Der folgende Brief wurde am 7. Juli 2011 geschrieben und am 25. Januar vom italienischen Fernsehsender ‘LA7’ veröffentlicht. Von Erzbischof Carlo Maria Viganò, Apostolischer Nuntius in den USA.
Mit tiefem Schmerz und tiefer Bitterkeit habe ich aus der Hand seiner Eminenz, des Kardinal-Staatssekretärs
[Tarcisio Bertone] die Mitteilung erhalten, daß Ihre Heiligkeit entschieden hat, mich zum Apostolischen
Nuntius in den Vereinigten Staaten von Amerika zu ernennen.
Unter anderen Umständen wäre diese Ernennung
ein Grund zur Freude und ein Zeichen der großen Achtung und des Vertrauens mir gegenüber gewesen.
Aber
in der gegenwärtigen Situation wird sie von allen als eine Verurteilung meines Wirkens und somit als
eine Bestrafung verstanden.
Trotz der schweren Beschädigung meines Rufes und der negativen Reaktionen,
die diese Entscheidung provozieren wird, kann meine Antwort darauf keine andere sein als ein vollkommenes
Anhängen an den Willen des Papstes, wie ich das im Laufe meines inzwischen nicht kurzen Dienstes beim
Heiligen Stuhl immer gemacht habe.
Auch angesichts dieser harten Prüfung erneuere ich mit tiefem Glauben
dem Stellvertreter Christi gegenüber meinen absoluten Gehorsam.
Unter den Teppich gekehrte Mißstände?
Die Audienz, die Ihre Heiligkeit mir am vergangenen 4. April gewährt hat, war für mich eine große
Unterstützung, ebenfalls die anschließende Meldung, daß der Papst eine unabhängige Sonderkommission
mit dem Auftrag eingerichtet habe, die heiklen Angelegenheiten [im Governatorat] zu untersuchen, in die
ich verwickelt war.
Es schien mir auch vernünftig zu hoffen, daß jede eventuelle Maßnahme mir gegenüber
erst nach Abschluß der Arbeit dieser Kommission getroffen würde, auch damit nicht jener als der Bestrafte
dastehen würde, der aufgrund seiner Amtspflichten seinem unmittelbaren Vorgesetzten, Kardinal Giovanni
Lajolo, äußerst tadelnswerte Tatsachen und Verhaltensweise gemeldet hatte.
Mons. Giorgio Corbellini,
der Vize-Generalsekretär des Governatorats, hatte das übrigens mehrere Male und vergeblich dem gleichen
Vorgesetzten mitgeteilt und dokumentiert – lange bevor ich in das Governatorat kam.
Angesichts eines
mangelnden Eingreifens dieses Kardinals hatte er sich verpflichtet gefühlt, die Sachlage auch dem Staatssekretariat
mitzuteilen.
Negatives Klima?
Noch mehr hat mich ferner das Wissen geschmerzt, daß Ihre Heiligkeit –
im Gefolge ihrer Audienz für den Staatssekretär vom 2. Juli, – dem [negativen] Urteil über mein Handeln,
wie es Andrea Tornielli am 26. Juni auf seinem Blog darlegte, zustimmen würden.
Dort wurde verbreitet,
daß ich schuldig sei, im Governatorat ein negatives Klima verbreitet zu haben und die Beziehungen zwischen
dem Generalsekretariat und den Verantwortlichen in den Büros immer schwieriger habe werden lassen, so
daß meine Versetzung notwendig geworden sei.
Ich möchte diesbezüglich Ihrer Heiligkeit versichern,
daß das nicht im geringsten der Wahrheit entspricht.
Die anderen Kardinäle, die Mitglieder der Päpstlichen
Kommission des Governatorats sind und die gut wissen, wie ich in diesen zwei Jahren gehandelt haben, könnten
Sie mit mehr Objektivität informieren, weil sie nicht in diese Angelegenheit involviert sind.
