Der neue Bürgermeister von Los Angeles ist katholisch und zugleich ein notorischer Verteidiger der Kinderabtreibung. Seine offizielle Amtseinführung fand trotzdem in der Kathedrale von Los Angeles statt. Der dortige Kardinal war natürlich auch anwesend.
(kreuz.net, Los Angeles) Die Inaugurationsfeier für Antonio Villaraigosa, den neuen Bürgermeister von
Los Angeles, ging schon am 1. Juli über die Bühne. Los Angeles befindet sich im Bundesstaat Kalifornien
im Südwesten der USA.
Die Amtseinführung war als Interreligiöse Gebetsveranstaltung konzipiert.
Es
gab Lesungen und Gebete aus der christlichen, jüdischen, moslemischen buddhistischen sowie aus anderen
Glaubensrichtungen.
An einem Punkt füllte sogar Weihrauch die Kathedrale – als nämlich ein eingeladener
Indianer ein Gebet sprach und dabei einen entsprechenden Feuerritus vollzog.
Zum Schluß gab es einen
Gebetskreis mit dem neuen Bürgermeister im Zentrum und den Segen des Erzbischofs von Los Angeles, Roger
Kardinal Mahony.
Weniger idyllisch waren die Zustände vor der Kirche.
Dort protestierten katholische
Lebensschützer still gegen die Einführungszeremonie. Der neue Bürgermeister ist nämlich wegen seiner
kinderfeindlichen Positionen umstritten.
Die ‘Amerikanische Lebensliga’ erklärte, daß ungefähr ein
Dutzend Studenten beabsichtigten, an der Zeremonie für Bürgermeister Villaraigosa teilzunehmen.
Die
Studenten planten einen friedlichen Protest.
Sie bekleideten sich dazu mit Leibchen, welche die Aufschrift
trugen: „Man kann nicht katholisch und zugleich für die Kinderabtreibung sein.“
Kircheneigene Sicherheitsbeamte
hinderten die Studenten, die Kirche zu betreten und bedrohten sie mit einer Verhaftung.
„Es ist ein Skandal,
daß in der Kathedrale von Los Angeles ein Anlaß stattfindet, der eine abtreibungsfreundliche katholische
Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ehrt“, erklärt dazu Judie Brown, die Präsidentin der ‘Amerikanischen
Lebensliga’:
„Es ist noch schändlicher, daß Kardinal Mahony und andere versuchten, gläubige katholische
Studenten daran zu hindern, die Wahrheit zu verkündigen.
Die ‘Amerikanische Lebensliga’ ruft den Kardinal
angesichts seiner andauernden Provokationen gegen die Lehre der Kirche zum sofortigen Rücktritt auf.“
Kardinal Mahony gehört zum linken Flügel der US-amerikanischen Bischofskonferenz.
Die jungen Lebensrechtler
wurden erst in die Kathedrale eingelassen, nachdem die Polizei von Los Angeles interveniert hatte.
„Wie
ironisch, daß die Sicherheitsbeamten der Kathedrale die Studenten verhaften wollten, während die Polizei
eingreifen mußte, um zu erklären, daß ein solcher Akt widerrechtlich wäre“, erklärte Frau Brown:
„Die Wahrheiten der Kirche werden immer bestehen, unbeschadet jener, die sie zu manipulieren versuchen.
Selbst wenn unter ihnen ein Kardinal ist.“
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13 Lesermeinungen
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#13 Laurentius2 11:00:33 | Mittwoch, 13. Juli 2005
@palantir Abschied durch traditionell kath. Glauben ? Wer öfter die Messen der traditionell-katholischen
Priester besucht, verabschiedet sich nicht von der Kirche, sondern erfült sogar seine Sonntagspflicht
(laut ehem. Kardinal Ratzinger). Aber in manchem postkonziliaren Milieu oder Hochschulunwesen hat man
sich bis vor wenigen Monaten auch „verabschiedet“, wenn man Ratzinger-Bücher zu lesen zugab … P.S.
:Palantir, schauen Sie nicht nur die schönen Filme eines Tolkien letztlich nicht verstehenden Peter Jackson,
sondern lesen (!) Sie mal Ihren Tolkien, zB wo er seinen Kindern die traditionell-katholischen lateinischen
(!) Gebete leidenschaftlich als tägliche Übungen ans Herz legt und das im nachkonziliaren Jahre 1971.
@: Athanasius Es war nicht meine Absicht, Piusbr. und Evangelikale gleichzusetzen. Nur 2 gegenpolige(!)
Beispiele, wohin sich viele Gläubige verabschieden.
@palantir Unser Glaube ist apostolisch, hängt aber nicht von der Mehrheit der Bischöfe ab. Der heutige
Zustand gab es, nicht moralisch, aber sicher theologisch bereits z.Z. des hl. Athanasius (3./4. Jahrhundert).
Das „Landen“ bei Piusbruderschaft und Protestantischen Evangelikalismus hat verschiedene Gründe und hat
nicht mit einer „Neigung zum Sektarismus“ zu tun oder mit Enttäuschung. Viele die bei Evangelikalen landen
haben einen emotionalen Religionserfahrungsbegriff, während die die bei der Piusbruderschaft landen so
fest im römisch-katholischen Glauben verwurzelt sind und sosehr die Casus Msgr. Lefebvre und Neomodernismus
studiert haben, dass man – fast rationalistisch – zu diesem Schluss kommen muss. Solche kenn’ ich nur.
