Kirchenbau
Propsteikirche Leipzig: Als ob die Kommunisten noch an der Macht wären
Die DDR-Genossen haben der Kirche in Mitteldeutschland schwer zugesetzt. Den Rest erledigt die finanziell gut bestallte und spirituell dekadente Konzilskirche.
Plan für die neue Propsteikirche in Leipzig
Plan für die neue Propsteikirche in Leipzig
© Pressefoto Propstei St. Trinitatis Leipzig
(kreuz.net, Leipzig) Gestern abend entschied eine Jury über die Innengestaltung der neuen Leipziger Propsteikirche.

Der Zuschlag geht an den in Leipzig wohnhaften Berliner Falk Haberkorn (37).

Er scheint keinen Bezug zur Kirche zu haben. Für sakrale Räume hat er noch nie gearbeitet.

Haberkorn wird für die neue Kirche ein Riesenfenster herstellen.

Die Produktion von Mahltisch, Lesepult und Tabernakel-Gestell geht an einen Herrn, der bald „Jorge Paro“ und bald „Jorge Pardo“ genannt wird.

Es handelt sich wohl um Jorge Pardo (48). Er wurde in der kubanischen Hauptstadt Havana geboren und emigrierte im Juli 1969 in die USA. Er ist heute in Los Angeles tätig.

Pardo hat zum Beispiel den Leseraum im Boijmans Van Beuningen Museum in Rotterdam produziert.

Nicht einmal ein Sanierungsfall

Die Propsteikirche ist die katholische Hauptpfarrkirche in der Leipziger Innenstadt.

Seit ihrer Erhebung zur Propstei im Juli 1923 trugen nacheinander zwei verschiedene Kirchengebäude diesen Namen.

Die erste Kirche wurde im Jahr 1943 von alliierten Kriegsverbrechern zerstört.

Die zweite wurde im Jahr 1983 unter dem DDR-Regime erbaut. Das Interesse der Kommunisten zielte auf Randlage, unsakrale Erscheinung und hohe, in D-Mark zu begleichende Materialkosten.

Schon nach zwanzig Jahren wies diese Kirche schwere Schäden auf.

Die Kosten einer Sanierung waren so hoch, daß man sich für einen Neubau entschied.

Von der Stadt Leipzig konnte ein dreieckig zugeschnittenes Gelände gegenüber dem Neuen Rathaus und damit in Sichtweite des Standorts der alten Propstei-Kirche erworben werden.

Kubischer Kirchenbau

Die Aufrichtung der Kirche beginnt im Frühjahr.

Der Kirchenraum wird in eine Würfel-Form mit Glockenturm gezwängt und paßt sich dem dreieckigen Grundstück an.

Die Kirche erhält auch Nebenräume – für eine angeblich „wachsende Kirchengemeinde“, wie die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ phantasiert.

Propsteikirche Leipzig
Mahltisch und LesepultBlick in die leere Kirche.Schaukasten für den Tabernakel udn das ewige Licht.

Diabolos: Der Text der Bibel als Chaos

Das an Habercorn vergebene Riesenfenster befindet sich ebenerdig an der Seite.

Es wird 22 Meter lang und drei Meter hoch sein.

Auf der Fensterfläche wird der ganze Text der Bibel enthalten sein.

Allerdings sind dazu drei sich überlagernde Schichten nötig, sodaß der Text noch unleserlicher wird.

Mit verschiedenen Beleuchtungs-Möglichkeiten soll von außen der Text des Alten oder des Neuen Testamentes zu sehen sein.

Das ist ein Symbol dafür, daß die Konzilskirche die Bibel zwar nach außen ins Fenster hängt, aber sich nicht um ihren Inhalt kümmert.

Die Jury war pflichtschuldig über diese Idee entzückt: „Was hat eine Gemeinde anderes auszusagen als das Wort, das ihr mitgegeben worden ist?“

In Wahrheit ist das Wort Fleisch geworden und wohnt in der Heiligen Hostie unter uns.

Leer – langweilig – Konzil

Der Chor der Kirche versinnbildlicht die Leere und Langeweile der Konzilskirche.

Vorne an der Wand hängen zwei leere Balken in Kreuzesform.

Davor befinden sich auf einer erhöhten Plattform der Mahltisch und ein Lesepult.

Die Sessel für Priester und die Ministranten kleben an der Wand, damit letztere – meistens Kinder – besser in die Leute hinuntergaffen können.

Der Tabernakel ist in die Ecke geschoben

Sieben Bankreihen für die Mahlgäste befinden sich vor sowie rechts und links von der Plattform.

Hinter der letzten Bankreihe auf der rechten Seite befindet sich ein bunter, durchsichtiger Schrank.

Er enthält ein Kästchen mit dem Allerheiligsten. Daneben wäre noch Platz für andere Kästchen.

Das ewige Licht wird ebenfalls im Schaukasten versteckt.

Heiligenfiguren oder der vorgeschriebene Kreuzweg sind bisher nicht vorgesehen.

Die Anordnung des Tabernakels steht im offenen Widerspruch zu den Vorschriften im ‘Katechismus der Katholischen Kirche’.

Den Gläubigen gefällt es nicht

Das entgottete Bauwerk kostet 15 Millionen Euro.

Vor dem deutschen Sender ‘Mitteldeutscher Rundfunk’ rümpften die Gläubigen die Nase.

Das Modell beunruhige, sei unruhig, gefalle nicht und wirke fremd – erklärten die überwiegend kritischen Stimmen.
      
