(kreuz.net, Trier) Bei der diesjährigen Heilig-Rock-Wallfahrt vom 13. April bis 5. Mai in Trier wird
es erstmals keinen besonderen Ablaß geben.
Das erklärte der altliberale Bischof Stephan Ackermann von
Trier laut einem Bericht in der Tageszeitung ‘Die Welt’.
Der Bischof verzichtete darauf, den Papst um
einen besonderen Ablaß zu bitten, „um die ökumenischen Beziehungen nicht zu konterkarieren“.
Die Wallfahrt
wird in diesem Jahr erstmals ökumenisch gehalten.
Bischöfe verstehen keine freundlichen Anfragen
Am
Montag kritisierte die Journalistin Barbara Wenz die Entscheidung des Bischofs in einem Offenen Brief.
Er ist auf ihrer Webseite ‘elsalaska.twoday.net’ veröffentlicht.
Der Text ist harmlos und freundlich
formuliert.
Die Autorin ist selber eine Konvertitin aus dem Protestuntismus.
Ökumenismus: Katholiken
sollen Protestunten werden
Sie hat die Entscheidung des Bischofs mit „einigem Befremden“ festgestellt.
Frau Wenz erinnert ihn daran, daß er „denn auch noch“ für die katholischen Gläubigen zuständig ist.
Er solle „den treuen Gläubigen durch eine förmliche Anfrage in Rom erlauben, diesen bestimmten Ablaß
zu einem besonderen Anlaß zu erlangen“.
Sie weiß, daß der Ökumenismus nicht darin bestehen kann,
„daß Katholiken auf die Gnadenschätze, die ihre Kirche zu verteilen hat, verzichten sollen“.
Kein erwachsen
denkender Protestant könne sich an der Gewährung des Ablasses stören.
Er betreffe ihn gemäß seiner
Glaubensauffassung sowieso nicht.
Darum würde der den Katholiken gewährte Ablaß sicher keinen Protestanten
von der Wallfahrt abhalten.
Email-Adressen der Empfänger
101 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#103 Hare-Krishna 01:58:03 | Mittwoch, 1. Februar 2012
Mit dem Bild HASS T Du Dir einen Ablass von 14 Tagen für mittelschwere Sünden verdient, El Gecko. Lass
ab vom Hass. So kannst Du nicht katholisch sein.
Ein Ablaß ist einfach eine gute Sache. Und eine Wallfahrt zu machen, sich dem Herrn hinzugeben, sich
zu bewegen: All’ dies in der Gewißheit kommender Entschuldung, dies ist eine große Freude, beschwingt
und vermag zu begeistern. So etwas gibt man nicht auf, vielmehr kann diese Lebensfreude andere anstecken
und auch ihnen sehr wertvoll werden.
Protestanten und Wallfahrten Zugegeben- man hat als evangelischer Christ zunächst einmal nicht so rechten
Zugang dazu! Das liegt jedoch daran, dass viele, die früher immer mal wallfahrten mußten(!!!), davon
so derart die Schnauze voll haben, dass sie sich seit Jahrzehnten mit dem Thema gar nicht mehr beschäftigt
haben. Als ich dann vor 4 Jahren mal eine kleine Gemeindewallfahrt mitgemacht habe (die Leiterin unseres
kath. Kindergartens hat mich „überredet“- sie meinte“Och,kommen se doch mal mit, datt iss total nett!“).Ich
ging mit, meine katholische Gattin hatte keine Lust und schüttelte nur ein wenig mit dem Kopf und meinte
lakonisch „Viel Spaß!„Wir haben gesungen, gebetet (da durfte jeder was vorschlagen), haben geredet, gelacht-
und vor allem habe ich da den neuen katholischen Pfarrer näher kennengelernt (jung, dynamisch, Bayern-Fan!!!)Und
dann bin ich die letzte Etappe der Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier mit vor zwei Jahren. Das mit dem Ablass
war mir sowas von egal…aber es war schön! Vielleicht gehe ich nächstes Jahr wieder mal mit meinen
zwei Großen mit (die gehen nämlich nächstes Jahr zur Kommunion)! Ich kann eigentlich jedem evangelischen
Christen empfehlen, sowas mal mitzumachen- allein schon, um sich ein eigenes Urteil zu erlauben- und seine
röm.-kath. Mitchristen besser kennenzulernen!
Wenn der Bischof keinen Ablass gestattet, hat er seine guten Gründe, als ob ökumenische Gründe keine guten Gründe wären… Durch übertriebenes Ablass-Schachern ist in der Vergangenheit viel Porzellan zerschlagen worden. Bestimmt war der ganz ursprüngliche Ablass völlig anderes gedacht als er später von einer raffgierigen Kirche zur Schande eben dieser Kirche deformiert wurde. Auch wenn mit dem Geld aus den Ablässen der Petersdom erbaut wurde… Das entlastet das unselige Gewinnstreben der damaligen Kirche um kein Jota… Verständlich, dass die Protestanten „Ablass“ und den ganzen Kram der damit zusammenhängt, schlichtweg ablehnen und nicht darüber diskutieren möchten…
Die Diskussion um den Hl. Rock bewegt sich zwischen zwei falschen Extremen: Die kirchlich-religiöse Bedeutung
des Hl. Rocks allein von dem historisch-empirischen Echtheitsbeweis abhängig zu machen wird dem „ungeteilten
Gewand Christi“ ebenso wenig gerecht wie die Behauptung von Proti-Vorsteher Nikolaus Schneider u. a. Diskutanten,
der Hl. Rock sei nichts als ein Textilie, der wir Christen gedanklich eine gewisse Bedeutung anheften,
indem wir uns verstellten, das Gewandt könnte Christus getragen haben. Nach kath. Verständnis ist der
Hl. Rock wie alle Reliquien eine Sakramentalie, d. h. historische Realie, die mit Christus oder einem
Heiligen „in Berührung“ steht wie etwa das wiedergefundene Kreuz Christi, das Gewand des Poverello von
Assisi oder das Quellwasser von Lourdes. Das unmittelbare Ansehen oder Berühren dieser Reliquien am Ort
der Ausstellung hat dann eine heilsame und heiligende Wirkung auf den andächtigen Katholiken, wenn er
mittels dieser Reliquie mit Buß- und Besserungsgesinnung sowie mit Gebeten den verehrte, zu dem diese
Reliquie gehört – im Falle des Hl. Rocks also Christusverehruing. Nach diesem Verständnis ist die empirisch-historische
Echtheit des Hl. Rocks für die individuelle Heilswirkung weniger wichtig, anderersseits ist die Heilswirkung
ohne die Realie auch nicht gegeben, also etwa der stille Kämmerleinsgedanke an den Leibrock Christi.
