Krieg
Der Krieg im Iran findet nicht statt
Es besteht sogar die Gefahr, daß die Hamas einen von Israel gewünschten Krieg gegen den Gaza-Streifen vereitelt. Von Uri Avnery.

© SonOfJordan, Flickr, CC
(kreuz.net) Seit einigen Wochen hat unser fast neuer Generalstabschef Benny Gantz bei fast jeder möglichen Gelegenheit verkündet, ein neuer Krieg gegen den Gazastreifen sei unvermeidbar.

Mehrere Kommandeure der Truppen rund um den Gazastreifen haben diese schlimme Voraussage wiederholt wie auch ihre Anhänger, die sogenannten Militärkommentatoren.

„Härter und schmerzlicher“

Einer von diesen tröstet uns. Es stimmt, Hamas kann jetzt mit ihren Raketen auch Tel Aviv erreichen.

Aber das wird nicht so schrecklich sein, weil es ein kurzer Krieg sein wird. Nur drei oder vier Tage.

Wie einer der Generäle sagte, wird er nur „härter und schmerzlicher“ – für die Araber – werden, als die „Operation Geschmolzenes Blei I“ in den Jahren 2008 und 2009.

So wird er keine drei Wochen dauern wie diese. Wir werden alle in unsern Luftschutzkellern bleiben – auf jeden Fall jene von uns, die einen haben.

Auf jeden Fall nur ein paar Tage.

Massendemonstrationen statt Gewalt

Warum ist der Krieg unvermeidlich?

Wegen des Terrorismus – eine dumme Frage.

Hamas ist doch eine terroristische Organisation – nicht wahr?

Aber jetzt kommt der oberste Hamas-Führer Khaled Mash’al (55) und erklärt, die Hamas habe jede gewalttätige Aktion aufgegeben.

Ab jetzt will man sich auf gewaltlose Massendemonstrationen konzentrieren, im Geist des arabischen Frühlings.

Der Vorwand fehlt – oder ist gar nicht nötig

Wenn die Hamas dem Terrorismus abschwört, gibt es für einen Angriff auf den Gazastreifen keinen Vorwand.

Aber ist denn ein Vorwand nötig?

Unsere Armee wird sich doch von dergleichen wie Mash’al nicht einen Strich durch die Rechnung machen lassen.

Kein Zynismus

Wenn die Armee einen Krieg wünscht, wird sie einen Krieg haben.

Dies wurde 1982 bewiesen, als Ariel Sharon den Libanon angriff, trotz der Tatsache, daß die libanesische Grenze seit elf Monaten absolut ruhig war.

Nach dem Krieg wurde der Mythos geboren, ihm wären täglich Schießereien voraus gegangen.

Heute kann sich fast jeder Israeli an die Schießerei „erinnern“ – ein erstaunliches Beispiel für die Macht der Vorstellung.

Warum will der Stabschef angreifen? Ein Zyniker könnte sagen, daß jeder neue Stabschef einen Krieg benötigt, den er als den seinigen ausgeben kann.

Aber das ist doch kein Zynismus?

Das bekannte Ritual

Alle paar Tage wird eine einzelne Rakete aus dem Gazastreifen nach Israel abgeschossen.

Sie trifft selten mehr als ein leeres Feld. Seit Monaten ist niemand verletzt worden.

Die übliche Reihenfolge ist die folgende: Unsere Luftwaffe führt eine „gezielte Tötung“ von palästinensischen Militanten im Gazastreifen durch.

Die Armee behauptet unweigerlich, daß diese speziellen „Terroristen“ beabsichtigt hätten, Israelis anzugreifen.

Woher kennt die Armee ihre Absichten? Nun, unsere Armee ist ein Meister im Gedankenlesen.

Nachdem die Personen getötet worden sind, sieht ihre Organisation es als ihre Pflicht an, ihr Blut zu rächen, indem sie eine Rakete abfeuert oder eine Granate abschießt oder sogar zwei oder drei.

Dies „kann von der Armee nicht toleriert werden“ – und so geht es weiter.

Es ist höchste Zeit, den Frieden zu verhindern

Nach jeder solchen Episode beginnt wieder das Gerede von einem Krieg.

US-Politiker sagen in ihren Reden auf jüdischen AIPAC-Konferenzen: „Kein Land kann es tolerieren, daß seine Bürger Raketen ausgesetzt sind.“

Aber die Gründe für „Geschmolzenes Blei“ II sind natürlich viel ernster.

