Afghanistan
Kaum zu glauben: Willkommen unser Freund, der Feind
Jahrelang suchte ihn der große Satan und bezeichnete ihn als den großen Teufel. Jetzt ist er plötzlich aus den Fahndungslisten verschwunden.
Kinder in Kabul
Kinder in Kabul
© Talk Radio News Service, CC
(kreuz.net) Mullah Mohammad Omar (52) ist nicht mehr auf der Liste der „meistgesuchten Terroristen“ des FBI.

Das berichtete der Online-Auftritt des gutinformierten iranischen Senders ‘presstv.ir’ am 27. Dezember.

Mullah Omar ist der Gründer der Taliban.

Er war von September 1996 bis November 2001 der Präsident des „Höchsten Rates von Afghanistan“ und somit de facto der Präsident des Landes.

Anführer der Partisanen

Nach den bis heute nicht aufgeklärten Angriffen vom 11. September 2001 in den USA nutzte das US-Regime die Gunst der Stunde.

Es machte die Taliban und den langjährigen US-Verbündeten Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich, um Afghanistan überfallen zu können.

Seither wurde Mullah Omar von der geheimen Staatspolizei der USA gesucht. Diese bot 10 Millionen Dollar für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen.

Im Oktober 2001 bombardierten US-Kriegsverbrecher das Haus von Mullah Omar in Kandahar und ermordeten seinen Schwiegervater und seinen Sohn (10).

Mullah Omar gilt heute als Anführer der afghanischen Partisanen gegen die US-Truppen im Land und gegen die afghanische Marionettenregierung.

Das Unvermögen des US-Regimes in Afghanistan zwingt dieses jetzt, Verhandlungen mit den Taliban zu suchen.

Gab es Treffen?

Nach Angaben von ‘presstv.ir’ gab es „geheime Treffen“ des US-Regimes mit den Taliban. Danach wurde Mullah Omar von der Liste gestrichen.

Der Sender beruft sich auf pakistanische Medien.

Diese Treffen fanden angeblich in den letzten Monaten in Deutschland und Katar statt. Die angebliche Delegation der Taliban wurde angeblich von Mullah Tayyib Agha (35) angeführt.

Mullh Agha wäre der ehemalige Sekretär, Sprecher und engste Vertraute von Mullah Omar.

Als Ergebnis der Verhandlungen sollen fünf Freiheitskämpfer der Taliban aus dem US-Konzentrationslager Guantanamo Bay in Kuba nach Katar überführt werden.

Für Anfang 2012 sind weitere Treffen mit den wahren oder mit vorgeblichen Taliban vorgesehen.

Schon ein Freiheitskämpfer gegen die Sowjetunion

Über Mullah Omar ist nicht viel bekannt. Es gibt keine Photos von ihm. Er gilt als scheu, soll nur ein Auge besitzen und fast zwei Meter groß sein.

Er kämpfte schon als Freiheitskämpfer gegen die sowjetischen Kriegsverbrecher im Land.

Im Jahr 1992 brach das von der Sowjetunion aufgebaute Marionetten-Regime von Genosse Mohammad Najibullah Ahmadzai († 1996) zusammen.

Für eine Zeit verfiel das Land in Chaos. Mullah Omar begann eine Bewegung mit fünfzig bewaffneten Studenten einer Koranschule, die als Studenten – arabisch: Taliban – bekannt wurden.

Im September 1996 eroberte seine Gruppierung Kabul.

Er residierte aber selber in der 500.000-Seelen-Stadt Kandahar im Süden Afghanistans.
      
9 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#9   vagabundo   15:39:16 | Sonntag, 5. Februar 2012
„Nach den bis heute nicht aufgeklärten Angriffen vom 11. September 2001 in den USA nutzte das US-Regime die Gunst der Stunde.“
Wieso nicht aufgeklärt? Die US-Regierung hat eine hochrangige Regierungskommission eingesetzt. Deren Untersuchungsbericht liegt vor. Somit ist alles aufgeklärt. Was hier geschrieben steht, ist eine absolut perverse Verschwörungstheorie. Die Redaktion sollte den ganzen Artikel löschen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Jolanda   23:45:39 | Dienstag, 24. Januar 2012
Muselmanen werden gerne genommen, orientalische Christen will keiner:
koptisch.wordpress.com/…tler-weltweit-herum/
Redaktion benachrichtigen
#7   Twillos   15:56:10 | Dienstag, 24. Januar 2012
Diese angeblich brisante Meldung eines mutmaßlich gut informierten Senders, verkündet auf einer angeblich katholischen Seite könnte auch einfach nicht stimmen…
Redaktion benachrichtigen
#6   Dumbledor   14:04:58 | Dienstag, 24. Januar 2012
#4 Melchisedek
<In diesem Fall darf man sogar einmal auf wikipedia zurück greifen,…>

