Was dem polnischen Papst seine „Neuevangelisation“ war, scheint dem jetzigen Amtinhaber seine „Reform der Reform“ zu werden – ein Papiertiger ohne Zähne.
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. wird am 20. Januar die umstrittene Liturgie der Neokatechumenalen Bewegung
genehmigen.
Das berichtete der italienische Vatikanist Sandro Magister am 13. Januar auf seiner Webseite.
Damit würde der Vatikan vor den liturgischen Mißbräuchen in der Gemeinschaft – ähnlich wie beim „pro
multis“ – bedingungslos kapitulieren.
Die Bewegung ist in 110 Ländern mit 300.000 Mitgliedern, 20.000
Gemeinschaften und 78 Priesterseminarien vertreten.
Ein großer Anhänger der Bewegung ist in der vatikanischen
Kurie der Präfekt der Missionskongregation, Erzbischof Fernando Filoni.
Der Katechismus hat es schon
letztes Jahr geschafft
Am 20. Januar wird Benedikt XVI. im vatikanischen Audienzsaal Tausende Mitglieder
der Neokatechumenalen Bewegung empfangen.
Unter den Anwesenden werden auch die Gründer sein Francisco
„Kiko“ Argüello (73) und Carmen Hernández.
Am 17. Januar 2011 verkündigte der Papst bei einer ähnlichen
Versammlung, daß eine korrigierte Version der umstrittenen dreizehn Bände des Katechismus der Neokatechumenalen
vom Vatikan approbiert worden sei.
Markante Unterschiede
Die von den Neokatechumenalen abgehaltenen
Eucharistiefeiern unterscheidet in vier Punkten vom Novus Ordo:
• Die Eucharistiefeiern werden in Kleingruppen
am Samstag abend und meistens nicht in einer Kirche abgehalten.
• Die Mahlfeiern der Neokatechumenalen
vermeiden die Benützung konsekrierter Altäre – selbst wenn sie ihre Eucharistiefeiern in Kirchen abhalten.
Sie sitzen stattdessen um Tische.
• Vor den Lesungen und nach dem Evangelium gibt es jede Menge Laienpredigten.
Die offizielle Predigt des Priesters schließt sich als weitere Wortmeldung an.
• Die Kommunion wird
sitzend und mit viel Gebrösel empfangen. Alle kommunizieren zusammen mit dem Priester.
Magister betont,
daß sich die neugläubige Eucharistie von der neokatechumenalen Mahlfeier stärker unterscheidet als
von der Alten Messe.
Neue Statuten – alte Praxis
Den ersten großen Sieg errang die Gemeinschaft im
Juni 2008. Damals approbierte Papst Benedikt XVI. die definitiven Statuten des Weges.
Darin versuchte
der Vatikan auch liturgische Änderungen festzuschreiben.
So sollten die neokatechumenalen Kleingruppen-Mahlfeiern
auch normalen Gläubigen offenstehen.
Die Kommunion sollte stehend empfangen werden.
Zu den Lesungen
sollten nur „kurze einleitende“ Ermahnungen erlaubt sein.
Die Endlos-Kommentare nach dem Evangelium sollten
ganz verschwinden.
Doch in der Praxis änderte sich fast nichts.
Eine Schlaumeierei
Nach Angaben von
Magister erwarten sich die Gründer von der bevorstehenden Audienz eine ausdrückliche päpstliche Approbation
der liturgischen Mißstände ihrer Gemeinschaft.
Magister erinnert daran, daß eine solche Genehmigung
unter dem ehemaligen Präfekten der Liturgiekongregation, Francis Kardinal Arinze, und seinem Sekretär,
dem heutigen Erzbischof von Ceylon, Malcolm Kardinal Ranjith, undenkbar gewesen wären.
Kardinal Arinze
mahnte der Gemeinschaft im Jahr 2006 schriftlich eine Reihe von Korrekturen an. Doch er erhielt von den
Leitern der Gemeinschaft eine Abfuhr.
Magister erwähnt auch eine Schlaumeierei, die von den Neokatechumenalen
angewendet wird:
Wenn Päpste, Bischöfe oder Kardinäle an ihren Eucharistiefeiern teilnehmen, halten
sie sich an die liturgischen Regeln.