Hamas wird jetzt von der internationalen Gemeinschaft akzeptiert.

Ihr Ministerpräsident Isma’il Haniyeh (49) reist jetzt durch die arabische Welt, nachdem er vier Jahre lang im Gazastreifen eingesperrt war – eine Art Streifenarrest.

Nun kann er nach Ägypten, weil die muslimische Bruderschaft, die Mutterorganisation der Hamas, dort ein Hauptakteur geworden ist.

Noch schlimmer: Die Hamas ist dabei, sich der PLO anzuschließen und an der palästinensischen Regierung teilzunehmen.

Es ist höchste Zeit, daß etwas getan wird.

Zum Beispiel den Gazastreifen angreifen und so die Hamas zwingen, wieder ein Extremist zu werden.

Israel braucht einen Befreiungsschlag aus der Friedenspolitik

Mash’al – damit nicht zufrieden, uns einen Krieg zu stehlen – ist dabei, eine Reihe unheilvollere Aktionen auszuführen.

Indem er sich der PLO angeschlossen hat, verpflichtet sich die Hamas, die Oslo-Abkommen und alle anderen Abmachungen zwischen Israel und der PLO anzuerkennen.

Er hat angekündigt, Hamas akzeptiere einen Palästinastaat innerhalb der 1967er-Grenzen.

Er hat wissen lassen, daß die Hamas in diesem Jahr nicht für die palästinensische Präsidentschaft kämpfen werde, so daß der Fatah-Kandidat – wer immer es auch sein mag – ohne Widerspruch gewählt werden und in der Lage sein könne, mit Israel zu verhandeln.

All dies wird die gegenwärtige israelische Regierung in eine schwierige Position bringen.

Er überlebte einen israelischen Mordanschlag

Mash’al hat einige Erfahrungen, Israel Probleme zu verursachen.

Im Jahr 1997 entschied die erste Netanjahu-Regierung, ihn in Amman loszuwerden.

Ein Team von Mossad-Agenten wurde gesandt, um ihn auf der Straße zu ermorden, indem man in sein Ohr ein unbekanntes Gift spritzte.

Doch statt sich dezent zu verhalten und schnell durch eine mysteriöse Ursache zu sterben, wie Yasser Arafat, ließ er seinen Leibwächter hinter den Angreifern herjagen und sie fangen.

König Hussein, Israels langjähriger Freund und Verbündeter, wurde fuchsteufelswild.

Er ließ Netanjahu wählen: entweder werden die Agenten in Jordanien verurteilt und möglicherweise gehängt, oder der Mossad sendet sofort das geheime Gegengift, um Mash’al zu retten.

Netanjahu kapitulierte. Und nun haben wir Mash’al sehr lebendig hier.

Verheerende Gewaltfreiheit

Dieses Mißgeschick hatte noch ein seltsames Resultat: Der König verlangte, daß der Hamas-Gründer und -Führer, der gelähmte Sheich Ahmad Yassin († 2004), aus dem israelischen Gefängnis entlassen werde.

Netanjahu verpflichtete sich: Yassin wurde entlassen und sieben Jahre später von Israel ermordet.

Als sein Nachfolger Abd al-Aziz Rantisi († 2004) bald danach auch ermordet wurde, war der Weg für Mash’al frei, der Führer der Hamas zu werden.

Anstatt uns seine Dankbarkeit zu zeigen, konfrontiert er uns mit einer verheerenden Herausforderung: gewaltfreie Aktionen, indirekte Friedensannäherungen, die Zwei-Staaten-Lösung.

Er wird ihn nicht bekommen

Eine Frage: Warum sehnt sich unser Stabschef nach einem kleinen Krieg im Gazastreifen, wenn er den Krieg, den er wünscht, im Iran haben könnte?

Nicht nur eine kleine Operation, sondern einen großen Krieg, einen sehr, sehr großen Krieg?

Nun, er weiß, daß er ihn nicht haben kann.

Kein Hintertürchen

Vor einiger Zeit tat ich etwas, das nicht einmal ein erfahrener Kommentator macht.

Ich versprach, daß es keinen israelischen Angriff auf den Iran geben werde (und eigentlich auch keinen amerikanischen).

Ein erfahrener Journalist oder Politiker gibt nie solch ein Versprechen, ohne für sich ein Hintertürchen offen zu halten.

Er setzt noch ein unauffälliges „wenn nicht“ dazwischen. Wenn seine Voraussage schief geht, dann weist er auf dieses Hintertürchen.

