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Der Vatikan wacht + Neue Bischöfe für Deutschland + Schwarze Zahlen + Für die Evolutiontheorie gegen den Neodarwinismus + Architekten sind gefragt
Der Vatikan wacht

Vatikan. Aufgrund der jüngsten Terroranschläge in London hat der Vatikan zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dies berichtete die römische Tageszeitung ‘La Repubblica’. Ab sofort werden im Kirchenstaat Überwachungskameras eingesetzt. Die Metallkontrollen auf dem Petersplatz sollen verschärft werden. Der Heilige Vater wird ab sofort nicht mehr mit einem offenen Auto fahren, sondern gepanzerte Limousinen benützen.

Neue Bischöfe für Deutschland

Deutschland. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, sprach am Freitag mit ‘Radio Vatikan’. Er rechne damit, daß es in Augsburg noch vor den bayerischen Ferien zu einer Bischofsernennung komme. Der Bischofssitz in Augsburg ist seit rund einem Jahr vakant. Es kursieren Gerüchte, wonach der gegenwärtige Bischof von Eichstätt, Mons. Walter Mixa, nach Augsburg ziehen wird. Zur Situation des Bistums Hildesheim meinte Kardinal Lehmann, daß die Diözese noch eine Weile auf einen neuen Oberhirten werde warten müssen. Das Bistum Hildesheim ist ebenfalls seit etwa einem Jahr ohne Bischof.

Schwarze Zahlen

Vatikan. Mit den Finanzen des Heiligen Stuhls geht es wieder leicht aufwärts. Gestern Samstag gab der Vatikan die Zahlen für das Jahr 2004 bekannt: Der Heilige Stuhl erwirtschaftete im letzten Jahr einen leichten Überschuß von 3 Millionen Euro.

Für die Evolutiontheorie gegen den Neodarwinismus

USA. Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hat sich in einem Gastkommentar der US-Tageszeitung „New York Times“ über die Evolutionstheorie geäußert: Eine Evolution im Sinne einer gemeinsamen Herkunft des Menschen mit den Affen möge richtig sein, „aber eine Evolution im neodarwinistischen Sinne eines ungelenkten und ungeplanten Prozesses von Variation und natürlicher Selektion – ist es nicht“, schreibt der Kardinal. Man könne in unserem Universum mit so komplizierten Organisationsformen nicht von Zufall sprechen. Ansonsten müßte man die Existenz von Effekten annehmen, die ohne Ursachen entstanden sind. Das entspräche einer Abdankung des menschlichen Intellekts. Damit würde das Denken verweigert und die Suche nach Antworten auf diese Fragen.

Architekten sind gefragt

Portugal. Die portugiesische Hauptstadt Lissabon wird eine neue Kathedrale erhalten. Das gab die Erzdiözese Lissabon gestern Samstag bekannt. Die neue Bischofskirche soll dem Heiligen Antonius von Padua geweiht sein. Der heilige Antonius war portugiesischer Herkunft. Am Freitag unterzeichneten der Erzbischof und der Bürgermeister der Stadt einen Vertrag, wonach die Stadt der Kirche 11.000 Quadratmeter Grund für den Sakralbau zur Verfügung stellt. Der zuständige Erzbischof, José Kardinal Policarpo, erklärte, daß für die Umsetzung des Projektes ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden soll. Kardinal Policarpo ist ein Vertreter von liberalen theologischen Positionen.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Elendester Sünder   12:36:11 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Re: GierAffe
Lieber GerdEric,
Die Steppengiraffe war nur ein Beispiel. In anderen Lebensräumen mag es für eine Giraffe vorteilhaft sein, einen kürzeren Hals zu haben.
Mit dem Menschen ist es einem „Tier“ in der Evolution gelungen, nicht sich der Umwelt anzupassen, sondern, er baute seine Fähigkeit Werkzeuge zu entwickeln und zu handhaben, aus.
