Konzilsopfer: Er war der erste auf einer langen Liste
Wir empfehlen Ihrem Gebet die Seelenruhe von Hw. Yves Jamin. Er entschlief am 17. Januar im Herrn in Notre-Dame du Rafflay, wohl versehen mit den Sakramenten unserer Heiligen Kirche. Er stand im 82. Lebensjahr.
Hw. Yves Jamin
(kreuz.net) Hw. Yves Jamin war ein Geistlicher, welcher der Tradition treu blieb. Als erster Priester
wurde er nach dem Zweiten Vatikanum aus seiner Pfarrei vertrieben.
Er verschied im 57. Jahr seines Priestertums.
Hw. Yves Jamin wurde am 31. Januar 1930 in dem 3500-Seelen-Ort La Bruffière in der Vendée in Nordwest-Frankreich
geboren. Der Ort gehört zur Diözese Luçon.
Er trat ins Priesterseminar von Luçon ein.
Am 28. Juni
1955 wurde er in der dortigen Kathedrale zum Priester geweiht.
Eine lange Geschichte
Anschließend wurde
er zum Vikar ernannt, zuerst in Sables d’Olonne, dann in Meilleraie, schließlich in Ile d’Yeu.
Dann
wurde er Professor in Notre-Dame de Luçon, Vikar in Fougeré sowie Spiritual bei den Ordensfrauen in
Bourgenay.
Am 12. Juli 1969 wurde er zum Pfarrer von Saint-Hilaire-le-Vouhis ernannt.
Dort begann für
ihn eine lange Geschichte.
Die Gehirnwäschen der Konzils-Wahnsinnigen
Hw. Jamin kümmert sich um seine
Gläubigen, predigt den Glauben und spendet die Sakramente.
Er muß kämpfen, um die Tradition in seiner
Pfarrei zu bewahren.
Er wollte die Gehirnwäschen seiner Dekanatsversammlungen nicht länger ertragen
und fühlte sich isoliert.
Darum war er einen Augenblick versucht, zurückzutreten und sich einer kontemplativeren
Berufung zuzuwenden.
Aber er erkannte darin eine Versuchung und wählte den Glaubenskampf.
Er wird entlassen
Nach fünf Jahren in Saint-Hilaire-le-Vouhis, einem Jahr dogmatischem Briefwechsel mit Bischof Charles
Paty († 2004) von Luçon, nach körperlichen Angriffen gegen ihn und Drohungen gegen seine Person, wurde
er am 25. Juni 1974 als Pfarrer entlassen.
Er war der erste einer langen Liste.
Der Journalist Jean
Madiran unterstützte ihn in seiner literarischen Zeitschrift ‘Itinéraires’ – ebenso Prälat François
Ducaud-Bourget († 1984), dann Erzbischof Marcel Lefebvre.
Neubeginn in einer Scheune
Im Jahr 1975 richtete
er sich in einer Scheune in Braconnerie – in der Gemeinde Saint-Martin-de-Noyers – ein, um seinen Dienst
fortzusetzen
Seine Arbeit im Dienst der Heiligung der Seelen konnte sich weiter entwickeln.
Nach Schwierigkeiten
mit den Besitzern der Scheune, verließ Hw. Jamin Braconnerie im Jahr 1987.
Er fand in Sigournais im
Schloß Launay eine provisorische Unterkunft. Das Schloß ist im Besitz der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X.
Ein zweiter Versuch
Im Jahr 1990 ergab sich eine providentielle Gelegenheit, eine Scheune im
Weiler „Les Fournils“ in Saint-Germain-de-Prinçay in eine schöne Kapelle zu verwandeln.
Die Kapelle
Unserer Frau vom Rosenkranz wurde am 8. Juli 1990 feierlich von Pater Paul Aulagnier – dem Distriktsoberen
der französischen Distrikts der Piusbruderschaft – in Anwesenheit zahlreicher Gläubigen eingeweiht.
Bei dieser Gelegenheit kündigte er an, daß die Kapelle in den Rang eines Priorates der Piusbruderschaft
erhoben worden sei.
Die Piusbruderschaft übernimmt
Hw. Jamin wirkte sechzehn Jahre in Fournils.