96 Lesermeinungen
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#96   mathild   23:26:03 | Sonntag, 15. Januar 2012
Bin begeistert von der authentischen Raumbeschreibung, nur aus dem Mahltísch sollte man noch einen „AHLTISCH“ machen, denn dann wäre das Innenraumerlebnis einmalig in Zukunft.
Pardon aber diesen Verbesserungsvorschlag musste ich noch eben anbringen!
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#95   Mighty Counsellor †   23:37:40 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Zwei Sätze und nur ein Fremdwort? Al-Muschrik, Sie werden Ihrem Klischee nicht gerecht.
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#94   al-Muschrik   23:35:32 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Ihre Annahme trifft zu. Allerdings sind mir Antworten, die frei von Dummheit und Klischeehaftigkeit sind, immer willkommen, auch zu # 86.
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#93   Nixnutz   22:04:25 | Mittwoch, 11. Januar 2012
# 92 al-Muschrik
Ich nehme an, Sie wollten nicht mich, sondern den User Ernst von Zwiefalten # 77 ansprechen.
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#92   al-Muschrik   21:54:27 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Wenn ich (#74) den Eindruck erweckt haben sollte, auch Luther selbst habe die verbreitete Behauptung aufgestellt, vor ihm habe es keine deutschen Bibelübersetzungen gegeben, entschuldige ich mich hiermit. Zu Luthers Behauptung seinerzeit habe es in ganz Wittenberg keine Bibelübersetzung gegeben später.
_
Danke, daß Sie mich dazu veranlaßt haben, nach langer Zeit wieder diesen Text anzuschauen. Zunächst die Bestätigung, daß er aus der V übersetzt. Dann ist schon fast alles vorgegeben, was später als Glaubensverfall und Glaubenszerstörung im Protestantismus aufblüht.
_
Der Betrug mit dem sola zur Begründung seiner noctium phantasmata und deliramenta von sola fide, gratia und scriptura. Dann weiß er besser als die Autoren der Bibel selbst, wer wo zitiert wird, wenn er seine Falschübersetzung von gratia plena = κεχαριτωμενη in Luk 1,28 durch die Gleichsetzung mit חמדות in Daniel begründet, das in der LXX allerdings immer mit ελεεινος widergegeben wird. Gipfelnd in der gelungenen Ausscheidung der Spätschriften des AT, mißlungen in der des „ströhernen“, d.h. modern „strohdummen“ Jakobusbriefs.
Gepaart mit Arroganz und Größenwahn, die den seriösen Disput durch Beleidigungen ersetzen.
_
Hier weicht eine Bibelinterpretation nach Maßgabe der Ratio und der Tradition engültig dem Subjektivismus und Voluntarismus. Eine Theologie des: Sic volo, sic iubeo, sit pro ratione voluntas. d.h. der Selbstvergottung ergreift die Herrschaft, die direkt in die allgemeine Apostasie der Moderne übergeh…
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#91   Klaas de Gier   21:22:31 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Ein wirklich gelungener Kirchenbau, der die Sinne der Gläubigen auf das konzentriert, auf das es ankommt: auf das Wort, die Verkündigung.
Ich verstehe die Häme gegen dieses Gotteshaus nicht. Wie bitte soll eine Kirche des 20 Jahrhunderts denn aussehen? Wie der Kölner Dom? Wie der Dom zu Mailand? Wie das einst als römischer Tempel erbaute Pantheon? Wie San Marco in Venedig? Wie die Backsteinkirchen, die die Zisterzienser einst im Ostseeraum errichteten? Sie sehen: Jede Zeit, jede Region hat ihre Architektur – auch dort, wo es um Kirchen geht.
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#90   Ernst von Zwiefalten   10:29:12 | Mittwoch, 11. Januar 2012
Tomas al Muschrik
Zu Luther: Leider habe ich zur Zeit nur schwer Zugang zur Gesamtausgabe Deshalb ohne Gewähr der textkritischen Richtigkeit: www.sochorek.cz/…hiv/werke/luther.htm
Auf dieser Basis kann man das meiste diskutieren.
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#89   Tomás   19:06:19 | Dienstag, 10. Januar 2012
#77
Ich finde seltsam, daß immer wieder behauptet wird, vor Luther hat es keine deutsche Übersetzung der Bibel gegeben, aber jetzt auf einmal gab es diese schon, aber – nach Meinung von Luther – von schlechter Qualität. Wenn Luther nur das Deutsch der Bibel verbessen wollte, hätte er die vorhandenen Übersetzungen korrigieren können, ohne dabei den Inhalt zu verändern.
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#88   al-Muschrik   18:35:51 | Dienstag, 10. Januar 2012
Mighty/Diamant/Beda, süße Spintria, ein Philosophus ficsissimus wie Sie hat meinen Vorschlag mit der awarischen Perversenhochzeit doch sicher verstanden. Meinem Erstaunen über solche für einen Kolonnauten, der gegen den Wind segelt, herausragenden Geistesleistungen, habe ich ja schon Ausdruck verliehen. Als Aktivist der Initiative „Kirche von hinten“, Euryproktos und Exercinates stehen Sie ja im naheliegenden Verdacht, die graue Masse schon längst durch dunkle Materie ersetzt und daher das Denken in die Testikel transloziert zu haben.
Falls bei Ihnen Interesse besteht, könnte man Ihnen eine solche Hochzeit ausrichten, bei Interesse auch als publikumswirksame Massenveranstaltung für weitere von Ihnen mitzubringende perverse Eid- und linke Meineidgenossen. Ich als Ihr persönlicher Brautführer könnte sie einem strammen, standfesten, spitzen und unermüdlichen Gatten zuführen, einer echten deutschen Eiche von Liebhaber!
