Propsteikirche Leipzig: Als ob die Kommunisten noch an der Macht wären
Die DDR-Genossen haben der Kirche in Mitteldeutschland schwer zugesetzt. Den Rest erledigt die finanziell gut bestallte und spirituell dekadente Konzilskirche.
(kreuz.net, Leipzig) Gestern abend entschied eine Jury über die Innengestaltung der neuen Leipziger Propsteikirche.
Der Zuschlag geht an den in Leipzig wohnhaften Berliner Falk Haberkorn (37).
Er scheint keinen Bezug
zur Kirche zu haben. Für sakrale Räume hat er noch nie gearbeitet.
Haberkorn wird für die neue Kirche
ein Riesenfenster herstellen.
Die Produktion von Mahltisch, Lesepult und Tabernakel-Gestell geht an einen
Herrn, der bald „Jorge Paro“ und bald „Jorge Pardo“ genannt wird.
Es handelt sich wohl um Jorge Pardo
(48). Er wurde in der kubanischen Hauptstadt Havana geboren und emigrierte im Juli 1969 in die USA. Er
ist heute in Los Angeles tätig.
Pardo hat zum Beispiel den Leseraum im Boijmans Van Beuningen Museum
in Rotterdam produziert.
Nicht einmal ein Sanierungsfall
Die Propsteikirche ist die katholische Hauptpfarrkirche
in der Leipziger Innenstadt.
Seit ihrer Erhebung zur Propstei im Juli 1923 trugen nacheinander zwei verschiedene
Kirchengebäude diesen Namen.
Die erste Kirche wurde im Jahr 1943 von alliierten Kriegsverbrechern zerstört.
Die zweite wurde im Jahr 1983 unter dem DDR-Regime erbaut. Das Interesse der Kommunisten zielte auf Randlage,
unsakrale Erscheinung und hohe, in D-Mark zu begleichende Materialkosten.
Schon nach zwanzig Jahren wies
diese Kirche schwere Schäden auf.
Die Kosten einer Sanierung waren so hoch, daß man sich für einen
Neubau entschied.
Von der Stadt Leipzig konnte ein dreieckig zugeschnittenes Gelände gegenüber dem
Neuen Rathaus und damit in Sichtweite des Standorts der alten Propstei-Kirche erworben werden.
Kubischer
Kirchenbau
Die Aufrichtung der Kirche beginnt im Frühjahr.
Der Kirchenraum wird in eine Würfel-Form
mit Glockenturm gezwängt und paßt sich dem dreieckigen Grundstück an.
Die Kirche erhält auch Nebenräume –
für eine angeblich „wachsende Kirchengemeinde“, wie die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ phantasiert.
Das an Habercorn vergebene Riesenfenster befindet sich ebenerdig
an der Seite.
Es wird 22 Meter lang und drei Meter hoch sein.
Auf der Fensterfläche wird der ganze
Text der Bibel enthalten sein.
Allerdings sind dazu drei sich überlagernde Schichten nötig, sodaß
der Text noch unleserlicher wird.
Mit verschiedenen Beleuchtungs-Möglichkeiten soll von außen der Text
des Alten oder des Neuen Testamentes zu sehen sein.
Das ist ein Symbol dafür, daß die Konzilskirche
die Bibel zwar nach außen ins Fenster hängt, aber sich nicht um ihren Inhalt kümmert.
Die Jury war
pflichtschuldig über diese Idee entzückt: „Was hat eine Gemeinde anderes auszusagen als das Wort, das
ihr mitgegeben worden ist?“
In Wahrheit ist das Wort Fleisch geworden und wohnt in der Heiligen Hostie
unter uns.
Leer – langweilig – Konzil
Der Chor der Kirche versinnbildlicht die Leere und Langeweile
der Konzilskirche.
Vorne an der Wand hängen zwei leere Balken in Kreuzesform.
Davor befinden sich auf
einer erhöhten Plattform der Mahltisch und ein Lesepult.
Die Sessel für Priester und die Ministranten
kleben an der Wand, damit letztere – meistens Kinder – besser in die Leute hinuntergaffen können.
Der
Tabernakel ist in die Ecke geschoben
Sieben Bankreihen für die Mahlgäste befinden sich vor sowie rechts
und links von der Plattform.
Hinter der letzten Bankreihe auf der rechten Seite befindet sich ein bunter,
durchsichtiger Schrank.
Er enthält ein Kästchen mit dem Allerheiligsten. Daneben wäre noch Platz für
andere Kästchen.
Das ewige Licht wird ebenfalls im Schaukasten versteckt.
Heiligenfiguren oder der
vorgeschriebene Kreuzweg sind bisher nicht vorgesehen.
Die Anordnung des Tabernakels steht im offenen
Widerspruch zu den Vorschriften im ‘Katechismus der Katholischen Kirche’.
Den Gläubigen gefällt es
nicht
Das entgottete Bauwerk kostet 15 Millionen Euro.
Vor dem deutschen Sender ‘Mitteldeutscher Rundfunk’
rümpften die Gläubigen die Nase.
Das Modell beunruhige, sei unruhig, gefalle nicht und wirke fremd –
erklärten die überwiegend kritischen Stimmen.
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96 Lesermeinungen
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Bin begeistert von der authentischen Raumbeschreibung, nur aus dem Mahltísch sollte man noch einen „AHLTISCH“
machen, denn dann wäre das Innenraumerlebnis einmalig in Zukunft. Pardon aber diesen Verbesserungsvorschlag
musste ich noch eben anbringen!