Wie praktisch…
Redaktion benachrichtigen
#5   Vineta   13:49:25 | Dienstag, 24. Januar 2012
@ Gunsenum
.
Wollen Sie sich etwa über die Thematisierung von Afghanistan hier lustigmachen, obwohl…
1) bereits ca. 40 deutsche Soldaten in Särgen und tausende mit körperlichen Verletzungen und psychischen Schäden heimkehrten.
2) laut
www.welt.de/…Milliarden-Euro.html
(Wer von den Deutschen weiß denn schon, daß am Hindukusch möglicherweise bereits allein auf Kosten der deutschen Staatskasse schon 47 Milliarden verpulvert worden sind)
Redaktion benachrichtigen
#4   Melchisedek   13:26:33 | Dienstag, 24. Januar 2012
In diesem Fall darf man sogar einmal auf wikipedia zurück greifen,
um sich zu bilden, u.a. über die Geheimdienstverstrickung zahlloser Länder
an den Mord am freiheitskämpfer Ahmad Schah Massoud:
de.wikipedia.org/…/Ahmad_Schah_Massoud
Nix da, die Taliban waren Freiheitskämpfer.
Diese Terroristen wurden vielmehr von den pakistanischen Kriminellen
in Geheimdienst und Regierung unterstützt, um Afghanistan in ihre Hände zu bekommen.
Langfristig sieht dies für den kriminellen Pakistan- Staat zwar recht gut aus,
dort eine Marionetten- Regierung zu installieren, doch derzeit hat USA und
seine Atrappen dort das sagen.
Massoud hätte ihnen das Fürchten gelehrt – wie auch den Taliban- mit seiner überzeugenden Bejahung von Demokratie. Daher musste er weg.
Was die USA in ihrem dortigen Drogenumschalgsplatz- Pseudostaat an wenigsten brauchen können, ist Demokratie und echter verständigung zwischen den Völkerschaften.
Die BRD muss als US- Vasalle Milliarden dorthin pumpen, obwohl und da die Lage der besatzer immer aussichtsloser wird. Kein Wunder, dass nur noch Taliban zum Verhandeln parat stehen ( von Pakistan gesteuert ), alle anderen Gruppen wurden längst liquidiert oder ausgeschaltet:
Die Kommunisten von den Saudis vor dem Abzug der Russen,
die Demokraten von den Taliban, welche der USrael und islamische Staaten ausrüsteten usw.
Daher wurde auch der Kosovo- Mafia- Staat auf dem Balkan errichtet: Er dient als Umschlagsplatz der Drogen aus Afghanistan. :-P :-S
Redaktion benachrichtigen
#3   Gunsenum   13:06:27 | Dienstag, 24. Januar 2012
Nur Ignoranten verkennen den KATHOLISCHEN NACHRICHTENWERT dieser wahrhaft KATHOLISCHEN MELDUNG! :-! :-S :-@
Redaktion benachrichtigen
#2   Melchisedek   10:57:42 | Dienstag, 24. Januar 2012
Liebe Redax: Bitte erst zuende denken:
Die Taliban können keine Freiheitskämpfer sein,
denn diese wurden von den USA und Saudis aufgebaut
und hochgerüstet als Kämpfer gegen die UdSSR, die
Aghanistan besetzten bzw. besetzen wollten.
Freiheitskämpfer war als Verteidiger gegen die barbarischen Taliban
und seine Unterstützer Achmed Massoud, der Löwe von Panjirtal.
ER wurde kurz vor dem inszenierten 9/11 mit in einer Kamera
versteckten Sprengstoff umgebracht, wovon die verlogene
westliche Presse aber 2001 kaum Notiz nahm.
Erst als zufällig genau einen Tag später ( na das sieht doch sehr nach Geheimdiensztaktion aus ) von Taliban ins worldtradecenter gesteuerte
Flugzeuge über die Bildschirme flatterten, war das Entsetzen groß.
Flugs wurde den Taliban der Krieg erklärt, obwohl fast alle der
sofort identifizierten Täter aus Saudi- Arabien stammten.
Die Saudis sind heute Hauptverbündeter von USrael und seiner Vasallen
im Kampf gegen den Iran. [-(
Redaktion benachrichtigen
#1   Dumbledor   10:30:22 | Dienstag, 24. Januar 2012
Gut, dass das gut informierte +.net so gute Quellen wie den garantiert nicht staatlich zensierten iranischen Staatsfunk hat. So geht’s mit der lateinischen Westkirche wieder aufwärts :-]
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
USASkandal-Weihbischof zurückgetreten US-Volk verkauftVon Anfang an klar: Die EU ist eine Verschwörung gegen Deutschland USASie blutet die Wirtschaften Europas und der USA aus Vereinte NationenDie UNO-Verantwortlichen für den Krieg müssen vor Gericht USAPhönix: Keine Ministrantinnen mehr KriegVom wem wird die Sicherheit der USA bedroht? USAAuf dem Rücken von sieben toten Feuerwehrleuten USAChristian Wulff hat ferndiagnostische Fähigkeiten USADer Volkszorn spornt zu Höchstleistungen an USARussisches Staatsfernsehen: CIA hat Bin Laden nicht getötet USADie US-Regierung hat uns endlich die Wahrheit gesagt USAHier ist der Kriegstreiber Numero eins USAJedes Detail der Originalgeschichte wurde verändert USAAuch Obamas Osama-Lügen haben kurze Beine USADer angebliche Tod von Osama bin Laden hat viele Vorteile
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net