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„Ich geh’ in die Synagoge“ + Neuer Bischof von Linz + Brief an den Attentäter + Kaum ordiniert schon exkommuniziert + China schlägt wieder zu + Brennende Abtreibungsanstalt
„Ich geh’ in die Synagoge“

Deutschland. Papst Benedikt XVI. wird am Rand des Kölner Weltjugendtags auch die dortige Synagoge besuchen. Das bestätigte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, gestern gegenüber ‘Radio Vatikan’: „Der Papst wird zu einem Gebetsgottesdienst in die Synagoge gehen. Die jüdische Gemeinde von Köln ist die älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen. Die Gemeinde hat den Papst selbst eingeladen, mir eine Durchschrift geschickt – und ich war erstaunt, wie schnell der Papst gesagt hat: Da geh’ ich hin.“

Neuer Bischof von Linz

Die Entscheidung über einen neuen Linzer Diözesanbischof soll bereits gefallen sein. Das berichtet die ‘Tiroler Tageszeitung’ unter Berufung auf eine seriöse Quelle. Der neue Bischof soll der bisherige Weihbischof der Erzdiözese Wien, Mons. Ludwig Schwarz (65), werden. Mons. Schwarz ist 19jährig den Salesianern Don Boscos beigetreten. Seit 2001 ist er Weihbischof von Wien.

Brief an den Attentäter

Polen. Papst Johannes Paul II. wollte laut polnischen Presseberichten seinem Attentäter Ali Agca einen Brief schicken. Das Schreiben befindet sich im Privatarchiv des verstorbenen Heiligen Vaters. Die Existenz des Briefes wurde vom Privatsekretär Papst Johannes Paul II, Erzbischof Stanislaw Dziwisz, bestätigt. Der Papst habe aber schließlich auf das Absenden oder die Veröffentlichung des Schreibens verzichtet. Statt dessen traf er sich persönlich mit Ali Agca. Die polnische Tageszeitung ‘Rzeczpospolita’ berichtete am Dienstag, daß der Papst in seinem Brief dem türkischen Berufskiller die Frage stellt, warum er ihn habe töten wollen. Sie würden doch beide an einen einzigen Gott glauben. Insgesamt seien die Zeilen, so die Tageszeitung, „sehr brüderlich“.

Kaum ordiniert schon exkommuniziert

Frankreich. Die 55jährige Geneviève Beney, kinderlos, mit einem Protestanten verheiratet, ließ sich letzten Samstag in Lyon zur Frauenpriesterin ordinieren. Die Handlung wurde von einer Gruppe von Frauen durchgeführt, die auf die „katholisch charismatisch-apostolische Christkönigskirche“ zurückgeht. Es handelt sich um eine Sekte, die von einem Argentinier geleitet wird. Der Erzbischof von Lyon, Philippe Kardinal Barbarin, erklärte die Handlung für null und nichtig. Sie stelle einen schweren Bruch mit der Katholischen Kirche dar.

China schlägt wieder zu

China. Der katholische Bischof der Diözese Schengding, Mons. Julius Jia Schinguo (70), wurde am Montag nachmittag ohne Angabe von Gründen verhaftet. Schengding befindet sich in der Provinz Hebei im Nordosten Chinas. Der Bischof ist seit Jahren gezwungen, im Untergrund zu wirken. Von seiner Verhaftung berichtete die US-amerikanische Kardinal-Kung-Stiftung. Bischof Jia befindet sich seit April letzten Jahres bereits zum sechsten Mal im Gefängnis. Insgesamt verbrachte er in den vergangenen 25 Jahren mehr als 20 Jahre in Haft.

Brennende Abtreibungsanstalt

USA. In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte im US-Bundesstaat Florida eine Abtreibungsanstalt. Florida befindet sich im Südosten der USA. Das FBI begann gestern mit der Inspektion des Brandortes. Es sollen Spuren einer Brandstiftung mit einer Brennlösung festgestellt worden sein. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht festgestellt. Verletzt wurde niemand. Die Tötung der Kinder mußte eingestellt werden. In den USA können ungeborene Kinder bis zur Geburt aus dem Leib ihrer Mütter abgetrieben werden.
      