Ihr carmen hymenale, genauer spintriale, würden Sie mit der coniunctio membrorum selbst anstimmen, Ihre angesichts Ihrer bekannten Praktiken zu subintelligierende anale Inkontinenz wäre dabei ipso facto behoben und für ein absehbares Ende Ihrer hier so anhaltend demonstrierten mentalen Inkontinenz wollte ich mich unbedingt verbürgen. Ebenso für die bei Hinterladern so seltene Dauerhaftigkeit des Ehebundes. Bis daß der Tod euch scheidet, wäre hier kein leeres Wort.
Wäre das nichts für Sie?
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#87   Diamant †   18:16:43 | Dienstag, 10. Januar 2012
Na toll, Querverweise zu bestimmten Kommentaren in anderen Threads! Heute wohl zu viele Fussnoten gesetzt?
:-]
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#86   al-Muschrik   18:13:49 | Dienstag, 10. Januar 2012
#80 Nixnutz
„Muß ich mir deswegen Sorgen machen?“
.
Sie sollten es aber werden es wohl nicht tun. Jedenfalls, wenn ich mich mit meiner Einschätzung von Ihnen als Höllenabolitionist und Glaubenstemperenzler nicht irre.
_
„Soll das heißen, daß ich ein Sektierer bin …“
.
Es soll heißen, daß bei Sektierern und Häretikern in der Regel der Koinzidenzfall vorliegt. Ich kann Sie diesen nur tentativ zuordnen.
_
„„19 Bibeln in deutscher Sprache“ Was wollen Sie damit sagen? … Wie viele davon waren kirchlich approbiert“
.
Daß Luther, wie alle Häretiker ein, sagen wir es nett, laxes Verhältnis zur Wahrheit hatte.
Sicher die Mehrzahl, wahrscheinlich alle.
_
Analphabeten die Lektüre häretischer Bibeln zu verbieten ist natürlich eine unentschuldbare Ungeheuerlichkeit. Ähnlich übel ist es, wenn Häretiker als Häretiker, Sektierer oder gar Laien verdächtigt werden. Und eine mögliche, vielleicht sogar nachgewiesene, Nichtinformation (wenn wir von der Predigt, der jahrhundertelang einzigen Quelle des Gottesworts für die meisten absehen) ist selbstverständlich viel schlimmer als Desinformation.
Zum Verständnis des letzteren vgl. mein Spenglerzitat unter www.kreuz.net/…e.14488-remarks.html #181.
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#85   kaylet   16:27:19 | Dienstag, 10. Januar 2012
@albertheset
„Die Sprachkeule „Protestantisierung“ der Kirche schließt ein, daß alles, was die evangelischen Gemeinschaften eingerichtet haben, von Übel sei und gegen Bibel und Vernunft stünde“
Wieso? Wer Protestant ist, ist eben nicht mehr katholisch. Man sollte also sich nicht katholisch nennen und protestantisch denken, handeln, Gottesdienst halten usw. wie es die Propsteigemeinde in Leipzig eben tut. So viel Ehrlichkeit sollte schon sein. Und ich darf als Katholik schon sagen, dass der Protestantismus, der z.B. fast alle Sakramente leugnet (und damit die wichtigsten Heilsmittel) und den freien Willen negiert, falsch ist.
„Die Sprachkeule „Anpassung an den Zeigeist“ meint, daß alles, was die Neuzeit zur Erkenntnis über die Welt und die Gesellschaft beigetragen hat, schlecht sei. Dazu gehören vor allem Dinge“
wie die Gleichstellung der Geschlechter und die millionenfache Ermodung der Kinder im Mutterleib, die Pornografisierung der ganzen Gesellschaft, die Ermordung Kranker im Rahmen der Sterbehilfe und Organspende, der demografische Tod unseres Volkes
–-- die Erklärung der Menschenrechte und die Ermordung Hundertausender durch eben diese Erklärer während der französischen Revolution, der Terror in der Vendee, die Septembermorde, kurz wer Mensch ist und das Recht auf so etwas Unbedeutendes wie Leben hat, bestimmen die Erklärer selber
die Demokratie
wo das Volk als Souverän hier mitbestimmen kann, ob es durch EU oder Masseneinwanderung faktisch abgeschafft wird. :-D :-D
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#84   al-Muschrik   15:59:02 | Dienstag, 10. Januar 2012
#77 Ernst von Zwiefalten
„Luther hat beklagt, dass es keine deutsche Bibel in guter deutscher Sprache gab.“
Das glaube ich besser zu wissen, kann aber augenblicklich kein Zitat dafür beibringen. Haben Sie eines, das Ihre Ansicht belegt?
_
„Die damaligen Übersetzungen waren gräußlich.“
Sie hingen oft fast sklavisch an der Vulgata. Luther hat dagegen eine freie Übersetzung (frei zuweilen bis zur häretischen Fälschung: „on des gesetzes werck, allein durch den glauben“) aus der Vulgata (=V) geboten mit gelegentlichen Rückgriffen auf LXX und Hebraica (=H) (seine Kenntnisse des Griechischen waren gering, die des Hebräischen noch schlechter). Die Qualität seiner Übersetzung ist oft höchst zweifelhaft.
Die Genialität von Jesajas Hebräisch kann ich als bloßer Semitist allenfalls glauben, nicht aber behaupten. Zur „Genialität“ Luthers (die wohl nur Harm- und Gedankenlose sowie Partisanen zeitgeistgemäßer Verlutherung zu agnoszieren vermögen) siehe oben und seine erste Originalität in Jes. 40ff. gleich Vers 2.
Hier fallen z.B. 2 „geniale“ Freiheiten auf, 1.) „freundlich reden“ statt ad cor, εις την καρδιαν, על־לב, gegen V, LXX und auch H, die allenfalls „zum Herzen = eindringlich reden“ oder freier: „Mut zusprechen“ erlaubt. 2.) Mit Ritterschaft (wohl = „Militärdienst als Berittener“) eine „Präzisierung“ des gegenüber צבא, „(militärischer) Frondienst“ etwas unbestimmt allgemeinen malitia und auch ταπεινωσις ins Absurde.
Dies Genie ist vor allem ein ingenium haereticum.
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#83   imperium internum.   15:57:46 | Dienstag, 10. Januar 2012
diese moderne dreckshütte gehört in die hölle, denn sie ist genau so gefühlslos.
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#82   Dumbledor   13:09:40 | Dienstag, 10. Januar 2012
#42 schamane40 20:25:29 | Montag, 9. Januar 2012
Zitat:„Unser Tempel ist der grüne Wald“

