Der Maulkorb für Pfarrer Georg Alois Oblinger von Ichenhausen wirft ein grelles Licht auf die Anfälligkeit der deutschen Kapitulations-Bischöfe, öffentlichem Druck nachzugeben.
(kreuz.net) Der Papst kennt die Kapitulationsbereitschaft der deutschen Bischöfe dem sogenannten Zeitgeist
gegenüber.
Darum habe er ihnen eine stärkere Entweltlichung empfohlen.
Das erklärte Dieter Stein
(44) – Chefredakteur der oppositionellen deutschen Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ – gestern auf der Webseite
seines Blattes.
Bischöfe als Katholikenjäger
Stein kommentiert den Maulkorb, den der Augsburger Bischof
Konrad Zdarsa dem Ichenhauser Stadtpfarrer, Hw. Georg Alois Oblinger wegen seiner publizistischen Tätigkeit
bei der ‘Junge Freiheit’ verpaßte.
Das wirft für Stein „ein grelles Licht auf die Anfälligkeit der
Kirche, öffentlichem Druck nachzugeben.“
Er zitiert aus einem Interview des katholischen Philosophen
Robert Spaemann für seine Zeitung.
Spaemann erklärt darin, daß Theologen, die dem Katholizismus verpflichtet
sind, in der Kirche immer häufiger regelrecht gemobbt werden.
Der Fall Oblinger reihe sich in eine Vielzahl
Intrigen gegen Pfarrer, die den katholischen Glauben verkündigen.
Kein Blumentopf zu gewinnen
„Dies
alles geschieht vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden kirchlichen Auflösung“ – analysiert Stein:
„Die Mitgliederzahlen sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche sind in Deutschland rückläufig.“
Stein liefert Zahlen: „Wurden 1990 noch 67 Millionen Kirchenmitglieder gezählt, so sind es 2010 nur
noch 48 Millionen.“
Altliberale Theologen würden der Kirche „gebetsmühlenartig“ immer neue Rezepte
empfehlen. Doch Stein erklärt:
„Daß mit Weihe weiblicher Priester, Aufhebung des Zölibats, Segen für
die Homoehe und dem Verzicht auf Autorität nicht ein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, sieht man am Niedergang
der evangelischen Kirche, deren Anhänger noch schneller von der Fahne gehen und deren Gottesdienste noch
leerer sind.“
Welle der Solidarität
Für Stein ist der Maulkorb für Pfarrer Oblinger „nicht nur ein
Schlag gegen die Meinungs- und Pressefreiheit“.
Er wendet sich auch gegen jene in der Kirche, die sich
für die „Stärkung des Glaubens und der Mission“ einsetzen.
Stein freut sich über die Welle der Solidarität,
die dem von seinem Bischof mißbrauchten Geistlichen aus der christlichen Publizistik und Theologie entgegenschlägt.
Der Maulkorb-Bischof ist Mut zu wünschen
Zum Schluß verbreitet Stein das im Zusammenhang mit Bischöfen
gerne erzählte Berater-Märchen.
Der Augsburger Bischof habe sich „von Beratern“ in eine Lage manövrieren
lassen.
Das mache ihm eine Korrektur seiner Fehlentscheidung nur um den Preis eines noch größeren Gegenwindes
möglich:
„Der Mut dazu ist ihm zu wünschen.“
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78 Lesermeinungen
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#83 Sainte Rose 22:02:12 | Freitag, 27. Januar 2012
zu#80: Werter Herr Professor, die Beiträge von Hochwürden Oblinger können Sie online bei der JF nachlesen. Tun Sie es doch, bevor Sie solche zweideutigen Unterstellungen abgeben.
Was hat Oblinger in den Artikel den inhaltlich so verzapft? Ohne dies zu wissen, ist es schwierig sich ein Urteil zu bilden. Vielleicht schreibt er auch einfach schlecht.
zu 77: Das ist gegen die Memschenrechte. Sie sind gegen das Grundgesetz der BRD, VERFASSUNGSFEIND! Sie
begründen das mit einer reinen Behauptung ohne Begründung. Da kann jeder Islamist auch kommen. Welche
Seelen gerettet werden, entscheidet CHRISTUS allein, Römer 9-11, Johannes 15, 16. Ein durch Gewalt produziertes
Christusbekenntnis rettet nicht.