Ich kenne keine emotionalen Nostalgiker oder Emotionsgläubige bei der Piusbruderschaft, obwohl es vielleicht
einzelne geben kann. Aber die Gleichschaltung geht nicht auf. Nicht zuletzt weil die Piusbruderschaft
voll Römisch ist und der Evangelikalismus zerspalten und irrend.
Malachi Martin Ich habe 2 seiner Bücher gelesen, „Vatican“ und „Windswept House“ und halte beide für
Fiktion, sicherlich mit Elementen der Wahrheit vermischt. Daß eine eine homosexuelle Seilschaft gibt,
vor allem im amerikanischen Klerus, ist ja eine Tatsache, genauso wie es eben Satanismus (den „echten“)
gibt.
Pater Malachi Martin SJ Hat jemand das Buch „Der letzte Papst“ von Pater Martin gelesen ? Dort wird die
häufige Pädophilie in den USA als teilweise bewußt betriebene Kirchenschädigung in moralischer und
finanzieller Hinsicht beschrieben. Gegenkirchliche Netzwerke in der Priesterschaft und diözesane Bankrotts
werden dadurch in einen nicht unwahrscheinlichen Zusammenhang gestellt. Was ist dran ?
@ San Francisco und Levada Zum Thema pädophile Priester und die teilweise unglaublichen Mißstände in
zahlreichen Diözesen Amerikas sei hier ein Link angebeben (aus den USA). www.rcf.org Einen hervorragenden
Artikel zum Thema „Levada“ brachte die „Catholic Family News“, www.cfnews.org Auch die Zeitung „The Remnant“
hat einen lesenswerten Artikel über den neuen Präfekten der Glaubenskongregation, www.theremnantnewspaper.com
WOW! Die meisten Priester in Los Angeles sond praktizierende Homosexuelle und leben im Konkubinat mit
Frauen? Das ist ja wirklich das was Paulus im Römerbrief beschreib: „Sie haben den natürlichen Verkehr
mit Männern aufegegeben und gegen den Widernatürlichen mit Frauen vertauscht!“ Homosexuelle, die mit
Frauen zusammenleben, pfui Teufel! Mannomann, ihr seid solche Witzfiguren hier, und merkt es nicht einmal ))
@ Mahony Wenn das stimmt, was kreuz.net hier über Kard. Mahony berichtet, dann ist dieser Fall die erste
Bewährungsprobe für den neuen aus der kalifornischen Nachbarschaft San Francisco stammenden Präfekten
der Glaubenskongregation. Bis jetzt musste er seinen Mitbruder in LA ertragen, nun kann er ihm einen Verweis
geben.
Das selbe Spiel läuft doch auch in Österreich: Die Hirten kopulieren mit den Hunden: – Stück-des-Weges-Gemeinsam-Geher
– Politäquidistante – Katholische-Attac-Berufsjugendliche – schwarze-Kandidatinnen-Eherechtzeitigannulierer
– Klestilapologeten – Aktionismusablehner – „Aktion Fristenlösung“-Finanziers – Dialogfetischisten Kein
Wunder, daß viele, die Jesus Christus nachfolgen und sich an die Bibel halten wollen, bei den Evangelikalen,
den Piusbrüdern etcetc. landen. Auf Exzellenzen und Eminenzen ist eben kein Verlaß mehr.
War längst bekannt… …auch dass in der Diözese Mahonys (auch vor diesem abtrünnigen Kardinal waren
er liberale Erzbischöfe und Prälaten) die meisten Priester: 1. Homosexuell sind und praktizieren. 2.
Pädophilie verschweigen. 3. Im Konkubinat mit Frauen leben. Und auch: 4. Gibt es in der Los Angeles Diocese
die meisten Fällen der Pädophilie. Nicht nur weil es nach Boston die größte ist. 5. Baute der Kardinal
ein Palast für sich selbst (Los Angeles ist geradezu noch nicht so reich als Köln, aber trotzdem reich;
es gibt noch immer Leute die die Neo-Kirche finanziell unterstützen, vor allem Sterbende) und daneben
eine Christ the Light Cathedral zu Kosten von $ 142 Million, dessen Grundsteinlegung in 2005 stattfand.
Eine Mega-Glasstruktur ohne Kreuz.
Die Heilige Schrift… … beschreibt den Bruch der Bundestreue durch das Gottesvolk als Hurerei. Die
fleischliche Unzucht ist in Wahrheit Abbild der geistigen. In beiden Fällen entstehen leicht ungewollte
Kinder und kommt es daher zu Abtreibungen. Man wird kirchlicherseits nicht gegen die vorgeburtliche Kindstötung
kämpfen und zugleich geistige Hurerei zulassen, ja fördern können. Hier liegt das Problem. Und es schreibt
wahrlich zum Himmel.
@ Mahony … ist einer der schlimmsten Hierarchen weltweit; und noch ein Beispiel der falschen Personalpolitik
des verstorbenen Papstes Johannes Paul II., der ihn ja zum Kardinal kreiiert hat (und zum Erzbischof von
LA ernannt). Es gibt eine Reihe von Verfehlungen, häretische bzw. halbhäretische Aussagen, Vertuschung
von Fällen pädophiler/mißbrauchender Priester, Begünstigung von Homosexuellen, Feigheit etc. Ich kann
entsprechende links hier posten, wo man mehr Infos über diesen Mann finden kann. Er ist so ein Fall,
wo ich wirklich Probleme mit dem Ehrfurcht geweihten Männern gegenüber habe.