, ob sie die nun selbst konstruiert oder von andern aufgeschnappt haben.
Eins davon ist, dass junge Katholiken „ins Kloster geschickt“ würden.
zu 56: Ich bin – ehrlich gesagt- LEIDER nicht überrascht, daß Sie die von mir wiedergegebene Aussage einer guten Freundin, die wie ihre Familie zum Opus Dei-RKK-Orden gehört, als „Schauermärchen in protestantischen Kreisen“ bezeichnen…
Ich habe bisher von eigenen Erfahrungen und Beispiele vom Hörensagen der Forumsdiskutanten gehört, dass
die Eltern z. B. eher vom Eintritt in ein Kloster abgeraten oder abgehalten haben. Außer von Fundi –
aber wenn in protestantischen Kreisen Schauermärchen über die katholische Kirche kolportiert werden,
dann ist das eher ein Hinweis darauf, dass das Gegenteil von dem richtig ist – wie hier im Fall die Behauptung
von Mufelius: Noch im 20 Jh. wären die jungen Leute noch vielfach „ins Kloster geschickt“ worden.
#53 kammerjäger 09:44:37 | Sonntag, 8. Januar 2012
#49 Nein!? Ist nicht wahr?! Sie tragen einen einfacheren Schleier? Na, dann können die ja nach so einem
„Frevel“ auch nicht mehr wirklich katholisch sein! Dir muss wirklich jemand so gewaltig ins Hirn ge…
haben!
Ich habe zwei barmherzige Schwestern in Verwandtschaft gehabt. Sie haben mich sehr gern gehabt und wahren fuhrchtbar enttäuscht, weil ich kein Geistlicher geworden bin. Ganz schlimm war es, als sie erfahren mußten, dass ich mich einmalin eine junge Nonne vom anderen Kloster verliebt habe. Sie war in höchster Gefahre, dass ich sie Jesus stehle. Ein Engel in Menschen-Gestlalt. Gott sei dank ist nichts passiert. Ihre Oberin ist drauf gekommen und mich gleich rausgeschmießen. Die Epizode ist auf meinen Glauben und Verhältnis zur Kirche ohne Folgen geblieben. Bin nicht ausgetreten… Ich bewundere die Nonnen noch immer. Mit Priestern habe ich dagegen immer Probleme gehabt. Das war im endeffekt die Ursache, dass ich nicht selber Priester geworden bin. Trotzdem waren ethliche Priester auch meine Vorbilder. Diese positive Priester-Gestalten haben mich trotzdem vor viel Blödsin und Entfremdung bewahrt.
#51 Sainte Rose 00:13:38 | Sonntag, 8. Januar 2012
zu #45: setzt aufs Klosterdach den roten Hahn, Spiess voran, drauf und dran, hängt ans Klosterkreuz den
Herrn Kaplan! Nihil novi sub sole: Mufelius=Julius Streicher
Die Schwestern auf dem Foto haben ihre Tracht reformiert! Sie tragen einen einfacheren Schleier als Mutter Maria Michaele. Ich vermute, daß dieser Frevel nach dem unseligen Konzil begangen wurde.
wenn ich die Kommentare hier lese kommt mich armen Halbatheisten das Erbarmen. Im und nach dem Krieggab
es nur einen Menschen, der sich notleidenden Familien und deren Kindern aus selbstlosem Herzen zugewandt
hat. Die Schwester Eduarda (welcher Orden??) kam immer wieder zu uns um zu helfen. Ich gedenke ihrer mit
Respekt und Verehrung. Wir waren mehrheitlich nicht katholisch.
Zu 38: Wohin hätten denn früher frustrierte Nonnen fliehen können? Früher galten Frauen mit 25 oft kaum noch als heiratsfähig. Diese Frauen hatten oft keine Ausbildung. Ihre Familien hätten sie oft verstoßen.
Doch, Vogel, aber ich kann nicht deren Kämpfe ausfechten. Ich kann nur in meiner Zeit kämpfen. – So
wie ein Landsknechtlied es weise sagt: Geschlagen ziehen wir nach Haus, Heiaaa Heioo, die Enkel fechtens
besser aus, Heiaaa Heiohohoho, Spiess voran, drauf und dran, setzt aufs Klosterdach den roten Hahn, Spiess
voran, drauf und dran, hängt ans Klosterkreuz den Herrn Kaplan!
