EU
Christenclub?
Der Essener Weihbischof Mons. Franz Vorrath hat die „Christenclub“-Äußerung des türkischen Ministerpräsidenten als „Stimmungsmache“ zurückgewiesen. Von Weihbischof Franz Vorrath.
(kreuz.net) Die wiederholt vom türkischen Ministerpräsidenten gebrauchte Formulierung vom „Christenclub Europa“ geht an der politischen Realität der europäischen Union vorbei, zu der die institutionelle Trennung von Staat und Religion gehört.

Wenn sie nicht Ausdruck von Unkenntnis ist, kann man sie nur als Stimmungsmache verstehen, die von den wirklichen Problemen im Zusammenhang mit den bevorstehenden Beitrittsgesprächen der EU mit der Türkei ablenken sollen.

Diese Probleme sind die anhaltenden Defizite bei Menschenrechten und Religionsfreiheit, insbesondere der korporativen Religionsfreiheit in der Türkei.

Trotz der erfolgten positiven Gesetzesänderungen der letzten Zeit gewährt die Türkei den christlichen Kirchen bis heute nicht einen Rechtsstatus, der ihrem Selbstverständnis entspricht und kirchliches Leben im umfassenden Sinn ermöglicht.

Entgegen dem immer betonten Laizismus kontrolliert und fördert der türkische Staat einseitig den sunnitischen Islam durch die Besoldung der Vorbeter, den Unterhalt der Moscheen und einen verpflichtenden sunnitisch-islamischen Religionsunterricht für alle Schüler.

Dieses Modell, durch das alle nicht sunnitisch-islamische Religionsausübung, insbesondere auch das Glaubensleben der christlichen Kirchen, diskriminiert wird, ist nicht Europa-kompatibel.

Die Europäische Union ist kein Christenclub, sondern eine Wertegemeinschaft mit gemeinsamen politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Standards.

Gegenüber der Türkei wie auch gegenüber allen anderen Beitrittskandidaten sind diese Standards in den Kopenhagener Kriterien festgeschrieben.

Dazu gehört die umfassende Gewährleistung der Menschenrechte einschließlich der vollen individuellen und korporativen Religionsfreiheit.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat mehrfach betont, daß der vollen Religionsfreiheit im Rahmen der Kopenhagener Kriterien eine besondere Bedeutung zukommt.

Die Religionsfreiheit liegt in der Würde des Menschen begründet. Daher sind der Schutz der Menschenrechte und die Achtung der Religionsfreiheit für einen EU-Beitritt von zentraler Bedeutung.

Es muß sichergestellt werden, daß die Rechte, welche türkische Muslime in Deutschland genießen, mindestens schrittweise auch den Christen in der Türkei eingeräumt werden.

Die Rede vom „Christenclub Europa“ wird nicht zuletzt widerlegt durch die Bemühungen um eine Integration der türkischstämmigen Zuwanderer in Deutschland sowie den christlich-islamischen Dialog.

In beiden Bereichen engagiert sich die katholische Kirche und die Caritas mit vielfältigen Initiativen und hohem Einsatz.

Es wäre hilfreicher, wenn Ministerpräsident Erdogan diese Bemühungen wahrnehmen und unterstützen würde, anstatt Fronten zwischen Christentum und Islam aufzubauen, während wir durch Dialog und Begegnung ein gelingendes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion fördern.
      
28 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#28   GerdEric   19:00:49 | Donnerstag, 7. Juli 2005
Lieber Laurentius
hatte ich vergessen,
auch Dir explizit mitzuteilen,
dass ich,
wie auch der Jude Jesus,
kein Französisch kann…
:-))
(auch wenn ich hiermit einen meiner fünf Beiträge, die mir erlaubt sind, im Gegendsatz zu anderen, verplempere…)
Redaktion benachrichtigen
#27   Laurentius2   16:37:55 | Donnerstag, 7. Juli 2005
@Esoteric
Spes est virtus divinis non humana.
Redaktion benachrichtigen
#26   GerdEric   21:02:05 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Aber lieber LauRenntius
Wer hat Ihnen erklärt, daß die Sachsenmission der Prototyp der Evangelisation Europas ist?
Wo habe ich von der Sachsenmission geschrieben?
Übrigens, das angebliche Massaker …keine primär religiös motovierte oder gar kirchliche,
dann aber möglicherweise sekundär?
– aber bei ESOTERIC ist wohl jede Zeile vergebene Liebesmüh …
sortiere erstmal Dein Geschichtswissen…
Ist er die bemitleidenswerte Ausgeburt des kirchenfeindlichen PISA-Systems und steht damit für Millionen fehlgeleiteter Seelen ? Ich befürchte es.
