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Donnerstag, 7. Juli 2005 18:16
Etwas vom Frühesten über Maria
Justin der Märtyrer († 165) studierte verschiedene Philosophien bevor er sich zur Wahrheit des Christentums bekehrte, deren großer Verteidiger er wurde. In seinem ‘Dialog mit dem Juden Trypho’ vergleicht er als erster Theologe die Muttergottes mit Eva.
(kreuz.net) Eva, die eine unverdorbene Jungfrau war, gebar Sünde und Tod, nachdem sie das Wort der Schlange empfangen hatte.

Die Jungfrau Maria dagegen war voll Glaube und Freude, als der Engel Gabriel ihr die frohe Botschaft brachte. Der Geist des Herrn werde über sie kommen und die Kraft des Höchsten werde sie überschatten, weshalb auch das Heilige, das aus ihr geboren werde, Sohn Gottes sei.

Und sie antwortete: „Mir geschehe nach deinem Wort!“

Durch die Jungfrau Maria wurde Jesus geboren, von dem so viele Schriftstellen sprechen, und durch den Gott die Schlange und die ihr ähnlich gewordenen Engel und Menschen vernichtete.

Diejenigen, die ihre Sünden bereuen und an ihn glauben, befreit er vom Tode.

In einem Psalm heißt es:

„Unsere Väter haben auf Dich gehofft. Sie haben gehofft, und du hast sie erlöst. Zu Dir haben sie gerufen, und sie wurden gerettet. Auf Dich haben sie ihr Vertrauen gesetzt, und sie wurden nicht zuschanden. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und des Volkes Verachtung.“

Die Väter des Alten Testamentes, die nach diesen Worten auf Gott hofften und von ihm gerettet wurden, waren auch die Väter der Jungfrau, durch welche Jesus Mensch wurde und geboren wurde.

Jesus gesteht, ebenfalls von Gott gerettet zu werden, und in seinem Tun rühmt er sich fürwahr nicht eigenen Willens und eigener Kraft.

Da er auf Erden war, zeigte er dieses Verhalten, als ihn jemand „Guter Lehrer“ anredete.

Da antwortete er:

„Was nennst du mich gut? Einer ist gut, mein Vater im Himmel.“

Mit den Worten: „Ich bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und des Volkes Verachtung“, sagte er vorher, was vor aller Augen ist und ihm geschieht.

Zum Spott sind nämlich wir, die wir an Jesus glauben, überall.
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