#92 al-Muschrik 21:54:27 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Wenn ich (#74) den Eindruck erweckt haben sollte, auch Luther selbst habe die verbreitete Behauptung aufgestellt,
vor ihm habe es keine deutschen Bibelübersetzungen gegeben, entschuldige ich mich hiermit. Zu Luthers
Behauptung seinerzeit habe es in ganz Wittenberg keine Bibelübersetzung gegeben später. _ Danke, daß
Sie mich dazu veranlaßt haben, nach langer Zeit wieder diesen Text anzuschauen. Zunächst die Bestätigung,
daß er aus der V übersetzt. Dann ist schon fast alles vorgegeben, was später als Glaubensverfall und
Glaubenszerstörung im Protestantismus aufblüht. _ Der Betrug mit dem sola zur Begründung seiner noctium
phantasmata und deliramenta von sola fide, gratia und scriptura. Dann weiß er besser als die Autoren
der Bibel selbst, wer wo zitiert wird, wenn er seine Falschübersetzung von gratia plena = κεχαριτωμενη
in Luk 1,28 durch die Gleichsetzung mit חמדות in Daniel begründet, das in der LXX allerdings immer
mit ελεεινος widergegeben wird. Gipfelnd in der gelungenen Ausscheidung der Spätschriften des
AT, mißlungen in der des „ströhernen“, d.h. modern „strohdummen“ Jakobusbriefs. Gepaart mit Arroganz
und Größenwahn, die den seriösen Disput durch Beleidigungen ersetzen. _ Hier weicht eine Bibelinterpretation
nach Maßgabe der Ratio und der Tradition engültig dem Subjektivismus und Voluntarismus. Eine Theologie
des: Sic volo, sic iubeo, sit pro ratione voluntas. d.h. der Selbstvergottung ergreift die Herrschaft,
die direkt in die allgemeine Apostasie der Moderne übergeh…
#91 Klaas de Gier 21:22:31 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Ein wirklich gelungener Kirchenbau, der die Sinne der Gläubigen auf das konzentriert, auf das es ankommt:
auf das Wort, die Verkündigung. Ich verstehe die Häme gegen dieses Gotteshaus nicht. Wie bitte soll
eine Kirche des 20 Jahrhunderts denn aussehen? Wie der Kölner Dom? Wie der Dom zu Mailand? Wie das einst
als römischer Tempel erbaute Pantheon? Wie San Marco in Venedig? Wie die Backsteinkirchen, die die Zisterzienser
einst im Ostseeraum errichteten? Sie sehen: Jede Zeit, jede Region hat ihre Architektur – auch dort, wo
es um Kirchen geht.
Tomas al Muschrik Zu Luther: Leider habe ich zur Zeit nur schwer Zugang zur Gesamtausgabe Deshalb ohne
Gewähr der textkritischen Richtigkeit: www.sochorek.cz/…hiv/werke/luther.htm Auf dieser Basis kann
man das meiste diskutieren.
#77 Ich finde seltsam, daß immer wieder behauptet wird, vor Luther hat es keine deutsche Übersetzung
der Bibel gegeben, aber jetzt auf einmal gab es diese schon, aber – nach Meinung von Luther – von schlechter
Qualität. Wenn Luther nur das Deutsch der Bibel verbessen wollte, hätte er die vorhandenen Übersetzungen
korrigieren können, ohne dabei den Inhalt zu verändern.
#88 al-Muschrik 18:35:51 | Dienstag, 10. Januar 2012
Mighty/Diamant/Beda, süße Spintria, ein Philosophus ficsissimus wie Sie hat meinen Vorschlag mit der
awarischen Perversenhochzeit doch sicher verstanden. Meinem Erstaunen über solche für einen Kolonnauten,
der gegen den Wind segelt, herausragenden Geistesleistungen, habe ich ja schon Ausdruck verliehen. Als
Aktivist der Initiative „Kirche von hinten“, Euryproktos und Exercinates stehen Sie ja im naheliegenden
Verdacht, die graue Masse schon längst durch dunkle Materie ersetzt und daher das Denken in die Testikel
transloziert zu haben. Falls bei Ihnen Interesse besteht, könnte man Ihnen eine solche Hochzeit ausrichten,
bei Interesse auch als publikumswirksame Massenveranstaltung für weitere von Ihnen mitzubringende perverse
Eid- und linke Meineidgenossen. Ich als Ihr persönlicher Brautführer könnte sie einem strammen, standfesten,
spitzen und unermüdlichen Gatten zuführen, einer echten deutschen Eiche von Liebhaber! Ihr carmen hymenale,
genauer spintriale, würden Sie mit der coniunctio membrorum selbst anstimmen, Ihre angesichts Ihrer bekannten
Praktiken zu subintelligierende anale Inkontinenz wäre dabei ipso facto behoben und für ein absehbares
Ende Ihrer hier so anhaltend demonstrierten mentalen Inkontinenz wollte ich mich unbedingt verbürgen.
Ebenso für die bei Hinterladern so seltene Dauerhaftigkeit des Ehebundes. Bis daß der Tod euch scheidet,
wäre hier kein leeres Wort. Wäre das nichts für Sie?
#86 al-Muschrik 18:13:49 | Dienstag, 10. Januar 2012
#80 Nixnutz „Muß ich mir deswegen Sorgen machen?“ . Sie sollten es aber werden es wohl nicht tun. Jedenfalls,
wenn ich mich mit meiner Einschätzung von Ihnen als Höllenabolitionist und Glaubenstemperenzler nicht
irre. _ „Soll das heißen, daß ich ein Sektierer bin …“ . Es soll heißen, daß bei Sektierern und
Häretikern in der Regel der Koinzidenzfall vorliegt. Ich kann Sie diesen nur tentativ zuordnen. _ „„19
Bibeln in deutscher Sprache“ Was wollen Sie damit sagen? … Wie viele davon waren kirchlich approbiert“
. Daß Luther, wie alle Häretiker ein, sagen wir es nett, laxes Verhältnis zur Wahrheit hatte. Sicher
die Mehrzahl, wahrscheinlich alle. _ Analphabeten die Lektüre häretischer Bibeln zu verbieten ist natürlich
eine unentschuldbare Ungeheuerlichkeit. Ähnlich übel ist es, wenn Häretiker als Häretiker, Sektierer
oder gar Laien verdächtigt werden. Und eine mögliche, vielleicht sogar nachgewiesene, Nichtinformation
(wenn wir von der Predigt, der jahrhundertelang einzigen Quelle des Gottesworts für die meisten absehen)
ist selbstverständlich viel schlimmer als Desinformation. Zum Verständnis des letzteren vgl. mein Spenglerzitat
unter www.kreuz.net/…e.14488-remarks.html #181.