Du solltest erstmal Dein eiggenes schiefe Welt(PISA)bild gerade rücken…
becor Du Dir Befürchtungen über andere anstellst
;-))
Redaktion benachrichtigen
#25   virOblationis   14:42:07 | Mittwoch, 6. Juli 2005
ad Marcel
Zumindest einen Überblick über die Geschichte der Kirche im Verhältnis zur Freimaurerei vom Beginn des 18. Jh’s bis zu Paul VI. bieten das elfte und das zwölfte Kapitel des Buches „Das Geheimnis der Freimaurer“ von J. Ploncard d’Assac (dtsch. [Priesterbruderschaft St. Pius X.] Stuttgart 1989). – Ich weiß allerdings nicht, ob es z.Z. noch erhältlich ist.
Redaktion benachrichtigen
#24   Laurentius2   13:35:17 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@Esoteric
Sie tun mir doch irgendwie leid. Wer hat Ihnen erklärt, daß die Sachsenmission der Prototyp der Evangelisation Europas ist ? Sind Sie wirklich so dumm, all diesen kirchenfeindlichen Schmarrn zu glauben ?
Übrigens, das angebliche Massaker von Werden (ca. 4000 Tote) war eine politische Strafmaßnahme Kaiser Karls (wegen deren Untreue im Krieg gegen die Slawen), keine primär religiös motovierte oder gar kirchliche, – aber bei ESOTERIC ist wohl jede Zeile vergebene Liebesmüh …
Ist er die bemitleidenswerte Ausgeburt des kirchenfeindlichen PISA-Systems und steht damit für Millionen fehlgeleiteter Seelen ? Ich befürchte es.
Redaktion benachrichtigen
#23   GerdEric   13:20:52 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Was ist es
wenn sich die Kirche mit machtversessenen Herrschern, heidnischen Kaisern und anderem gottlosen Gesindel zusammen tun, um der Macht willen?
Ist das nicht GOTTlosigkeit hoch drei?
Allzuoft haben sich die Kirchen mit Mordbrennern und Götzenanbetern in ein staatliches „Lotterbett“ begeben.
Nur weil der Stammesfürst aus Kalkül sich taufen liess,
und seine Untergebenen sich so fügen mussten,
war da nicht einer ein Christ geworden.
Die Kirchen haben vergerssen,
die Botschaft dem, Volke zu bringen.
(es ist schon eine Frechheit,
jemandem seinen Glauben abzusprechen,
was ist das für ein hochnäsiger Witzbold,
der sich das erlaubt…
ich für meinen Teil bin,
GOTT sei Dank,
kein Christ!
Amen)
Redaktion benachrichtigen
#22   Marcel   10:05:37 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Die Lehre der Päpste über das Freimauertum
Methusalix, großartig, daß Sie katholisch sind.
Es sind übrigens keine Verschwörungstheorien. Es ist die Praxis der Freimaurer, die von den meisten Päpsten vor dem Konzil wiederholt offengelegt wurden, weil sie die große Gefahr deutlich erkannten.
Vor allem die Pius-Päpste sind dafür recht bekannt.
Da Sie katholisch sind, empfehle ich ihnen an erster Stelle die vielen Aussagen der vorkonziliaren Päpste zum Thema Liberalismus und Freimaurerei, in Enzykliken, Rundschreiben, uam. Damit wissen Sie schon das wichtigste und das weitere Studium weiß, worauf das Augenmerk zu richten ist.
Es gibt bereits viele Arbeiten, die die meisten dieser päpstlichen Schreiben anführen und verwenden. Leider habe ich keine „kurz und bündig“-Sammlung vorliegen.
Vielleicht kann jemand helfend einspringen?
Redaktion benachrichtigen
#21   Laurentius2   10:05:23 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@methusalix – Verschwörungstheorien ?
Verehrter Methusalix,
Sie nehmen die Sache – à la Johannes XXIII. – sehr leicht …
Wenn Sie diese „VerschwörungsTHEORIE“ THEORETISCH studieren wollen, beginnen Sie doch ganz einfach mit dem Ratzinger-Kommentar von 1983 zur Exkommunikation von „katholischen“ Freimaurern. Diese ist nämlich ganz aktuell und PRAKTISCH ! Oder ist unser Papst auch ein dunkler Verschwörungstheoretiker … ?
Redaktion benachrichtigen
#20   methusalix †   09:55:10 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@laurentius @marcel
Dank für die Aufklärung! Da ich diese Verschwörungstheorien bisher nicht so recht beachtet habe, ist mir dieser ZUsammenhang natürlich entgangen. In Zukunft werde ich die Freimaurerei, zumindest theoretisch, besser studieren.