Er
zog sich schrittweise aus seinem Dienst zurück und schenkte das Anwesen der Piusbruderschaft.
Im Jahr
2005 zog er sich bei den Kleinen Schwestern von Rafflay in der 2800-Seelen-Gemeinde Château-Thébaud
zurück.
Dort hat ihn der Liebe Gott am 17. Januar 2012 geholt.
Jetzt sind zwei Priester dort
Die Kapelle
in Fournils wurde während fünf Jahren vom Priorat in Nantes aus betreut.
Am 31. Oktober 2010 – dem
Christkönigsfest – installierte Pater Régis de Cacqueray, der französische Distriktobere, offiziell
zwei Priester an dem Ort.
Das war die Krönung einer langen Treue eines Pfarrers im Kampf um die Tradition.
Hw. Jamins Beerdigungsmesse wird heute Samstag, dem 21. Januar um 10.00 Uhr in der Kapelle in Fournils
von Pater Régis de Cacqueray zelebriert.
Danach findet die Beerdigung im Familiengrab in La Bruffière
statt.
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47 Lesermeinungen
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#45 Kein katholischer Priester darf sich an das „Meßbuch“ von Montini, alias Paul VI. halten, weil es
häretisch ist und Montini kein Papst war. Das N.O.M. auch unter genauer Beobachtung dieses „Meßbuches“
zu beten, macht den Zelebranten der Häresie verdächtigt.
(Ich wäre schon froh, wenn sich der Klerus heute wenigstens an das Messbuch von Papst Paul VI. halten würde. Vielleicht darf ich das noch einmal er- vor meinem Ableben.)
#36 Da der Papst in Fragen der allemeinen Kirchendisziplin, dazu gehört die Messe, unfehlbar und die
Messe ein Mittel des Heiles ist, kann es niemals Sünde sein, den N.O.M. zu beten bzw. daran teilzunehmen.
Oder war etwa Montini kein Papst? Der Primat und die Unfehlarkeit des Papstes wurden in der Kirche immer
geglaubt, aber vor dem Vatikanischen Konzil war es kein Dogma und damit die Leugnung keine Häresie.
#42 Morgenstern 18:49:05 | Sonntag, 22. Januar 2012
Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.
Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören. Weisheit
2/23-24 Albert Esel Gott hat den Menschen an der Schöpfung und auch an der Erlsöung beteiligt. Ein Esel
ist fürwahr klüger als sie!
Kardinal Lehmann bittet die Christen in einer Fernsehdiskussion mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen
Kirchen um mehr Engagement in der Ökumene. (kreuz.net, Mainz) Karl Kardinal Lehmann (68), der Vorsitzende
der Deutschen Bischofskonferenz, diskutierte letzten Donnerstag unter dem Titel „Ökumenische Eiszeit“
mit dem protestantischen Bischof Wolfgang Huber (62), dem Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen Deutschlands
(EKD). Kardinal Lehmann forderte von den Christen in Deutschland mehr Engagement in Fragen der Ökumene:
„Tut gemeinsam, was überhaupt gemeinsam getan werden kann.“ Ökumenische Gottesdienste hätten bisher
oft den Charakter einer Ausnahme. Eine Eucharistiegemeinschaft sieht der Kardinal derzeit nicht verwirklichbar,
weil die volle Kirchengemeinschaft noch fehle. Der Weg dorthin scheint für ihn aber kurz zu sein: „Es
darf verschiedene Kirchentypen geben, und Verschiedenheit bedeutet auch Reichtum. Die Frage ist eigentlich
die: Wo sind Verschiedenheiten, die wirklich kirchentrennend sind? Wenn wir die beseitigen, dann gibt
es auch kein Hindernis mehr für eine Abendmahlsgemeinschaft.“
Ach Tomás… Du bist der der „draußen“ ist… Bildhaft gesprochen: Die Tür mag innen und außen gleich aussehen. Um sicher zu sein, daß man auf der Innenseite steht, muß man mehr anschauen als die Tür. Man muß sich umwenden. Tomás, komm nach Hause. Ubi Petrus, ibi Ecclesia.
