kreuzmeldungen
Bilbo Beutlin wird Papst + Felsenfest + Abgebüßt + Die erste katholische Kirche + Real
Bilbo Beutlin wird Papst

Großbritannien. Ian Holm (73), der im Film „Der Herr der Ringe“ Bilbo Beutlin spielte, wird Johannes Paul II. darstellen. Die amerikanische Fernsehstation ‘CBS’ will das Leben des verstorbenen Papstes in einer vierteiligen Miniserie auf die Leinwand bringen. Die Produktion soll im kommenden November ausgestrahlt werden. Der Film zeigt das Leben von Karol von der Schulzeit bis zu seinem Tod. Die Dreharbeiten werden nächsten Monat in Italien und Polen beginnen. Wer den Papst in seinen jüngeren Jahren verkörpern wird, ist noch unklar.

Felsenfest

Deutschland. „Wenn ein Heiliger im Himmel ist, dann ist sein Wirkungsradius viel größer als vorher“, erklärte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, kürzlich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ‘dpa’. Die Wahl von Kardinal Ratzinger zum Papst sei „ein Wunder“, an dem der verstorbene Johannes Paul II. seinen Anteil habe. „Durch seine Fürsprache bei Gott hat Johannes Paul II. beim Konklave die Wahl beeinflußt“ – vermutet der Kardinal. Er werde dieses Wunder aber nicht der Kongregation für den Seligsprechungsprozeß von Johannes Paul II. weiterleiten: „Das ist natürlich in einem Seligsprechungsverfahren nicht verifizierbar, aber für mich steht es felsenfest.“

Abgebüßt

USA. Der ehemalige Bischof von Phoenix, Mons. Thomas J. O’Brien (69), hat seine Strafe abgebüßt. Phoenix ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats Arizona im Südwesten der USA. Im Juni 2003 hatte er in der Nacht einen 43jährigen betrunkenen Fußgänger angefahren, der auf die Straße gesprungen war. Der Bischof stoppte seinen Wagen nicht, obwohl die Windschutzscheibe beschädigt war. Er wurde später von der Polizei ausfindig gemacht. Der angefahrene Fußgänger starb an den Folgen des Unfalls. Wegen Fahrerflucht wurde Mons. O’Brien zu 1000 Stunden ‘Arbeit im Dienst an der Allgemeinheit’ verurteilt. Im schlimmsten Fall hätte ihm eine mehrjährige Haftstrafe gedroht. Er leistete sie ab, indem er Kranke und Sterbende besuchte. Im Zuge der Strafuntersuchungen trat Mons. O’Brien als Diözesanbischof zurück.

Die erste katholische Kirche

Qatar. Im Jahr 2006 wird in Qatar voraussichtlich die erste katholische Kirche geweiht. Dies teilte Pater Justo Lacunza, der Rektor des päpstlichen Institutes für Islamische Studien in Rom, der katholischen Nachrichtenagentur ‘AKI’ mit. Das muslimische Land liegt im Nahen Osten und grenzt im Süden an Saudi Arabien.

Real

„Die Ungläubigen halten sich von der Eucharistie und dem Gebete fern. Denn sie bekennen nicht, daß die Eucharistie das Fleisch unseres Erlösers Jesus Christus ist, das für unsere Sünden gelitten hat und das der Vater in seiner Güte auferweckte.“

Hl. Ignatius von Antiochen (†um 107) in seinem Brief an die Gemeinde von Smyrna. Es handelt sich um das älteste Zeugnis der Tradition für die reale Gegenwart Christi im Altarsakrament.
      