Zu meiner Person: ich bin katholisch, RÖMISCH katholisch und glaube an den personifizierten Teufel, sowie die Hölle, als andauernder, gottferner Ort, wobei ich eine Zuweisung von Personen zu einzelnen Orten nicht wage. Soviel weiss ich: Maria ist (leiblich) im Himmel bei Gott und der Schächer von Golgatha ist bei Gott. Alles andere wird sich am jüngsten Tag zeigen.
Redaktion benachrichtigen
#19   Marcel   08:43:40 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Die Loge von London
Methusalix, das Jahr 1717 bedeutet die Geburtsstunde des offiziellen Freimaurertums durch Gründung der Großen Loge von London. Von nun an gibt sich die Zusammenrottung der Feinde des Christentums Namen, konkrete Organisation und Formation.
Nun werden Sie als Nichtkatholik, der auch nicht an die Existenz des Widersacher Gottes glaubt, nicht viel mit dem Begriff des Freimaurertums anfangen können. Ich muß sagen, daß ich Sie teilweise verstehe, denn ich war die längste Zeit meines Lebens ebenfalls nicht katholisch und hätte damals über solche Worte den Kopf geschüttelt.
Nehmen Sie daher einfach die Definition des freimaurerischen Geistes durch die Freimaurer selbst: „Sagt ihnen mit einem Wort, daß wir die Philosophie des Liberalismus sind.“
(Senator Goblet d’Aviello vom Grand Orient von Belgien, in seiner Ansprache in der Loge der Amis Philanthropiques in Brüssel, am 5. August 1877).
1517, 1717, 1917 – kein Zufälle. Auch kein Zufall, daß mit der dritten wesensverwandten Angriffswelle Satans auf die Kirche (in Form der Entfesselung der antichristlichen Religion namens Kommunismus) der Himmel im Kampfe gegen Satan zu Hilfe kam durch die allerseligste Jungfrau Maria in Fatima.
Die Lösung des Problems wurde uns dort mitgeteilt. Leider folgten die Päpste bis heute nicht dem himmlischen Auftrag. Teilweise aus äußeren Umständen, teilweise aus inneren (z.B. weil es seit dem V.II den Ökumenismus stören würde).
Gelobt seien Jesus, Maria und Joseph. In Ewigkeit, Amen.
Redaktion benachrichtigen
#18   Laurentius2   08:39:51 | Mittwoch, 6. Juli 2005
1717
Im Jahre 1717 wurde in London die erste offizielle Freimaurerloge gegründet.
Seitdem üben die geheimen Orden der Liberalen durch ihre effektive und auf gesellschaftliche Machtpositionen gerichtete Interessenpolitik und Geheimbündlerei dominierenden Einfluß auf den Westen aus.
Es gibt in dieser für Außenstehende völlig unüberschaubaren weltweiten Organisationsform eher harmlose Bünde (USA, Johannisloge, Rotary und Lions) aber auch dezidiert kirchenfeindliche (Grand Orient de France) oder sogar luziferische Logen, die vermutlich alle miteinander verquickt sind. Die scharfen Bedenken der katholischen Kirche – zuletzt geäußert von unserem Papst Benedikt als damaliger Kardinal vor einigen Jahren („Mitglieder sind automatisch exkommuniziert“) bestehen vor allem darin, daß die Freimaurerei niemals offiziell von ihrem im 18. und 19. Jahrhundert formulierten Ziel der Zerstörung bzw. Unterminierung der katholischen Kirche abgewichen ist.
Was, wenn an der Spitze dieses raffinierten Karriereapparates eine luziferische oder auch nur kirchenfeindliche Loge steht ? Die unteren meist harmlosen Logen wissen so gut wie nichts von den oberen, dirigierenden und selektierenden Logen, welche sich der unteren als Informations- und Eingriffsquellen bedienen. (Ähnlich funktioniert Al-Quaida …) Die Bedenken bzw. kirchenrechtlichen Klarstellungen Ratzingers werden aber von vielen ehrgeizigen Katholiken leichtsinnig in den Wind geschlagen …
Redaktion benachrichtigen
#17   methusalix †   01:21:38 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@marcel
Erbitte Aufklärung zu 1517, 1717 und 1917!
Die beiden Jahreszahlen 1517 und 1917 sind mir klar, Beginn der Reformation durch Dr. Luther und die Oktoberrevolution im Zarenreich. Zu 1717 habe ich in den Annalen der Geschichte als bedeutetendes Ereignis der Christenheit die Rückeroberung der von Türken besetzten Festung Belgrad durch Prinz Eugen von Savoyen für das Haus Habsburg gefunden; aber so bedeutend, dass man es in eine Reihe mit den gravierenden Umwälzungen der beiden anderen Jahre stellen könnte war das doch nicht. Oder doch?