18 Lesermeinungen
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#19   Athanasius   11:56:19 | Freitag, 8. Juli 2005
Unfehlbarkeit
Die Unfehlbarkeit wurde auch nach 1950 verwendet, sei es auch nicht ex-cathedra Petri, also nicht explizit.
Als das Zweite Vatikanum wiederholte, dass Christus der Erlöser der Welt ist, war es im authentischen Lehramt unfehlbar, aber das Konzil im grossen und ganzen ist explizit nicht von der Unfehlbarkeit geschützt.
1994 wurde vom hl. Vater, und der heutige hl. Vater sagte es betraf eine de fideLehre, Kraft des authentischen Lehramt (nicht ex cathedra) noch einmal wie immer gelernt, dass Frauen keine Priesterinnen werden können. Diese Aussage in Ordinatio Sacerdotalis war von der Unfehlbarkeit geschützt.
Ein richtiges Verständnis von der päpstl. Unfehlbarkeit ist sehr wichtig, da viele gutgläubigen Katholiken, und das ist heute schlimmer als je, eine ungesunde Papolatrie betreiben. Solche Menschen tolerieren es sogar nicht, wenn man sagt der Papst habe eine objektive Sünde oder Fehler betrieben. Unfehlbarkeit ist keine Sündelosigkeit.
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#18   MilesChristi   21:04:45 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@ Prüfungen
Die Prüfungen sind noch schlimmer als in den Tagen der Reformation (und in denjenigen, die ihr vorangegangen sind). Nun ist die Verwirrung viel größer und allgemeiner, sogar in den höchsten Kreisen, bis hin zum Pontifex Maximus. Viel gravierender ist die Tatsache daß eine ganze Generation mit einer falschen Vorstellung des wahren katholischen Glaubens aufgewachsen ist, diese Generation ist in den meisten Fällen – nach menschlichen Maßstäben gemessen – für den Glauben verloren.
Unsere liebe Frau von Fatima, heiliger Josef, betet für uns !
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#17   Andreas   20:39:08 | Mittwoch, 6. Juli 2005
…Enzykliken etc.
War eigentlich auch das, was ich in meinen Worten ausdrücken wollte, nämlich das die Enzykliken mal gut, mal weniger gut bis hin zu „häretisch“ waren.
Allerdings, wann wurde denn das letzte Mal die Unfehlbarkeit in Anspruch genommen?
1950?
Also,…
Ich glaube, wir befinden uns in einer Phase der tiefsten Prüfungen seit der Reformation.
Für einen selbst ist die Situation alleine deswegen schon so furchtbar, weil man irgendwie das Gefühl hat, ohne Heimat zu sein!
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#15   MilesChristi   14:05:20 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@ Blasphemie
Kirschbaum,
ich hoffe, daß du vor deinem Absterben wahre REue empfindest auch über diese Blasphemien, denn die Ewigkeit in der Hölle wird dir sicherlich sehr lang vorkommen.
Wann wird die Redaktion von kreuz.net ein System einführen, das den Zugang von Gotteslästerern erschwert ??
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#14   MaxKirschbaum   14:00:24 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Lefebvre
Noch eine Frage, weil hier so viele dem wahren Glauben verbundene Gläubige sind:
Ich habe gehört, Erzbischof Lefebvre soll nicht auf natürliche, sondern übernatürliche Weise von seiner Mutter empfangen worden sein: Sie soll bei seiner Empfängnis und Gebut Jungfrau gelieben sein. Und zwar war es exakt der gleiche Engel, der auch in Fatima den Hirtenkindern erschien, der der Mutter des hochwürdigsten Erzbischof diese Nachricht übermittelte!!
Im wahren dritten Geheimnis von Fatima sol davon die Rede sein, aber die Freimaurer und die Homokonkubinaters haben ja verhindert, daß dieser vollständig veröffentlich wird!
Weiß jemand dazu genaueres?
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#13   Criticus   13:52:17 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@Andreas:
Es wäre zwar schön, wenn man sagen könnte, der Papst hätte nur in Briefen, Ansprachen etc geirrt und in Enzykliken nur Wahres gesprochen. Leider ist dem ganz und gar nicht so, der Papst irrte bereits in „Redemptor hominis“ (z.B. Nr. 10) und es zog sich durch sämtliche Dokumente seines Wirkens die Vorstellung der Allerlösungslehre und des Antropozentrismus.
