10:01:12 | Freitag, 13. Januar 2012
Man kann sie nicht mehr hören, die altliberalen Sprüche. Doch geklopft werden sie immer noch – vor einem immer älter und spärlicher werdenden Publikum.

‘schwäbische.de’ photographierte Michael Albus bei seinem altliberalen Vortrag.
(kreuz.net) Michael Albus (69) ist ein ehemaliger ZDF-Journalist, der sich auch als Theologe ausgibt.
Im Februar 2011 unterzeichnete er das ominöse Theolunken-Pamphlet.
Von 1971 bis 1976 leitete er die
Referate für Presse und Publizistik sowie Kultur beim altliberalen ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’.
Seit 2002 ist der Altliberale altliberaler Honorarprofessor für Religionsdidaktik der Medien an der
altliberalen Theologischen Fakultät in Freiburg.
Hätte Christus einen Hurrah-Artikel bekommen?Am
28. November bediente ihn die Online-Ausgabe der kirchenfeindlichen ‘Schwäbischen Zeitung’ mit einem
Hurrah-Artikel.
Anlaß dazu war ein Vortrag von Albus in der 13.000-Seelen-Stadt Pfullendorf unweit des
Bodensees.
Der Anlaß wurde von einer „Evangelisch-Katholischen Erwachsenenbildung“ organisiert.
Gerade
mal fünfzig meist pensionierte Anwesende folgten den altliberalen Durchhalteparolen des pensionierten
Journalisten.
Die Verbürgerlichung als IdealAlbus plant eine „Rückkehr zu den Wurzeln des christlichen
Glaubens“.
Damit meinte er die gerade in Deutschland von den Medienbossen propagierte satte Verbürgerlichungs-
und Verflachungsideologie.
Er verglich die christliche Religion mit einem Fluß, der sich aus einem kleinen
Gebirgstal seinen unbequemen Weg in die flache Ebene bahnte, „der mitriß und überschwemmte, der Freude
und Schrecken gleichzeitig verbreitete“ – wie sich die ‘Schwäbische Zeitung’ ausdrückt.
Über 2000
Jahre sei der Fluß durch Theologen, Architekten und Philosophen gebändigt worden.
Aus Jesus – den Albus
pietistisch als „Seelenarzt“ seiner Zeit konstruiert – sei ein „König, ein Herrscher geworden“.
Was
er unterschlägt: Jesus stellt sich dem Pilatus als „König“ vor.
Albus als Prophet des Schweinetrogs
Nach Angaben von Albus ist in den 2000 Jahren „etwas Schreckliches“ geschehen:
„Die christliche Religion
ist zu einem Gefängnis Gottes geworden, von Menschenhand gebaut.“
Doch inzwischen gebe es „irreversible“
Austrittswellen. Gleichzeitig redet Albus eine „Sehnsucht nach Religion“ herbei.
Er erfindet sogar eine
„Suche nach Religion“, die an den Kirchen vorbeigehe.
In Wahrheit gibt es in der Schweinetrog-Mentalität
der Reichen – wie schon das Evangelium sagt – schon lange keinen Himmel mehr.
Altliberale Verbauungen
entfernenAlbus fordert, sogenannte „Verbauungen“ zu entfernen:
„Das Christentum muß sich aus den Sätzen
und Formen lösen und wieder zu Jesus zurückkehren“ – benützt er selber Sätze.
Die Kirche müsse durch
die „Wahrheit Jesu Christi“ unterwandert werden – unterstellt er:
„Wie ging Jesus mit den Frauen um,
wie mit den Kindern, mit den Alten, Kranken und Behinderten.“
Warum nennt Albus die Kinderabtreibung
und die Präimplantations-Diagnose nicht offen beim Namen?
Er soll sich selber bei der Nase nehmenIn
der Diskussion mit seinem pensionierten Publikum klopfte der Pensionist Sprüche wie:
Man habe aus dem
Papst und der Katholischen Kirche angeblich ein „absolutistisches Fürstentum“ gemacht.
Albus soll zuerst
gegen das wirklich absolutistische und erbittert antichristliche Fürstentum der Medienbosse kämpfen.
Es sei entscheidend, die „Starre der Kirchen“ zu durchbrechen.
Das soll Albus seinen in sturem Dogmatismus
und Anti-Katholizismus erstarrten altliberalen Busenfreunden zurufen.
„Wir müssen uns damit abfinden,
daß in unseren Gemeinden auch Menschen eine Heimat suchen, die nicht Mitglied der Kirche sind.“
Albus
wird sich auch damit abfinden müssen, daß immer weniger Mitglieder der Kirche der altliberalen Ideologie
huldigen.
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Sinah 23:08:23 | Sonntag, 15. Januar 2012
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Sinah 22:52:03 | Sonntag, 15. Januar 2012
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Anael 05:23:59 | Samstag, 14. Januar 2012
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