Am Dienstag starb der US-amerikanische Priester Paul Bradley im Alter von 91 Jahren. Pfarrer Bradley war weitherum für seine Schwefel- und Höllenpredigten bekannt. Als der Bischof ihn mit 75 zum Rücktritt zwang, gab es fast einen Volksaufstand.
(kreuz.net, Trenton) Pfarrer Bradley brachte es auf 64 Dienstjahre als Priester. Zuerst war er Militärkaplan.
Dann wurde er ein legendärer Pfarrer.
Zwanzig Jahre wirkte der Geistliche als Vater und Hirte der Pfarrei
St. Michael in der Stadt Long Branch. Long Branch gehört zum Bistum Trenton. Trenton befindet sich im
viertkleinsten US-Bundesstaat New Jersey an der Atlantikküste.
Als Pfarrer Bradley 1989 sein 75. Lebensjahr
erreichte, zwang ihn sein damaliger Bischof zum Rücktritt. In der Pfarrei gab es einen Aufschrei. Der
Pfarrer erhielt 4000 Unterstützungsbriefe.
„Er war ein Spektakel“, erinnert sich einer seiner ehemaligen
Pfarreimitglieder vor der Lokalpresse: „Pfarrer Bradley hielt Schwefel- und Höllenpredigten, wie man
sie vorher nie gehört hatte. Er tat es Woche für Woche, Predigt um Predigt. Die Menschen waren fasziniert.“
Pfarrer Bradley machte aus seinen traditionalistischen Ansichten keinen Hehl. Er war davon überzeugt,
daß einige der Reformen des Zweiten Vatikanums der Kirche sehr geschadet haben.
Der Geistliche äußerte
sich auch kritisch über den Gottesdienststil, der sich seit der Liturgiereform in den USA eingebürgert
hat: „Ich nenne sie ‘Lehnstuhlgottesdienste’, weil alles so entspannt ist, daß der Priester genausogut
in seiner Stube herumhängen könnte“, erklärte Pfarrer Bradley einem Journalisten im Jahre 1991.
Pfarrer
Bradley war eine lebende Legende. Die Leute kamen von weither, um die von ihm zelebrierten Gottesdienste
zu besuchen. Der Geistliche pflegte Teile der Messe auf Lateinisch zu lesen.
Sein Stil und seine bloße
Gegenwart wirkten auf die Gläubigen wie ein Magnet.
„Er wollte die Katholische Kirche im alten Stil“,
erklärt ein Gläubiger seiner ehemaligen Pfarrei.
Nach seiner erzwungenen Pensionierung zog sich Pfarrer
Bradley nicht zurück, sondern wurde Aushilfspriester in einer anderen Pfarrei. Dort zelebrierte er die
Messe und hörte die Beichte.
Ein Großteil der Schäfchen aus seiner alten Gemeinde folgte ihrem Hirten
an den neuen Ort.
Geboren wurde der Priester Paul Bradley in Brooklyn. Am 7. Juni 1941 erhielt er die
Priesterweihe. Sein Bruder folgte ihm in den geistlichen Stand. Seine Schwester trat ins Kloster ein.
Sechs Monate nach der Priesterweihe griffen die Japaner Pearl Harbor an. Der Neupriester wurde Kaplan
der US-Kriegsmarine.
Im Februar 1945 war er in die Kampfhandlungen von Iwo Jima verwickelt und wurde
verletzt. Iwo Jima ist eine rund 20 km² große Vulkaninsel im Pazifik, 1.000 km südlich von Tokio. Nach
dem Krieg blieb Bradley bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1969 bei der Armee.
Einige Monate später,
im November 1969, übernahm er die Pfarrei St. Michael in der Stadt Long Branch. R.I.P.
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Anerkennung Während sich hier die zwei „linkskritischen“ Kritiker der ewiggestrigen 68-er Generation
streiten über das „Factum, dass die Hölle doch nicht existieren darf“, möchte ich sagen: Requiem aeternam
dona ei Domine. Et lux perpetua luceat ei. Te decet hymnus, Deus in Sion, et tibi reddetur votum in Jerusalem,
exaudi orationem meam. Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto. Sicut erat in Principio et Nunc et Semper
et in saecula saeculorum. Amen. Requiem aeternam dona ei Domine. Et lux perpetua luceat ei. Requiescat
in pace. Beati mortui qui in Domino moriuntur amodo iam dicit Spiritus ut requiescant a laboribus suis
opera enim illorum sequuntur illos. (Apoc. XIV, 13)
eher Busspredigten als Höllenpredigten? In unseren Breiten gab es auch schon solche Typen, die sich eine
gewissen Ruhm (bis zum Hofprediger!) zugezogen haben. Erinnert sei nur an Ulrich Megerle alias Abraham
a Santa Clara, der SEHR saftige Reden schwang (über, seiner Ansicht nach, „unzüchtige Weiber“: „…muss
man ihnen auf die Brüste schei…!). Seine „Kapuziner“-Predigten sollen auch immer sehr gut besucht gewesen
sein, vor allem von denen die es angeblich nötig hatten, berichten die Annalen der Geschichte; das scheint
also auch so eine Art eine Volksbelustigung gewesen zu sein.
