„Der Wunsch des Heiligen Vaters hat mich überrascht, aber in Gottes Namen habe ich Ja gesagt und freue mich, wenn ich den Menschen in der Diözese Linz dienen kann“ – erklärte Weihbischof Ludwig Schwarz nach seiner Ernennung zum Diözesanbischof von Linz.
(kreuz.net, Linz) Heute Mittag wird der Vatikan die Ernennung des Wiener Weihbischofs, Mons. Ludwig Schwarz
(65), zum Bischof von Linz bekanntgeben.
Das erklärt die Diözese Linz in einer Presseaussendung. Linz
ist die Hauptstadt von Oberösterreich.
Im Namen der Diözese richtete Altbischof Maximilian Aichern
folgende Worte an seinen Nachfolger:
„Ich begrüße Bischof Ludwig Schwarz herzlich in unserer Diözese
und bin zuversichtlich, daß er sich auf den lebendigen und frohen Glaubensweg der Katholischen Kirche
in Oberösterreich einläßt.“
Sein Nachfolger habe einige Anknüpfungspunkte an Oberösterreich.
So
verbrachte Mons. Schwarz sein Noviziat in Oberthalheim. Er besitzt als MIVA Bischof auch gute Kontakte
zu den Verantwortlichen der Diözese Linz in Fragen der Entwicklungszusammenarbeit.
Als Salesianer Don
Boscos besuchte er des öfteren seine Mitbrüder und Mitschwestern in den Pfarreien und Einrichtungen
der Salesianer in Oberösterreich.
Ludwig Schwarz wurde am 4. Juni 1940 in der slowakischen Hauptstadt
Preßburg/Bratislava als erstes von neun Kindern geboren.
Nach der Vertreibung fand die Familie im Jahr
1945 in Wien eine neue Heimat.
Mit 14 Jahren wechselte Ludwig Schwarz ins Aufbaugymnasium der Salesianer
Don Bosco nach Niederösterreich.
Der gegenwärtige Direktor des Noviziats der Salesianer Don Bosco erinnert
sich an die gemeinsame Gymnasialzeit: „Wir haben viel Fußball gespielt. Er war der beste Stürmer und
ein guter Musiker.“
Nach dem Abitur trat Mons. Schwarz 1959 bei den Salesianern ein.
Am 29. Juni 1964
wurde er zum Priester geweiht.
Nach einigen Jahren als Aushilfskaplan in der steirischen Hauptstadt Graz
übersiedelte Pater Schwarz zum Studium der klassischen Philologie und Archäologie nach Wien.
1970 promovierte
er zum Doktor der Philosophie.
Während seiner Studienjahre war Pater Schwarz als Kaplan und Krankenhausseelsorger
im Wiener Herz Jesu-Spital tätig.
Von 1969 bis 1978 wirkte Pater Schwarz als Rektor des Interdiözesanen
Seminars für Spätberufene in Horn. Horn befindet sich 50 Kilometer nördlich von St. Pölten im niederösterreichischen
Waldviertel.
Die folgenden sechs Jahre war er Provinzial der Österreichischen Salesianerprovinz in Wien.
Am 30. September 1984 wechselte Ludwig Schwarz an die Päpstliche Salesianeruniversität nach Rom. Er
leitete dort bis 1993 das internationale kirchliche Konvikt „Don Bosco“.
Von 1985 bis 1999 unterrichtete
er auch an der römischen Salesianer-Fakultät als Professor für klassische und christliche Philologie.
1999 wurde Pater Schwarz Nationaldirektor der Päpstlichen Werke für die Glaubensverbreitung „Missio
Austria“ in Wien.
Am 15. Oktober 2001 ernannte Papst Johannes Paul II. den Salesianer zum Weihbischof
von Wien. Am Christkönigssonntag 2001 konsekrierte ihn Christoph Kardinal Schönborn im Stephansdom zum
Bischof.
Kardinal Schönborn begrüßte die Ernennung, an der er persönlich maßgebend beteiligt war:
„Bischof Ludwig Schwarz bringt gute Voraussetzungen mit, um in der großen Diözese Linz der Hirte zu
sein, der in die Fußstapfen von Bischof Aichern paßt.“
Der bischöfliche Wahlspruch von Mons. Ludwig
Schwarz lautet: „Servite Domino in laetitia!“ – Dem Herrn in Freude dienen.
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6 Lesermeinungen
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Na klar sind wir nicht verpflichtet, das Lob über die falschen Erscheinungen von Medjugorje zu teilen.
Wir sind nicht einmal verpflichtet, an anerkannte Erscheinungen zu glauben. Punkt. Prinzipiell wünsche
ich dem neuen Bischof von Linz alles Gute und Gottes Segen, dass er seine Diözese zu neuer Frömmigkeit
und zu einem erneuerten Glauben an unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus führen möge!
@ Elendster Sünder: WEil es in Medj um Geldmacherei und um Betrug der übelsten Sorte geht, von den Blasphemien
unserer lieben Frau, der Gottesmutter Maria, ganz zu schweigen. Als ob SIE eine Plappertante wäre, und
nicht die Himmelskönigin !!!
Schwarzes zu Medjugorje Der „Elendeste Sünder“ fragt: „Bitte warum soll man sein Lob für Medugoje nicht
teilen?“ Allerdings hatte Doctor Subtilis nur geäußert, man müsse die Einschätzung von Medjugorje
durch den neuen Linzer Oberhirten ja nicht teilen. Warum man es nicht muß (oder sogar „soll“)? Erstens,
weil die Erscheinungen nicht kirchliche anerkannt sind. Zweitens, weil ihre äußeren Umstände manche
Merkwürdigkeiten enthalten. Drittens, weil die Inhalte ihrer Botschaften noch größere Probleme aufwerfen.
Man wird mir vorwerfen, in bezug auf diese Erscheinunge zu schwarz zu sehen; aber damit habe ich immerhin
die Verbindung zum obigen Artikel herstellen können, geht es doch um einen Bischof Schwarz…
Gottes Segen… … für Bischof Schwarz in seiner neuen, schwierigen Aufgabe! Als Weihbischof in Wien
habe ich ihn als einen glaubenstreuen und liebenswürdigen Hirten kennengelernt. Sein Lob für Medjugorje
muß man ja nicht unbedingt teilen… Hoffentlich gelingt es ihm, die Spannungen in der Kirche unseres
Landes, die immer wieder von Linz ausgehen, zu verkleinern.