Och nee Tomás, Sie sollten doch schweigen! Für Sie gaaanz laaangsaam! Die erwähnten Bilder stammen
aus den letzten Jahren, man hat mit neuester Technik fotografiert und analysiert. Die These des verkrusteten
Blutes stammt aus einem Werk einer katholischen Italienerin, die auch keine Wissenschaftlerin ist, vopn
wegen „keine natürliche Erklärung. Die Pollen auf dem Tuch sagen NICHTS über das Alter des Tuches aus.Hesemann,
wenn Sie ihn schon alsZeuge anführen, hat sich durch seinen Unsinn den er vorher publiziert hat selbst
disqualifiziert – auch wenn Ihnen das jetzt unangenehm ist – der man ist ein vom Vatikan bezahlter Schwätzer,
deshalb schreibt er ja jetzt auch Jubelbücher zum Glauben. Wenn Sie sich dann auch noch auf naturwissenschaftliche
Untersuchungen berufen,dann zitieren Sie bitte auch die aktuellen Ergebnisse und nicht den alten Käse.
Last but not least – lesenSie einmal die Verlautbarungen zur „Heilig Rock Wallfahrt 2012“ des Bistums
Trier, dann begreifen auch SIE, was gemeint ist. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Wenn sie dann auch
noch etwas NACHDENKEN könnten, würden Sie nicht so einen leicht widerlegbaren Unsinn posten. Versuchen
Sie es einmal mit gründlicher Recherche – dann reden wir „auf Augenhöhe“
#94 Das Negativ-Foto stammt weit vor der Zeit der Fotografie. Die Untersuchungen haben ergeben, daß mit
diesem Tuch ein Gekreuzigter zugedeckt war. Das Tuch, sowohl von den Dimensionen als auch von der Substanz
stammt aus Palästina. Auf dem Tuch befinden sich Pollen, die in Palästina vorkommen. Der Körper wurde
wieder vom Tuch getrennt, bevor die Verwesung eintrat. Obwohl das Tuch durch das verkrustetes Blut am
Leichnam klebte, gibt es keine Spuren von einer gewaltsamen Trennung. Dafür gibt es keine natürliche
Erklärung. Ob Hesemann ernst zu nehmen ist, steht nicht zu Diskussion. Die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen
Untersuchungen sind aber ernst zu nehmen. Wann hat die Kirche gesagt, daß der Heilige Rock nur als Symbol
zu sehen ist?
#95 Mufelius † 11:04:05 | Freitag, 20. Januar 2012
Tja, die moderne Wissenschaft entlarvt immer mehr von diesem religiösen Schwindel – aus genau diesem Grund wirft die Kirche interessierten Wissenschaftlern auch immer Steine in den Weg.
Im Oktober 2009 hat ein ein italienischer Chemiker das Abbild auf dem 4,36 mal 1,10 Meter großen so genannte
Grabtuch von Turin reproduziertt. Nach eingehenden Forschungen ist es Luigi Garlaschelli (Professor für
Chemie an der Universität von Pavia) gelungen ein Bild ziemlich ähnlich wie jenes auf dem Turiner Leinentuch
herzustellen. Anfang des 20. Jh.haben Paul Vignon und der Anatomieprofessor Yves Delage erfolglos Versuche
unternommen, die Authentizität des Tuches zu erklären.In den 1940er Jahren haben R. Romanese und G.
Judica-Cordaglia, Professor für forensische Medizin an der Universität in Mailand, Nachbildungen angefertigt.
In den 1970ern S. Rodante und 1989 Baima Bollone. Im Jahr 1981 fertigte Joe Nickell eine Reproduktion
an. Im Jahr 1994 erzeugten die Autoren L. Picknett und C.Prince, für ihr Buch „Die Jesus-Fälschung“,
ein Gesichtsbild mit Hilfe einer „camera obscura“, also einer einfachen Belichtungskamera. Bei Hesemann
sollte man sich dessen Publikationen genau ansehen. Er ist bekannt geworden durch Themen der Grenzwissenschaften
u.a. über Prophezeiungen, UFO-Forschung, Kornkreise. Der Mann arbeitet populär unwissenschaftlich, den
kann man nicht ernst nehmen. Die Echtheit des hl Rock’s ist nicht belegbar und wird selbst v.d.Kirche
nur als Symbol gesehen. Tja, Toma’s, wer nichts weiß vermutet – so entstehen Gerüchte! Jetzt haben sie
Ihre Antwort – schweigen Sie jetzt besser
@Tomas der Rock wurde also im 12.Jahrhundert entdeckt und woher wusste der Auffinder, dass es sich um
den Rock von Jesu handelt? Hat der hl Geist ihm das eingeflüstert? Wenn ja bitte Beweise. Oder war es
doch eher einfach lukrativ?
