Der Niedergang der Konzilskirche
Augsburg: Jetzt kommt die Rechnung für den Konzils-Wahnsinn
„Einschnitt wie bei der Säkularisation“ – nur daß diese Säkularisation von den satanischen Altliberalen (SA) unter Führung der deutschen Dekadenz-Bischöfe produziert wurde.
Bischof Konrad Zdarsa bei seiner Amtseinführung in Augsburg.
Bischof Konrad Zdarsa bei seiner Amtseinführung in Augsburg.
© Pressefoto Bistum Augsburg
(kreuz.net) Maulkorb-Bischof Konrad Zdarsa von Augsburg hat heute vormittag seinen Dekanaten die überarbeitete „pastorale Raumplanung 2025“ vorgestellt.

Das berichtete die Webseite der Diözese Augsburg heute.

Eine Folge des Konzils-Kahlschlages

Die Maßnahme sei „der größte Einschnitt seit der Säkularisation“ – zitierte die Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’ am 28. Januar einen anonymen „Insider“.

Von 1000 Pfarreien werden rund 200 Seelsorgeeinheiten übrigbleiben.

So viele Priester werden im Jahr 2025 voraussichtlich zur Verfügung stehen.

Wie viele Gläubige es in den altliberalen Pfarreien dann noch gibt, wagt niemand zu schätzen.

Die Pfarreien werden fusioniert

Mons. Zdarsa will es nicht beim gegenwärtigen Modell der Pfarreiengemeinschaften belassen. Die Pfarreien sollen fusioniert werden.

Denn: Es müssen auch die Zahl der Gremien reduziert und die Priester von Verwaltungsaufgaben entlastet werden.

Statt der Pfarrgemeinderäte werden pastorale Teams unter Leitung des zentralen Pfarrers das kirchliche Leben bestimmen.

Ein institutionalisierter Führungskonflikt

Künftig soll es für eine Seelsorgeeinheit nur noch ein gemeinsames pastorales Gremium geben – einen Pastoralrat unter dem Vorsitz des Pfarrers – „wie ihn das Kirchenrecht vorsieht“ – fügt die Diözesan-Webseite artig hinzu.

Aber: Als „Moderator“ dieses Gremiums ist ein Laie vorgesehen.

Somit wird das Kirchenrecht befolgt und zugleich ausgehebelt. Mit einer Doppelführung wird auch ein permanenter Führungskonflikt institutionalisiert.

Ferner werden die Diözesanregionen von acht auf vier reduziert.

Von den derzeit 36 Dekanaten sollen „etwas über 20“ übrigbleiben. Das Amt des Regionaldekans wird abgeschafft.

Unter der Woche: Winkelmessen?

Der Sonntagvormittag und der Samstagabend sind der Feier der Heiligen Messe vorbehalten.

Damit werden sogenannte Wortgottes-Feiern am Sonntag und an Feiertagen grundsätzlich nicht mehr genehmigt – mit Ausnahme von Alten- und Pflegheimen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen.

An allen anderen Tagen sind andere „Gottesdienstformen“ als die Heilige Messe „gewünscht“.

Werden die Augsburger Priester unter der Woche private Winkelmessen zelebrieren?
      