Sie könnten
darlegen, wie weit entfernt die Informationen, die Ihnen über mich mitgeteilt wurden und die ihre Entscheidung
mir gegenüber motiviert haben, von der Wahrheit entfernt sind.
Sorge um den älteren Priester-Bruder
Es besorgt mich auch die Tatsache, daß ich mich persönlich um meinen älteren Priester-Bruder kümmern
muß.
Er wurde von einem Gehirnschlag getroffen, der ihn auch in seiner Persönlichkeit schwächt.
Ich
muß genau in dem Augenblick [in die USA] abreisen, da ich soweit gewesen wäre, dieses Familienproblem,
das mich mit Sorge erfüllt, in wenigen Monaten zu lösen.
Zwei verwickelte Kardinäle
Heiligkeit, wegen
der oben genannten Gründe wende ich mich vertrauensvoll an Sie und bitte Sie um meines guten Rufes willen,
die Ausführung der von Ihnen gefällten Entscheidung aufzuschieben.
Diese würde sich im jetzigen Augenblick
wie eine ungerechte Verurteilung meiner Person darstellen und würde auf angenommene Verhaltensweisen
gründen, die mir fälschlicherweise zugeschrieben wurden.
Ich bitte Sie, die Aufgabe einer Durchleuchtung
der wirklichen Situation, in die auch zwei Kardinäle verwickelt sind, einem wirklich unabhängigen Organ
anzuvertrauen, wie zum Beispiel der Signatura Apostolica.
Das würde dazu führen, daß meine Versetzung
als normale Ablösung verstanden würde und mir ebenso erlauben, leichter eine Lösung für meinen Priester-Bruder
zu finden.
Insofern Ihre Heiligkeit es mir erlaubt, würde ich im Dienst der Wahrheit brennend wünschen,
ihnen die Elemente persönlich zu übermitteln, die notwendig sind, diese delikate Angelegenheit zu klären,
über die der Heilige Vater mit Sicherheit im Dunkeln belassen wurde.
In tiefer Verehrung erneuere ich
ihrer Heiligkeit mein Gefühl einer kindlichen Verehrung.
In Christus dem Herrn
+ Carlo Maria Viganò
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57 Lesermeinungen
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Erni.J Das ist leider die Art von Papst Benedikt, man denke daran wie fulminant er Bischof Aichern abgesetzt hat, dann stand Dr. Wagner 2005 als Diözesanbischof schon fest und dann ließ er ihn wie eine heiße Kartolffel fallen weil ein Kardinal aus Österreich und ein Landeshauptmann, und es war nicht der von Vorarlberg, dagegen intervenierten, und dann kam einer unter dem es noch schlechter wurde, und dabei bleibt es jetzt. Und dann schickt man die Leute nach Amerika und alles bleibt wie es ist.
S.E. Erzbischof Carlo Maria Viganò ist offensichtlich Opfer einer Intrige im Vatikan. Als Chef des Governoratorats
hat Viganò sehr gute Arbeit geleistet. Zu seinen Hauptaufgaben gehörte, die zahlreiche Missstände und
die chronischen Defizite zu beheben. Dies passte seinen Gegnern nicht. Statt die echten Probleme zu lösen
wurde Erzbischof Viganò einfach nach Washington „wegbefördert“. Schade für die verpasste Chance!!
