(kreuz.net) Bischof Franz-Josef Overbeck von Essen hielt am 9. Januar beim Priester- und Diakonentag seines
Bistums eine Ansprache.
Dabei feierte er den Mißbrauchs-Hoax ausgiebig:
„Mit dem Beginn meiner Amtszeit
in Essen ist zeitlich auch der Beginn der Mißbrauchskrise in unserem Bistum und in der Deutschen Kirche
verbunden, die uns also nun schon neben manch anderer Krise seit zwei Jahren in unterschiedlichster Intensität
begleitet und beschäftigt.“
Der Hoax führt ihn zu denkwürdigen Schlußfolgerungen wie:
„Wir sind
niemals fertig mit unserem Lebensentwurf und bedürfen immer wieder des Aufbruchs.“
Oder: „Wir müssen
Kirche nicht als irgendein Volk, sondern als Volk Gottes bewußt leben“.
Man müsse durch solche Krisen
hindurch lernen, „neu von Gott zu sprechen und ihn neu in der Gemeinschaft der Kirche zu bezeugen.“
Kirche
im Volk mit volkskirchlichen Elementen?
Nach dem Aufblasen des Mißbrauchs-Ballons wandte sich der Bischof
dem zweiten Thema zu, das ihm von den mächtigen Medienbossen vorgegeben wurde: dem Dialogprozeß.
Dessen
Ziel sei: „Wege zu finden, wie wir in Zukunft lebendige Kirche unter völlig veränderten Bedingungen
sein können.“
Gesellschaftliche Entwicklungen hätten „uns zu einer Kirche im Volk mit volkskirchlichen
Elementen werden lassen“ – schwafelt Mons. Overbeck.
Essen ist Teil der Weltkirche
Mit dem Aufgebot
eines Wortschwalls beharrt er auf Katholischem:
„Unser Dialogprozeß »Zukunft auf Katholisch« ist so
etwas wie eine »Nachbuchstabierung« der Bestimmung der Kirche, wie wir sie im Credo vorfinden.“
Die
eine, heilige, katholische und apostolische Kirche rufe zur Einheit auf:
„Wir sollen uns in ihr nicht
als Konkurrenten oder Gegner in unseren jeweiligen Verantwortungsbereichen in Pfarreien und Gemeinden
begreifen.“
Mons. Overbeck beteuert: „Wir sind schließlich katholisch und wissen von daher, daß wir
als Bistum Essen Teil der Weltkirche sind, in der wir alle Fragen zwar besprechen, aber nicht in allen
Fragen losgelöst von der Weltkirche reden und entscheiden können.“
Dialog-Überdruß
Der Ansturm auf
die bischöflich verordneten Dialogforen ist nicht überwältigend:
„Insbesondere die Herren Pfarrer
bitte ich um Unterstützung bei Auswahl und Motivation der Delegierten der Pfarreien“ – fleht Mons. Overbeck.
Denn: „Der Anmeldestand zum ersten Dialogforum ließ in der letzten Woche noch sehr zu wünschen übrig.“
Der Bischof hofft, daß die Weihnachtsferien oder der Jahreswechsel daran schuld sind.
Gravierende Einschnitte
Mons. Overbeck spricht von einem „personellen Kassensturz“:
„Die Prognosen zur Entwicklung der Zahl
der Priester und Diakone, aber auch der Laien im pastoralen Dienst machen erschreckend deutlich, daß
uns in den kommenden Jahren gravierende Einschnitte auch in diesem Bereich bevorstehen.“
Auf diesem Hintergrund
habe er entschieden, die Ausbildung für die Berufsgruppe der Pastoralreferenten wiederaufzunehmen.
Bis
zum Sommer soll eine entsprechende Kooperation mit dem Bistum Münster auf den Weg gebracht werden.
Das
Bistum Essen will darüber hinaus im kommenden Jahr bis zu fünf Stellen für – meist ungläubige – Pastoralreferenten
ausschreiben.
Den zahlenmäßigen Einbruch bei den altliberal ausgelaugten Gläubigen bringt der Bischof
nicht zur Sprache.