#88 Canon 1258 § I CIC. #91 Daß der Rock erst im 12. Jahrhundert entdeckt wurde, beweis nicht, daß
es sich dabei um eine Fälschung handelt. Im Werk „Auf den Spuren des Grabtuche von Turin“ von Hesemann,
erschienen im Jahr 2010 im Verlag Petra Kehl, Fulda, werden die naturwissenschaften Beweise für die Echtheit
des Grabtuches dargelegt. Ganz entscheiden ist das „Negativ-Foto“. Daß es Reliquienfälschung gab und
gibt, bedeutet nicht, daß alle Reliquien eine Fälschung sind. Es gibt auch Falschgeld und falsche Päpste.
Welche Beweise haben Sie, daß der Heilige Rock und das Grabtuch von Turin Fälschungen sind? Keine Antwort
ist auch eine.
Tomas, die halbe Wahrheit ist gleichzeitig eine halbe Lüge, wenn man behauptet: „Den Heiligen Rock hat
es gegeben und der Überlieferung nach war es eben dieser. Die Untersuchungen haben ergeben, daß der
Stoff aus Palästina und aus der Zeit Christi – wie das Grabtuch von Turin – stammt.“ Solche Aussagen
sind schlicht und ergreifend Q U A T S C H ! Der „heilige Rock“ ist erst im 12. Jashrhundert „aufgetaucht“
und die Untersuchung, dass da Tuch aus Palästina stammen soll, solltest du dann auch benennen, ansonsten
ist das nur Geschwurbel und Wunschdenken. Was das Turiner Grabtuch betrifft gibt es bis heute keinen BEWEIS
für die Echtheit, aber drei unabhängige Untersuchungen die die Fälschung b e w i e s e n haben. Was
später kam, sind hilflose Versuche klerikaler Kümmerlinge, wissenschaftlich saubere Untersuchungen mit
Meinungen zu widerlegen. Man darf nicht vergessen, dass Reliqienfälschung ein beliebter „Sport“ des Mittelalters
war um Pilger inbestimmte Kirchen und deren Städte zu locken. Dasganze ist immerhin ein Suuuupergeschäft
für alle, die z.B. in Trier ihre Geschäfte haben Ein Schelm, wer da nur an den schnöden Mammon denkt,Thomas –
oder etwa nicht
Na, Tomás, wieviele Leser des vorliegenden Portals haben sich schon bei Ihnen als Sedisvakantisten-Anwärter
beworben? Angesichts der Propaganda, die Sie hier betreiben, müssen Sie ja mit persönlichen Nachrichten
geradezu überhäuft werden. Früchte Ihres Tuns!
Tomás: <Daher ist es kirchenrechtlich untersagt, mit Akatholiken zu beten.> . Hätten Sie mir freundlicherweise
noch den Text und die Nummer der entsprechenden Norm des geltenden Kirchenrechts? Mit verbindlichstem
Dank!
#72 Den Heiligen Rock hat es gegeben und der Überlieferung nach war es eben dieser. Die Untersuchungen
haben ergeben, daß der Stoff aus Palästina und aus der Zeit Christi – wie das Grabtuch von Turin – stammt.
Ein gemeinsames Gebet setzt auch einen gemeinsamen Glauben voraus. Daher ist es kirchenrechtlich untersagt,
mit Akatholiken zu beten. Dieses Verbot gilt allerdings nur für Katholiken. Es spricht nichts dagegen,
wenn Modernisten und Protestanten, d.h. Häretiker zusammen „beten“.
#86 Fackel † 21:06:36 | Donnerstag, 19. Januar 2012
@die schorsche franzi71 na na na, franzi71, geht da der hormonspiegel mit dir durch? du scheinst auf klerikale
„tunten“ zu stehen oder wie oder was oder wer??????
Lycobates #81 Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Beschreibung, deren Inhalt mir unbekannt war. Es
ist daher zu begrüßen, den kirchenrechtlichen und glaubenbehogenen Hi tergrund zu veröffentlichen.
Mit Ablehnung habe ich allerdings nicht eine grundsätzliche Infragestellung gemeint, sondern lediglich
die Ablehnung für den eigenen Gebrauch. Also noch einmal: herzlichen Danf für Ihre wichtigen Ausführungen!
warum sollte ein so hübsche Tunte wie der Ackermann einen Ablass wollen? hier wurde irgendwo geschrieben,
dass P. PIUS V. die Richtschnur des Glauben und der Liturgie auslegte. Nun, ich kenne weder das eine,
noch den Anderen – auf etwaige Schriften nicht. Aber der Ackermann (ist der nicht eine hübsche Tunte!)…
#82 Jubärens 16:35:16 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Weiter so, #68 JohannSebastianBach, jeder ist sein eigener Luther und macht seine eigene Ich- oder Wir-Kirche
auf: Allein im texanischen Dallas sind 800 protestantisierende Freikirchen gemeldet. „Ich musste Luther
ein wenig revidieren und seine Lehre ergänzen! Außerdem, letztendlich interressiert mich mein eigener
Glaube, und nicht was Luther oder irgendwelche Päpste sagen oder gesagt haben!“
#81 Lycobates 15:37:34 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#80 Jörg Guttenberger, Köln . <keine verpflichtende Frömmigkeitsübung ist, also auch von einem römischen
Katholiken abgelehnt werden kann> . Vorsicht! Der Ablaß ist zwar keine verpflichtende Frömmigkeitsübung.