#38 Alberthesel † 22:10:27 | Samstag, 21. Januar 2012
29 kritischer Katholik 16:12:31 | Samstag, 21. Januar 2012 @#27 glauben Sie das etwa? –-------------------------------------------------------------------------------------
Unsere Himmelsmutter ist seit 1900 etwa 600mal erschienen und beglückt uns mit Botschaften wie der genannten.
\\ Der Herr Geheimrat Johann Heincih Jung-Stilling sagt dazu gelegentlich einer nachtodlichen Belehrung:
\\ „Ihr spürt nicht diese trübe Flut, Die marianisch dreist sich tut: Mit Jahren, Monaten und Festen,
Kapellen, Krypten, Grotten, Gesten, Medaillen, Bildern, Wundermären, Legionen, Andachten, Altären, Kalendern,
Büchern, Lichtstafetten, Gedenken, Gnaden-Orten, Metten, Gebeten, Kerzen, Litaneien, Standarten, Fahnen,
Messen, Weihen, Gemälden, Statuen, Panieren, Figuren, Nischen, Skapulieren, Vereinen, Feiern, Sühnetaten,
Verzückung, Wahn in hohen Graden: Geläuf hin zu Erscheinungs-Orten, Maria zu begegnen dorten: . Auch
Pilgerungen, Prozessionen Selbst weit in ferne Regionen Auf Strassen und auf Bittgang-Pfaden, Geführt
von Pfarrern, gar Prälaten; Ekstase, dunstige Erscheinung, Gesänge, Wunderheilungs-Meinung. . Dies alles
wirkt in sich zusammen, Um Menschenherzen zu entflammen Zu falschem Feuer, weisser Glut: So brennend aus
das höchste Gut: Den Glauben an den HErren CHrist, Der ganz allein der Retter ist.“ – \\ Quelle: www.uni-siegen.de/…st/reiner_glaube.pdf
@Tomás #34 ad 1. Z.B. die Einführung der neuen Messe! ad 2. Der Papst war übrigens auch schon unfehlbar,
als das Dogma noch nicht erlassen war. Es wurde nicht eine neues Gesetz erfunden, sondern etwas feierlich
promulgiert, was freilich vorher schon genauso gültig und vorhanden war und auch Glaube der Kirche war.
So gesehen wären immer schon alle Schismatiker zwangsweise auch Häretiker gewesen. Waren sie nach allgemeiner
Rechtsauffassung aber nicht. Soviel zu Ihren Fisimatenten.
#30 Bemerkung zum päpstlichen Jurisdiktions- und Unfehlbarkeitsdogma: vor lauter Begeisterung über dieses
Neu-Dogma, von dem er nichts ahnte, als er noch auf Erden wandelte, hat der hl. Apostelfürst Petrus in
den Minuten der feierlichen Verkündigung ein so blitzendes und krachendes Gewitter über dem Petersdom
veranstaltet, dass die Versammelten fürchteten, der Jüngste Tag wäre ausgebrochen.
#33 Antonio Michele Ghislieri Ein ungerechtes Gesetz verplichtet nicht. Das ist richtig. Würde der §
218a StGB Ärzte und Krankenschwestern verplichten, an Abtreibungen mitzuwirken, wäre diese Bestimmung
gegenstandlos. Aber welches ungerechtes Gesetz haben die „Konzilspäpste“ erlaßen? Seit dem Vatikanischen
Konzil, auf den das Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes feierlich definierten wurde, ist jede Schismatiker
zugleich ein Häretiker.
@Tomás #31 Nun so ist das etwas kurzschlüssig! 1. Ein ungerechtes Gesetz verpflichtet nicht! 2. Nach
Ihrer Theorie gäbe es überhaupt kein Schisma, da ein Schisma ja immer implizit dieses Dogma leugnen
würde und somit eine Häresie darstellte. Das ist so ziemlich unsinnig.