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41 Lesermeinungen
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Mein lieber El Muschi, . Hältst Du Dich an die Vorgaben?: 1 Thess 5,11-15: Darum tröstet und ermahnt
einander und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut. Wir bitten euch, Brüder: Erkennt die
unter euch an, die sich solche Mühe geben, euch im Namen des Herrn zu leiten und zum Rechten anzuhalten.
Achtet sie hoch und liebt sie wegen ihres Wirkens! Haltet Frieden untereinander! Wir ermahnen euch, Brüder:
Weist die zurecht, die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen
an, seid geduldig mit allen! Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht
euch immer, einander und allen Gutes zu tun. . . Irgendwie klingt Dein Geschreibsel anders. . . Und hältst
Du das?: Röm 12,9-14 Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid
einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in
eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig
in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit
Gastfreundschaft! Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht! . und Römer 12,15-21 ist auch
noch sehr interessant. . Das klingt alles nicht nach Verfluchen von Andersdenkenden. Respektvoller Umgang
mit Papst, Bischöfen, Pristern und im Glauben Suchenden sieht anders aus, als es sich Fanatikergläubige
und Tötungsliebende wünschen.
PBC www.pbc.de/index.php?id=standpunkte www.pbc.de/index.php?id=1359 www.pbc.de/index.php?id=1359 www.pbc.de/index.php?id=1359
Sexualisierung Die Sexualisierung unserer Gesellschaft Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
(Vergewaltigung, sexuelle Nötigung pp.) ist von 34.200 im Jahr 1987 auf 57.306 im Jahr 2004 angestiegen
(Polizeiliche Kriminalstatistik 1987 – 2004). Opfer dieser Straftaten sind meist Kinder und Jugendliche
im Alter von 14 bis 18 Jahren, aber auch junge Frauen bis zum 21. Lebensjahr.
#37 al-Muschrik 03:29:59 | Freitag, 13. Januar 2012
Vielen Dank, verehrter Sycamore, für Ihre freundlichen und überaus nachsichtigen Ermahnungen, ein schlimmes
Versäumnis das Sie gar nicht erwähnt haben ist natürlich auch das Fehlen von „Versöhnung und Vertöchterung
der Gegensätze“. Vielen Dank auch für das geflügelte Wort, das ich bisher nicht kannte. (Trotz Ihrer
politisch-inkorrekten Formulierung: „Geschwafel“ statt „Dialog“. Ts, Ts, Ts, wie können Sie!) ___ Evelynn
von der Pißrinne Auf die brüderliche Ermahnung, die natürlich überhaupt nur Leuten zukommt, die zur
christlichen Gemeinde gehören, folgt der Rauswurf, die Verfluchung und in besseren Zeiten auch Verbrennung
oder anderweitige Hinrichtung derer, die sie nicht annehmen. _ Ich persönlich habe mich gerade wegen
der Kreuzzüge und der heiligen Inquisition von der katholischen Kirche anziehen lassen, zu der ich erst
seit kurzem gehöre. Gerade Kreaturen wie Sie, Schalom, Clarissa, all die Homoperversen etc. etc. haben
mir die tiefe Weisheit von N. Gómez Dávilas: „Das durch das 2. Vatikanische Konzil ausgelöste Gezeter
hat den hygienischen Nutzen der Inquisition gezeigt.“ verständlich gemacht.
Sogar in der Bibel steht was von brüderlicher Ermahnung, was für damalige Zeiten ziemlich fortschrittlich
nahezu modernistisch war. Und dazu sagt man heute geschwisterliche Dialog-Kirche, lieber Sickmoor. . Dass
Du das Wort des Anfangs gleichsetzt mit kirchlicher Erlaubnis zu Verbrennungen und Menschen und Kreuzzügen,
sagt über Dein Gehorsamsverständnis alles. Wenn dieses Wort sagt, spring, springst Du auch. Alles klar.
#34 al-Muschrik Sie haben unverzeihlicherweise die zwei Lieblingsausdrücke der „mündigen Christen“ nicht
verwendet, nämlich (1) „auf Augenhöhe“ und (2) „geschwisterliche Kirche“ oder gar „geschwisterliche
Dialog-Kirche“ (Evelynn van den Murks # 28). Für solche Christen gilt das geflügelte Wort: „Am Anfang
war das Wort, am Ende das Geschwafel.“
#34 al-Muschrik 23:17:13 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Ihre Anmerkungen, Sycamore, sind Mißtöne zum nicht endenwollenden Beifall der „mündigen Christen“ für die Kirche des unablässigen Aufbruchs in die permanente Erneuerung, der unaufhörlichen Bewältigung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und des unausgesetzten Dialogs nach innen und außen, nach oben und unten und vor allem mit sich selbst und dem Nichts.