Nun, den Wald würde ich nicht als Tempel bezeichnen, auch wenn ich den Wald sehr mag. Der Tempel des Heiligen Geistes sind wir selbst bzw. auch die Gemeinschaft der Glaubenden als solches. Die Zeit der Steintempel ist seit ca. 2000 Jahren vorbei, Paulus hat dazu klare Worte gefunden, Tempel aus lebendigen Steinen sind angesagt.
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#81   wickerl   12:47:53 | Dienstag, 10. Januar 2012
ich lese Kreuznet so gerne weil ich mir dabei das Denken erspare, die Nachricht wird sogleich mit Kommentaren vermischt und aufbereitet
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#80   Nixnutz   12:23:36 | Dienstag, 10. Januar 2012
# 74 al-Muschrik
Vielen Dank für Ihre Einschätzung, daß ich ein Modernist von zweifelhafter Katholizität bin. Muß ich mir deswegen Sorgen machen?
„Besonders wenn man berücksichtigt, daß αιρετικς in der Regel mit Sektierer wiedergegeben wird.“ Soll das heißen, daß ich ein Sektierer bin und damit schlimmer als ein Häretiker?
„19 Bibeln in deutscher Sprache“ Was wollen Sie damit sagen? Daß Luther keine Ahnung hatte? Wie viele davon waren kirchlich approbiert und somit für Katholiken erlaubt?
Lesende Bauernmägde: Vielleicht konnten Sie # 73 entnehmen, daß ich Tomás mit diesem „realistischen“ Beispiel erklären wollte, daß das „Verbot einzelner häretischer landessprachlicher Bibelausgaben“ ein faktisches Bibellese- und -kennenlernverbot ist, wenn a) fast niemand lesen kann b) das, was gelesen werden soll, nur in einer fremden Sprache verfügbar ist c) die verbietende Instanz sich nicht sonderlich dafür engagiert, ihr genehme landessprachliche Übersetzungen zu verbreiten d) Laien, die über die Bibel diskutieren, als Häretiker verdächtigt werden.
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#79   Ernst von Zwiefalten   11:39:34 | Dienstag, 10. Januar 2012
„Die Kirche erhält auch Nebenräume – für eine angeblich „wachsende Kirchengemeinde“, wie die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ phantasiert.“
Und wächst die Pius-Sekte in Leipzig?
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#78   Tomás   11:24:21 | Dienstag, 10. Januar 2012
#76
Eine häretische Bibel gibt es nicht. So wie es keine Homo-Ehe gibt. Es existiert nur eine häretische „Bibel“ (z.B. die von Luther).
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#77   Ernst von Zwiefalten   11:22:49 | Dienstag, 10. Januar 2012
#74 al Muschrik
Luther hat beklagt, dass es keine deutsche Bibel in guter deutscher Sprache gab. Die damaligen Übersetzungen waren gräußlich. Über die Qualität von Luthers Deutsch- auch in seinen schlimmsten Tiraden- braucht man gar nicht streiten.
Wer Hebräisch kann, vergleiche Jesaia 40ff im hebräischen Urtext mit Luthers Übersetzung. Ein Sprachgenie wird vom anderen übersetzt.
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#76   Tchibo   11:20:30 | Dienstag, 10. Januar 2012
#71 Tomász:
Eine Bibel ist eine Bibel ist eine Bibel;
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose;
Ein Schmarren ist ein Schmarren ist ein Schmarrren…!
Aber was ist eine „häretische“ Bibel…? Die Bibel, die Sie lesen?
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#75   Greggy   04:51:52 | Dienstag, 10. Januar 2012
Holy Scripture in the Orthodox Church:
www.serfes.org/…turesinthechurch.htm
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#74   al-Muschrik   02:39:53 | Dienstag, 10. Januar 2012
#71 Nixnutz
In #10 und 40 hat Catholic behauptet, die „tridentinische Kirche“ habe „Laien das Bibellesen verboten“ und sprach von der „verbotenen Volkssprache“.
Dem hat Tomás in #39 und 69mit den Worten: „Die Kirche verbietet uns Laien das Lesen von Bibeln, die nicht von der Kirche approbiert sind“ widersprochen.
_
Mit Ihren Belegen vom Verbot einzelner häretischer landessprachlicher Bibelausgaben im 13. Jhd. haben Sie somit in einem echten Qualitätsbeweis (nach modernistischen Maßstäben) Catholic glänzend bestätigt und Tomás unzweifelhaft widerlegt. Besonders wenn man berücksichtigt, daß αιρετικς in der Regel mit Sektierer wiedergegeben wird.
_
Dem möchte ich noch hinzufügen, daß es zu der Zeit, als der Häresiarch Luther, der im Vergleich zu Ihnen und Catholic wohl als guter Katholik gelten könnte, das Fehlen landessprachlicher Bibelübersetzungen beklagte, 19 Bibeln in deutscher Sprache gab, von denen mindestens 4 in Wittenberger Bibliotheken vorhanden waren.
_
Da Sie uns schon so tiefe Erkenntnisse verschafft haben, wollen Sie vielleicht ein weiteres tun und uns darüber aufklären, ab wann durchschnittliche Bauernmägde überhaupt lesen konnten und ab wann sie sich den Kauf von Bibeln, sie seien lateinisch oder landessprachlich, leisten konnten.
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#73   Nixnutz   02:30:34 | Dienstag, 10. Januar 2012
# 72
Oh nein, das habe ich nicht bestätigt. Es brauchten ja gar keine „häretischen“ Bibeln zu sein; es reichte, wenn es sich um eine Übersetzung in eine Landessprache handelte. Das war ein faktisches Bibelleseverbot. Noch im 16. Jh. benötigte man die Erlaubnis von Bischof oder Inquisitor, wenn man eine Bibel in der Landessprache haben wollte. Was die Herren nicht alles kontrollieren wollten … Vielleicht mußte man eine strenge Katechismusprüfung ablegen … Vielleicht wurde versucht, manche Interessenten von ihrem Wunsch abzubringen, weil die Bibel zu schwere Lektüre für sie sei …, weil dem lieben Gott ein schlichtes Gemüt wohlgefälliger sei und was es sonst noch an dergleichen zweifelhaften Bergründungen noch gibt. Manche dieser Kontrolleure mögen in gutem Glauben gehandelt haben, aber bei solchem Kontrollwahn ist jeglicher Art von Mißbrauch Tür und Tor geöffnet.
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#72   Tomás   01:56:19 | Dienstag, 10. Januar 2012
#71
Damit bestätigen Sie was ich gesagt habe: Die Kirche hat nicht den Laien das Lesen der Bibel verboten, sondern das Lesen von häretischen „Bibeln“.
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#71   Nixnutz   01:08:36 | Dienstag, 10. Januar 2012
# 69
Es lief andersrum. „Je mehr sektiererische Laienkonventikel von dieser rechten Deutung abwichen, umso häufiger sah sich die Kirche gezwungen, gegen die Bibellesung in der Landessprache einzuschreiten. so nach den Provinzialkonzilien von Toulouse (1229) und Tarragona (1234)“ (LThK, Bd. 2, Sp. 368, Freiburg 1958)
Mit anderen Worten: Jede brave Bauernmagd durfte privat nach Feierabend in ihrem Kämmerlein die Bibel lesen, in Latein, vorausgesetzt, jemand hatte ihr, der Magd, Latein beigebracht, und sie hatte das Geld, eine lateinische Bibel zu erwerben. Alles sehr realistisch, nicht wahr?
Sie werden dem LThK natürlich sofort widersprechen.
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#70   Greggy   00:54:37 | Dienstag, 10. Januar 2012
Orthodox Christian Church Building:
www.theologic.com/…hurch/guidedtour.htm
Zum Beispiel die Christus-Erlöser-Kathedrale, wiedererbaut im J. 2000:
de.wikipedia.org/…%C3%B6ser-Kathedrale_(Moskau)
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#69   Tomás   00:22:21 | Dienstag, 10. Januar 2012
#40
Nennen Sie ein einziges lehramtliches Dokument, das den Laien das Lesen der Bibel verbietet. Bitte nicht aus Wikepedia zitieren. Keine Antwort ist auch eine.
#44
Sinah
Selbsverständlich kann niemand halbkatholisch sein. Was die Piusbrüder von sich geben, ist nur Geschwätz, welches das Erreichen vom Ziel, in die Konzilssekte integriert zu werden, ermöglichen soll. Diese Geschwätz zeigt, daß die Piusbrüder gegen besseres Wissen handeln.
#54
Zweifelsohne dient die Verunstaltung der ehemaligen katholischen Kirchen der Durchzusetzung des Modernismus.
#57
Der Zweck der Kirchen, d. h. die Verherrlichung Gottes verlangt eine angemessene Gestaltung der sakralen Räumen. Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, daß Gott im Tabernakel real präsent ist.
Das gilt nur für katholischen Kirchen. Die Pagoden der Konzilssekte können ruhig Werkstätten oder Freimaurertempel sein.
#59
Eine sehr gute Bemerkung. Die selben, die ständig gegen den Prunk in der Kirche hetzen und propagieren, man muß das verkaufen und es den Armen zukommenlassen, investieren 15 Millionen in so „etwas“. Hier kann man wieder sehen, daß das ganze soziale Gerede der Modernisten nur verlogenes Geschwätz ist.
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#68   Tchibo   23:43:54 | Montag, 9. Januar 2012
Na, endlich einmal eine Kirche, die nach bestem Wissen und Wollen der kreuz.net-Redax so nicht sein darf kann soll und überhaupt, weil sie der
stilbildenden Redax-Meinung nicht gefällt…Amen! :-*
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#67   Evelynn van der Meer   23:30:12 | Montag, 9. Januar 2012
Eines ist zumindest sicher: Es wurde fälschlicherweise auf die Farbe rosa verzichtet.
.
Rosa Schwestern
Rosa Kathedrale
Rosa Kasel
Rosa Liturgie
Rosa Stieglhammer
Rosa Winkel
Rosa von Praunheim
Rosa Luxemburg
Rosa Paulinchen
Rosa Website
.
kreuz.net/?search=rosa&se…
.
Rosa war die Lieblingsfarbe der Apostel und ist nicht umsonst Tradition in der Kirche geworden.
Pro Petition rosa Kirchen.
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#66   al-Muschrik   23:01:20 | Montag, 9. Januar 2012
Schon die Barockkirche ist ein Paradigma bedenklicher Tendenzen, die N. Gómez mit den Worten: „Los tontos antes atacaban a la Iglesia, ahora la reforman.“ und „La magnificencia de la catedral gótica busca honrar a Dios; la pompa del barroco jesuita busca honrar al público.“ umreißt.
Die Leipziger Abteikirche markiert einen vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung. Diese Architektur liefert ein höchst passendes Ambiente als Treffpunkt für Konzilsgeisterbeschwörer. Sie hat den Charme und Sakralität einer gigantischen Bedürfnisanstalt (was sollte sie auch anderes sein), eines Tempels in dem genormte Termiten sich selbst als Gott verehren. Man kann sich keinen passenderen Ort für das gottlose Geplärre von Lügenpropheten und Parasiten, die am Leib der Kirche schmarotzen, vorstellen.
___
À propos Lügenpropheten – Haben Sie, Pseudokatholik, einen Beleg für Ihre Behauptung: „Zur Zeit des Tridentinums war das Bibellesen für Laien verboten.“
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#65   Nephtali   22:52:34 | Montag, 9. Januar 2012
Hier kann man nur
#3 St.Werner o.p.n wiederholen:
„Die römisch-katholische Religion sieht vor, dass die Gläubigen auf die Knie fallen, wenn sie eine Kirche betreten und nicht auf den Hintern.
Stoppt dieses Machwerk!“
Das, was so als kuriose Kniebänke zu sehen ist, sind gar keine. Hierauf wird nicht gekniet. Das dürften Fußstützen sein!
Und:
#11 noch ein Landorganist
„man beachte auf dem zweiten Bild, dass nicht nur der meilenweit abseitige Tabernakel, sondern auch der Altartisch aus der Mitte gerückt ist und einzig der Sessel des nachkonziliaren Priestershowmasters im Zentrum steht!“
Nun ja, Landorganist, das musde doch versteh’n: Dem Entertainer als Vorsteher der Gemeinde gebührt der Ehrenplatz in der Mitte!
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#64   Vogel   22:48:45 | Montag, 9. Januar 2012
Dunning,
die weiße Farbe wirkt etwas kalt, dafür ist sie aber hell und man kann Strom sparen. ;-)
Aber man muß auch den Raum gut lüften, sonst ist er bald grau ^-^
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#63   Rudi Mentär †   22:48:16 | Montag, 9. Januar 2012
Schamane, Melusine, Johann Seb.: danke. :-] :-] :-]
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#62   Dunning-Kruger-Effekt?   22:44:44 | Montag, 9. Januar 2012
Welcome to the show!
Diese Architektur hat was Postapokalyptisches.
Sie erinnert mich an diese Sci-Fi-Filme, in denen die Menschheit wie in einem Gefängnis lebt. Zum Beispiel in „die Klapperschlange“ mit Kurt Russel. Leblos und kalt!
Ich bekäme in so einer Kirche wahrscheinlich Depressionen. Oder ich würde mich fühlen wie an einem „Set“ in Hollywood.
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#61   schamane40   22:04:19 | Montag, 9. Januar 2012
fehlt die nächstenlieb im land, ersetzt man sie durch prunk und tand.
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#60   Melusine †   22:03:20 | Montag, 9. Januar 2012
Ildefons, weshalb hat es nichts mit einer kath. Kirche zu tun? Wo hat denn Jesus die Baupläne für die perfekte Kirche hinterlegt? ^-^
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#59   Ildefons   22:02:25 | Montag, 9. Januar 2012
Es handelt sich hier um ein lächerliches Vorhaben. Das geplante Bauwerk hat mit einem katholischen Kirchengebäude nichts zu tun.
Die 15 Millionen Euro sollte man besser den Armen geben.
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#58   Alberthesel †   21:41:15 | Montag, 9. Januar 2012
#30 kaylet 15:57:54 | Montag, 9. Januar 2012
…die Propsteikirche sieht sich selbst als „lebendige Gemeinde“, das altliberale Codewort für völlig protestanisiert …
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Die Sprachkeule „Protestantisierung“ der Kirche schließt ein, daß alles, was die evangelischen Gemeinschaften eingerichtet haben, von Übel sei und gegen Bibel und Vernunft stünde.
\\
Die Sprachkeule „Anpassung an den Zeigeist“ meint, daß alles, was die Neuzeit zur Erkenntnis über die Welt und die Gesellschaft beigetragen hat, schlecht sei. Dazu gehören vor allem Dinge
\\
–-- wie die Gleichstellung der Geschlechter,
die mit Hinweis auf –-- (1) den Englischen Lehrer, –-- (2) „Botschaften“ einer „Himmelsmutter“ und –-- (3) nach ihren persönlichen Erfahrungen mit ihren intellektuell meistes minderbemittelten Haushalts-Besorgerinnen von nicht wenigen Theologen abgelehnt wird sowie
\\
–-- die Erklärung der Menschenrechte und
\\
–-- die demokratische Staatesform.
Redaktion benachrichtigen
#57   Melusine †   21:36:26 | Montag, 9. Januar 2012
Man könnte ja auch noch darauf kommen, dass man sich als eine Gemeinschaft versteht, wenn selbst Jesus so gekleidet war wie all jene, die ihm zuhörten.

