10:26:27 | Dienstag, 24. Januar 2012
Jahrelang suchte ihn der große Satan und bezeichnete ihn als den großen Teufel. Jetzt ist er plötzlich aus den Fahndungslisten verschwunden.

Kinder in Kabul
© Talk Radio News Service, CC(kreuz.net) Mullah Mohammad Omar (52) ist nicht mehr auf der Liste der „meistgesuchten Terroristen“ des
FBI.
Das berichtete der Online-Auftritt des gutinformierten iranischen Senders ‘presstv.ir’ am 27. Dezember.
Mullah Omar ist der Gründer der Taliban.
Er war von September 1996 bis November 2001 der Präsident
des „Höchsten Rates von Afghanistan“ und somit de facto der Präsident des Landes.
Anführer der Partisanen
Nach den bis heute nicht aufgeklärten Angriffen vom 11. September 2001 in den USA nutzte das US-Regime
die Gunst der Stunde.
Es machte die Taliban und den langjährigen US-Verbündeten
Osama bin Laden für
die Anschläge verantwortlich, um Afghanistan überfallen zu können.
Seither wurde Mullah Omar von der
geheimen Staatspolizei der USA gesucht. Diese bot 10 Millionen Dollar für Hinweise, die zu seiner Festnahme
führen.
Im Oktober 2001 bombardierten US-Kriegsverbrecher das Haus von Mullah Omar in Kandahar und ermordeten
seinen Schwiegervater und seinen Sohn (10).
Mullah Omar gilt heute als Anführer der afghanischen Partisanen
gegen die US-Truppen im Land und gegen die afghanische Marionettenregierung.
Das Unvermögen des US-Regimes
in Afghanistan zwingt dieses jetzt, Verhandlungen mit den Taliban zu suchen.
Gab es Treffen?Nach Angaben
von ‘presstv.ir’ gab es „geheime Treffen“ des US-Regimes mit den Taliban. Danach wurde Mullah Omar von
der Liste gestrichen.
Der Sender beruft sich auf pakistanische Medien.
Diese Treffen fanden angeblich
in den letzten Monaten in Deutschland und Katar statt. Die angebliche Delegation der Taliban wurde angeblich
von Mullah Tayyib Agha (35) angeführt.
Mullh Agha wäre der ehemalige Sekretär, Sprecher und engste
Vertraute von Mullah Omar.
Als Ergebnis der Verhandlungen sollen fünf Freiheitskämpfer der Taliban
aus dem US-Konzentrationslager Guantanamo Bay in Kuba nach Katar überführt werden.
Für Anfang 2012
sind weitere Treffen mit den wahren oder mit vorgeblichen Taliban vorgesehen.
Schon ein Freiheitskämpfer
gegen die SowjetunionÜber Mullah Omar ist nicht viel bekannt. Es gibt keine Photos von ihm. Er gilt
als scheu, soll nur ein Auge besitzen und fast zwei Meter groß sein.
Er kämpfte schon als Freiheitskämpfer
gegen die sowjetischen Kriegsverbrecher im Land.
Im Jahr 1992 brach das von der Sowjetunion aufgebaute
Marionetten-Regime von Genosse Mohammad Najibullah Ahmadzai († 1996) zusammen.
Für eine Zeit verfiel
das Land in Chaos. Mullah Omar begann eine Bewegung mit fünfzig bewaffneten Studenten einer Koranschule,
die als Studenten – arabisch: Taliban – bekannt wurden.
Im September 1996 eroberte seine Gruppierung
Kabul.
Er residierte aber selber in der 500.000-Seelen-Stadt Kandahar im Süden Afghanistans.
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vagabundo 15:39:16 | Sonntag, 5. Februar 2012
#8
Jolanda 23:45:39 | Dienstag, 24. Januar 2012
#7
Twillos 15:56:10 | Dienstag, 24. Januar 2012
#6
Dumbledor 14:04:58 | Dienstag, 24. Januar 2012
#5
Vineta 13:49:25 | Dienstag, 24. Januar 2012
#4
Melchisedek 13:26:33 | Dienstag, 24. Januar 2012
#3
Gunsenum 13:06:27 | Dienstag, 24. Januar 2012
#2
Melchisedek 10:57:42 | Dienstag, 24. Januar 2012
#1
Dumbledor 10:30:22 | Dienstag, 24. Januar 2012