09:01:24 | Freitag, 8. Juli 2005
KondolenzenVatikan. Papst Benedikt XVI. hat dem britischen Volk in einem Beileidstelegramm an den Erzbischof
von Westminster/London seine Anteilnahme ausgedrückt. Das Schreiben ist von Kardinalstaatssekretär Angelo
Sodano unterzeichnet. Bei Anschlägen wurden gestern vormittag in London 37 Menschen getötet und 700
zum Teil schwer verletzt.
Dementi dementiertHeiliges Land. Die Palästinensischen Autonomiebehörden
haben erklärt, daß ein
kürzlich veröffentlichter Bericht, der den abgesetzten griechisch-orthodoxen
Patriarchen von Jerusalem entlastete, keine offizielle Stellungnahme der Behörden sei. Der Patriarch
war über umstrittene Baurechtsverträge mit israelischen Spekulanten gestolpert. Die Behörden erklärten,
daß der Bericht nicht die offizielle palästinensische Position widerspiegle. Im Mai hatten die Behörden
den Entscheid der griechisch-orthodoxen Heiligen Synode von Jerusalem, den Patriarchen zu entlassen, begrüßt.
Schatten der EucharistieVatikan. Der Heilige Stuhl hat gestern das Arbeitspapier für die im Oktober
anstehende 9. Ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode vorgestellt. Dazu werden 250 Bischöfe erwartet.
Das 90seitige Schreiben trägt den Titel „Die Eucharistie: Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung
der Kirche“. Das Dokument beklagt „Schatten der Eucharistie“, zum Beispiel einen massiven Rückgang beim
sonntäglichen Meßbesuch in Europa sowie in Nord- und Südamerika. Als angebliche Gründe nennt es die
fehlende Katechese und eine Unverständnis für das Geheimnis. Die Lehre von der Verwandlung von Brot
und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi sei in Gefahr und in der Folge auch der Glaube an die Realpräsenz
Christi in der Eucharistie. Es bestehe ein großes Mißverhältnis zwischen den vielen Kommunikanten und
den wenigen Beichtern. Es ist nicht damit zu rechnen, daß die Bischofssynode zu effektiven Gegenmaßnahmen
gegen die erkannten Mißstände führen wird.
Was tun die englischen Truppen?Deutschland. Der Bosnische
Erzbischof, Vinko Kardinal Puljic, äußerte sich in einem Gespräch mit dem im bayerischen Ingolstadt
erscheinenden Donaukurier über die Situation der Katholiken in Bosnien: Er setzte auf Dialog, erklärte
der Kardinal. Dieser sei aber erst möglich, wenn gleiche Rechte gewährt würden. Davon sei man noch
weit entfernt. Die Muslime würden in Bosnien eine Moschee nach der anderen bauen. Für katholische Kirchen
gebe es aber keine Genehmigungen. Die westlichen Truppen im Land seien keine Hilfe. „Bei uns regieren
die Engländer. Und die lieben die Katholiken nicht. Das muss man auch einmal deutlich sagen.“ Kardinal
Puljic hält sich gegenwärtig in Deutschland auf.
Haben Sie gewußt……, daß der nordostchinesische
Wallfahrtsort Dong Lu im Jahre 1932 von Papst Pius XI. zum ‘Heiligtum Unserer Frau von China’ erklärt
wurde. Dorthin begaben sich im Mai 1995 über 100.000 Katholiken, die im Land in der Illegalität leben,
zur jährlichen Wallfahrt, obwohl die Kommunisten Gewaltmaßnahmen und Straßensperren einsetzten, um
die Pilger zu stoppen. Am 23. Mai 1995 erschien in Dong Lu die Muttergottes vor über 30.000 Pilgern.
Das Wunder wurde vom Bischof von Baoding bestätigt.
Aus einer Mitteilung der US-amerikanischen Kardinal-Kung-Stiftung,
die sich für die verfolgte Kirche in China einsetzt.
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#4
Dr. Otterbeck 09:49:07 | Samstag, 9. Juli 2005
#3
Athanasius 11:38:06 | Freitag, 8. Juli 2005
#2
Dr. Otterbeck 10:07:31 | Freitag, 8. Juli 2005
#1
MilesChristi 09:07:33 | Freitag, 8. Juli 2005