#30 Ich habe es nicht nur nicht behauptet, sondern auch belegt. Das Dogma des Primats des Papstes, definiert
auf den Vatikanischen Konzil (1868/1870) verlangt, daß jeder Katholik in – allen – Fragen des Glaubens,
der Sitten, der Kirchendisziplin und der Leitung der Kirche dem Papst gehorchen muß Die Piusbrüder behaupten
dagegen, daß ein Katholik dem Papst – nur – gehorchen muß, wenn dieser eine Entscheidung, die im Sinne
der Tradition ist, trifft. Da es zwischen „alle“ und „einige“ einen wesentlichen Unterschied gibt, leugnet
die Piusbruderschaft dieses Dogma.
@Tomás #28: …Die Piusbruderschaft leugnet, unter anderen das Dogma des Primats des Papstes und will
sich in die Konzilssekte eingliedern… > Beides haben Sie schon oft wiederholt aber noch nie belegt.
Ist offensichtlich so was wie eine idée fixe.
#23 Die Piusbruderschaft leugnet, unter anderen das Dogma des Primats des Papstes und will sich in die
Konzilssekte eingliedern. Jeder, der in der Öffentlichkeit die Häresien der Piusbruderschaft anprangert,
behauptet, Ratzinger sein kein Papst, oder den Schmusekurs mit dem „Papst“ ablehnt, fliegt raus. Der verstobene
Priester Jamin hat es nicht getan. Also kann man ihn nicht als einen wahren Katholiken einstufen.
#27 faithdefender 15:38:27 | Samstag, 21. Januar 2012
Es gibt auf der Internetseite www.diewarnung.net eine interessante Botschaft vom 18. Januar 2012 zu diesem
Thema: 317. Jungfrau Maria: Innerhalb des Vatikans existiert ein böser Plan, um die Katholische Kirche
zu zerstören Mittwoch, 18. Januar 2012, 9:50 Uhr www.diewarnung.net/…haften/2012/0317.htm
@Sinah #24:…Die Priesterbruderschaft St. Pius X. fängt an – ähnlich der Ekklesia-Dei- Gemeinschaften –
Wahrheit und Irrtum nebeneinander gleichberechtigt stehen zu lassen… > Das stimmt doch nicht.
23 Hare-Krishna „Wie genau muss man das verstehen, dass die Piusbruderschaft echte Katholiken raus werfen
würde?“ Echte Katholiken kämpfen uneingeschränkt bedingslos und ohne Vorbehalt für die WAHRHEIT. Die
Priesterbruderschaft St. Pius X. fängt an – ähnlich der Ekklesia-Dei- Gemeinschaften – Wahrheit und
Irrtum nebeneinander gleichberechtigt stehen zu lassen. So geschehen durch das Dulden der Neuen Messe
entsprechend dem Motu proprio! Aufgabe der Priesterbruderschaft müsste sein, öffentlich und ohne Kompromisse
den Irrtum anzuprangern und zu bekämpfen – auch jenen Irrtum in Rom! Das unterlässt sie derzeit in sträfliche
Weise. Die Wahrheit darf niemals preisgegeben werden des eigenen Vorteils wegen und wäre es auch für
eine gute Sache!
#23 Hare-Krishna 14:14:23 | Samstag, 21. Januar 2012
Tomas – das gibt mir zu denken. Nicht mal die Piusbruderschaft ist katholisch? Wie genau muss man das
verstehen, dass die Piusbruderschaft echte Katholiken raus werfen würde?
Jamin, Gott habe ihn selig, verließ die Konzilssekte und landete in der häretischen Piusbrüderschaft. Er kam vom Regen in die Traufe. Er kämpfte nicht für die wahre Tradition (hätte er es getan, hätte Lefébvre bzw. Schmidberger ihn rausgeschmießen), sondern für die häretische Pseudotradition der Piusbruderschaft.
#18@ Sie sind nicht in der Lage meinen Namen richtig abzuschreiben. Mit dieser beleidigenden Art von aggressivem
Legasthenismus möchte ich mich nicht abgeben…!