@albertheset „Die Sprachkeule „Protestantisierung“ der Kirche schließt ein, daß alles, was die evangelischen
Gemeinschaften eingerichtet haben, von Übel sei und gegen Bibel und Vernunft stünde“ Wieso? Wer Protestant
ist, ist eben nicht mehr katholisch. Man sollte also sich nicht katholisch nennen und protestantisch denken,
handeln, Gottesdienst halten usw. wie es die Propsteigemeinde in Leipzig eben tut. So viel Ehrlichkeit
sollte schon sein. Und ich darf als Katholik schon sagen, dass der Protestantismus, der z.B. fast alle
Sakramente leugnet (und damit die wichtigsten Heilsmittel) und den freien Willen negiert, falsch ist.
„Die Sprachkeule „Anpassung an den Zeigeist“ meint, daß alles, was die Neuzeit zur Erkenntnis über die
Welt und die Gesellschaft beigetragen hat, schlecht sei. Dazu gehören vor allem Dinge“ wie die Gleichstellung
der Geschlechter und die millionenfache Ermodung der Kinder im Mutterleib, die Pornografisierung der ganzen
Gesellschaft, die Ermordung Kranker im Rahmen der Sterbehilfe und Organspende, der demografische Tod unseres
Volkes –-- die Erklärung der Menschenrechte und die Ermordung Hundertausender durch eben diese Erklärer
während der französischen Revolution, der Terror in der Vendee, die Septembermorde, kurz wer Mensch
ist und das Recht auf so etwas Unbedeutendes wie Leben hat, bestimmen die Erklärer selber die Demokratie
wo das Volk als Souverän hier mitbestimmen kann, ob es durch EU oder Masseneinwanderung faktisch abgeschafft
wird.
#84 al-Muschrik 15:59:02 | Dienstag, 10. Januar 2012
#77 Ernst von Zwiefalten „Luther hat beklagt, dass es keine deutsche Bibel in guter deutscher Sprache
gab.“ Das glaube ich besser zu wissen, kann aber augenblicklich kein Zitat dafür beibringen. Haben Sie
eines, das Ihre Ansicht belegt? _ „Die damaligen Übersetzungen waren gräußlich.“ Sie hingen oft fast
sklavisch an der Vulgata. Luther hat dagegen eine freie Übersetzung (frei zuweilen bis zur häretischen
Fälschung: „on des gesetzes werck, allein durch den glauben“) aus der Vulgata (=V) geboten mit gelegentlichen
Rückgriffen auf LXX und Hebraica (=H) (seine Kenntnisse des Griechischen waren gering, die des Hebräischen
noch schlechter). Die Qualität seiner Übersetzung ist oft höchst zweifelhaft. Die Genialität von Jesajas
Hebräisch kann ich als bloßer Semitist allenfalls glauben, nicht aber behaupten. Zur „Genialität“ Luthers
(die wohl nur Harm- und Gedankenlose sowie Partisanen zeitgeistgemäßer Verlutherung zu agnoszieren vermögen)
siehe oben und seine erste Originalität in Jes. 40ff. gleich Vers 2. Hier fallen z.B. 2 „geniale“ Freiheiten
auf, 1.) „freundlich reden“ statt ad cor, εις την καρδιαν, על־לב, gegen V, LXX und auch
H, die allenfalls „zum Herzen = eindringlich reden“ oder freier: „Mut zusprechen“ erlaubt. 2.) Mit Ritterschaft
(wohl = „Militärdienst als Berittener“) eine „Präzisierung“ des gegenüber צבא, „(militärischer)
Frondienst“ etwas unbestimmt allgemeinen malitia und auch ταπεινωσις ins Absurde. Dies Genie
ist vor allem ein ingenium haereticum.
#82 Dumbledor 13:09:40 | Dienstag, 10. Januar 2012
#42 schamane40 20:25:29 | Montag, 9. Januar 2012 Zitat:„Unser Tempel ist der grüne Wald“ – Nun, den Wald
würde ich nicht als Tempel bezeichnen, auch wenn ich den Wald sehr mag. Der Tempel des Heiligen Geistes
sind wir selbst bzw. auch die Gemeinschaft der Glaubenden als solches. Die Zeit der Steintempel ist seit
ca. 2000 Jahren vorbei, Paulus hat dazu klare Worte gefunden, Tempel aus lebendigen Steinen sind angesagt.
# 74 al-Muschrik Vielen Dank für Ihre Einschätzung, daß ich ein Modernist von zweifelhafter Katholizität
bin. Muß ich mir deswegen Sorgen machen? „Besonders wenn man berücksichtigt, daß αιρετικς in
der Regel mit Sektierer wiedergegeben wird.“ Soll das heißen, daß ich ein Sektierer bin und damit schlimmer
als ein Häretiker? „19 Bibeln in deutscher Sprache“ Was wollen Sie damit sagen? Daß Luther keine Ahnung
hatte? Wie viele davon waren kirchlich approbiert und somit für Katholiken erlaubt? Lesende Bauernmägde:
Vielleicht konnten Sie # 73 entnehmen, daß ich Tomás mit diesem „realistischen“ Beispiel erklären wollte,
daß das „Verbot einzelner häretischer landessprachlicher Bibelausgaben“ ein faktisches Bibellese- und
-kennenlernverbot ist, wenn a) fast niemand lesen kann b) das, was gelesen werden soll, nur in einer fremden
Sprache verfügbar ist c) die verbietende Instanz sich nicht sonderlich dafür engagiert, ihr genehme
landessprachliche Übersetzungen zu verbreiten d) Laien, die über die Bibel diskutieren, als Häretiker
verdächtigt werden.
„Die Kirche erhält auch Nebenräume – für eine angeblich „wachsende Kirchengemeinde“, wie die deutsche
‘Katholische Nachrichtenagentur’ phantasiert.“ Und wächst die Pius-Sekte in Leipzig?
#74 al Muschrik Luther hat beklagt, dass es keine deutsche Bibel in guter deutscher Sprache gab. Die damaligen
Übersetzungen waren gräußlich. Über die Qualität von Luthers Deutsch- auch in seinen schlimmsten
Tiraden- braucht man gar nicht streiten. Wer Hebräisch kann, vergleiche Jesaia 40ff im hebräischen Urtext
mit Luthers Übersetzung. Ein Sprachgenie wird vom anderen übersetzt.
