Heute hat Papst Benedikt XVI. den Kandidaten gekürt, der den Medien schon lange bekannt war.
Mit diesem Foto verkündete die Webseite der Erzdiözese Venedig ihren neuen Patriarchen.
(kreuz.net, Vatikan) Heute ernannte Papst Benedikt XVI. den Bischof der norditalienischen Küstenstadt
La Spezia, Mons. Francesco Moraglia (58), zum neuen Patriarch von Venedig.
Das gab der vatikanische Pressesaal
bekannt.
Der Erzbischof folgt dem neokonservativen Kardinal Angelo Scola, den der Papst im Juni 2011
als Erzbischof nach Mailand beförderte.
Der neue Patriarch von Venedig kann beim nächsten Konsistorium
auf die Kardinalswürde hoffen.
Für ein katholisches Fernsehen verantwortlich
Mons. Moraglia wurde
am 25. Mai 1953 in Genua geboren.
Im Jahr 1981 wurde er an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom in Dogmatik promoviert.
Er lehrte
am Priesterseminar in Genua.
Im Dezember 2007 ernannte ihn der Papst zum Bischof von La Spezia in der
italienischen Region Ligurien.
Am 3. Februar 2008 empfing er die Bischofsweihe.
Mons. Moraglia ist Präsident
der Stiftung ‘Comunicazione e Cultura’, die den katholischen Fernsehsender Tv2000 finanziert.
Ernennungen
sind ein Machtspiel der dekadenten Kurie
Laut der italienischen Presse hat der vatikanische Staatssekretär,
Tarcisio Kardinal Bertone, der Ernennung zugestimmt, obwohl er den Ständigen Beobachter des Vatikan bei
der Europäischen Union, Prälat Aldo Giordano, bevorzugt hätte.
Dieser steht der Fokolar-Bewegung nahe.
Nach Angaben des Vatikanisten Andrea Tornielli wurde die Ernennung nicht im Plenum der Bischofskongregation
diskutiert.
Mons. Moraglia war der Wunschkandidat des Präsidenten der italienischen Bischofskonferenz,
Angelo Kardinal Bagnasco (69).
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31 Lesermeinungen
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#30: Warum soll die hl. Messe nach den Reformen durch VATII nicht gültig sein? Sicher kann man über
das Gelingen der Reformen geteilter Meinung sein, aber das ändert nichts an der Gültigkeit. Jede Kirche
hat über die Liturgiegestaltung eine gewisse Autonomie, so lange bestimmte Grundvorausetzungen nicht
angetastet werden. Das wichtigste sind die Wandlungsworte. Daß die römische Liturgei, wie sie seit dem
Konzil von Trient gefeiert wird, stimmt einfach nicht. De römische Liturgei geht vielmehr auf die von
Alexandrien zurück, genauso, wie die byzaninische auf Antiochien zurückgeht. In diesen beiden geistigen
Zentren des Altertums haben alle christlichen Litiurgien, die auf das im NT geschilderte letzte Abendmahl
und den jüdischen Tempelkult zurückgehen, ihre Ausformung gefunden.
#30 Der hl. Pius V. hat keine neue Messe erfunden, sondern die römische, die auf die Apostel zurückgeht
und von dem Papst hl. Gregor der Große kodifiziert wurde, für den gesamten lateinischen Bereich der
Kirche vorgeschrieben. Nur Riten, die älter als 200 Jahren waren, wurden anerkannt. Dagegen die „Messe“
von Montini ist eine Kopie der „Messe“ der Anglikaner und steht im Widerspruch zur Tradition der Kirche.
Das ist der feine Unterschied zwischen der Reform vom hl. Pius V. und der „Neuerung“ von Montini,
Das Tridentinum war doch selber ein Traditionsbruch, genau wie die Reform nach dem zweiten Vatikanum.
Wie kommt man also darauf, dass die Alte Messe eine „ewige“ Messe sein soll? Wenn man die ganzen Traditionsbrüche
in der Liturgie beseitigen wollte, dann steht man am Ende beim Abendmahl, um das sich die gesamte Liturgie,
mit ihrem überflüssigen Prunk und ihren sinnentleerten Lippenbekenntnissen, letztlich dreht. „Tut dies
zu meinem Gedächtnis!“ Das ist das entscheidende Herrenwort! Ohne dieses Wort gäbe es überhaupt keinen
Grund, die Eucharistie zu feiern. Wer also sagt, die Eucharistiefeier sei keine Gedächtnisfeier, der
kennt weder die Schrift noch den Willen des Hohepriesters Jesus Christus, der uns diese Gedächtnisfeier
aufgetragen hat. Die grosse Christenverfolgung, die uns bald ins Haus steht, wird die verfolgte Christengemeinde
schon von solche Flausen läutern. Wenn man wieder in den Katakomben feiern muss, wird man sich mit so
wenig Prunk begnügen müssen wie Christus und die Apostel beim letzten Abendmahl. Dann wird man ganz
andere Probleme haben als sich um liturgische Fisimatenten zu streiten.
