Anglikaner
Probleme mit dem liberalen Klerus
Bei den englischen Anglikanern tut sich eine neue Spaltung auf. Denn das Kirchenvolk in den Bänken ist gläubiger, als die liberalen Geistlichen, die zu ihnen von den Kanzeln predigen.
(kreuz.net, London) Die in London erscheinende Tageszeitung „The Times“ berichtete am Montag von einer Studie über Klerus und Volk der anglikanischen Gemeinschaft in England.

Der Bericht wurde am Vorabend der Generalsynode der Anglikaner publiziert. Er deutet auf gefährliche Störungszonen hin, an denen die Anglikaner in England zerbrechen könnten.

Die Generalsynode ist seit 1970 das oberste Gremium der synodalen Leitung der englischen Anglikaner. Sie besteht aus anglikanischen Bischöfen, Priestern und Laien.

In einer Frage sind sich die Anglikaner offensichtlich noch einigermaßen einig: bei der Existenz Gottes. Praktizierende Anglikaner – Klerus wie Laien – glauben zu 97%, daß es Gott gibt.

Anders herum bedeutet diese Zahl, daß einer von 33 Geistlichen die Existenz Gottes bezweifelt.

Wenn man diese Zahl auf die 9000 Pfarrer der ganzen Gemeinschaft hochrechnet, dann gibt es bei den englischen Anglikanern fast 300 Geistliche, die sich über die Existenz Gottes im Unklaren sind.

Wie steht es um die körperliche Auferstehung Christi? Unter Pfarrern und Gläubigen glauben 8 von 10 an diese grundlegende Glaubenswahrheit.

Bei der Jungfrauengeburt hängt das Kirchenvolk den Klerus ab. 62% der Laien und 60% der Geistlichen glaubt daran.

Das Wunder von Kana nehmen dem Evangelium noch 65% der Laien und 61% des Klerus ab.

Bedrohlich wird die Kluft beim Thema der homosexuellen Unzucht.

Ein Drittel der Geistlichen – aber nur ein Viertel der Laien – ist für die Ordinierung von praktizierenden Homosexuellen.

Zugunsten von Homo-Bischöfen spricht sich ein Drittel des Klerus aus. Bei den Laien kann sich weniger als ein Fünftel damit anfreunden.

Homosexuelle Praktiken werden von 56% der Laien als falsch angesehen, während weniger als die Hälfte des Klerus – 48% – dagegen sind.

In dieser Frage stehen die englischen Anglikaner am Rand einer Spaltung. Daß diese Gefahr real ist, erklärt auch der erwähnte Bericht:

„Im allgemeinen ist es das Störungsfeld zwischen Klerus und engagierten Laien in der Frage der Homosexualität, das die ‘Kirche von England’ am meisten überraschen könnte.“