29 Lesermeinungen
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#29   Soramonas   16:38:01 | Freitag, 3. Februar 2012
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Psychosoziale Hintergründe: Bernd Senf nach Wilhelm Reich
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#28   Brandenburgis   19:05:02 | Dienstag, 31. Januar 2012
Sollte Dich freuen, du Strolch, bist Du doch selbst ein Demokrate.
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#27   Tomás   19:02:41 | Dienstag, 31. Januar 2012
#26
Gemeinderäte sind ein Teil der sozialistischen Räteherrschaft in der Konzilssekte. Da nur die Linksmodernisten sich aufstellen lassen, beherrschen sie diese Machtstruktur. Vor dieser Räteherrschaft kriechen die konservativen „Pfarrer“ und „Bischöfe“. Fällt ein „Pfarrer“ „unangenehm“ auf, weil er behauptet, es gäbe die Hölle, wird ein „Volksaufstand“ inszeniert und ihm wird vorgeworfen, die Gemeinde zu spalten. Daraufhin bekommt er von dem „Bischof“ einen Maulkorb verpaßt oder sogar seines Amtes enthoben. So funktionier die „Kirche“ der Demokratie.
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#26   juemuc   14:11:33 | Dienstag, 31. Januar 2012
Ich versteh nicht ganz. Hier wird die ganze Zeit von Abschaffung des Kirchengemeinderats gesprochen. Ist es nicht vielmehr so, dass zwar ein Kirchengemeinderat in jeder einzelnen Gemeinde abgeschafft wird, dafür aber auf Ebene der Seelsorgeeinheit bzw. Pfarrverbands, ein Gremium geschaffen wird, dass im Grunde nichts anderes ist als ein Gesamtkirchengemeinderat, bei dem es, wie bereits beim Kirchengemeinderat, neben dem Pfarrer einen Laienvorsitzenden gibt?
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#25   Schalom   11:48:55 | Dienstag, 31. Januar 2012
Ach Tomas, stempeln Sie wieder ab, wer katholisch und nicht katholisch ist?
Ein interessantes Sedisvakantisten-Hobby! –
Gehen Sie mal ein Stündchen an Gottes frische Luft und lüften Sie Ihre Kutte aus.- Und dann erklären Sie der Welt weiter, wer nicht katholisch ist. –
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#24   Tomás   10:38:22 | Dienstag, 31. Januar 2012
#22
Die „anderen“, damit meinen Sie sehr wahrscheinlich die „Konzilskatholiken“, sind nicht katholisch. Das ist richtig. Aber ebenso wenig sind es die Piusbrüder, weil sie den Primat des Papstes, die Unfehlbarkeit, Heiligkeit, Einheit und Indefektibilität der Kirche leugnen.
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#23   Fundi   09:33:30 | Dienstag, 31. Januar 2012
Bitte nicht KPD-ler schreiben für traditionalistische Katholiken (Katholiken wie Piusbrüder in Deutschland)!
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#22   Merker   09:11:18 | Dienstag, 31. Januar 2012
Geehrter Herr Theolungus,
die Pius-Gärtnerei Budach braucht keinen Pfarrverbund. Die Pius-Brüder sind ja römisch katholisch, die anderen müssen es erst wieder werden.
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#21   Fundi   08:27:53 | Dienstag, 31. Januar 2012
Nehmen Sie jetzt die Abkürzung SS für „Satanische Sedisvakantisten“? Das würde ich als grobes Unrecht denen gegenüber empfinden!
Zu 20: Sind Sie sicher, daß keine Priester „altliberal-modernistisch“ sind?
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#20   ANGELUS ULTOR   00:57:27 | Dienstag, 31. Januar 2012
Man sollte alle Laiengremien, bis auf den Kirchenvorstand, der ja nichts mit pastoraler, seelsorglicher Arbeit zu tun hat, aufgeben!
Damit ist gewährleistet, dass kein altliberaler, modernistischer Neuheide die Glaubensverkündigung zeitgeisttrunken sabotiert!
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#19   Theolungus †   22:54:30 | Montag, 30. Januar 2012
Welchem Pfarrverbund wird die Pius-Gärtnerei Budach zugeschlagen?
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#18   Tchibo   22:48:13 | Montag, 30. Januar 2012
Winkelmessen, aber doch bitte nicht im altgläubigen Ritus. Das wäre ziemlich fatal…!
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#17   Hare-Krishna   22:39:50 | Montag, 30. Januar 2012
Für Alten- und Pflegeheime ist es dann aber gültig genug…
Ein bisschen gültig,
ein bisschen schwanger,
ein bisschen traditionell,
ein bisschen katholisch.
.
Vielleicht sind 2025 200 Pfarrer zu viel.
Sollte man nicht vorsorglich Priester outsourcen?
Zum Piusverein? Freiwillige vor.
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#16   Gotthard   22:30:13 | Montag, 30. Januar 2012
die Kirche hat sich immer den gesellschaftlichen Verhältnissen anpassen müssen – was auch sonst.
Jetzt wird das Bistum Augsburg – wie alle anderen deutschen Bistümer – den gesellschaftlichen der 2010er Jahre angepasst.
Was ist daran verwerflich?
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#15   lux in tenebris   21:37:53 | Montag, 30. Januar 2012
Ja, die Saat von 40 Jahren Konzilumbau zum Zwecke der Verbrüderung auf protestantischem Niveau geht nun langsam aber sicher auch für den letzten Spätmerker auf: Katholische Kirche, sakramentales Priestertum ade, jetzt kommt die Diktatur des Laien-Proletariats, die Revolution der Jakobiner lässt auch schon munter die Köpfe rollen: erst Mixa, dann Oblinger und Konsorten. Wo versteckt sich noch die Reaktion, wo???
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#14   bassman   21:11:45 | Montag, 30. Januar 2012