#71 Tomász: Eine Bibel ist eine Bibel ist eine Bibel; Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose; Ein Schmarren
ist ein Schmarren ist ein Schmarrren…! Aber was ist eine „häretische“ Bibel…? Die Bibel, die Sie
lesen?
#74 al-Muschrik 02:39:53 | Dienstag, 10. Januar 2012
#71 Nixnutz In #10 und 40 hat Catholic behauptet, die „tridentinische Kirche“ habe „Laien das Bibellesen
verboten“ und sprach von der „verbotenen Volkssprache“. Dem hat Tomás in #39 und 69mit den Worten: „Die
Kirche verbietet uns Laien das Lesen von Bibeln, die nicht von der Kirche approbiert sind“ widersprochen.
_ Mit Ihren Belegen vom Verbot einzelner häretischer landessprachlicher Bibelausgaben im 13. Jhd. haben
Sie somit in einem echten Qualitätsbeweis (nach modernistischen Maßstäben) Catholic glänzend bestätigt
und Tomás unzweifelhaft widerlegt. Besonders wenn man berücksichtigt, daß αιρετικς in der Regel
mit Sektierer wiedergegeben wird. _ Dem möchte ich noch hinzufügen, daß es zu der Zeit, als der Häresiarch
Luther, der im Vergleich zu Ihnen und Catholic wohl als guter Katholik gelten könnte, das Fehlen landessprachlicher
Bibelübersetzungen beklagte, 19 Bibeln in deutscher Sprache gab, von denen mindestens 4 in Wittenberger
Bibliotheken vorhanden waren. _ Da Sie uns schon so tiefe Erkenntnisse verschafft haben, wollen Sie vielleicht
ein weiteres tun und uns darüber aufklären, ab wann durchschnittliche Bauernmägde überhaupt lesen
konnten und ab wann sie sich den Kauf von Bibeln, sie seien lateinisch oder landessprachlich, leisten
konnten.
# 72 Oh nein, das habe ich nicht bestätigt. Es brauchten ja gar keine „häretischen“ Bibeln zu sein;
es reichte, wenn es sich um eine Übersetzung in eine Landessprache handelte. Das war ein faktisches Bibelleseverbot.
Noch im 16. Jh. benötigte man die Erlaubnis von Bischof oder Inquisitor, wenn man eine Bibel in der Landessprache
haben wollte. Was die Herren nicht alles kontrollieren wollten … Vielleicht mußte man eine strenge
Katechismusprüfung ablegen … Vielleicht wurde versucht, manche Interessenten von ihrem Wunsch abzubringen,
weil die Bibel zu schwere Lektüre für sie sei …, weil dem lieben Gott ein schlichtes Gemüt wohlgefälliger
sei und was es sonst noch an dergleichen zweifelhaften Bergründungen noch gibt. Manche dieser Kontrolleure
mögen in gutem Glauben gehandelt haben, aber bei solchem Kontrollwahn ist jeglicher Art von Mißbrauch
Tür und Tor geöffnet.
# 69 Es lief andersrum. „Je mehr sektiererische Laienkonventikel von dieser rechten Deutung abwichen,
umso häufiger sah sich die Kirche gezwungen, gegen die Bibellesung in der Landessprache einzuschreiten.
so nach den Provinzialkonzilien von Toulouse (1229) und Tarragona (1234)“ (LThK, Bd. 2, Sp. 368, Freiburg
1958) Mit anderen Worten: Jede brave Bauernmagd durfte privat nach Feierabend in ihrem Kämmerlein die
Bibel lesen, in Latein, vorausgesetzt, jemand hatte ihr, der Magd, Latein beigebracht, und sie hatte das
Geld, eine lateinische Bibel zu erwerben. Alles sehr realistisch, nicht wahr? Sie werden dem LThK natürlich
sofort widersprechen.
#40 Nennen Sie ein einziges lehramtliches Dokument, das den Laien das Lesen der Bibel verbietet. Bitte
nicht aus Wikepedia zitieren. Keine Antwort ist auch eine. #44 Sinah Selbsverständlich kann niemand halbkatholisch
sein. Was die Piusbrüder von sich geben, ist nur Geschwätz, welches das Erreichen vom Ziel, in die Konzilssekte
integriert zu werden, ermöglichen soll. Diese Geschwätz zeigt, daß die Piusbrüder gegen besseres Wissen
handeln. #54 Zweifelsohne dient die Verunstaltung der ehemaligen katholischen Kirchen der Durchzusetzung
des Modernismus. #57 Der Zweck der Kirchen, d. h. die Verherrlichung Gottes verlangt eine angemessene
Gestaltung der sakralen Räumen. Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, daß Gott im Tabernakel
real präsent ist. Das gilt nur für katholischen Kirchen. Die Pagoden der Konzilssekte können ruhig
Werkstätten oder Freimaurertempel sein. #59 Eine sehr gute Bemerkung. Die selben, die ständig gegen
den Prunk in der Kirche hetzen und propagieren, man muß das verkaufen und es den Armen zukommenlassen,
investieren 15 Millionen in so „etwas“. Hier kann man wieder sehen, daß das ganze soziale Gerede der
Modernisten nur verlogenes Geschwätz ist.
Na, endlich einmal eine Kirche, die nach bestem Wissen und Wollen der kreuz.net-Redax so nicht sein darf
kann soll und überhaupt, weil sie der stilbildenden Redax-Meinung nicht gefällt…Amen!
Eines ist zumindest sicher: Es wurde fälschlicherweise auf die Farbe rosa verzichtet. . Rosa Schwestern
Rosa Kathedrale Rosa Kasel Rosa Liturgie Rosa Stieglhammer Rosa Winkel Rosa von Praunheim Rosa Luxemburg
Rosa Paulinchen Rosa Website . kreuz.net/?search=rosa&se… . Rosa war die Lieblingsfarbe der Apostel
und ist nicht umsonst Tradition in der Kirche geworden. Pro Petition rosa Kirchen.