#72 Daß die Anzahl der Katholiken 50 000 beträgt, ist eine Schätzung. #76 Die Ehre Gottes und die Rettung
der Seele erfordert, daß der Staat katholisch ist. Daher ist das „Recht“ auf Religionsfreiheit eine Häresie.
Ob der katholische Staat die Kirche subventionieren muß, ist differenziert zu sehen.
Zu 74: A) Religion ist HÖCHSTpersönlich, daher ist staatliche Förderung dafür immer ein besonders starker Eingriff in die Freiheit des Steuerzahlers: Hugo Black hat insofern recht B) Den Entschädigungscharakter bezweifle ich SEHR- weiteres Thema. C) Der Staat soll nach meiner Auffassung NICHT fördern, was ihm nützlich ist (was finden Merkel und Co. nützlich ?), sondern den Bürgern die Freiheit sichern, über Nützlichkeit selbst zu entscheiden D) Sie sind Etatist.
#74 wolfgang e. 16:51:31 | Freitag, 27. Januar 2012
Lieber Fundi, . Selbst wenn Hugo Black berühmt ist, muss man seiner Interpretation von Religionsfreiheit
keineswegs zustimmen. Religionsfreiheit ist vor allem ein Bürgerrecht, das besagt, das der Bürger ein
Recht auf Religionsausübung hat. Dieses Recht wird nicht im geringsten eingeschränkt, wenn irgendeine
Religion auf irgendeine Weise vom Staat unterstützt wird. Was Hugo Black sagt, ist also Blödsinn und
widerspricht der Intention der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. . Der Staat tut gut daran, Dinge,
die für den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat nützlich sind zu fördern. Es ist daher durchaus
angebracht, wenn katholische Einrichtungen, die der Allgemeinheit dienen, auch durch den Staat unterstützt
werden. . Warum die Kirche in D und Ö darüber hinaus recht viel staatliche Zuwendung bekommt, hat zudem
historische Gründe, da im Zuge der Säkularisierung der Kirche die wirtschaftlichen Grundlagen, um sich
selbst erhalten zu können, entzogen wurden. Die jetzigen Zahlungen sind eine Entrschädigung dafür.
. Der Staat hat es vorgezogen, weiterhin Entschädigung zu zahlen, anstatt das unrechtmäßig Enteingnete
zurückzugeben, weil dadurche die Kirche in einer Abhängigkeit vom Staat gehalten wird. Der jetzige Zustand
entspringt also staatlichem Eigeninteresse. . Auch ich wäre hier für eine konsequentere Loslösung der
Kirche vom Staat, auch finanziell, schließlich würde die Kirche dadurch an Unabhängigkeit gewinnen.
Der Staat hat daran wenig interesse.
Zu 68- 69: Das Problem ist BESONDERS groß, wenn er der Staat nur eine Religion (oder Auffassung darüber,
etwa Atheismus) unterstützt. Im übrigen sagte ich ja, daß Deutschland (ich hätte auch Österreich
sagen können) auch jetzt schon diesbzgl. problematisch handeln. Der berühmte Us-Richter Hugo Black definierte
Religionsfreiheit: Der Staat darf weder Religion als solche noch eine bestimmte fördern (hindern natürlich
auch nicht). Brandenburgis: An unzähligen Stellen kann man über mich und von mir nachlesen, daß ich
den auf ein kleines Minimum reduzierten Minimalstaat fordere- EIN Beispiel dafür ist ja gerade die Ablehnung
staatlicher Finanzierung von Religion. Mich ausgerechnet deshalb bzw. zumindest im Zusammenhang damit
einen Staatssklaven zu nennen, ist absurd und wohl auch falsch Zeugnis wider deinen Nächsten. Sie könnten
mit Ihrer „Logik“ wohl auch Bischof Williamson als Staatspräsidenten Israels bezeichnen.
#58 Als Folge der großen Apostasie ist die Anzahl der Glieder der Kirche auf 50 000 zusammengeschrumpft.
#66 Ich den Lesern zu erläutern, was an diesen „Käse“ falsch sien soll. Keine Antwort ist auch eine.