Man sollte endlich Hartz IV abschaffen. Dann hätten einige Leute hier gar keine Zeit mehr, ihren Blödsinn zu posten, weil sie dann ihre Hintern in den Wald zum Astaufsammeln schleifen müssten. Hoch von der Couch und weg von der Glotze. Hartz IV verblödet und verdummt.
#35 Das waren Einzelfälle. Es wäre falsch zu sagen, alle Ordensschwertern wurde von ihren Eltern gezwungen
ins Kloster zu gehen oder sie sind freiwillig gegangen, weil sie befürchteten keinen Mann zu bekommen.
Aber auch die die unter diesen Umständen in Kloster gegangen sind, waren überzeugte Katholikinen und
hatten eine Mindestmaß an Berufung. Ansonsten werden sie sehr bald ausgetreten oder besser gesagt aus
dem Kloster geflohen.
Oh, da hab ich ein Löschwort geschrieben, was? Jaja, der Bigbrother Hätznet überwacht alles. Tommi,
ganz ehrlich, der Islam ist genauso schlimm wie das Christentum. Kaum ein Unterschied. Und wie jedes Glaubenssystem
bisher werden beide mal ein Hoch erleben, mal ein Tief – und irgendwann ersetzt werden durch was anderes,
Neues. So ist der Lauf der Welt – nur der Islam interessiert mich nicht so sehr, weil er mein Leben nicht
beeinflusst. Was in 100 Jahren ist, ist ehrlich gesagt a) völlig unvorhersehbar und b) nicht mehr mein
Problem.
Fundi, das war tatsächlich so. Kenne einige, die Tanten im Kloster haben oder hatten, die von den Eltern dafür „bestimmt“ waren. Meistens die weniger schönen Töchter. Die Eltern haben sich dadurch ihren Platz im Himmelreich sichern können.
#32 Wenn alle Fundamentalisten Irre sind, weshalbt stehen Sie so gleichgültig gegenüber einer Machtergreifung
durch den Islam? Eigentliche müßten Sie ein engagierter Islamfeind sein.
Könnte daran liegen, das wir HIER (auf diesem Portal) mit dem christlichen Fundamentalismus konfrontiert werden?! Darüberhinaus in unserem Lebensbereich mit christlichen Hinrichtungsinstrumenten und christlichen Parasiten.
Tomas, was soll ich denn sagen? Alle religiösen Fundamentalisten sind Irre. Aber leider sind die Menschen halt zu mindestens 50% strohdumm. Und das kann ich statistisch belegen. Hier sind Sie und ich – und Sie sind strohdumm. ^^
#27 Es ist schon seltsam, daß ein Feind des religiösen Fundamentalismus wie Sie, nichts gegen den Islam
einzuwenden hat. Sie scheinen nur etwas gegen den chistlichen Fundamentalismus zu haben.
#23 Alf Eichenauer „Der Rückgang des (Aber)glaubens hat mit der Transparenz, höherer Bildung und gesteigerter
Konkurrenz begonnen und wird dort enden, wo alle vorherigen Aberglauben endeten – auf der Müllkippe der
Geschichte! Das Christentum von heute ist NUR das Heidentum von Morgen! Zum Glück!“ . Kann durchaus sein,
dass d i e s e r Rückgang auf der Müllkippe landen wird – Sie jedenfalls geben schon mal einen guten
Eindruck davon ab
Alf und Mufelius hier liegt ihr eindeutig am Holzweg! Nur weil hier so viel Mist geschrieben wird und
wie es ausschaut fast keiner die Bibel interpretieren kann? In den 4 Evangelien liegen so viele Grundwahrheiten,
aber das fällt natürlich keinem auf. Es gibt ein Beispiel, welches das ganz klar verdeutlicht. Lessen
sie einmal Mk 10, 37-45!!! Diese Stelle kann nämlich keiner hier von den Fundis verstehen, schon gar
nicht Tomas, sonst würde er nicht so viel Unsinn hier verzapfen. Dort steht: nur Mundkommunion, lateinische
Messe, aber keine Liebe und keine Barmherzigkeit anderen Menschen entgegen bringen. Tod und Vernichtung
usw. So lesen alle Fundis die Bibel! Gandi hat einmal gesagt, das Christintum ist wie ein Stein im Wasser,
der 2000 Jahre keinen Tropfen Wasser aufgenommen hat. Das kann ich voll und ganz unterschreiben. So schaut
es auch um die Kirchen auf der ganzen Welt aus. Wurscht welche Glaubensrichtung.