Wenn der Mensch nicht von Anfang an, d.h. gleich nach der Vertreibung aus dem Paradies die volle Fähigkeit gehabt hätte, sich seinen Lebensraum selbst anzupassen, wäre er ausgestorben. Aber das ist eben das eigenartige: Der Mensch paßt die Umgebung seinen Bedürfnissen an, weil er schlecht an seine Umgebung angepaßt ist.
So weit ich weiss, haben der Mensch und der Affe die gleichen Wurzeln…
wobei ich jedoch davon ausgehe, dass GOTT den Menschen im Paradies auswählte, SEINE Schöpfung zu wahren.
Gott hat den Menschen zum Herrn über seine Schöpfung gemacht. Diese zu wahren, gehört natürlich dazu.
Dem Menschen ist gesagt, was gut ist.
Ja, aber er wollte nicht hören.
Doch der Mensch ist kein Abbild GOTTes, höchstens eine Karikatur, denn vor GOTT, was ist da der Mensch mehr als ein Tier?
Richtig. Die Sünde erniedrigt den Menschen. Oftmals erniedrigt diese ihn weit unter das Tier (Bsp. exzessive Masturbation, Drogenmißbrauch, Homosexualität).
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#18   GerdEric   23:33:56 | Dienstag, 12. Juli 2005
GierAffe?
Diejenige Giraffe, die einen längeren Hals als ihre Kumpanen hat… Diese Giraffe ist besser an ihre Umwelt angepaßt.
und doch hat sich das Okapi (eine Waldgiraffenart) mit seinem kurzen Hals besseren Chancen in ihrem Lebensbereich er“medelt“…
Mit dem Menschen ist es einem „Tier“ in der Evolution gelungen, nicht sich der Umwelt anzupassen, sondern, er baute seine Fähigkeit Werkzeuge zu entwickeln und zu handhaben, aus.
Der Mensch dagegen ist äußerst schlecht angepaßt…
er hat erkannt, dass man auch mit fremden Pelzen prima leben kann…
Der Verstand kann unmöglich ein Produkt der Evolution sein, …
was jedoch den Menschen nicht hinderte, sich dadurch passende „Werkzeuge“ zu schaffen.
Das Postulat der Abstammung des Menschen vom Affen ist eine der vielen atheistischen Wissenschaftslügen.
So weit ich weiss, haben der Mensch und der Affe die gleichen Wurzeln…
wobei ich jedoch davon ausgehe, dass GOTT den Menschen im Paradies auswählte, SEINE Schöpfung zu wahren.
Dem Menschen ist gesagt, was gut ist.
Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen …
Doch der Mensch ist kein Abbild GOTTes, höchstens eine Karikatur, denn vor GOTT, was ist da der Mensch mehr als ein Tier?
(aber gerade der Katholizismus glaubt ja, GOTT derart „bodenständig“ zu machen, dass er einen Menschen zu GOTTes Stellvertreter schaffen zu können)
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#17   Elendester Sünder   23:06:27 | Dienstag, 12. Juli 2005
Evolution
Diejenige Giraffe, die einen längeren Hals als ihre Kumpanen hat, kann noch die höher am Baum wachsenden Blätter abreißen. Diese Giraffe hat damit eine bessere Überlebenschance und damit eine bessere Chance, sich fortzupflanzen und ihre Gene weiterzugeben. Diese Giraffe ist besser an ihre Umwelt angepaßt.
Der Mensch dagegen ist äußerst schlecht angepaßt. Ohne Pelz, ein schlechter Kletterer, ein lansamer Läufer. Was unterscheidet ihn vom Tier? Er hat Verstand. Der Mensch ist ein Fremdkörper unter den Lebewesen. Es gibt nicht eine Art von Affen oder anderen Tieren, der man Verstand zuschreiben kann. Der Verstand kann unmöglich ein Produkt der Evolution sein, weil er in der Anpassung an die Umwelt unnütz ist. Das Postulat der Abstammung des Menschen vom Affen ist eine der vielen atheistischen Wissenschaftslügen. So offensichtlich, daß selbst Wissenschaftler den „missing link“ eingestehen müssen. Eher wahrscheinlich ist es, daß der Affe vom Menschen abstammt.
Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen und ihm alles gegeben, was er braucht. Aber leider hat er sich verführen lassen, und Früchte vom Baum der Erkenntnis genommen, weil er sein wollte wie Gott. Der Mensch begann, seinen Verstand dazu zu mißbrauchen, Früchte vom Wissenschaftsbaum zu pflücken, um Gott immer ähnlicher zu werden. Der Mensch wurde immer stolzer. Heute ist er so stolz, daß er glaubt sich selbst erlösen zu können.
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#16   Benedikt   22:20:19 | Dienstag, 12. Juli 2005
Neue Bischöfe
Der Zustand, dass eine Diözese über ein Jahr auf einen neuen Oberhirten warten muss, ist untragbar. Im Fall von Linz hat es doch auch funktioniert, warum nicht hier? Vielleicht sollte mal der Personalbestand der Bischofskonkregagtion verdoppelt werden.
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#15   GerdEric   23:23:23 | Montag, 11. Juli 2005
Kreationismus?
Eine Evolution im Sinne einer gemeinsamen Herkunft des Menschen mit den Affen möge richtig sein, „aber eine Evolution im neodarwinistischen Sinne eines ungelenkten und ungeplanten Prozesses von Variation und natürlicher Selektion – ist es nicht“, schreibt der Kardinal.
Warum sollte es IHM nicht gefallen,
wenn ER der Menschen überdrüssig ist,
sich einen Stein zum Bilde zu schaffen…
GOTT ist nicht an den Menschen gebunden,
wenn dieser meint,
GOTTes Bund nach Gutdünken zu interpretieren,
denn Steine im Herzen sind eher die Norm denn deren beschnitten.
PS.:
Wenn vor 3000 Jahre jemand den Menschen erzählte,
die Welt wäre vor 30.000.000.000 Jahren entstanden,
hätte er denen erstmal erklären sollen,
was denn die Welt mit derart vielen Nullen wolle…
nun ja,
da sind wir Heute näher dran,
mit unseren 6.000.000.000 Nullen,
äh,
Menschen…
:-(
Deshalb ist mir das biblische Alter der Erde von 5766 Jahren einleuchtend,
und überhaupt nicht widersprüchlich zu der Evolution
:-)
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#14   Yersinia   22:57:43 | Montag, 11. Juli 2005
@Athanasius: ich habe Theologie und Physik studiert
aber du kannst ruhig den Faust zitieren
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#13   Athanasius   14:49:13 | Montag, 11. Juli 2005
@Yersinia
beide betreffen unterschiedliche Bereiche des menschlichen Erkennens und es wäre fatal, diese in eins zu setzen
Natürlich. Da hast Du recht.
Aber Deine Einschätzung, dass Kreationismus nicht au sérieux zu nehmen ist, ist ein falsches Argument.
Allerdings gibt es naturwissenschaftliche Bereiche in der Statistik, die beweisen, dass atheistische Evolution, sagen wir: ohne Intelligenz, umöglich ist.
Nochmal: die Herabstufung von Kreationismus auf die Ebene von „Verkommen der Wissenschaft“ ist an unwissenschaftlich, da Du keine Naturwissenschaftlerin bist und wegen des deutschen / westeuropäischen Bildungssystems indoktriniert. War ich auch.
Es reicht aber aus, wenn bis „Nature“ und „Science“ die Problematik des Kreationismus spielt. Nur WILL man keine Diskussion, auf wissenschaftlicher Ebene, zulassen zur Intelligent Design-Problematik. Das nenne ich dogmatisch-militanter Atheismus. Genauso eine Religion wie die katholische Kirche. Und mit Atheismus lässt sich ebensowenig wie mit Katechismus Wissenschaft betreiben.
Pass’ also auf Deine Worte zu den wissenschaftlichen Argumenten der Kreationisten oder der Intelligent-Design Evolutionisten.