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44 Lesermeinungen
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Ich wähnte mich bei einer solchen „Liturgie“ einst total im falschen Film. Nachdem wir Platz genommen
hatten, wurde gleich auf meine erstmalige Anwesenheit hingewiesen – gerade noch, daß keine „Vorstellrunde“
durchgeführt wurde. In weiterer Folge kam es zu Diskussionen zwischen den Laienpredigten; Kinder dankten
den Herrgott mit gen Himmel gehaltenen Handflächen dafür, „daß der Nikolo soviele Sachen gebracht hat“.
Nur zum Drüberstreuen kam zwischendurch der Priester zu Wort. Weiteres Highlight: der Friedensgruß.
Den mag ich generell nicht, aber hier wurden nicht nur Hände geschüttelt, sondern auch links und rechts
„gebusselt“. Ja, wo sind wir denn… Dann die „Kommunion“. Da ich am Rand des Sitzkreises saß, bekam
ich das bröselnde Pithabrot als erste ausgehändigt – und steckte es gleich nach Erhalt in den Mund,
wie ich es von zuhause gewöhnt bin. Erst als die anderen ihren „Anteil“ bekommen hatten, wurde das Kommando
zur gemeinsamen Kommunioneinnahme gegeben, worauf die anderen mich komisch ansahen, da ich meine „Hostie“
ja schon zu Beginn konsumiert hatte. Generell fühlte ich mich in diesem Sitzkreis die ganze Zeit über
total beobachtet. Das dicke Ende: am Ende der „Liturgie“ tanzten wir mit Handfassung im Kreis um den Tisch
herum – wie beim „Tanz ums goldene Kalb“. Übrigens: ich habe mit Fellay & Co nichts am Hut und bin auch
nicht der Meinung, daß „NOM + Handkommunion = unwürdige Messe“. Aber DAS hat mit Liturgie nichts mehr
zu tun. Das ist nur mehr Kaffeekränzchen.
Und welchen glaubwürdigen Veröffentlichungen wollen Sie diese Äußerungen entnommen haben? . Wahrscheinlich
ist’s alles nur dümmliches „altgläubiges“ Waschweibergeschwätz.
@Siegfried Das mit dem Stimmenkauf war mir auch schon bekannt. Wirft natürlich ein sehr sonderbares Licht
auf die Wahl einer vermeintlichen Lichtgestalt. Aber trösten wir uns, es spricht einiges dafür, dass
er nur ein Papstdarsteller und kein Papst war.
Als im Jahre 1963 die Wahl des Nachfolgers für PP. Johannes XXIII. anstand, war bereits bekannt, daß
Kardinal Montini zum Papst gewählt wird. Die Initiatoren waren die Bischöfe der deutschen Sprache unter
Führung von Döpfner und Frings, Frankreich, Belgien, Niederlande und die Skandinavischen – Länder.
Die Wahlberechtigten aus der Dritten Welt wurden durch den deutschen Episkopat bereits über Finanzzuwendungen
so geführt, daß aus diesem Umfeld Stimmen für Montini gesichert wurden. Vor dem Konklave wies Knrad
Adenauer, der damlöige Bundeskanzler, darauf hin, wenn Montini Papst wird ist dies kein Segen für die
Entwicklung des christlichen Europas und kein Segen für die Kirche. Adenauer hatte recht behalten, er
war nicht gezwungen gewesen zu sagen; „was interessiert mich mein dummes Gerede von gestern!“. Papst Paul
VI. hat die unerklärbare Handlungsweise seines Vorgängers um ein Vielfaches übertrumpft. Beim Jubiläum
zu seinem 9 Jahrestag als Papst hat er die Wahrheit erstmalig eingestanden; „Am 29. Juni 1972, dem 9.