Die Studie wertete Aussagen von ungefähr 9.000 Personen aus.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Irenäus   22:00:34 | Dienstag, 12. Juli 2005
?!?
Ähm, inwiefern ist die FSSPX schismatisch? Aber, elendster Sünder, auf meine Einwände holen Sie ohnehin nur die Gebetsmühle heraus!
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#17   Elendester Sünder   21:14:15 | Dienstag, 12. Juli 2005
Ein Vergleich
Die Anglikanische Sekte ist genauso schismatisch wie die Piusbruderschaft. Daher: Was kümmern uns die Mißstände dort? Räumen wir lieber endlich im eigenen Stall auf!
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#16   Athanasius   10:28:29 | Dienstag, 12. Juli 2005
Unterschied
Unterschiede gibt es aber auch. Nicht alle konservativen protestantischen Gruppen oder streng-moralische Denominationen des Prot. ziehen Leute an aus rechtgläubigen Gründen, oft – beim Pentecostalismus (Pfingstlerismus) z.B. – sind gnostische und emotionale Gründe überherrschend, im Gegenteil zum rationalen Übergang zu den Kapellen etwa der FSSPX.
Ein liberales Untersuchungsbüro für Ökumene in London bekam von nichtpraktizierenden Engländern als Motivation fürs Nichtglauben, dass die Kirche(n), vor allem die Anglikanische Sekte, sich unglaubwürdig gemacht haben durch Homo-Ehe, Homo-Bischof und Abtreibungseinstimmung und Euthanasie-Justifikation. Die katholische Kirche der Novus Ordo Diözesanstrukturen sind aber weitesgehend wie die anglikanischen Strukturen.
Hoffnung gibt es aber leider für High Church Anglikaner ausschliesslich in der katholischen Kirche traditioneller Ausrichtung, wie Kardinal Newman tat. Es gibt bereits „aufgenommene“ „Uniat-Anglo-Römisch-Katholische“ Gemeinden, die aber in diesem Novus Ordo Ära eine angepasste Version der Cranmer-Liturgie verwenden müssen. Also die „hl. Messe“ (?) des Eucharistiehassers Thomas „Erzbischof“ Cranmer.
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#15   Marcel   10:28:13 | Dienstag, 12. Juli 2005
Offen-sichtlich nicht für die Blinden
Es ist alles so offensichtlich, daß ich nicht weiß, wieso man das nicht einsehen kann.
Je liberaler eine Gemeinde wird – sei sie anglikanisch, lutherisch oder römisch-katholisch – desto geringer ihre Anziehungskraft.
Es ist nur offensichtlich für jene, die Kraft ihres treuen Glaubens an Jesus Christus und Seine hl. Kirche sehen. Der Herr sagte, daß die Ungläubigen mit Blindheit geschlagen sind.
Deswegen „kann man es nicht einsehen“. Weisheit hat nichts mit Bildung zu tun, sondern mit dem willentlichen Erkennen Gottes: Christus ist die Wahrheit und sie ist unveränderlich, genuin anti-liberalistisch (=anti-modernistisch).
Man „vergaß“ den brüllenden Löwen, der mit seinen Dämonen in der Welt umherschweift, die Seelen zu verderben. Dies war sein größter Streich, den Menschen einzuflüstern, daß er nicht existiere.
Nach dem V.II schaffte man das mächtige, von Papst Leo XIII. eingesetzte Exorzismus-Gebet ab (siehe unten). Man brach mit der überlieferten Lehre der Päpste. Man betet diesen Exorzismus weder in der hl. Messe noch den Familien. Man hält die Schauung Leos XIII. über die Dämonen in der Kirche für Unsinn.
Heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im Kampfe. Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz. „Gott gebiete ihm“, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschweifen, die Seelen zu verderben, hinab in den Abgrund der Hölle. Amen.
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#14   MilesChristi   20:11:45 | Montag, 11. Juli 2005
@ Offensichtlich…
Es ist alles so offensichtlich, daß ich nicht weiß, wieso man das nicht einsehen kann.
Je liberaler eine Gemeinde wird – sei sie anglikanisch, lutherisch oder römisch-katholisch – desto geringer ihre Anziehungskraft.
ALLE liberalen protestantischen Gruppen in Amerika oder England verlieren ständig Mitglieder oder stagnieren (im besten Fall). Die einzigen, die wachsen, sind zum einen die Pfingstler verschiedenster Schattierungen oder konservative, „bibeltreue“ Baptisten, Presbyterianer, Lutheraner etc.
Diese liberalen Gruppen, und leider auch viele in der Kirche, denken daß durch Anpaßung – Anbiederung an die Welt „mehr zu holen“ sei, aber das ist zum Scheitern verurteilt. Das Ergebnis aber ist ein tiefes Schisma innerhalb der Kirche. Die Mehrheit der Katholiken in unseren Ländern (D-A-CH) ist es nur noch dem Taufschein nach, AUCH wenn sie regelmäßig zu den Veranstaltungen gehen, die als Messe genannt werden. Vom katholischen Glauben haben sie wenig Ahnung, jeder hat sich seine eigene Religion gebastelt.
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#13   Marcel   16:57:05 | Montag, 11. Juli 2005
Gelobt und gepriesen sei das allerheiligste Altarsakrament
Dass Er wohnt im Tabernakel der beschmutzten und verworfenen Kirchen und Kapellen der römisch-katholischen Piusbruderschaft (FSSPX), davon kann man – auch trotz Schismavorwurf – mindestens sicher sein.