Das Tridentinum hatte bestimmt seine notwendige Berechtigung. Nur hat sich die Kirche weiterentwickelt,
sie ist weltweit geworden. + Die alte Dampfeisenbahn ist von der zeitgemäßen Elektrischen abgelöst
worden. Natürlich ist auch Platz fürdes Nostalgische, lieber Tridi-Brandenburgis. – Auch Sie sollen
das Ihre bekommen. Der kluge Papst Benedikt machts möglich! –
#22 Brandenburgis 10:16:29 | Mittwoch, 1. Februar 2012
Es handelt sich weder um einen Papst, noch um ordentliche Bischöfe und Priester. Hw. Ratzinger mag Priester sein, Bischof, KArdinal und Papst ist er ganz gewiß nicht.
Die immerwährenden belästigenden Beleidigungen des Apostaten Tomas gegen den Papst, gegen ordentliche Bischöfe und Priester sind für anständige Katholiken unerträglich und für ein seriöses Forum unhaltbar. –
#Altliberal Eine gültige Bischofsweihe können Sie sich von jedem Vagantenbischof „besorgen“. Diese Bischofsweihen
sind jedoch unerlaubt und mit der Stafe der Exkommunikation für Spender und Empfänger verbunden. Hieraus
folgt, Sie haben durch eine solche Weihe ausschließlich Nachteile und keinen einzigen Vorteil!
Kardinal Angelo Scola ist nicht nach Mailand befördert, sondern degradiert worden, denn Venedig ist kein
Erzbistum, wie der Verfasser irrtümlich behauptet, sondern Patriarchalbistum, weil das Oberhaupt der
Eparchie ein Titularpatriach ist, der zwar nur Metropolitangewalt hat, wie jeder andere Metropolitanerzbischof
auch, aber den Patriachentitel führt. Der Patriachentitel kommt sonst nur dem Oberhaupt einer ecclesia
sui iuris zu, wie z. B. dem Oberhaupt der melkitischen Kirche. Das ergibt sich aus dem Wappen des veniziansichen
Patriarchen, der nur das Doppelkreuz der Metropoliten, nicht jedoch das dreifache Kreuz der Patriarchen
führt. Er timbriert jedoch in seinem Wappen mit mit beiderseitig mit je 15 Quasten, wie ein Patriarch,
wohingegen der Metropolit nur mit 10 Quasten timbriert. Im Unterschied der Kardinäle, die immer mit je
15 Quasten trimbrieren, sind die Quasten des Patriarchen grün, genauso, wie die von Erzbischöfen (je
10 Quasten) und Bischöfen (je 6 Quasten) wohingegen die Quasten eines Kardinals rot sind. Man kann also,
genaso, wie bei den Schulterklappen der Militärs, am Wappen eines Klerikers genau seinen Dienstgrad erkennen.
Venedig hat den Patriarchentitel aus Auilea geerbt, als dieses Patriarchat aufgelöst worden ist. Diese
Stadt hat heute nicht enmal einen eigenen Bischof.
#15 kammerjäger 19:56:15 | Dienstag, 31. Januar 2012
#12 Tomás darf das mit Recht sagen! Schließlich hat er keine derartige Ernennungen bzw. Dekrete oder Anerkennungen diesen Herren geschrieben oder solcherart irgend etwas unterschrieben. Damit sind diese beanspruchten Titel und Ämter jener Herren alle absolut ungültig! Und dies werden sie so lange sein, bis Tomás seine offizielle Zustimmung erteilt! Basta!
Ach, tomas, machen Sie es doch sich und uns leichter: . „Ist nicht katholisch“ = 1.0 . „Ist nicht Diakon“ =
2.1 . „Ist nicht Priester“ = 2.2 . „Ist nicht (Titular-/Weih-/Diözesan-) Bischof“ = 2.3.1 . „Ist nicht
(Titular-/Diözesan-) Erzbischof“ = 2.3.2 . „Ist nicht (Kurien-) Kardinal“ = 2.3.3 . „Ist nicht Patriarch“ =
2.3.4 . „Ist nicht Papst“ = 3.0 . Dann könnte Ihre Mitteilung wie folgt lauten: . „Moraglia: 1.0; 2.3.2;
2.3.4. Ratzinger: 1.0; 2.3.1; 3.0.“ . Damit hätten Sie und Ihre geneigte Leserschaft viel Unfug eingespart
…
In der Gärtnerei Budach werden morgen die Pius-Gesangbücher gegen Korane in arabischer Sprache ausgetauscht!
Hadsch-Bischof Willi reist eigens zur Muselfeier an! Alle Piusbrüder haben sich innerhalb der nächsten
2 Wochen der muselmanischen Beschneidung zu unterziehen! www.kreuz.net/article.14620.html
Ein polemikfreier lesbarer Bericht. Der neue Patriarch von Venedig ist ein fähiger, hochintelligenter,
beliebter und anständiger Mann. Für vernagelte „Freiherren“ ist er freilich nichts.-
Dionigi Kardinal Tettamanzi, der altliberale Vorgänger von Angelo Kardinal Scola in Mailand, soll sich sogar von Genua nach Mailand beworben haben, um bessere Chancen bei einem Konklave zu erhalten.
Die Amtssitze in Venedig und Mailand sind nicht nur mit dem Purpur verbunden, sie führten auch ungewöhnlich oft zu den Schlüsseln Petri. Patriarch von Venedig waren zuvor der heilige Papst Pius X., Papst Johannes XXIII. und Johannes Paul I., aus Mailand kamen Pius XI. und Paul VI.