Jahrestag seiner Krönung, sprach er in einer Ansprache vor den Kardinälen, dem Diplomatischen Corps
und zahlreichen Gläubigen mit bewegter Stimme vom Rauch Satans, der durch irgendeinen Riss in den Tempel
Gottes eingedrungen ist’.“
#40 Alberthesel † 21:38:40 | Samstag, 14. Januar 2012
#37 RichardLöwenherz 14:07:13 | Samstag, 14. Januar 2012 SKANDALÖS Protestunten-Liturgie. –--------------------------------------------------------------------------------
In welche Agende einer evangelischen Kirche sind derartige Kultformen aufgenommen? \\
Die neokatechumenale Feier des Heiligen Messopfers hat zweifellos etwas Exotisches an sich, doch im Zentrum ihres Tuns stehen die Ehrfurcht und die Liebe zu Christus. Wenn Papst Benedikt diese Bewegung voll anerkennt, dann können alle gutgesinnten Skeptiker sicher sein, dass die Vollintegration dieser Bewegung ein authentischer Gewinn für die Kirche sein wird, ein heilsamer Beitrag zur Festigung der Kirche und des katholischen Glaubens unter der immer größer werdende Anzahl von kirchfernen Katholiken. prodignus
Zum Glück ist mir bisher das Neokatechumenat noch nicht begegnet. Was man hier liest, ist unglaublich. Wie kann der hl. Vater eine solche Liturgie zulassen?
Diese Truppe ist eine subversive katholische Geheimsekte , die auch aus vielen anderen Gründen, verboten werden müßte, wenn das Magisterium seine Aufgaben verantwortungsvoll wahrnehmen würde. Das dies eine Sekte ist, wußte auch der neue „Selige“ J.P.II. Ein südamerikanischewr Bischof jammerte, die protestantischen Sekten hätte in seinem Sprengel großen Zulauf. J.P.II. antwortete: „ Was wollen Sie, wir haben auch unsere Sekten, das Neokathechumenat zum Beispiel.“ Die röm.kath. Kirche zerbröselt an der Peripherie. Erbarme Dich unser, o Herr!
Die Zusammenkünfte der Neokats haben nichts mit dem Meßopfer zu tun. Eine Transsubstantation ist unter diesen Bedingungen ausgeschlossen. Man könnte auch Wurst und Käse auf die Semmel legen, ohne daß es ein Sakrileg wäre.
#27 Sinah Alles sehr seltsam. Vielleicht sollte man Fellay fragen, ob nicht der Ratzinger einen Doppelgänger
hat. Der echt gute Ratzinger, der die tridentinische Messe betet, hat man in einem Kellerraum eingesperrt
und sein Doppelgänger führt Gespräche mit Vudu-„Priestern“. Wenn der Fellay im Vatikan auftaucht, wird
der echte Ratzinger aus dem Keller geholt und…
„Damit würde der Vatikan vor den liturgischen Mißbräuchen in der Gemeinschaft – ähnlich wie beim „pro
multis“ – bedingungslos kapitulieren.“ Gleich ähnlich, wie die Fsspx-Bruderschaft vor Ratzinger kapituliert.
Eine Nächäffung der Messe in Satansgestalt aus der Schmelzhütte des Teufels. Im Grunde egal, ob so
oder so. In den NOM-Vorstellungen sind die Luther-Tische ja auch nicht konsekriert. „Die Mahlfeiern der
Neokatechumenalen vermeiden die Benützung konsekrierter Altäre -sie sitzen statt dessen um Tische.“
Ob sonst ein Tisch oder ein Luthertisch – einerlei! Kommunion gibt’s so wenig wie in der Luthermesse der
Benellikirche. Nanu, und was sagt die Fsspx hierzu? Welchen Kommentar hierzu läßt sich Bischof Fellay
einfallen? Weitere Umarmungen fällig? Na klar! Denn auch hier gibt Benedikt „schweren Herzens“ nach!
Denn für die FSSPX gilt die persönliche gute Absicht des Papstes! Bleibt er doch weiterhin Stellvertreter
Christi. Und es gilt weiterhin: „Wer euch hört, der hört mich, wer euch verwirft, der verwirft mich.“
Super! Und dieser Papst leitet die Kirche, „die Säule und Grundfeste der Wahrheit“! Super! Wollte doch
Bischof Fellay uns glauben machen, der Papst lese die Alte Messe. Dem wurde vom Vatikan jedoch schnell
widersprochen.
@#23 auf das baldige Ende warten wir doch schon seit ca.2000 Jahren. Meine Lehrerin erzählte uns ,dass
wir das Jahr 2000 nicht erleben würden,da vorher der „jüngste Tag“ käme.