Das mag sein, Tomas, dass der Islam irgendwann einen Sieg davonträgt. Aber vielleicht auch nicht. Und selbst wenn – wen juckts? Irgendwann wird dann auch der Islam wieder untergehen, weil irgendwas Neues kommt, so wie die menschlichen Gesellschaften sich eben dauernd wandeln. Das nennt man Evolution.
#22 Antonio Michelle Ghislieri So kann man es auch bezeichnen. #23 Der Islam wird den Siegeszug der „Aufklärung“
beenden und am Ende wird der Glaube siegen, so wie die Muttergottes es in Fatima vorausgesagt hat. Die
Kirche kann nicht untergehen, weil Christus ihr zugesagt hat, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen
werden.
Der Rückgang des (Aber)glaubens hat mit der Transparenz, höherer Bildung und gesteigerter Konkurrenz begonnen und wird dort enden, wo alle vorherigen Aberglauben endeten – auf der Müllkippe der Geschichte! Das Christentum von heute ist NUR das Heidentum von Morgen! Zum Glück!
#14 Der Rückgang des Glaubens hat mit dem Schisma im Osten begonnen. Wurde durch den Protestantismus,
Liberalismus und Marxismus fortgesetzt. Das „Konzil“, das so etwas wie der Sieg diesen antichristlichen
Ideologien im katholischen Bereich war (manche nannten es die Französiche Revotultion in der Kirche),
war der letzte und tödliche Schritt im Kampf gegen den Glauben. Nach dem „Konzil“ herrschen weltweit
die antichristlichen Kräfte.
>>Ihre Hauptaufgabe besteht bis heute im Gebet für die Anliegen der Welt.<< . Und da das hier eindeutig
auch das Anliegen des Sodaliciums ist, schreiben für die Redaktion sicherlich auch zahlreiche rosa Schwestern.
Rosa ist schön! Danke Schwestern!
zu 15: Mir persönlich sagte eine gute Freundin (beim Opus Dei aktiv) aus erzkatholischer Familie, daß „Schicken“ von Töchtern ins Kloster sei früher bei ihnen und anderen üblich gewesen. ICH kann das NICHT beurteilen, gebe das hier nur weiter.
Danke Jubärens für ihren Beitrag, denn somit kann ich den Rest von meinem Beitrag bringen und dazu noch
auf ihren Beitrag antworten, da man wieder sieht wie verblendet Fundamentalisten sind. Ich denke und glaube
Jesus würde dazu nicht viel sagen, da er sich mit solchen Menschen nicht abgegeben hätte. Sieht man
schon darin, dass er in seiner Gefolgschaft keinen einzigen Pfaffen in seinen Reihen hatte. Alles nur
Laien!!!!!! Ohne Mundkommunion und lateinischer Messe. Über die Sexualität hat er auch nicht viel Worte
verloren. Wenn sie niemanden kennen der ins Kloster geschickt wurde. Da kann ich ihnen nur widersprechen,
denn ich kenne genügend Menschen denen es so ergangen ist. Ich selber bin nämlich auch im Kloster gewesen
und wollte ein Klosterbruder werden, doch meine streng gläubige kath. Mutter hat es gewusst zu verhindern.
Ich habe dort eine Mitschüler kennen gelernt die es geworden und später ausgetreten sind. Also verbreiten
sie nicht solch einen Unsinn. Ich habe später auch eine Frau kennen gelernt die mir ihre Lebensgeschichte
erzählt hat. Sie wollte ins Kloster eintreten und ihr Vater hat es zu verhindern gewusst. Der war nämlich
nicht so gläubig. Ich habe einige Geschichten aus erster Hand gehört. Also hören sie auf mit solchen
Behauptungen. Ihr alle hier könnt eines nämlich sehr gut „abstreiten“ und wenn es auch schon hundertmal
bewiesen worden ist.