Nun, das Irren des Papstes ist theologisch jedoch auch in Enzykliken kein Problem, so bedauerlich es grundsätzlich auch ist. Die Sedisvakantisten agieren samt und sonders zu vorschnell, denn nur weil Häresie in Dokumenten steht (materielle Häresie) ist ja nicht gesagt, daß sie bewußt im Gegensatz zum Lehramt dargestellt ist. Und zur formellen Häresie gehört der Wille sich dem Lehramt der Kirche zu wiedersetzen.
Bei Enzykliken verhält es sich grundsätzlich so, daß sie an sich bindend für die gesamte Christenheit sind, solange sie der Tradition und der Lehre der Kirche entsprechen. Wenn dem nicht so ist, hat man als Katholik die Pflicht dem nicht zu folgen. Erzbischof Lefebvre hat das mehrmals sehr schön ausgesprochen.
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#12   Elendester Sünder   13:15:39 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Sedisvakantismus
Lieber Marcel, ich habe mich genügend mit Kirchengeschichte befaßt, um zu erkennen, daß der Sedisvakantismusbetrug ein klug eingefädelter Plan des Widersachers ist, um die letzten eifrigen Gläubigen zu sieben. Das Bild, das wir von Johannes Paulus II. über die Medien serviert bekamen, stimmt mit Sicherheit nicht mit dem echten Johannes Paulus II. überein. Medugorje wird in den Medien total totgeschwiegen. Einen Papst kann aber noch nicht totschweigen, deshalb ist man in den Medien gezwungen, Halbwahrheiten zu verbreiten, um ihn entweder als Wischiwaschipapst darzustellen oder als bösen Reaktionär.
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#11   Andreas   12:33:20 | Mittwoch, 6. Juli 2005
…Unfehlbarkeit
Nur mal zum Überlegen:
Im Ponitifikat JPIIs hat es ja viele kritikwürdige Dinge gegeben, um es mal milde zu formulieren.
Sie fallen aber nicht unter die Unfehlbarkeit.
In moralischen Fragen war, wenn mal was „enzyklikt“ wurde, eigentlich kein Anstoß zu nehmen.
Auch in „enzyklikten“ Glaubensdingen nicht unbedingt.
Klar, man kann einige Punkte haarspalten, aber im Wesentlichen war es katholisch.
Nur sind „Enzykliken“ auch nicht unfehlbar!
Aber offenbar doch sehr vom Hl. Geist geleitet…
dieser ist ja der Grund der Unfehlbarkeit.
Also, hat sich in gewisser Weise doch Richtigkeit dieses Dogmas sogar unter JPII ansatzweise bewiesen.
Päpste können irren, sogar sehr!
Denken wir an Petrus, der Christus, und da war er bereits zum Felsen ernannt, dreimal leugnete!
Das war das Assisi der Antike!
Nach sedisvakantisitischer Seite hätte wohl damals schon der Papst aufgehört, Papst zu sein…
Gottes Geist und sein Wirken lassen sich aber auch nicht nur auf den CIC beschränken.
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#10   Marcel   12:18:21 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Der Papst „als Papst“
Der Papst als Privatmann kann irren und irrt mit Sicherheit so wie wir alle, aber der Papst ?als Papst? KANN NICHT IRREN
Der Papst kann auch „als Papst“ irren – und tat es.
Er kann nicht irren, wenn er eine Glaubens- und Morallehre verbindlich vorlegt.
Lesen sie den von zitierten Abschnitt des Erzbischofs und das Vatikanum I.
Beschäftigen Sie sich mit der Kirchen-Tradition und -Geschichte, anstatt mit dem Medjugorje-Betrug.
Dann sehen Sie, daß der erste Papst irrte und sein Bischof (Paulus) ihn scharf zurechtweisen mußte.
Dann sehen Sie, daß auch Papst Liberius „als Papst“ handelte, als er irrgerweise, in der grausigen Häresie des Ariansmus verfangen, den Bischof Athanasius verbannte und exkommunizierte usw. (Von späteren Päpsten wurde Athanasius zur Ehre der Altäre erhoben und noch später zum Kirchenlehrer.)
Dann sehen Sie die anderen schlechten Päpste, die es keineswegs bei privaten Äußerungen beließen. Es gibt ganze Bücher darüber, von kirchentreuen Autoren.