Wie sagt es schon das Buch Kohelet: „Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. Was auch immer geschehen ist, war schon vorher da, und was geschehen soll, ist schon geschehen und Gott wird das Verjagte wieder suchen.“
lb. kl. @Vögelchen, Sorry, will Sie damit keinesfalls bedrängen! Es sollte schon Freude machen und keine
Angst auslösen. Im übrigen hat »Licht in der Finsternis« natürlich mit seinem Ansatz sicher recht,
dass der Bischof sein ganzes Leben ausgezehrt hat für den Herrn – und das ist ja das Wichtigste! – Es
ist nur meine (falsche?) Neugier gewesen und ich kenne die Leute alle nicht, von denen Sie sprechen…
also belassen wir es dabei und Dyba »requiescat in pace«
Frager, mich würde da auch einiges interessieren? Als ich das letzte Mal Cornelus Roth gesehen habe,
wollte ich schon meine Gedanken beichten. Ich habe es JESUS überlassen, ob ich ihn anspreche oder nicht –
JESUS hat mich davon abgehalten und das war wohl gut so. Es ist jetzt kein Scheiß, das Thema bereitet
mir Magenschmerzen. Ich möchte mich da nicht so hineinsteigern – habe ich schon zu viel gemacht. Gott
sei Dank ist das ein EINZELFALL, da wird man ja wirklich meschugge (!) und von euch fühl ich mich verhonebibelt
Außerdem, Frager, was nutz ein nicht benutzter Terminplan. Vielleicht warens doch die POLLEN, also die
mit zwei LL !!!!!
@Vogel, bitte, wenn es Ihnen nichts ausmacht, recherchieren Sie doch mal bitte vor Ort bei Dybas Neffen, wegen des Terminplans des Bischofs vor seinem Hinscheiden? Würde mich echt interessieren…
#47 Hare-Krishna 13:55:28 | Dienstag, 31. Januar 2012
Wer will schon aus dem gemütlichen Vatikan wegbefördert werden… . Wenn es bei der Bruderschaft schon
Grabenkämpfe gibt, warum sollten Grabenkämpfe im Vatikan neu sein. Die gab es schon seit Bestehen des
Landes Vatikan; auf katholische Art und Weise versteht sich.
„Dabei ist es eher unwichtig, ob dieser Tod letztlich natürliche oder unnatürliche Ursachen hatte.“
. Und wer Märtyrer wird – und warum, entscheiden wir …
Erzbischof Dyba bezahlte den Einsatz für Glaube und Kirche mit seinem Leben. Dabei ist es eher unwichtig, ob dieser Tod letztlich natürliche oder unnatürliche Ursachen hatte.
Mir bereitet das alles etwas Magenschmerzen. Bin mir sicher, der ist im Himmel. Vielleicht kennt er sogar
meine Gedanken und ist ganz verzweifelt, dass er sie nicht aus meinem Kopf bekommt. Die Toten sind ja
die seelisch toten, die anderen bekommen das ewige Leben.
…eben nicht geheiratet. Es soll angeblich eine HS-Paarungsfeier gewesen sein, die ihn sowieso gern vernichten
wollten, wegen seiner klaren Sprache gegen das HS-Übel. Kenne aber nur dieses Gerücht(!) . Wäre daher
interessant, ob das seine Verwandten ausräumen & widerlegen könnten, bspw. wenn er den ganzen Tag im
Palais geblieben wäre oder so? – Bitte keine spiritualistischen Totenbeschwörungen, das ist dem Herrn
ein Gräuel!
@ Vogel Jetzt kapiere ich gar nichts mehr, was sollen Sie mit Ihren Ausführungen eigentlich sagen? Dass
Dyba lebt? Oder dass er einen Doppelgänger hat? Ich bitte Sie um Erklärung. Danke.
Frager, wir können ja das Hochzeitspaar fragen – wer hat denn geheiratet?????????????? Lieber Gott, könntest
DU bitte Deinem „SCHÄFCHEN“ J. Dyba mal kurzfristig FREIGANG geben, wir möchten gerne etwas mit ihm
besprechen. Es dauert auch gar nicht lange, aber wir zermartern uns sonst die Köpfe und das willst DU
ja auch nicht. Viele Grüße vom Planet Erde
Liebe @Vogel, wissen Sie (oder der Neffe) etwas von einer vermeintlichen HS-Hochzeitsfeier, zu der er angeblich geladen wurde, tags davor? Sie scheinen ja vor Ort Bescheid zu wissen…-Super!