Gold und Latein hat früher gut gewirkt: Zweiklassen-Gläubige und die „Dummen“ schön beeindrucken. Das klappt heute leider nicht mehr.

Aber trotzdem:
Jesus forderte die Messen auf Latein.
Jesus forderte Goldbrokat.
Jesus forderte pompöse Prunkhäuser mit viel Kitsch.

Alles gerechtfertigt! ^-^
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#56   JohannSebastianBach   21:33:53 | Montag, 9. Januar 2012
Stimmt,
Jesus Christus hat seine Bergpredigt schließlich auch irgendwo in freier Natur gehalten! Und diese Bergpredigt ist bis heute „in“, obwohl sie weder in einem prunkvollen Dom oder von Priestern in goldenen Tüllröcken auf Latein gehalten wurde.
Wie heitß das so „Lasst doch bitte die Kirche im Dorf!“-Passt sogar…
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#55   Melusine †   21:33:43 | Montag, 9. Januar 2012
Ja, die bösen Leute wollen die Kirchen hässlich machen, aufdass niemand mehr einzutreten gedenkt. ^-^
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#54   schamane40   21:32:18 | Montag, 9. Januar 2012
Es war schon richtig, dass alte Kirchen vom Plunder befreit worden sind und kunsthistorisch restauriert worden sind.
Als bei unserer romanischen Kirche der Gips vom Naturstein entfernt worden ist, gab es einen Aufstand der ganz Frommen. An der Gipsentfernung waren die „Freimaurer und die Kommunisten im Ordinariat“ schuld. Gips war gleich Glaube.
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#53   Melusine †   21:31:21 | Montag, 9. Januar 2012
Und keine Grundlage. Nirgends steht geschrieben, wie ein Gotteshaus auszusehen hat. ^-^
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#52   JohannSebastianBach   21:30:38 | Montag, 9. Januar 2012
Och ja melusine…
dass sag ich doch auch! Wir wollen ja auch keinen zwingen! Aber die- die würden am liebsten alle in eine Uniform stecken und im Gliechschritt zur Pius-Messe marschieren lassen!
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#51   Melusine †   21:23:50 | Montag, 9. Januar 2012
Also, ich finde die Bauten unserer Väter wunderbar, einfach herrlich. Aber moderne Kirchen gefallen mir auch gut. Selbst wenn sie seltsam anmuten – aber worauf es ankommt, ist doch klar: Gott nahe sein. Und das kann man, denke ich, ebenso in modernen Kirchen, wie in traditionellen. Es zwingt einen ja keiner, dort hinein zu gehen. Aber gleich dieses ganze Verschwörungsgefasel… o.O
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#50   Sinah   21:23:19 | Montag, 9. Januar 2012
„Propsteikirche Leipzig: Als ob die Kommunisten noch an der Macht wären“
Hört sich an, als wären sie’s nicht mehr – Sie sind’s – mit einer anderen Taktik!
…„Und [wird] seine Irrtümer über die ganze Welt verbreiten…“
P. Gaudron: Glaubensverfälschung: „leider auch TEILWEISE von seiten der kirchl. Hierarchie“
Kann ein Papst „teilweise“ im Glauben irren, den Glauben verfälschen, und gleichzeitig Oberhaupt des Lehramts der Kirche sein? Das möge uns doch Pater Gaudron mal erklären!
Oder kann ein Papst „teilweise im Glauben irren, den Glauben verfälschen noch katholisch genannt werden. Wenn ja, dann wurde jahrhundertelang in den Hochschulen, in den Lehrsälen, auf den Kanzeln Falsches verkündet, nämlich, daß man den Glauben insgesamt annehmen muß, um katholisch zu sein und daß ein Abrücken von einem einzigen Glaubenssatz, das Anathema, nach sich zieht! Ist das beim Gesetzgeber und den Wächtern des Gesetzes anders?
LEHRAMT:
„Wer sagt, die Taufe stehe frei, d.h. sie sei nicht notwendig zum Heil, der sei ausgeschlossen.“ (Trid. D861, NR 444)
„Wer behauptet, die Sünde Adams kann durch die Kräfte der menschlichen Natur oder durch ein anderes Heilmittel hinweggenommen werden als durch das Verdienst des EINEN MITTLERS JESUS CHRISTUS, der sei ausgeschlossen. (Trid. D790, NR 223).
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#49   JohannSebastianBach   21:22:32 | Montag, 9. Januar 2012
Ich weiß melusine…
ich wollte ja nur unterstreichen, dass ich ein kirchenfeindlicher,altliberaler Hurenbock bin…
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#48   schamane40   21:21:58 | Montag, 9. Januar 2012
Liebe Melusine, wer Tempel und Kirchen will, darf sich welche bauen dürfen.
Sie müssen ja nicht hineingehen.
Die Natur ist mein Tempel. Da ist Weite und nichts ist Illusion.
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#47   Melusine †   21:16:14 | Montag, 9. Januar 2012
Nein, Johann! Jesus hat natürlich große protzige und dunkle Muffbauten verlangt (steht so im NT!), die innen mit allerlei Goldklimbim ausgestattet sind. Er hat ja auch verlangt, dass sich die Gottesdiener mit güldenen Stöffchen, Hütchen usw. bekleiden sollen. Denn nur mit viel Goldkitsch und einem richtigen Kreuzgang ist man Gott nahe. Ja, so war das. [-(
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#46   JohannSebastianBach   21:14:25 | Montag, 9. Januar 2012
Also mal ehrlich…
es ist hell, weitläufig, nicht unbedingt unangenehm – also ich würde hier auf jeden Fall einen Gottesdienst besuchen. Ichmag große, weite und helle Kirchen sowieso lieber als die engen, eher dunklen und von Statuen übersäten „Museen“.Aber im übrigen – ich kann Gott so gut oder so schlecht dienen in der einen wie in der anderen Kirche. Es ist wie mit der Liturgie- wers tridentinisch mag, soll dorthin gehen, wos tridentnisch gibt, alle anderen gehen in die normale Kirche.
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#45   schamane40   21:04:54 | Montag, 9. Januar 2012
wer will denn so lange reden lesen? –
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#44   Sinah   20:49:20 | Montag, 9. Januar 2012
Wo ist der Einspruch aus Rom? Jenem Rom, dem die FSSPX nun huldigt.
P. Gaudron sagte in seinem gestern in Wien gehaltenen Vortrag, daß eine Einigung mit Rom nur in Frage komme, wenn die Priesterbruderschaft unabhängig von den Bischöfen wirken könne.
Ist das also jetzt die Voraussetzung für die anrüchige Einigung, nicht von den Bischöfen abhängig zu sein? War nicht ursprünglich die Voraussetzung, daß Rom sich zuerst zum kath. Glauben bekehren muß (indem es z.B. diesen Götzentempel, einen ähnlichen wie in Fatima, verbieten läßt)?
(Und seltsam! Wollte P. Schmidberger nicht sehnlichst gerade mit diesen Bischöfen zusammenarbeiten?)
P. Gaudron: „Das Problem der gegenwärtigen Kirchenkrise ist sicherlich nicht die Priesterbruderschaft, sondern das ist die Verwässerung u. Verfälschung des Glaubens von seiten der Theologen u. leider auch TEILWEISE von seiten der kirchl. Hierarchie.“
„leider auch TEILWEISE von seiten der kirchl. Hierarchie“
Kann ein Papst „teilweise“ im Glauben irren, den Glauben verfälschen, und gleichzeitig Oberhaupt des Lehramts der Kirche sein? Das möge uns doch Pater Gaudron mal erklären!
Oder kann ein Papst teilweise im Glauben irren u. dennoch katholisch genannt werden? Wenn ja, dann wurde jahrhundertelang in den Hochschulen, in den Lehrsälen, auf den Kanzeln Falsches verbreitet, nämlich, daß man den Glauben insgesamt annehmen muß, um katholisch zu sein und daß ein Abrücken von einem einzigen Glaubenssatz, das Anathema, den Kirchenbann nach sich zieht.
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#43   Greggy   20:49:18 | Montag, 9. Januar 2012
Ich bin orthodox-katholisch, dóxa tô theô !
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#42   schamane40   20:25:29 | Montag, 9. Januar 2012
Unser Tempel ist der grüne Wald.
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#41   El Greco   20:22:36 | Montag, 9. Januar 2012
Beton! Beton! Beton!
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#40   catholic   20:03:36 | Montag, 9. Januar 2012
#39
Zur Zeit des Tridentinums war das Bibellesen für Laien verboten. Tomas wär damals als Bibelleser des Luthertums bezichtigt worden und hätte kathoisches Territorium verlassen müssen.-
Im übrigen gehört Tomas nicht zur Römisch Katholischen Kirche, gemäß seinen
häretischen und unqualifizierten Äußerungen.-
Im übrigen ist noch jedes Konzil von den Reaktionären ihrer Zeit verteufelt worden. Dasselbe gilt von Kirchenbauten, die heute anerkannt sind.-
Die Meinungen von Tomas und Consorten sind völlig unerheblich für die lebendige Kirche unserer Zeit.
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#39   Tomás   18:24:11 | Montag, 9. Januar 2012