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#12   Marcel   14:18:45 | Montag, 11. Juli 2005
Naturwissenschaft jenseits von Darwinismus und Creationismus
Hervorragende Arbeiten zu diesem Thema gibt es von den befreundeten und inzwischen leider verstorbenen Naturwissenschaftlern Max von Thürkauf und Wolfang Kuhn. Diese Professoren sind nicht nur brillante naturwissenschaftliche Denker und somit „automatisch“ tiefgläubige Katholiken (die Begründung dieses Zusammenhangs liefern sie in ihren Werken), sondern auch pädagogisch gut bewandert, um (sehr) komplexe Materie für den normalen Leser verständlich darstellen zu können.
Ihre Bücher kann ich sehr empfehlen. Die meisten sind im kleinen schweizerischen Christiana-Verlag erschienen.
Als guten Einstieg seien die nicht sehr dicken Büchlein „Zwischen Tier und Engel“ von Prof. Kuhn und „Die Gottesanbeterin“ von Prof. Thürkauf erwähnt. Galilei kommt auch „dran“; paßt perfekt zum exzellenten Artikel von Kreuz-net von vor kurzem.
Diese Vorliebe für Kuhn und Thürkauf hat nichts damit zu tun, daß das Ehepaar Thürkauf eng mit der FSSPX verbunden ist. Im Gegenteil wurde ich als – damaliger – Papalist durch die faszinierende Logik Max von Thürkaufs erstmalig auf die Parallele zwischen der kerzengeraden „Christuswärts“-Linie des Professors (so ein Buchtitel von ihm) und des absolut treuen Apostels Lefebvre aufmerksam, was die Absurdität der „Traditionalisten-Keule“ zu entlarven begann, mit der man sich in „gut katholischen“ Kreisen in der Regel der vollkatholischen Argumente und Taten des hochwürdigsten Erzbischof Lefebvre „erwehrt“. Bis die Wahrheit siegt, die da heißt: Jesus Christus.
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#11   Yersinia   11:13:49 | Montag, 11. Juli 2005
@Athanasius: etwas, wofür es keine naturwissenschaftlichen Anhaltspunkte gibt
kann selbstverständlich auch nicht mit naturwissenschaftlichen Mitteln widerlegt werden – es gibt allerdings umgekehrt keinen einzigen Anhaltspunkt, dass am „Kreationismus“ auch nur irgend etwas anderes als Wunschdenken dran sein könnte – und die von dir zitierte „Offenheit“ in den USA würde ich eher als Verbohrtheit und Verblendung bezeichnen, gepaart mit dem Versuch, „sich Gott zu eigen machen“; nein, das eine ist eine Sache des Glaubens, das andere eine Sache der wissenschaftlichen Forschung; beide betreffen unterschiedliche Bereiche des menschlichen Erkennens und es wäre fatal, diese in eins zu setzen
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#10   Athanasius   10:56:24 | Montag, 11. Juli 2005
Wir dürfen hierüber diskutieren…
…auch die traditionalistischen Katholiken.
Über das Alter der Erde usw.
Nur muss man vorsicht sein, nicht mit überlicher Kritik den Kreationismus gleich in die Spinnerecke zu stellen.
Manche Theorie von kreat. Seite wurde nicht widerlegt.
Langsam kommt in den USA eine Offenheit zu Tage zum Kreationismus. Wie tief es bereits sitzt, beweist der Fall bei Science.
Das Alter der Erde kann mit dem Magnetismus des Erdkreises und die Datierungsproben mit moderner Vulkanäsche leicht widersprochen werden (die milliarden Einschätzung). Aber es gibt auch fürs. Dazu gab ich den Verweis zum Buch von Dr. Walter Brown.
