George W. Bush hat seinen Justizminister Alberto Gonzales in Schutz genommen. Dieser gilt im Streit um eine anstehende Neubesetzung am Obersten US-Gerichtshof als die erste Wahl des US-Präsidenten für den frei werdenden Richterstuhl.
(kreuz.net, Kopenhagen) „Ich mag es nicht, wenn man einen meiner Freunde kritisiert“, erklärte US-Präsident
Bush am Mittwoch am Rande eines Treffens mit dem dänischen Ministerpräsidenten in der Nähe von Kopenhagen:
„Ich bin meinen Freunden gegenüber loyal.“
Gonzales sei ein guter Staatsdiener und eine herausragende
Persönlichkeit.
Justizminister Gonzales ist auch ein radikaler Verfechter der Kinderabtreibung.
Bush
erklärte, daß er die kommende Richterernennung nicht von der Frage der Abtreibung abhängig machen wolle.
Für die Auswahl des Kandidaten werde es keinen „Lackmus-Test“ geben. Der neue Richter werde nicht aufgrund
seiner Ansicht zur Abtreibung oder zum Homo-Konkubinat ausgewählt.
„Ich werde jemanden auswählen, der
seine Arbeit ausführt, ehrlich ist, die Verfassung respektiert und vom Richterstuhl aus keine Gesetzgebung
zu betreiben gedenkt.“
Die Nominierung des Richters wird frühestens nach der Rückkehr des US-Präsidenten
vom G8-Gipfel bekanntgegeben. Bush befindet sich gegenwärtig beim G8-Gipfel in Schottland.
Die G8-Staaten
sind die wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt.
Der Richterposten am Obersten Gerichtshof der USA wurde
durch den Rücktritt der langjährigen Richterin Sandra Day O’Connor (75) frei. Richterin O’Connor gilt
als moderat liberal.
Sie verhinderte im Jahr 1992 einen Vorstoß, die Kinderabtreibung zu verbieten.
In den Vereinigten Staaten dürfen Kinder seit 1973 bis zur Geburt straffrei abgetrieben werden.
Richterin
O’Connor war mit ihrer Stimme im neunköpfigen Richterkollegium oft das Zünglein an der Waage, wenn das
Kollegium zwischen einer konservativen und einer liberalen Entscheidung hin- und herschwankte.
Für Präsident
Bush ist das die erste Gelegenheit, einen Richter für den Obersten Gerichtshof zu ernennen. Der Entscheidung
wird großes Gewicht beigemessen. Die Richter des Obersten Gerichtshofes der USA werden auf Lebenszeit
ernannt. Die Nominierung könnte die politische Ausrichtung des Gerichts auf Jahrzehnte festlegen.
Zahlreiche
US-Kommentatoren betrachten die Nachbesetzung des Postens von O’Connor als die wichtigste innenpolitische
Entscheidung in der Amtszeit von Präsident Bush.
Für seinen Kandidaten braucht der US-Präsident die
Zustimmung des Senats. Dort dominiert seine Partei, die Republikaner.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß
Präsident Bush noch eine Gelegenheit bekommen wird, einen weiteren Obersten Richter zu ernennen.
Einer
von ihnen, der das liberale Lager vertritt, ist bereits 85jährig, während der konservative Präsident
des Obersten Verfassungsgerichtes schwer an Krebs erkrankt ist.
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6 Lesermeinungen
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Die Wahl zwischen mehreren Übeln Lieber Laurentius, mir sind die europäischen Kirchenfeinde nicht lieber
als die US-amerikanischen. Es gibt unter den US-Machthabern keine Christusnachfolger. Letztere, besonders
katholische, zählen zu den schärfsten Gegnern der Bush-Regierung; auch wenn sie, zwischen zwei Übeln
wählen müssend, ihm den Vorrang vor Kerry geben. Bush kann durchaus einige löbliche Taten vorweisen
(wie gesagt). Dies völlig im Gegensatz zu unseren 68er-Marxisten, da haben Sie Recht. Es war ein Verrat
an Christus, als Papst JP2 im Geiste des V.II in Asissi die Kruzifixe abhängen ließ, um den mitgebrachten
Götzendienern keinen Anstoß zu geben. Derselbe Verrat nun durch jene von den Bushs Unterstützten, die
im Ökumenismus-Wahn Kreuze auf die Müllhalde schmeißen. Die Einheitsreligion-Irrlehre in Aktion, wie
auch durch V.II vorbereitet! Ein gläubiger Christ schmeißt nicht das Kreuz auf den Müll und er hievt
auch nicht solche auf den obersten Richterstuhl, die das grauenvolle Verbrechen des Ungeborenenmordes
durchführen. An ihren Taten erkennt man sie. Wir kennen wahre christliche Machthaber, wie die heiligen
Kaiser des heiligen römischen Reichs deutscher Nation. Deshalb können wir über die USA und Europa nur
den Kopf schütteln und weinen, daß seit dem V.II die einzige moralische Instanz der Welt, die Kirche
Christi, durch ihre apostatische Führung den katholischen Staaten die universelle Königschaft Christi
austreibt, die sich auf Staat ebenso erstreckt wie auf das einzelne Menschenleben.