#63 Daß er Folter-Offizier im KGB war, war mir nicht bekannt. Bekannt ist dagegen, daß er Lobhymnen
auf Stalin geschrieben hat.
CLARISSA COLONIA !!!??? In ihrem Beitrag #35 zollt sie erneut ihre Achtung und Anerkennung einem Bischof,
der für sein Tun und Lassen keinerlei Rechtfertigung ablegt . . Was anderes kann man von ihr nicht erwarten,
handelt es sich doch bei ihr selbst offensichtlich ebenfalls um jemand, der weder imstande noch willens
ist, katholische Leseratten mit gelungenen Argumenten und ein bißchen missionarischem Eifer von der angeblich
unchristlichen und den Glauben gefährdenden JF fernzuihalten.
#68 wolfgang e. 12:16:03 | Freitag, 27. Januar 2012
Ach Fundi, . In Österreich werden derartig viele Dinge staatlich unterstützt (auch mit meinem Steuergeld),
die ich eigentlich ablehnen muss. . Ist deswegen meine Meinungsfreiheit gefärdet? . Religionsfreiheit
bedeutet nicht, dass der Staat frei von Religion sein soll, sondern, dass jeder Bürger vor dem Staat
ein Recht auf Religion hat. . Inwiefern wird dieses Recht eingeschränkt, wenn der Staat eine Religion
finanziell unterstützt?
#67 Brandenburgis 11:19:59 | Freitag, 27. Januar 2012
Dann, Fundi, müßtest Du zumindest für ein völlig freies Schulwesen eintreten, bei welchem der Staat den Eltern alle Kosten ersetzt, die Eltern aber völlig frei entscheiden, auf welche Weise sie ihre Kinder unterrichten lassen wollen. Dafür würde ich mich sogar als Kompromiß entscheiden.
Zu 61: Alles Träumerei/Realitätsverlust: Es gibt real Schulen ohne DIE göttliche Wahrheit und Merkel
und Co. sind real Staat in Deutschland. Und Finanzierung durch Steuerzahler von von denen teils abgelehnter
Religion ist nicht mit Religionsfreiheit vereinbar (was leider in Deutschland trotzdem geschieht)
#61 Brandenburgis 09:31:16 | Freitag, 27. Januar 2012
a)Lieber Fundi. Du solltest mal Deinem Namen etwas mehr Ehre geben. Eine Lehre in irgendwelchen Schulen
ist nicht möglich ohne die Lehre der ewigen Weisheit, die der Menschheit in Jesus Christus geoffenbart
wurde. Daran kann sich auch niemals das Geringste ändern. Entweder mit Gott, oder die Lehre wird eben
widergöttlich, wie in Israel oder Saudiarabien. Dies betrifft auch die Naturwissenschaften, wie Mathematik
oder Physik. – b) Merkel etc. sind kein konkreter Staat, nicht einmal ein Staatsersatz. Es handelt sich
um Betrüger, die nicht einmal staatliche Akte vornehmen, sondern diese lediglich vortäuschen. Das kann
jeder sehen, der seine Augen im Kopfe hat. – c) Ja, ist uneingeschränkt vereinbar. – d) Die Kirche ist
Realität, die Kirche betrifft jeden Menschen, die Kirche lehrt die Wahrheit. Deshalb ist Schulunterricht
ohne die Kirche nicht möglich.