Ich habe einige Erfahrungen – etwa sechzig Jahre lang – aber ich ließ mir kein Hintertürchen offen.

Ich sagte „keinen Krieg“, und jetzt sagt General Gantz dasselbe mit anderen Worten. Kein Teheran, nur das arme kleine Gaza.

Das Wort ist: Hormuz

Warum? Wegen eines einzigen Wortes: Hormuz.

Nicht wegen des alten persischen Gottes Hormuzd, sondern wegen der Meeresenge, die der Ein- und Ausgang des Persischen Golfes ist, durch den 20 Prozent des Ölbedarfs der Welt (und 35 Prozent des über das Meer beförderten Öls) transportiert werden.

Meine Behauptung war, daß kein vernünftiger (oder fast verrückter) Führer die Sperrung der Meeresenge veranlassen würde, weil die wirtschaftlichen Konsequenzen katastrophal, ja sogar apokalyptisch sein würden.

Mit Gewalt?

Es scheint, daß die Führer des Iran sich nicht sicher waren, ob alle Verantwortlichen der Welt diese Kolumne lesen, also machten sie den Fall selbst klar.

In der vergangenen Woche führten sie ein auffälliges Militärmanöver rund um die Meerenge von Hormuz durch, begleitet von der eindeutigen Drohgebärde, sie zu schließen.

Die US antwortete mit prahlerischen Gegendrohgebärden.

Die unbesiegbare US-Flotte war bereit – wenn nötig – die Meeresenge mit Gewalt zu öffnen.

Billige Land-See-Raketen reichen

Wie bitte? Der mächtigste viele Milliarden kostende Flugzeugträger kann leicht durch eine Batterie von billigen Land-See-Raketen versenkt werden, aber auch von kleinen Raketenbooten.

Nehmen wir an, der Iran beginnt, seine Drohungen wahr zu machen.

Die ganze Macht der US-Luft- und Seeflotte würde reagieren.

Iranische Schiffe würden versenkt, Raketen- und andere Militäreinrichtungen würden bombardiert.

Aber weitere iranische Raketen würden abgeschossen und würden die Meerenge unpassierbar machen.

Heftiger Widerstand

Was käme als Nächstes? Es wird keine Alternative geben, als das Heer einzusetzen.

Die US-Armee wird an Land gehen und das ganze Gebiet besetzen müssen, von dem Raketen wirksam abgeschossen werden können.

Das würde eine große Operation sein.

Mit heftigem iranischem Widerstand muß gerechnet werden, wenn man von den Erfahrungen des acht Jahre dauernden Irak-Iran-Krieges her urteilt.

Die Ölquellen im benachbarten Saudi-Arabien und der anderen Golfstaaten würden auch betroffen sein.

Die letzte Waffe

Solch ein Krieg geht weit über die Dimensionen hinaus, welche die US-Invasion von Afghanistan oder dem Irak, vielleicht sogar von Vietnam ausmachte.

Sind die bankrotten USA dazu in der Lage? Wirtschaftlich, politisch und was die Moral betrifft?

Die Schließung der Meerenge ist die letzte Waffe.

Ich glaube nicht, daß die Iraner sie gegen die Auferlegung von Sanktionen anwenden werden, so schwerwiegend sie auch sein mögen, wie sie gedroht haben.

Nur ein militärischer Angriff würde solch eine Antwort rechtfertigen.

Die dümmste Idee

Wenn Israel alleine angreift – „die dümmste Idee, die ich je hörte“, wie unser früherer Mossad-Chef es ausdrückte – wird das keinen Unterschied machen.

Der Iran wird dies als eine US-Aktion ansehen und die Meerenge schließen.

Deshalb hat die Obama-Regierung ein Machtwort gesprochen und Benjamin Netanyahu und Ehud Barak eine eindeutige Order ausgehändigt, von einer Militäraktion abzusehen.

An dem Punkt stehen wir jetzt. Kein Krieg im Iran.

Nur die Aussicht auf einen Krieg im Gazastreifen.

Und nun kommt dieser üble Mash’al daher und versucht, die Chancen für diesen auch noch zu verderben.

Uri Avnery (88) wurde in der nordrhein-westfälischen Stadt Beckum als Helmut Ostermann geboren. Er ist ein israelischer Publizist und Friedensaktivist und veröffentlicht auf seiner Webseite regelmäßig Stellungnahmen zum Konflikt im Nahen Osten.
      