2 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#2   Marcel   17:20:52 | Montag, 4. Juli 2005
Wider den Hauptfeind der Kirche: Das Freimaurertum
Die Linie 1517, 1717, 1917 zeigt den Zusammenhang. Die vorkonziliaren Päpste verurteilten das Freimaurertum scharf, das die Verkörperung des Liberalismus ist.
Wir bräuchten solche Päpste heute, wo es keine Regierung mehr gibt, die nicht den Freimaurerlogen gehorcht. (Auch kommunistische Staaten sind strukturell rein freimaurerische Gesellschaften. Gut demonstriert wird dies durch Gorbatschow).
Rotary und Lions als Töchter der Freimaurerei sind engstens mit ihr verbunden. Auch sie verurteilt von der ewigen Kirche – bis vor dem Konzil, ab dem der Liberalismus die Kirchenführung mehrheitlich besetzte.
Z.B. Papst Leo XIII., 1884: „In unserer Zeit scheinen die Anstifter des Übels sich in einer ungeheuren Anstrengung verbündet zu haben unter dem Antrieb und mit der Hilfe einer an zahlreichen Orten verbreiteten und fest organisierten Gesellschaft, der Gesellschaft der Freimaurer.
In ihrer wachsamen Besorgnis um das Heil des christlichen Volkes haben Unsere Vorgänger gar rasch diesen Hauptfeind erkannt in dem Augenblick, als er, aus dem Dunkel einer geheimen Verschwörung hervortretend, sich am hellen Tag zum Angriff emporschwang.“
Und: „Daraus ergibt sich, daß im Zeitraum von anderhalb Jahrhunderten die Sekte der Freimaurerei unglaubliche Fortschritte gemacht hat. Zugleich Verwegenheit und Schläue einsetzend ist sie in alle Ränge der sozialien Hierarchie eingefallen und beginnt inmitten der modernen Staaten eine Macht einzunehmen, die der Souveränität gleichkommt.“
Redaktion benachrichtigen
#1   zwobbel   14:38:58 | Montag, 4. Juli 2005
Themenkomplex „Rotarier im Bistum Fulda“
Zu dem vor kurzem hier behandelten Themenkomplex „Rotarier im Bistum Fulda“
könnten Ortsansässige dankenswertermaßen einmal nachforschen wie groß der Einfluß der so gaaaanz lieben Geldgeber auf katholische Schulen dort ist.
Man könnte z.B. kritisch nachfragen was für Fortbildungskurse Lehrer absolvieren. Teure Kurse die kostenfrei bleiben unter der Voraussetzung, daß auch wirklich die vermittelten Fortbildungsinhalte in Unterrichtsinhalte umgesetzt werden.
Diese Inhalte sind Gruppendynamik und Psychotechniken ! Schlecht bekannt von Priester-„Fortbildungen“.
In dem Unterricht werden Dinge behandelt über die die Kinder nicht gerne mit den Eltern sprechen. Die Kinder werden gezwungen höchst private Dinge niederzuschreiben… Eltern, die sich wehren haben wegen der Schulverträge nur die Chance die Kinder von der Schule zu nehmen.
Wer bezahlt diese Kurse? Warum schicken Schulleiter ihre Lehrkräfte dorthin?
Vielleicht sollte man im Vatikan schon mal über die Auswahl des nächsten Visitators nachdenken. Ein Bischof, der das Niederlegen von Blumen an Gräbern verbietet, hat zumindest sehr eigentümliche Gedanken.
Mögen denn die Rotarier den verstorbenen Bischof Dyba nicht?
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenPapst bittet um Schuldennachlaß + … kreuzmeldungenPäpstliches Lob + … kreuzmeldungenUngezwungen und bewußt + … kreuzmeldungenDie Kirche Germaniens + … kreuzmeldungenUrlaubspläne + … kreuzmeldungenKostenlos + … kreuzmeldungenÖkumene und Erholung + … kreuzmeldungenDas Herz des Priestertums + … kreuzmeldungenBesuch im Nachbarland + … kreuzmeldungenUnbewohnbar + … kreuzmeldungenUnter eidgenössischem Schutz und Schild + … kreuzmeldungenRundwanderweg mit dem Papst + … kreuzmeldungenRequiescat in pace + … kreuzmeldungenAlle sind Einheimische + … kreuzmeldungenGegen die Todesstrafe + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net