Nur kleine Lichter halten Zweifel für negativ, denn nur, was dem eigenen Zweifel widersteht kann Fundament
echten Glaubens sein. Und je größer die Pluralität der Lebensentwürfe ist, desto gefestigter muss
der Glaube sein. Und was vermöchte den Glauben mehr zu festigen als Zweifel und Reflexion? . Was ist
demgegenüber schon der bruderschaftsinduzierte Aberglaube, mit flächendeckender Wiedereinführung der
„Alten Messe“ würden sich alle Probleme der Kirche von selbst lösen?
Sie verbreiten auch in Ihrem etwa korrigiertem nachgeschobenen Beitrag Unsinn bzw. reine Phantasie, Auctor,
wenn Sie behaupten, „das es gerade in den ländlichen Gebieten Usus war, zweit- und drittgeborene Bauerntöchter
„ins Kloster zu schicken“.“ Ich komme aus einer „ländlichen Gegend“ und habe als Lokalhistoriker sowohl
durch ‘oral history’ als auch durch Aktenstudien einigen Einblick in die historisch-sozialen Verhältnissen
ab dem späten 19. Jahrhundert: Es ist nach meinem Überblick kaum in einem Fall zu belegen, dass sich
eine junge Frau von Eltern oder sonstigen Bezugspersonen hat „ins Kloster schicken“ lassen. Dass ist Kulturkampfpropaganda
der Protis oder Atheisten.
Diesen Schwachsinn zu verbreiten, dass das Konzil der Auslöser für den Verfall des Glaubens ist, kann
nur ewig Gestrigen einfallen. Der Verfall des Glaubens hat mit der Aufklärung zu tun und das die Menschheit
durch Demokratie mündiger geworden ist. Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin in die Zeit hineingeboren
worden, wo ich beides kennen gelernt habe. Die Lateinische Messe und den Aufbruch nach dem Konzil. Ich
war jung und habe das Ganze begrüßt. Nach meinem Schulabschluss bin ich dann in die brutale Arbeitswelt
eingetreten. Ich war bis zu dieser Zeit immer in kirchlichen Tätigkeiten eingebunden. Durch das Verlassen
von meiner Heimat, bin ich zwar jeden Sonntag noch in die Kirche gegangen, aber ich hatte keinen Kontakt
zu irgendeiner kirchlichen Organisation. Dann hat das zurückfallen der Kirche vor die Zeit vor dem Konzil
stattgefunden. Ich hatte mich immer für den Glauben in meiner Arbeitsstelle stark gemacht. Aber es wurde
immer schwieriger diesen Standpunkt zu vertreten, Da die Kirche immer unglaubwürdiger wurde. Was wir
letztendlich ja vor einem Jahr präsentiert bekommen haben. Ich bin zwar schon davor aus der Kirche ausgetreten,
da mir die ganze Entwicklung nicht mehr gefallen hat. Ich kann nur sagen, ich habe einen festen Glauben,
aber der hat mit dem was hier verbreitet wird absolut nichts zu tun. Jesus hätte wahrscheinlich nur ein
müdes lächeln über. Fortsetzung folgt, da der Text nicht unter einmal Platz hat.
#12 Ich stimme Ihnen zu. Möglichkeiten zur Ausbildung, sowie ein gewisser „Stand“ („Ehrwürdige Schwester“)
und das damit verbundene „Versorgtsein“ spielten sicher auch eine große Rolle – auch und gerade in der
von Jubärens angesprochenen Zeit vor dem ersten Weltkrieg;in die Zeit hinein ragte zudem noch eine gewisse
Euphorie im Nachklanges Kulturkampfes.
#7Auctor Auch wenn Sie teilweise Recht haben- die Vorlage haben Sie jubärens selbst gegeben mit dem Stichwort
„Männermangel.“ Entscheidender war i.m.A.die mangelnde Berufsperspektive für Frauen. Im Kloster konnten
die Frauen eine verantwortliche Position und Meisterstelle erreichen, die sie ausserhalb des Klosters
nie hätten erreichen können.
