14:14:19 | Sonntag, 5. Februar 2012
Immer das gleiche Spiel: Die USA infiltrieren Syrien mit Al-Kaida-Terroristen aus dem Libanon, um das Land zu irakisieren und ins Chaos zu stürzen.

Soldat in Damaskus
(c)CharlesFred, Flickr, CC(kreuz.net) Die von den USA gesteuerte ‘Arabische Liga’ und die USA-hörigen Medienbosse veröffentlichen
den Bericht der Beobachtermission in Syrien nicht: „Aus nachvollziehbaren Gründen.“
Denn: „Das Ergebnis
widerspricht der Propaganda.“
Das erklärte die Webseite ‘hinter-der-fichte.blogspot.com’ am 4. Februar.
Al-Kaida kämpft gegen die syrische RegierungDie Webseite publizierte Auszüge aus dem nicht veröffentlichten
Bericht der Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien vom 27. Januar 2012.
„In Homs, Idlib und
Hama, wurde die Mission Zeuge von Gewaltakten gegen Regierungskräfte und Zivilisten die zu Toten und
Verletzten führten“ – heißt es in dem Bericht.
Er erwähnt einen Bombenanschlag auf einen zivilen Bus
mit acht Toten und mehreren Verletzten, einschließlich Frauen und Kinder.
Ein anderer Bombenanschlag
betraf einen Zug, der Dieselöl transportierte.
Bei einem anderen Vorfall in Homs wurde ein Polizeibus
gesprengt – zwei tote Polizisten.
Eine Ölpipeline und kleine Brücken wurden ebenfalls mit Sprengstoff
angegriffen
Erfundene Übergriffe der RegierungDie Mission stellt fest, daß viele Gruppen fälschlicherweise
von Explosionen oder Gewalt berichteten, die an verschiedenen Orten stattgefunden hätten.
Wenn die Beobachter
dorthin kamen, stellte sich heraus, daß diese Berichte gegenstandslos waren.
Ferner stellte die Mission
fest, daß die Medien die Art der Vorkommnisse und die Zahl der Toten und Verletzten bei Vorkommnissen
und Protesten übertrieben.
Am 15. Januar gewährte Präsident Bashar Al-Assad eine Generalamnestie für
Straftaten im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 15. März 2011.
Am 17. Januar wurden alle Militärfahrzeuge,
Panzer und schwere Waffen aus den Städten und Wohnvierteln abgezogen.
Die Journalisten wurden von Al-Kaida
getötetIn der Westsyrischen Stadt Homs – eine sunnitische Hochburg – wurde ein französischer Journalist,
der für France 2 arbeitete, getötet und ein belgischer Journalist verletzt.
Regierung und Opposition
beschuldigten sich gegenseitig, für den Vorfall verantwortlich zu sein und beide verurteilten den Vorfall
öffentlich.
Die Regierung bildete ein Untersuchungskomitee, um die Ursachen des Vorfalls zu ermitteln.
Es sollte festgehalten werden, daß Berichte der Mission aus Homs darauf hindeuten, daß der französische
Journalist durch Granaten der Opposition getötet wurde.
Desorganisierte Beobachter-MissionDie von
der ‘Arabischen Liga’ entsandten Beobachter standen vor einer sehr schwierigen Aufgabe.
Einige waren
der Arbeit nicht gewachsen.
Eine Anzahl von ihnen war älter. Einige litten unter Gesundheitsproblemen,
die sie von ihren Aufgaben abhielten.
22 Beobachter weigerten sich aus persönlichen Gründen, die Mission
zu Ende zu führen.
Einige Beobachter hielten sich nicht an Ihre Pflichten und brachen ihren Eid.
Sie
nahmen Kontakt mit Vertretern ihres Landes auf und gaben übertriebene Berichte.
Diese entwickelten daraus
ein trostloses und unbegründetes Bild der Situation.
Einige glaubten, ihre Reise diene dem Vergnügen
und waren von der Situation überrascht.
Politischer Druck auf die BeobachterWeil die Beobachter schlecht
ausgerüstet waren, lieferte die chinesische Botschaft ihnen zehn Zwei-Wege-Funkgeräte. Diese reichten
nur für drei Sektoren.
Die Beobachter standen unter dem Druck einer bösartigen Medienkampagne.
Einige
Medienbosse veröffentlichten haltlose Erklärungen über den Leiter der Mission.
Solche erfundenen Berichte
trugen dazu bei, die Spannungen unter den Syrern zu verstärken und die Arbeit er Beobachter unterminiert.
Die Mission stellte fest, daß die Regierung bestrebt war, ihre Aufgaben zu erfüllen und jegliche Hindernisse
aus dem Weg zu räumen.
Die Regierung ermöglichte Treffen mit allen Gruppen.
Es gab keine Restriktionen
der Bewegungsfreiheit der Mission und die Möglichkeit syrische Bürger zu interviewen, sowohl opponierende
als auch regierungstreue.
Die USA wollen Krieg um jeden PreisAlles in allem zeigt der Bericht, daß
die unter der Führung von Katar stehende Liga die Mission schlecht ausrüstet und organisiert.
Katar
ist ein Satellitenstaat der USA.
Deutlicher kann man das Desinteresse an einer Lösung für Syrien nicht
bekunden.
Der Blog faßt zusammen:
„Während die Al Kaida-Leute aus Libyen und die bewaffnete Opposition
in ihren Camps in der Türkei und dem Libanon Waffen und Ausrüstung bekommen, hat die Liga kein Geld
für die Schutzwesten, Ferngläser und Kommunikation ihrer Beobachter.“
Am Samstag abend legten Rußland
und China ihr Veto gegen eine von den USA und ihre westlichen Satellitenstaaten gewollten Eskalation in
Syrien ein.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.