#4 Laurentius2 18:18:42 | Donnerstag, 7. Juli 2005
@Marcel Weit entfernt davon, Bush zu verherrlichen, muß ich dennoch an seine von mir unten erwähnten
Taten erinnern. „An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen.“ Und die US-Freimaurer sind meineserachtens
mit dem voltairschen Grand Orient nicht auf eine Stufe zu stellen. Das zeigt übrigens alleine schon der
Dauerstreit USA gegen (korrupte und antichristliche und wahrscheinlich logenverseuchte) UNO. Mag sein,
daß ein und dieselbe Oststaaten-Gruppe die Macht stets in den Händen hält, na und ? Es handelt sich
aber offenbar wenigstens um Christen, von mir aus teilweise auch mit mancher Heuchelei. Aber ist Ihnen
der Typ Chirac lieber, der ganz ehrlich zugibt, sich in Puffs herumgetrieben zu haben ? Wieviel junge
Franzosen hat er damit verführt, das gleiche zu tun ? Oder die deutsche Superalternative Schröder-Merkel ?
Haben Deutschland und Frankreich etwa eine „echte“ Demokratie ? Man muß als Katholik Realist sein und
zur Kenntnis nehmen, daß nach der Erschießung Stauffenbergs und mit dem Abgang Adenauers nur noch Marx
(68er in Medien, (Hoch)Schulen, Kulturbetrieb und SPD, Grünen), Mammon (FDP und unpatriotische Konzerne)
und Machiavelli (Machtvergötzung à la Kohl-CDU) herrschen. Beten wir trotzdem für unsere Herrscher,
wie wir es als Christen immer getan haben…
Die Ambivalenz des Mr. Bush Über die engen Bande der US-amerikanischen Präsidenten zu den Logenbrüdern
brauchen wir uns nicht lange unterhalten; die USA sind eine Freimaurer-Schöpfungen. (Das sagt nicht viel
aus über das Volk, sondern über die Führung.) Das gefallene Stichwort von den „Skulls & Bones“-Freimaurern
ist korrekt: sowohl Kerry als auch die Bushs sind Mitglied dieser mächstigsten US-Loge. Auf diese Weise
garantieren die Brüder, daß unabhängig von irgendeinem Wahlausgang die Macht in ihren Händen bleibt.
Wenn ein Präsident einmal nicht mitspielt, ist es auch kein Problem, ihn durch einen Staatsstreich außer
Gefecht zu setzen. Es gibt ein paar löbliche Dinge, die Herr Bush durchgesetzt hat. Wahrscheinlich glaubt
er subjektiv, daß er ein guter Bibelchrist sei. Wie üblich im Protestantismus gibt es keine Richtschnur,
an dem das überprüfbar wäre: kein ewiges Lehramt. Im Gegensatz zum Katholiken, der seinen Glauben aus
dem übernatürlichen Glauben der Kirche speist, kann im Protestantismus ein jeder glauben und entsprechend
tun, was er will. Das gilt inzwischen auch für die größten Teile der V.II-Konzilskirche, weswegen man
mit dem Kirchenhistoriker Prof. May sagen kann, daß die Kirche durch-protestantisiert worden ist. Der
von Kreuz-net berichtete Freund Bushs ist untragbar. Wie auch diese Aktion der Bushs: Bush supports cross-hating
movement www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=420… (Worlddaily.net)
#2 Laurentius2 15:45:33 | Donnerstag, 7. Juli 2005
@Ignatius Abwarten und Tee trinken! Bushs erste Amtshandlung nach der ersten Wahl war die Streichung von
Zuschüssen für die Uno-Abtreibungsprogramme. Er steckt richtig Geld in die schulischen Enthaltsamkeitskampagnen,
die mit Sicherheit Seelen rettet. Preisfrage: Was war übrigens die erste Amtshandlung Helmut Kohls als
MP von Rheinland-Pfalz (die erste Handlung hat immer Signalwirkung) ?
Da wächst zusammen, was zusammengehört Was anderes ist von einem Skull- & Bones-Bruder nicht zu erwarten
gewesen. Krypto-Bibelchristen, Vater wie Sohn.