Kein Katholik kann ihn jedoch „ablehnen“, ohne damit aufzuhören, Katholik zu sein. . Das Tridentinische
Konzil hat am 2. Tag seiner 25. Sitzung, am 4.12.1563, gg. die Neuerer den heilsamen Gebrauch der Ablässe
bekräftigt und befohlen (unter Ausmerzung eingeschlichener Mißbräuche), und jene mit dem Anathem belegt,
die behaupten, der Ablaß sei unnütz, oder die verneinen, die Macht, Ablässe zu gewähren, sei der Schlüsselgewalt
der Kirche verliehen worden. . „Cum potestas conferendi indulgentias a Christo Ecclesiae concessa sit,
atque huiusmodi potestate divinitus sibi tradita (cf. Mt 16,19;18,18) antiquissimis etiam temporibus illa
usa fuerit: sacrosancta Synodus indulgentiarum usum, christiano populo maxime salutarem et sacrorum conciliorum
auctoritate probatum, in Ecclesia retinendum esse docet et praecipit, eosque anathemate damnat, qui aut
inutiles esse asserunt, vel eas concedendi in Ecclesia potestatem esse negant.“ … Als Nachtrag zu #25
sei noch erwähnt, daß die Verpflichtung, zur Gewinnung des vollkommenen Ablasses für Verstorbene an
einem Altare privilegiatum, an nicht verhinderten Tagen ein Requiem zu feiern, seit 1913 gelockert wurde.
Auch ein anderes Meßformular genügt demnach. Siehe Dekr. S. Off. 20.2.1913, AAS 5, 122. Das Dekret hatte
ich übersehen!
Ablass – Ökumene Ökumene bedeuet keine Angleichung im Sinne einer Unifoirmierung, die es in der Christenheitn
ohnehin nie gegeben hat. Es geht hier darum ,daß die einzelnen eile der einen, aber gespaltenen Kirche
sich gegenseitig in ihrer jeweiligen Einzigartigkeitg anerkennen unger der Frage, was ist zur Aufnahme
der vollen Kirchengemeinschaft notwendig. Der Ablaß spielt hier ganz sicher keine Rolle, weil er – obwohl
ausschließlich in der r.-k. Kirche bekannt – keine verpflichtende Frömmigkeitsübung ist, also auch
von einem römischen Katholiken abgelehnt werden kann, ohne damit an seiner Katholizität zu zweifeln.
#79 Alberthesel † 14:02:05 | Donnerstag, 19. Januar 2012
69 Schalom 21:54:47 | Mittwoch, 18. Januar 2012 Ich hab schon für die nächsten 30 000 Jahre Ablässe
auf meinem Ablasskonto bei den rechtgläubigen Kapuzinern. Es war ein guter Preis. –--------------------------------------------------------------------------
Könnten Sie mir von Ihrem Konto etwas übertragen? \\ Über den Preis werden wir sicher handelseinig.
\\
#77 Todsünde, immer wieder Todsünde, Eitelkeit und Geiz sind angeblich auch Todsünden, trotzdem sündigt
ein jeder jeden Tag auf Neue, so what ? Hängen Sie’s einfach eine Stufe tiefer, dann wirkt’s nicht ganz
so gesucht theatralisch. Die absolute Wahrheit gibt es sicher nicht, wohl aber Glaubenswahrheit und die
kann je nach Gusto unterschiedlich sein, nicht wahr ?
Ach Goethe: Was ist mit jenen, die wider das zweite oder dritte Gebot in Todsünde verharren? Mir scheint,
Sie sind auf dem nichtkatholischen Auge blind. . Warum glauben Sie plötzlich an die Existenz von Wahrheit,
wenn es um eine Schmähung des Glaubens der Kirche geht und zeigen sich in allen anderen Kontexten als
eifriger Relativist?
Schwester Angelica hat die NASE VOLL; + „Ihr habt keinen Gott, kein Dogma, keine Glaubenslehre und keine
Autorität. Ich empöre mich über eure Versuche, den Katholizismus der Kleinen, Armen und Älteren zu
zerstören. Eure Katechismen sind so verwässert, dass sie nichts anderes mehr besagen, als „liebe deinen
Nächsten“. Nein, zuerst muss man Gott lieben!“ + www.razyboard.com/…07887-6144115-0.html Toleranz bis
zur Häresie; + „Jahrzehntelang waren diese Menschen nicht mehr beichten, sie lesen nicht in der Heiligen
Schrift, sie interessieren sich nicht für die Lehre der Kirche, sie empfangen Sonntag für Sonntag unwürdig
die heilige Kommunion, aber sie meinen ganz genau zu wissen, wie eine Pfarre und ein Pfarrer zu sein haben.
Wichtig sind Pfarrcafé, Yogarunde, Flohmarkt, Turnen und Theater, Artisten, Tiere, Attraktionen, modern
und mündig sein, die längst fälligen Reformen voranbringen, politische Korrektheit, Toleranz bis zur
Häresie, mit einem Wort: die NEUE Kirche.“ + www.razyboard.com/…07891-6114723-0.html der Generalobere
der Piusbruderschaft S.E. Fellay; + „Man erwirbt nur eine oberflächliche Toleranz, wo der Katholizismus
alles zu verlieren hat und nichts zu gewinnen. Man sieht: Dieser Ökumenismus macht, dass die Kirche jeden
Tag Verträge, Abkommen macht mit den anderen Religionen, wo sie etwas zugesteht, etwas zulässt- und
nichts gewinnt…
Was ist mit dem Verzicht auf den Ablaß gewonnen? Die Zeit bis zur beseligenden Gottesschau wird sich
für viele Pilger verlängern. Das ist gewiß. Was ist der Nutzen dieses Nachsitzens im Fegefeuer? Ein
paar Protestanten, deren Seele nach protestantischem Glauben gleich nach ihrem zeitlichen Ende in den
Himmel springt, sollten sich nicht ärgern? Das ist Unsinn. Jeder vernünftige Protestant muss sich doch
als Mensch guten Willens freuen, wenn ein Katholik nach einer solchen Wallfahrt leicht aufatmen kann,
weil seine zeitlichen Sündenstrafen nunmehr kürzer ausfallen werden. Diese Mitfreude ist völlig glaubensunabhängig.