zu 52: A) Also allenfalls bei uns wäre „die“ Kirche „Grundlegerin“ (was immer das ist) der Schule- zu der heute auch bei uns Kinder der Religionen Israels und Saudi-Arabiens und Indiens, usw. gehen und vor allem religionslose B) Der KONKRETE Staat sind Merkel und Westerwelle und Co. , die rechtsgültig gewählt wurden- alles andere ist Träumerei C) Ich habe nicht nach der Verwirklichung der Religionsfreiheit durch kirchliche Schulen gefragt, sondern ob eine staatliche Finanzierung „der“ Kirche damit vereinbar wäre…D) „Die“ Kirche gibt es allenfalls als extrem kleine Minderheit (nach der Vorstellung extrem kleiner Minderheiten) oder eben in Träumen…
#49 Dahinter steckt der „Auschwitz-Mythos“, wonach der „Holocaust“ einmalig war und keinem anderen Verbrechen
vergleichbar ist. Dieser Mythos, der das „Grunddogma“ der „Holocaust-Religion“ ist, wird auch von der
Piusbruderschaft gepflegt. Schon vor Jahren, weit vor dem Williamson-Vorfall, durfte ein Holocaustüberlebender
in den Schule der Piusbruderschaft über dieses Verbrechen referieren. Meine schriftliche Anfrage, ob
in den Schulen die Massenmorde der Kommunisten auch so behandelt werden, blieb unbeantwortet. Mittlerweile
werden während des Mittagessen in Zaitskofen, wo normalerweise spirituelle Literatur vorgetragen wird,
Berichte über den „Holocaust“ vorgelesen. Es kann dahingestellt bleiben, ob die Piusbrüder mit der „Holocaust-Religion“
sympathisieren oder ob es nur Kriecherei vor den Medien und dem Ratzinger, ein Anhänger dieser „Religion“,
ist.
#52 Brandenburgis 08:57:44 | Freitag, 27. Januar 2012
@Fundi: a) Wenn in Saudiarabien und Israel die Kinder von Staats wegen verwirrt werden, spielt das für
uns nicht die geringste Rolle b) Merkel, Westerwelle und Co. sind nicht der Staat, sondern bestenfalls
seine Ursurpatoren. c) Das Recht auf Religionsfreiheit kann an einer kirchlichen Schule viel besser verwirklicht
werden, ebenso wie jedes andere Recht. f) Ich habe von der Kirche geredet, nicht von irgendwelchen Gruppen.
zu 42/!9 : A) Die Schulen hat der Staat schon genug ruiniert B) Da es Schulen auch in Japan und Saudi-Arabien und Israel gibt, ist „die“ Kirche keineswegs die „Grundlegerin“ der Schule C) Sie wollen also Merkel, Westerwelle und Co. „die“ Kirche anvertrauen: Wer zahlt, schafft an…D) Da die allermeisten Deutschen Ihre Lehren radikalst ablehnen und EKD- und reformkatholikenmäßig denken, und Sie „DIE“ Kirche sagen, weiß man ja, wer dann Geld bekommt E) Wie Sie Ihre These mit dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit verbinden wollen? F) Sie können natürlich davon träumen, daß die menschenrechtsfeindlichen Piusbrüder, Sedisvakantisten hier an die Macht kömmen-TRÄUMEN Sie den Albtraum G) Soll der Staat dann eigentlich DIE wahre Piusbrüderkirche oder DIE wahre Sedisvakantistenkirche finanzieren?
#35: Gut gebrüllt, Löwin! Aber was sagen Sie nun beispielsweise zu den veritablen Nebentätigkeiten
eines Helmut Schüller?? Sind die etwa von Schönborn genehmigt???
#45 Brandenburgis 08:39:20 | Freitag, 27. Januar 2012
Am heutigen Tage wird nur exklusiven Opfergruppen gedacht. Der Rest wird als Abschaum der Menschheit auf die Müllkippe der Geschichte verbracht. Ihre niederträchtigen Gemeinheiten weise ich mit allem Nachdruck zurück. Sie sind übler als der schlimmste Nazi-Henker.
Ein Vorgesetzter untersagt einem seiner Mitarbeiter eine ungenehmigte Nebentätigkeit. . Eine weitergehende
Begründung ist dafür nicht vonnöten. . Priester befinden sich in einer dem staatlichen Beamtenrecht
vergleichbaren Stellung. . Übt ein Staatsbeamter eine ungenehmigte Nebentätigkeit aus, ist das ein Disziplinarvergehen.
. Mit der einfachen Untersagung dieser Nebentätigkeit ist der Priester noch mit einem „blauen Auge“ davongekommen.
. Diese Geschichte – wie hier geschehen – aufzublasen, schadet dem Priester mehr, als sie ihm nützt.
. kreuz.net läßt sich in diesem Schmierentheater von der JF ebenso instrumentalisieren, wie von der
diözesanen Verwaltung …
Natürlich kann ein Bischof einem Priester das Publizieren in einem bestimmten Medium untersagen… .
