Seit zehn Jahren stirbt Deutschland mit einem erweiterten Tötungsrecht für seine ungeborenen Kinder. Für die Sozialisten ist das ein „historischer Durchbruch“ – für Deutschland ein blutiger Einbruch in der Bevölkerungsentwicklung. Und die CDU?
(kreuz.net, Abtsteinach) Vor zehn Jahren beschloß der Bundestag eine Modifizierung des Paragraphs 218
im deutschen Strafgesetzbuch. Sie treibt die Entrechtung und Diskriminierung ungeborener Kinder weiter
voran.
Für die Bevölkerung des Landes bedeute das eine weitere brutale Dezimierung – erklärt der deutsche
Verein ‘Aktion Leben’ in einer Presseaussendung.
Selbst für die Kinderabtreiber sei es immer schwieriger,
die blutigen Konsequenzen des Tötungsparagraphen 218 zu verschleiern.
Um über die Folgen der Kinderabtreibung
und den Einbruch in den Bevölkerungszahlen hinwegzutäuschen, verwende man Begriffe wie „demographischer
Wandel“.
In Wahrheit aber sei ein ungeheuerlicher „Rückbau“ im Gang – erklärt die deutsche Lebensrechtsorganisation
‘Aktion Leben’.
„Rückbau“ sei nicht mehr nur ein Begriff, mit dem der Abriß von Plattenbauten aus der
Zeit der ehemaligen „DDR“ schmackhaft gemacht werden soll.
Ein offensichtlicher „Rückbau“ vollziehe
sich auch hinsichtlich der Einrichtungen, Infrastrukturen und des Sozialsystems der Bundesrepublik Deutschland:
„Die Kinder fehlen, wir überaltern dramatisch“. Die Nachkommenschaft wandert in die Mülltonnen der
Kinderschlachthöfe.
Dennoch behaupte die SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier angesichts dieses
zehnten Todestages allen Ernstes, daß sich die Reform des Paragraphen 218 als „tragfähig“ erwiesen habe
und sogar ein „Meilenstein“ und „historischer Durchbruch“ gewesen sei.
„Die CDU/CSU hingegen wäre gut
beraten“, so der Vorsitzende der Aktion Leben, Walter Ramm, „zu dieser historischen Leistung, der nicht
wenige Christdemokraten zugestimmt haben, zu schweigen“.
Email-Adressen der Empfänger
4 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Non solus. Macht ja nix. Msgr. Kasper und soviele die Jahrzehntelang an der Abtreibungsmaschine mitarbeiteten
bzw. diese am Laufen hielten mit „katholischen“ Frauen (deren Kleinstkinder) in der Scheinsmaschinerie
haben ja gutes Lob und schöne Ehre für ihre Taten bekommen. Kardinal oder Bischofskonferenzvorsitzender.
Alles mit dem Segen des hl. Stuhls und der UNterschrift des hl. Vaters übergeben. Taten sprechen mehr
als Worte. Da regt ihr euch auf über CDU/CSU und Schüssel? Das macht ja nix. Bekommen vielleicht nach
der Abtreibungsdiskussion und Gay Marriage noch eine Pro Pontifice Medaille! (und Schüssel ist nicht
die Ursache und ist guten Willens. Das sage ich mit Seriosität.) Müssen die Politiker denn frommer als
die deutschen Bischöfe sein? Wach doch auf ihr neokonservativen Katholiken! Die Krise ist tiefer und
ein Fisch rottet vom Kopfe her. Ihr deutschen solltet es noch besser sehen als die niederländischen neokatholiken.
Unsere modernistischen Bischöfe haben nie Abtreibung gerechtfertigt.
Beten Die Perversität unsere Gesellschaft macht auch vor CDU und CSU nicht halt. Als Kardinal Meisner
das C quasi als Etikettenschwindel dieser Parteien analysierte gab es einen Aufschrei der Empörung, denn
eine Demaskierung tut weh. Ja, quo vadis Deutschland, CDU und Katholische Kirche in unserem Land? Der
Mahner in der Wüste, der Arbeiter im Weinberg des Herrn sind zu wenige! Heißt das Kapitulation? Nicolas
Gomez Davila gibt in seinem Büchlein ‘Aufzeichnungen eine Besiegten’die Antwort: „ Der wahre Christ resigniert
vor dem Unabwendbaren: er vertraut der Impertinenz unablässigen Betens.“
Das C der CDU… …ist sowieso längst Etikettenschwindel. Die einzige Hoffnung für mich ist, dass die
niedersächsische Familienministerin und Mutter von 7 (!) Kindern Ursula von der Leyen neue Bundesfamlienministerin
wird. Wenn schon der § 218 bleibt, so gibt es dann zumindest endlich Aussicht auf eine familienfreundlichere
Politik. Diese verhindert möglicherweise auch Abtreibungen (und wenn es nur wenige sind…gerettet ist
gerettet)
CDU Diese „Reform“ beweist, wie sinnlos es ist, die CDU zu wählen. Ich jedenfalls werde eine Splitterpatei
wählen, obwohl ich noch nicht weiß, welche. PS:Walter Ramm kenn ich im übrigen persönlich.