Absolut sicher ist unser Herr Jesus Christus real präsent in der Gestalt der Hostie in den hl. Messen der FSSPX-Kirchen und in ihren Tabernakeln.
Zudem ist auch das Beichtsakrament dort gültig; es findet Erlösung und Reinigung in großem Stile statt, wie man sieht und spürt!
Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
Wahrlich, die treuen FSSPX-Gläubigen, -Priester und -Ordensleuten, die jeden ersten Samstag bis Mitternacht den ausgesetzen Christus in der Sühnenacht anbeten, beten nicht Brot an, sondern den leibhaftigen Erlöser!
Wer könnte schon den Himmel betrügen durch eine intrigierte, ungültige Exkommunikation und pseudoschismatische Verfolgung! Genausowenig kann man den Himmel betrügen durch falsche Politheiligsprechungen.
Wehe denen, die das versuch(t)en! Der Herr läßt Seiner nicht spotten!
Alle diese vielen Spendungen der katholischen Sakramente sind ein Segen nicht nur für die FSSPX-Gemeinden, sondern auch für die sakramentsstiftenden Priester und die Weltkirche.
Durch die hl. Messe wird Satan besiegt und die grauenhafte Kirchenkrise des V.II überwunden werden.
Dieses ist die bitter nötige Erneuerung der Kirche in Christus: durch das Herz der Kirche, durch das allerheiligste Altarsakrement!
Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.
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#12   Athanasius   15:19:29 | Montag, 11. Juli 2005
Leider.
War es nicht so, dass die englischen Bürger und Normaleinwohner vor allem nicht mehr in die Kirche gingen, weil diese sich durch Zugeben an Homosexualität, Feminismus und Weltlichkeit unglaubwürdig gemacht habe?
Dann müssen wir nicht erwarten, dass die Engländer in die römisch-katholische Kirche der heutigen Vatikanum II./Novus-Ordo-Krise eintreten werden. Die NeuKirche hat die gleichen Merkmale wie die verfallene Schismatische Anglikanersekte.
In mancher „voll katholischer“ Pfarre würde der verehrenswürdige Kardinal John Henry Newman auch sagen müssen, wie in High Church Anglican cathedrals, beim Tabernakel: „Er ist hier nicht. Denn Er weilt anderswo.“
Dass Er wohnt im Tabernakel der beschmutzten und verworfenen Kirchen und Kapellen der römisch-katholischen Piusbruderschaft (FSSPX), davon kann man – auch trotz Schismavorwurf – mindestens sicher sein.
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#11   kreuzi   18:27:30 | Sonntag, 10. Juli 2005
.
Es steht jedem gläubigen Christen frei, sich zur katholischen Lehre zu bekennen und in die katholische Kirche beizutreten. Und wenn homosexuelle Satanisten die englische Staatskirche unterwandert haben und die gläubigen Christen mit ihrer Unzucht vertreiben, ist es die Gelegenheit für die Gläubigen der falschen Kirche den Rücken zu kehren und sich kommunionieren und firmen zu lassen…
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#10   Evelin   18:04:06 | Sonntag, 10. Juli 2005
Es heißt
„Hochzeit zu Kana“, nicht „Hochzeit zu Kanaan“.
„Kanaan“ hieß Israel vor der Landnahme der Israeliten.
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#9   virOblationis   13:48:53 | Sonntag, 10. Juli 2005
Dogmen
Ich denke, es gilt zu differenzieren zwischen Fragen, hinsichtlich deren Beantwortung man unterschiedlicher Meinung sein kann, und solchen, bei denen man übereinstimmen muß. Dies bringen auch die theol. Gewißheitsgrade zum Ausdruck: „De fide“, „Sent. certa“ etc. – Im Gegensatz zu früheren Zeiten meinen wohl heute viele, alles in Frage stellen zu können, doch ist das natürlich nicht möglich, weil jedes gemeinsame Bekenntnis verschwinden würde. Es heißt aber: Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe.
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#8   Athanasius   12:09:00 | Sonntag, 10. Juli 2005
Et vobis.
Gott hat Sich offenbart.
Und offenbart Seine Offenbarung noch immer. Es gibt keine Meinungsfreiheit oder „Differenz“ in Seiner Barmherzigkeit. Ja oder Nein. Der Glaubensinhalt ist offenbart.
Vorkonziliare Ausbildung der Professoren garantiert nichts. Im Gegenteil.
Er offenbart Sich. Aber nicht den verhärteten Geistlichen der anglikanischen Sekte, und auch nicht den modernistischen Klerikern der modernistischen Pfarren und Kirchen.
Gibt nicht viel Unterscheid. Auch in meiner Pfarre war der vorige Pfarrer nur noch Agnost. Und die Gläubigen gingen wie Schafe mit runter. Mit oder ohne Schuld, DARÜBER KANN ALLEIN der liebe Gott urteilen.
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#7   Yersinia   10:33:13 | Sonntag, 10. Juli 2005
@miles: ich habe mein Studium der katholischen Theologie
