Schweiz
Die Churer Theolunken inszenieren ein Komplott gegen den Ortsbischof
Wer Wind säet: Der Churer Bischof spielt katholisch und wirft seine Seminaristen gleichzeitig altliberalen Theolunken zum Fraß vor. Jetzt muß er dafür büßen.
Mons. Vitus Huonder
Mons. Vitus Huonder
(kreuz.net, Chur) Bischof Vitus Huonder (69) von Chur hat Bedenken, zweien ehemaligen Priesteramtskandidaten die Missio Canonica für einen kirchlichen Beruf zu geben.

Das erklärte sein Pressesprecher heute in einer Stellungnahme.

Die beiden Ex-Seminaristen studieren an der glaubensfeindlichen ‘Theologischen Hochschule’ in Chur.

Diese steht unter der Aufsicht und Verantwortung von Bischof Huonder.

Die Theolunken alarmieren die Kirchenhaß-Medien

Der Bischof teilte seine Vorbehalte den beiden umstrittenen Theologiestudenten am 7. und 9. Dezember in vertraulichen Gesprächen mit.

Er bat sie, darüber nachzudenken.

Eine endgültige Entscheidung solle erst in einem weiteren Gespräch getroffen werden – erklärte der führungsschwache Bischof.

Doch die beiden gingen nicht in sich, sondern petzten bei der altliberalen Theolunkenschaft der Churer Hochschule.

Noch am 9. Dezember beschwerten sich die Theolunken beim Bischof schriftlich.

Das Schreiben ging – als wäre es ein Offener Brief – an zahlreiche weitere Personen.

Die Absicht war offensichtlich: Die Theolunken wollten die antikirchlichen Medienbossen alarmieren, um ihnen den eigenen Bischof vorzuwerfen.

Schmutzige Machtspiele

Heute reagierte das Bistum mit einer öffentlichen Klarstellung.

Darin wird zaghaft festgestellt, daß mit dem breit gestreuten Brief die massenmediale Abhandlung vertraulicher Personaldossiers „riskiert“ worden sei:

„Es fällt schwer, dies nicht als Powerplay beziehungsweise Druck auf den Bischof zu interpretieren.“

Dieser müsse angeblich in der Lage sein,„frei nach seinem Gewissen als Letztverantwortlicher für das Personal zu entscheiden“.

Bischof Huonder kritisiert, daß die skrupellosen Theolunken eine „öffentliche Kontroverse zum Schaden des Bistums“ zumindest in Kauf nehmen würden.

Nach Ansicht von Beobachtern kann diese leicht eine Kirchenaustrittswelle provozieren.

Doch das ist positiv zu bewerten.

Denn sie trifft nicht den Bischof, sondern die altliberalen Kirchensteuer-Bonzen, welche auch die Theolunken stützen.

Stimmt etwas mit den Hormonen nicht?

Die Pressemeldung betont, daß die Vorbehalte gegen die umstrittenen Studenten nicht mit ihrer gescheiterten Laufbahn als Priesterseminaristen zusammenhängen.

Es gebe einen dritten ehemaligen Priesteramtskandidaten, gegen den nichts vorliege.

Ferner habe der Bischof erst kürzlich einem ehemaligen Seminaristen die Missio als Pastoralassistent erteilt.

Worum es bei den Vorbehalten gegen die beiden Ex-Seminaristen inhaltlich geht, sagt das Bistum aus Achtung vor dem Persönlichkeitsschutz nicht.

Es ist davon auszugehen, daß es sich um moralische Verfehlungen – gewöhnlich im Sechsten Gebot – handelt.

Der Bischof hat immer noch nicht kapiert

Obwohl die Ex-Seminaristen den Bischof auf infame Weise hintergangen haben, hält dieser ihnen die Tür offen.

Das angebotene zweite Gespräch, in dem eine Entscheidung getroffen werde, sei weiterhin möglich.

