20:29:53 | Montag, 9. Januar 2012
Wer Wind säet: Der Churer Bischof spielt katholisch und wirft seine Seminaristen gleichzeitig altliberalen Theolunken zum Fraß vor. Jetzt muß er dafür büßen.
(kreuz.net, Chur) Bischof Vitus Huonder (69) von Chur hat Bedenken, zweien ehemaligen Priesteramtskandidaten
die Missio Canonica für einen kirchlichen Beruf zu geben.
Das erklärte sein Pressesprecher heute in
einer Stellungnahme.
Die beiden Ex-Seminaristen studieren an der
glaubensfeindlichen ‘Theologischen Hochschule’
in Chur.
Diese steht unter der Aufsicht und Verantwortung von Bischof Huonder.
Die Theolunken alarmieren
die Kirchenhaß-MedienDer Bischof teilte seine Vorbehalte den beiden umstrittenen Theologiestudenten
am 7. und 9. Dezember in vertraulichen Gesprächen mit.
Er bat sie, darüber nachzudenken.
Eine endgültige
Entscheidung solle erst in einem weiteren Gespräch getroffen werden – erklärte der führungsschwache
Bischof.
Doch die beiden gingen nicht in sich, sondern petzten bei der altliberalen Theolunkenschaft
der Churer Hochschule.
Noch am 9. Dezember beschwerten sich die Theolunken beim Bischof schriftlich.
Das Schreiben ging – als wäre es ein Offener Brief – an zahlreiche weitere Personen.
Die Absicht war
offensichtlich: Die Theolunken wollten die antikirchlichen Medienbossen alarmieren, um ihnen den eigenen
Bischof vorzuwerfen.
Schmutzige MachtspieleHeute reagierte das Bistum mit einer öffentlichen Klarstellung.
Darin wird zaghaft festgestellt, daß mit dem breit gestreuten Brief die massenmediale Abhandlung vertraulicher
Personaldossiers „riskiert“ worden sei:
„Es fällt schwer, dies nicht als Powerplay beziehungsweise Druck
auf den Bischof zu interpretieren.“
Dieser müsse angeblich in der Lage sein,„frei nach seinem Gewissen
als Letztverantwortlicher für das Personal zu entscheiden“.
Bischof Huonder kritisiert, daß die skrupellosen
Theolunken eine „öffentliche Kontroverse zum Schaden des Bistums“ zumindest in Kauf nehmen würden.
Nach Ansicht von Beobachtern kann diese leicht eine Kirchenaustrittswelle provozieren.
Doch das ist positiv
zu bewerten.
Denn sie trifft nicht den Bischof, sondern die altliberalen Kirchensteuer-Bonzen, welche
auch die Theolunken stützen.
Stimmt etwas mit den Hormonen nicht?Die Pressemeldung betont, daß die
Vorbehalte gegen die umstrittenen Studenten nicht mit ihrer gescheiterten Laufbahn als Priesterseminaristen
zusammenhängen.
Es gebe einen dritten ehemaligen Priesteramtskandidaten, gegen den nichts vorliege.
Ferner habe der Bischof erst kürzlich einem ehemaligen Seminaristen die Missio als Pastoralassistent
erteilt.
Worum es bei den Vorbehalten gegen die beiden Ex-Seminaristen inhaltlich geht, sagt das Bistum
aus Achtung vor dem Persönlichkeitsschutz nicht.
Es ist davon auszugehen, daß es sich um moralische
Verfehlungen – gewöhnlich im Sechsten Gebot – handelt.
Der Bischof hat immer noch nicht kapiertObwohl
die Ex-Seminaristen den Bischof auf infame Weise hintergangen haben, hält dieser ihnen die Tür offen.
Das angebotene zweite Gespräch, in dem eine Entscheidung getroffen werde, sei weiterhin möglich.
In
jedem seriös geführten Betrieb – und erst recht bei den Medienunternehmern – hätte ein ähnliches treuloses
Verhalten zu einer fristlosen Entlassung geführt
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papist2012 23:19:28 | Dienstag, 10. Januar 2012
#21
MichalK 19:13:06 | Dienstag, 10. Januar 2012
#20
Tomás 11:39:53 | Dienstag, 10. Januar 2012
#18
Siegfried 10:42:06 | Dienstag, 10. Januar 2012
#17
Fundi 09:27:27 | Dienstag, 10. Januar 2012
#16
wickerl 08:48:56 | Dienstag, 10. Januar 2012
#14
El Greco 23:08:20 | Montag, 9. Januar 2012
#12
schamane40 22:34:41 | Montag, 9. Januar 2012
#11
Amanda52 22:21:35 | Montag, 9. Januar 2012
#10
wickerl 22:18:38 | Montag, 9. Januar 2012
#3
wickerl 20:51:15 | Montag, 9. Januar 2012