Die kirchliche Tradition kennt eine Vielzahl von liturgischen feiern neben der Messe. Aber wem erzählt man das hier?
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#13   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   20:37:06 | Montag, 30. Januar 2012
An ihren Insignien,
sind ihre Absichten zu erkennen !
Wie es aber scheint, wird
das derzeitige Gerumpel aus der
Augsburger Puppenkiste
mal wieder mit dem Streitkloben
von Konrad Zdarsa dirigiert.
Zu alle dem scheint Zdarsas Streitkloben
einem Narrenstab sehr ähnlich.
www.jpberlin.de/…alt/heft37/02_03.jpg
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#12   Fundi   20:26:13 | Montag, 30. Januar 2012
„Grundsätzlich“ bedeutet im Volksmund: Ohne Ausnahmen. In der Juristensprache heißt es: Im Grundsatz ja, aber Ausnahmen sind möglich…
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#11   Siegfried   20:08:31 | Montag, 30. Januar 2012
Die Kirchenzerstörung findet nicht nur im Bistum Augsburg statt. Es ist eine von der DBK veranlaßte Vorgehensweise um den Pastoralplan des 2. vat. Konzil nachzukommen. Die formulierten Ziele von Döpfner, Frings, König, Bea und vielen Anderen standen den von der Mehrheit der Bischöfe der Weltkirche gewünschten Zielen, mit Hilfe der Medien entgegen. Die Konzilösväter wollten gemäß der Eingaben an Papst Johannes XXIII, alle bisher in der Kirche verurteilten Verirrungen feierlich und dogmatisch zu verurteilten. Die Gottesmutter sollte dogmatisch als Vermittlerin der göttlichen Gnaden und Mitterlöserin in Liebe zu ihrem Sohn, in der Kirche benannt werden. Der deutsche Kurienkardinal Bea hat im Hintergrund, mit Zustimmung von Johannes XXIII. gewendet und zum Ökumenismus (die katholisch unmögliche Ökumene zu den Nichtkatholiken, über Protestanten, Juden, Muslime, zu den Asiatischen- und zu den Naturreligionen). Um gesprächsbereit mit den Häretikern zu sein, wurden Dogmen von dieser Gruppe entschärft., die angeblich in allen Irrungen vorhandenen guten Ansätze sollten in die RKK eingebunden werden. So wurde die Kirche geöffnet zur Aunnahme der verurteilten Weltverirrungen, mit dem Ziel diese Denkform mit der chrsitlich, katholischen zu verbinden, die Nennung der Gottesmutter wurde nicht zugelassen. Aus Verärgerung gab Paul VI. ihr denn Namen Mutter der Kirche 1963. Im Räuberkonzil wurden gläubige Hirten augelacht, das Wort entzogen, bis hin zur ständigen Änderung, Abstimmungsformulie…
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#10   Semikolon   19:56:08 | Montag, 30. Januar 2012
„Aber: Als „Moderator“ dieses Gremiums ist ein Laie vorgesehen.“
;
Beschäftigungstherapie für Pastoralreferenten?
Erinnert irgendwie an die Heizer, die in England auf Druck der Gewerkschaften auch auf den Elektroloks mitgeführt werden mussten.
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#9   donaujunge   19:44:40 | Montag, 30. Januar 2012
Und die Mächte der Unterwelt werden sie NICHT überwältigen!
Herr, stärke meinen Glauben – bitte!!!
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#8   r.ruhrgebietler   19:40:44 | Montag, 30. Januar 2012
Krak, warum sollte ein Instrument der Unterminierung der Kirche Jesu Christi abgeschafft werden?
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#7   Konsequent katholisch †   19:11:16 | Montag, 30. Januar 2012
Wie krank!!! :-! /:~ :-!
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#6   Krak des Chevaliers   18:57:02 | Montag, 30. Januar 2012
Die Abschaffung der Pfarrgemeinderäte ist sicherlich ein Fortschritt. Insgesamt sind aber die Aussichten eher düster. Was die Bischöfe hier planen – und das soll so ja nicht nur in Augsburg geschehen – ist das sozialverträgliche Herunterfahren des „Großunternehmens kath. Kirche in Deutschland“. Von Neuaufbruch und Neuevangelisierung ist dabei überhaupt keine Rede mehr. Man versucht noch, sein Schäfchen ins Trockene zu bringen und dann Licht aus. Dabei ist der Niedergang größtenteils hausgemacht. Von der einstigen nachkonziliaren Aufbruchstimmung ist nichts mehr geblieben. Kann man heute noch jungen Männern anraten, Priester in einem deutschsprachigen Bistum zu werden??? Wohl kaum! An allen Ecken und Enden wird ihnen ja signalisiert, dass man Priester gar nicht mehr haben will. Die Kirche in Deutschland macht sich selbst den Garaus. :'(
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#5   Mighty Counsellor †   18:22:34 | Montag, 30. Januar 2012
<… von den satanischen Altliberalen (SA) …>
:-D
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#4   Schalom   18:21:15 | Montag, 30. Januar 2012
Die haben genug Pfarrer und Pfarrerinnen und arbeite schon lange im Team.
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#3   Mighty Counsellor †   18:17:49 | Montag, 30. Januar 2012
Wieso haben denn die Protestanten auch eine Rechnung erhalten?
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#2   Schalom   18:16:14 | Montag, 30. Januar 2012
Jetzt kommt die Rechnung für das Zwangszölibat.
Dies wäre als Überschrift wahrheitsgemäßer.
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#1   Mighty Counsellor †   18:15:29 | Montag, 30. Januar 2012
<Die Pfarreien sollen fusioniert werden.> Das ist ja ganz was Neues!
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