„Meinungen“ der Hw Rahner und Vorgrimmler bez. der Traditionsbewahrer; in ihrem „Kleinen Konzilskompendium“
liest man so gar nichts Brüderliches; + „…diese wortstarken und teilweise einflussreichen, aber in
der Humanität gescheiterten tragikkomischen Randfiguren der Kirche völlig ausser acht zu lassen“ + Kritikpunkte
der Piusbruderschaft am Vaticanum II. finden vermehrt Zustimmung; S.E. Fellay; + „So hat Mons. Brunero
Gherardini, in seinem Werk „Vatikan II, ein anstehender Diskurs“, die unterschiedlichen Grade der Autorität
der Dokumente sowie den „Gegengeist“ betont, der sich von Anfang an in das II. Vatikanum eingeschlichen
hat. „ + www.razyboard.com/…07887-6132386-0.html Hw Prof. May; + „Es ist eine offenkundige und unbestreitbare
Tatsache: Die Bischöfe sind die Hauptverantwortlichen für den unaufhörlichen dramatischen Niedergang
der Kirche. Selten in der Geschichte hat eine Führungsschicht in so ungeheurem Ausmaß versagt wie die
Mehrheit des Bischofskollegiums nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Um es genau zu sagen: Die deutschen
Bischöfe haben sich als unfähig erwiesen, die letztlich entscheidenden Aufgaben der katholischen Kirche
in Deutschland adäquat zu lösen: den Glauben zu erhalten und zu verbreiten, die Sitten zu heben und
zu bessern, den Gottesdienst zu fördern und zu schützen.“ + www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
Kaffa ist eine Gegend in Äthiopien. Von dorther hat das schwarze Getränk seinen Namen. Ich war schon
dort. Die Christen und die Moselms pflegen dort eine schöne Kaffee-Zeremonie. + Gönnen Sie sich zur
Zichorie ein feines Stückchen Kuchen. – Ich wünsche Ihnen ein geruhsamen Winternachmittag.
#9 Werter Bratenburger, Sie haben doch von Wohlgefühlen in Teheran geschwärmt.- Zudem hab ich es nicht
mit Landetruppen irgendwelcher Art. Grüßen Sie mir Ihr Brandenburger Ländchen und gönnen Sie sich
ein gute Tasse schwarzes Muselgetränk ( Können auch geröstete teutsche Eicheln sein).
#7 Sehr wohl, Herr Bratenburger. Im Grand Hotel Ali Baba werden auch keine Martyrien durchgeführt. Ergötzen
Sie sich an einem Bauchtanz in der Wellness-Oase…
Sonst verbittet sich dieses Forum Formulierungen wie „Hat ihn der liebe Gott geholt“, wie man naiv von einem „lieben“ Gott reden könne und welch vermessentlicher Heilsoptimismus es sei, dem Urteil Gottes menschlich vorzugreifen. Nichstdestotrotz und sehr erleichtert: R.I.P.
„Private religiöse Überzeugung hat bei der Arbeit nichts zu suchen!“ . Diese Aussage muss man doch etwas
relativieren. Jeder Mensch hat Überzeugungen (ob religiös oder nicht). Diese Überzeugungen sind natürlich
privat, haben aber über die Handlungen jedes Menschen selbstversändlich auch Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Somit ist jede Überzeugung auch eine öffentliche Angelegenheit. Sollen die Menschen etwa, sobald sie
zu Arbeiten beginnen, ihre Überzeugungen an der Garderobe abgeben? Arbeitest Du etwa „Überzeugungsneutral“?
Kann die Gesellschaft unabhängig von „privaten“ Personen existieren? . Natürlich lassen sich gewisse
Überzeugungen mit gewissen Arbeiten nicht vereinbaren. Ein „Zeuge Jehowas“ wird wohl kaum in der Blutspendenzentrale
arbeiten. . Aber: . Die Frage, ob es erlaubt ist, einen unschuldigen Menschen zu töten, ist gar keine
Frage religiöser Überzeugungen, sondern derart grundsätzlich menschlicher Natur, dass es eigentlich
eine Schande ist, dass wir hier überhaupt darüber diskutieren müssen. Das ist nicht irgendeine „private“
Meinung, sondern geht die Gesellschaft ganz grundsätzlich etwas an. . Und es ist gut, dass diese Krankenschwestern
vor Gericht gehen, um das zu klären. . Würde Dir wohl so passen, wenn sich alle Christen „aus Überzeugung“
von allen weltanschaulich relevanten Arbeiten zurückzögen und das Feld den Skrupellosen überließen.