Redaktion benachrichtigen
#16   GerdEric   22:13:26 | Dienstag, 5. Juli 2005
Lieber Ignorantius
Ignatius: Genausogut kann man mit einer Wand über Gott argumentieren.
sagte Jesus nicht: Glaubt ihr,
GOTT könnte sich nicht Menschen aus Steinen machen?
;-)
dann bin ich eben schon mal einer!
bis er reif ist, von Gott gepflückt zu werden, geht nicht.
Was will ich mehr?
…da willentliche, Ablehnung der Offenbarung Gottes.
Du entscheidest nicht,
was die Offenbarung GOTTes ist,
und was ein Dr. Agelus oder so sagt,
was stört mich das…
…der sie vom hohen Ross fegt.
Wer wohl auf dem hohen Rosse sitzt…
… oder Immernoch-Saulus.
Saulus und Paulus waren Fanatiker!
…und das ganze Geschwätz von der Selbsterlösung der Esoterik-Gurus als Betrug erkennen.
Wo sollte ich das je geschrieben habe?
Das wirst Du nicht finden.
Nein,
ich brauche nicht zu irgend welchen Heiligen zu beten,
ich brauche auch Jesus nicht,
denn ich vertraue auf GOTT!
…, ihnen den Weg zum dreifaltigen Gott zu weisen.
Da bleibe ich doch lieber bei meinem einfaltigen Glauben,
wie schon Jesus nur den EINEN kannte.
Redaktion benachrichtigen
#15   Ignatius   21:54:51 | Dienstag, 5. Juli 2005
Redemption – do it yourself? About esotericism… @MilesChristi
Erik ist ein ganz ordinärer Esoteriker. Völlig nebensächlich, was seine Mutter ist. Jedes geistliche Gespräch mit ihm ist obsolet. Genausogut kann man mit einer Wand über Gott argumentieren. Man kann mit ihm über das Wetter reden, oder ein Schachspiel spielen.
Beten wir für ihn. Viel mehr als das, und ihn im eigenen esoterischen Saft garen lassen, bis er reif ist, von Gott gepflückt zu werden, geht nicht.
Das ist meine Erfahrung mit Esoterikern und der Eosterik. Man kommt in der Regel, besonders bei so eingebrannten Fällen wie Erik, nicht von der Esoterik los durch das gute Zureden christlicher Freunde. Der Esoteriker ist ja kein Heide, sondern ein Gottesleugner, er will nicht hören: Dr. Angelicus zeigt, dass dies Dummheit ist, die selbstverschuldete, da willentliche, Ablehnung der Offenbarung Gottes.
Esoteriker benötigen das vorbereitende Gebet – und den himmlischen Blitz, der sie vom hohen Ross fegt. Früher oder später fallen sie ja alle, mit oder ohne Blitz, entsprechend dann als Paulus oder Immernoch-Saulus. Wenn sie merken, dass sie sich eben nicht wie Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sündensumpf ziehen können und das ganze Geschwätz von der Selbsterlösung der Esoterik-Gurus als Betrug erkennen.
Dann erst ist die Zeit reif für den katholischen Gesprächspartner, ihnen den Weg zum dreifaltigen Gott zu weisen. So ein Katholik da ist. Sonst kommt die große Depression …
Redaktion benachrichtigen
#14   GerdEric   21:18:53 | Dienstag, 5. Juli 2005
1517
Marcel: Nein. Keine Revolution geht von den „einfachen Leuten“ aus.
Weil Du luther nennst, ausgang war der damalige dekadente Papst, der dem ungebildeten und der Lehre entfremdeten Volk, das letzte Geld mit Lügen, abnahm.
luthers Protest war gerechtfertigt, und lenkte endlich den Katholizismus selbst in die heutige Erkenntnis.
Das Wissen des Klerus war zu der damaligen Zeit von Gott verlassen.
Die Reformation war keine Revolution, gerade luther benutzte die damaligen Bauern nicht, sondern den mächtige, aber durchaus in religiösen Dingen wissenden Friederich der Weise.
Die Revolution ging eher von Thomas Müntzer aus, der sehr wohl auf Grund der Botschaft Jeus und der Lehre der Bibel die Freiheit des Menschen, auch der Bauern und Tagelöhnern, vom Menschen erkämpfen wollte, wie es Moses im Auftrage GOTTes tat. Die Widersacher Gottes leugnen die Kirche und 200 Jahre später Gott.Wie heissen noch die Kardinäle, die Ludwig den 14. zur Sonne verhalfen? Die 89er-Revolution richtet sich gegen Gott und seine Ordnung.GOTT hat keinen Königen auf Erden seinen Segen gegeben, und edn wenigen, denen er ihn gab, waren alle vor Jesus.Daher der gemeinsame, übermenschliche Haß gegen die Kirche Christi.