Es einem Katholiken grundsätzlich verboten, zum Errichten von akatholischen Tempel beizutragen. Dabei ist er unerheblich, ob die „Kirche“ barock oder ein sozialistischer Plattenbau ist.
#10
Die Kirche verbietet uns Laien nicht die Bibel zu lesen (ich lese sie auch), sondern das Lesen von Bibeln, die nicht von der Kirche approbiert sind, weil hier die Gefahr einer Fälschung vorliegt.
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#38   Roberta   18:22:06 | Montag, 9. Januar 2012
Ich dachte, die Zeit der Beton- und Klotzkirchen ist so langsam am Aussterben, zusammen mit den altliberalen, sexsüchtigen 68er-Kirchen-, Glaubens- und Gesellschaftszerstörern?
Nicht?
Typisch Ostdeutschland!
In meiner alten Heimat Bayern wäre so ein hässlicher Klotz ausgelacht worden!
Dann warten wir eben auf den Gnadenstoß für die „Konzilsgläubigen“… :-[
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#37   Bene2   18:20:09 | Montag, 9. Januar 2012
Die „moderne Kunst“ ist eine Art Ersatzreligion.
Das da in Leipzig, das wird ein Tempel dieses Kultes.
Der Glaubensverlust ist mit Händen zu greifen.
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#36   Romulus   18:04:53 | Montag, 9. Januar 2012
Wenn ich das lese, ärgere ich mich noch heute darüber, dass ich mal Geld dafür gespendet habe! Das ist ein Witz so Ding als Kirche zu bezeichnen!
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#35   monens   16:37:36 | Montag, 9. Januar 2012
Welch ein Trauerspiel; ein „Plenarsaal des Freigeistes“ als Propsteikirche?!; wie augenscheinlicher als mit der Gegenüberstellung von röm. kath. Kirchen als einst Juwelen der röm. kath. Identität mit den in einer Entstellungsorgie verwüsteten „Neuerer“kirchen lässt sich der absolute Tiefpunkt aufzeigen; so kahl und leer wie der sog. „Altarraum“ sich präsentiert, so sieht es ( leider ) auch innerlich in der überwiegenden Mehrheit der „aufbruchbewegten“ Abbruchprotagonisten/innen aus; die fürcherliche Schleifung der röm. kath. Identität spricht Bände
www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html
wann wird dieser Modernistenausverkauf endlich gestoppt?; wäre da nicht der Denkmalschutz, die „Abbruch“propheten/innen hätten längst sämtliche in ihrer röm. kath. Identität prachtvollen röm. kath. Kirche geschleift; so bleibt ihnen oft nur die Verschandelung des Altarraums durch unansehnliche sog. „Volklsaltäre“
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
im Zuge einer völlig ausser Rand und Band geratenen „Modernisierungs“welle basierend auf Ungehorsam ( z.b. der sog. „Altartisch“ oder die sog. „stehende Handkommunion“ ) nach dem Vaticanum II. schlich sich nach und nach die Form einer freigeistig unterstützten Mischformliturgie ein, die alleine den „Oekumenismus“ im Auge hatte;
www.razyboard.com/…07690-5999313-0.html
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#34   Brandenburgis   16:36:02 | Montag, 9. Januar 2012
Jede leeere BArockkirhce ist 100.000.000 mal besser als dieser teuflicche Logen-Dreck.
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#33   Dumbledor   16:29:33 | Montag, 9. Januar 2012
Leere Barockkirchen sind geistig gesehen auch nicht besser.
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#32   Semikolon   16:07:43 | Montag, 9. Januar 2012
@bassmann
Man beachte auch die wohlbedachte Auswahl des Innenausstattungs-Steinmetzens Jorge Padro. Man gibt gerade in einer Metropole Mitteldeutschlands, wo die umbenannten SED-Kommunisten wieder ihre politische Renaissance erleben, einem Kuba-Flüchtling, der aus einer der weltweit letzten Kommunisten-Diktaturen auch noch gerade in die USA floh, einen Großauftrag.
;
Das wird auf Dauer sicher jedem dort betenden Gläubigen ein Signal geben.
Das nenne ich durchdachte Planung.
;
@ Evelynn
„Egelüberladungen“ habe ich bisher in unseren Kirchen noch nie gesehen. Wo treiben Sie sich denn herum?
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#31   bassman   16:06:23 | Montag, 9. Januar 2012
Das Gefasel von den „Altliberalen“ – ich kann es nicht mehr hören und sehen. Bei einem Abend in unserer Gemeinde zum Thema „Die Eucharistie – unser Aller-Heiligstes?“, da saßen sie: Alte und junge Gemeindemitglieder. Die Alten, von denen ich immer dachte – Mensch, die haben es noch gelernt, die wussten nicht den Unterschied zwischen katholisch und evangelisch, oder was bei der Wandlung passiert etc. WAS!! die aber können und gelernt haben, ist Liturgie zu feiern – wirklich ZU FEIERN. Auf das wurde vor dem bösen Konzil wohl größter katechetischer Wert gelegt. Also tut nicht immer so, als sei vor dem bösen Konzil die Glaubenswelt in Ordnung gewesen. Das war sie nicht. Damals nicht und heute nicht.
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#30   kaylet   15:57:54 | Montag, 9. Januar 2012
Lebendige Gemeinde
die Propsteikirche sieht sich selbst als „lebendige Gemeinde“, das altliberale Codewort für völlig protestanisiert und unkatholisch.
Ich war dort mal zu Fronleichnam, die um den Altar tanzenden Kinder wandten den vor dem ausgesetzten Allerheiligen offiziell betenden Priestern den Hintern zu. Das hat mit dann gereicht und ich bin angewidert gegangen. Übrigens typisch für diese lebendige Gemeinde ist die totale Intoleranz denjenigen gegenüber, die sich dann beschweren oder eine Alte Messe besuchen wollen. Da wird gemobbt und beschimpft.
Mein Youtube-Kommentar zur Selbstdarstellung der Propsteikirche (sachliche Kritik) wurde nach einer Minute kommentartlos gelöscht.
Dort ist buchstälich keine innere Subtanz mehr, reine Außendarstellung.
Mit diesem kulturbolschwistischen Neubau hat die Gemeinde genau das ihr entsprechende Gebäude. Gegenüber dem Neuen Rathaus wird dieser Bau besonders hässlich wirken.
Wenn du, lieber Leser, etwas Gutes tun willst, spende bitte, bitte nicht für diesen Bau.
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#29   Evelynn van der Meer   15:51:45 | Montag, 9. Januar 2012
Mselusine: Thanx! :-)
Vogel: Also um ehrlich zu sein, bin ich kein großer Fan von Karneval, Fastnacht oder Fasching. Viele Leute sind oftmals künstlich lustig wie auf Befehl und darauf kann ich gar nicht.
Allerdings gibt es zuweilen einige nieveauvolle Büttenreden. Der Bruder von Guttenberg hat sich nicht mal so schlecht geschlagen :-)
.
Semikolon: Viele Leute besuchen auch ein Museum, weil es ihnen gefällt. Aber die musealen Bemalungen und Heiligenfigürchen und Egelüberladungen lenken viele Menschen vom Eigentlichen, von Jesus Christus ab.
Manche setzen zwanghaft Engelkontakte esoterisch oder pseudokatholisch an die Stelle des Kontaktes zu Gott.
Auch wenn es heisst, mach Dir so viele Bilder von Gott wie es geht und häng sie alle mit Goldrahmen in die Kirche, sollte man nichts übertreiben.
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#28   bassman   15:49:17 | Montag, 9. Januar 2012
Genau, Semikolon. Jede Kirche ist ein Kind ihrer Zeit. Das macht die Kirchenlandschaft, finde ich, gerade so interessant und faszinierend. Und – wie gesagt – jede Kirche ist eine Kirche. Ein Gotteshaus. Wer das nicht auf die Kette kriegt…
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#27   Semikolon   15:39:36 | Montag, 9. Januar 2012
@bassmann,
denke ich auch, jedem wie es ihm gefällt. Wer da rein möchte, um Gottesdienst zu feiern, kann das. Es kommt auch immer daran, was die Klientel gewohnt ist. Ich kann mir vorstellen, dass die plattenbaugewöhnten Mitteldeutschen auf diese Architektur abfahren.
Wir haben um die Ecke in einem Hochhausviertel auch sone Betonkirche. Die ist auch den Umständen entsprechend gut besucht.
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#26   bassman   15:30:00 | Montag, 9. Januar 2012
Das, was da gebaut wird, ist, wenn es fertig ist, immer noch ein Gotteshaus, oder liege ich da falsch? Ob schön, hässlich, bescheiden, protzig, gemütlich oder abstoßend – es ist immer noch ein Gotteshaus. Und als solchem sollte man ihm auch begegnen.
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#25   Melusine †   15:29:07 | Montag, 9. Januar 2012
#23 Akustik. Du Legasthi.
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#24   catholic   15:27:35 | Montag, 9. Januar 2012
Du bist ein kluger Semmelclown ! Hahaha