Also, am Freitag hat sich J. Dyba untersuchen lassen, weil es ihm nicht so gut ging. Es wurde aber nichts
festgestellt. Am Samstag abend war sein Neffe Johannes, der damals noch im Klinikum Fulda arbeitete, abends
bei ihm. Am nächsten Morgen fand eine Nonne J. Dyba tot im Bett liegen. Daraufhin wird Johannes Roth
im Klinikum angerufen, er bekommt um 10.45 Uhr einen Anruf. Er nimmt sich einen NOTARZT (!) mit und sie
fahren zu J. Dyba und sind gegen 11.00 Uhr dort. So ganz cool kann dann Johannes Roth, der ja kein Herzspezialist
(sondern ein Magen-Darm-Spezialist ist) sagen, dass er an einem Kammerflimmern zu Tode gekommen ist und
dass er vor 10-11 Stunden gestorben ist. Woher weiß der das mit den 10-11 Stunden eigentlich? Die Famlienangehörigen
haben ihn ja alle sicher gesehen, davon gehe ich nun einfach mal aus. Aber, ich empfinde es im Nachhinein
wirklich als einen Fehler, dass der Sarg nicht geöffnet war.
Wißt ihr was: Für mich gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Ich war bei der Beerdigung von J. Dyba, also
gehe ich mit meinem Verstand davon aus, dass er beerdigt ist – ist ja ganz normal, so zu denken. 2. Ich
war bei der Beerdigung von J. Dyba, habe da aber einen Mann gesehen, der ihm wirklich sehr ähnlich sah
und von daher träume ich desöfteren. Hurra, er lebt noch. Persönlich bin ich offen für beide Möglichkeiten –
verrückt, was?
#7 Das sind die Modernisten. #11 Luciani telephonierte am Tag vor seinem Tod mit einem Neffen und erweckte
bei diesem den Eindruck, vollkommen gesund zu sein. Sein Sarg war verschlossen. Dyba telephoniert am Tag
vor seinem Tod mit einem Neffen und erweckte bei diesem den Eindruck, wollkommen gesund zu sein. Sein
Sarg war verschlossen. Kennen Sie Details vom dem Tod von Dyba, die darauf hinweisen, daß er nicht an
einem natürlichen Tog gestorben ist?
@Simpli, weiß nicht wie ernst Ihre Frage gemeint sein soll ? Es gibt jedenfalls so eine Anschlagshypothese,
wonach Dyba unwissend als Gast zu einer (HS???)-„Hochzeitsfeier“ eingeladen wurde, bei der ihm was treffsicheres
ins Getränk gemischt wurde… und zu seinem plötzlichen Tode geführt haben soll. Möglicherweise ist
das aber bloß eine Verschwörungstheorie ?! Keine Ahnung… – Ich will aber auf keinen Fall hier was
in die Luft setzen, wofür ich absolut keine Belege & Hinweise habe(!!!) – darum meine Frage an »Lux
in Tenebris« , ob er mehr weiß…
Simplicissimus? ich dachte immer, was Gott auf der Erde verbunden hat, das ist auch noch im Himmel gültig –
warum sprichst DU also in der Vergangenheit Der J. Dyba läßt euch nicht los, was? Heute morgen habe
ich mir überlegt, ob der auch eine Perrücke oder ein Toupe hatte. Einmal habe ich ihn (mit meinem Vater
gemeinsam) in der Stadt im Anzug laufen sehen – was schon eher ungewöhnlich war. Auf einmal sagte mein
Vater, dass er ihn ja beinah nicht erkannt hätte, wegen seiner anderen Frisur. Er war kein Igelchen an
diesem Tag – nein wir sagten, er trägt die Haare heute offen. Der hatte einen Scheitel gekämmt. Wir
haben ihn dann beobachtet und mein Vater hatte genau geschaut und sagte zu mir: Doch, er ist es. Schau
mal, er läuft jetzt zu den Leuten da und spricht sie an – ganz klar, er ist es. Ok, so weit so gut. Dies
geht mir die Tage immer wieder durch den Kopf. Aber, wie konnte er sich denn einen Scheitel kämmen, das
war doch bei seinen Haaren normal nicht möglich? Er war ja auch sehr gut mit seinem Friseur befreundet,
sagt man – also Möglichkeiten hätte er schon gehabt – na ja nötig wärs nicht, eigentlich.