Nein!
der Hass kam daher, weil sich die Kirche(n) allzulange zu Handlangern der Unterdrücker machten, weil selbst Klöster Leibeigene hatten, weil Bischöfe weltlichen Machtgelüsten und anderen erlagen.
Redaktion benachrichtigen
#13   MilesChristi   20:34:48 | Dienstag, 5. Juli 2005
@ Gerd ERic
Meine Frage bezog sich nicht auf deinem Beitrag, es ist eine allgemeine Frage, da ich gerne wissen würde, ob du eben Jude bist oder ein Unitarier. Keine Wertung, und bevor jemand anfängt, bin kein Anti-Semit :-)
Redaktion benachrichtigen
#12   Marcel   20:11:24 | Dienstag, 5. Juli 2005
Noch einmal (Ende): 1517, 1717, 1917
dass die Revolution das Ergebnis der Unzufriedenheit der einfachen Leute war, die die Obrigkeit seit Jahrhunderten ignoriert hat.
Nein. Keine Revolution geht von den „einfachen Leuten“ aus. Nicht 1517, nicht 1717, nicht 1917. Sie bedient sich nur der Bauern, vgl. Schach.
Die 89er-Revolution beginnt mit Luthers Protest gegen die Kirche Christi und ist Folge des Protestantismus, dem Begründer des Liberalismus.
Es ist tragisch, daß kaum ein Katholik mehr den Protestantismus kennt und die weisen Texte der vorkonziliaren Päpste liest, ihre wiederholte Lehre, oder ihr Echo, den Erzbischof Lefebvre und seine Nachfolger.
Die Widersacher Gottes leugnen die Kirche und 200 Jahre später Gott. Eines ohne das andere geht nicht.
Die 89er-Revolution richtet sich gegen Gott und seine Ordnung. Das ist ihr Wesen, alles andere nur schnödes Beiwerk. Mgr. Gaume hat dies in seinem großen Werk über die Revolution säuberlich herausgerbeitet.
Sie ist nur (was den Ausbruch angeht) ein fast als logisches Ergebnis, denn immer dort, wo Menschen über lange Zeit unterdrückt werden, kommt es mit Regelmäßigkeit zur Revolution.
Nein. Die 89er-Revolution ist gestiftet von personalen Geistwesen, von Satan und seinen Dämonen, genauso wie die inter-nationalsozialistische (=kommunistische) und nationalsozialistische Revolution. Soziale Lagen usw. wirken begünstigend, aber niemals sind sie Ursache oder Wesen.
Daher der gemeinsame, übermenschliche Haß gegen die Kirche Christi.
Redaktion benachrichtigen
#11   Elendester Sünder   20:09:51 | Dienstag, 5. Juli 2005
Ursache der Französischen Revolution
Ich gebe Benedikt recht. Die Französische Revolution wäre ohne das Unrecht der absolutistischen Monarchie nicht denkbar gewesen, d.h. der Urgrund hätte derselben gefehlt. Man darf die Französische Revolution als Gottesstrafe für den Absolutismus sehen, der sich in seinem Hochmut („Sonnenkönig“, „Der Staat bin ich.“) nicht mehr – wie die Monarchien im Mittelalter – auf Gott ausgerichtet hat.
Redaktion benachrichtigen
#10   GerdEric   19:55:09 | Dienstag, 5. Juli 2005
@ Miles-Christi
War das nun eine Frage zu meinen Beitrag,
oder siehst Du die Welt vor der französischen Revolution roasarot
(ups, soll antürlich nur heissen, dass man alles positiv sieht),
alles der jüdischen Botschaft Jesu nahe?
Es muß sichergestellt werden, daß die Rechte, welche türkische Muslime in Deutschland genießen, mindestens schrittweise auch den Christen in der Türkei eingeräumt werden.
Ich bin mir nicht sicher,
wenn sich die Meinung der hard-core Katholiken zur Meinung der katholischen Kirche durchsetzen könnte,
und diese Europa regieren könnten,
dass es dann noch Religionsfreiheit in Europa gäbe, denn dazu hat die katholische Kirche nicht beigetragen,
und den Äusserungen einiger Diskutatnten nach,
nicht mal soviel Ffreiheit wie in der heutigen Türkei…
Redaktion benachrichtigen
#9   MilesChristi   19:40:52 | Dienstag, 5. Juli 2005
@ Gerd-Eric
Sag mal,
bist du Jude, Unitarier, Christadelphianer oder was ?