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#23   Semikolon   15:25:59 | Montag, 9. Januar 2012
Hoffentlich hat man auch die Akkustik bedacht.
Diesen fensterlosen Würfel kann man später nämlich gut als Kinosaal verwenden.
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#22   Vogel   15:24:10 | Montag, 9. Januar 2012
Evelynn, magst DU Fastnacht oder Karneval?
Dein aktuellster Gedankengang könnte zu einer Büttenrede verarbeitet werden.
:-D
Ich bin mir sicher, JESUS lacht gerne – er feiert gerne, ihm wird das gefallen, wenn ihr auch ab und zu mal Witzchen erzählt.
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#21   catholic   15:22:05 | Montag, 9. Januar 2012
Jesus beim Bestaunen des Tempels an seine Freunde:
Kein Stein bleibt auf dem andern. –
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#20   Melusine †   15:19:44 | Montag, 9. Januar 2012
Evelynn hat es einfach drauf. Hut ab! ^-^
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#19   Evelynn van der Meer   15:18:26 | Montag, 9. Januar 2012
In welchem Kapitel finden sich die Lehren Jesu über Kirchenarchitektur?
Das muss Ihm ja besonders wichtig gewesen sein, wenn die Bibel 95%
voll davon ist, wie Jesu Geschmack am besten getroffen wird und wie
man sich am besten beleidigend darüber ereifern und streiten kann.
.
Sollten Barockschlösschen mit überladenen Goldauflagen und Landes- und
Militärfahnen und Bildern mit kindgerechten Kampfdarstellungen dem Herrn besser gefallen?
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#18   Melusine †   15:16:51 | Montag, 9. Januar 2012
Das sind alles die Rothaarigen! :-@
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#17   catholic   15:16:10 | Montag, 9. Januar 2012
Na, wenn man sich schon „Hacki“ nennt.
Zeichen für guten Geschmack.
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#16   Hacki   15:13:13 | Montag, 9. Januar 2012
So besteht keine Verwechslungsgefahr mit dem alten katholischen Glauben. e häßlicher desto besser.
Treffender könnte sich die Konzilskirche nicht präsentieren.
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#15   catholic   15:07:31 | Montag, 9. Januar 2012
Unsinn hoch drei
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#14   Sinah   15:05:18 | Montag, 9. Januar 2012
Geistiges Erbe Lefebvres verraten
„Die DDR-Genossen haben der Kirche… schwer zugesetzt. Den Rest erledigt die finanziell gut bestallte u. spirituell dekadente Konzilskirche.“
Den Rest miterledigen wird sichtlich die FSSPX durch ihr versöhntes Miteinander in dieser Ketzerkirche, dann nämlich ist die „volle Gemeinschaft“ gewährleistet. Doch die theologisch vergifteten Köpfe der Amtsmitbrüder werden das ihrige beitragen, den Rest für die kampfaufgebende Priesterbruderschaft zu erledigen.
„Der Kirchenraum wird in eine Würfel-Form mit Glockenturm gezwängt u. paßt sich dem dreieckigen Grundstück an.“
Ähnlich wird die FSSPX sich in einen prämortalen Hexaeder zwängen lassen müssen, passt sich dann aber gut der Ketzer-Sekte an.
„Die Produktion von Mahltisch, Lesepult u. Tabernakel-Gestell geht an…“
Hier kann dann auch das Motu Proprio S.P. ihren Einzug halten und die Alte Messe auf demselben Mahltisch gelesen werden, das früher einmal für
P. Schmidberger ein Greuel war.
Und wo bleibt der Einspruch des angeblichen Oberhauptes, der Bischöfe, mit denen doch die Bruderschaft brüderlich zusammenarbeiten will?
„Er enthält ein Kästchen mit dem Allerheiligsten.“
In Lutherkirchen gibt es kein „Allerheiligstes“!
„Daneben wäre noch Platz für andere Kästchen“!
Platz für ein Kästchen mit den Lutherthesen, Platz für ein Kästchen mit hl. Asche zu Ehren Shiva-Nataraja, einer zusammengerollten Kobra, mit den hl. Vedas und natürlich Platz für ein Kästchen mit Taizé-Kreuz!
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#13   catholic   14:49:16 | Montag, 9. Januar 2012
Romanische Kirchen aus Naturstein waren ähnlich leer.
Es gab in der Vierung einen Altartisch und einen Ambo. Es gab keinen Tabernakel, keinen Kreuzweg, höchsten Fresken an den Wänden.
Das Karge der neuen Leipziger Kirche finden wir auch bei den Kartäusern und Trappisten.
Im übrigen spricht der Herr, dass ER nicht in einem Haus aus Stein wohne, Ihn, den Himmel und Erde nicht fassen könne. (Siehe Altes Testament).
Auch das Allerheiligste des Tempels war ein leerer kubischer Raum, in dem nur die Bundeslade stand.
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#12   Rainer Tobak   14:32:48 | Montag, 9. Januar 2012
Die nachkonziliare Glaubensleere findet ihren architektonischen Ausdruck: Klötzchen-Bau, leere Wände und viel, viel Beton …
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#11   noch ein Landorganist   14:28:21 | Montag, 9. Januar 2012
man beachte auf dem zweiten Bild, dass nicht nur der meilenweit abseitige Tabernakel, sondern auch der Altartisch aus der Mitte gerückt ist und einzig der Sessel des nachkonziliaren Priestershowmasters im Zentrum steht!
Diese Fixierung auf stinklangweilige Priestershowmaster hat die Leute aus der Kirche vor den TV getrieben!
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#10   catholic   14:23:26 | Montag, 9. Januar 2012
Die tridentinische Kirche, weit vor dem Konzil, hatte den Laien das Bibellesen verboten.
Durch das 2. Vatikanische Konzil ist ein neuer Aufschwung im Verbreiten der Bibel in den Volkssprachen gekommen. Heute kann jedes Kind biblische Texte in der ( einst verbotenen) Volkssprache kennenlernen. Die Neuevangelisierung Europas ist eines der wichtigsten Anliegen vom Papst bis zum aktiven Pastoralassistenten/in.
Nur gehässige Gemüter lästern darüber.
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#9   bertcd   14:22:32 | Montag, 9. Januar 2012
Wichtig ist, dass in Leipzigs City wieder die katholische Kirche ihren Platz hat und sichtbar ist für alle. Deshalb habe ich mich auch dem Aufruf zu einer Spende nicht verschließen können. Ich hätte mir fürwahr einen wirklichen Kirchenbau und nicht ein so kaltes und nichtssagendes Gebäunde für Leipzig gewünscht.
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#8   Rainer Tobak   14:19:16 | Montag, 9. Januar 2012
Eine bau-ästhetische Rolle rückwärts in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Müssen die Ossis wirklich alle Fehler der Wessis im Zeitraffer wiederholen?
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#7   Gotthard   14:15:28 | Montag, 9. Januar 2012
>Das ist ein Symbol dafür, daß die Konzilskirche die Bibel zwar nach außen ins Fenster hängt, aber sich nicht um ihren Inhalt kümmert.<
welches Archloch hat denn diesen Scheiß verzapft?
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#6   catholic   13:46:59 | Montag, 9. Januar 2012
Ein Artikel in der gewohnten Ausdrucksweise.
Ein klarer freier erhabener Bau, der sich mit Glaubensleben füllen wird.
+
Seinen Nächsten lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Opfer ( Psalterium)
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#5   Alf Eichenauer †   13:45:50 | Montag, 9. Januar 2012
Die Museumsordnung sieht es NICHT vor!
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#4   Krak des Chevaliers   13:43:12 | Montag, 9. Januar 2012
Die Gestaltung des Innenraumes erinnert irgendwie an den Plenarsaal der DDR Volkskammer. Der Hauptunterschied ist, dass die noch relativ gemütlich wirkte. Aber mal im Ernst: Wenn ich das sehe, bekomme ich Lust, die Petition für die Abschaffung der Kirchensteuer zu unterschreiben. :-P
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#3   St.Werner o.p.n   13:41:21 | Montag, 9. Januar 2012
Die römisch-katholische Religion sieht vor, dass die Gläubigen auf die Knie fallen, wenn sie eine Kirche betreten und nicht auf den Hintern.
Stoppt dieses Machwerk!
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#2   Alf Eichenauer †   13:40:21 | Montag, 9. Januar 2012
Es hat sich ausgejungfert, ausgebetet und ausgelogen! Götter sind’s keine, den man dafür danken könnte.
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#1   Elvenpath †   13:39:42 | Montag, 9. Januar 2012
Einige der wenigen guten Taten des DDR-Sozialismus. Die DeFacto-Ausrottung von Aberglauben auf ihrem Gebiet.
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