auch bei fast ausschließlich vorkonziliar ausgebildeten UniversitätsprofessorInnen absolviert – nein, wir leben heute schlicht in der Situation, dass Menschen auch in Glaubensdingen eben unterschiedlicher Anschauung sein können – heutzutage wird dies deutlicher und sichtbarer als früher; und bloß mit „dogmatischen“ und „glaubenstreuen“ Lehrsätzen oder mit autoritär verkündeten Lehrmeinungen geht’s nicht mehr in einer Zeit, in der die allermeisten Menschen wesentlich gebildeter und selbstbestimmter sind als anno dazumal; dass dies natürlich neue Fragen, neue Probleme aufwirft, ist selbstverständlich; es bleibt dir unbenommen, „gegen das Konzil“ zu sein, so wie mir meine Weltanschauung und mein persönliches Glaubensleben unbenommen bleiben; darüber entscheiden kann letztlich nur Gott „am Ende der Zeiten“.
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#6   MilesChristi   00:18:35 | Sonntag, 10. Juli 2005
@ Yersinia
Zu den Theologen: ich meinte ihren Einfluß bei der Ausbildung von künftigen Priestern und „Religions“lehrern. Auch wenn viele vor dem letzten Konzil ausgebildet worden sind – jetzt eben nicht mehr viele – durften sie VOR dem letzten Konzil keine Häresien UNBESTRAFT verbreiten; das Konzil öffnete die „Fenster“ und die Tore der Kirche für den stürmischen Wind der 60er Jahre, mit den bekannten Ergebenissen.
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#5   Marcel   19:09:28 | Samstag, 9. Juli 2005
Instaurare omnia in Christo
Wie in der Kirche: immer weniger Menschen besuchen die neuen Messen und immmer mehr Kirchen(gebäude) werden aufgegeben: verscherbelt, gesprengt.
Das ist logisch angesichts der liberalistischen Pseudo-Hirten. Wer Christus leugnet, braucht sich nicht zu wundern, daß kein Christus-Suchender mehr kommt.
Gleichzeitig vergrößeren sich die traditionellen Gemeinschaften in der ewigen Kirche stetig; die Kirchengebäude und Kapellen der FSSPX fassen die Besucher der hl. Messe gar nicht mehr. Das ist teilweise fast schon unangenehm, wenn man sich wie Ölsardinen in einer mittelgroßen Kirche vorfindet, während die etwas größere Ortkirche nebendran wie ausgestorben ist. Wir müssen laufend neue Kirchen kaufen (was nicht oft gelingt wegen der meistens gehässigen Art des Konzilsklerus) und vor allem bauen.
Das heißt zwar noch nicht, daß auch die Zahl der Priester- und Ordensberufungen gleichermaßen in die Höhe schnellt, denn dazu bedarf es vor allem des intensiven Gebetes, des Opfers und der Familien, die ihre Kinder in vollkatholischer Manier großziehen, d.h. weg vom verderblichen Einfluß der durchsatanisierten modernen Gesellschaft (der sich die Kirche seit dem V.II schamlos öffnete), kurzum: der Langzeitkatholiken.
Doch es wird werden. Die Entwicklung zeichnet sich sehr deutlich ab: auf der einen und auf der anderen Seite. In wenigen Jahrzehnten wird die Konzilskirche kollabieren und die vormals gebrandmarkten traditionellen Katholiken werden die Kirche maßgeblich in Christo erneuern.
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#4   Yersinia   18:17:58 | Samstag, 9. Juli 2005
@Miles: ob der Einfluß von Theologen so groß ist
gegenüber der allgemeinen Entwicklung der jetzigen westeuropäischen Gesellschaft? – gemeinhin hängen die Dinge ja zusammen; also auch die Deutung des Glaubens ändert sich, wird vielfältiger; und nicht zu vergessen, die Genannten wurden durchaus vorkonziliar erzogen – ganz nebenbei: auf Ö1 läuft zur Zeit eine ganz interessante Sendung über „Väter“ – oe1.orf.at/…ighlights/40678.html – IMHO eines DER Themen unserer Zeit.
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#3   Niclaas   17:16:35 | Samstag, 9. Juli 2005
Vielleicht weil die Bischöfe frühstückten?
In der Osttürkei sind Hunderte von Schafen bei dem Versuch eines weiten Sprungs in den Tod gestürzt. Rund 400 der insgesamt 1500 Tiere verendeten in einer Schlucht. Die anderen überlebten, weil sie eine »weiche Landung« hatten.
Wie türkische Zeitungen am Freitag berichteten, hatten die Schäfer die in den Bergen am Südufer des Van-Sees grasende Herde sich selbst überlassen, um zu frühstücken. Als eines der Schafe sprang, um auf einen gegenüberliegenden Felsen zu gelangen, folgten die übrigen Tiere und stürzten in die etwa 15 Meter Schlucht.
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#2   MilesChristi   16:30:01 | Samstag, 9. Juli 2005
@ Warum ?
Ja, die Frage sollte man sich stellen… sie wird aber nicht getan. Diese Menschen durften jahrelang den Glauben einer ganzen Generation zerstören (Küng, Drewermann, Hasenhüttl etc etc) aber keiner ist meines Wisses exkommuniziert worden, Hasenhüttl – obwohl bekennender Atheist – wurde nicht in den Laienstand zurückversetzt und durfte im Auftrag der Kirche jahrzehntelang künftige Priester und Theologen ausbilden. Jeder wußte, keiner tat was. Keiner. Weder der Bischof, noch die zuständigen Kongregationen in Rom, noch der Papst.
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#1   Ampere   15:07:41 | Samstag, 9. Juli 2005
Gläubigkeit
Sind wir in der deutschen Kirche nicht bald auch so weit, dass die Gläubigen gläubiger sind als die predigenden Geistlichen? Warum haben die Bischöfe nicht aufgepasst und Drewermann, Küng, Vorgrimler und Konsorten nicht rechtzeitig in die Wüste geschickt?
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