25 Lesermeinungen
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#27   Reißnadel   10:31:02 | Montag, 30. Januar 2012
Ich schließe mich meinem Vorredner an.
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#26   Erhabenheit Gottes †   09:32:43 | Montag, 30. Januar 2012
Die Mullahs müssen weg, der Iran steht zusammen mit einigen anderen Ländern (Nordkorea, Venezuela, teilweise auch China) der globalen Diktatur des Antichristen im Weg. Der Schlüssel zur Weltherrschaft ist die Kontrolle über die Ölvorräte, wer das Öl kontrolliert, kontrolliert unter anderem die globale Nahrungsmittelproduktion und auch jede andere Industrie, und kann allen Völkern seinen Willen aufzwingen.
Der Iran hat die drittgrössten Erdölreservern der Welt, im Grunde die zweitgrössten, da der Erdölschlamm in Kanada (noch) nicht abgebaut wird. Venezuela hat die siebtgrössten Erdölreserven der Welt. Libyen hat die neuntgrössten. Nigeria, seit kurzem auch wieder in den Nachrichten, die zehntgrössten. en.wikipedia.org/wiki/Oil_by_country
An der Diktatur des Antichristen führt kein Weg vorbei (erst recht nicht für Christen, die durch die Terrorherrschaft des Antichristen geläutert und auf die Wiederkunft Christi vorbereitet werden müssen), und somit auch nicht an einem Krieg mit dem Iran. Es sei denn die Mullahs treten kampflos ab, wovon nicht auszugehen ist. Die Menschen im Iran haben noch nicht vergessen/vergeben, wie schlecht es ihnen unter amerikanischer Vorherrschaft in den 60er/70er Jahren gegangen ist.
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#25   bassman   07:13:04 | Montag, 30. Januar 2012
Konsequent katholisch, hier hab ich ne schöne Seite für dich gefunden. Www.Wikingerversand.de
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#24   Konsequent katholisch †   18:40:58 | Sonntag, 29. Januar 2012
@<zion
Genau das wird ja im o.s. Artikel auch von Avnery eingeräumt. Dennoch setzt er seine Hoffnung auf den neuen Hamas-Führer…
.
Aus katholischer Sicht problematisch ist es allerdings, überhaupt Israel als Staat anzuerkennen, denn
1. haben falsche Religionen kein Anrecht auf Staaten,
2. ist Israel das Produkt völkerrechtswidriger Gewalt, also als solches schon eine menschenrechtswidrige „Fehlgeburt“!! :-[
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#23   valen-tin   16:45:30 | Sonntag, 29. Januar 2012
Na dann mal viel Glück.
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#22   bassman   15:51:35 | Sonntag, 29. Januar 2012
Valentin, das weiß ich nicht genau, aber es lohnt sich bestimmt.
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#21   <zion   14:52:49 | Sonntag, 29. Januar 2012
Wer weiss denn wirklich wer die Feuerwerkskörper auf Israel abschiesst. Ich vermute Juden selbst, um wieder einen Grund zu haben, ein paar Palästinenser zu töten. Die Israelis wünschen sich die harmlosen Raketen ja geradezu herbei, dann können sie wieder ein paar Gebäude im Gaza-Streifen zerstören.
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#20   valen-tin   12:43:25 | Sonntag, 29. Januar 2012
@bassmann. Dann halten Sie sich mal ran. :-] Was bekommen Sie dann dafür? :-]
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#19   bassman   07:44:28 | Sonntag, 29. Januar 2012
Valentin, ich soll dem Mädchen innerhalb von einer Woche zehn Komplimente machen. Und das war Nummer zwei :-]
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#18   Konsequent katholisch †   05:21:20 | Sonntag, 29. Januar 2012
Die Hamas ist doch nichts anderes als ein Handlanger, ein „williger Vollstrecker“ Israels. Wenn also Israel Krieg im Gaza-Streifen machen will, wird die Hamas es nicht daran hindern, sondern es – wie gehabt – dabei fördern und unterstützen! /:~
.
Die skrupellosen >:) Jüdlinge haben es bisher immer meisterhaft verstanden, ihre Ziele durchzusetzen. „Der Zweck (der jüdischen Weltherrschaft) heiligt die (noch so schmutzigen) Mittel“ ist ihr vom Talmud inspiriertes Motto! ^-^
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#17   valen-tin   00:59:40 | Sonntag, 29. Januar 2012
@bassman: Nö, wei kommst Du denn darauf?
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#16   bassman   00:39:22 | Sonntag, 29. Januar 2012