Deswegen verhinderte der Hl. Geist, daß das V.II dogmatischen Charakter bekam, obwohl kirchentreue Konzilsväter, wie der Erzbischof, sich ein – wie üblich – dogmatisches Konzil gewünscht hätten: man ließ sie sehr unsanft abblitzen. Die Konzilspäpste selber betonten, daß das Konzil rein pastolaren Charakter hat, ein seelsorgerischer Rat ist.
Deswegen sind die vielen V.II-Texte, die ohne – z.T. massive – Korrektur unvereinbar sind mit der ewigen Lehre der Kirche, in Zukunft korrigierbar.
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#9   Elendester Sünder   10:41:09 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Unfehlbarkeit des Papstes
Man muß hier ganz fein unterscheiden zwischen Lehramt und Privatperson des Papstes. Selbst wenn Johannes Paulus II. wirklich solches privat geäußert hat, so hat doch dies niemals zur Glaubenslehre der heiligen katholischen Kirche erhoben. Der Papst als Privatmann kann irren und irrt mit Sicherheit so wie wir alle, aber der Papst „als Papst“ KANN NICHT IRREN! DAS LIESSE GOTT NICHT ZU! DOGMA DER UNFEHLBARKEIT!
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#8   Marcel   10:28:17 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Das uns rettende Unfehlbarkeitsdogma
Laurentius: Exakt. Zuletzt 1950.
Um Erzbischof Lefebvre zu zitieren (Irenäus, M.Davis hat ihn als Heiligen bezeichnet):
„Leider ist das ein Irrtum, eine falsche Vorstellung von der päpstlichen Unfehlbarkeit, weil zur Zeit des I. Vatikanischen Konzils, als das Dogma der Unfehlbarkeit proklamiert wurde (1870), der Papst schon unfehlbar war. Das war keine plötzliche Erfindung. Damals wurde die Unfehlbarkeit viel besser verstanden als jetzt, weil es gut bekannt war, daß der Papst nicht in allen Fragen unfehlbar ist. Er ist unfehlbar nur in sehr spezifischen Fragen des Glaubens und der Moral.
Gleichzeitig haben viele Feinde der Kirche alles in ihrer Macht Stehende getan, um dieses Dogma lächerlich zu machen und falsche Vorstellungen zu verbreiten. Die Feinde der Kirche sagten z.B. den Unwissenden und Naiven, daß wenn der Papst sage, ein Hund sei eine Katze, dann sei es die Pflicht der Katholiken, ohne Widerspruch diese Meinung blind anzunehmen. Natürlich war diese Interpretation absurd, und die Katholiken wußten es. Heutzutage arbeiten die gleichen Feinde der Kirche mit allen Mitteln, weil es ihren Zwecken dient, um durchzusetzen, daß jedes Wort des Papstes als unfehlbar aufgenommen wird, fast als ob seine Worte von Jesus Christus selber gesprochen seien. Dieser Eindruck ist absolut falsch, auch wenn er überall propagiert wird. Die Unfehlbarkeit ist extrem beschränkt und trifft nur auf sehr spezifische Fälle zu, die vom I. Vatikanum sehr gut und detailliert definiert wurden.“
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#7   Laurentius2   10:19:14 | Mittwoch, 6. Juli 2005
In der Tat nicht unfehlbar …
… ist ein Papst, wenn er sich brieflich äußert oder eine Predigt hält oder über das Wetter spricht. Man sehe sich nur manch üblen Papst im Mittelalter an … Gott sei dank gibt es aber das unfehlbare päpstliche Lehramt (zuletzt ausgeübt 1950 ?), die Verkündigung in sitlichen und moralischen Fragen (bei JPII glasklar ! ) und die leitende Autorität, welche natürlich leidet, wenn ein Papst zwischendurch mal was Konfuses von sich gibt.
In der Tat, die Vorstellung, jeder Papst sei unfehlbar, wenn er „Guten Morgen!“ sagt oder eine verunglückte Predigt hält, ist leider unter romtreuen Katholiken ein häufiges Mißverständnis. Aber es predigt ja auch niemand richtig drüber …
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#6   Marcel   09:59:34 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Irrende Päpste: wahrlich nichts neues.
Unser alter Papst kann das nicht so gemeint haben, wie es klingt. Es war ja auch nur ein Briefentwurf
Lieber Laurentius. Papst JP2 hat es so gemeint, er hat es wiederholt öffentlich gesagt. Der Brief ist nur eine Stelle.
JP2 sagte, daß der hl. Johannes den Islam schützen solle (nicht einen Moslem, sondern den Wahn namens Islam). Er sagte öffentlich zu einer großen Gruppe Moslems, sie sollen ihren Glauben hochhalten. Er küßte das Buch des falschen Propheten Mohamad, das einen einzigen Generallangriff auf den dreifaltigen Gott darstellt. (Vgl. das Evangelim zum Thema, wer Christus leugnet usw.)