#72 Fackel † 00:08:49 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Wozu die ganze Aufregung? Der „heilige Rock“ ist eine Fälschung, ein Nachweis, dass dieser Kittel ca.
2000 Jahre alt ist, wurde nie geführt und diese „Reliquie“ tauchte in den geschichtlichen Aufzeichnungen
>1196 < erstmals auf ?!?! Hallo? Das Teil lag mehr als 1000 Jahre irgendwo herum?? Niemand weiß wo und
ob das Ding echt ist, ist bestenfalls ein frommer Wunsch – mehr nicht. Und was, bittesschön, soll falsch
daran sein, wenn Menschen gemeinsam beten wollen???? Es ist doch wurscht unter welcher Fahne sie das tun.
Weder Katholen, noch Protestanten können beweisen das ihr jeweiliger Glaube von „höchster Stelle“, also
vom Chef persönlich, anerkannt wird. Lasst sie gemeinsam ihre Andachten verrichten und hört auf mit
dem Gezicke – der Big Boss lacht sich eh’ schief über das dümmliche Streiten seiner Christenheit!
Ist nicht der ungeteilte Leibrock Christi Sinnbild für die Einheit der Kirche ? Was bewegt den Bischof
von Trier, gerade den Protestanten Zugeständisse zu machen ? Die Protestanten bekennen im Glaubensbekenntnis
die eine Kirche. Sie leugnen aber, dass die Kirche allezeit und überall nur einen Glauben kennt. Sie
leugnen, dass die Kirche allezeit und überall dasselbe Opfer und die selben Sakramente hat. Sie leugnen,
dass die Kirche ein gemeinsames sichtbares Oberhaupt hat. Wer also sind die Protestanten ?
Ohne Ablasshandel keine Peterskirche. * Ich hab schon für die nächsten 30 000 Jahre Ablässe auf meinem
Ablasskonto bei den rechtgläubigen Kapuzinern. Es war ein guter Preis.
Danke jubärens, ich weiß ja, dass Luther hier genauso verhasst ist, wie jeder andere normale Katholik
oder Protestant! Also musste ich Luther ein wenig revidieren und seine Lehre ergänzen! Außerdem, letztendlich
interressiert mich mein eigener Glaube, und nicht was Luther oder irgendwelche Päpste sagen oder gesagt
haben!
Der selbstherrliche Luther hatte noch an den Glauben geglaubt, dass Gott alle Sünden zudeckt, nicht vergibt.
Der selbsterklärte Protestant JSBach geht weit über den Ketzer Luther hinaus, wenn er mit absoluter
Sicherheit deklariert: „wenn ich weiß, dass Gott mir meine Sünden vergibt, ist jedes Menschenwort nebensächlich“
Ach ja, der Ablass… es würde mich gar nicht stören, weil der einzige, der mir meine Sünden vergeben
kann, ist Gott, ist Jesus Christus- kein Papst, kein Bischof, kein Priester. Wer als Mensch meint, mich
von meinen Sünden lossprechen zu dürfen, ist für mich unglaubwürdig. Also, Herr Ackermann zeigt letztendlich
sehr viel Fingerspitzengefühl und ermutigt auch Katholiken, die so denken, der röm.-kath. Kirche wieder
ein bißchen näherzukommen. Und was den sogenannten Ökumenismus anbelangt – ich bin als evangelischer
christ schon zweimal in Trier gewesen. Es war jedesmal eine ganz besondere Erfahrung des Glaubens- gemeinsam
beten, gemeinsam glauben, gemeinsam reden, gemeinsam lachen, sich gegenseitig ermutigen, neue Freunde
kennenlernen-und die Erfahrung zu machen, das wir vor Gott eins sind. Nie- auf der gesammten Wallfahrt-
hätte mich jemand z.B. vom Kommunionempfang ausgeschlossen! Im Gegenteil- jeder hat mich ermutigt, diesen
Schritt immer wieder zu gehen. Und der Ablass ist mir nun wirklich egal- wenn ich weiß, dass Gott mir
meine Sünden vergibt, ist jedes Menschenwort nebensächlich!
#65 Alberthesel † 20:56:09 | Mittwoch, 18. Januar 2012
#49 Tomás 17:50:55 | Mittwoch, 18. Januar 2012 Die Behauptung, man könnte sich durch Spenden das Fegefeuer
ersparen, ist eine alte Propagandalüge der Protestanten. –----------------------------------------------------------------------
Das Fegfeuer kann man sich nur dann ersparen, wenn man das Schulterkleid unserer höchst-heiligen Himmelsmutter
vom Berge Karmel trägt: \\ www.herzmariens.de/…pulier/skapulier.htm \\ Alles andere hilft nicht! \\
Das ist die richtige Lehre unserer Heiligen, Alleinseligmachenden Kirche. \\
#62@ Werter Herr Brandenburgis. In der deutschen Sprache gibt es die Möglichkeit, andere mit „Sie“ oder
mit „Du“ anzusprechen. Das sollte geklärt sein. Zwischen Ihnen und mir ist das nicht geklärt und wird
auch nicht so geklärt werden, wie Sie sich das vielleicht wünschen. Deshalb werde ich Sie weiterhin
Siezen. Wenn Sie die Form nicht berherrschen, besuchen Sie doch einmal einen VHS-Kurs…!