Im Vatikan fliegen die Fetzen … Klar, die alten Fetzen kann man nach dem Konzil nicht mehr alle brauchen …
die Sedisvakanten könnten sie noch abtragen … aber vorher gefälligtst abkaufen … Nix ist umsonst
!
@Greggy, Güß Gott auch an Sie, lb. Greggy – der Herr zu Petrus: »…Ich aber habe für Dich gebetet,
dass Dein Glaube nicht erlischt.« und weiter »…stärke Deine Brüder!« (Lk 22,31) – @Lux in Tenebris:
sie haben eine wortgewaltige Sprache, man müsste mehr von ihnen lesen… Kompliment! Was ist dran an
der Geschichte um Dyba (der ominösen Hochzeit, zu der er geladen war)?
#8: Danke, Frager, für den Hinweis. Wir leben in einer Zeit großer Verwirrung. Es erscheint zunehmend schwerer, sich ein adäquates Bild von der Wirklichkeit zu machen.
#12 Siegfried 11:08:11 | Dienstag, 31. Januar 2012
Diese Art hat im 2. VK begonnen, die Modernisten haben erkannt wie die Medien zu nutzen sind. In den Konzilsverhandlungen
wurden vor Sitzungsbeginn die Vorschläge in den Medien breit ausgelegt, die RKK – Denkform verurteilt.
Dadurch wurde nach Beas, Rahners, Küngs, Döpfners, Frings und anderer Willen über die Medien die Gläubigen
beeinflußt und der sogenannte konziliale Geist geschaffen. Dieses Konzil wurde nach Definition der obigen
Herren nicht vom Heiligen Geist geleitet. In der Kirchengeschicht gab es zu keiner Zeit einen Konzilsgeist
der eingeschritten ist. Die früheren Konzile wurden nach Definition der Konzilsväter vom Heiligen Geist
geleitet. Die Modernisten sprechen heute nicht vom Heiligen Geist, sie sprechen immer vom Geist des 2.
VK. Dies ist ein anderer Geist. Es ist der Geist der Freimauerei. Was mit dem kurialen Erzbischof gemacht
wird, das wiurde mit Erzbischof Mixa gemacht, mit dem ehemaligen Fuldaer Oberhirten wurde es versucht.
Dieser hatte eine taktische Naturbegabung, dem konnten sie trotz der Medienhilfe nicht an das Leder. Die
Arbeitsweise ist immer die gleiche, zuerst über die Medien die eigenen Standpunkte platzieren, Die offzielle
Erkenntnis zerstören, dem RKK-Treuen die Unglaubwürdigkeit unterstellen und die freimauerische Aktion
durchziehen. Das freimaurer Ziel muß umgesetzt werden zur Einheitsregierung, die Einheitsreligion. Die
freimaurischen Bischöfe glauben in diesem freimarer Tempel die Führer zu werden. Dies aber „Gottlos“.
#6: Tja, tomas, da gab es auch noch einen mutigen und unerschrockenen Erzbischof Dyba und einen kampfeslustigen Kardinal Meisner, die das durchsetzen halfen. Ersterer hat dafür dann mit seinem Leben bezahlt.