Wenn er sich jedoch nach Bekanntwerden dieser seiner Entscheidung davor drückt, mutig und standhaft hieb-und
stichfeste Argumente dafür nachzuschieben, dürfte er in einem bischöflichen Amt fehl am Platze sein.
@Schalom Wenn der Staat nur die Kirchensteuer kassieren würde würde ich ja nicht mal was sagen Aber
wir pusten diesem Haufen jährlich noch mehrere Millionen einfach so in den Rachen.
Eine der wichtigsten Aufgabe eines kunftigen Papstes, wenn normale Zustände wieder hergestellt sind,
wir aus dem Kirchensteuersystem auszutreten, wiel dadurch befindet sich die Kirche in der Abhängigkeit
eines antichristlichen Staates. Ob ein katholischer Priester in einer nichtkatholischen Zeitschrift wie
„Junge Freiheit“ schreiben darf, ist Streitfrage.
Es gibt eine moralische Verpflichtung des Heidenstaates, die Kirche zu verfolgen und zu unterdrücken, und die Priester und Bischöfe zu Märtyrern zu machen. Dies ist der Wille Gottes.
Der Deutsche Staat kassiert für die Kirche von den Gläubigen die Kirchensteuer als Ausgleich für die
konfiszierten Kirchengüter. Der Staat behält sich für diese Bemühungen 5% der Kirchensteuer ein. *
Eine Kirche, die von Gott ihre Freiheit hat, braucht kein politisches System, um das Evangelium zu verkünden.
Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt. * PS: Der Ausdruck „Halunkenpriester“ klingt recht nach nationalsozialistischer
Selbstherrlichkeit. –
#24 Kohlhas 23:29:51 | Donnerstag, 26. Januar 2012
Brandenburgis: „Die Steuer gehört komplett weg- Es ist die Pflicht des Staates, die KIrche zu unterhalten.“
Falsch! Es gibt keine Pflicht des Staates Kirchen zu unterhalten. Das können die Kirchen selbst erledigen
wenn sie keine sozialen Aufgaben mehr leisten. Trägerschaften für Krankenhäuser und Kindergärten soll
der Staat organisieren. Gruß Kohlhas
Kirchensteuer, dass ich nicht lache Wer diesen Frevler- und Versageverein finanziell unterstützt, der
trägt die Hauptschuld am Niedergang des Glaubenslebens. Der Sumpf muss trockengelegt werden. Kein Geld
für mehr für die Staatsbischöfe und ihre Halunkenpriester!
Eine Kirche, die sich vom Staat unterhalten lässt, ist nie wirklich frei. * In den meisten Ländern der
Welt gedeiht mit weniger Mitteln eine sehr lebendige Kirche. Siehe Afrika, Südamerika.
Einfach auffallend, dass in den Ländern OHNE Kirchensteuer die Austritte am geringsten sind.- Eine allgemeine
Kultursteuer für jedermann wie in Italien würde die Austritte sehr schnell stark bremsen.- Für seine
Glauben eine Steuer zu zahlen … na ja…
#16 wickerl 22:55:55 | Donnerstag, 26. Januar 2012
Leider ist Papst Benedikt nicht anders, Bischof Mixa wurde abgesetzt, Dr. Wagner fallen gelassen , gleich zwei Male , und die österreichischen Bischöfe lässt er gewähren. Papst Benedikt soll heute gesagt haben, dass wir Menschen brauchen, die den Glauben ausstrahlen, und ich sage, das ist das, was mir an ihm so sehr fehlt. Ich habe ihn in den letzten Jahren vor allem sich mit dem Holocaust beschäftigen sehen. Mission statt Ökumene, Evangelium statt Philosemitismus!