Mindestens muss es wissenschaftlich, denn mit dem hl. Papst Pius X. dürfen wir sagen: „Jede wahre Naturwissenschaft führt zu Gott.“
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#9   sttn   23:21:58 | Sonntag, 10. Juli 2005
Für die Evolutiontheorie gegen den Neodarwinismus…
Es ist ja ganz lustig was hier steht und was unter Kath.net steht. Ist schon interessant wie man das gleiche doch recht unterschiedlich darstellen kann… Während man hier die allgemeine katholische Linie vertritt (die übrigens sehr vernüftig ist) ist das was unter kath.net steht eher deutlich gegen die Evolitiuonstheorien gerichtet.
Zum Kreationismus: Eigentlich gibt es den Kreationismus nicht. Es gibt X verschiedene Aussagen die dem Kreationismus zugeordnet werden, die sich aber oftmals in weiten Teilen unterscheiden. Einige Aussagen nehmen sogar Anleihen an den Evolutionstheorien (Micro-Evolution…), andere übernehmen die Bibel extrem Buchstabengetreu (und haben so ihre Probleme mit den unterschiedlichen Übersetzungen).
Mehr Infos dazu: de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus
oder unter Google.
Ist lesenwert…
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#8   Irenäus   21:38:50 | Sonntag, 10. Juli 2005
Kreationismus
Lieber Athanasius!
Dieser Walter Brown mit seiner kreationistischen Homepage ist für mich eine dubiose Figur; obwohl William Dembski schreibt, daß die Kreationisten ihm gegenüber sich überraschend anständig benommen haben, kann doch nicht ernsthaft bezweifelt werden, daß wir in einem milliardenalten Universum leben.
Und ferner:
1)er heißt Michael Denton, nicht Walt!
2)ich denke, daß die Kreationisten eher kontraproduktiv gearbeitet haben; jeder Kritiker wird gleich in deren Ecke gestellt.
3) Auf www.discovery.org (für Katholiken ja so „uninterresant“!) findet man einen interessanten Beitrag über Schönborns Artikel; braucht man nur evolutionnews öffnen.
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#7   Catholicus   21:24:22 | Sonntag, 10. Juli 2005
Dank an Eminenz Schönborn
Dem hwst. Herrn Kardinal ist zu danken, dass er diese wichtige Klarstellung im Hinblick auf die Evolutionstheorie getroffen hat: Die Annahme einer Entwicklung der Lebenwesen ist als solche nicht mit dem Schöpfungsglauben unvereinbar, wohl aber die ideologisch motivierte neo-darwinistische Auffassung, diese Entwicklung sei planlos und „zufällig“ geschehen. Es gibt ein „göttliches Design“ dessen, was lebt und existiert; die Welt und was auf ihr lebt, verdankt sich nicht dem Zufall, sondern dem Schöpfungswirken Gottes. Insbesondere ist der Mensch aufgrund seiner geistigen Seele durch einen eigenen Schöpfungsakt Gottes ins Dasein getreten und nicht einfach ein aus der Evolution gleichsam von selbst entstandenes „höheres Tier“. Er ist und bleibt „animal rationale“ und als solches berufen, den Schöpfer in Freiheit und Liebe anzuerkennen! Glaube und Wissen widersprechen sich nicht, wenn die jeweiligen Grenzen ihrer Zuständigkeit beachtet werden.
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#6   Athanasius   21:20:51 | Sonntag, 10. Juli 2005
Geologie und Erddatierung
Dr. Walt Denton hat interessante Argumente, obwohl die wissenschaftliche Frage für Katholiken noch offenliegt…wir müssen nur an den Sündenfall und ein erstes Elternpaar in vorher perfektem Stande glaube. (Sieh Humani Generis.)
Lest ihr zu Zweifel über Evolution:
www.creationscience.com/onlinebook/
Es gibt gute unterrichteten Spezialisten. Das einfachste ist über Kreationisten oder Neodarwinismuskritiker als „kindischen Glaubens“ oder „Naive“ zu lachen. Aber ist nicht wissenschaftlich. Passiert aber in Science und weitere bekannten Zeitschriften. Der vorige Hauptredaktor vom weltweit bekannten Science wurde sogar gefeuert, weil er Kreationist geworden war.