#5 Bejorommer: Im Grundsatz hat der Papst imho hat die Aufgabe, zuvörderst sein Bistum Rom, danach, infolge
einer besonderen geschichtlichen Entwicklung im Westen des Römischen Reichs, die ganze römisch-katholische
Kirche als guter Hirte zu leiten, – unbeschadet der Verantwortung der anderen Bischöfe für die ihnen
anvertrauten Bistümer. Also ist der Papst nicht überflüssig. Ob er eine Marionette ist, hängt von
seiner Bereitschaft zum Martyrium ab. Das besonders Schwere an der heutigen Situation ist, dass wie ein
Bumerang die Fehler der Vergangenheit die Kirche des Westens einholen. Ich denke, man sollte, als Grundannahme,
nicht von der Bosheit, sondern von dem guten, wenn vielleicht auch schwachen, Willen des Papstes ausgehen
und Verständnis für seine schwere Lage zwischen vielen Stühlen haben. Die letzten Päpste der r.-k.
Kirche haben ja nicht wie manche ihrer Vorgänger den fleischlichen Sünden gefrönt. Umso mehr sind sie,
wie alle Sterblichen, von geistigen Verirrungen und Sünden bedroht (Lüge, Hass, Stolz…). Machen wir
uns nicht vor, als wären sie in dieser Hinsicht vor Anfechtungen sicher. Was – z.B. – das Verhältnis
zu den anderen Religionen angeht, besteht da nicht Grund, an ihrem ernsten, starken Willen zur Wahrheit
zu zweifeln?
@Greggy, Malachi scheint aber auch leider eine blühende Fantasie zu besitzen. Er hat sich zumindest schon
einmal nachweislich geirrt: – www.gutenachrichten.org/…EL/in199901_art2.htm – Dass Freimaurer den Vatikan
unterwandern ist bekannt, denn überall wo Christus in besonderer Weise präsent ist, zieht er auch die
alte(n) Schlange/Drachen an, um die apokalyptische Frau (=Kirche/Maria) mit ihrem Anhang zu vernichten
(Offb 12)… was ihm jedoch nicht gelingen wird!
#4@ Supermodernisten sind wohl die Leute, die nix anderes zu tun haben, als ohne Unterlass darauf zu achten: stets modisch gekleidet zu sein (Pradaschuhe…,etc), die neuesten Ideen von übermorgen parat zu haben und stets herunterrattern zu können, die immer alles auf den Kopf stellen, um bloß ja den hohen Anspruch, moderner Modernist zu sein, aufs Jota zu erfüllen, die ganze Kirchengeschichte in den Abgrund zu stoßen, damit deren finstere Seiten und deren matter „heiliger Schein“ nicht mehr poliert zu werden brauchen und die ständig mit einer Schere gewappnet rumlaufen, um die verdächtige Heranbildung traditioneller Zöpfe durch radikales Abschneiden sofort zu beenden…und das Ganze dann auch noch als gottgefälliges Tun deklarieren… ? Sind das die Modernisten… ?
#5 Die „Konzilspäpste“ sind keine Marionetten, sondern die treibende Kräfte. Das Gerede von dem armen
Papst, der unter diesen Umständen so fürchterlich leidet, aber sich nicht gegen die bösen „Bischöfe“
durchsetzen kann, ist nur „frommes“ Wunschdenken. Wojtyla hat gezeigt, in der Lage zu sein, sich gegen
die „Bischöfe“ durchzusetzen, als der die deutschen „Bischöfe“ gezwungen hat, aus dem staatlichen Beratungssystem
auszusteigen.
#4 Bei solchen Entscheidungen stellt sich immer die Frage, ob die Vorgesetzten den Weg des geringeren
Widerstandes gehen oder mit den Supermodernisten einverstanden sind.
Nach den Veröffentlichungen von Pater Malachi Martin, der über Insider-Informationen verfügte, zu urteilen,
wird der Vatikan von einer Bande von antichristlichen Freimaurern, gerade auch im Staatssekretariat, geleitet,
der die Päpste sich ausgeliefert und nichts entgegenzusetzen haben, außer wohl ihrem Gebet. Warum sollte
sich das unter Benedikt XVI geändert haben.