#15 Sycamore 22:35:03 | Donnerstag, 26. Januar 2012
#3 Statistiken sind „geduldig“… Aus der Studie von Andreas Püttmann, „Gesellschaft ohne Gott. Risiken
und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands“, Gerth Medien, 2011, geht hervor, daß 1) Von 1950
bis heute sind die deutschen Protestanten von 43 Millionen auf 25 Millionen kollabiert sind. 6,6 Millionen
evangelische Christen haben seit 1970 ihren Glaubensgemeinschaften den Rücken gekehrt. 2) Bei den Katholiken
ist eher von einer Stagnation der Mitgliedszahlen die Rede: 1950 betrug die Zahl der Katholiken in Deutschland
25 Millionen, genauso wie heute. Seit 1989 haben 2,2 Millionen Katholiken ihre Kirche verlassen. 3) 1950
besuchten 50% der Katholiken den Sonntagsgottesdienst regelmäßig. Heute sind es in Westdeutschland nur
8%, in Ostdeutschland immerhin 17%. 4) Das Durchschnittsalter der praktizierenden Christen in D. ist 60
Jahre. Nur 15% der Deutschen unter 30 Jahren betrachtet die religiöse Erziehung ihrer Kinder als wichtig.
Hinsichtlich der Glaubensinhalte, nur 58,7% der Katholiken und 47,7% der Protestanten glauben, daß Gott
Himmel und Erde geschaffen hat. Nur 38% der Deutschen betrachtet Weihnachten als eine religiöse Feier.
5) Das Christentum ist für viele zu einer religiöse Kulisse geworden, worauf jeder seine eigene persönliche
Religion zusammenbasteln kann. Selbst bei Katholiken ist es nicht mehr selbstverständlich, daß Kirchenzugehörigkeit
ein festes Kanon von Glaubenswahrheiten beinhaltet.
#12 Brandenburgis 22:17:59 | Donnerstag, 26. Januar 2012
@Ghislieri: Da stimme ich Ihnen gern zu. Ich wollte vor einer positiven Beurteilung der JF warnen. Und nach dem Profil dieses Blattes zu urteilen KANN das, was darin veröffentlicht wird, nicht gut und kirchlich sein.
#11 Der Geduldige 22:11:16 | Donnerstag, 26. Januar 2012
@ wolfang e.: Über Jahre hinweg betrachtet gebe ich ihnen durchaus recht, allerdings bezog sich Herr
Stein auf die aktuellen Entwicklungen und dann kann man nicht behaupten die evangelische Kirche hätte
mehr Austritte zu verzeichnen und dabei auf die Jahre vor 2009 verweisen, dann das ist nicht mehr aktuell.
Aber wie heißt es so schön: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. In diesem Fall:
Traue keiner Interpretation einer Statistik, die nicht von dir selbst stammt.
#10 wolfgang e. 22:04:51 | Donnerstag, 26. Januar 2012
@ der Geduldige, . warum die katholische Kirche 2010 mehr Austritte zu verzeichnen hatte, ist wohl hinlänglich
bekannt, daher idt das als statistischer Ausreißer zu betrachten. Ob das einen neuen Trend einleitet,
wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Vermutlich eher nicht. Irgendwann weden die Menschen schon merken,
dass der Missbrauchskandal nicht nur die Katholiken betrifft. . Wenn Du die Statistik über mehrerer Jahre
betrachtest, wirst Du feststellen, dass zumindest 2 Jahrzehnte lang die Austrittszahlen in der katholischen
Kirche absolut gesehen deutlich unter den Zahlen der evangelichen Kirche lagen, obwohl die katholische
Kirche in Deutschland all diese Jahre etwas mehr Mitglieder hatte, als die evangelische. . Dieter Steins
Interpretation der Statistik kommt also der Wahrheit doch etwas näher, als deine.
Letzteres hat kreuz.net sehr gut erkannt: die Mär von den „Beratern“, welchen Bischof Konrad Zdarsa angeblich
aufgesessen ist. Nein, das Problem sind diese feigen und linkslastigen Bischöfe höchstpersönlich! In
der heutigen Ausgabe der „Jungen Freiheit“ haben sowohl Dieter Stein wie auch Professor DDr. Spaemann
sehr viel Richtiges gesagt. Und trotzdem wird auch diese aufrechte Zeitschrift negativ beeinflußt. Weil
sie Wogen glätten und mit Leuten wie Bischof Zdarsa zurechtkommen will, werden geharnischte Leser-Proteste
gegen den linksgestrickten Bischof zensuriert. Immer wieder versuchen Neokonservative wie Professor Dr.