Schon die Barockkirche ist ein Paradigma bedenklicher Tendenzen, die N. Gómez mit den Worten: „Los tontos
antes atacaban a la Iglesia, ahora la reforman.“ und „La magnificencia de la catedral gótica busca honrar
a Dios; la pompa del barroco jesuita busca honrar al público.“ umreißt. Die Leipziger Abteikirche markiert
einen vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung. Diese Architektur liefert ein höchst passendes Ambiente
als Treffpunkt für Konzilsgeisterbeschwörer. Sie hat den Charme und Sakralität einer gigantischen Bedürfnisanstalt
(was sollte sie auch anderes sein), eines Tempels in dem genormte Termiten sich selbst als Gott verehren.
Man kann sich keinen passenderen Ort für das gottlose Geplärre von Lügenpropheten und Parasiten, die
am Leib der Kirche schmarotzen, vorstellen. ___ À propos Lügenpropheten – Haben Sie, Pseudokatholik,
einen Beleg für Ihre Behauptung: „Zur Zeit des Tridentinums war das Bibellesen für Laien verboten.“
Hier kann man nur #3 St.Werner o.p.n wiederholen: „Die römisch-katholische Religion sieht vor, dass die
Gläubigen auf die Knie fallen, wenn sie eine Kirche betreten und nicht auf den Hintern. Stoppt dieses
Machwerk!“ Das, was so als kuriose Kniebänke zu sehen ist, sind gar keine. Hierauf wird nicht gekniet.
Das dürften Fußstützen sein! Und: #11 noch ein Landorganist „man beachte auf dem zweiten Bild, dass
nicht nur der meilenweit abseitige Tabernakel, sondern auch der Altartisch aus der Mitte gerückt ist
und einzig der Sessel des nachkonziliaren Priestershowmasters im Zentrum steht!“ Nun ja, Landorganist,
das musde doch versteh’n: Dem Entertainer als Vorsteher der Gemeinde gebührt der Ehrenplatz in der Mitte!
Dunning, die weiße Farbe wirkt etwas kalt, dafür ist sie aber hell und man kann Strom sparen. Aber
man muß auch den Raum gut lüften, sonst ist er bald grau
Welcome to the show! Diese Architektur hat was Postapokalyptisches. Sie erinnert mich an diese Sci-Fi-Filme,
in denen die Menschheit wie in einem Gefängnis lebt. Zum Beispiel in „die Klapperschlange“ mit Kurt Russel.
Leblos und kalt! Ich bekäme in so einer Kirche wahrscheinlich Depressionen. Oder ich würde mich fühlen
wie an einem „Set“ in Hollywood.
Es handelt sich hier um ein lächerliches Vorhaben. Das geplante Bauwerk hat mit einem katholischen Kirchengebäude
nichts zu tun. Die 15 Millionen Euro sollte man besser den Armen geben.
#30 kaylet 15:57:54 | Montag, 9. Januar 2012 …die Propsteikirche sieht sich selbst als „lebendige Gemeinde“,
das altliberale Codewort für völlig protestanisiert … –-----------------------------------------------------------------------------------
Die Sprachkeule „Protestantisierung“ der Kirche schließt ein, daß alles, was die evangelischen Gemeinschaften
eingerichtet haben, von Übel sei und gegen Bibel und Vernunft stünde. \\ Die Sprachkeule „Anpassung
an den Zeigeist“ meint, daß alles, was die Neuzeit zur Erkenntnis über die Welt und die Gesellschaft
beigetragen hat, schlecht sei. Dazu gehören vor allem Dinge \\ –-- wie die Gleichstellung der Geschlechter,
die mit Hinweis auf –-- (1) den Englischen Lehrer, –-- (2) „Botschaften“ einer „Himmelsmutter“ und –--
(3) nach ihren persönlichen Erfahrungen mit ihren intellektuell meistes minderbemittelten Haushalts-Besorgerinnen
von nicht wenigen Theologen abgelehnt wird sowie \\ –-- die Erklärung der Menschenrechte und \\ –-- die
demokratische Staatesform.
Man könnte ja auch noch darauf kommen, dass man sich als eine Gemeinschaft versteht, wenn selbst Jesus
so gekleidet war wie all jene, die ihm zuhörten. – Gold und Latein hat früher gut gewirkt: Zweiklassen-Gläubige
und die „Dummen“ schön beeindrucken. Das klappt heute leider nicht mehr. – Aber trotzdem: Jesus forderte
die Messen auf Latein. Jesus forderte Goldbrokat. Jesus forderte pompöse Prunkhäuser mit viel Kitsch.
– Alles gerechtfertigt!
Stimmt, Jesus Christus hat seine Bergpredigt schließlich auch irgendwo in freier Natur gehalten! Und
diese Bergpredigt ist bis heute „in“, obwohl sie weder in einem prunkvollen Dom oder von Priestern in
goldenen Tüllröcken auf Latein gehalten wurde. Wie heitß das so „Lasst doch bitte die Kirche im Dorf!“-Passt
sogar…
Es war schon richtig, dass alte Kirchen vom Plunder befreit worden sind und kunsthistorisch restauriert
worden sind. Als bei unserer romanischen Kirche der Gips vom Naturstein entfernt worden ist, gab es einen
Aufstand der ganz Frommen. An der Gipsentfernung waren die „Freimaurer und die Kommunisten im Ordinariat“
schuld. Gips war gleich Glaube.
Och ja melusine… dass sag ich doch auch! Wir wollen ja auch keinen zwingen! Aber die- die würden am
liebsten alle in eine Uniform stecken und im Gliechschritt zur Pius-Messe marschieren lassen!