Redaktion benachrichtigen
#8   GerdEric   19:29:16 | Dienstag, 5. Juli 2005
Die französiche Revolution war ehrbarer als die Zeit zuvor, mit dem geheuchelten Christentum…
Marcel: Ein Christen-„Club“…
jaja, die christlich-abendländische Kultur…
Die vom christusfeindlichen Liberalismus … führte zur … Gesellschaften ohne Gott…
Was war denn zuvor im Namen GOTTes?
Es war zuvor Götzendienst!
Der Name GOTTes wurde zu Stillung der Gier Machtbesessener missbraucht,
mit Hilfe der Kirche!
…sie bricht mit dem … universalen Königtum …
Eben, es gibt nur das Königtum des EINEN GOTTes!
Wir sehen es ja heute!
Was, war das Leben zuvor besser?
Etwa auch GOTTgefälliger?
Du kannst nicht zwei Herren dienen…
Genau,
aber die staatlisch eingetriebene Steuern und die staatlichen Unterstützungen,
die nimmt man gern…
2000 Jahre wurden die Claims abgesteckt,
nun wäre es an der Zeit,
GOTTes WORT zu lehren,
was man aber eben 2000 Jahre versäumt hat!
Redaktion benachrichtigen
#7   Benedikt   18:45:29 | Dienstag, 5. Juli 2005
Entschuldigung…
…dass ich schon wieder Erbsen zählen muss. Wenn ich sage: Die Revolution schoss über das Ziel heraus, so ist das nicht das gleiche wie „Die Revolutionäre schossen über das Ziel hinaus“. Dass die meisten Revolutionäre ganz gewöhnliche Verbrecher waren, darüber muss man sich hier vermutlich nicht lange unterhalten. Aber gerade weil sich da alle gegenseitige abgeschlachtet haben, waren die Personen zu Beginn der Revolution nicht die Personen während und gegen Ende derselbigen.
Was ich mit meinem Kommentar sagen wollte ist, dass die Revolution das Ergebnis der Unzufriedenheit der einfachen Leute war, die die Obrigkeit seit Jahrhunderten ignoriert hat. Das ist keine Aussage darüber, dass die Revolution gut war. Sie ist nur (was den Ausbruch angeht) ein fast als logisches Ergebnis, denn immer dort, wo Menschen über lange Zeit unterdrückt werden, kommt es mit Regelmäßigkeit zur Revolution.
Die Französische Revolution stellt so ein mahnendes Beispiel dar, was geschieht, wenn man aus Macht- und Reichtumsgründen seine Mitmenschen unterdrückt. Daraus muss man lernen…oder man wird von der nächsten Revolution weggespült.
Redaktion benachrichtigen
#6   virOblationis   18:16:35 | Dienstag, 5. Juli 2005
Die Revolution ist in sich schlecht gewesen.
Natürlich hat das Volk bis 1789 unter einer schlechten Regierung gelitten, und dies haben die Revolutionäre für ihre Zwecke zu nutzen gewußt; unter ihrer Herrschaft ging es den Menschen jedoch nicht besser – im Gegenteil. All die Güter der Kirche wurden geraubt und verschleudert, doch wurden Hungersnöte dadurch nicht seltener! Das Elend traf die Menschen aber um so härter, da die hilfreichen Einrichtungen der Kirche nun fehlten. – Einen – wie ich finde – unterhaltsam geschriebenen und gar nicht undifferenzierten Eindruck vom Leben vor und nach der Revolution gibt Hünermanns neu aufgelegtes Werk „Tochter des Sturms“.
Daß die Revolutionäre einfach über das Ziel hinausschossen etc. – nein, ich fürchte, sie wußten genau, was sie taten: Sie kannten ihren Gegner, die Obrigkeit, die ihre Autorität (gemäß Röm. 13) auf Gott zurückführte (wenn sie dem auch mit ihren Taten nur allzu wenig gerecht wurde), die dieser Ordnung gehorchenden Menschen und die hl. Kirche. An deren Stelle trat die gottlose Ordnung, der sich selbst erhebende Mensch mit seiner Parole von Freiheit – Liberalismus, Gleichheit – Sozialismus, beides verbunden durch die Brüderlichkeit – Nationalismus. Wer sich dem nicht fügte, wurde systematisch terrorisiert, nicht versehentlich verfolgt. Und auf dem Altar der Kirche Notre Dame tanzte ein leichtes Mädchen als Göttin der Vernunft…
Redaktion benachrichtigen
#5   Benedikt   15:23:19 | Dienstag, 5. Juli 2005
Lieber Ignatius…
… bitte deute doch nichts aus meinem Kommentar, was dort nicht steht. Was du in deinem zweiten Abschnitt beschrieben hast, ist genau das, was mein Satz „Wie alle Revolutionen schoss sie übers Ziel hinaus“ sagen wollte. Statt der Befreiung kam einfach der nächste Terror, der sich nun gegen alles kirchliche wandte (und ich weiß was ich sage, ich hab schon an den Ruinen von Cluny getrauert).
