09:06:24 | Mittwoch, 17. November 2004
Überraschung bei den militanten Homosexuellen. Ein katholischer Erzbischof eilt ihnen zu Hilfe: Angebliche „Rechte der Homosexuellen“ sollen geschützt werden.
(kreuz.net, Dublin) Der Erzbischof von Dublin, Diarmuid Martin (59), unterstützt den Kampf um das Homosexuellen-Konkubinat,
der von militanten irischen Homosexuellen geführt wird. Die Diskussion entzündete sich am
Fall zweier
irischer Damen, die in Kanada einen sogenannten „Homosexuellen-Bund“ eingingen und jetzt vor dem Obersten
Gerichtshof in Dublin eine Anerkennung ihres Homosexuellen-Konkubinates und insbesondere steuerliche Begünstigungen
wie bei einer Familie verlangen.
Offene Ohren für ihre Forderung haben die beiden Frauen sowohl beim
irischen Premierminister, Bertie Ahorn, als auch beim katholischen Erzbischof von Dublin gefunden.
Im
irischen Nationalfernsehen meinte Ahorn: „Sie [die Homo-Propagandisten] sagen: ‘Wir wollen Gleichheit
und eine anständige Behandlung’. Ich stimme dem zu. Ich stimme dem absolut zu. Diese Leute leben in einer
Beziehung, die nicht illegal ist.“ Der irische Premier erklärte weiter, daß eine homosexuelle Beziehung
„nicht unmoralisch“ sei. Er wolle sich um die täglichen Schwierigkeiten der Homosexuellen kümmern. Das
sei für ihn der christliche Weg, damit umzugehen.
Die Tageszeitung „Irische Unabhängige“ befragte den
Erzbischof von Dublin, Mons. Diarmuid Martin, um seine Meinung zur Stellungnahme des Premierministers.
Mons. Martin sagte gegenüber dem Journalisten, daß er die verschiedenen Formen, eine Beziehung zu leben,
anerkenne. Der Staat könne sich im Recht fühlen, wenn er die Rechte der Menschen, die in solchen Beziehungen
leben, schütze.
Die Rechte würden, so der Erzbischof, vor allem das Erbrecht und das Eigentumsrecht
betreffen.
Er meinte weiter: „Ich denke an eine große Vielfalt von Beziehungen. Ich schließe Beziehungen
von Homosexuellen dabei nicht aus, aber meine Hauptsorge gilt allen Unterhaltsbeziehungen, wo Abhängigkeiten
eine Rolle spielen.“
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