Also, ich finde die Bauten unserer Väter wunderbar, einfach herrlich. Aber moderne Kirchen gefallen mir auch gut. Selbst wenn sie seltsam anmuten – aber worauf es ankommt, ist doch klar: Gott nahe sein. Und das kann man, denke ich, ebenso in modernen Kirchen, wie in traditionellen. Es zwingt einen ja keiner, dort hinein zu gehen. Aber gleich dieses ganze Verschwörungsgefasel…
„Propsteikirche Leipzig: Als ob die Kommunisten noch an der Macht wären“ Hört sich an, als wären sie’s
nicht mehr – Sie sind’s – mit einer anderen Taktik! …„Und [wird] seine Irrtümer über die ganze Welt
verbreiten…“ P. Gaudron: Glaubensverfälschung: „leider auch TEILWEISE von seiten der kirchl. Hierarchie“
Kann ein Papst „teilweise“ im Glauben irren, den Glauben verfälschen, und gleichzeitig Oberhaupt des
Lehramts der Kirche sein? Das möge uns doch Pater Gaudron mal erklären! Oder kann ein Papst „teilweise
im Glauben irren, den Glauben verfälschen noch katholisch genannt werden. Wenn ja, dann wurde jahrhundertelang
in den Hochschulen, in den Lehrsälen, auf den Kanzeln Falsches verkündet, nämlich, daß man den Glauben
insgesamt annehmen muß, um katholisch zu sein und daß ein Abrücken von einem einzigen Glaubenssatz,
das Anathema, nach sich zieht! Ist das beim Gesetzgeber und den Wächtern des Gesetzes anders? LEHRAMT:
„Wer sagt, die Taufe stehe frei, d.h. sie sei nicht notwendig zum Heil, der sei ausgeschlossen.“ (Trid.
D861, NR 444) „Wer behauptet, die Sünde Adams kann durch die Kräfte der menschlichen Natur oder durch
ein anderes Heilmittel hinweggenommen werden als durch das Verdienst des EINEN MITTLERS JESUS CHRISTUS,
der sei ausgeschlossen. (Trid. D790, NR 223).
Liebe Melusine, wer Tempel und Kirchen will, darf sich welche bauen dürfen. Sie müssen ja nicht hineingehen.
Die Natur ist mein Tempel. Da ist Weite und nichts ist Illusion.
Nein, Johann! Jesus hat natürlich große protzige und dunkle Muffbauten verlangt (steht so im NT!), die innen mit allerlei Goldklimbim ausgestattet sind. Er hat ja auch verlangt, dass sich die Gottesdiener mit güldenen Stöffchen, Hütchen usw. bekleiden sollen. Denn nur mit viel Goldkitsch und einem richtigen Kreuzgang ist man Gott nahe. Ja, so war das.
Also mal ehrlich… es ist hell, weitläufig, nicht unbedingt unangenehm – also ich würde hier auf jeden
Fall einen Gottesdienst besuchen. Ichmag große, weite und helle Kirchen sowieso lieber als die engen,
eher dunklen und von Statuen übersäten „Museen“.Aber im übrigen – ich kann Gott so gut oder so schlecht
dienen in der einen wie in der anderen Kirche. Es ist wie mit der Liturgie- wers tridentinisch mag, soll
dorthin gehen, wos tridentnisch gibt, alle anderen gehen in die normale Kirche.
Wo ist der Einspruch aus Rom? Jenem Rom, dem die FSSPX nun huldigt. P. Gaudron sagte in seinem gestern
in Wien gehaltenen Vortrag, daß eine Einigung mit Rom nur in Frage komme, wenn die Priesterbruderschaft
unabhängig von den Bischöfen wirken könne. Ist das also jetzt die Voraussetzung für die anrüchige
Einigung, nicht von den Bischöfen abhängig zu sein? War nicht ursprünglich die Voraussetzung, daß
Rom sich zuerst zum kath. Glauben bekehren muß (indem es z.B. diesen Götzentempel, einen ähnlichen
wie in Fatima, verbieten läßt)? (Und seltsam! Wollte P. Schmidberger nicht sehnlichst gerade mit diesen
Bischöfen zusammenarbeiten?) P. Gaudron: „Das Problem der gegenwärtigen Kirchenkrise ist sicherlich
nicht die Priesterbruderschaft, sondern das ist die Verwässerung u. Verfälschung des Glaubens von seiten
der Theologen u. leider auch TEILWEISE von seiten der kirchl. Hierarchie.“ „leider auch TEILWEISE von
seiten der kirchl. Hierarchie“ Kann ein Papst „teilweise“ im Glauben irren, den Glauben verfälschen,
und gleichzeitig Oberhaupt des Lehramts der Kirche sein? Das möge uns doch Pater Gaudron mal erklären!
Oder kann ein Papst teilweise im Glauben irren u. dennoch katholisch genannt werden? Wenn ja, dann wurde
jahrhundertelang in den Hochschulen, in den Lehrsälen, auf den Kanzeln Falsches verbreitet, nämlich,
daß man den Glauben insgesamt annehmen muß, um katholisch zu sein und daß ein Abrücken von einem einzigen
Glaubenssatz, das Anathema, den Kirchenbann nach sich zieht.
#39 Zur Zeit des Tridentinums war das Bibellesen für Laien verboten. Tomas wär damals als Bibelleser
des Luthertums bezichtigt worden und hätte kathoisches Territorium verlassen müssen.- Im übrigen gehört
Tomas nicht zur Römisch Katholischen Kirche, gemäß seinen häretischen und unqualifizierten Äußerungen.-
Im übrigen ist noch jedes Konzil von den Reaktionären ihrer Zeit verteufelt worden. Dasselbe gilt von
Kirchenbauten, die heute anerkannt sind.- Die Meinungen von Tomas und Consorten sind völlig unerheblich
für die lebendige Kirche unserer Zeit.
Es einem Katholiken grundsätzlich verboten, zum Errichten von akatholischen Tempel beizutragen. Dabei
ist er unerheblich, ob die „Kirche“ barock oder ein sozialistischer Plattenbau ist. #10 Die Kirche verbietet
uns Laien nicht die Bibel zu lesen (ich lese sie auch), sondern das Lesen von Bibeln, die nicht von der
Kirche approbiert sind, weil hier die Gefahr einer Fälschung vorliegt.