#32 mathild 22:47:21 | Donnerstag, 12. Januar 2012
So ein toller Mietling ist der Herr Overbeck…er verschaukelt die Menschen nach Strich und Faden…ließ
er sich am 03.01.2012 in Duisbuirg-Marxloh sehen…denn er wird die Schließung von 5 Gemeindekirchen
sowieso durchziehen. Vor Jahren noch hätte man solche Leute nackig ausgezogen und durch die Straßen
gejagt…Pfui…ich schäme mich für uns Katholiken…das es solche „Bischöfe“ überhaupt gibt. Auch
der Papst scheint nicht zu wissen, welche HÄRETIKER er in dieser Kirche auch noch befördert ! Weg mit
dem Franz-Jupp Overbeck und vielen anderen Bischöfen und Kardinälen. ORA et CERTA gegen diese TYPEN
!
#30 Sycamore 22:25:30 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Soziologie statt Spiritualität: typisch deutsch-katholisch Der Dialog ist eine soziologische Kategorie,
in seiner höchsten Form eine philosophische, wie Sokrates uns gezeigt hat, nie jedoch eine kirchliche.
Die Kirche kennt eine Verkündigung und eine Metanoia, eine Umkehr, nicht ein „Dialog“ mit den Gläubigen.
Jesus Christus, im Gegensatz zu Sokrates, hat nie den Dialog geübt: er hat die Botschaft Gottes verkündet
und die Menschen zu Umkehr ermahnt. Was im Leben der Kirche vor sich geht, sind in der Tat nicht die üblichen
gesellschaftlichen Prozesse. In ihr entfaltet sich das Mysterium des göttlichen Lebens, dessen die Getauften
teihaftig gemacht worden sind. Ein „Aufbruch“ im Leben der Getauften – sowohl individuell als auch kollektiv
betrachtet – kann, darf, also nicht zu einem „Sociologicum“ verflacht und denaturiert werden. Dies tut
die Dialoginitiative jedoch tatsächlich. Anstatt fünf Jahre lang den Glauben „zu besprechen“, wie wäre
es, wenn die deutsche Kirche ab sofort damit anfinge, den Glauben „zu leben“? Das wäre der richtige Aufbruch
zu einem tiefer gelebten und tiefer verstandenen Glauben. Was für eine Befreiung! Statt unzähliger Gremiensitzungen
voll Geschwafel, das Erlebnis des Heiligen Geistes in der sakramentalen Praxis und in der Nächstenliebe.
Wer will als erster den deutschen Bischöfen und Gremienkatholiken den klassischen, aufbruchbringenden
Arschtritt verpassen, damit sie dynamisch ins wirkliche Leben der Kirche gelangen?
#27 Soramonas 19:18:12 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Gender in der Kita! Wie Kleinkinder umprogrammiert werden Eva Herman Die Sexualisierung bei Kindern treibt
seit einigen Jahren aufgrund des Gender Mainstreaming grausige, eine ganze Gesellschaft verändernde Blüten.
Kindern werden inzwischen an zahlreichen Schulen im »Gender«-Unterricht – ein neues Fach – die verschiedenen
Möglichkeiten der Geschlechterausübung nahegebracht. Sie sollen von dem bisher herrschenden »stereotypen«
Bild des Mannes und der Frau weggelenkt werden, vielmehr lernen sie nun, dass es weder ein festes männliches,
noch ein festes weibliches Geschlecht gibt, sondern dass dazwischen noch viele Möglichkeiten wie Bi-,
Homo- oder Transsexualität herrschen, die durchaus normal seien. Auch dass die jeweiligen Neigungen wechseln
können, lernen die Schüler im Unterricht, und dass dies alles ebenso ganz normal sei. info.kopp-verlag.de/…-umprogrammiert.html
#26 al-Muschrik 15:45:29 | Donnerstag, 12. Januar 2012
################################# Ein fortweisendes Wort für Weggeschrittene. #################################
Ein rhetorisches Meisterwerk episkopaler Agonanie. #################################
#23 Dumbledor 12:52:11 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Der heilige Apostel Paulus nahm das Taufen auch nicht so bitterernst: – „Ich danke Gott, dass ich niemand
von euch getauft habe, außer Krispus und Gaius, 15 sodass keiner sagen kann, ihr seiet auf meinen Namen
getauft worden. 16 Ich habe allerdings auch die Familie des Stephanas getauft. Ob ich sonst noch jemand
getauft habe, weiß ich nicht mehr. 17 Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium
zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft
gebracht wird.“ (1. Kor 1,14-17)
#12 Glauben heißt in diesem Fall zu wissen, weil der Glaube von Gott, der weder lügen noch irren kann,
offenbart wurde. #15 Die Anzahl der wahren Katholiken beträgt weltweit zur Zeit schätzungsweise 50 000.