„Nichts ist heilig an dem Rock zu Trier!“ . so der EKD-Vorsitzende Nikolaus Schneider, der weder an die
Echtheit des Rocks glaubt NOCH an die Verehrungswürdigkeit des Rocks, wenn er denn echt wäre, NOCH an
die Lehre vom Ablaß… dennoch aber gerne auch Protestanten nach Trier pilgern sieht, um so die ganze
Sache verwässern zu können.
#58 Mufelius † 19:18:59 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Spielt das ne Rolle, Tomas, ob man kritiklos die Ansichten der einen oder der anderen Fraktion übernimmt?
. Btw. wenn man „von Haus aus“ Katholik ist und in manchen Fragen eine andere Haltung einnimmt als die
RKK, dann hat das jedenfalls mehr mit Denken zu tun,als wenn man alles „frißt“, was diese sagt.
#50 Ist – leider – nicht so! Sogar in traditionalistischen Kreisen gibt es falsche, man könnte auch sagen
protestantischen Vorstellungen, vom Ablaß. #52 Modernisten sind gegen den Ablaß, aber haben nichts gegen
„Spenden“ (oder „Kirchensteuer“).
Auch kreuz.net könnte doch mal in Rom anfragen, ob nicht der Heilige Vater für die rege Teilnahme am kreuz.net-Masochismus ein Ablass gegeben werden könne.
Dann können in Trier schon mal die ersten Hotels und Gastronomen Konkurs anmelden. Merke: Wenn die Seel’ nicht in den Himmel springt, dann auch kein Geld im Kasten klingt!
Und diejenigen, die sich über den Ablass so aufgeklärt echauffieren, sind genau jene, die den Rock-Wallfahrern dreist in die Taschen und ins Portemonnaie greifen. Widerliche Heuchler!
Was ist eigentlich ein Ablaß? „Der Ablaß ist die Erlassung der zeitlichen Strafe, die wir durch unsere
Sünden, die hinsichtlich der Schuld bereits vergeben sind, verdient haben; diese Erlassung wird von der
Kirche außerhalb des Bußsakramentes erteilt.“ Satz 795 des Großen Katechismus des hl. Pius X.). Wie
gewinnt man einen Ablaß? Indem man im Stand der Gnade gute Werke, die die Kirche zu Gewinnung des Ablasses
vorschreibt, verrichtet, in der Absicht, den Ablaß zu gewinnen. Satz 805 des selben Katechismus. Die
Behauptung, man könnte sich durch Spenden das Fegefeuer ersparen, ist eine alte Propagandalüge der Protestanten.
Selbsverständlich kann „Bischof“ Ackermann keinen Ablaß erteilen, weil diese Gewalt hat nur der Papst
oder in seiner Diözese der Bischof nach der ihm vom Papst erteilten Fähigkeit. Satz 798 des selben Katechismus.
#48 Alberthesel † 17:45:50 | Mittwoch, 18. Januar 2012
44 Lycobates 16:43:30 | Mittwoch, 18. Januar 2012 Nein, Wunder vollbringt nur Gott der Herr. –-----------------------------------------------------------
Aber doch unsere Himmelsmutter auch? \\ www.marienforum.net/showthread.php?1032-Litanei-z… \\
Warum sollte man sich ins verschlafene Trier auf machen und den „Heiligen Rock“ schauen wollen, wenn es
dafür keinen Ablass gibt????! Dann schau Euch Euren Rock alleine an, Ihr blöden Trierer Volksgenossen.
Stellt euch vor, in diesem Jahr werde ich diesen Rock auch noch sehen… Was wird mich da erwarten, könnt
ihrs mir schon mal verraten. Ist das genauso spannend wie das Turiner Grabtuch?
#44 Lycobates 16:43:30 | Mittwoch, 18. Januar 2012
#41 Meinerven . <Wunder kann der Rock keine vollbringen> . Nein, Wunder vollbringt nur Gott der Herr.
. Es beliebt Ihm aber zuweilen, dabei von Menschen oder Dingen, die zu Ihm in einem besonderen, heiligen,
gnadenvollen Verhältnis stehen oder standen, Gebrauch zu machen. . So, wie die Schweißtücher des Apostels
Kranken heilten und Dämonen verscheuchten. Apostelgeschichte 19,11-12. . Das geschieht noch heute, wenn
der Herr es will.
#41@ Darum geht es ja nicht. Das war vielleicht zu Zeiten von Droste-Vischering so. Aber Bischof Ackermann
hat ja jetzt den richtigen Propfen eingerdröselt. Möge er sich nicht lockern und die Wundersucht beflügeln…!
#41 Meinerven 15:57:58 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Ein „erwachsen denkender Protestant“ (was ist das überhaupt?) wird sich wahrscheinlich diesen ganzen Rummel um diesen „Rock“ schenken. Es mag historisch interessant sein, ein Kleid aus der Zeit der Zeitenwende zu sehen, aber in Trier gibt es noch mehr Zeug aus der Römerzeit. Wunder kann der Rock keine vollbringen.
tschibo was soll daran schlecht sein wenn der Papst eine neue Kirche bauen lässt, und er Spendern dafür
einen Ablass zusichert? Wäre es netter gewesen das Geld ohne Gewährung dessen entgegen zu nehmen? Und
außerdem seit Portiuncula im 13. Jahrhundert gab es auch schon einen Ablass der kostenlos zugänglich
war. So leer war die Kasse nicht, das Geld kam durch Spenden zusammen. Traurig welche Bischöfe heutzutage
ernannt werden, aber das ist ein Dauerzustand.