Ich dachte, die Zeit der Beton- und Klotzkirchen ist so langsam am Aussterben, zusammen mit den altliberalen,
sexsüchtigen 68er-Kirchen-, Glaubens- und Gesellschaftszerstörern? Nicht? Typisch Ostdeutschland! In
meiner alten Heimat Bayern wäre so ein hässlicher Klotz ausgelacht worden! Dann warten wir eben auf
den Gnadenstoß für die „Konzilsgläubigen“…
Welch ein Trauerspiel; ein „Plenarsaal des Freigeistes“ als Propsteikirche?!; wie augenscheinlicher als
mit der Gegenüberstellung von röm. kath. Kirchen als einst Juwelen der röm. kath. Identität mit den
in einer Entstellungsorgie verwüsteten „Neuerer“kirchen lässt sich der absolute Tiefpunkt aufzeigen;
so kahl und leer wie der sog. „Altarraum“ sich präsentiert, so sieht es ( leider ) auch innerlich in
der überwiegenden Mehrheit der „aufbruchbewegten“ Abbruchprotagonisten/innen aus; die fürcherliche Schleifung
der röm. kath. Identität spricht Bände www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html wann wird dieser Modernistenausverkauf
endlich gestoppt?; wäre da nicht der Denkmalschutz, die „Abbruch“propheten/innen hätten längst sämtliche
in ihrer röm. kath. Identität prachtvollen röm. kath. Kirche geschleift; so bleibt ihnen oft nur die
Verschandelung des Altarraums durch unansehnliche sog. „Volklsaltäre“ www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
im Zuge einer völlig ausser Rand und Band geratenen „Modernisierungs“welle basierend auf Ungehorsam (
z.b. der sog. „Altartisch“ oder die sog. „stehende Handkommunion“ ) nach dem Vaticanum II. schlich sich
nach und nach die Form einer freigeistig unterstützten Mischformliturgie ein, die alleine den „Oekumenismus“
im Auge hatte; www.razyboard.com/…07690-5999313-0.html
@bassmann Man beachte auch die wohlbedachte Auswahl des Innenausstattungs-Steinmetzens Jorge Padro. Man
gibt gerade in einer Metropole Mitteldeutschlands, wo die umbenannten SED-Kommunisten wieder ihre politische
Renaissance erleben, einem Kuba-Flüchtling, der aus einer der weltweit letzten Kommunisten-Diktaturen
auch noch gerade in die USA floh, einen Großauftrag. ; Das wird auf Dauer sicher jedem dort betenden
Gläubigen ein Signal geben. Das nenne ich durchdachte Planung. ; @ Evelynn „Egelüberladungen“ habe ich
bisher in unseren Kirchen noch nie gesehen. Wo treiben Sie sich denn herum?
Das Gefasel von den „Altliberalen“ – ich kann es nicht mehr hören und sehen. Bei einem Abend in unserer Gemeinde zum Thema „Die Eucharistie – unser Aller-Heiligstes?“, da saßen sie: Alte und junge Gemeindemitglieder. Die Alten, von denen ich immer dachte – Mensch, die haben es noch gelernt, die wussten nicht den Unterschied zwischen katholisch und evangelisch, oder was bei der Wandlung passiert etc. WAS!! die aber können und gelernt haben, ist Liturgie zu feiern – wirklich ZU FEIERN. Auf das wurde vor dem bösen Konzil wohl größter katechetischer Wert gelegt. Also tut nicht immer so, als sei vor dem bösen Konzil die Glaubenswelt in Ordnung gewesen. Das war sie nicht. Damals nicht und heute nicht.
Lebendige Gemeinde die Propsteikirche sieht sich selbst als „lebendige Gemeinde“, das altliberale Codewort
für völlig protestanisiert und unkatholisch. Ich war dort mal zu Fronleichnam, die um den Altar tanzenden
Kinder wandten den vor dem ausgesetzten Allerheiligen offiziell betenden Priestern den Hintern zu. Das
hat mit dann gereicht und ich bin angewidert gegangen. Übrigens typisch für diese lebendige Gemeinde
ist die totale Intoleranz denjenigen gegenüber, die sich dann beschweren oder eine Alte Messe besuchen
wollen. Da wird gemobbt und beschimpft. Mein Youtube-Kommentar zur Selbstdarstellung der Propsteikirche
(sachliche Kritik) wurde nach einer Minute kommentartlos gelöscht. Dort ist buchstälich keine innere
Subtanz mehr, reine Außendarstellung. Mit diesem kulturbolschwistischen Neubau hat die Gemeinde genau
das ihr entsprechende Gebäude. Gegenüber dem Neuen Rathaus wird dieser Bau besonders hässlich wirken.
Wenn du, lieber Leser, etwas Gutes tun willst, spende bitte, bitte nicht für diesen Bau.
Mselusine: Thanx! Vogel: Also um ehrlich zu sein, bin ich kein großer Fan von Karneval, Fastnacht oder
Fasching. Viele Leute sind oftmals künstlich lustig wie auf Befehl und darauf kann ich gar nicht. Allerdings
gibt es zuweilen einige nieveauvolle Büttenreden. Der Bruder von Guttenberg hat sich nicht mal so schlecht
geschlagen . Semikolon: Viele Leute besuchen auch ein Museum, weil es ihnen gefällt. Aber die musealen
Bemalungen und Heiligenfigürchen und Egelüberladungen lenken viele Menschen vom Eigentlichen, von Jesus
Christus ab. Manche setzen zwanghaft Engelkontakte esoterisch oder pseudokatholisch an die Stelle des
Kontaktes zu Gott. Auch wenn es heisst, mach Dir so viele Bilder von Gott wie es geht und häng sie alle
mit Goldrahmen in die Kirche, sollte man nichts übertreiben.
Genau, Semikolon. Jede Kirche ist ein Kind ihrer Zeit. Das macht die Kirchenlandschaft, finde ich, gerade so interessant und faszinierend. Und – wie gesagt – jede Kirche ist eine Kirche. Ein Gotteshaus. Wer das nicht auf die Kette kriegt…
@bassmann, denke ich auch, jedem wie es ihm gefällt. Wer da rein möchte, um Gottesdienst zu feiern,
kann das. Es kommt auch immer daran, was die Klientel gewohnt ist. Ich kann mir vorstellen, dass die plattenbaugewöhnten
Mitteldeutschen auf diese Architektur abfahren. Wir haben um die Ecke in einem Hochhausviertel auch sone
Betonkirche. Die ist auch den Umständen entsprechend gut besucht.