18 Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen; 19 er erfüllt das Begehren
derer, die ihn fürchten; er hört ihr Schreien und rettet sie. 20 Der Herr behütet alle, die ihn lieben,
und er wird alle Gottlosen vertilgen.
#23 Shadow1979 † 14:34:49 | Freitag, 13. Januar 2012
#18 Das jetzt auch noch! Jetz kann er sogar schon Weltenenden vorraus sagen Hoffentlich weis Gott auch
bescheid und ist nicht gerade beim Bogenschiessen
Du wirst alle verwerfen, die von deinen Anweisungen abweichen; denn ihre Täuschung ist vergeblich. 119
Wie Schlacken räumst du alle Gottlosen von der Erde hinweg; darum liebe ich deine Zeugnisse. 120 Mein
Fleisch schaudert aus Furcht vor dir, und ich habe Ehrfurcht vor deinen Bestimmungen!
Wir werden irgendwann entscheiden können und müssen, wie wir unser Leben gestalten wollen. Deshalb ist es notwendig, den „wahren Herrn“ in uns zu finden.
Eine amtlich anerkannte Sekte mehr in diesem häretischen Sammelsurium. Mal sehen, welche die nächtste Sekte ist, die in Ratzingers Hexenkessel Aufnahme findet. Die Piusbruderschaft?
„• Die Eucharistiefeiern werden in Kleingruppen am Samstag abend und meistens nicht in einer Kirche
abgehalten. • Die Mahlfeiern der Neokatechumenalen vermeiden die Benützung konsekrierter Altäre –
selbst wenn sie ihre Eucharistiefeiern in Kirchen abhalten. Sie sitzen stattdessen um Tische. • Vor
den Lesungen und nach dem Evangelium gibt es jede Menge Laienpredigten. Die offizielle Predigt des Priesters
schließt sich als weitere Wortmeldung an. • Die Kommunion wird sitzend und mit viel Gebrösel empfangen.
Alle kommunizieren zusammen mit dem Priester.“ ; So schlimm ist das nicht, Hauptsache ist doch, die sind
erst mal weg von der Straße, den Drogen und der org. Krimininalität.
Wenn es schon um die Reform der Reform geht, kann nicht mehr viel bei rauskommen. Da muss man schon die Kraft eines Reformaors haben, um eine Reform zu stemmen… Aber bei der Unaufmerksamkeit im Kirchenvolk…! ?
Hmmmm also ich bin so ein Neokatechumenaler Brösler, kann aber die Empörung nicht gut verstehen. Es
gibt schon jetzt verschiedene Riten in der Kirche, jetzt wird ein weiterer approbiert, das scheint mir
nicht der Untergang des Abendlandes zu sein. Aus unseren Gemeinschaften gehen viele Tausend Berufungen
hervor. Gebröselt wird überhaupt nicht, totaler Unsinn. Beim Empfang der Kommunion aus der Hand des
Priesters stehen wir auf. Viele Brüder meiner Gemeinschaft besuchen die Heilige Messe täglich, so wie
ich selber, im ordentlichen Ritus der Kirche. Sollte es nicht mehr um den Glauben gehen? Pace.
Schon Jesus und seine Apostel haben das Abendmahl liegend an einem niederen Tisch „mit viel Gebrösel“
der geteilten Mazzot gefeiert, dazu mit Lesungen und Erzählungen vom Auszug aus Ägypten und Danksagungen
in der aramäischen Landessprache. Ich selber kenne diese Form der Eucharistie mit Freunden seit 40 Jahren.
Dabei wurde allen neu Hinzugekommenen der Sinn der heiligen Messe neu erschlossen. Nach der Eucharistie
schließt sich eine Agape ( Liebesmahl) mit mitgebrachten geteilten Speisen an. Da wird Gemeinschaft gelebt
erfahren und nicht eine Messe auf Distanz.
„Rom“ ahmt Evangelikale (= Wahre Evangelische) nach bzw. duldet die Nachahmung… Kreuznet sollte den
Papst darauf hinweisen, daß laut kreuznet. DIE Protestanten vor dem Untergang stehen…