Der durch das V.II entfesselte Ökumenismus ist nur verstehbar unter der irrigen Prämisse, daß es nicht mehr die einzig heilsbringende katholische Kirche gibt, wie immer von der ewigen Kirche gelehrt, sondern daß alle Religionen gleichwertig sind und zum Heil führen. U.a. eine Frucht des großen Häretikers Rahner.
Deswegen kennt die Konzilskirche keine katholische Mission und keine Konversionen zur Kirche mehr (die spärlichen Ausnahmen bestätigen diese Regel).
Warum sollte ein Papst nicht irren, wo fehlbar agierend? Das geht seit 2000 Jahren so.
Den exzellenten Artikel Dr. Barths (der vom neuen Papst wiederholt gelobt wurde) habe ich noch nicht elektronisch vorliegen, in dem er vor wenigen Monaten in der „Kirchlichen Umschau“ das Pontifkat des JP2 genau analysierte. (Wohlgemerkt, das Pontifikat, nicht die Person. Die Taten sind das, was in der Kritik stehen.)
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#5   Laurentius2   09:44:12 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Denselben Gott …
Unser alter Papst kann das nicht so gemeint haben, wie es klingt. Es war ja auch nur ein Briefentwurf …
Aber der Kern des Problems liegt in der Tat bei den unglücklichen Konzilstexten, die unbedingt im Geist der kath. Tradition (um)gedeutet werden müsse:.
„Wir beten mit den Moslems zu dem einen Gott“.
Das darf nur heißen,
wir sind alle Monotheisten.
Sonst könnte man dasselbe ja auch über Katholiken und Satanisten sagen, die ja auch zu ihrem einen „Gott“ beten, ja sogar teilweise an den historischen „Christus“ glauben, nur nicht IN DER WEISE wie wir es tun …
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#4   MilesChristi   09:39:14 | Mittwoch, 6. Juli 2005
LINZ
Weiß man mehr über den neuen Bischof von Linz ? Traut man ihm zu, die Mißstände in Linz zu bereinigen ?
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#3   Marcel   09:25:37 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Von wegen „anonymes Christentum“: Kein neues Evangelium!
Es ist einer der vielen verhängnisvollen Irrtümer des JP2, basierend auf der Rahner-Häresie des „anonymen Christentums“, zu behaupten, der eineinige Götze Allah sei derselbe Gott wie der uns durch Jesus Christus allein offenbarte dreieinige Gott.
Hier sind viele gläubigen Protestanten weiser. Von ihnen kann man lernen, daß dies ein Irrtum ist. (Die Liebe zu Jesus Christus vieler Protestanten sollte so manchem Nachkonzils-Katholiken und -Würdenträger ein Vorbild sein!)
Es wäre die Pflicht der Bischöfe, deutlich zu widersprechen, auch dem Papst, wo er irrt. Nicht einmal ein Engel kann ein neues Evangelium verkünden. Wer immer es tut, sei verflucht, lehrt uns der hl. Völkerapostel.
Weder Bischöfe noch moderne Theologen sind willens, diesem Frontalangriff auf die Dreifaltigkeit zu widersprechen. So muß es ein Islam-Experte machen; vor wenigen Jahre zur Kirche konvertiert. Erneut mein Verweis auf Dr. Raddatz. Anhand seines Fachgebietes widerlegt er die unhaltbaren Behauptungen der Konzilstexte über den Islam und den Dialog als Heilmittel. Und also auch den Revolutionskonzilstheologen Karol W.
Hier eine Pixelfassung auf fünf Seiten:
S. 1 img291.echo.cx/…91/3979/ras017qv.png
S. 2 img294.echo.cx/…94/2968/ras023yj.png
S. 3 img240.echo.cx/…40/6733/ras039si.png
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S. 5 img291.echo.cx/…91/3713/ras053ln.png
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#2   Lota   09:04:35 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Johannes Paul der Große …
… Häretiker.
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#1   Laurentius2   08:56:51 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Oremus „pater noster“
pro episcopo Julio – beten wir ein Vater unser für Bischof Julius …
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