Das unzüchtige Mädchen ist nicht mit sycamore verwandt!
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#15   valen-tin   23:20:38 | Samstag, 28. Januar 2012
tl;dr. Entschuggelung, mehr fällt mir dazu nicht ein.
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#14   Sycamore   22:42:04 | Samstag, 28. Januar 2012
Interessant.
Warum soll dieser Artikel abgelehnt werden?
Schauen uns mal die Kritiker und das hohe Niveau ihrer Argumentation an:
1) Freiherr von Trenck: der Typ ist wirr.
Versuch einer faktischen Widerlegung? Fehlanzeige.
2) „echtkatholisch“: das ist wirr. Gewiß Alkohol im Spiel.
Gegendarstellung? Fehlanzeige.
3) Fakel: der Typ ist alt.
Ob der Inhalt zumindest stimmt? Die Frage stellt sich nicht.
4) Myrtillo: der Typ ist senil.
Ist das, was er schreibt, trotzdem zutreffend? Die Frage stellt sich nicht.
5) „ichhabedaeinefrage“: der Typ muß senil sein.
Was ist mit dem Inhalt des Artikels? Die Frage stellt sich nicht.
6) Dumbledor: Redax steht unter Drogen.
Trifft der Artikel inhaltlich zu? Die Frage stellt sich nicht.
7) Tolerant: solche Nachrichten sind gehören nicht auf einem katholischen Portal. Begründung? Fehlanzeige.
8) Morgenstern:
a) Artikel ist nicht stichhaltig.
Gegendarstellung/faktische Widerlegung? Fehlanzeige.
b) Artikel ist einseitig. Begründung? Fehlanzeige.
So geht es nicht, Jungs!
Note 6 Hinsetzen!
Dies entspricht nicht der legendären deutschen Gründlichkeit.
Alle Deutschen sind zudem ‘a priori’ der Aufklärung verpflichtet.
Pawlowsche Reflexe, also, wonach jede Kritik an Israel ein klarer Beweis von Senilität, Altersverwirrung oder Drogenmißbrauch sei, überlasst ihr doch bitte den Versuchshunden.
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#13   rosetten   21:32:25 | Samstag, 28. Januar 2012
tl;dr
cliffs?
Interessanter Kristall?
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#12   wickerl   20:15:28 | Samstag, 28. Januar 2012
sehr gut dieser Avnery
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#11   catholic   19:26:28 | Samstag, 28. Januar 2012
Die lieben Redaxe trinken nur Tee.
Glorificamus Tee …
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#10   Dumbledor   19:21:50 | Samstag, 28. Januar 2012
Wie die Redax hier wohl zu Drogenkonsum steht???
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#9   ichhabedaeinefrage   19:07:51 | Samstag, 28. Januar 2012
Also mein Opa konnte mit 88 noch klar denken. Obwohl er dem Rotwein sehr zugetan war.
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#7   rockdino_   15:28:07 | Samstag, 28. Januar 2012
Israel ist ein Terrorstaat, der mit gnadenloser Härte Krieg gegen Zivilisten führt.
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#6   Myrtillo   14:55:43 | Samstag, 28. Januar 2012
Wenn es zum proiranisch-palästinensischen Kurs der Redaktion passt, werden sogar senile Israelis zum Kronzeugen berufen. Das Resultat ist jedoch eher beschämend, und das nicht für den zum Teil durchaus problematischen Kurs der israelischen Regierung.
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#5   Fackel †   14:54:27 | Samstag, 28. Januar 2012
Alter Mann, nutze nicht so viel Worte um so wenig zu sagen!
Denke lieber über dich selbst nach!
O:) :-) ;-)
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#3   FreiherrvonderTrenck   14:21:31 | Samstag, 28. Januar 2012
Der Typ ist so wirr wie alle Redaxglatzen!
>:)
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#2   Morgenstern   14:10:51 | Samstag, 28. Januar 2012
Der Schreiber erklärt, nur alle paar Tage würde mal eine Rakete Israel treffen und dann doch meist nur in ein leeres Feld einschlagen. Na, da können ja alle beruhigt sein und nur Schweine denken arges dabei.
Die Einseitigkeit der Berichterstattungen ist wirklich enorm. Man fasst sich an den Kopf!
Gelinkt es einfach nicht entweder ganz zu dem Thema zu schweigen oder aber sich um etwas mehr Wahrheit zu bemühen!?
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#1   kammerjäger   14:02:33 | Samstag, 28. Januar 2012
Ein wirrer Artikel!
Der Blick auf den Schreiber erklärt allerdings einiges.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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