Wer aber schreibt, dass es den Leuten vorher bestens ging und der Beginn der Revolution eine bloße Einflüsterung des bösen Geistes war, der verleugnet schlicht und einfach die Wahrheit. Während S.M. der König in Versailles in einer Maßlosigkeit herrschte, wie sie noch niemand sah und dies euphemistisch noch als angebliches Gottesgnadentum verkaufte, verhungerte die bis aufs letzte Hemd ausgepresste Landbevölkerung (und damit die eigentlichen Gläubigen) auf ihren Feldern. Die Unterstützung dieser Farce durch die hohe Geistlichkeit hat sich als nicht sehr segensreich erwiesen. Statt den Armen zu helfen ließen sich hohe Kirchenmänner von der Macht korrumpieren.
Die Revolution entstand folglich, als ein Übermaß an Unrecht das Fass zum Überlaufen brachte. In seinem Wahn unterscheidet der Mensch nicht mehr zwischen Kaplan und Kardinal, für den Blutdürstigen ist das alles gleich! Und so entstanden die Schrecken der Revolution! Nichts ist ohne Ursache und nichts ohne Wirkung!
Redaktion benachrichtigen
#4   Ignatius   15:09:59 | Dienstag, 5. Juli 2005
Die franz. Revolution war keine Befreiungsbewegung…
Also Benedikt, bereite deinem Namenspatron keine solche Schande, indem du dich zum Verharmloser und Verdreher der grauenhaften französischen Revolution hergibst, über die noch heute unsere Kinder und Priesterseminaristen an den Staatsschulen eine Geschichtslüge nach der anderen eingetrichtert bekommen.
Ja, Lesen bildet – aber es kommt drauf an, was man liest. Doch nicht den Schund der Gottlosen: „Der Mensch ist auch nur ein Affe“, „die Revolution war eine zeitlich und örtlich beschränkte Befreiungsbewegung gegen böse Ausbeuter“, und andere Lügen mehr.
Im Namen der Revolution sind so viele Priester zum Schafott geführt, sind zahllose Ordensfrauen verfolgt, geschändet und ermordet worden. Auf den Gefängnisschiffe von Nantes wurden alle gläubigen Priester zusammengepfercht und dann auf hoher See über Bord geworfen.
Springluten an Märtyerblut…
Bis zum Gemetzel des ersten Weltkriegs konnte nichts mit den Blasphemien und dem Terror der Revolutionszeit verglichen werden.
Unsittlichkeit und Hass gegen die christliche Offenbarung verschmolzen sich in der französischen Revolution. Sie war der erste staatlich organisierte und mit Machinen durchgeführte Massenmord und Vorläufer der nationalsozialistischen KZ und kommunistischen GULAGs. Genau wie diese war sie eben nicht nur ein „übers Ziel schießen“, sondern Materialisierung der dahintersteckenden christusfeindlichen Ideologie.
Redaktion benachrichtigen
#3   Marcel   14:36:45 | Dienstag, 5. Juli 2005
Protestantismus, Liberalismus, Revolution: der Kampf gegen die göttliche Ordnung
Die Revolution ist genuin antikatholisch, ohne 1517 undenkbar und vor allem gerichtet gegen jede göttliche Ordnung!
Mgr. Gaume ließ 1877 die Revolution sich selbst definieren: „Ich bin nicht das, was man glaubt. Viele sprechen von mir, und sehr wenige kennen mich. Ich bin nicht der Carbonarismus, nicht der Aufruf, noch bin ich die Umwandlung der Monarchie in eine Republik, noch die Ersetzung einer Dynastie durch eine andere, noch die vorübergehende Störung der öffentlichen Ordnung. Ich bin nicht das Geheul der Jakobiner, nicht die Raserei der Bergpartei, nicht der Barrikadenkampf, nicht das Plündern, nicht das Brandschatzen, nicht das Agrargesetz, nicht die Guillotine, nicht die Massenertränkungen. Ich bin weder Marat, noch Robespierre, noch Babeuf, nicht Mazzini, nicht Kossuth. Diese Männer sind meine Söhne, sie sind nicht ich selbst. Alle diese Dinge sind meine Werke, sie sind nicht ich. Diese Männer und Ereignisse sind vergänglich, aber ich bin ein Dauerzustand. Ich bin der Haß gegen jede Ordnung, die nicht der Mensch aufgestellt hat und in der er nicht König und Gott zugleich ist.“
Wer sie politisch oder lokal mißdeutet, versteht nichts, wie die meisten Nachkonzilskatholiken, eingelullt in die liberalistischen V.II-Verirrungen (Gaudium et spes etc).