Das, was da gebaut wird, ist, wenn es fertig ist, immer noch ein Gotteshaus, oder liege ich da falsch? Ob schön, hässlich, bescheiden, protzig, gemütlich oder abstoßend – es ist immer noch ein Gotteshaus. Und als solchem sollte man ihm auch begegnen.
Evelynn, magst DU Fastnacht oder Karneval? Dein aktuellster Gedankengang könnte zu einer Büttenrede
verarbeitet werden. Ich bin mir sicher, JESUS lacht gerne – er feiert gerne, ihm wird das gefallen, wenn
ihr auch ab und zu mal Witzchen erzählt.
In welchem Kapitel finden sich die Lehren Jesu über Kirchenarchitektur? Das muss Ihm ja besonders wichtig
gewesen sein, wenn die Bibel 95% voll davon ist, wie Jesu Geschmack am besten getroffen wird und wie man
sich am besten beleidigend darüber ereifern und streiten kann. . Sollten Barockschlösschen mit überladenen
Goldauflagen und Landes- und Militärfahnen und Bildern mit kindgerechten Kampfdarstellungen dem Herrn
besser gefallen?
So besteht keine Verwechslungsgefahr mit dem alten katholischen Glauben. e häßlicher desto besser. Treffender
könnte sich die Konzilskirche nicht präsentieren.
Geistiges Erbe Lefebvres verraten „Die DDR-Genossen haben der Kirche… schwer zugesetzt. Den Rest erledigt
die finanziell gut bestallte u. spirituell dekadente Konzilskirche.“ Den Rest miterledigen wird sichtlich
die FSSPX durch ihr versöhntes Miteinander in dieser Ketzerkirche, dann nämlich ist die „volle Gemeinschaft“
gewährleistet. Doch die theologisch vergifteten Köpfe der Amtsmitbrüder werden das ihrige beitragen,
den Rest für die kampfaufgebende Priesterbruderschaft zu erledigen. „Der Kirchenraum wird in eine Würfel-Form
mit Glockenturm gezwängt u. paßt sich dem dreieckigen Grundstück an.“ Ähnlich wird die FSSPX sich
in einen prämortalen Hexaeder zwängen lassen müssen, passt sich dann aber gut der Ketzer-Sekte an.
„Die Produktion von Mahltisch, Lesepult u. Tabernakel-Gestell geht an…“ Hier kann dann auch das Motu
Proprio S.P. ihren Einzug halten und die Alte Messe auf demselben Mahltisch gelesen werden, das früher
einmal für P. Schmidberger ein Greuel war. Und wo bleibt der Einspruch des angeblichen Oberhauptes, der
Bischöfe, mit denen doch die Bruderschaft brüderlich zusammenarbeiten will? „Er enthält ein Kästchen
mit dem Allerheiligsten.“ In Lutherkirchen gibt es kein „Allerheiligstes“! „Daneben wäre noch Platz für
andere Kästchen“! Platz für ein Kästchen mit den Lutherthesen, Platz für ein Kästchen mit hl. Asche
zu Ehren Shiva-Nataraja, einer zusammengerollten Kobra, mit den hl. Vedas und natürlich Platz für ein
Kästchen mit Taizé-Kreuz!
Romanische Kirchen aus Naturstein waren ähnlich leer. Es gab in der Vierung einen Altartisch und einen
Ambo. Es gab keinen Tabernakel, keinen Kreuzweg, höchsten Fresken an den Wänden. Das Karge der neuen
Leipziger Kirche finden wir auch bei den Kartäusern und Trappisten. Im übrigen spricht der Herr, dass
ER nicht in einem Haus aus Stein wohne, Ihn, den Himmel und Erde nicht fassen könne. (Siehe Altes Testament).
Auch das Allerheiligste des Tempels war ein leerer kubischer Raum, in dem nur die Bundeslade stand.
man beachte auf dem zweiten Bild, dass nicht nur der meilenweit abseitige Tabernakel, sondern auch der
Altartisch aus der Mitte gerückt ist und einzig der Sessel des nachkonziliaren Priestershowmasters im
Zentrum steht! Diese Fixierung auf stinklangweilige Priestershowmaster hat die Leute aus der Kirche vor
den TV getrieben!
Die tridentinische Kirche, weit vor dem Konzil, hatte den Laien das Bibellesen verboten. Durch das 2.
Vatikanische Konzil ist ein neuer Aufschwung im Verbreiten der Bibel in den Volkssprachen gekommen. Heute
kann jedes Kind biblische Texte in der ( einst verbotenen) Volkssprache kennenlernen. Die Neuevangelisierung
Europas ist eines der wichtigsten Anliegen vom Papst bis zum aktiven Pastoralassistenten/in. Nur gehässige
Gemüter lästern darüber.
Wichtig ist, dass in Leipzigs City wieder die katholische Kirche ihren Platz hat und sichtbar ist für alle. Deshalb habe ich mich auch dem Aufruf zu einer Spende nicht verschließen können. Ich hätte mir fürwahr einen wirklichen Kirchenbau und nicht ein so kaltes und nichtssagendes Gebäunde für Leipzig gewünscht.
Eine bau-ästhetische Rolle rückwärts in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Müssen die Ossis wirklich alle Fehler der Wessis im Zeitraffer wiederholen?
>Das ist ein Symbol dafür, daß die Konzilskirche die Bibel zwar nach außen ins Fenster hängt, aber
sich nicht um ihren Inhalt kümmert.< welches Archloch hat denn diesen Scheiß verzapft?
Ein Artikel in der gewohnten Ausdrucksweise. Ein klarer freier erhabener Bau, der sich mit Glaubensleben
füllen wird. + Seinen Nächsten lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Opfer ( Psalterium)
Die Gestaltung des Innenraumes erinnert irgendwie an den Plenarsaal der DDR Volkskammer. Der Hauptunterschied ist, dass die noch relativ gemütlich wirkte. Aber mal im Ernst: Wenn ich das sehe, bekomme ich Lust, die Petition für die Abschaffung der Kirchensteuer zu unterschreiben.
Die römisch-katholische Religion sieht vor, dass die Gläubigen auf die Knie fallen, wenn sie eine Kirche
betreten und nicht auf den Hintern. Stoppt dieses Machwerk!