#7 Dass Sie mir unterstellen, ich würde alles auf einen „allmächtigen Sexualtrieb“ zurückführen, wirft
eher ein entsprechendes Liucht auf Sie denn auf mich! Tatsache ist, dass meine Äußerungen sowohl auf
den mir zugänglichen Statistiken, wie auch auf den entsprechenden Untersuchungen basieren. Außerdem
bin ich nicht „außenstehend kirchenfern“, sondern sehr deutlich „mittendrin kirchennächst“, wie Sie
vielleicht aus meiner Freude über die Anbetungsschwestern hätten entnehmen können. Es ist noch zu ergänzen,
das es gerade in den ländlichen Gebieten Usus war, zweit- und drittgeborene Bauerntöchter „ins Kloster
zu schicken“. Sicherlich haben dort eine Reihe junger Frauen ihre Berufung zunächst „erlernt“ und mit
ihr ein erfülltes Leben in Gebet und Caritas gefunden – viele aber eben auch nicht.
#3 Mag sein, daß in Einzelfällen die Tatsache, daß eine Frau keinen Mann bekommen hat, sie in ihrer
Entscheidung, ins Kloster zu gehen, bestärkte. Aber das zu verallgemeinen und behaupten, alle Ordensschwedter
seien nur in Kloster gegangen, weil sie keinen Mann gefunden hatten ist absurd. Auch in Länder, in denen
es keinen Männermangel gab, sind die Frauen – vor dem „Konzil“ – ins Kloster gegangen.
Geht’s noch ein Stück psycho-dämlicher, #3 Auctor ? Psychoanalytische Fernferndiagnose eines kirchenfernen
Außenstehenden mit allwissendem und tiefstdurchdringendem gesellschaftspsychologischem Vertrübungsblick:
„Dass sämtliche Frauenklöster – ob caritativ oder kontemplativ – „vor dem Konzil“ so „blühten“ hatte
allerdings vor allem mit dem Männermangel nach dem 2. Weltkrieg zu tun, und es gingen so auch viele Nichtberufene
ins Kloster. Frauen, die ihre Frustration dann auf diese oder jene Weise kompensierten.“ Wie blödsinnig
so eine Psychodämlichkeit ist, ergibt sich schon aus der dieser Folgerung zugrundeliegenden Einstellungskonstellation:
Die späteren Klosterfrauen müssten danach in ihrer Jugend alle heiß gewesen sein, einen Mann abzukriegen –
nach dem Motto: Wenn mich aber keiner haben will, dann bin ich beleidigt und werde Nonne. Solche Psychoschlaumaier
wie Auctor, die jegliches menschliches Agieren und Streben ausschließlich auf den angeblich allmächtigen
Sexualtrieb zurückprojizieren wollen, würden auch für die Situation vor dem 1. Weltkrieg eine Psychotrickerklärung
finden, als es keinen Männermangel gab und sämtliche Frauenklöster noch einen viel größeren Zuspruch
hatten als nach dem 2. Weltkrieg.
<Als der teuflische Konzilszweifel nicht wie Blei auf der Kirche lastete, blühten die katholischen Familien
und die Klöster.> . Hier blüht auch etwas: die Sprache.
Bis auf den ersten Satz ein erstaunlich neutraler Bericht. Es ist nicht hoch genug zu schätzen, dass
diese Schwestern die Welt „ins Gebet nehmen“ und der Gemeinschaft ist herzlich zu gratulieren! Dass sämtliche
Frauenklöster – ob caritativ oder kontemplativ – „vor dem Konzil“ so „blühten“ hatte allerdings vor
allem mit dem Männermangel nach dem 2. Weltkrieg zu tun, und es gingen so auch viele Nichtberufene ins
Kloster. Frauen, die ihre Frustration dann auf diese oder jene Weise kompensierten.
Gott sei Dank, ist festgehalten, daß der Stadtteil von Venlo nicht 4188 und nicht 4190 Seelen umfaßt,
sondern wirklich genau 4189. Hingegen verunsichert die ungewisse Angabe von 28000 Seelen für Rendsburg,
wobei wiederum die relativ genaue Lokalisierung „unweit der Ostsee“ beruhigt (es hätte allerdings nicht
geschadet, wenn die Kilometer bis zum Strand verzeichnet worden wären). Uff.