Die ewige Kirche hat die Irrtümer der Revolution immer gebrandmarkt und verworfen.
Sie wird es wieder tun, sobald Rom zur hl. Überlieferung zurückgefunden hat, wozu unsere Gebete beitragen sollen.
Redaktion benachrichtigen
#2   Benedikt   13:10:04 | Dienstag, 5. Juli 2005
Ach, die Frz. Revolution
Lesen bildet – sogar hier: Die französische Revolution ist – wie alle Revolutionen nichts anderes als die Gegenbewegung zu den Ungerechtigkeiten der damaligen Zeit. Wie bei Revolutionen üblich, schoß sie natürlich über das Ziel hinaus. Wer aber ernsthaft die Zeit vor der Französischen Revolution wiederhaben möchte, der hat sich mit den damaligen Verhältnissen nicht wirklich beschäftigt. Von einer Religionsherrschaft oder gar universaler Königsherrschaft Unseres Herrn kann jedenfalls nicht gesprochen werden. Vielmehr hat der versammelte Hochadel den Glauben und damit Gott benutzt um ein Leben im Übermaß (was für eine Sünde war noch mal Völlerei? ;-)) zu führen. Mit Religion hatte das ganze weniger zu tun, vielmehr mit Politik und Machterhalt, wofür der Glaube damals für den Adel nutze war. Beweis: Nachdem der Adel im Deutschen Reich festgestellt hatte, dass sich mit Luthers Lehren noch mehr Mach erreichen ließe, sind sie alle hübsch konvertiert, so wie es ihnen gerade in den machtpolitischen Kram gepasst hat. Nichts von wegen Glaubenstreue. Die gab es damals nur beim einfachen Volk
Redaktion benachrichtigen
#1   Marcel   11:46:32 | Dienstag, 5. Juli 2005
Wölfe im Schafspelz
Ironie, daß der moslemische Erdogan die Christus-verratenden Bischöfe daran erinnert, was Europa sein müßte: Ein Christen-„Club“…
Die vom christusfeindlichen Liberalismus (=Freimaurertum) entfesselte 1789-Revolution führte zur Organisation der europäischen Gesellschaften ohne Gott, ohne Verbindung mit Unserem Herrn Jesus Christus.
Das V.II nötigte der Kirche die ehebrecherische Verbindung mit diesem Prinzip der Revolution auf. Seither progpagiert die liberalistische Kirchenführung den Bruch mit der überlieferten Lehre, den Vorgänger-Päpsten, sie bricht mit dem über Jahrhunderte von allen Päpsten gelehrten universalen Königtum Christi, das inkompatibel mit dem liberalistischen Laizismusgedanken ist. Man lese, wie die vorkonziliaren Päpste Jahrhunderte lang diese Irrlehre verdammten; wie sie prophezeiten, daß die Trennung von Kirche und Staat furchtbares Verderben über die Staaten bringe. Wir sehen es ja heute!
Aber, man kehrt nicht um, im Gegenteil halten die irrenden Hirten den Wahn des V.II weiter hoch, obwohl die faulen Früchte längst zum Himmel stinken.
Mgr. Ratzinger, der bekanntlich das Revolutionskonzil V.II offenherzig als Anti-Syllabus bezeichnete, sagte im November 1984 der italenischen Zeitschrift „Jesu“: „Der Papst kann und muß sich mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der modernen Zivilisation versöhnen und abfinden.“
Christus und alle seine wahren Nachfolgter sagten das genaue Gegenteil.
Instaurare omnia in Christo.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
EUDurch und durch heidnisch EUChristliches Erbe – Islamische Zukunft EUDie gottlose EU-Verfassung wurde abgelehnt EUOhne Gott geht Europa zum Teufel EUEine Verschwörungstheorie EULaßt uns Kathedralen bauen! EUVon intellektueller Leistung und hoher Kultur EUIm wörtlichen Sinne: Stirbt Europa? EUMehr als 60 Heilige und Selige christianisierten das spanisch-portugiesische Amerika EUEuropäische Völker und Nationen EURosige Aussichten EUDie Ursprünge des christlichen Europa EUDie christlichen Wurzeln Europas EUEU-Fundamentalismus-Krise: „Ich bin die Hexe, die sie verbrennen wollten“ EUEuropa der linken Fundamentalisten: Kein Bedarf
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net