#33@ Die Sekte hat sich da einen ganz schönen (?) Quark erlaubt (Bau der Peterskirche bei leeren Kassen),
den andere wie den Ablass abzahlen mussten… Weiß ich hat mir der evangelische Geistliche beigebracht…!
#37 Lycobates 15:31:05 | Mittwoch, 18. Januar 2012
#33 karljosef . Die antirömischen Ressentiments der Ost-Schismatiker sind in der Tat unerheblich. In
der Praxis feiern übrigens die Ostkirchen (Photianer, nicht-Chalkedonier und Unierte vereint) allesamt
eifrig das heilige Opfer für die Verstorbenen, verbunden mit einer Fürbitte um ihre Erlösung. Das ist
auch sehr gut und richtig. Aber was ist das anders, als ein Ablaß, wenn er auch nicht so genannt wird?
also eine Bitte um Zuwendung der Erlösungsgnaden Christi für die betroffenen Toten? Unfehlbar ist ein
Ablaß ja nie (das wurde auch nie behauptet!), da wir nie sicher sein können, ob der Verstorbene überhaupt
in den Gewinn des Ablasses kommen KANN, wenn er nämlich bereits erlöst mit den anderen Heiligen im Paradies
sein sollte (dann braucht er den Ablaß nicht), oder verdammt in der Hölle (dann nützt der Ablaß ihm
nicht).
#36 Palmström 15:29:12 | Mittwoch, 18. Januar 2012
#33@ Sie wollen wohl Besitzstandswahrung betreiben. Aber im Zweiten Testament steht: Wer mir nachfolgen
will nehme das Kreuz, nicht binde sich eine Ablass um…!
#25@ Ihre Predigt ist völlig kontraprudiktiv. Verlassen Sie die Kanzel. Die Leute laufen ihnen eh’ weg
und wollen Ihnen nicht mehr zuhören. Wandeln Sie sich durch neues Denken, wie es auch der heilige Paulus
von den Glaubenden verlangt… Wenn Bischof Ackermann keinen Ablass brauchen Sie nicht das Gegenteil zu
predigen und mit kühnen diskursiven Gedankengängen zu hantieren, die keine tote Maus interessieren.
Packen Sie Ihre Soutane ein. Beflecken Sie diese nicht weiter mit unerträglichen Ablassreden…!
Nun, zum großen Lutherjubiläum wird Herr Ackermann – um die „ökumenischen Beziehungen nicht zu konterkarieren“ –
dann wohl auch den Papst den „großen Antichristen“, den Jacobus-Brief eine „Stroh-Epistel“, Mose einen
„Henkersknecht“ nennen und im Trierer Dom Luthers „Vaterunser“ beten: „Papst, Vatter aller verlaugneten
Christen! Geschändet werde dein verfluchter Nahm! Zukomme dein Reich in der Höll! Dein teuflischer Will
muß bald unterliegen wie im Himmel, also auch auf Erden. Unser tägliches Brod geb dir Gott nicht und
verlaß uns unsere Sünden nicht durch dein verlogenen Ablaß wie auch wir nicht wollen Vergebung von
dir haben! Führ uns nimmer in Versuchung. Gott erlöß uns von deinem Übel!“
#29 Palmström 14:38:25 | Mittwoch, 18. Januar 2012
#24@ Das Wohlgefühl ist eines der wichtigsten Kriterien der Religion, das über lange dunkle Jahrhunderte
hinweg in seiner hohen Wertigkeit missachtet und verbannt wurde. Stattdessen wurden ominöse Ablässe
angeboten… Doch wer sich nicht wohlfühlen mag oder will, kann nicht religiös sein. Eibnes schließt
das andere aus. Wer seinen K ö r p e r schlecht behandelt, ihm nicht den Spielraum lässt, den die Natur
dafür vorgesehen hat, muss sich nicht über seelische Angeschlagenheit wundern. Wer sich in der Hand
Gottes nicht wohlfühlen mag, braucht auch keinen Ablass … Denn Ablass kann kein Wohlgefühl oder Geborgenheit
vermitteln…!
#28 Alberthesel † 14:37:30 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Es ist ein Skandal und ein Sieg des Freimaurertums, daß der paleo-liberale Trierer Bischof die Tür zu
den kostbaren Gnadenschätzen unserer Heiligen Kirche verschlossen hält! \\ Beten wir inbrünstig zur
verherlichen Frau Gospa von Medjugorje oder zur Frau aller Völker von Amsteldam, daß der Bischof die
Schatzkammer doch noch aufschliessen möge! \\
„Kein erwachsen denkender Protestant könne sich an der Gewährung des Ablasses stören. Er betreffe ihn
gemäß seiner Glaubensauffassung sowieso nicht. Darum würde der den Katholiken gewährte Ablaß sicher
keinen Protestanten von der Wallfahrt abhalten.“ …da hat die Gute allerdings dann doch Recht. Muss man
auch mal sagen.
#25 Lycobates 14:27:37 | Mittwoch, 18. Januar 2012
#18 Pikachu . Mit dem „Altare privilegiatum“ sind im Prinzip NICHT die für die Gewinnung eines vollkommenen
Ablasses erforderlichen Rahmenbedingungen (Beichte, Kommunion, Gebet nach Meinung des hl. Vaters) verbunden.