#16 Weil jeder, auch ein Jude oder ein Heide, der selbst nicht getauft ist und an die Taufe nicht glaubt,
gültig taufen kann. Vorausgesetzt, daß er die richtige Form und Materie benutzt und die Absicht hat,
zu tun, was die Kirche tut.
#16 Shadow1979 † 11:35:56 | Donnerstag, 12. Januar 2012
@Tomas Warum ist die Taufe denn gültig? Alles andere von Ihm ist ungültig obwohl er nicht mal richtig
geweiht ist,praktisch ein Priesterdarsteller, aber die Taufe soll jetzt gültig sein. Das interessiert
mich jetzt wirklich wie das geht!
am sinnvollsten ist es auch in der heutigen ZEIT; wenn man die DINGE so nennt – wie man sie denkt. Dies
meine ich so ganz allgemein. Mir fällt es in der letzten Zeit öftes auf, dass Menschen sich schlechter
machen als sie sind oder DINGE negativer darstellen als sie sind. Wenn man dann etwas dazu sagt, bekommt
man als Antwort. Man nennt dies auch „fishing vor compliments“ oder „negative publicity“. Viele Menschen
nehmen die Dinge, die sie hören aber so hin, wie sie sie hören und dies ist auch ihr gutes Recht. Ein
Ja sei ein JA und ein NEIN sei ein NEIN. Wenn einer JA sagt, will ich mich drauf verlassen können. Wenn
JESUS uns fragt, ob wir ihn lieben und wir sagen dann „nein“ obwohl wir „ja“ meinen – erwarten wir dann
von ihm, dass er das er unsere wahren Gedanken herauspikt oder wollen wir, dass er uns beim Wort nimmt.
#10 bassman 11:01:48 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Solch eine Stellenausschreibung würde ich gerne einmal sehen. Dann sucht mal schöne eure ungläubigen Pastoralreferenten. 2-3 könntet ihr vielleicht finden, wenn ihr Glück habt!
Overbeck, ein Verehrer vom Ratzinger und Senkrechtstarter, ist weder katholisch noch Bischof, sehr wahrscheinlich nicht einmal Priester. Alle Messen, die er zelebriert und alle Sakramente – bis auf die Taufe –, die er spendet sind nicht nur unerlaubt, sondern sogar ungültig.
#7 Urknall000 10:58:46 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Liebe Redax, woher nehmen sie das Recht Pastoralreferentinnen und Referenten ihre Berufung abzusprechen? Wenn ich mir ihre Seite so anschaue, erscheinen mir die Readktion und zahlreiche User doch deutlich ungläubiger als die meisten Pastoralreferentinnen und Referenten.
Ein wegweisendes Wort. Man kann dem Bischof nur dankbar sein für diese mutige Ansprache. Präzis, konkret,
katholisch. Ein echter Hoffnungsträger im deutschen episkopat.
Auch Multiplikatorenseminare müssen nicht immer in der ursprünglich gewünschten Art funktionieren,
falls es Widerstände und Vorbehalte gibt und ein sogenanntes Dialogforum zu wenig griffig ist und abzugleiten
droht…!
#2 Methodist 10:49:30 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Na, weil doch nur die Priester – natürlich nur die zwei Prozent rechtgläubigen unter ihnen – katholisch sind… Bei Pastoralreferenten handelt es sich um dämonische Kräfte… kennst doch die Seite hier…