In den Niederlanden wird man nicht nur von „Wissenschaftlern“ sondern auch von linksliberalen Politikern zum Evolutionismus gezwungen. Und zwar zum atheistischen Variant. Intelligent Design Theory darf nicht mal genannt werden.
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#5   Niclaas   19:11:52 | Sonntag, 10. Juli 2005
@Irenäus
Also gut: Neben dem Affen, da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden …
:-))
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#4   Irenäus   18:57:44 | Sonntag, 10. Juli 2005
Adam
Lieber Niclaas!
Ich muß Dich auf Fehler in Deiner Argumentation aufmerksam machen: wenn Gott die Sache mit dem Affen einfach überspringt, warum ist er dann nicht noch konsequenter und erschafft den Menschen ganz aus nichts? Warum braucht er dazu unbelebte Materie?
Angebliche Funde, die eine Evolution des Menschen nahelegen, sind mit großer Vorsicht zu genießen; aus dem Buch von J. Wells habe ich dazu eine treffliche Bemerkung parat:„Paleoanthropology has the form but not the substance of a science.“ von Geoffrey Clark, Dozent an der Arizona State University (obwohl der vermutlich kein Gegner von Evolution ist).
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#3   Niclaas   18:13:33 | Sonntag, 10. Juli 2005
Evolution einer kirchlichen Evolutionstheorie
@Irenäus
… wenn Gott aus einem Lehmklumpen einen Menschen erschaffen kann, er dies um so mehr aus einem Affen.
Treffliche Bemerkung! Dann kann er die Sache mit dem Affen aber gleich überspringen und den Menschen einfach in die Wildnis setzen. Ich habe irgendwo noch in Erinnerung, daß das fehlende Bindeglied Affe – Mensch noch nicht gefunden ist.
Warum eigentlich versuchen die Wissenschafter nicht, im Labor auch nur eine einzige lebende Zelle aus einer Ursuppe zu bilden? Im Vergleich zur Entdeckung von Wasser auf dem Mars wäre das doch wirklich eine Sensation! Zumal die Evolutionstheorie so selbstverständlich überall hingenommen wird. Sicher, es gibt schon Leben auf der Erde. Aber nur eine einzige Zelle!
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#2   Irenäus   16:20:54 | Sonntag, 10. Juli 2005
Evolution
Daß S.E. Schönborn meint, daß der der Neodarwinismus keine Erklärung für die Komplexität des lebens liefere, ist durchaus lobenswert. Aber er sollte zur Kenntnis nehmen, daß die Behauptung der Evolution selbst zweifelhaft ist. Man darf dabei nicht vergessen, daß es erst seit rund 20 Jahren seriöse darwinismuskritischer Literatur gibt (die Kreationisten sind einfach nicht ernstzunehmen), wie:
Evolution- A theory in crisis von Michael Denton
Darwin’s black box von Michael Behe.
(nicht gegen Evolution, nur gegen Darwinismus).
Obwohl ich selber nicht an Evolution glaube, ist zu Niclaas’Beitrag zu bemerken, daß wenn Gott aus einem Lehmklumpen einen Menschen erschaffen kann, er dies um so mehr aus einem Affen.
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#1   Niclaas   10:46:58 | Sonntag, 10. Juli 2005
Kirchliche Evolutionstheorien
Den Gedankenspielen des Erzbischofs von Wien ist unbedingt die Frage nach der Beseelung des (Affen-)Tieres hinzuzufügen.
Zum Zeitpunkt der Empfängnis? Ein Menschenkind kann wohl kaum seine Identität von Tiereltern erhalten. Dieser Bruch in der Entwicklung, durch den Übergang von einer unbeseelt-tierischen zu einer beseelten-göttlichen Generation, müßte man irgendwie plausibel deuten können.
Alle aufeinmal zum Menschenwesen beseelt? Dann dürfte es heute keine Affen mehr geben, wollte man das angedeutete Problem des Übergangs aufheben.
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