. Für die Gewinnung des vollkommenen Ablasses für einen Verstorbenen genügt die Feier einer Hl. Messe
an diesem Altar (natürlich einer gültigen Messe, von einem wahren Priester gefeiert), und die Nennung
des Verstorbenen im Memento. An nicht verhinderten Tagen muß diese Messe eine Requiem-Messe sein, sonst
die liturgisch vorgeschriebene Tagesmesse. Wenn der vollkommene Ablaß des Altare privilegiatum auch für
Lebende gewährt wurde (ein viel seltener Fall), gewinnt der Lebende, für den die Messe gefeiert wird
und der im Memento der Lebenden genannt wird, den vollkommenen Ablaß, wenn er im Stande der Gnade ist.
. Wenn der Altar „in perpetuum“, also unbefristet, privilegiert wurde, gelten diese Ablässe noch heute,
sofern der Altar nicht entweiht oder abgebaut wurde und nicht erst neu konsekriert werden müßte (dann
müßte auch der Ablaß neu gewährt werden, glaube ich). Wenn „quotidianum“ vermerkt ist, kann nur einmal
am Tage der Ablaß durch die Feier der Messe am betreffenden Altar gewonnen werden. . . #19 Thomasius
. Der Ablaß ist eine Zuwendung der von Christus am Kreuz gewonnenen Erlösungsgnaden, zur Abbüßung
der Sündenstrafen, für bereits bereute und vergebene (d.h. gut gebeichtete) Sünden. Wenn Sie das nicht
verstehen wollen oder können, tut es mir sehr leid.
Da war langsam an der Zeit, dass Bischof Ackermann die Aufrichtigkeit besitzt, ohne herumzuschwurbeln, gezielt und ganz konkret zu handeln, in dem er keinen Ablass aufmotzt. Er verzichtet darauf, genau da wo eine der wundesten Stellen für evangelische Christen ist. Er nimmt eine alte Frömmigkeitseinrichtung wie die Heilig-Rock-Wallfahrt, um einen unschätzbar wichtigen ökumenischen Akzent zu setzen, damit sich auch evangelische Christen bei dem Christentreffen im Frühjahr 2012 in Trier als Christen glaubwürdig akzeptiert und sie sich bei einer Wallfahrt endlich auch einmal wohl fühlen können…!
Will Bischof Ackermann sich den Protestanten anbiedern? Wenn es keinen Ablass gibt, wozu sollen Katholiken dann dahin gehen? Wenn Bischof Ackermann eine ökumenische Heilig-Rock-Wallfahrt will, dann muss er am Ende auch alle Heiligen Messen streichen und durch ökumenische Klampfengottesdienste ersetzten. Soll das die Zukunft der Kirche in Deutschland sein? Ich sag’s ja immer wieder: die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe. Die reichen den Gläubigen nur noch verwässerten Wein dar. Verantwortlich für den Niedergang der katholischen Kirche in Deutschland sind die Bischöfe selbst!
Mit dem Ablass wird ja auch sehr unterschiedlich umgegangen, es gibt schon Hitlisten mit welchen Gebeten
man den größtmöglichen unvollkommenen Ablass bekommt. Am besten gefällt mir die Inschrift an einem
Altar in der allgäuer Wallfahrtskirche Maria Rain: Altare privilegiatum- dann im Dialekt darunter : Iz-mal
vollkommener Ablass soll wohl heißen x-mal, also beliebig oft (nach Beichte ,Kommunion und Gebet „nach
Meinung des Hl.Vaters“)
Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich hier die +-Nattern so über den fehlenden Ablass aufregen. Von denen würde doch eh niemand nach Trier fahren. Aber so sind nun mal die Schreibtischtäter: Bewegung und Aktion besteht in Maul aufreissen…
#16 Palmström 13:31:40 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Der Bischof will bestim mt nicht wegen der Protestanten keine Ablass, sondern wegen dessen Unzweckmäßigkeit.
Die Leuten sollen in der Bibel von der Freiheit eines Christenmenschen lesen und erfahren, dass es der
Glaube ist der selig macht und es nur Christus ist der erlösen kann und alles andere Menschenwerk…
Bischof Ackermann: ist gut beraten, wenn er den Ablass unter Verschluss hält… Möge3 wer nur die Stirn
haben, den Zores mit den Rashkolniki durchzustehen…!
#11 Lycobates 13:00:15 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Einen Ablaß kann ohnehin weder der jurisdiktionslose Priester Hw. Ratzinger, noch sein Trierer Kuli Herr
Ackermann gewähren. Wozu die Aufregung? . Man halte sich an die Ablaßregelungen, wie sie bis 1958 (Tod
des letzten Papstes) bzw. 1961 (Tod des letzten Großpönitenziars, der auch Sede vacante im Amt bleibt)
vorlagen und gutgeheißen wurden. Diese sind und bleiben uneingeschränkt gültig. Befristete Ablässe
sind seitdem abgelaufen und können z.Z. nicht verlängert oder neu verkündet werden. Außerordentliche
Ablässe können ohne Jurisdiktion nicht gewährt werden. Das gilt (galt) auch für die Jubiläen 1975
und 2000. Das ist schade, aber damit müssen wir uns abfinden.
Ackermann ist weder katholisch noch Bischof. Daß der Ökumenismus zur Protestantisierung, sogar zur Islamisierung und Judaisierung, führt, ist eine alter Hut.
Wenn es keinen Ablass gibt, können die Piusleute ja auch daheim bleiben, denn ein altliberaler Ablass zeitigt bei ihnen keine Wirkung…und das ist ganz gut so!