Hubert Gindert oder der Sprecher von AEK Athen, Martin Lohmann, zu beschwichtigen. Sie distanzieren sich
von den Rechten und behaupten, sie selbst seien „anständige Konservative“. Solch eine kriecherische Haltung
kann ich nicht akzeptieren. Rechts zu sein gehört zum demokratischen Spektrum. Wer das nicht anerkennt,
ist selber totalitär, Herr Lohmann!
#7 Siegfried 21:46:43 | Donnerstag, 26. Januar 2012
jeder hat die Berater, die er sich sucht, und für deren Worte er ein Ohr hat. Es gibt Menschen, die haben
kein Ohr für die Wahrheit. Dies können Bischöfe und Laien sein. Nur jeder auch jeder Bischof muß sich
fragen, ob er für die Wahrheit ein Ohr hat. Wenn nicht, dann ist er ungeeignet, da der, von dem er die
Gnadengaben der Weihe erhielt, die personifizierte Wahrheit ist. Menschen die zu dieser Kategotrie gehören,
die sich das Weihesakrament rauben sind keine Hirten, vor diesen warnte uns der ewige Hohepriester Jesus
Christus, er nannte sie Mitglinge, die als Räuber in den Stall eindringen um zu rauben und zu vernichten.
Christus sagt von sich; „ich bin die Wahrheit“. Für Bischöfe, die der Wahrheit fern stehen, muß es
ein sehr gro0ßer Leidensdruck sein unter der Wahrheit arbeiten zu müssen. Es gibt eine Therapie, wechsel
des Arbeitsplatzes. Die Arbeitsämter haben eine Menge an Ausbildungeninhalten für einen neuen Berufseinstieg.
Ihr Modernisten ( Mdernismus, Sozialismus, Liberalismus, Freimauerei und vieles andere mehr ist in der
RKK eine von den rechtmäßigen Päpsten und in der gesamten kirchlichen Tradition immer verurteilte Häresie
), solltet Ämter nicht annehmen, für die Ihr keine geistige und menschliche Reife besitzt. Wir Gläubigen
der RKK beten aber trotzdem für Euere Bekehrung, wir wünsvchen auch Euch die Erlösung. Dazu gehört
die Bereitschaft zur Reue und zur Umkehr.
@Brandenburgis #5:…Ich würde als Bischof meine Priester auch nicht in einem solchen Blatt schreiben
lassen… Ich kenne ja ehrlich gesagt dieses Blättchen auch nicht, aber ich halte einen diktatorischen
Stil auch für überholt, nach dem ein Bischof den Priestern Vorschriften gibt, die über das hinausgehen,
was der Kirche gut tut. (Respektive ein „Bischof“ seinen „Priestern“)
#5 Brandenburgis 21:40:57 | Donnerstag, 26. Januar 2012
Dieter Stein ist selbst in der Wolle gefärbt und für Christen keinesfegs akzeptabel. Sein Blättchen ist völlig überflüssig und bestenfalls gut für gelegentliche Pseudo-Skandale. Ich würde als Bischof meine Priester auch nicht in einem solchen Blatt schreiben lassen. Der Skandal ist doch eher, daß die katholische Presse total ruiniert ist und es nicht eine einzige Katholische Zeitung mehr gibt. Früher gab es viele hunderte in Deutschland.
#3 Der Geduldige 21:37:08 | Donnerstag, 26. Januar 2012
Auch wenn in langen Jahren konstant mehr Protestanten aus der Kirche ausgetreten sind, so ist die Aussage
vom „Niedergang der evangelischen Kirche, deren Anhänger noch schneller von der Fahne gehen“ nicht korrekt,
wie man folgender Statistik entnehmen kann. www.kirchenaustritt.de/statistik/ Während ab 2008 die Austrittszahlen
bei der evangelischen Kirche sanken, stiegen sie bei der katholischen Kirche hingegen spätestens ab 2009
rasant an. Etwas mehr Korrektheit stünde einem Nachrichtenportal gut zu Gesicht. Auch wenn das Zitat
vom Chefredakteur eines anderen Mediums kommt, ein korrigierender Hinweis von Seiten der Redaktion wäre
doch nicht zu viel Aufwand, oder?
@Anael Für so eine Erziehungseinheit ist es auch bei einem „katholischen“ Bischof nie zu spät. Ob es
in dem Alter noch was hilft, das ist eine andere Frage.