In jedem seriös geführten Betrieb – und erst recht bei den Medienunternehmern – hätte ein ähnliches treuloses Verhalten zu einer fristlosen Entlassung geführt
      
22 Lesermeinungen
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#22   papist2012   23:19:28 | Dienstag, 10. Januar 2012
S. Hwst Ex. Huonder ist katholisch – und wie! Wir müssen ein Gebetssturm für ihn entfachen, damit er die Kraft hat, alle ungehorsamen Theolunken abzusetzen! Dafür 1 schmerzhafter Rosenkranz und 1/2 Stunde Anbetung vor dem Allerheiligsten Altarsakramente sollte niemandem zuviel sein. Die zwei abgefallenen Seminaristen sollen die „Theologische“ Schule sofort verlassen (und zukünftig im Schweisse ihres Angesichts ihr Brot essen oder verhungern…) Sie sind durch bischofstreue Seminaristen zu ersetzen. Danke unserer hochwürdigsten Exzellenz für sein märtyrergleiches Wirken als Stellvertreter Christi in Chur. Vielen Dank dem hwst. Herrn Regens und Wiehbischof Eleganti OSB für sein Einstehen und Mittragen des Hwst. Herrn Bischof. Möge beide gemeinsam (und endlich!) die modernistische Hochschule von allem Satanischen befreien und die Dämonen ausrotten. Unser Gebet sei ihnen :-* gewiss. L’imacolata viccera!
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#21   MichalK   19:13:06 | Dienstag, 10. Januar 2012
Wenn jemand kämpfen will, muss er oder siegen oder fallen. Alles andere ist lächerlich.
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#20   Tomás   11:39:53 | Dienstag, 10. Januar 2012
Huoder ist weder katholisch noch Bischof. Ratzinger wird ihm fallen lassen wie die berühmte Kartoffel. Den „Frommen“ wird man erzählen, daß der „Heilige Vater“ sich gegen die bösen „Bischöfe“ nicht durchsetzen konnte. Damit haben die Modernisten wieder gesiegt, die Konzilssekte wurde wieder etwas nach links verschoben und der Ratzinger sein „katholisches“ Gesicht gewahrt. Alles nach Schema F.
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#19   Palpatina reloaded †   11:33:22 | Dienstag, 10. Januar 2012
Ich warte schon sehnlichst auf monens… :-} soll der uns sagen, ob wir kreuz.netter nun HELDENBISCHOF VITUS weiterhin die Stange halten müssen ;-) O:)
…oder ob er nun bereits zum FLUCHTBISCHOF mutiert ist (Epitheta wie „führungsschwach“ weisen nun allmählich in diese Richtung)
:'(
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#18   Siegfried   10:42:06 | Dienstag, 10. Januar 2012
zu #1 @ Erhabenheit Gottes; Sie reden sehr viel aber nur die Wirte, welche bedeutungslos sind. Ihnen fehlt die Allgemeinbildung und jedes christlich, katholisches Grundwissen.
Sie sollten in der Namenswahl nicht Gott beleidigen. Dies zur Information für Sie. Nehmen Sie sich eine Auszeit und lassen Sie die Menschheit zufrieden.
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#17   Fundi   09:27:27 | Dienstag, 10. Januar 2012
Es gibt halt faktisch mindestens 2 Kirchen in der RKK.
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#16   wickerl   08:48:56 | Dienstag, 10. Januar 2012
@Amanda52 #11 Das ist Ihre Thoerie , allerdings sagt die Allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria zur Fatima-Seherin Schwester Lucia dass die Sünde der Unkeuschheit die Sünde ist, die am meisten in die Hölle führt, sodass die Schreibweise von Kreuznet nicht nur mit der von Ihnen ins Spiel gebrachten Denkweise von Luther gedeutet werden kann.
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#15   Botschafter   23:30:49 | Montag, 9. Januar 2012
Die beiden Alumnen haben sich so selbst qualifiziert und die Bedenken des Bischofs bestätigt.
Ihr Tradipeitscher: Lasst doch den guten Bischof arbeiten, schiesst ihm nicht in den Rücken, denn ER hat das Seelenheil der Menschen im Auge und nicht stolze Herrschaft!!!
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#14   El Greco   23:08:20 | Montag, 9. Januar 2012
Wer seinen eigenen Standpunkt zwischen hiesig und dortig kaum verorten kann, der sollte still oder demütig sein.
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#13   clarissa colonia   23:07:14 | Montag, 9. Januar 2012
Das ist wieder mal typisch für hiesige Veröffentlichungen:
.
Bei überschaubarer Intelligenz zu viel Meinung bei zu wenig Ahnung …
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#12   schamane40   22:34:41 | Montag, 9. Januar 2012
Eine Theolunke ist ein ausgezeichneter Speisefisch, gebraten auf Müllerin Art, mit Salzkartöffelchen und gemischten Salat.
Die Theolunke ausnehmen, gut waschen, trocken tupfen und gebraten mit etwas Zitronensaft beträufeln.
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#11   Amanda52   22:21:35 | Montag, 9. Januar 2012
@Pipilotta
Bei ketz.net dreht sich doch alles um das 6. Gebot.
–-----
Wovon das Herz voll ist kündet der Mund. :-}
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#10   wickerl   22:18:38 | Montag, 9. Januar 2012
#9 auch wenn Papst Benedikt nach Mixa und Wagner jetzt noch Huonder in Gras beißen lässt, hat das auch seine Vorteile, es liegt dann vieles offen. Und ein Bischof muss halt eine gerade Linie fahren, auch wenn er von Absetzung bedroht ist, besser ein abgesetzter als ein Slalom fahrender Bischof.
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#9   lux in tenebris   21:54:47 | Montag, 9. Januar 2012
#3: War doch schon mal fast so weit, im vergangenen Jahr… Und kreuz.net haut auch noch drauf, anstatt sich um die übrigen Schweizer Bischöfe zu kümmern… :-[
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#8   schamane40   21:41:53 | Montag, 9. Januar 2012
„Theolunken“?
Ist das eine neugezüchtete Sorte knackiger Essiggurken? –
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#7   Pipilotta Viktualia †   21:38:23 | Montag, 9. Januar 2012
„Es ist davon auszugehen, daß es sich um moralische Verfehlungen – gewöhnlich im Sechsten Gebot – handelt.“
+
So unkonkret kennen wir kreuz.net ja gar nicht… jede Wette, in den nächsten paar Tagen erscheint ein ausführlicher Artikel über sämtliche angeblichen erotischen Details
>:)
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#6   schamane40   21:23:50 | Montag, 9. Januar 2012
Aber Ja, den Charakter erkennt man an Ohrringen und Pferdeschwanz.
Die großen Gauner an Grau und Unternehmerblau.
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#5   JohannSebastianBach   21:20:49 | Montag, 9. Januar 2012
Naja…
in unserem Nachbarort wurde einmal ein junger- äußerst höflicher,gepflegter, zuvorkommender und kompetenter- Bankangestellter rausgeschmissen! Er trug zwei Ohrringe und einen Pferdeschwanz!
Daraufhin reagierte fast 1/3 der Kunden mit Kontoauflösungen, es gab Unterschriftssammlungen, sowie entsprechende Presseartikel. Die Kündigung musste zurückgenommen werden und der junge Mann wurde mit einer beträchtlichen Summe abgefunden! Es ist wirklich nicht so, dass Arbeitgeber alles machen können, was sie wollen, das alles richtig ist und dass sich jeder unterzuordnen hat. Es gibt Betriebsräte und Gewerkschaften – warum sollen sich nicht ausgerechnet Kirchenleute alles bieten lassen müssen?
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#4   schamane40   20:54:27 | Montag, 9. Januar 2012
Altbewährte Bräuche mit geriebenem Parmesan
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#3   wickerl   20:51:15 | Montag, 9. Januar 2012
Bald werden die anderen altliberalen Schweizer Bischöfe nach Italien fahren, dort wie im Falle Mixa mit einem feinen italienischen Essen bewirtet werden und die Absetzung von Bischof Huonder bei Papst Benedikt erreichen. So ist das heute in der Kirche.
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#2   schamane40   20:38:19 | Montag, 9. Januar 2012
Was es doch nicht alles gibt? –
Ich glaube kreuz-net alles. –
Ein Born der Wahrheit. – – –
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#1   Erhabenheit Gottes †   20:35:34 | Montag, 9. Januar 2012
Bei der Piusbruderschaft hätte man natürlich sofort die Hunde von der Leine gelassen. Denn Unterwerfung unter die irdischen Machtgelüste der Piusbrüder steht über dem göttlichen Auftrag, Seelen durch sorgfältige und behutsame Pastoral vor der Verdammnis zu retten. Deshalb hat die Piusbruderschaft in der Kirche ja auch nichts mehr zu sagen. Deus lo vult.
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