Glaube ist Vertrauen, wie die Liebe Wenn Sie das Thema interessiert, befolgen Sie bitte meinen Ratschlag
und beschäftigen sich damit – natürlich uneinvorgenommen von mehreren Seiten. Dies geht nicht mal schnell
in einer halben Stunde vom Internet-Plüschsesselchen aus. Andernfalls interessiert Sie das Thema nicht
und somit gibt es keinen Grund, weiters darüber zu reden. Im übrigen, da Sie Katholiken nicht vertrauen,
könnten Sie untersuchen, ob die andere Seite denn weiß, ob Satan und seine Dämonen existieren. Genügend
Forschergabe und gesunden Verstand vorausgesetzt, werden Sie feststellen, daß die bösen Buben von AC/DC,
Eagles, Iron Maiden, KISS, Metallica, Rolling Stones, Led Zeppelin, sowie Ozzy Osborne, Marilyn Manson
und die vielen anderen Satanisten sehr genau wissen, was für Liedtexte sie schreiben und was sie tun.
Sie wissen um die Existenz Satans, im Gegensatz zu den meisten Nachkonzilskatholiken. Das ist echte Tragik.
immerhin ist dann „ER“ letztlich für alle Unbilden der Welt verantwortlich, nicht die Menschen – oder?
Er kann niemanden zwingen. „Nur“ anfechten. Die Wahl liegt bei Ihnen und mir und Nachbars Fritz, den ständigen
Einflüsterungen zu widerstehen. Ich gestehe, mit Gottes Hilfe und fest in Seinen Sakramenten eingebunden,
ist dies deutlich machbarer, aber dennoch: es ist Ihre Entscheidung. Sie entscheiden Sich für Himmel
oder Hölle. Und Ihre Wahl wird für alle Ewigkeit gelten; das ist es, was so wenige erst begreifen, wenn
es zu spät ist.
ja, wenn man an den Teufel glaubt hat man allerdings ein Problem weniger – immerhin ist dann „ER“ letztlich
für alle Unbilden der Welt verantwortlich, nicht die Menschen – oder?
Nicht so himmlisch Volksbelustigung scheinen mir „Höllenpredigten“ schon zu sein Ach nein. Falls Sie
sich trauen – und wer täte das im pupertären Alter nicht? –, beschäftigen Sie sich mit dem Thema Exorizmus
und gönnen sich ein paar Teufelspredigen [1] von Ton- oder Videoband, die der freundliche Exorzist oder
die katholische Bibliothek „nebenan“ für Sie bereithält [2]. Auch der BR brachte vor (vielen) Jahren
einmal einige wenige ganz passable Dokumentationen darüber, so auch der ORF (einen Live-Mitschnitt eines
US-katholischen Exorzisten bei seiner Arbeit.) Auch nicht übel, falls Sie Urlaub im schönen Italien
machen sollten und an geeigneten Orten mit echten Hirten vorbeikommen: Besuch einer Kirche, wo Be- oder
Umsessene immer wieder einmal quasi-öffentlich von einem Exorzisten und seinen Helfern behandelt werden.
Es würde mich interessieren, ob Ihnen die Belustigung über Höllenpredigten im Halse steckenbleibt.
Dem letzten spottenden Atheisten, dem ich ein schönes Buch über ein paar Fälle des Pater Rodewycks
auslieh, blieb es. [1] So nennt man eine „Predigt“, die ein in einem Besessenen wohnender Dämon auf Befehl
des Exorzisten hält. [2] Weniger in Deutschland; da ist dieser Beruf praktisch ausgestorben, weil von
hier aus der „Abschied vom Teufel“ der die allermeisten Würdenträger seinen Anfang nahm. Ein sehr einseitiger
und daher um so folgenschwerer Abschied übrigens! Weil, wenn man den Kopf in den Sand steckt, verschwindet
doch deswegen der „brüllende Löwe“ nicht.
tja, eine etwas seltsame Art der Volksbelustigung scheinen mir „Höllenpredigten“ schon zu sein; – und
gehört werden diese „Höllenpredigten“ wohl hauptsächlich Menschen haben, die aus ihrer eigenen Sicht
eher „rechtschaffen“ waren?